WHY BROTHER INFO?

Because of the freedom! The question of all questions one should ask oneself as a Jehovah's Witness is: As a slave, do I follow a slave, even if he claims to be faithful and understanding or as a free person to the Lord? Because a slave will not be greater than his master. Why not follow the Lord right away?


What does Galatians 5: 1 say about this:


Christ made us free to be free. Stand firm now and don't let yourself be burdened again by a yoke of slavery!

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16 April 2026
Die Hochzeitsfeier des Lammes- in weiße Gewänder Wer an der Hochzeitsfeier von dem Lamm (Jesus) teilnimmt, darüber gibt es ja in religiösen Reihen mehrere Theorien. Für mich ist das Thema deshalb sehr spannend, weil ich gerne versuche den Sachen auf den Grund zu gehen. Das war zugegebenermaßen bei mir nicht immer so, man kann sagen, dass es erst seit Ende 2010 so ist. Warum genau da? Weil ich über eine Glaubenslehre meiner früheren Religionsgemeinschaft gestolpert bin, die sich für mich nicht logisch angehört hat. Es ging um das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und wer die Arbeiter der ersten und der letzten Stunde sein sollten. Während die Arbeiter der ersten bis 10.ten Stunde beim Kommen Christi Ihr Leben verlieren würden, würden die Arbeiter der 11.ten Stunde hingegen mit ewigem Leben belohnt werden. Warum war das unlogisch? Weil jeder Arbeiter in diesem Gleichnis am Ende einen Denar ausbezahlt bekommt. Egal in welcher Stunde er eingestellt worden ist. Also ging ich der Sache auf den Grund und obwohl mir niemand in dieser Religion der „Rang“ mäßig höher war, eine logische Antwort geben konnte, wurde ich dafür aus dieser Gemeinschaft verbannt. Das war dann 2012 und ist somit nun knapp 14 Jahre her. Da ich aber erkannt hatte, dass diese religiöse Lehre keine Grundlage hat, ging ich auch weiteren Lehren auf den Grund. Das Resultat ist, dass ich nun nach 14 Jahren etwas völlig anderes glaube, als das, was ich 30 Jahre vorher gelernt habe. Das Gute daran ist, dass ich heute mehr an unseren Herrn Jesus und unseren himmlischen Vater glaube wie jemals zuvor. Liest man die Bibel in eigener Verantwortung und blendet religiöse Lehren aus, versteht man sie besser . Es ist genauso wie es Jesus gesagt hat: Joh. 8:32; Elb: 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Diese Worte kann ich heute absolut bestätigen und warum das so ist, sagt Jesus selbst im Vers davor: Joh.8:31; Elb: 31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; Nur wenn wir in Jesu Wort bleiben, nur dann können wir die Wahrheit erkennen und nur dann werden wir frei sein. Frei von falschen Lehren, die uns Angst machen sollen oder die wir nicht verstehen können. Die Wahrheit ist einfach und klar . Was hat nicht früher der Kopf geraucht, wenn man die Offenbarung studiert und in den Zusammenkünften besprochen hat. Es waren alles „böhmische Dörfer“ wie man so schön sagt. Man hat eigentlich nichts verstanden und war froh, wenn es vorbei war. Heute weiß ich, dass auch die Offenbarung nicht so schwer ist wie man vielleicht meint. Ja einiges ist symbolisch und manches kann man nicht verstehen, weil es von himmlischen Dingen handelt und wir das als „Erdlinge“ nicht nachvollziehen können. Doch der größte Teil kann verstanden werden, wenn man bisherige religiöse Erklärungen ausblendet und das Buch völlig unvoreingenommen liest. Aber es muss auch die rechte Zeit dafür sein, denn im Buch Daniel steht: Dan. 12:4; HFA: Du aber, Daniel, bewahr diese Botschaft sorgfältig auf! Schreib all diese Worte in ein Buch und versiegle es, bis das Ende der Zeit gekommen ist. Viele werden es erforschen und zu immer größerer Erkenntnis gelangen .« Das, was im Buch Daniel geschrieben steht, ist auch eng mit der Offenbarung verknüpft und wenn es noch nicht die Zeit des Endes erreicht hat, kann man das Buch Daniel nicht verstehen, weil es versiegelt ist. Wenn Du das Buch Daniel nicht verstehst, dann sind dir auch einige Dinge aus der Offenbarung verborgen. Somit ist alles, was vor der Zeit des Endes an religiösen Lehren über das Buch Daniel und die Offenbarung geschrieben worden ist mit aller Wahrscheinlichkeit falsch. Ich glaube, dass wir schon einige Zeit in der „Zeit des Endes“ leben und daher ist es nun möglich diese Bibelbücher zu verstehen. Die Bezeichnung „Zeit des Endes“ hört sich erstmal nach einem Untergangszenario an. Einige denken, dass Gott alles Leben auslöscht, bis auf einige wenige Menschen, die zu Gott gefunden haben. Das glaube ich nicht. Für mich ist die „Zeit des Endes“ etwas Gutes , denn es wird die Zeit des Teufels und seiner Machenschaften beendet. Ja, für ihn ist es nicht so prickelnd, weil er 1.000 Jahre gefangen sein wird. Für uns Menschen bedeutet es hingegen Freiheit von allen Lügen und Gewalttaten, die er über die Menschheit gebracht hat. Daher freue ich mich, dass wir in der Zeit des Endes leben. Wie lange diese noch andauert, dass weiß nur unser himmlischer Vater und so heißt es sich weiterhin zu gedulden, bis unser Herr Jesus vom Himmel sichtbar herabkommt. Im Jahr 2022 wurde hier bei Bruderinfo ein Artikel eingestellt, der sich mit der Wiederkunft von Jesus befasst. Der Titel lautet: Jesu Wiederkunft – Nur ein Mythos? Wer möchte kann diesen unter diesem Link noch einmal nachlesen: https://www.bruderinfo.com/jesu-wiederkunft-nur-ein-mythos Aufbauend auf diesem Artikel möchte ich nun einige Bibeltexte zitieren, die sich damit befassen, was passiert, wenn Jesus tatsächlich vom Himmel herabgekommen ist. Wenn wir das Verstehen, dann sehen wir die „Zeit des Endes“ und da, insbesondere wenn diese zu Ende geht, nicht als Untergangszenario, sondern als den Beginn von etwas Neuem und vor allem von etwas viel Besserem. Off. 21:4; Elb: 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Sind das nicht Worte, die uns Mut machen und uns die Angst vor dem Ende der „Zeit des Endes“ nehmen sollte? Bestimmt. Also schauen wir mal, was die Bibel über die Hochzeitsfeier von Christus und seiner Braut aussagt. Beginnen wir zuerst mit dem Gleichnis, dass Jesus selbst geredet hatte, als er auf der Erde war. Wir lesen: Mat.22:1-14; Elb: Gleichnis vom Hochzeitsmahl 1 Und Jesus begann und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn ⟨die⟩ Hochzeit bereitete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen. 4 Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! 5 Sie aber kümmerten sich nicht ⟨darum⟩ und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie. 7 Der König aber wurde zornig und sandte seine Truppen aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand. 8 Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig. 9 So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein. 10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.  11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. 12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. 14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte . Im Vers 2 stellt Jesus ja den direkten Bezug zum himmlischen Reich her. Der König wäre in diesem Fall Gott und Jesus wäre der Sohn, der Hochzeit feiern sollte. Das heißt Gott würde somit seine Knechte losschicken, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. Das errinnert mich gerade daran, dass man am 2.4.26 wieder einmal zum Abendmahl eingeladen hat, aber niemand will essen oder trinken. Im Falle dieser Hochzeitsfeier ist es nun so, dass die Eingeladenen sich nicht darum gekümmert haben, wie der Vater für seinen Sohn eine großartige Hochzeit ausgerichtet hat, mit einem Festmahl und alles, was dazu gehört. Sie gingen einfach weg und haben sich um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert. Andere haben seine Knechte ergriffen, misshandelt und sogar getötet. Das hat den Zorn Gottes heraufbeschworen. Deshalb hat er angeordnet, jeden von der Landstraße einzuladen, den sie dort gefunden haben. Egal ob Böse oder Gut und so füllte sich der Hochzeitssaal. So weit so gut. Es steht nun zwar nicht in der Bibel, aber es scheint so zu sein, dass jeder dieser Personen auch vom König eingekleidet wurde. Offensichtlich haben alle ein Hochzeitskleid empfangen, bis auf einen. Dieser eine um den es im Vers 12 und 13 geht, wurde offensichtlich nicht eingeladen und hatte daher kein Hochzeitsgewand an. Er hat sich reingeschlichen . Daher wurden ihm die Hände und Füße gebunden und er wurde in die Finsternis geworfen. Dort würden sein Weinen und sein Zähneknirschen sein. In diesem Gleichnis von der Hochzeitsfeier gibt es mindestens 2 Passagen, die eine Verbindung zu anderen Bibelversen haben und deutlich machen, wer diese eine Person ist, die kein Hochzeitskleid anhat. Das Offensichtlichste ist der Vers 13 und zwar diese Worte: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Schauen wir uns also einen ähnlichen Text an. Wir lesen im Kontext, ich zitiere: Mat. 24:45-51; NWÜ: 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt? 46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut! 47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. 48 Falls sich aber jener schlechte Sklave jemals sagen sollte: ‚Mein Herr verspätet sich‘ 49 und er anfängt die anderen Sklaven zu schlagen und mit den Gewohnheitstrinkern zu essen und zu trinken 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen an dem er es nicht erwartet und zu einer Stunde die er nicht kennt 51 und ihn äußerst hart bestrafen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern zuweisen. Dort wird er weinen und mit den Zähnen knirschen. Ich habe hier die NWÜ zitiert, weil diese im Vers 51 völlig richtig schreibt, dass dieser böse Sklave hart bestraft wird . In anderen Bibelübersetzungen heißt es an dieser Stelle, dass der böse Sklave in Stücke gehauen wird (Lut und Elb). Doch wir sind uns alle einig, dass er dann nicht mehr weinen und mit den Zähnen knirschen kann. Das wäre unmöglich. Daher ist der Text hier in der NWÜ besser übersetzt. Auch der Vers 45 ist hier sehr deutlich und richtig übersetzt. Warum? Weil diese Formulierung geradezu eine Ergänzung herausfordert: 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave (Ergänzung:, wenn es nicht der ist, der es zu sein behauptet.) Die Tatsache das im Vers 47 steht: „Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.“ zeigt ja eindeutig, dass damit Jesus Christus gemeint sein muss . Er ist derjenige, der über die ganze Habe Gottes gesetzt wird. Seine Brüder werden zwar einen Anteil haben, aber verantwortlich für alles ist der einziggezeugte Sohn Gottes. Denn am Ende der 1.000 Jahre muss ja er alles wieder an seinen Vater zurückgeben, damit Gott in allem Alles ist. Aber wo steht auch nur ansatzweise geschrieben, dass die Brüder Christi die Habe an Jesus geben, damit er sie seinem Vater zurückgeben kann. Nirgends. Das müsste es aber geben, denn wenn der Sklave in diesem Gleichnis Jesus nicht alles zurückgibt, dann hat er nichts, was er seinem Vater geben kann . Auch hätte er, während der 1.000 Jahre nichts zu tun, da ja die ganze Habe Gottes in Menschenhände gelegt worden wäre. Bis zum Beginn der 1.000 Jahre sitzt Christus zur Rechten seines Vaters und wenn es dann so weit ist, gibt sein Vater die ganze Habe in die Hände von Menschen, nicht in die von seinem Sohn. Eigentlich kommt das einer Enterbung gleich. Warum sollte der Vater das tun? Tut er natürlich auch nicht. Jesus Christus ist der Treue und verständige Sklave aus Mat. 24:45 . Dennoch ist die Formulierung absolut richtig, denn der in der Endzeit angekündigte Antichrist versucht ja sich selbst als Christus darzustellen. Wenn er also die Position von Christus einnimmt, egal in welchem Gleichnis, dann setzt er sich damit an die Stelle von Christus selbst. Somit gibt es in der Endzeit jemanden, der sich als treuer und verständiger Sklave ausgibt, aber in Wirklichkeit ist es ein anderer, nämlich Jesus Christus. Der zweite Teil dieses Gleichnisses trifft nun auf den Sklaven zu, der sich ungerechtfertigterweise an die Stelle von Christus gesetzt hat. Dieser wird hart bestraft und er wird weinen und mit dem Zähneknirschen. Sich selbst als treuer und verständiger Sklave zu bezeichnen würde ja bedeuten, dass diese Personen ebenfalls in dem Hochzeitssaal anwesend sind. Da sie jedoch weder eingeladen noch eingekleidet worden sind, fällt direkt auf, dass sie dort nichts zu suchen haben. Sie sind direkt durch das fehlende Hochzeitsgewand aufgefallen und das bringt uns zum zweiten Punkt. Wie wird denn das Hochzeitsgewand der geladenen Gäste aussehen? Schauen wir mal, was die Bibel über diejenigen sagt, die ins Buch des Lebens eingeschrieben sind: Off. 3:5; Elb: 5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Wer also treu zu Christus steht ungeachtet was er dadurch für Probleme bekommt, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden und ewig leben. Die die ewig leben werden, sind die die an der ersten Auferstehung teilhaben werden. Und jetzt kommt etwas ganz verrücktes. Wenn man die Wahrheit erkannt hat, dann ist man frei von falschen Lehren und dann erkennt man, dass es kein Limit für die Braut Christi gibt . Die Zahl 144.000 ist eine symbolische Zahl , in Wirklichkeit ist es jedoch eine große Volksmenge . In Off. 7:4 wird die Zahl der Versiegelten gehört, nämlich 144.000. Aber im Vers 9 wurde dann die große Volksmenge gesehen und achtet mal darauf, wie diese angezogen sind: Off. 7:9; Elb: 9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Es wird sogar gesagt, dass diese große Volksmenge vor dem Thron und vor dem Lamm steht. Wenn also der Thron Gottes im Allerheiligsten ist und die große Volksmenge steht davor, mit weißen Gewändern, dann bedeutet es, dass sie ewig leben, weil sie die Welt überwunden haben. Der weitere Verlauf von Offenbarung, Kapitel 7 sagt es sogar ganz genau: Off. 7:13-15; Elb: 13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Diese Verse sagen doch eindeutig, dass diese Personen Ihre Gewänder gewaschen und weiß gemacht haben. Wären es wirklich buchstäbliche 144.000 Personen, was ist dann mit demjenigen, der die 144.001 Person wäre. Obwohl er alles richtig gemacht hat, wird er außen vor Bleiben? Wirklich??? Was hatten wir weiter oben gelesen: Off. 3:5; Elb: 5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden , und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Wer überwindet, der bekommt weiße Kleider und ewiges Leben. Wo steht hier eine Einschränkung, dass dies nur für die ersten 144.000 Menschen gilt? Das steht da nicht und daher ist es absolut richtig, dass jeder der überwindet dieses weiße Gewand bekommt und ja am Ende ist es dann eine große Volksmenge. Übrigens dient diese große Volksmenge gemäß Vers 15 im Tempel Gottes, direkt vor seinem Thron. Wo steht da, dass dies nur der irdische Vorhof des Tempels ist? Das ist eine menschliche Lehre, die nichts mit dem Wort Gottes gemein hat. Interessanterweise gibt es nicht einen einzigen Bibeltext, der besagt dass die 144.000 im Tempel dienen . Das wird nur von der großen Volksmenge gesagt und obwohl das nur über sie gesagt wird, wird diese von menschlichen religiösen Lehrern auf den irdischen Vorhof verbannt. Naja, das ist auch wieder so eine Halbwahrheit. Denn tatsächlich wird die große Volksmenge auf der Erde Gott dienen, nur nicht im Vorhof, sondern im Tempel. Ist doch absolut logisch, wenn man diese Texte hier hinzunimmt: Off:3:12; Elb: 12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. Wer im Tempel ist und nie mehr hinausgehen wird, ist logischerweise auf der Erde, wenn der Tempel vom Himmel auf die Erde herabkommt. So heißt es auch im nächsten Text: Mat. 25:31; Elb: 31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; Jesus wird sichtbar auf die Erde herabkommen und alle Engel werden bei ihm sein. Warum sollte dann die Braut Christi vom Himmel aus regieren, wenn der Bräutigam samt allen Engeln auf der Erde ist. Es gibt doch den Spruch, der Letzte macht das Licht aus. Da Jesus das Licht der Welt ist und er auf die Erde herabkommt, dann wird es buchstäblich im Himmel dunkel. Das ist aber auch nicht schlimm, denn auch dazu steht was in Gottes Wort geschrieben: Off. 21:1-7; Elb: 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.  5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. 7 Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein. Die Bibel schreibt somit selbst, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Es wird definitiv anders als alles, was wir bisher kennen. Warum sollte also die Braut im Himmel bleiben, wenn Jesus auf die Erde kommt? In Vers 3 heißt es doch, dass das Zelt Gottes bei den Menschen sein wird und er wird bei Ihnen wohnen!!! Nicht die Menschen wohnen bei Gott im Himmel, sondern Gott in dem Fall der Sohn Gottes, der damit ja auch ein Gott ist, wohnt bei den Menschen, also hier auf der Erde. Offensichtlich wusste Gott schon seit langem, dass die Menschen damit ein Problem hätten dies zu glauben, daher bekräftigt er in Vers 5: „...Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.“ Halten wir kurz inne und fassen es kurz zusammen: Jeder der überwindet, bekommt ein weißes Gewand und damit gehört er automatisch zu den symbolischen 144.000 Königen, die eine buchstäbliche große Volksmenge sind. Diese Menschen sind dann alle zusammen die Braut Christi, die mit ihm auf dem irdischen Berg Zion steht. Denn wie wir gelesen haben, dient die große Volksmenge vor dem Thron Gottes IM Tempel. Wenn wir das im Sinn behalten, dann wird jetzt auch klar, wer in dem Gleichnis vom Hochzeitsfest derjenige ist, der KEIN Hochzeitsgewand anhat. Offensichtlich ist es nicht weiß auch wenn es derjenige gerne so hätte. In diesem Artikel: https://www.bruderinfo.com/gott-der-wahrheit-wt-nachforschungen ...hatte ich das Bild untersucht, was in der Zeitschrift abgedruckt und online gestellt war. Da war der erste Apokalyptische Reiter abgebildet aus Off. 6:2 und dann die Engel die Jesus gefolgt sind aus Off. 19:14. Jesus selbst fehlte auf diesem Bild, denn es gab niemanden auf den die Beschreibung von Jesu zugetroffen hat. Jesus wurde in Off. 19:11-13 beschrieben. Dieser erste Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der die wahren Nachfolger Jesu verführen würde. In Offenbarung 6:2 wird nicht gesagt, was er für ein Gewand anhat, aber auf dem Bild ist es weiß und er nimmt die vorderste Stelle ein, da wo man eigentlich Jesus vermuten würde, der wie gesagt gar nicht abgebildet ist. Somit bestätigt dieses Bild sogar eindrücklich, dass der erste Apokalyptische Reiter der Antichrist ist, denn er wurde in diesem Bild an die Stelle von Jesus gemalt, der einfach weggelassen wurde. Der Antichrist möchte gerne ein weißes Gewand tragen und damit bei der Hochzeitsfeier zugegen sein, aber er hat ja gemäß Off. 6:2 gar kein weißes Gewand an. Diese Beschreibung fehlt. Da er auch noch der Antichrist ist, kann er gar nicht die Voraussetzung für die Teilnahme an der Hochzeitsfeier erfüllen. Denn dazu hätte er siegreich aus der Welt hervorgehen müssen. Doch er steht eindeutig auf der gegnerischen Seite, damit ist es im nicht möglich, sein Gewand reinzuwaschen. Er ist selbst Teil des Problems, wie kann er da die Lösung sein? Er sagt ja, er wäre der „Treue u. Verständige Sklave“ (welcher Jesus ist), aber die Einzelpersonen dieses Kollektiven Sklaven bezeichnen sich als „Gesalbte Gottes“ und gehören daher vermeintlich zu den 144.000 Königen. Die wiederum sind ja die Braut Christi und demzufolge bei der Hochzeitsfeier zugegen. Da diese Behauptungen aber alle nicht stimmen und ihm das weiße Gewand fehlt, wird er sehr schnell entdeckt und von der Hochzeitsfeier entfernt . Er wird in die Finsternis hinausgeworfen, wo sein Weinen und Zähneknirschen sein wird, was genau auch auf den bösen Sklaven zutrifft. Daher kann man zu Recht sagen, dass der böse Sklave, welcher der Antichrist ist, auch der gleiche ist, der aus dem Hochzeitssaal entfernt wird. Verlassen wir nun das Gleichnis und schauen wir was weiter in der Bibel über den Bräutigam und die Braut gesagt wird. In Offenbarung 19 ist in der Elberfelder Übersetzung ab Vers 6 so überschrieben: „Das Hochzeitsmahl des Lammes“ 6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten. 7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht. 8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen. 9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes. 10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, ⟨tu es⟩ nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Hier finden wir wieder weitere Details zum Gleichnis vom Hochzeitsmahl. 1.Es handelt sich hier um die Braut Christi 2.Sie haben alle eine feine reine Leinwand an, was ihre gerechten Taten bedeutet 3.Vers 9 sagt, dass alle zum Hochzeitsmahl eingeladenen eigentlich zur Braut gehören. Das ist ein Punkt, der aus dem Gleichnis nicht so gut hervorgetreten ist. Durch diese Ergänzung in der Offenbarung wird nun klar, dass alle die zur Hochzeit eingeladen sind auch gleichzeitig die zweite Hauptperson darstellen, nämlich die Braut Christi. In der Offenbarung, Kap. 14 finden wir nun das nächste Ereignis. Die Offenbarung ist nicht chronologisch niedergeschrieben. Daher finden wir Texte, wie die Braut vom Himmel herabkommt in Off. Kap. 21, während hier in Off. 14 schon beschrieben wird, wie sie herabgekommen ist. Lesen wir das mal: Off. 14:1-7; Elb: 1 Und ich sah: Und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen. 2 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfensängern, die auf ihren Harfen spielen. 3 Und sie singen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144 000, die von der Erde erkauft waren. 4 Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen als Erstlingsfrucht für Gott und das Lamm erkauft worden. 5 Und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig. Wie lange die Feierlichkeiten der Hochzeit dauern, das wird nicht erwähnt, aber nachdem Jesus mit seiner Braut auf dem Berg Zion steht, geht es folgendermaßen weiter: Off. 14:6,7; Elb: 6 Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk; 7 und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat! Man könnte sagen, kurz nach dem der Bräutigam und die Braut am Berg Zion vereint ist, wird sofort gehandelt. In den letzten 6.000 Jahren ist auch ziemlich viel falsch gelaufen, da möchte Jesus natürlich keine Zeit verschwenden. Über dieses Gericht hat Jesus selbst ein Gleichnis geredet. Schauen wir uns das als nächstes an: Mat.:25:31-46; Elb: Überschrieben ist das mit: „Endzeitrede: Das Gericht“ 31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; 32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! 35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; 36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. 37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!  42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; 43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben. Hier sieht man mal wieder, wie genau das Bibelbuch Offenbarung mit dem Gleichnis aus Matthäus übereinstimmt. Nachdem Jesus mit den 144.000 auf dem irdischen Berg Zion steht, erst danach soll ja das Gericht beginnen. Und in diesem Gleichnis verweist nun Jesus auf seine Brüder und spricht nun die Schafe ebenfalls gerecht, aufgrund dessen wie sie mit seinen Brüdern umgegangen sind: 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. Das ist genau mit dem im Einklang, was Jesus bereits in Mat. 10 gesagt hatte: Mat.10:40,41; Elb: 40 Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen. 42 Und wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren. Das heißt, dass die Schafe, die zu Jesu Rechten gestellt, mit ewigem Leben belohnt werden, nur weil sie einem der Brüder von Jesus auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gegeben haben. Sie wissen vielleicht noch nicht einmal, wer ein Bruder von Jesus ist und alleine die Tatsache, dass sie sich so barmherzig verhalten haben, sorgt dafür, dass sie ihren Lohn erhalten werden. Wie wir gesehen haben, ist das ewiges Leben. Das ist jedoch noch nicht alles. Denn Jesus sagte ja, wer einen Propheten aufnimmt, empfängt eines Propheten Lohn und wer einen Gerechten aufnimmt, empfängt eines Gerechten Lohn. Auch dazu hat Jesus etwas gesagt, und zwar auf Nachfrage von Petrus: Mat. 19:27-30; NGÜ: 27 Daraufhin sagte Petrus zu Jesus: »Du weißt, wir haben alles zurückgelassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?« 28 Jesus erwiderte, zu allen Jüngern gewandt: »Ich sage euch: Wenn der Menschensohn in der zukünftigen Welt in königlichem Glanz auf seinem Thron sitzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten . 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker zurückläßt, wird alles hundertfach wiederbekommen und wird das ewige Leben erhalten. 30 Aber viele, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und viele, die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.«  Wir wissen natürlich nicht ganz genau, was jeder einzelne für einen Lohn empfangen wird, aber er wird es hundertfach wiederbekommen. Unser himmlischer Vater und Jesus haben die Macht und den Willen dazu, genau das zu tun. Wir lesen: Mat. 19:26; NGÜ: 26 Jesus sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.« Ja für Gott ist alles möglich, sogar das, was für uns unmöglich erscheinen mag. Somit können wir uns gar nicht vorstellen wie großartig es letztlich tatsächlich sein wird. Haben wir daher Vertrauen in unseren himmlischen Vater und seinen Sohn, den er als König über die Menschheit für 1.000 Jahre eingesetzt hat. In dieser Zeit wird Jesus alles NEU machen und am Ende, wenn es auch den Teufel nicht mehr geben wird, wird folgendes passieren . Es ist niedergeschrieben in 1.Kor., Kapitel 15 und wir zitieren daraus den Teil, der zeigt, was die Erfüllung von den 1.000 Jahren ist: 1.Kor. 15:24-28; NGÜ: 24 Und dann wird Christus die Herrschaft Gott, dem Vater, übergeben – dann, wenn er allen gottfeindlichen Mächten, Kräften und Gewalten ein Ende bereitet hat; dann ist das Ziel erreicht. 25 Denn Christus muss so lange herrschen, bis »Gott ihm alle seine Feinde unter die Füße gelegt hat« 26 Der letzte Feind ist der Tod, aber auch ihm wird schließlich ein Ende bereitet, 27 denn es heißt in der Schrift: »Alles hat Gott ihm unter die Füße gelegt.« Ausgenommen von diesem »alles« ist natürlich der, der Christus zum Herrscher über alles gemacht hat. 28 Wenn dann alles unter die Herrschaft von Christus gestellt ist, wird er selbst, der Sohn, sich dem unterstellen, der ihn zum Herrn über alles gemacht hat. Und dann ist Gott alles in allen. Der Vers 28 belegt, dass alles, was Gott gehört, unter die Herrschaft von Christus gestellt ist. Damit bestätigt die Bibel in 1.Kor. 15:28, wer in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave ist. Wir hatten die Verse eingangs zitiert: Mat. 24:45-51; NWÜ: 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt? 46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut! 47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. Der ganze Besitz Gottes wurde Jesus Christus unterstellt und somit würde jeder Mensch, der sich an die Position des Treuen und verständigen Sklaven setzt, sich an die Stelle von Christus setzen. Das wäre nicht nur sehr untreu gegenüber Christus, sondern es wäre auch sehr unvernünftig, was ihn dann automatisch zum bösen Sklaven machen würde, mit allen entsprechenden und von Gott bereits angekündigten Konsequenzen. Die Hochzeit des Lammes mit seiner Braut, wird zu einem Segen werden für die Menschheit. Ja, einige werden auch bestraft werden, aber eben nicht gleich mit dem Tod. Nur wer am Ende der 1.000 Jahre immer noch auf den Teufel herein fällt, der wird die endgültige Konsequenz seines Handels tragen müssen. Es hängt somit an jeder einzelnen Person selbst, ob sie ewig leben wird oder nicht. Wir haben es alle selbst in der Hand. Die einen früher, die anderen später. Es ist unsere eigene Entscheidung, nur eines dürfen wir nicht vergessen: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Autor W.F.
26 March 2026
„Warum feiert man das Abendmahl anders als es die Bibel sagt?“ Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (wenn nicht anders angegeben) auf den Online Artikel „Warum läuft das Abendmahl bei Zeugen Jehovas anders ab als in anderen Religionen?“ (Link: https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/abendmahl/) – Zitat Ende. In dem Online-Artikel (Link siehe Einleitung) mit dem Thema: „Warum läuft das Abendmahl bei Zeugen Jehovas anders ab als in anderen Religionen?“ steht direkt im ersten Absatz, ich zitiere: „Wir halten uns eng an das, was die Bibel über das Abendmahl sagt; es wird auch „Abendmahl des Herrn“, das letzte Abendmahl oder Gedenken an Jesu Tod genannt (1. Korinther 11:20, L utherbibel ).“ – Zitat Ende. Wir stellen fest, dass sich die Autoren des Artikels, eng an das Halten was in der Bibel steht. Als wichtigster Text wird in diesem einleitenden Wort auf 1.Kor. 11:20 verwiesen. Der Text wird aber nicht ausgeschrieben, daher habe ich mir erlaubt diesen hier aus der Neuen Welt Übersetzung (NWÜ) zu zitieren: 1.Kor. 11:20; NWÜ: 20 Wenn ihr an einem Ort zusammenkommt, geschieht das eigentlich nicht, um das Abendmahl des Herrn zu essen. Das finde ich schon mal spannend, dass der wichtigste Text über das Abendmahl der ist, der sagt, dass man nicht essen soll . Obwohl der eigentliche Sinn des Abendmahles doch ist, dass man isst. Jesus hat genau das mit seinen Jüngern gemacht. Sie haben gegessen und getrunken. Im Wort Abendmahl ist das Wort Mahl enthalten. Genauso wie in dem Wort Mahlzeit. Wenn man dieses Wort dem Sinn nach bewertet, bedeutet es, dass es Zeit ist das Mahl einzunehmen und Jesus und seine Jünger haben das am Abend getan und daher nennt man es Abendmahl. Im zweiten Absatz mit der Überschrift: „Der Zweck“, wird daran erinnert, Dankbarkeit gegenüber dem Opfer von Jesus zu zeigen und hier wird auf einen weiteren Text aus 1.Kor. 11 verwiesen, den ich zitieren möchte: 1.Kor. 11:24; NWÜ: 24 und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte, brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ AHA, hier sagte doch Jesus selbst: „ Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Er forderte seine Jünger somit auf, dieses Abendmahl immer wieder zu seiner Erinnerung durchzuführen. Wie kann man jedoch als Jünger Jesu das Abendmahl durchführen, wenn man weder vom symbolischen Brot isst noch vom symbolischen Wein trinkt? Wenn man zu einem Essen eingeladen wurde und man verweigert dann dort jeden Bissen und jedes Getränk, was man vom Gastgeber angeboten bekommt. Wie würde das der Gastgeber wohl finden? Wäre er erfreut oder eher beleidigt und gekränkt? Einfach mal drüber nachdenken. Das man das Abendmahl einmal im Jahr feiert, das kann man durchaus so machen. Man feiert ja einmal im Jahr auch einen Geburtstag oder einen anderen Jahrestag, wie z.B. Den Hochzeitstag und ja, man denkt auch an einen geliebten Verstorbenen, wenn der Tag seines Todes sich jährt. Allerdings ist auch nichts falsch daran, wenn man sich täglich wohlwollend an das Opfer unseres Herrn Jesus Christus erinnert. Denn sein Opfer ist wohl die wichtigste Tat, die jemand im Laufe der Menschheitsgeschichte vollbracht hat. Diese Tat ist aller Ehren wert. Aber wie bereits erwähnt, ist es völlig legitim, sich bewusst einmal im Jahr an dieses Ereignis zu erinnern und dann würde man es natürlich auch am Jahrestag machen. So wie ein Geburtstag nicht immer am gleichen Wochentag ist, wie der Tag der tatsächlichen Geburt, so ist auch das Datum des Abendmahles nicht immer am gleichen Wochentag. Das ändert sich von Jahr zu Jahr**. **kurze Erklärung: Dieses Jahr besteht anscheinend eine Besonderheit. Nach wissenschaftlicher Berechnung des 14. Nisan zur Zeit Jesus und dem diesjährigen Datum.-besteht das erste Mal eine komplette Tages.- und Zeitgleichheit. Das bedeutet das Jesus mit 33 Jahren vor 1993 Jahren am Abend des 14. Nisan sein letztes Abendmahl feierte . Das war damals wie heute der 2.April Der Tag der Hinrichtung Jesu war der 15. Nisan – also der 3. April 33 n. Chr. denn nach jüdischer Zeitrechnung beginnt der Tag bei Sonnenuntergang . Jesus war das Lamm, das zur Schlachtbank für unsere Sünden geführt wurde. Siehe hier: Johannes 1:29 (Lese auch 1.Korinther 5:7 und Offenbarung 5:6 und 5:12) „Am nächsten Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und sagt: ‚ Siehe, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt!‘“ hier wird Jesus direkt als „Lamm Gottes“ bezeichnet, was auf das Passahlamm anspielt. Wir würden dadurch das wir „Nicht Essen und nicht Trinken würden“ am Abendmahl des Herrn .-das Opferlamm ablehnen. ** Erklärungsende.- weiter im Text: Ob man beim Brot und Wein wirklich auf ungesäuertes Brot und unvergorenen Traubensaft setzen muss, das bezweifle ich. Man kann es natürlich so machen, wenn man sich wirklich eng an die Bibel halten möchte. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, das dies nur Symbole sind. Ich kann auch ein normales Brot nehmen oder ein anderes rotes Getränk. Rot deshalb, weil es ja das Blut von Jesus darstellen soll. Aber was bringt es, bei den Symbolen möglichst genau das zu nehmen, was Jesus mit seinen Jüngern gegessen und getrunken hat, wenn man dann das eigentliche Mahl, um das es geht, dann verweigert? Erinnert mich ein bisschen an das, was Jesus über die Pharisäer gesagt hat. Mat. 23:1-15; Lut: 1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer.  3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren.  5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. 6 Sie sitzen gern obenan beim Gastmahl und in den Synagogen 7 und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden.  8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.  10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus.  11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.  13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. 15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.  Eigentlich müsste man alles, was Jesus gesagt hatte, Fett geschrieben hervorheben. Aber ich habe mal ein paar Sätze hervorgehoben. Gerade den Vers 8, 10 und 15 finde ich sehr bemerkenswert. Was bringt es, Menschen zu bekehren, wenn man dann das Gegenteil von dem lehrt, was Jesus gesagt hat? Der Vers 13-15 bringt es auf den Punkt, ich wiederhole: 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, d ie ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.  15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.  Ich habe diese Worte nun anders markiert, damit die Aussage von Jesus an die damaligen Führer des Volkes Gottes auf einen Punkt reduziert wird. Dieser lautet, dass die Führer des Volkes Gottes, selbst nicht in das Himmelreich eingehen wollen und die die hineinwollen, werden davon abgehalten . Sie durchziehen das ganze Land, um einen Menschen für den Glauben zu gewinnen und dann machen sie aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie sie selbst. Wiederholt sich hier die Geschichte? Ich zitiere den letzten Satz aus diesem Online-Artikel: „Alle, die hoffen für immer auf der Erde zu leben, nehmen beim Abendmahl nicht von den Symbolen; sie sind aber anwesend und drücken ihre Dankbarkeit für das Opfer aus, das Jesus für uns gebracht hat (1. Johannes 2:2).“ – Zitat Ende. Wenn man für immer auf der Erde lebt, dann lebt man ewig. Hier wird gesagt, dass man dies dadurch erreichen kann, dass man beim Abendmahl nicht von den Symbolen nimmt. Doch hält man sich dadurch eng an die Bibel? Was hat denn Jesus gesagt und wenn man ihn ehren möchte, warum werden seine Worte nicht im Zusammenhang mit dem Abendmahl erwähnt? Joh. 6:53-56; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.  Wie hatten wir zuvor noch in der Luther Übersetzung gelesen? 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, d ie ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. Wenn das nehmen von den Symbolen unerlässlich für ewiges Leben ist, dann verschließt man das Königreich Gottes vor den Menschen, die dazu angehalten werden, nicht von den Symbolen zu nehmen. Genau darauf zielt dieser Artikel ab und daher war der erste Bibeltext aus 1.Kor. 11:20. Ein weiterer Text kam dann später aus 1.Kor. 11:24, warum wurden jedoch die Verse 21-23 nicht zitiert? Evtl. Deshalb, weil ansonsten die Verse 20 und 24 nicht als Beweiskraft getaugt hätte, dass man beim Abendmahl nicht essen sollte? Daher zitiere ich diese Bibelpassage mal im Zusammenhang bis Vers 29: 1.Kor. 11:20-29; NWÜ: 20 Wenn ihr an einem Ort zusammenkommt geschieht das eigentlich nicht um das Abendmahl des Herrn zu essen. 21 Denn wenn ihr es esst nimmt jeder zuvor sein eigenes Abendessen ein sodass einer hungrig ist ein anderer aber ist betrunken. 22 Habt ihr nicht Häuser wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser Hinsicht lobe ich euch nicht. 23 Denn ich habe vom Herrn empfangen was ich euch auch weitergegeben habe: Der Herr Jesus nahm in der Nacht in der er verraten werden sollte ein Brot 24 und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ 25 Genauso machte er es nach dem Abendessen mit dem Becher. Er sagte: „Dieser Becher steht für den neuen Bundu der durch mein Blut in Kraft tritt. Tut dies immer wieder jedes Mal wenn ihr ihn trinkt zur Erinnerung an mich. “ 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt verkündet ihr immer wieder den Tod des Herrn bis er kommt. 27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt macht sich am Körper und am Blut des Herrn schuldig. 28 Ein Mensch soll zuerst genau prüfen ob er würdig ist. Erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Becher trinken. 29 Denn wer isst und trinkt ohne zu erkennen dass es um den Körper geht zieht sich dadurch ein Strafgericht zu. - Zitat Ende. Zweimal wird hier zum TUEN aufgefordert (Vers 24 u. 25). Was mit der Aussage aus Vers 20 wirklich gemeint ist, wird deutlich wenn wir die Verse 21-23 hinzunehmen und den Vers 27 und 29. Es geht nämlich nicht darum, das Abendmahl nicht zu essen, sondern es nicht in unwürdiger weise zu tun. Zum Beispiel, dass man weder hungrig noch betrunken dort hin geht und sich dann am Abendmahl satt isst. Daher der Hinweis: 22 Habt ihr nicht Häuser wo ihr essen und trinken könnt? Wer so handelt, auf den trifft dann der Vers 27 und 29 zu: 27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt macht sich am Körper und am Blut des Herrn schuldig. 29 Denn wer isst und trinkt ohne zu erkennen dass es um den Körper geht zieht sich dadurch ein Strafgericht zu. Zeigt dieser Online-Artikel wirklich auf, wie man das Abendmahl richtig feiert, indem man sich eng an die Bibel hält oder macht er das genaue Gegenteil davon, wenn man die Worte Jesu aus Joh. 6:53-56 zugrunde legt??? Das nehmen von den Symbolen bedeutet ewiges Leben, das hat der einziggezeugte Sohn Gottes selbst gesagt. Gibt es eine vertrauenswürdigere Quelle als ihn??? Und wenn man das im Sinn behält, dann wird einem erst richtig klar, dass nur er allein der einzige Weg zu unserem himmlischen Vater ist. So hat er es gesagt und so steht es geschrieben: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jeder muss sich selbst die Frage stellen, ob er lieber den Worten von Menschen glaubt, bei dem es keine Rettung gibt (Ps.146:3) oder dem einziggezeugten Sohn Gottes. Es ist Deine Entscheidung, es ist auch Dein Leben. Niemand kann dir das abnehmen. Du musst Dich selbst auf die richtige Seite stellen. Autor W.F.
19 March 2026
„Der Gott der Wahrheit hält, was er verspricht“ * Zitate sind gekennzeichnet (wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom April 2026 ab der Seite 8. Es geht um das Thema: „Der „Gott der Wahrheit“ hält, was er verspricht“ , Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist unsere Zuflucht“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext von Psalm 91. Zu diesem Text möchte ich später noch etwas anmerken. Den einleitenden Worten kann man nur zustimmen. Aktuell weiß man wirklich nicht, wem man noch vertrauen kann. Auch wenn nicht alles gelogen ist, was man an Meldungen an uns heranträgt, egal über welchen Kanal (Politik, Religion, Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet), es ist auch nicht alles wahr. Oft wird etwas verschwiegen oder so weit verdreht, dass man nicht mehr erkennen kann, was an einer Aussage 100-prozentig richtig ist oder nicht. Das sollte ein auch nicht wundern, denn aktuell ist der Herrscher dieser Welt immer noch der Teufel und das der es mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt, musste schon Eva erfahren. Da tut es wirklich gut, wenn unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus Christus immer verlässlich die Wahrheit sagen. Absolut. Nur leider bekommen wir diese unverfälschte Wahrheit nicht direkt serviert, sondern über Umwege. Wir können zu ihm beten und ihm alles sagen, aber die Antworten von ihm, erhalten wir nicht von Angesicht zu Angesicht. In der ganzen Bibel finden wir nur sehr wenige Begebenheiten, wo Gott zu einzelnen Menschen buchstäblich gesprochen hat. Jesus selbstverständlich hat auf der Erde mit sehr vielen Personen geredet, sein Vater jedoch nur mit ganz wenigen und möglicherweise war es auch da Jesus gewesen. Ganz sicher können wir bei der Begebenheit sein als Jesus getauft wurde und als unser himmlischer Vater zu Johannes dem Täufer gesprochen hat: Mat. 3:17; Elb: 17 Und siehe, eine Stimme ⟨kommt⟩ aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Alles andere, was er gesagt hat, können wir in der Bibel nachlesen. Wir müssen allerdings berücksichtigen, dass das Wort Gottes heute evtl. nicht in der genauen Form vorliegt, wie er es einmal gemeint oder gesagt hat. Das liegt einfach daran, dass Menschen das zu Papier gebracht haben und andere es dann in die jeweiligen Landessprachen übersetzt haben. In dem vorangegangenen Artikel haben wir ja gesehen, welchen Unterschied es macht, wenn man statt „verderben“ das Wort „vernichten“ übersetzt. Nur ein Wort, das geändert wurde, aber es hat verheerende Auswirkungen auf das Wort Gottes und stellt Gott in einem falschen Licht da. Das muss man einfach im Hinterkopf behalten und entsprechende Bibelverse dann gut durch Denken, ob es mit dem Geist des ganzen Wortes Gottes übereinstimmt. Dann kann man schon erkennen, ob etwas richtig übersetzt wurde oder nicht. Das erfordert natürlich Arbeit, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Nun aber weiter mit dem Studienartikel: Auf der Seite 9 im Abs. 6 wird in diesem Studienartikel gesagt, ich zitiere: „6 Der Anstifter der Rebellion in Eden war „die Urschlange“, die auch „Teufel und Satan genannt“ wird (Offb. 12:9;1. Mo. 3:4, 5; Joh. 8:44).“ … ...“Doch in der Zwischenzeit würden sich ihm viele anschließen und sich ähnlich wie er verhalten…“ - Zitate Ende. Da ist ja auch der Bibeltext aus Joh. 8:44 angegeben und der lautet in der NWÜ so: Joh.8:44; NWÜ: „44 Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann zeigt sich, wer er wirklich ist, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ – Zitat Ende. Diese Worte sagte Jesus zum eigenen Volk Gottes, den Juden. Ihr könnt gerne den Kontext dazu lesen. Offensichtlich hat sich das eigene Volk unseres himmlischen Vaters von ihm abgewandt und haben sich dem Teufel angeschlossen. Denn Jesus sagte ja zu Ihnen: „Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht.“ Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es reicht nicht zu sagen, dass man zu Gott betet, wenn man im Gegenzug aber das tut, was der Teufel von einem will. Denken wir an das Beispiel von Eva. Gott sagte, ihr sollt nicht von dem Baum essen, der Teufel hat sie dennoch dazu überreden können. Heutzutage ist es genau andersherum. Jesus als Sohn Gottes hat gesagt : Joh. 6:53-56; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.  Das ist natürlich nicht buchstäblich zu sehen, sondern das hat was mit dem Abendmahl zu tun, wo der Wein für sein Blut und das Brot für sein Fleisch steht. Wenn man somit an so einem Abendmahl teilnimmt, dann sollte man auch von den Symbolen nehmen. Zumindest wenn man gerne ewig leben würde. Wer das nicht will, der braucht dann auch nicht davon zu nehmen. Aber wir können uns natürlich gut vorstellen, dass der Teufel nicht möchte, dass wir davon nehmen. Bei Eva hat das Essen von der Frucht den Verlust des ewigen Lebens bedeutet und heute könnte man das ewige Leben zurückerhalten, wenn man von dem symbolischen Blut trinkt und von dem symbolischen Brot isst. So hat Jesus es gesagt, so steht es im Wort Gottes geschrieben. Somit ist das eine zuverlässige Wahrheit. Sich daran zu halten, bedeutet buchstäblich ewiges Leben. Ist euch mal aufgefallen, wie einfach wir Menschen ewiges Leben bekommen können? Adam und Eva hätten ewig leben können, wenn Sie NICHT von der Frucht gegessen hätten und wir heute können ewiges Leben bekommen, wenn wir beim Abendmahl von den Symbolen nehmen. Wow, so einfach und doch so schwer. Allerdings muss man positiv hervorheben, dass die Zahlen der aktiven Teilnehmer von Jahr zu Jahr steigen. Die Erkenntnis, dass man essen und trinken muss, um ewiges Leben zu erhalten, scheint sich langsam durchzusetzen. Aus dem „Bericht über das Dienstjahr 2025 der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt“ entnehme ich, dass im Jahr 2025 insgesamt 24.576 Personen von den Symbolen genommen haben . Zum Vergleich im „Jahrbuch von 2010“ standen die Zahlen von 2009 und da waren es nur 10.857 Teilnehmer. Anscheinend stimmt das, was ich gerade gesagt habe nämlich: Wow, so einfach und doch so schwer. Gehen wir weiter im Absatz 7, da möchte ich diesen Satz zitieren: „7 Zu Satans Anhängern gehören sowohl rebellische Engel als auch Menschen, die nichts von Gott wissen wollen.“ – Zitat Ende. Exakt, genauso sehe ich das auch und wie wir vorher schon den Text aus Joh. 8:44 gelesen haben, hat sich das damalige Volk Gottes, ebenfalls von ihm abgewandt. Das war der Grund, warum Jesus vorwiegend in Israel gepredigt hat . Er wollte natürlich erst mal sein eigenes Volk wieder mit seinem Vater versöhnen. Danach erst hat er sich anderen Nationen gewidmet, das blieb aber hauptsächlich seinen Nachfolgern vorbehalten. Im Abs. 8 wird darauf verwiesen, dass der Teufel auf die Erde hinabgeworfen wurde, das kann man auch nachvollziehen. Doch über einen Satz bin ich sehr erschrocken, vor allem wenn man den dazu vermerkten Bibeltext nachliest. Ich zitiere: „Doch bald wird Jesus „seinen Sieg … vollenden“ und Satan und dessen Unterstützer aus dem Weg räumen (Offb. 6:2).“ – Zitat Ende. Warum bin ich erschrocken? Weil hier auf Offenbarung 6:2 verwiesen wird. Das soll angeblich Jesus sein. Dabei handelt es sich hier um den 1.ten Apokalyptischen Reiter . Diese 4 Reiter sind ja die Vorboten vor dem 2.ten Kommen von Jesus Christus. In Offenbarung 19 wird beschrieben, wie Jesus kommt und daher gibt es die folgende Diskrepanz: Wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, das Jesus abhalten wird. Wie kann es dann sein, dass er der 1.te Reiter ist? Dann kommt er ja vor sich selbst!!! Oder und das bringt uns zur nächsten Frage: Wo in der Bibel steht, dass Jesus zweimal kommen wird? Weiter muss man sich fragen: Warum hat der erste Reiter (wenn es Jesus ist) solche jämmerlichen Gestalten als Nachhut? Hier mal der Off.6 Vers 2 im Kontext: Off. 6:2-8; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, e in weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um zu siegen. 3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm! 4 Und es zog aus ein anderes, ein feuerrotes Pferd ; und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und ⟨die Menschen dahin zu bringen⟩, dass sie einander schlachteten; und ihm wurde ein großes Schwert gegeben. 5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd , und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu! 7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! 8 Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ⟨ist⟩ »Tod«; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde. Da die Apokalyptischen Reiter ja VOR Jesus kommen, müsste man auch in anderen Bibelpassagen Hinweise auf sie finden. Zum Beispiel dort wo die Jünger Jesu nach den Zeichen für seine Ankunft fragten: Mat. 24 aus der Elberf.: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Die Jünger wollten wissen, wann Jesus wieder kommt. Ankommen kann man aber nur ein einziges Mal. Denn wenn man da ist, kann man nicht erneut kommen. Sollte Jesus also zweimal kommen, dann müsste er zuvor erneut weggehen. Mir ist jedoch in der ganzen Bibel kein Text bekannt, in der von einer zweiten Himmelfahrt die Rede wäre. Im Gegenteil. Wir lesen: Heb. 1:6; Elb: 6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten. Jesus wird wieder (2.tes Mal) in den Erdkreis eingeführt, er wird aber nicht wieder und dann noch einmal in den Erdkreis eingeführt. Das gibt keine Bibelstelle her. Aber wenden wir uns wieder Matthäus Kapitel 24 zu, denn wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, dann müsste man diese eigentlich auch in den Zeichen seiner (Jesus) Ankunft wiederfinden, die Jesus seinen Jüngern genannt hat. Lesen wir also weiter: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. 6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. 8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen. 9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten ; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Ich habe hier 4 Textzeilen hervorgehoben, die sich erstaunlich ähnlich anhören, wie die Prophezeiung über die 4 Apokalyptischen Reiter. Weiterhin wissen wir wann Jesus tatsächlich kommt, denn in Mat. 24 lesen wir weiter: Mat. 24:29-31; Elb: 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Alles was wir in den Versen 4-28 lesen können, gehört zur großen Drangsal (Bedrängnis) und erst wenn diese vorbei ist , dann würde Jesus SICHTBAR AUF den Wolken vom Himmel herabkommen. Genau der Vers 30 ist der absolute Beweis, dass Jesus nicht der 1.te Apokalyptische Reiter aus Off. 6:2 sein kann. Warum? Dafür gibt es 4 Gründe: 1.Die Drangsal oder Bedrängnis ist bis heute immer noch nicht vorbei 2.Jesus hat noch niemand gesehen und das sollen ja alle Stämme der Erde können 3.Er ist noch nicht auf den Wolken vom Himmel herabgekommen 4.Keiner hat ihn mit Macht und Herrlichkeit gesehen Wer die ersten 3 Punkte noch als Ansichtssache abtun will, kann das ja gerne tun, aber der 4.te Punkt ist unumstößlich. Der erste Apokalyptische Reiter kommt nicht mit großer Macht und Herrlichkeit, sondern mit 3 weiteren abgewrackten Reitern die überhaupt nichts schönes oder Herrliches an sich haben. Ergo kann der 1.te Reiter somit auch nicht Jesus sein . Weil es gerade mit diesem Thema zusammengehört, springen wir nun zum Abs. 14 in diesem Studien WT. Dort ist in der Online-Ausgabe ein Bild eingefügt und zwar das gleiche, dass ganz vorne auf der Zeitschrift als Titelbild abgedruckt ist. Es stellt ein Bild „angeblich von Jesus und seinen Engeln“ dar. Angeblich deshalb, weil der Herausgeber hier 2 biblische Begebenheiten miteinander vermischt, hat, und zwar Off. 6:2 und Off. 19:19-21. Hier eine kleine biblische Anmerkung zu Bildern im Allgemeinen: 2.Mo.20:4; Luth. 2017: 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Was kann man an dieser Aussage missverstehen? Dazu kommt noch, dass sie diese selbstgemalten Bilder auch noch so interpretiert haben, wie sie es wollten. Sie haben dem ersten Reiter ein weißes Gewand angezogen, obwohl es in der Bibel nicht steht. Dadurch haben sie eine Beziehung zu Offenbarung 19 hergestellt und behaupten nun einfach, dass es sich bei dem ersten Apokalyptischen Reiter um Jesus handelt. Um es besser zu verstehen, vergleichen wir mal die Merkmale des Reiters aus Off.6:2 mit Jesus aus Off. 19:11-16. Interessanterweise wird im Abs. 14 dieser Text gar nicht genannt, sondern nur der hier aus Off.19:19-21. Würde man die Verse 11-16 auch angeben, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die beiden Reiter nicht beide Jesus sind. Daher ist es immer wichtig den Kontext zu lesen, war wir nun tun: Off. 6:2; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, hatte einen Bogen ; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben , und er zog aus, siegend und um zu siegen. Off.19:11-16 und 19-21; Elb: 11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; 13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. 14 Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlägt; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. 19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen. 20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet – der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten –, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.  Eins ist absolut klar, Jesus ist der Reiter des ersten Pferdes aus Off. 19, denn sein Name lautet: „Das Wort Gottes“. Auch wird er als König der Könige und Herr der Herren bezeichnet. Gemäß Vers 14 folgen ihm die Truppen ebenfalls auf weißen Pferden und sie sind auch mit weißer, reiner Leinwand bekleidet. Das sieht doch eher so aus, als würde Jesus mit großer Macht und Herrlichkeit kommen. Aber um auf das Bild zurückzukommen. Dieser Jesus hat KEINEN Bogen in seiner Hand, sondern ein scharfes Schwert, das aus seinem Mund kommt. Somit ist der Reiter auf dem Bild nicht Jesus und wer genau mitgelesen hat, es wurde in Off. 6:2 nicht gesagt, dass der Reiter ein weißes Gewand anhat. Das wurde ihm angedichtet. Nicht nur, dass man nun ein Bildnis von himmlischen Angelegenheiten gemalt hat, was man ja nicht soll. Man hat es auch noch falsch gemalt, indem man zwei Bibelpassagen miteinander vermischt hat. Und dennoch macht es auf eine Art Sinn, und zwar wenn man die Warnung von Jesus aus Mat. 24 berücksichtigt, hier die entscheidenden Texte: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Der 1.te Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der behauptet : „Ich bin der Christus“! Dieses gemalte Bild zeigt den Antichristen aus Off.6, im Gefolge mit den himmlischen Herren aus Off.19. Aber er wird nicht mit Antichrist gekennzeichnet, sondern mit Christus. Er wurde auf diesem Bild an die Stelle von Christus gestellt. Da es zum Antichristen schon einen ausführlichen Artikel gibt, möchte ich das nicht weiter ausführen und verlinke das hier: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent Zu Beginn hatte ich angekündigt auf den Text des Liedes Nr. 8 (Ps.91) einzugehen. Da lautet die 3.te Strophe, ich zitiere aus dem Liederbuch: „Kein Pfeil wird uns verletzen, nichts Böses kommt uns nah.“ – Zitat Ende. Wer hat noch mal den Bogen in seiner Hand, um damit Pfeile abzuschießen? Es ist der Antichrist und der versucht ja das wahre Volk Gottes zu verführen. Da es in Ps. 91 um das wahre Volk Gottes geht, die bei Gott Zuflucht suchen, wie wahrscheinlich ist das, dass dann Jesus mit Pfeilen auf sie schießt?? Aber das der Antichrist auf die wahren Nachfolger Gottes Pfeile abschießt, das kann man zu 100 % nachvollziehen. In der Offenbarung steht geschrieben, ich zitiere aus der NWÜ: Off:17:6; NWÜ: „6 Und ich sah, dass die Frau vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu betrunken war.“ – Zitat Ende. In der Endzeit würde der Antichrist (das wilde Tier) und Babylon die Zeugen Jesu bekämpfen. Jesus ist der Haupteckstein und jeder der zu ihm kommen will, gerät automatisch ins Fadenkreuz des Teufels. Doch seien wir mutig und stark, denn nur über Jesus kommen wir auch zu unserem himmlischen Vater. Dies soll der letzte Text belegen: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Übrigens, der Antichrist würde diesen Text in etwa so oder in ähnlichen Worten umformulieren: Nur wir sind der Kanal Gottes, nur wir haben die Wahrheit, nur wer uns folgt, wird ewig leben. Niemand kommt zu Gott, außer er folgt uns. Autor: Bruder W.F.
16 February 2026
"Vernichten oder Verderben" Zitate aus der Neuen Welt Übersetzung sind kursiv geschrieben oder Gekennzeichnet mit NWÜ In dem vorherigen Artikel hatte ich angekündigt Bibeltexte aus der Neuen Welt Übersetzung zu prüfen, die das Wort „vernichten“ oder „Vernichtung“ beinhalten. Können diese sehr harten Worte tatsächlich von unserem himmlischen Vater stammen oder sind das bewusst harte Formulierungen von einer religiösen Führung, damit man sich das allgemeine Volk untertan halten kann? Sicherlich gibt es mehrere Wörter, die man im Deutschen heute für Wörter aus einer anderen Sprache einsetzen kann. Das Problem also möglichst das gleiche Wort im Deutschen zu finden, wie es in der Ausgangssprache gemeint war ist wirklich sehr schwierig und ja, es wäre möglich, dass man unabsichtlich mal ein falsches Wort einsetzt. Davor ist wohl kein Übersetzer gefeit. Hinzu kommt noch, dass in der Bibel von vielen Dingen gesprochen wird, für die es kein Gegenbild in der eigenen Welt gibt. Wenn die Propheten damals über ihre Visionen geschrieben haben, Einblicke in den geistigen Bereich, dann können wir das kaum nachvollziehen und daher mit den Übersetzungen auch mal daneben liegen. Allerdings gibt es auch sowas wie einen roten Faden in der Bibel. So eine Art Leitgedanken, der sich durch alle Bibelbücher zieht. Würde man nun einen strittigen Text zu übersetzen zu versuchen, dann könnte man davon ausgehen, dass diejenige Übersetzung besser ist, die mit diesem roten Faden übereinstimmt. Eine Abweichung könnte darauf hinweisen, dass die Übersetzung eher falsch ist. Daher beleuchten wir mal die Texte, die die Worte „vernichten“ oder „Vernichtung“ enthalten, ob sie mit dem „Geist“ der Bibel übereinstimmen. Man könnte aber auch religiöse Lehren heranziehen und schauen, ob die noch sinnvoll sind, wenn man diese harten Worte übersetzt. Falls jemand noch nicht genau weiß um was es mir geht, hier zwei Veranschaulichungen dazu: 1. Ich kann mir in einer Woche durchaus mehrmals den Magen verderben, aber wenn ich den Magen vernichte, dann geht das nur ein einziges Mal. Danach existiert mein Magen nicht mehr. 2. Ein Fisch kann verdorben sein, ist jedoch immer noch vorhanden, nur eben nicht mehr als frischer Fisch, sondern als verdorbener Fisch. Im Falle eines verdorbenen Fisches sollte man diesen tatsächlich vernichten, doch bis man das tut gibt es ihn noch. Ist der Fisch dann vernichtet, ist er weg für immer. Fangen wir mit dem Text an, den ich bereits im letzten Artikel erwähnt hatte: Joh. 3:16; NWÜ: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat. Zum Vergleich eine andere Übersetzung: Joh. 3:16; Elb: 16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Welche Lehren sind von diesem einen Bibeltext betroffen? 1.Die biblische Lehre von der Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten 2.Die biblische Lehre von der 1.ten und 2.ten Auferstehung 3.Die religiöse Lehre von den 144.000 und der großen Volksmenge 4.Die religiöse Lehre von einer Regierung im Himmel und Untertanen auf der Erde Warum ist das Wort „vernichtet“ oder „verloren“ an dieser Stelle so wichtig? Weil die Problematik erst dann richtig zum Vorschein kommt, wenn man den Umkehrschluss zieht, der sieht dann aus meiner Sicht wie folgt aus: -Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der NICHT an ihn glaubt vernichtet wird, und kein ewiges Leben hat.- Ich habe hier lediglich den Satz geringfügig verändert, und zwar den Umkehrschluss aus der NWÜ, was passiert, wenn man eben nicht an Jesus glaubt. In der NWÜ wird somit zwar das Positive hervorgehoben, nämlich dass jeder der an Jesus glaubt, nicht vernichtet wird, aber das negative steht ja zwischen den Zeilen dabei, man merkt es nur nicht gleich. Das negative ist nämlich, dass jeder der nicht an Jesus glaubt, eben vernichtet wird. Denn das Wort „jeder“ zeigt ja, dass es nur ein entweder oder gibt. Entweder glaubt man an Jesus oder eben nicht. „Jeder“ wird mit diesem Maßstab gemessen und daher gibt es keine Grauzone. Daher schauen wir mal, ob das mit den restlichen Aussagen der Bibel im Gleichklang ist. Der Zeitpunkt von dem in Joh. 3:16 die Rede ist, ist nach dem Schall der 7.ten Posaune, wenn Christus vom Himmel auf die Erde herabkommt. Gemäß der Bibel ist beim Schall der 7.ten Posaune auch die Stunde gekommen in der die Gerechten und die Ungerechten auferstehen. Für nähere Information hierzu in den schön veröffentlichten Artikel: https://www.bruderinfo.com/das-erste-und-das-zweite-hat-welche-bedeutung https://www.bruderinfo.com/das-zweite-kommen-christi Da haben wir schon das erste Problem. Nur wer Gerecht ist, bekommt ja ewiges Leben, somit müssten entweder nur die Gerechten auferstehen oder die Ungerechten würden zwar auferstehen, dann aber direkt wieder vernichtet werden. Wenn das aber die erste Auferstehung ist und alle die nicht an Christus glauben vernichtet worden sind, wer soll dann in der zweiten Auferstehung zum Leben kommen? Ist ja keiner mehr da. Entweder hat man schon ewiges Leben oder man ist vernichtet worden. Ist man in der ersten Auferstehung verloren gegangen, so kann man aber in der 2.ten Auferstehung gefunden werden und doch noch ewiges Leben erlangen. Wie sieht es aber für die religiöse Lehre von den 144.000 und der großen Volksmenge aus, die ich unter Punkt 3 und 4 erwähnt habe? Die 144.000 sind ja die Gerechten und glauben an Christus, wodurch Sie ewiges Leben bekommen und wie eine religiöse Lehre sagt: mit ihm vom Himmel aus regieren werden. Doch gemäß Joh. 3:16 gäbe es dann keine große Volksmenge mehr, die man als Untertanen auf der Erde regieren könnte. Denn alle anderen wurden ja vernichtet. Würde die Lehre von einer Regierung im Himmel tatsächlich stimmen, dann wäre die Erde vollkommen leer. Nicht ein einziger Mensch würde während der 1.000 Jahre auf der Erde wohnen. Warum? Weil eben alle anderen die nicht an Jesus geglaubt haben, vernichtet worden sind und die die geglaubt haben, ja dann ewiges Leben im Himmel hätten. Wird das jedoch wirklich von der Bibel so gelehrt? Ist das mit dem roten Faden kompatibel? Gehen wir einen Schritt weiter und ziehen einen Bibeltext heran, der sich mit der Zeit am Ende der 1.000 Jahre beschäftigt. Dort lesen wir folgendes, ich zitiere: Off. 20:7-9; NWÜ: 7 Sobald die 1000 Jahre dann zu Ende sind, wird Satan aus seinem Gefängnis freigelassen. 8 Er wird ausziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde in die Irre zu führen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Sie sind so zahlreich wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die ganze Erde vor und umzingelten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel und fraß sie auf. Wenn also das Wort „vernichtet“ in Joh. 3:16 richtig wäre, woher kommen dann die Völker, die so zahlreich sind wie der Sand am Meer? Was der Teufel während der 1.000 Jahre gemacht hat ist biblisch klar belegt. Das finden wir am Anfang dieses Bibelkapitels, ich zitiere: Off.20:1-3; NWÜ: 20 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in der Hand. 2 Er packte den Drachen, die Urschlange – das ist der Teufel und Satan –, und fesselte ihn für 1000 Jahre. 3 Er schleuderte ihn in den Abgrund. Dann verschloss und versiegelte er die Öffnung über ihm, damit er die Völker nicht mehr in die Irre führt, bis die 1000 Jahre zu Ende sind. Danach muss er für eine kleine Weile losgelassen werden. Der Teufel wird am Anfang der 1.000 Jahre weggesperrt, eben genau deshalb damit er die Völker nicht mehr in die Irre führen kann. Wenn aber alle Menschen, die an Jesus glauben ewiges Leben haben und damit zu den Gerechten gehören und alle anderen Menschen vernichtet worden sind, wo kommen dann die Völker her? Es dürfte keine Völker mehr geben!!! Weil es diese Völker jedoch gibt, daher wird der Teufel am Ende der 1.000 Jahre noch mal losgelassen. Wäre auch sinnlos, wenn es da niemanden auf der Erde geben würde, den er verführen könnte, denn die Gerechten sind ja gemäß der religiösen Lehre im Himmel. Somit halten wir fest, dass in Joh. 3:16 das Wort „verloren“ die richtige Übersetzung sein müsste. Denn wer für die 1.te Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre verloren war, weil er eben nicht an Christus geglaubt hat, der kann am Ende der 1.000 Jahre nun gefunden werden und dann doch noch ewiges Leben erhalten. Widmen wir uns einem weiteren Text, ich zitiere: Joh. 10:10; NWÜ: Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten . Ich bin gekommen, damit sie Leben haben – Leben in seiner ganzen Fülle. Joh.10:10; NGÜ: 10 Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. Hier könnte man tatsächlich das Wort „vernichten“ in der NWÜ so stehen lassen. Aus dem Kontext geht hervor, dass Jesus hier von den Schafen spricht und derjenige der seine (also Jesu) Schafe stehlen will, der will diese tatsächlich vernichten / schlachten. Denn hierbei handelt es sich um den Antichristen, der ja in den Diensten des Teufels steht und somit genau das im Sinn hat. Aber weder der Teufel noch der Antichrist hat die Macht die Schafe Jesu zu vernichten, denn dieser könnte sie einfach wieder auferwecken. Somit wäre auch hier die bessere Übersetzung, dass der Dieb die Schafe ins Verderben bringen will. Jesus hat in Mat. 10:28 explizit gesagt, dass man sich nicht vor denen fürchten soll, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen. Sondern sie sollten sich vor dem fürchten, der sowohl Seele als auch Leib verderben kann. Dieser Dieb aus Joh. 10:10 ist prophetisch auch in Jesaja 33 gemeint, ich zitiere: Jes. 33:1: NWÜ 33:1 Wehe dir, du Vernichter, der nicht vernichtet wurde, du Betrüger, der nicht betrogen wurde! Wenn du mit Vernichten fertig bist, wirst du vernichtet werden. Wenn du mit Betrügen fertig bist, wirst du betrogen werden. Auch hier sehen wir ganz klar, dass aus Sicht des Diebes, der die Schafe Jesu stiehlt, ganz klar die tatsächliche Vernichtung im Vordergrund steht. Somit könnte man das als Übersetzung so stehen lassen, wenn da nicht Mat. 10:28 wäre, wie gerade erklärt. Daher ist auch hier die biblische Übersetzung der Elberfelder etwas genauer: Jes. 33:1; Elb: Wehe dir, Verwüster, der du selbst nicht verwüstet wurdest, und dir, Treuloser, an dem man nicht treulos gehandelt hat! Sobald du das Verwüsten beendet hast, wirst du verwüstet werden. Sobald du mit der Treulosigkeit fertig bist, wirst du treulos behandelt werden. – Ja verwüsten kann der Dieb, Lügner, Antichrist, aber vernichten eben nicht, dazu hat er keine Macht, selbst wenn der Teufel hinter ihm steht. Bleiben wir doch mal beim Antichristen und beschäftigen uns mit einigen Bibelstellen, die von ihm und seinem Umfeld handeln. Bezugnehmend auf das wilde Tier steht in der Offenbarung, ich zitiere: Off. 17:11; NWÜ: Und das wilde Tier, das schon einmal da war, jetzt aber nicht mehr da ist: Es ist zugleich ein achter König, aber es stammt von den sieben und geht in die Vernichtung . In der NWÜ steht, dass der achte König in die Vernichtung geht, in anderen Bibeln wird es weniger dramatisch übersetzt: Off. 17:11; Elb: 11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.  Off. 17:11; HFA: 11 Das Tier, das früher da war und jetzt nicht mehr da ist, dieses Tier ist ein achter König; und er gehört zu den sieben anderen. Auch sein Weg führt in den Untergang. Bei diesem Text würde ich sogar sagen, dass die Übersetzung der NWÜ mit „Vernichtung“ auf das wilde Tier bezogen richtig ist. Die beiden anderen Übersetzungen beziehen sich meiner Meinung nach eher auf den „achten König“ und bezogen auf ihn ist die Wortwahl mit „geht ins Verderben“ oder „sein Weg führt in den Untergang“ stimmiger. Warum denke ich das? Weil das wilde Tier noch 7 Köpfe hat und diese sind ebenfalls Könige. Das wilde Tier ist eine symbolische Gestalt von einem Konstrukt, dass aus 8 Königen besteht und diese Könige sind buchstäbliche Menschen. Das Konstrukt „wilde Tier“ kann man vernichten und die 8 Personen gehen am Anfang der 1.000 Jahre ins Verderben. Erst am Ende der 1.000 Jahre wird sich entscheiden, ob sie an der zweiten Auferstehung teilhaben oder dem zweiten Tod zum Opfer fallen. Wobei Opfer hier nicht das richtige Wort ist. Es wird aufgrund ihrer eigenen Handlungsweise so kommen. Sie selbst werden dafür die Verantwortung haben. Ich zitiere: Off. 20:10; NWÜ: 9 Und sie rückten über die ganze Erde vor und umzingelten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel und fraß sie auf. 10 Der Teufel, der sie in die Irre führte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo schon das wilde Tier und der falsche Prophet waren. Sie werden dann Tag und Nacht gequält für immer und ewig. In dem Artikel...: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent ...hatte ich ja bereits erwähnt, dass das wilde Tier und der Antichrist das gleiche ist. Deshalb ist auch der nachfolgende Text in dieser Hinsicht sehr interessant, ich zitiere: 2. Thess.2:3; NWÜ: 3 Lasst euch in keiner Weise von irgendjemandem irreführen, denn dieser Tag wird nicht kommen, bevor die Abtrünnigkeit kommt und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung , offenbart wird. 2. Thess.2:3; Elb: 3 Dass euch doch niemand auf irgendeine Weise verführe! Denn ⟨dieser Tag kommt nicht, ⟩ es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;  Die Formulierungen sind hier sehr spannend. Bei „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ würde man ja denken, dass derjenige sich an keine Gesetze hält. Doch wie sieht es bei „der Sohn der Vernichtung“ aus? Wer so bezeichnet wird, vernichtet er dann gerne oder wird derjenige vernichtet??? Könnte sogar beides zutreffen und ich glaube hier erfüllt sich auch der Text aus Jesja 33:1. Den haben wir schon weiter oben abgehandelt. Allerdings würde ich noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass dieser „Sohn der Vernichtung“ eben von demjenigen abstammt, der nichts anderes im Sinn hat als alles zu zerstören / vernichten was Gott aufgebaut hat. Jesus hat da kein Blatt vor den Mund genommen und hat zu den damaligen Führern des Volkes Gottes gesagt: Joh.8:44; HFA: 44 Denn ihr seid Kinder des Teufels. Und deshalb tut ihr bereitwillig das, was euer Vater wünscht. Der war schon von Anfang an einen Mörder und stand nie auf der Seite der Wahrheit, denn sie ist ihm völlig fremd. Sein ganzes Wesen ist Lüge, er ist der Lügner schlechthin – ja, der Vater jeder Lüge. Die Führer des damaligen Volkes Gottes waren zwar auch Kinder des Teufels, sie waren aber nicht der Antichrist, der für die Zeit des Endes angekündigt wurde und zu diesem Zeitpunkt die Schafe von Jesus stiehlt. Man könnte somit sagen, dass sich die Geschichte hier wiederholt, da der Antichrist sich ja in den Tempel Gottes setzt und wir wissen ja, dass nicht jeder in den Tempel hineindarf. Meistens sind es nur die Anführer und der Antichrist muss ja ein Anführer sein, wenn er die Schafe Jesu hinter sich her wegziehen will. Aber der Antichrist ist ebenfalls ein Sohn des Teufels und was dieser Teufel erreichen will, können wir hier nachlesen: 1.Petr. 5:8; Elb: 8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Und wenn ein Löwe einen verschlingen will, dann bestimmt nicht, weil er es gut mit uns meint. Ja der Teufel will jeden vernichten, der an Jesus Christus den einziggezeugten Sohn Gottes glaubt. Und daher wird der Antichrist auch zu Recht als Sohn der Vernichtung bezeichnet. Das einzig Gute daran ist, dass der Teufel eben nicht für immer vernichten kann. Das kann nur unser himmlischer Vater und sein Sohn. Es gibt noch weitere Texte, die sich mit falschen Propheten unter dem Volk Gottes beschäftigen. Ich zitiere: 2. Petrus 2:1; NWÜ 1 Es gab jedoch auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Diese werden unauffällig zersetzende Sekten einführen und sogar den Besitzer verleugnen, der sie freigekauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. Petrus sagt zur Christengemeinde, dass es auch unter ihnen falsche Lehrer geben wird. Also in der Zukunft. Das ist schon sehr bezeichnend, wenn man noch hinzunimmt, was Jesus gesagt hat: Mat. 23:10; HFA: 10 Ihr sollt euch auch nicht Lehrer nennen lassen, weil ihr nur einen Lehrer habt: Christus. Obwohl Jesus zu seinen Nachfolgern gesagt hat, „Lasst Euch nicht Lehrer nennen“ , hat Petrus genau das unter dem Volk Gottes vorausgesagt. Wörtlich: „wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird.“ Nicht nur, dass er sagte, dass es Lehrer geben wird, er definierte sogar, dass es „falsche“ Lehrer sein werden. Warum? Weil sich die wahren Nachfolger von Jesus eben nicht so nennen würden, den diese erkennen an, dass nur Jesus der Lehrer ist, und genau dadurch verleugnen diese falschen Lehrer ihren Besitzer Jesus Christus. Weil sie eben nicht auf ihn hören, sondern machen, was sie wollen, um der eigenen Ehre willen. Aber zurück zum Wort „Vernichtung“. In der Elberfelder und Menge Bibel wird hier auch wieder mit „Verderben“ übersetzt. Ich zitiere nur mal die HFA, weil diese sehr deutlich ist: 2. Petrus 2:1; HFA: 1 Doch schon damals hat es im Volk Israel falsche Propheten gegeben. Solche Leute werden auch bei euch auftreten und Lehren verbreiten, die euch ins Verderben stürzen sollen. Damit verleugnen sie Christus, den Herrn, der sie doch von ihren Sünden freigekauft hat, und besiegeln so ihren schnellen Untergang.  Ganz deutlich auch hier zu erkennen, dass die falschen Lehrer unter den wahren Christen auftreten würden, mit dem Ziel Lehren zu verbreiten, damit sie einen ins Verderbern stürzen wollen. Wer das also mit Absicht so geplant hat, steht gewiss nicht auf der Seite von unserem himmlischen Vater und seinem Sohn. Sie lehnen damit sogar das Lösegeld von Jesus ab, was ja bedeutet, dass sie immer noch in der Sünde sind. Noch deutlicher wird es in dem nächsten Vers, ich zitiere: 2. Petrus 3:16; NWÜ 16 Er spricht davon in allen seinen Briefen. Allerdings ist manches darin schwer zu verstehen, und es wird von unwissenden, ungefestigten Leuten verdreht, so wie sie es auch mit den übrigen Schriften tun – zu ihrer eigenen Vernichtung . Zum Vergleich inkl. des vorherigen Textes, damit man weiß wer spricht: 2.Petr. 3:15,16; Menge: 15 und erachtet die Langmut unsers Herrn für Errettung, wie ja auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat. 16 Ebenso ist es ja in allen seinen Briefen der Fall, wenn er in ihnen auf diese Dinge zu sprechen kommt. In diesen (Briefen) findet sich allerdings manches Schwerverständliche, das die Unwissenden und Ungefestigten ebenso zu ihrem eigenen Verderben verdrehen, wie sie es auch bei den übrigen (heiligen) Schriften tun. Also diejenigen die sich Lehrer nennen und die schwer verständlichen Bibelpassagen (in diesem Fall von Paulus) zu falschen Lehren verdrehen, das wird zu ihrem eigenen Verderben sein. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass sie darüber hinaus auch vor den einfacheren Passagen nicht halt machen und diese auch verdrehen. Was wäre so eine einfache Aussage? Nun nur ein Beispiel, ich zitiere: Mat. 24:29, 30; NWÜ: 29 Direkt nach der Drangsal jener Tage wird sich die Sonne verfinstern der Mond hört auf zu leuchten die Sterne fallen vom Himmel und die Kräfte des Himmels werden erschüttert. 30 Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen und alle Völker der Erde werden sich trauernd an die Brust schlagen und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen .  In diesen beiden Versen wird gesagt, dass Jesus „NACH“ der Drangsal und „AUF“ den Wolken des Himmels wieder kommt und dabei „GESEHEN“ wird. Das sind einfache klare Worte, die man nicht falsch verstehen kann. Und dennoch gibt es welche die sich „Lehrer“ nennen und behaupten, dass Jesus „IN“ oder „WÄHREND“ der Drangsal kommt, und zwar „IN“ den Wolken und somit „unsichtbar“, er also nicht gesehen werden kann. Eine einfache Bibelpassage, die dreimal komplett verdreht wird, genauso wie es Petrus vorausgesagt hatte. Es ist also genauso eingetroffen, von daher darf man davon ausgehen, dass auch der weitere Verlauf seiner Prophezeiung eintreffen wird: „ebenso zu ihrem eigenen Verderben verdrehen,“ . Das das Verdrehen der Wahrheit am Ende nicht zu einer Belohnung von Gott führen kann, dass braucht man ja eigentlich nicht zu erklären. Da es aber in der Bibel steht und auch das Wort Vernichtung drin vorkommt, zitiere ich es dennoch (bitte den Kontext nachlesen): 2. Thessalonicher 1:9; NWÜ 9 Gerade diese werden zur Strafe zu ewiger Vernichtung verurteilt, weg vom Herrn und von seiner herrlichen Macht. 2.Thess. 1:9; Menge: 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,  oder 1. Korinther 3:17; NWÜ 1 7 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten . Denn der Tempel Gottes ist heilig und ihr seid dieser Tempel. 1.Kor. 3:17; Elb: 17 Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. Während die NWÜ von vernichten / Vernichtung spricht, sprechen andere Übersetzungen von verderben. Die Menschen, die dem Teufel helfen, völlig egal ob wissentlich oder unwissentlich, werden laut der NWÜ vernichtet. Denn durch falsche Lehren zerstört man den Tempel Gottes, der ja die Brüder Christi sind und das geht bei Gott gar nicht. Das sind keine guten Aussichten für diese falschen Lehrer / Bibelverdreher. Zum Glück gibt es ja noch andere Übersetzungen, die einen Hoffnungsschimmer bieten. Klar, auf den ersten Blick hört sich der Text aus der Menge Bibel auch nicht besser an. „Ewiges Verderben“ scheint ein Schrecken ohne Ende zu sein. Doch jetzt kommt das zum Tragen, was ich eingangs erwähnt habe. Wenn verderben eben nicht vernichten bedeutet, dann würde man das ja ewig aushalten müssen. Da wären wir dann bei der Höllen Lehre, doch ist das damit gemeint? Gott ist ein Gott der Liebe und Jesus hat es uns auf der Erde gezeigt, indem er zu Sündern gegangen ist und diese nicht verurteilt hat, so wie viele von deren Mitmenschen. Passt jetzt eine ewige Qual zu einem liebenden Gott? Wäre dann die einmalige Vernichtung nicht barmherziger? Bestimmt und ewige Vernichtung wie es in der NWÜ steht, ist eigentlich nicht möglich. Wenn etwas einmal vernichtet ist, dann ist es weg. Du kannst es nicht nochmal vernichten und schon gar nicht ewig. Somit wird hier schon klar, dass etwas anderes gemeint ist. Legen wir das Augenmerk mal auf den 2.ten Teil des Textes, diesen hier: 2.Thess. 1:9; Menge: 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,  Wahre Nachfolger Jesu bekommen zu Beginn seiner Wiederkunft ewiges Leben und sind bei der Hochzeitsfeier von Jesus und seiner Braut eingeladen, denn sie sind diese Braut. Es hätten aber noch viel mehr dabei sein können, aber sie wurden aus dem Fest-Saal entfernt, vom Angesicht des Bräutigams (Jesus) weg und das für eine lange Zeit, nämlich mind. 1.000 Jahre, weil erst am Ende klar ist ob sie sich geändert haben oder nicht. Wenn ja, dann werden sie auch Zugang zu Jesus erhalten, durch die 2.te Auferstehung. So lange sind sie aber von seinem Angesicht entfernt. Als Beleg dafür möchte ich einen bekannten Bibeltext anführen: Mat. 12:31,32; Elb: 31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. 32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. – Jesus sagt hier, dass die Sünde gegen den heiligen Geist weder in diesem Zeitalter (in dem Befinden wir uns immer noch) noch in dem zukünftigen Zeitalter (1.000-jähriges Reich mit Jesus als König) vergeben wird. Was ist aber mit dem Zeitalter danach? Dazu sagt Jesus nichts. Dieses Zeitalter würde nämlich am Ende der 1.000 Jahre beginnen und somit könnten die Menschen, die nicht an der ersten Auferstehung zu Beginn der 1.000 Jahre teilgenommen haben, während der 1.000 Jahre im Verderben sein, was bedeutet fern vom Angesicht des Königs Jesus Christus zu sein. Wenn Sie am Ende den Versuchungen des Teufels standhalten, könnten Sie es in die 2.te Auferstehung schaffen. Danach beginnt dann wieder ein neues Zeitalter und das Verderben hat ein Ende. Das bringt uns zu einem weiteren Text, wo in der NWÜ von „vernichten“ die Rede ist, ich zitiere: Jakobus 4:12; NWÜ Es gibt nur einen, der Gesetzgeber und Richter ist – derjenige, der retten und vernichten kann. Du aber, wer bist du, dass du ein Urteil über deinen Mitmenschen fällst? In anderen Bibeltexten wird das so übersetzt: Jakobus 4:12; Elb: 12 Einer ist Gesetzgeber und Richter, der zu retten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest? Jakobus 4:12; HFA: 12 Dabei gibt es doch nur einen Gesetzgeber und einen Richter, und das ist Gott. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen? Klar, die Elberfelder spricht hier auch von verderben. Wenn aber verderben bedeutet, während der 1.000 Jahre den Christus regiert, fern von seinem Angesicht zu sein, ist es eben keine „Vernichtung“. Die HFA lässt hier sogar noch mehr Spielraum, denn sie sagt: „Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen.“ Statt von vernichten, spricht die HFA von verurteilen. Vernichtung ist wohl das härteste Urteil, was man sich vorstellen kann. Aber hat jeder Mensch, nur weil er nicht an Christus glaubt (Joh.3:16 wie eingangs erwähnt) die Vernichtung verdient? Selbst bei menschlichen Richtern gibt es eine Vielzahl von Strafen, zu der ein Übeltäter verurteilt werden kann. Die Todesstrafe gibt es nur in wenigen Ländern und garantiert nicht für jedes Vergehen. Aber unserem himmlischen Vater und seinem Sohn unterstellt man einfach, dass es für jedes Vergehen, egal wie klein oder groß es sein mag, nur die eine Strafe gibt: „Vernichtung“!! Es gibt noch weitere Bibeltexte in der NWÜ, aber auch einigen anderen Übersetzungen, die die Wörter „vernichten“ oder „Vernichtung“ verwenden. Da verhält es sich genauso wie bei den vorangegangenen Texten, die wir ausführlich beleuchtet haben. Die einen übersetzen mit vernichten, die anderen mit verderben oder verloren gehen. Nun könnte man aber argumentieren, dass unabhängig davon, ob es zu einer Lehre passt eben doch drastischer gemeint ist als ich es jetzt hier beschrieben habe. Daher habe ich nun einen Bibeltext ausgewählt, wo jeder, wirklich jeder Mensch nachprüfen kann, ob hier „vernichten“ die richtige Wortwahl ist oder eben nicht. Ich zitiere: 1. Mose 9:11; NWÜ Ja, ich schließe einen Bund mit euch: Nie wieder wird eine Flut alles Leben auslöschen und nie wieder wird eine Flut die Erde vernichten .“ 1. Mose 9:11; Elb: 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. 1. Mose 9:11; Menge: Ich schließe also meinen Bund mit euch dahin, daß hinfort niemals wieder alle lebenden Geschöpfe durch das Wasser einer Sintflut vertilgt werden sollen und daß niemals wieder eine Sintflut eintreten soll, um die Erde zu verheeren!« Sogar die Elberfelder Übersetzung benutzt hier ebenfalls das Wort „vernichten“. Doch hier die alles entscheidende Frage: Wurde die Erde bei der Sintflut wirklich vernichtet? Ist nicht die Tatsache, dass wir heute immer noch auf dieser Erde leben, der beste Beweis, dass die Erde NICHT VERNICHTET worden ist? Ist das nicht weiterhin der Beweis dafür, dass diese krasse Wortwahl eben nicht immer das bedeutet, was wir darunter verstehen? Die Menge Bibel hat es hier richtig wiedergegeben, die Erde wurde verheert. Sie wurde komplett von Wasser überschwemmt und dabei ist vieles / alles zu Bruch gegangen und viele Menschen sind gestorben, doch die Erde wurde nicht vernichtet. Sie ist bis heute immer noch da. Wir sind der Beweis dafür, denn wir leben auf ihr, was wir nicht könnten, wenn die Erde vernichtet worden wäre. Zum Abschluss möchte ich noch einen Bibeltext anführen und ein Fazit ziehen. Ich zitiere wieder aus der NWÜ: Matthäus 7:13; NWÜ Geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung , und viele gehen hindurch. Matthäus 7:13; HFA: 13 »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Die HFA ergänzt diesen Vers mit einem Hinweis, dass der Weg ins Verderben bequem ist. Ihr könnt das ganze Kapitel 7 im Zusammenhang lesen, es geht nicht um Bestrafung. Das Gegenteil ist der Fall. Es handelt von Vergebung, von Nächstenliebe und das Gott gut ist. Warum sollte dieser Gott nun die Menschen einfach vernichten, nur weil sie den bequemen Weg gehen??? Sind deswegen alle böse? Nein, sie sind einfach zu bequem den schmalen Weg zu suchen und daher steht im nächsten Vers: Matthäus 7:14; HFA: 14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.« Jesus sagt, nach dem Reich Gottes muss man wie nach einem Schatz graben und das erfordert eben Arbeit und Anstrengung. Wenn ich jetzt mal die ganzen gelesenen Bibeltexte zusammenfasse, dann entsteht da bei mir folgendes Bild: Die Teilhabe am Königreich Gottes = Gemeinschaft mit Jesus Christus = erste Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre = ewiges Leben Die Nichtteilhabe am Königreich Gottes = verderben, fern vom Angesicht Christus = keine erste Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre = noch kein ewiges Leben = Möglichkeit zur Teilnahme an der zweiten Auferstehung am Ende der 1.000 Jahre, um dann ewig zu leben Gott ist der Inbegriff von Liebe und Jesus hat uns das Wesen seines und unseres himmlischen Vaters offenbart. Wir Menschen leben heute so 80 – 100 Jahre und können in dieser Zeit viel Gutes aber auch Schlechtes tun. Doch wenn wir es in dieser Zeit schaffen an Jesus zu glauben, dann haben wir den schmalen Weg ins Königreich gefunden, denn Jesus ist dieser Weg. Nur durch ihn kommen wir auch zum Vater. Für alle anderen Menschen gibt Gott in seiner Barmherzigkeit 1.000 Jahre Zeit, also mindestens das 10 fache unseres bisherigen Lebens, die Möglichkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese 1.000 Jahre sind der breite Weg des Verderbens, weil dieser bedeutet fern vom Angesicht seines Sohnes zu sein. Aber man ist dennoch am Leben und kann das Paradies genießen. Wenn man dann am Ende der 1.000 Jahre den Verführungen des Teufels widersteht, dann hat man an der zweiten Auferstehung teilgenommen und lebt genauso ewig wie diejenigen, die das Königreich durch den schmalen Weg bereits gefunden hatten.  Autor: Bruder W.F.
Vergebung Oder Nicht?
by W.F. 13 January 2026
WT Nachforschungen
by Armin Slavik 5 December 2025
"Hab keine Angst" In einer Welt, die von Schlagzeilen über Kriege, Konflikte und Unsicherheit dominiert wird, fühlen wir uns oft wie ein Blatt im Wind . Angst ist dabei unser stiller Begleiter – ein dunkler Schatten, der uns flüstert, dass das Böse überhandnimmt und wir hilflos sind. Doch gerade in diesen Momenten ruft das Evangelium laut nach uns: „Habt keine Angst!" Die Nachrichten berichten unablässig von neuen Kriegsgerüchten, von Flüchtlingsströmen und von Naturkatastrophen, die das tägliche Leben erschüttern. Diese weltlichen Turbulenzen lassen das Herz schwer werden und stellen die Frage: Wie können wir als Christen inmitten solcher Stürme Frieden finden? Die Bibel spricht klar über die Natur der Angst und bietet einen unverrückbaren Anker – Gott selbst. Wie war das in „Alter Zeit“. Gab es Situationen, wo das Volk Gottes auch diese Ängste am eigenen Leib verspürte. Gewiss. Sehr viele sogar. Ein anschauliches Beispiel finden wir im Alten Testament (2.Mose 14) : Die Israeliten standen am Roten Meer, umringt von der ägyptischen Armee. Ihre Angst war greifbar, doch Gott teilte das Wasser und schenkte ihnen Rettung. Ähnlich erleben wir heute Menschen, die in Kriegsgebieten leben – sie beten, hoffen und finden manchmal unerwartete Hilfe, die sie an die Gegenwart Gottes erinnert. Was sagt der Sohn Gottes zu dieser heutigen Situation? Jesus spricht in Matthäus 24:6 : „ Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. “ Diese Worte sind kein vager Trost, sondern ein fester Anker . Sie erinnern uns daran, dass das Aufkommen von Konflikten Teil des göttlichen Plans ist und nicht das Ende des Heils. Jesus fordert uns auf, den Blick nicht auf das äußere Getöse, sondern auf die beständige Gegenwart Gottes zu richten. Jesus stärkt uns weiter in der Bergpredigt. Er sagt: „Selig sind die Friedfertigen , denn sie werden Gottes Kinder heißen .“ (Matthäus 5,9) Und: „Liebe deinen Feind und bete für die, die dich verfolgen.“ (Matthäus 5,44) . Diese Aufrufe fordern uns heraus, nicht mit Angst zu reagieren, sondern mit Liebe und Vertrauen. Ein weiteres Bild finden wir im Alten Testament: In Jesaja 35:4‑6 heißt es: „ Seid stark, fürchtet euch nicht! … Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet.“ Diese Verheißung zeigt, dass Gott nicht nur den Sturm überwindet, sondern auch die Schwächen des Menschen verwandelt. Ein greifbares Beispiel aus der Bibel ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Trotz der Gefahr blieb er unbewegt und mutig, weil er wusste, dass Gott mit ihm ist. Auch heute sehen wir Menschen, die inmitten von Krieg und Flucht ihren Glauben nicht verlieren – sie finden Kraft in der Gewissheit, dass Gott ihre Schutzmauer ist. Und nun ein kleiner humoristischer Einschub: Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein schlechter Witz, bei dem der Erzähler die Pointe vergisst. Doch selbst Rilke, der Meister der Poesie, erinnert uns daran, dass „ das Leben ein Aufbruch ist, ein Wagnis, ein Sprung ins Ungewisse“. Wenn wir also das Unbekannte mit einem Lächeln begrüßen, zeigen wir, dass wir Gott vertrauen – und das ist das schönste „Lachen“ gegen die Angst. Zum Abschluss wollen wir uns von den Heiligen Schriften stärken lassen. Jesaja 41:10 verspricht: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.“ In Matthäus 10:28 mahnt uns Jesus, nicht die Menschen zu fürchten, die den Leib töten können, sondern den, der über Leib und Seele herrscht. Die Apostelgeschichte 4:12‑13 erinnert uns daran, dass das Heil nur in Jesu Namen liegt , und Römer 10:13 versichert: „ Denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.“  Möge diese Botschaft dich ermutigen, die Angst abzulegen und im Vertrauen auf Gottes unerschütterliche Liebe zu leben. Denn wenn Gott bei uns ist, ist kein Sturm zu stark, kein Schatten zu dunkel – und wir dürfen mutig sagen: „Hab keine Angst!"
6 November 2025
„Nimm Jehovas Liebe an“ (WT-Nachforschungen#) Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (#wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom August 2025 ab der Seite 8.) Es geht um das Thema: „Nimm Jehovas Liebe an“, Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist mein Hirte“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext Psalm 23:1 und in der NWÜ (Neue Welt Übersetzung) lautet der Text so: 1Jehova ist mein Hirte . Mir wird nichts fehlen.2 Auf saftigen Weiden lässt er mich lagern, an wasserreiche Ruheorte führt er mich.3 Er schenkt mir neue Kraft. Auf den Wegen der Gerechtigkeit leitet er mich wegen seines Namens. In der Elberfelder Übersetzung wird es anders beschrieben: 1 Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte mir wird nichts mangeln. 2 Er lagert mich auf grünen Auen er führt mich zu stillen Wassern. 3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Ich habe den Text noch in 5 anderen Bibeln nachgeschlagen und es steht dort überall HERR und nicht Jehova Gott. Das HERR ist jedoch großgeschrieben, was ja eigentlich darauf hindeutet, dass hiermit Gott gemeint ist. Wer im Neuen Testament liest, der wird feststellen, dass Jesus mit dem Herrn gemeint ist, der seine Schafe hütet. Jesus ist der Hirte , nicht sein Vater. Dem Vater gehören zwar die Schafe, aber er hat seinen Sohn damit beauftragt, seine Schafe zu hüten. Nur der Besitzer von ganz wenigen Schafen, der hütet seine Schafe selbst. Hat er hingegen große Schafherden, sowie es ganz sicherlich Gott unser himmlischer Vater hat, dann setzt er einen Hirten ein. Dieser Hirte ist somit sein Sohn, der ja eben, weil er der Sohn Gottes ist ja auch selbst ein Gott ist. Hat sich denn schon mal jemand gefragt, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, obwohl er doch der erstgeborene Sohn ist, vor aller anderen Schöpfung? Wie kann das sein? Er lebt länger, als jeder Engel oder jeder Mensch und dennoch liest man in den frühen Schriften so gut wie nichts von ihm? Liegt es vielleicht an dem, was Jesus selbst über seinen Vater und sich gesagt hat?: Elb. Joh.10:30: 30 Ich und der Vater sind eins. So einfach, so prägnant. Nach diesem Text ist klar, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, weil er und sein Vater, der eine wahre Gott ist und es keinen Unterschied macht, wer etwas sagt... (Wer nachlesen möchte, wie ich das genau meine: h ttps://www.bruderinfo.com/ist-jesus-gott ) ...denn der Sohn tut das, was der Vater möchte, weil er weiß dass dies immer richtig ist. Nach dieser Definition könnte man sogar sagen, dass Gott der Hirte der Schafe ist, da der Vater und Sohn eins miteinander sind. Das wäre allerdings nicht richtig, denn obwohl der Vater und der Sohn jeweils die gleichen Ziele verfolgen, so haben sie dennoch unterschiedliche Aufgaben. Und über diese Aufgaben, kann man herausfinden, wer im Alten Testament gemeint ist, wenn dort nur HERR oder Gott steht. Da Jesus im neuen Testament als der Hirte der Schafe kenntlich gemacht wurde, ist auch er in Psalm 23:1 gemeint. Somit ist nicht unser himmlischer Vater unser Hirte, sondern es ist der Sohn Gottes, nämlich Jesus der unser Hirte ist. Im Alten wie im neuen Testament. Im Grunde ist die ganze Schrift ein großes Rätsel und nur wenn man gewillt ist, dem Rätsel auf den Grund zu gehen und es auch die Zeit* dafür ist, dass das Rätsel gelüftet wird, dann kann man es lösen. * Dan.12:4; Elb: 4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden ⟨suchend⟩ umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.  Obwohl diese Worte von Daniel schon vor ca. 2.500 bis 2.600 Jahren niedergeschrieben worden sind, sind sie dennoch bis in die Zeit des Endes geheim gehalten worden. Oder anders ausgedrückt, solange die Zeit des Endes noch nicht da ist, kann dieses Geheimnis einfach nicht gelüftet werden, so sehr man sich auch anstrengt. Aber nun zurück zum Thema. Obwohl es in dem Artikel offensichtlich um den Vater gehen soll, war eigentlich der Sohn gemeint. Es wird im ersten Absatz auch der Bibeltext aus Mark. 12:30 angeführt, wo steht: Mar.12:30; NWÜ: 30 Liebe Jehova deinen Gott mit deinem ganzen Herzen mit deiner ganzen Seele mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.‘ Das waren die Worte von Jesus selbst und hier aus der NWÜ, würde man auch denken es gehe nur um den Vater. Schauen wir uns den gleichen Text mal aus einer anderen Übersetzung an und ich füge noch den weiteren Kontext hinzu. Mar.12:28-31; Elb: 28 Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? 29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!« 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. In dieser Übersetzung steht wieder Herr und nicht Jehova. Hier könnte man nun denken es würde nur um Jesus gehen, doch auch das tut es nicht. Im Grunde geht es um den einen wahren Gott, zudem unser himmlischer Vater, aber auch sein einziggezeugter Sohn gehören. Diese sollst Du lieben. Würde hier nur der Vater gemeint sein und im zweiten Gebot die Nächsten, dann wäre eigentlich Jesus überhaupt nicht gemeint. Doch das kann nicht sein, denn es steht ja auch folgendes geschrieben: Mat. 10:37-39: Elb: 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig 38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt ist meiner nicht würdig. 39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren und wer sein Leben verliert um meinetwillen wird es finden.  Wer sich das ganze Kapitel anschauen möchte, wird feststellen, dass hier Jesus von sich selbst spricht. Das müsste dann das dritte Gebot sein (das es aber nicht gibt), denn Jesus wird ja in den ersten zweien nicht erwähnt, außer er findet sich im ersten Gebot wieder, nämlich dass er als Sohn Gottes auch Gott ist, aber er immer seinem Vater die Ehre geben wird. Was ich damit sagen möchte, ist, dass in dem ganzen Studienartikel der Nachdruck auf den Vater gelenkt wird, während es hauptsächlich um den Sohn geht. Man muss nur mal in die Tiefe gehen und dann wird das offensichtlich. In Abs. 2 wird direkt im 2.ten Satz eine Behauptung aufgestellt, ich zitiere: „Tatsache ist, dass er dich zu sich gezogen hat.“ Das ist sehr interessant, denn diese Behauptung basiert ja auf einem Bibeltext, der hier komischerweise nicht mal erwähnt wird. Ich habe diesen für Euch herausgesucht: Joh. 6:44; Elb: 44 Niemand kann zu mir kommen wenn nicht der Vater der mich gesandt hat ihn zieht und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.  Während im WT steht, dass Jehova die Menschen zu sich zieht, steht in der Bibel, dass der Vater ihn zu Jesus zieht. Das ist doch ein kleiner, aber feiner Unterschied. Denn auch hier geht es eigentlich um den Sohn, nicht um den Vater. Besonders wenn man die Aussage aus dem 4.ten Absatz hinzu nimmt: „Der Teufel lässt nichts unversucht, um uns von Jehova zu trennen.“ - Zitat Ende. Ist das wirklich so? Oder versucht uns der Teufel nicht eher von Jesus zu trennen? In Off. 12:17; Elb. Steht geschrieben: 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben .  Der Drache verfolgt hier offensichtlich die Zeugen Jesu und das aus gutem Grund, denn es steht ebenfalls in der Bibel hier aus der Elberfelder: 1Joh 5:12: Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat ,hat das Leben nicht. 1Joh 2:23: Jeder der den Sohn leugnet hat auch den Vater nicht wer den Sohn bekennt hat auch den Vater. Joh 3:36: Wer an den Sohn glaubt hat ewiges Leben wer aber dem Sohn nicht gehorcht wird das Leben nicht sehen sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Joh 5:23: damit alle den Sohn ehren wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt ehrt den Vater nicht der ihn gesandt hat. Der Teufel versucht also nicht uns von Gott zu trennen, sondern von seinem Sohn Jesus. Denn wenn er das geschafft hat, dann hat er uns auch von Gott getrennt. Ja, das Ziel des Teufels ist uns von Gott zu trennen, aber er macht es dadurch, dass er uns von seinem Sohn trennt. Dann folgt noch eine Aussage, ich zitiere aus dem Absatz 5: „Und je größer unsere Liebe zu ihm wird, desto größer wird wiederrum seine Liebe zu uns.“ Davor wurde ja ein Bibeltext angeführt, nämlich 1.Joh.4:19. Man sollte allerdings auch den Kontext mit in Betracht ziehen, daher schreibe ich diesen hier aus: 1.Joh. 4:19-21, Elb: 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.  Gottes Liebe wird nicht nur größer, weil wir ihn lieben, sondern nur, wenn wir auch unsere Brüder lieben. Hier wird klar gesagt, dass derjenige ein Lügner ist, der sagt er liebe Gott, aber seinen Bruder hasst. Da wird es schon sehr viel schwerer. Lasse ich mir von anderen diktieren, ob ich noch mit einem Bruder rede, nur weil er vielleicht gesündigt oder auch nur eine andere Auffassung vom Glauben hat? Es ist völlig egal, wie sehr wir uns das schön reden möchten und derjenige es angeblich verdient hat. Am Ende bleibt nur, was Gott davon hält, und er beurteilt die Herzen. Dem kannst Du nichts vormachen. Bei Gott ist nichts verborgen und wenn Du Dein Leben lang eine Lüge lebst und Dich selbst als gut und gerecht siehst, am Ende wird es Dir nichts nützen. Gott weiß genau, wann Du lügst und wann Du die Wahrheit sagst. Ob du ihn mit reinem Herzen dienst oder nur belohnt werden möchtest, auch wenn es auf Kosten deiner Brüder geht. Wenn Du nicht bereit bist, Deinen Bruder zu lieben, ist das Vortäuschen der Liebe zu Gott vollkommen sinnlos. Dasselbe gilt auch für seinen Sohn. Wer Jesus außen vorlässt, kann noch so sehr zum Vater beten. Am Ende findet er sich auf der falschen Seite wieder, der Linken. Denn Jesus wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken. In den Absätzen 10 und 11 wird man auf das Lösegeld aufmerksam gemacht. Auch hier geht es wieder nur um den Vater, dass man ihm danken soll, dass er uns das Leben seines Sohnes zum Geschenk gemacht hat. Aber wo ist der Dank für Jesus, der doch letztlich sogar sein Leben für uns gegeben hat? Der einzige Satz, der auch nur annähernd in die Richtung geht, ist dieser aus Abs. 11, ich zitiere: „Wir sind dankbar, dass Jesus von Jehova zur Erde gesandt wurde, um für uns zu sterben.“ Würde der Satz so lauten, dann würde man auch tatsächlich Jesus danken: Wir sind Jesus dankbar, dass er sich von Jehova zur Erde hat senden lassen, um für uns zu sterben. Im ersten Fall dankt man Gott dafür, dass er seinen Sohn geschickt hat und ihm zweiten Fall dankt man Jesus, dass er sich hat schicken lassen. Und wer denkt, dass der Vater einfach so über das Leben seines Sohnes bestimmt hat, der irrt sich gewaltig, denn Jesus hat selbst folgendes gesagt: Joh. 10:17-18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater weil ich mein Leben lasse um es wieder zunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht es zu lassen und habe Vollmacht es wieder zunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. –  Der Vater liebt seinen Sohn Jesus, weil er von sich aus sein Leben lässt und nicht, weil er es anordnet. Er sagt ganz deutlich, dass niemand ihm das Leben nimmt, weder ein Mensch noch sein Vater. Er lässt es von sich aus geschehen. Daher sollten wir zuallererst unserem Herrn Jesus Dank dafür sagen, dass er sein Leben für uns hingegeben und den schmerzvollen Tod erduldet hat, damit dem gerechten Gesetz Gottes Genüge getan wurde. Und ja, wir sollten auch unserem himmlischen Vater danken, dass er es zugelassen hat, dass sein Sohn von Menschen gepeinigt und getötet worden ist. Er hätte es sofort verhindern können, aber er hat sich zurückgehalten, damit wir eine Chance auf ewiges Leben haben. Wenn wir also für dieses Lösegeld dankbar sind, dann sollten wir dem Sohn und dem Vater danken und nicht nur dem Vater. In den nächsten Absätzen dieses Studienartikels wird darauf hingewiesen, wie Jesus uns helfen möchte die Liebe Gottes anzunehmen. Im Vers 13 steht, ich zitiere: „In den Evangelien kommt der Ausdruck „Vater“ über 160 Mal vor.“ Das ist richtig und sie schreiben weiter ich zitiere: „...doch Jesus verwendete häufig die einfache, alltägliche Bezeichnung Vater und betonte dadurch die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern.“… Nun habe ich eine KI befragt, wie oft der Name Gottes in den Evangelien vorkommt und die Antwort war: Der Name Gottes, in den Evangelien als das hebräische Tetragramm JHWH kommt in keiner Stelle vor. Stattdessen werden Synonyme angegeben wie „Gott“ oder „Herr“. Wenn also der Name Gottes im Neuen Testament nicht erwähnt wird und Jesus den Begriff Vater über 160-mal benutzte um damit die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern zu betonen…. Warum sollte man ihn dann mit Jehova ansprechen???*** Würde das die Vertrautheit nicht ins Gegenteil verkehren? Ich weiß das dem so ist, weil mein Sohn mich auch beim Vornamen nennt und das ist für mich sehr komisch gewesen, als er damit als Jugendlicher angefangen hat. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber obwohl er das nun schon etwa 15 Jahre so macht, fühlt es sich für mich immer noch nicht richtig an. Wenn sich das bei mir schon nicht richtig anfühlt, wie muss Gott darüber denken, wenn er den Menschen anbietet ihn Vater zu nennen und die ihn dann trotzdem mit seinem Namen ansprechen? Kennt ihr die Situation wo ein Mann einem anderen das „DU“ anbietet und der sagt dann: Bleiben wir lieber beim SIE. Das ist doch eine Ohrfeige für den ersten und in diesem Fall bietet uns Gott, der Höchste im Universum an, uns Vater zu nennen und wir sagen dann: Nein wir bleiben lieber beim Namen oder bei deinem Titel??? Offensichtlich war es Jesus sehr wichtig, seinen Nachfolgern mittzuteilen, dass Sie Gott ihren Vater nennen dürfen. Weil die Menschen eben seine Kinder sind, und er möchte das es ihnen gut geht. Hier ein Beispiel wie Jesus von seinem und unserem Vater gesprochen hat: Mat. 7:7-11; Elb: 7 Bittet und es wird euch gegeben werden sucht und ihr werdet finden klopft an und es wird euch geöffnet werden! 8 Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. 9 Oder welcher Mensch ist unter euch der wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet ihm einen Stein geben wird? 10 Und wenn er um einen Fisch bittet wird er ihm eine Schlange geben? 11 Wenn nun ihr die ihr böse seid euren Kindern gute Gaben zu geben wisst wie viel mehr wird euer Vater der in den Himmeln ist Gutes geben denen die ihn bitten!  Welche Bitte wird uns Gott eher erfüllen, wenn wir ihn in der Vertrautheit eines Kindes mit seinem Vater ansprechen oder wenn wir es förmlich tun und ihn beim Namen oder Titel nennen? Ja, vielleicht gewährt er einem die Bitte, egal wie wir dies formulieren, aber offensichtlich war es ihm sehr wichtig, dass Jesus seinen Nachfolgern mitteilte, ihn Vater zu nennen. Sonst hätte es Jesus nicht so nachdrücklich getan. Im Absatz 17 steht, ich zitiere: „...wird der Teufel – unser hinterhältiger Feind – vor nichts zurückschrecken, um uns zum Aufgeben zu bringen. In der Absicht, uns zu schwächen, wird er immer weiter versuchen, in uns Zweifel an der Liebe Jehovas zu säen.“ – Zitat Ende. Wie kann man am besten einen Vater und seinen Sohn entzweien? In dem man die Vertrautheit, dass Band der Liebe zwischen ihnen zerreißt. Statt vertrauliche liebevolle Bezeichnungen zu wählen, sich eher auf einen formellen Stil mit unserem himmlischen Vater einzulassen. Ihn beim Namen zu nennen, statt mit Vater anzusprechen, treibt einen Keil in die Beziehung. Nicht offensichtlich, nicht sofort, aber wenn Du es jahrelang gewohnt bist deinen himmlischen Vater nur noch mit Namen oder seinem Titel anzusprechen, statt mit der intimen Bezeichnung „Vater“, wird das seine Spuren hinterlassen. Du entfremdest dich selbst von ihm so weit, dass Du dann tatsächlich an seiner Liebe zweifelst. Die Art und Weise wie wir persönlich mit Gott umgehen, gibt uns das Gefühl entweder geliebt oder eher nicht geliebt zu werden. Wir haben es in der Hand. Gott ist immer der gleiche. Er ändert sich nicht. Wir sind es die sich ständig ändern und uns dann wundern, wenn wir ein anderes Ergebnis erhalten. Wir brauchen uns nicht davon zu überzeugen, dass Gott uns liebt. Er tut es ohne wenn und aber. Er liebt auch die Menschen, die nicht immer das Rechte tun. In diesem vorliegenden Artikel wird immer darauf hingewiesen, dass Gott seine treuen Kinder nie im Stich lässt oder dass wir unser Bestes tun müssen, seine Liebe zu erwidern, wie es im letzten Absatz steht. Nein, die Liebe Gottes gilt allen Menschen, auch Sündern. Luk. 19:1-7; Elb: 1 Und er ging hinein und zog durch Jericho. 2 Und siehe, ⟨da war⟩ ein Mann, mit Namen Zachäus genannt, und der war ein Oberzöllner und war reich. 3 Und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei; und er konnte es nicht wegen der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt. 4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, damit er ihn sah; denn er sollte dort durchkommen. 5 Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilends herab! Denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. 6 Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.  7 Und als sie es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei einem sündigen Mann zu herbergen. Jesus ist mit seinem Vater eins, somit wissen wir, dass unser himmlischer Vater auch Menschen liebt, die falsch handeln, die Sünder sind. Denn Menschen können sich ändern, Jesus weiß das und sein Vater ebenfalls. Nur wir Menschen neigen dazu, andere in eine Schublade zu stecken und zu sagen: Wer einmal Böses getan hat, wird es wieder tun… Nein, so muss es nicht laufen, nicht wenn ein böser Mensch sich wirklich ändern möchte. Gottes Hand streckt sich jedem entgegen, man muss diese Hand nur ergreifen wollen und es auch tun. Wer sich dann durch seinen Geist leiten lässt, der ist ein Kind Gottes. (Es steht nicht: wer sich durch eine menschliche Organisation leiten lässt…) Röm. 8:14, Elb: 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes . Wenn wir es wollen, können wir Gott unseren Vater nennen und der Weg zu ihm ist niemand anderes als Jesus Christus, der einziggezeugte Sohn Gottes (Joh.1:18). Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Autor W.F. *** Apostelgeschichte 7,59 Text (EU): „Und sie steinigten Stephanus; und er rief dem Herrn zu und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ Griechisch: ho Kurios Iēsous (Herr Jesus) + epikaleōn? (rief) Einordnung: Stephanus wendet sich direkt an Jesus in Gebet während des Martyriums; direkte Anrede an Jesus nicht an den Namen Jehova.
by W.F. 18 July 2025
Triologie Nr.3 Antichrist.-Der Doppelagent! Liebe Leser, In dieser Woche habe ich über den, für die Endzeit, angekündigten Antichristen nachgedacht. Da dachte ich mir, das ist doch wie bei einem Krimi, wo ein Doppelagent zum Einsatz kommt. Da habe ich kurzerhand mal eine KI, diese Frage gestellt und folgende Antwort erhalten, ich zitiere : „Die Frage, ob der Antichrist ein „Doppelagent“ ist, ist eine faszinierende Mischung aus Theologie, Symbolik und Verschwörungstheorie. Es kommt stark darauf an, aus welchem Blickwinkel du die Figur betrachtest — theologisch, literarisch oder spekulativ. 1.Theologische Sicht (besonders im Christentum): Im Neuen Testament (besonders in den Johannesbriefen und der Offenbarung) wird der Antichrist als eine endzeitliche Figur beschrieben, die sich als göttlich ausgibt, aber in Wirklichkeit gegen Christus wirkt. Er ist ein Täuscher, der Menschen von Gott wegführen will. Doppelagent im übertragenen Sinn? · Ja, im Sinne von Täuschung: Der Antichrist gibt sich als etwas Gutes oder sogar Göttliches aus, arbeitet aber in Wahrheit gegen das Göttliche. In diesem Sinne könnte man ihn metaphorisch als „Doppelagent“ sehen. · Nein, im wörtlichen Sinn nicht: Er dient nicht zwei Herren oder spielt ein Doppelspiel im Sinne von Spionage. Seine Loyalität gilt eindeutig dem Bösen (in vielen Interpretationen: Satan). 2.Literarische oder popkulturelle Interpretation: In Romanen, Filmen und Serien wird der Antichrist oft als eine charismatische, kluge Figur dargestellt, die die Welt manipuliert. In diesen Darstellungen ist die Idee des „Doppelagenten“ manchmal präsenter — etwa wenn die Figur sich als Retter der Menschheit ausgibt, während sie in Wahrheit deren Untergang plant. 3.Verschwörungstheoretischer Diskurs: Dort taucht der Antichrist oft als jemand auf, der scheinbar im Dienst des Guten (z. B. Politik, Kirche, Wissenschaft) steht, aber eine geheime Agenda verfolgt. Auch hier ist der Begriff „Doppelagent“ eine passende Analogie. Fazit: Der Antichrist ist nicht im klassischen Sinn ein Doppelagent wie in der Spionagewelt, aber das Bild eines Täuschers, der zwei Gesichter zeigt (scheinbar gut, tatsächlich böse), macht die Metapher verständlich und sogar treffend — besonders in symbolischen oder narrativen Kontexten.“ – Zitat Ende. Ich finde, dass die Bezeichnung Doppelagent tatsächlich sehr gut auf den Antichristen zutrifft. Unter dem Punkt 1 hat KI gesagt.- Zitat : · Nein, im wörtlichen Sinn nicht: Er dient nicht zwei Herren oder spielt ein Doppelspiel im Sinne von Spionage. Seine Loyalität gilt eindeutig dem Bösen (in vielen Interpretationen: Satan). Zitat Ende Dem kann ich auch nur zustimmen, der Antichrist dient eindeutig nur dem Bösen. Allerdings gehört zu seiner Rolle auch dazu, das Gute, in diesem Fall Gott, zu dienen muss so perfekt gespielt werden, dass der Beobachter tatsächlich denkt er dient „NUR“ dem Guten (Gott). Denn diejenigen, die auf den Antichristen hereinfallen, sind ja nicht von Grund auf Schlecht. Sie möchten ja tatsächlich nur Gott dienen. Somit muss der Antichrist für diese Gläubigen Menschen so gut einen Diener Gottes spielen, dass man nicht im Mindesten glauben würde, dass er eigentlich dem Satan dient. Dem Wortsinn nach bedeutet „Antichrist“, dass man gegen Christus kämpft und/oder sich an seine Stelle gesetzt hat. Wäre das aber allzu offensichtlich, würde dem Antichristen niemand hinterherlaufen. Wenn ein Gläubiger nämlich ein Nachahmer von Jesus Christus sein möchte, würde er sich doch in keinem Fall jemandem anschließen, der genau das Gegenteil beabsichtigt. Würde sich ein Mensch selbst als Christus bezeichnen, folgt ihm auch keiner, weil Jesus ja erst nach der Drangsal wieder vom Himmel sichtbar herabkommt. Ergo wäre er schnell als Lügner entlarvt. Und da kommt die Bezeichnung „Doppelagent“ ins Spiel. Der Antichrist, muss so gut täuschen können, dass ihm Nachfolger Christi, zwar nicht als Christus anerkennen, aber als jemandem der ihm ebenfalls nachfolgt, dabei aber eine führende Rolle einnimmt. Der Antichrist wird somit niemals eine Bezeichnung wählen, die eindeutig auf Christus hinweist, sondern er wird Synonyme verwenden, die das Andeuten aber es niemals buchstäblich aussprechen. Er wird sich in dem Verhältnis von Menschen zu Christus und Gott so geschickt dazwischen mogeln, dass die Gläubigen denken das sei so richtig. Obwohl die Bibel doch eindeutig etwas anderes sagt. Ja die Bibel warnt sogar sehr deutlich vor dem Antichristen und dennoch gehen ihm viele auf den Leim. Er ist ein Meister der Täuschung und vermengt die Wahrheit mit der Lüge, so dass man am Ende nicht mehr weiß, was ist jetzt eigentlich richtig. Ein sehr gutes Mittel ist, dass der Antichrist für sich allein, die Deutungshoheit über das Wort Gottes beansprucht. Er behauptet, dass nur er durch Gottes Geist die Bibel richtig verstehen kann und wenn ein Gläubiger zu einem anderen Schluss kommt, dann ist das falsch, denn er hat ja nicht den Geist Gottes. Damit werden Kritiker schon mal mundtot gemacht. Weiterhin verweist der Antichrist nur auf seine eigenen Druckschriften oder heute kommen noch die online Aktivitäten hinzu und erklärt alle anderen Schriften, Webseiten und Kommentare von Kritikern zu nicht vertrauenswürdigen Quellen. Wer sich damit beschäftigt, begeht eine Sünde gegen Gott und deshalb sollte sich ein Gläubiger davon unbedingt fernhalten. Man meint es nur gut. Da der Antichrist ein wirklich guter Doppelagent ist, ist der beste Weg ihn zu erkennen der, dass man sich des Wortes Gottes bedient und die Richtlinien befolgt, die uns unser Schöpfer mitgeteilt hat, um uns vor diesem Täuscher zu bewahren. Lesen wir zuerst 1.Joh. 4:1-6; Elb: Das Kennzeichen des Geistes der Wahrheit 1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. 2 Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; 3 und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der ⟨Geist⟩ des Anti Christs, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt. 4 Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist. 5 Sie sind aus der Welt, deswegen reden sie aus ⟨dem Geist⟩ der Welt, und die Welt hört sie. 6 Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.  1.Joh. 2:18-22; Elb: 18 Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. 19 Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn, wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber ⟨sie blieben nicht,⟩ damit sie offenbar wurden, dass sie alle nicht von uns sind. 20 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen. 21 Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und ⟨wisst⟩, dass keine Lüge aus der Wahrheit ist. 22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Was ich an diesem Text so bemerkenswert finde, ist, dass der Antichrist den Vater und den Sohn leugnet. Wer jedoch den Vater leugnet, dem wird man ja wohl kaum auf den Leim gehen, oder? Daher steht es im Vers 23 noch einmal ganz deutlich: 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Es reicht aus, den Sohn zu leugnen oder sich nicht zu ihm zu bekennen, um auch den Vater zu leugnen und sich von ihm zu entfremden. Somit kann sich der Antichrist vollkommen für den Vater einsetzen und damit so tun, als würde er was Gutes wollen, weil er aber gegen Christus ist, dient er dennoch nur dem Bösen. Man sieht es ihm nur nicht auf den ersten Blick an. Doch lesen wir einen weiteren Text aus der Bibel, um den Doppelagenten zu entlarven: 2.Joh.1:7-9; Elb: 7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen[2], bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. 8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt! 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Fussnote 2: wörtlich: im Fleisch kommend 2.Joh.1:7; Menge Bibel 7 Denn viele Irrlehrer sind in die Welt ausgezogen, die Jesus Christus nicht als den im Fleisch erscheinenden (Messias) bekennen: darin zeigt sich der Irrlehrer und der Widerchrist. 2.Joh.1:7; Züricher Bibel 7 Denn viele Verführer sind hinausgegangen in die Welt, die sich nicht zu dem im Fleisch kommenden Jesus Christus bekennen[1]; das ist der Verführer und der Antichrist.  Fussnote 1: Dieser Aussage liegt entweder die Idee eines ewig gegenwärtigen fleischgewordenen Christus oder die Vorstellung einer Wiederkunft Christi im Fleisch zugrunde. Der erste und zweite Johannes Brief beschäftigt sich ja sehr ausführlich mit dem Antichristen. D.h. in diesen Bibelbüchern finden wir Hinweise, die den Antichristen kenntlich machen. Ich musste hier mehrere Bibel Übersetzungen zitieren, damit man erkennt, was die tatsächliche Aussage in 2. Johannes 1;7 ist. Die allgemeine Vorstellung der Bibelübersetzer ist offensichtlich, dass es da drum geht, dass Christus im Fleisch gekommen ist. In diesem Bibelvers steht aber, wie in der Elberfelder in der Fußnote steht, wörtlich im Fleisch kommend . Da ist besonders die Fußnote in der Züricher Bibel interessant. Mit anderen Worten: Man findet es allgemein als abwegig, dass Jesus in der Zukunft im Fleisch kommen wird. Die großen Kirchen beziehen diesen Text ebenfalls auf die Menschwerdung, als Christus das erste Mal auf der Erde war. Somit ist jeder, der das leugnet, dass Jesus als Mensch in Fleisch und Blut gekommen ist, der Antichrist. Sie beziehen es aber damit nicht auf eine Endzeitliche Person, sondern auf Personen, die zu jederzeit leben können und die Menschwerdung Jesus leugnen. Das stimmt aber nicht mit der Aussage des Wortes Gottes überein, der den Antichristen in der Endzeit sieht. Johannes hat explizit geschrieben: 1.Joh.2:18; Elb: 18 Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Natürlich hört sich das auch so an, dass man meinen würde, der Antichrist wäre bereits zu Johannes Zeiten aufgetreten. Lesen wir den Text aus der HFA: 18 Das Ende dieser Welt ist nahe, meine geliebten Kinder! Ihre letzte Stunde ist angebrochen. Ihr wisst, dass zu dieser Zeit der Feind von Christus, der Antichrist, kommen wird. Schon jetzt sind viele Antichristen aufgetreten. Daran können wir erkennen, dass die Welt ihrem Ende entgegengeht. Vielleicht hat Johannes sich prophetisch am Tag des Herrn befunden und aus dieser Perspektive berichtet oder er hat seine Zeit als den Beginn der letzten Stunde gesehen, hatte aber keine Vorstellung wie lange es letztlich dauern würde. Das kann man nicht genau sagen, was man aber sagen kann ist: Offensichtlich waren für Johannes „der Antichrist“ und „viele Antichristen“ zwei unterschiedliche Begriffe. „Der Antichrist“ sollte noch kommen, während die „vielen Antichristen“ bereits jetzt aufgetreten sind. Der Geist, der hinter beiden steckt, ist immer der gleiche: Der Geist der Welt und die Welt liegt in der Macht dessen, der Böse ist. Aber und das ist das entscheidende. Laut den Johannes Briefen ist nicht der „der Antichrist“, der leugnet das Jesus in Fleisch und Blut gekommen ist, sondern der, der leugnet, dass Jesus im Fleisch „KOMMEN“ wird . Da die meisten führenden Religionen diese Aussage immer auf die Vergangenheit beziehen, wird der tatsächliche und einzige Antichrist dadurch kenntlich gemacht, dass er es auf die Zukunft bezieht und nicht glaubt, dass Jesus Christus im Fleisch wieder kommen wird. Jetzt könnte jemand einwenden, dass wenn Jesus tatsächlich im Fleisch wieder kommen würde, er ja sein Opfer zurücknehmen oder es damit ungültig machen würde. Wäre das ein Argument? Ganz klar NEIN! Warum? Wenn es danach ginge, hätte er dieses Opfer bereits vor seiner Himmelfahrt ungültig gemacht oder zurückgenommen. Wieso kann man das sagen? In Johannes 20 können wir nachlesen, wie Jesus sich nach seiner Auferstehung seinen Jüngern zeigte. Der Jünger Thomas war aber bei dieser Begebenheit nicht dabei, daher wurde im weiteren Verlauf dieses nieder geschrieben: Joh. 20:24-29; Elb: 24 Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben. 26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. ⟨Da⟩ kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! 27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig ⟨sind⟩, die nicht gesehen und ⟨doch⟩ geglaubt haben!  Dem Jünger hat das den Namen „ungläubiger Thomas“ eingebracht und diesen Namen verwendet man heute noch für Personen, die eine Tatsache einfach nicht glauben wollen. So markant war diese Begebenheit. Viel wichtiger ist jedoch, dass Thomas seine Finger in die Wunden von Jesus legen konnte. Er konnte ihn sehen und auch sein Fleisch fühlen. Somit ist hier das Argument vom Tisch, dass dadurch das Jesus in der Zukunft im Fleisch wieder kommen wird, er sein Opfer ungültig macht. Wenn das so wäre, wäre das bereits bei dieser Begebenheit geschehen gewesen. Thomas konnte Jesus sehen und fühlen und das, obwohl dieser den Raum betreten hatte, bei verschlossenen Türen. Ganz im Ernst, ich weiß nicht, wie Jesus das gemacht hat, aber es ist sicherlich nichts Ungewöhnliches für einen Sohn Gottes. Für ihn eine ganz leichte Übung und uns bringt es an die Grenzen unserer Denkfähigkeit. Aber Fakt ist, obwohl Jesus wahrscheinlich unsichtbar als „Geist“ in den verschlossenen Raum eingetreten ist, war er danach sichtbar „im Fleisch“ anwesend. Der in der Endzeit erscheinende Antichrist ist ein sehr guter Doppelagent. Er benutzt nicht unbedingt die Worte, die ihn sofort als Antichristen entlarven würden. Er benutzt Synonyme. In diesem Fall würde der Antichrist nicht buchstäblich sagen, dass Jesus nicht im Fleisch wieder kommt, sondern er würde das anders beschreiben. Hier mal eine Möglichkeit: Statt Geist sagt man: unsichtbar Statt Fleisch sagt man: sichtbar Wenn der Antichrist somit behauptet, dass Jesus Christus in der Zukunft unsichtbar wieder kommen wird, dann meint er damit, dass er als Geist kommt und somit nicht gesehen werden kann. Da aber Fleisch sichtbar ist, ist die Behauptung dahinter, wenn man sagt er kommt unsichtbar, dass er nicht im Fleisch kommt. Genau daran ist der Antichrist erkennbar. Als Doppelagent verkauft der Antichrist diese Lehre auch noch als von Gottes heiligem Geist eingegeben, den nur die von Gott gesalbten Menschen erhalten haben. Somit kann ein „normaler Mensch“ das nicht verstehen. Wenn er es somit kritisiert, dann aus Unwissenheit oder weil er nicht Gott glauben will, denn der Antichrist behauptet ja, dass er direkt von Gott erwählt ist und alles, was er sagt somit direkt von Gott kommt. Ist das nicht ein wahrhaft teuflischer Plan, um Kritik im Keim zu ersticken und den Kritiker als Unwissenden hinzustellen, der absolut keine Ahnung hat? Bestimmt und der Plan geht ja auch auf. Der Antichrist dient eindeutig dem Bösen, also Satan, tut aber so, als wäre er Christus und würde Gott dienen. Auch das steht genauso in der Bibel: 2.Kor. 11:12-15; Elb: 12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, damit ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit dazu suchen, dass sie in dem, worin sie sich rühmen, ⟨als solche⟩ wie wir befunden werden.  13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; 15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.  Der Apostel Paulus hat hier sogar gesagt, dass der Satan die Gestalt eines Engels des Lichts annimmt. Daher würden das seine Diener auch tun. Auch die Bezeichnung „Lichtträger“ oder „Lichtbringer“ könnten sich seine Diener aneignen. Wie gesagt, nach außen hin muss es so aussehen, als wäre man ein wahrer Diener Gottes. Das bringt mich nun zur Offenbarung, die ja explizit für die Zeit des Endes geschrieben wurde. In Offenbarung Kapitel 13 spricht die Bibel von einem Tier mit 10 Hörnern, 7 Köpfen und 10 Diademen, dass aus dem Meer aufsteigen würde. Im Vers 4, Elb. steht: 4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich? Und wer kann mit ihm kämpfen?  Der Drachen die Urschlange steht für den Teufel und das wilde Tier könnte hier symbolisch den Antichristen darstellen. Der Antichrist dient dem Teufel und der Teufel gibt ihm dafür Macht. In Offenbarung 17 werden weitere Erklärungen zu dem wilden Tier gemacht, wir lesen: Off.17:7-15; Elb: 7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat. 8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben; und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird. 9 Hier ist der Verstand ⟨nötig⟩, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige: 10 Die fünf ⟨ersten⟩ sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben.  11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.  12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen. 13 Diese haben einen Sinn und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. 14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm ⟨sind, sind⟩ Berufene und Auserwählte und Treue. Das wilde Tier mit den 7 Köpfen steht für 8 Könige, da der Körper des Tieres den achten König darstellt. Ein Tier = 8 Könige, hat vom Teufel die Macht und dient ihm übertragen könnte das bedeuten: Der Antichrist (symbolische Tier aus Off.13) besteht aus 8 Personen, die sich wie Könige benehmen. Das heißt nicht, dass es buchstäblich Könige sein müssen, sondern nur das sie sich so benehmen oder verhalten, als wären sie Könige. Das muss hier auch nicht um weltliche, menschliche Königreiche gehen. Viel wahrscheinlicher ist doch, da der Antichrist sich an die Stelle von Jesus setzt, der ja die gesamte Menschheit in der Zukunft als König im Königreich Gottes regiert, dass hier auch religiöse Könige gemeint sind. In der Bibel wird auch von 144.000 Personen gesprochen, die mit Christus als Könige regieren werden. Da niemand die Namen dieser Personen kennt, kann der Antichrist einfach behaupten, dass er ebenfalls zu den 144.000 gehört. Wenn er also von sich behauptet, mit heiligem Geist gesalbt zu sein, steht ihm in der Zukunft auch das Königtum mit Christus in Aussicht. Dadurch hat er heute schon Macht über die Gläubigen und kann herrschen wie ein König, denn wer wollte sich ihm entgegen stellen??? Jeder Gläubige, der sich ihm heute entgegenstellt, muss doch annehmen, dass er dafür in Zukunft von Christus bestraft wird, weil er sich gegen seinen Gesalbten aufgelehnt hat. Das wäre sogar richtig, wenn es sich beim Antichristen tatsächlich um einen der Gesalbten 144.000 Könige handeln würde. Aber wie gesagt, er tut ja nur so als ob er es ist. In Wahrheit dient er dem Drachen. Somit braucht kein gläubiger Mensch, der sich dem Antichristen widersetzt Angst haben von Gott oder seinem Sohn bestraft zu werden. Das Gegenteil ist der Fall: Off.20:4; Elb: 4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ⟨ich sah⟩ die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. Wenn die Annahme richtig ist, dass das wilde Tier mit den 7 Köpfen, der Antichrist ist, dann werden gläubige Menschen von Gott belohnt werden, weil sie ihm eben nicht gefolgt sind. Sie haben sich dadurch auf die richtige Seite gestellt, die von Christus. Auch das sagte schon der Apostel Paulus: 2.Kor. 6:14-18; Elb. 14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?  15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.« 17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab!, spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen 18 und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.  Der Vers 16 und 17 erinnert doch sehr an den Text aus Off. 18:4; Elb: 4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Hier wird davon gesprochen, dass das Volk Gottes in „Babylon der Großen“ in Gefangenschaft ist. Babylon die Große ist die Frau, die auf dem wilden Tier reitet. Und genau dort ist das Volk Gottes in Gefangenschaft. Der Antichrist (das wilde Tier) und die Frau (Babylon die Große) arbeiten Hand in Hand, um das Volk Gottes hinter sich her weg zu führen, weg von Christus und damit automatisch auch weg von Gott. Das Wort Gottes beschäftigt sich mit dem Glauben an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn Jesus Christus. Daher ist es absolut vernünftig anzunehmen, dass der Antichrist genau auf unseren Glauben abzielt und uns versucht in eine andere Richtung, weg von Gott zu lenken. Es gibt sehr viele Religionen auf der Erde und dennoch nur einen Antichristen. Die Offenbarung sagt aber, dass „sein Volk“ aus Babylon der Großen hinausgehen soll. Übertragen würde ich sagen, dass es ein Volk Gottes gibt, dass in einer Religionsgemeinschaft (symb. Babylon die Große) gefangen gehalten wird, dass vom Antichristen, also den 8 Königen angeführt wird. Das Gott sagt „geht aus ihr hinaus“ zeigt ja, dass es ein Gefängnis ist, aus dem man einfach hinausgehen kann. Ein geistiges Gefängnis, in das wir uns selbst hineinbegeben haben und aus dem wir auch selbst wieder hinausgehen können. Wir müssen es nur wollen und auch tun. Das Jesus das so angekündigt hat, können wir besonders deutlich in der HFA lesen: Mat. 24:15, 16; HFA: 15 Im Buch des Propheten Daniel ist die Rede von einem ›abscheulichen Götzendienst‹[1]. – Überlegt doch einmal, was die Worte bedeuten, die ihr dort lest! – Wenn dieser Götzendienst vor euren Augen im Tempel eingeführt wird, 16 dann sollen alle Bewohner Judäas ins Gebirge fliehen. Fussnote 1: Wörtlich: Gräuel der Verwüstung. – Vgl. Daniel 9,27. Tempel steht für die wahre Anbetung Gottes. Somit müsste in der Endzeit ein abscheulicher Götzendienst in der Religion eingeführt werden, in der sich das Volk Gottes befindet. Im Tempel = Anbetungsstätte müsste sich massiv was ändern, was es so noch nicht gegeben hat. Das ist die größte Gefahr für einen wahren Nachfolger von Jesus. Wenn man getötet wird, hat man die Auferstehung, genauso wenn man stirbt, bevor Christus zum zweiten Mal auf die Erde kommt. Wenn man jedoch seinen Glauben aufgibt, dann wird man zwar dennoch auferweckt, gehört dann aber zu den ungerechten Auferstanden. Die gerechten Auferstanden, werden direkt zu unvergänglichem Leben auferweckt und gehören zu der Braut Christi. Das ist der Lohn, der den Menschen in Aussicht gestellt wird, die dem Antichristen nicht zum Opfer fallen. Jesus sagt daher im gleichen Kapitel: Mat. 24:3-5; HFA: 3 Als Jesus später am Abhang des Ölbergs saß und mit seinen Jüngern allein war, baten sie ihn: »Sag uns doch: Wann wird das geschehen? Welches Ereignis wird dein Kommen und das Ende der Welt ankündigen?« 4 Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen!   5 Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin der Christus, der von Gott erwählte Retter!‹ Und so werden sie viele in die Irre führen. Und in den weiteren Versen: Mat. 24:23-28; HFA: 23 »Wenn dann jemand zu euch sagt: ›Seht her, hier ist der Christus!‹ oder: ›Dort ist er!‹, glaubt ihm nicht! 24 So mancher wird sich nämlich als ›Christus‹ ausgeben, und es werden falsche Propheten auftreten. Sie vollbringen große Zeichen und Wunder, um – wenn möglich – sogar die Auserwählten Gottes irrezuführen. 25 Denkt daran: Ich habe es euch angekündigt! 26 Wenn also jemand zu euch sagt: ›Kommt und schaut, der Retter ist draußen in der Wüste‹, so geht nicht hin. Oder wenn man behauptet: ›Hier in diesem Haus hält er sich verborgen‹, dann glaubt es nicht. 27 Denn der Menschensohn kommt für alle sichtbar – wie ein Blitz, der im Osten aufzuckt und den ganzen Himmel erhellt. 28 Dies wird so gewiss geschehen, wie sich die Geier um ein verendetes Tier scharen.«   Im Vers 26 nimmt Jesus noch mal genau darauf Bezug, was Johannes über den Antichristen gesagt hat. Wenn also jemand behauptet, Christus ist in diesem Haus, aber verborgen (=nicht sichbar = unsichtbar), dann glaubt es nicht. Im Vers 27 sagt er eindrucksvoll, dass er für ALLE sichtbar kommen wird und bekräftigt das noch einmal in dem er sagt, „ Dies wird so gewiss geschehen, wie sich die Geier um ein verendetes Tier scharen.“ Eindeutig, Jesus kommt sichtbar wieder und der ist der Antichrist, der behauptet, dass er nicht sichtbar wieder kommt. Einen letzten Bibeltext zu diesem Bereich möchte ich noch anführen, und zwar finden wir das bei der Begebenheit, als Christus in den Himmel aufgefahren ist. Apg. 1:10,11; HFA: 10 Noch während sie wie gebannt zum Himmel schauten und Jesus nachblickten, standen auf einmal zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. 11 »Ihr Galiläer«, sprachen sie die Jünger an, »was steht ihr hier und starrt nach oben? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren, wie ihr ihn gerade habt gehen sehen.«  Die Jünger konnten Jesus sehen wie er in den Himmel hinaufging und genauso werden wir ihn sehen können, wenn er vom Himmel herabkommt. Sichtbar, nicht unsichtbar. Ergänzend dazu Mat. 24:30; Lut: 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Alles was AUF den Wolken ist, ist für uns sichtbar... Unser Thema lautet ja: „Antichrist der Doppelagent“. Auf der einen Seite stellt er sich als ein „Engel des Lichts“ da, auf der anderen Seite dient er aber eindeutig dem Teufel. Wenn er die Deutungshoheit über die Bibel hat, kann er die Gläubigen, langsam aber stetigen Schrittes in eine falsche Richtung führen. Es wird also sehr oft mit Halbwahrheiten gearbeitet. Wenn man die Halbwahrheit glaubt, weil das logisch und vernünftig ist, dann hakt man bei einer Lüge nicht so nach. Vielleicht entschuldigt man das sogar damit, da man ja selbst kein Gesalbter mit Heiligem Geist ist, es somit nicht richtig verstehen kann. Schon ist man wieder ein Stück vom rechten Weg abgekommen, ohne es zu merken. Daher muss man gedanklich einen Reset machen und alle Lehren auf die Wahrhaftigkeit in der Bibel selbst überprüfen, so wie es die Beröer gemacht haben. Die haben nicht einfach, was geglaubt, nur weil es ein Apostel gesagt hat. Die haben das anhand der Schriften überprüft. 2.Kor. 2:11; GNB: 11 Der Satan soll uns nicht überlisten. Wir wissen doch genau, was für Absichten er verfolgt!  HFA: 11 Denn wir kennen die Absichten Satans nur zu genau und wissen, wie er uns zu Fall bringen möchte. Aber das soll ihm nicht gelingen.  Das heißt, wenn wir die Lehren die der Antichrist uns unterjubeln will, genau unter die biblische Lupe nehmen, dann können wir die Wahrheit erkennen. Joh. 8:31, 32; Elb: 31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.  Durch die Wahrheit werden wir aus dem geistigen Lügen Gefängnis des Antichristen befreit. Dazu müssen wir nur im Wort von Jesus bleiben. Die Schliche des Teufels kennen wir ebenfalls, denn er hat bereits zu Beginn der Menschheitsgeschichte offenbart, wie er vorgeht. Er hat Wahrheit mit der Lüge vermengt und damit Unsicherheiten bei der Eva geschaffen. Er hat sie so weit gebracht, dass sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat, obwohl Gott sie davor gewarnt hatte. Gott sagte: Ihr sollt nicht essen, der Teufel sagt: Nein, so war das nicht gemeint, ihr müsst essen, wenn ihr Gott gleich sein wollt. Also im Grunde ist es ganz einfach. Der Teufel möchte, dass wir genau das Gegenteil von dem tun oder glauben, was Gott möchte. Satanisten machen genau das. Wenn die Kirche das Kreuz aufrecht als Symbol für ihre Religion nutzt, dann stellen es Satanisten auf den Kopf. Die Bibel sagt: Jesus kommt sichtbar wieder, im Fleisch, dann sagt der Antichrist, nein unsichtbar da er ein Geist ist. Oder wie es Johannes beschreibt: 1.Joh. 3:4-10; Elb: 4 Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. 5 Und ihr wisst, dass er offenbart worden ist, damit er die Sünden wegnimmt; und Sünde ist nicht in ihm. 6 Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. 7 Kinder, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie er gerecht ist. 8 Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichtet. 9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. 10 Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.  Oder Jesaja: Jes. 5:20,21; Elb: 20 Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! 21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten!  Immer das gleiche Muster. Das Gegenteil von dem tun, was Gott oder sein Sohn möchte das wir tun. Jesus sagte zu seinen Jüngern: Mat. 23:10; NGÜ: 10 Ihr sollt euch auch nicht ›Lehrer‹ nennen lassen, denn nur einer ist euer Lehrer: Christus[6]. Fussnote 6: oder „der Messias“ Allein dass man sich die Bezeichnung „Lehrer“ (in Glaubensfragen/Bibel) auf die Fahne schreibt, würde schon bedeuten, dass man sich an die Stelle des Christus / des Messias setzt. Selbst wenn man diese Schlussfolgerung nicht folgen möchte, so bleibt am Ende: Wer sich „Lehrer“ (in Glaubensfragen/Bibel) nennt, macht wieder das Gegenteil von dem, was der Sohn Gottes gesagt hat. Nächstes Beispiel, das letzte Abendmahl. Jesus sagt hier selbst: Joh. 6:53-58; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters willen, ⟨so⟩ auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Der Antichrist würde jetzt hier auch das genau Gegenteil von seinen Anhängern verlangen, eben nicht zu essen und zu trinken. Es geht hier auch nicht um buchstäbliches Fleisch und Blut, sondern um die Symbole wie Brot und Wein. Das, was Jesus beim Abendmahl zu seinen Jüngern gesagt hat. Der Antichrist leugnet die Göttlichkeit von Jesus, dabei ist die Bibel da eindeutig. Jesus ist Gottes Sohn und somit auch ein Gott. Wir lesen: Joh. 1:18: Elb: 18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der einziggeborene[10] Sohn[11], der in des Vaters Schoß ist, der hat ⟨ihn⟩ bekannt gemacht.  Fussnote 10: griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren Fussnote 11: andere Handschr.: der eingeborene Gott Hier einige Bibeln, die genau das über Jesus aussagen: HFA: 18 Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist und in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat ihn uns gezeigt.  EÜ: 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. Lut: 18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.  Neue Welt Übersetzung: 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen der einziggezeugte Gott der am Busen[platz] beim Vater ist der hat über ihn Aufschluß gegeben Da Jesus einzigartig ist, kann er mit niemand anderem verglichen werden, egal ob im Himmel oder auf der Erde. Jesus ist der einziggezeugte Gott, auf Menschen bezogen würden wir sagen, er wäre der leibliche Sohn, während es noch viele Adoptivsöhne geben kann. Der Antichrist würde genau das in Frage stellen. Oder wie sieht es mit dem zukünftigen Aufenthaltsort von Jesus auf. Himmel oder Erde? Die Bibel sagt, dass Christus vom Himmel herabkommt und in der Offenbarung beschreibt ein Bild wie Jesus mit seiner Braut (144.000 Könige) auf dem irdischen Berg Zion steht. Wenn man sich die Deutungshoheit der Bibel angemaßt hat, dann kann man natürlich behaupten, dass die Offenbarung ja symbolisch geschrieben ist und es hier gar nicht wirklich um den irdischen Berg Zion geht. Man behauptet dann einfach, dass es ein „himmlisches Zion“ gibt. Allerdings kann man das nur behaupten, wenn man Bibeltexte außer Acht lässt, die dieser Annahme widersprechen. Zum Beispiel dieser Text hier: Off.3:12; Elb: 12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.  Natürlich ist auch dieser Vers symbolisch gemeint, denn was hätte ein Apostel davon, buchstäblich eine (steinerne?) Säule im Tempel zu sein? Aber davon abgesehen, war der buchstäbliche Tempel damals in Jerusalem, hier schreibt die Bibel, dass es ein neues Jerusalem geben wird. Doch dieses neue Jerusalem ist die Braut Christi. Wir lesen: Off.21:9, 10; Elb: 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen. 10 Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam,  Das neue Jerusalem steht somit symbolisch für die Braut Christi, also seine treuen Nachfolger. Aber buchstäblich ist gemeint, dass die Braut Christi vom Himmel herab auf die Erde kommt, denn in Off. 14 wird Jesus als Lamm beschrieben, wie er mit den 144.000 auf dem Berg Zion steht. Es macht überhaupt keinen Sinn das symbolisch zu meinen, wenn sie weiterhin tatsächlich im Himmel bleiben würden. Die Lehre, dass die 144.000 somit vom Himmel aus über die Menschen auf der Erde regieren, dient einzig und allein demjenigen, der sich über die einfachen Gläubigen erheben will. Also auch hier wieder das Gegenteil: Die Bibel sagt, dass die Regierung von Jesus und seinen 144.000 auf der Erde sein wird und die Gegenseite, dass sie alle im Himmel sind. Joh. 14:6; Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.  Der Doppelagent (der Antichrist) könnte das dann so ausdrücken und sich damit an die Stelle von Jesus setzen: Wir sind der Kanal Gottes, nur wir haben die Wahrheit, nur wer uns folgt wird ewig Leben und zu Gott finden. Eine weitere Möglichkeit sich an die Stelle von Jesus Christus zu setzen finden wir in Mat. 24:45-47; NWÜ: 47 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 48 Glücklich ist jener Sklave wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. Die Formulierung in Vers 47 fordert ja gerade dazu heraus etwas weiter zu denken, und zwar in etwa so: Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, … wenn es nicht der ist, der es zu sein behauptet! Das hört sich doch so an, als wäre da jemand, der sagt er sei der „Treue und verständige Sklave“, es aber in Wirklichkeit nicht ist, sondern ein anderer. Egal ob das ein einzelner Mensch oder eine Gruppe von Menschen von sich behauptet, in diesem Text gibt es 2 Aussagen, die man nicht auf Menschen beziehen kann. 1. Er teilt die Speise an die Hausknechte aus, und zwar zur „rechten Zeit“. Hier geht es nicht um ein buchstäbliches Essen, sondern um Glaubensfragen, also eher geistige Speise. Erklärungen, um das Wort Gottes besser zu verstehen. Und daher die Frage: Wann weiß ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen, wann es die rechte Zeit ist einem gläubigen Menschen, egal wo er auf der Erde lebt, Speise auszuteilen? Das kann er nicht wissen, weil es eben nur Menschen sind. Gott oder der Sohn Gottes, der ja damit auch ein Gott ist, kann es hingegen sehr wohl wissen. Sie beurteilen die Herzen der Menschen, nichts ist Ihnen verborgen. Gut, jetzt mag jemand einwenden, dass doch der Heilige Geist hier die Menschen unterstützen kann und somit das unmögliche möglich macht. Ja, das wäre denkbar, wenn nicht der Punkt 2 noch wäre: 2. Vers 47 Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. Wäre hier Jesus der Herr, der kommt und nun einen Menschen oder Menschengruppe über seine ganze Habe setzen würde, dann würde er selbst leer ausgehen. Jesus Christus, der zur rechten Seines Vaters sitzt, bis die Zeit kommt an dem er als wahrer König des Königreiches eingesetzt wird, würde genau an diesem Tag, das alles ablehnen und alles einem Menschen oder Menschengruppe übergeben. Ist das logisch oder widerspricht diese Ansicht nicht eindeutig weiteren Bibelversen wie diesen hier: 1.Kor. 15:23-28; Elb: 23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: ⟨der⟩ Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;  24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. 25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan.  27 »Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen ist, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem ist.  Würde Jesus Christus tatsächlich einem Menschen/Menschengruppe, der der „Treue und verständige Sklave“ sein will, über seine ganze Habe setzen, dann müsste dieser Sklave Christus erst diese Habe wieder zurückgeben, damit Jesus es wie im Vers 24 geschrieben steht, wieder seinem Vater zurückgeben kann. Das steht aber wirklich nirgends in der Bibel niedergeschrieben. Das wäre doch ein äußerst wichtiger Teil, einer Prophezeiung, die einfach unterschlagen worden wäre, nicht wahr? Nein, in Mat. 24:45-47 ist von Jesus Christus die Rede, der von seinem Vater über seine ganze Habe für 1000 Jahre gesetzt wird um ihm am Ende wieder alles zurückzugeben. Denn auch unser himmlischer Vater wird zu diesem Zeitpunkt kommen gemäß Dan. 7:21, 22; Elb: 21 Ich sah, wie dieses Horn gegen die Heiligen Krieg führte und sie besiegte, 22 bis der, der alt an Tagen war, kam und das Gericht den Heiligen des Höchsten gegeben wurde und die Zeit anbrach, dass die Heiligen das Königreich in Besitz nahmen. – Über Jesus hingegen wird ab dem Vers 13 etwas gesagt: 13 Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.  14 Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum ⟨so⟩, dass es nicht zerstört wird.  Der Menschensohn Jesus Christus wurde vor den Alten an Tagen, unseren himmlischen Vater gebracht und er hat ihm Herrschaft Ehre und Königtum gegeben. Oder um es mit den Worten aus Mat. 24 zu sagen: Gott setzt an diesem Tag seinen Sohn über seine (Gottes) ganze Habe. Wenn man also die Stellung des „Treuen und verständigen Sklaven“ auf sich bezieht, setzt man sich eigentlich an die Stelle von Jesus Christus. Das ist die eigentliche Bedeutung des Wortes „Antichrist“. Doch die wenigsten Menschen werden das Erkennen, da er als Doppelagent das Spiel zu gut spielt. Dabei hat Jesus schon die damaligen Führer des Volkes Gottes entlarvt, er sagte: Joh. 8:44, 47; Elb: 44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun….. 47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Mark. 7:6-8; 13; Elb: 6 Er aber sprach zu ihnen: Treffend hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 7 Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren.« 8 Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest. 13 indem ihr das Wort Gottes ungültig macht durch eure Überlieferung, die ihr überliefert habt; und Ähnliches dergleichen tut ihr viel.  So wie damals, würde auch heute das Volk Gottes unter den Menschengeboten Ihrer Führer zu leiden haben. Der Antichrist, der sich als Doppelagent perfekt in die „gute Rolle“ eingefügt hat, wird durch gezielte eigene Sichtweisen das Wort Gottes ungültig machen. Das ist sein Plan, denn er tut ja nur so als wäre er ein Diener des Lichtes. Einiges haben wir schon beleuchtet in 2. Thessalonicher finden wir noch einen weiteren, sehr wichtigen Hinweis, worauf wir achten sollten: 2.Thes. 2:1-12; HFA: 1 Ihr wisst, liebe Brüder und Schwestern, dass unser Herr Jesus Christus kommen wird. Wenn es so weit ist, wird Gott uns von überall her versammeln, um ihm entgegenzugehen. Wir bitten euch nun aber:  2 Lasst euch doch nicht so leicht verwirren und erschrecken, wenn Leute behaupten, der Tag, an dem der Herr kommt, sei schon da. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich auf eine Offenbarung Gottes berufen oder auf eine Äußerung, die angeblich von uns stammt. Glaubt ihnen auch nicht, wenn sie euch Briefe mit derartigen Behauptungen zeigen, die wir geschrieben haben sollen. 3 Lasst euch von niemandem so etwas einreden und euch durch nichts täuschen! Denn bevor Christus erscheint, muss die Zeit kommen, in der viele Menschen Gott den Rücken kehren. Dann wird jemand auftreten, der alle Auflehnung gegen Gott in sich vereinigt. Doch er ist dem Untergang geweiht. 4 Er ist der Feind Gottes und wähnt sich größer als jeder Gott und alles, was als heilig verehrt wird. Ja, er wird sich in den Tempel Gottes setzen und sich selbst als Gott anbeten lassen.  5 Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch das alles schon gesagt habe, als ich noch bei euch war? 6 Dann wisst ihr doch auch, was den Feind Gottes daran hindert, schon jetzt zu erscheinen, noch vor der für ihn bestimmten Zeit. 7 Denn es regt sich zwar schon überall diese verborgene Macht des Bösen, aber noch wird sie von dem einen aufgehalten. Sie wird erst offen zutage treten, wenn derjenige, der ihr bisher noch im Weg steht, nicht mehr da ist. 8 Dann allerdings erscheint der Feind Gottes in aller Öffentlichkeit. Wenn aber Jesus, der Herr, in seiner Herrlichkeit kommt, wird er ihn endgültig vernichten. Ein Hauch seines Mundes genügt.  9 Vorher wird der Feind Gottes mit Hilfe des Satans machtvolle Taten, Zeichen und Wunder vollbringen. Doch damit sollen die Menschen nur in die Irre geführt werden. 10 Mit seinen bösen Verführungskünsten wird er alle täuschen, die verloren sind. Denn ihnen lag nichts daran, die Wahrheit anzunehmen, die doch ihre Rettung gewesen wäre. 11 Deshalb lässt Gott sie auf diesen Irrtum hereinfallen, und sie werden stattdessen der Lüge Glauben schenken. 12 So wird jeder gerichtet, der nicht an die Wahrheit glaubt, sondern das Böse liebt. Vers 9 sagt: 9 Vorher wird der Feind Gottes mit Hilfe des Satans machtvolle Taten, Zeichen und Wunder vollbringen... Somit ist mit dem Feind Gottes nicht der Satan selbst gemeint, denn dieser hilft dem Feind Gottes. Es handelt sich bei diesem Feind Gottes um einen Menschen oder Menschengruppe, die verdeckt, wie ein Doppelagent als Antichrist auftritt. Paulus hat hier eindeutig vor jedem gewarnt, der behaupten würde, dass Christus bereits gekommen sei. Egal ob sie sich auf eine Offenbarung Gottes, eine vermeintliche Äußerung oder ein Brief der Apostel berufen würden. Es wird nicht stimmen. Es ist eine Lüge, die die wahren Nachfolger Christi täuschen soll. Der kommende (aus der Sicht von Paulus) Feind Gottes, ist dieser Antichrist und er wird sich selbst in den Tempel Gottes setzen und sich anbeten lassen. Wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, muss er beim Volk Gottes zu finden sein. Das widerrum lässt nur folgende Schlussfolgerungen zu: 1.Du findest den Antichristen in deinem religiösen Umfeld, dann befolge Off. 18:4 und gehe aus Babylon der Großen heraus. 2.Wenn Du den Antichristen nicht in deinem religiösen Umfeld findest, dann bist du: a) Nicht im wahren Volk Gottes, denn dort hält er sich auf oder b) Du bist im wahren Volk Gottes, aber vollständig von dem Antichristen getäuscht worden Ich habe hier einige Merkmale genannt, die der Antichrist, der verdeckt wie ein Doppelagent arbeitet, erfüllen muss. Wenn Du also in deinem Umfeld jemanden erkennst, der all diese Merkmale auf sich vereint, der geschickt das Bibelwort verdreht, ohne dass es auffällt. Dann besteht die Möglichkeit, dass Du es mit dem Antichristen zu tun hast und dann weißt Du, dass es die letzte Stunde ist. Die Stunde, kurz bevor Jesus Christus zum zweiten Mal vom Himmel (sichtbar) herabkommen wird.. Autor: W.F.
by W.F. 15 April 2025
Triologie Nr.2 Die den Tag Jehovas herbeisehnen! Liebe Schwestern, Liebe Brüder, in dem Vortrag: Ist der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, der Böse Sklave und das 4.te wilde Tier aus Dan.7 der gleiche? nachzulesen hier: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr1-der-mensch-der-gesetzlosigkeit habe ich Bibeltexte genannt, die sich an der Führung der Zeugen erfüllen könnten. Ich schreibe zwar „könnten“, bin aber selbst zu 100 Prozent davon überzeugt, dass es so ist. Doch ich weiß, dass dies einige nicht so sehen und natürlich auch immer die Möglichkeit besteht, dass dies nicht richtig ist. Doch wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass die LK der Antichrist ist und somit alle die ihnen nachfolgen ebenfalls zu Antichristen gemacht hat, dann würde ich niemals so etwas schreiben. Doch die Jahre seit dem Jahr 2006 belegen zumindest, dass die Fakten der Bibel mit der Geschichte der Zeugen übereinstimmt, und zwar ganz genau, auch was die Reihenfolge der Ereignisse betrifft. Daher möchte ich diese Behauptung, dass sich die Bibel nur am „Volk Gottes“ erfüllt weiter untermauern. Daher nun das Thema dieses Vortrages: Die den Tag Jehovas herbeisehnen! Das Thema ist aus Amos 5:18 entnommen, wo es heißt: 18‚ Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten?... Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Genau diese Frage werden wir auch anhand der Bibel aber auch den Publikationen der Gesellschaft herausarbeiten. Ja, was bedeutet denn der Tag Jehovas für einen Zeugen? Im WT vom 15.11.1998 wird im Artikel „Mit Gott wandeln - im Hinblick auf die Ewigkeit“ , Abs. 17 folgendes gesagt, ich zitiere: In den gegenwärtigen kritischen letzten Tagen ist das Leben für uns als Diener Jehovas nicht leicht. Wie sehr wir doch den Tag herbeisehnen, an dem Jehovas Königreich alle Bosheit hinwegfegen wird! Bis es soweit ist, wollen wir entschlossen sein, im Hinblick auf die Ewigkeit mit Gott zu wandeln . Zitat Ende. Sie erwarten also, dass Gott an seinem Tag alle Bosheit hinwegfegen wird. Da in ihren Augen alle zur bösen Welt gehören, von deren sie sich getrennt halten, bedeutet diese Aussage nichts anderes, als dass alle Menschen, die keine Zeugen sind, vernichtet werden. Das bestätigt auch der nächste WT Ausschnitt: WT vom 15.05.1990 wird im Artikel „Lehre uns beten“ Abs. 9 gesagt, ich zitiere: 9 „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9; Lukas 11:2). Das Wort „Name“ zeigt mitunter die Person selbst an, und „heiligen“ bedeutet heilig machen, absondern oder für heilig halten. (Vergleiche Offenbarung 3:4.) Um die Heiligung des Namens Gottes zu beten ist also praktisch gleichbedeutend mit der Bitte, Jehova möge darangehen, sich zu heiligen. Wie? Indem er all die Schmach beseitigt, die auf seinen Namen gehäuft worden ist (Psalm 135:13). Zu diesem Zweck wird Gott die Bösen ausmerzen, sich verherrlichen und die Nationen erkennen lassen, daß er Jehova ist (Hesekiel 36:23; 38:23). Wenn wir diesen Tag herbeisehnen und Jehovas Majestät wirklich schätzen, werden wir uns ihm stets in dem ehrfürchtigen Geist nahen, der aus den Worten spricht: „Dein Name werde geheiligt.“ Zitat Ende Die Bösen werden ausgemerzt (bedeutet gleich Vernichtung) werden. WT vom 15.12.2007 wird im Artikel „Sind wir bereit für den Tag Jehovas?“ in den ersten 3 Absätzen gesagt, ich zitiere: „ Der große Tag Jehovas ist nahe. Er ist nahe, und er eilt sehr“ (ZEPHANJA 1:14). DER große Tag Jehovas ist kein Tag von 24 Stunden. Er erstreckt sich stattdessen über eine gewisse Zeit, in der das göttliche Strafgericht an den Bösen vollstreckt wird. Die Gottlosen haben allen Grund, den Tag der Finsternis, des Zorns, des Zornausbruchs, der Bedrängnis und der Verödung zu fürchten (Jesaja 13:9; Amos 5:18-20; Zephanja 1:15). „Ach über den Tag!“, heißt es in der Prophezeiung Joels. „Denn der Tag Jehovas ist nahe, und wie eine Verheerung vom Allmächtigen wird er kommen!“ (Joel 1:15). Retten wird Gott an diesem großen Tag dagegen diejenigen, „die rechtschaffenen Herzens sind“ (Psalm 7:10). 2 Mit dem Ausdruck „Tag Jehovas“ wird das Vollstrecken des göttlichen Strafgerichts bei verschiedenen Gelegenheiten bezeichnet. Zum Beispiel kam 607 v. u. Z. durch die Babylonier ein „Tag Jehovas“ über die Bewohner Jerusalems (Zephanja 1:4-7). In vergleichbarer Weise bediente sich Gott 70 u. Z. der Römer, um sein Strafgericht an der jüdischen Nation zu vollziehen, die seinen Sohn verworfen hatte (Daniel 9:24-27; Johannes 19:15). Die Bibel sagt auch einen „Tag Jehovas“ voraus, an dem Gott gegen alle Nationen Krieg führen wird (Sacharja 14:1-3). Unter Inspiration verband der Apostel Paulus diesen Tag mit der Gegenwart Jesu Christi, die mit seiner Inthronisierung als himmlischer König im Jahr 1914 begann (2. Thessalonicher 2:1, 2). Angesichts dessen, dass sich der Tag Jehovas am Horizont abzeichnet, war der Jahrestext der Zeugen Jehovas für 2007 höchst passend. Er war Zephanja 1:14 entnommen und lautete: „Der große Tag Jehovas ist nahe“. 3 Da Gottes großer Tag nahe ist, sollten wir uns jetzt als solche erweisen, die bereit sind. Wie können wir uns auf diesen Tag vorbereiten? Müssen wir als Einzelne weitere Schritte unternehmen, um für den Tag Jehovas bereit zu sein? Zitat Ende. Auch hier wird wieder das göttliche Strafgericht an den Bösen vollstreckt und das Gott mit „allen Nationen“ Krieg führen wird. Aus ihrer Sicht bedeutet das wieder nichts anderes, dass wirklich alle Menschen, die keine Zeugen sind, am Tag Gottes sterben werden. WT 01.02.2007 „Fragen von Lesern“ , ich zitiere: Was ist der „Krieg . . . Gottes, des Allmächtigen“, der Krieg von Har-Magedon, und wie wird er ausgehen? (Offenbarung 16:14, 16). Kurz gesagt handelt es sich bei dem Krieg von Har-Magedon um eine weltweite Schlacht, in der Jesus Christus als der von Jehova eingesetzte König Gottes Feinde vernichten wird. Gemäß der Bibel bringen „von Dämonen inspirierte Äußerungen“ diese Feinde — ‘die Könige der ganzen bewohnten Erde’ — dazu, sich „zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“ zu versammeln, „an den Ort, der auf hebräisch Har-Magedon genannt wird“ (Offenbarung 16:14, 16). … …Was wird der Krieg von Har-Magedon bewirken? Er wird die Erde von aller Verdorbenheit und Gottlosigkeit reinigen und den Weg frei machen für die herrlichste Zeit, die Menschen je erlebt haben (Offenbarung 21:1-4). Unter der liebevollen Herrschaft des Königreiches Gottes wird die Erde dann in ein Paradies umgewandelt, in dem gerechte Menschen ewig leben (Psalm 37:29). Zitat Ende. In dieser Leserfrage wird erklärt, dass der Krieg von Harmagedon eine weltweite Schlacht sein würde in der Jesus Christus alle Feinde Gottes vernichten wird. Außerdem wird die Erde von aller Verdorbenheit und Gottlosigkeit gereinigt, womit wieder die Menschen gemeint sind, die zur bösen Welt und nicht zu den Zeugen Jehovas gehören. „Gott-anbeten-Buch“ Kap. 18, Abs. 15, ich zitiere: 15 Jehovas Diener sind froh, dass sie kein Teil der Welt sind, denn alle Nationen der Welt steuern auf ihr Ende in Harmagedon zu (Daniel 2:44; Offenbarung 16:14, 16; 19:11-21). Wir werden diesem Geschick entgehen, weil wir von der Welt getrennt sind. Als ein weltweit vereintes Volk sind wir Gottes himmlischem Königreich gegenüber loyal. Weil wir kein Teil der Welt sind, sind wir zwar ihrem Spott und ihrer Verfolgung ausgesetzt. Sehr bald wird es aber damit zu Ende sein, da die gegenwärtige, von Satan beherrschte böse Welt für immer vernichtet werden wird. Wer Jehova dient, wird dagegen für immer in der gerechten neuen Welt unter Gottes Königreich leben (2. Petrus 3:10-13; 1. Johannes 2:15-17). Zitat Ende. Hier wird es nun deutlich gesagt, dass alle Nationen ihr Ende in Harmagedon haben, die Zeugen aber nicht, weil sie sich von der Welt getrennt halten. Außerdem wird noch der Hinweis gegeben, warum die böse Welt für immer vernichtet wird. Wir haben gelesen Zitat: Sehr bald wird es aber damit zu Ende sein, da die gegenwärtige, von Satan beherrschte böse Welt für immer vernichtet werden wird. Zitat Ende. Damit unterstellen sie jedem Menschen, der hier auf dem Planeten Erde wohnt und kein Zeuge Jehovas ist, somit ein Anhänger Satans ist. Interessant ist auch die Antwort auf die nachfolgende Leserfrage: WT 01.11.2008 „Fragen unserer Leser“ , ich zitiere: Glauben Jehovas Zeugen, dass sie die Einzigen sind, die gerettet werden? Jehovas Zeugen glauben, dass sie die wahre Religion gefunden haben. Wenn es nicht so wäre, würden sie sich nach einer anderen umsehen. Wie die Gläubigen vieler anderer Religionen hoffen Jehovas Zeugen, gerettet zu werden. Sie glauben aber auch, dass es nicht ihre Sache ist, zu beurteilen, wer gerettet wird. Letztendlich ist Gott der Richter, der entscheidet (Jesaja 33:22). Gottes Wort macht deutlich, dass es nicht nur auf den Wunsch ankommt, gerettet zu werden, man muss sich auch retten lassen. Dazu ein Vergleich: Angenommen, ein Wanderer verirrt sich in den Bergen. Verzweifelt such t er nach einer Orientierung. Ob er umkommt oder am Leben bleibt, hängt davon ab, wie er reagiert, wenn ihm Hilfe von einem Rettungsdienst angeboten wird. Er könnte sie aus Stolz ablehnen; er könnte sie aber auch dankbar und demütig annehmen und gerettet werden. Genauso muss man auf den Retter der Menschheit, Jehova Gott, hören und sich von ihm retten lassen. Rettung ist ein Geschenk von Gott, das aber nicht jeder automatisch bekommt. Jesus, Gottes Sohn, erklärte: „Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“ (Matthäus 7:21). Jehovas Zeugen sind davon überzeugt, dass Gott nur diejenigen retten wird, die an das Opfer Jesu, das Lösegeld, glauben. Dazu müssen sie sich genau an die Lehren Jesu halten (Apostelgeschichte 4:10-12). Interessant sind drei wesentliche Voraussetzungen, die Gottes Wort für die Rettung nennt: 1. „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“, sagte Jesus zu seinen Freunden (Johannes 13:35). Wie wichtig die Liebe ist, zeigte Jesus selbst, als er sein Leben für andere opferte. Wer seinen Nächsten liebt, erfüllt damit eine grundlegende Voraussetzung für die Rettung. 2. „Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gegeben“, sagte Jesus in einem Gebet zu seinem Vater (Johannes 17:26). Jesus wusste, dass seinem Vater sein persönlicher Name, Jehova, sehr viel bedeutet. Daher betete er: „Dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9). Gottes Namen zu heiligen schließt ein, ihn zu kennen, ihn als wichtig anzusehen und ihn in Ehren zu halten. Wer gerettet werden möchte, muss wie Jesus den Gottesnamen gebrauchen. Außerdem wird von ihm erwartet, mit anderen über den Namen Gottes und seine Eigenschaften zu sprechen (Matthäus 28:19, 20). Tatsächlich werden nur Menschen gerettet, die Gott mit Namen anrufen (Römer 10:13*). 3. „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt“, sagte Jesus zu Pontius Pilatus (Johannes 18:36). Nur wenige beweisen heute Glauben an Gottes Königreich, das heißt Gottes Regierung mit Jesus als König. Stattdessen vertrauen die meisten auf Organisationen, die von Menschen gegründet wurden. Um gerettet zu werden, ist es jedoch nötig, fest zu Gottes Königreich zu halten und anderen zu erklären, wie diese Regierung alle, die Gott treu sind, befreien wird (Matthäus 4:17). Als Jesus mit seinen Jüngern über einige Voraussetzungen für die Rettung sprach, fragten sie: „Für wen besteht dann die Möglichkeit, gerettet zu werden?“ Darauf antwortete Jesus: „Die Dinge, die bei Menschen unmöglich sind, sind bei Gott möglich“ (Lukas 18:18-30). Jehovas Zeugen bemühen sich gewissenhaft, den Anforderungen für die Rettung gerecht zu werden. Außerdem möchten sie anderen gern helfen, gerettet zu werden, und strengen sich dabei sehr an. Zitat Ende. Zu Römer 10:13 .- nochmals die Aussage der Zeugen Jehovas: Zitat: Tatsächlich werden nur Menschen gerettet, die Gott mit Namen anrufen (Römer 10:13*). Hier sehen wir eine klassische Verdrehung bzw. eine biblische Falschinterpretation. Warum sage ich das hier. Nun weil hier einfach behauptet wird das in Römer 10:13 vom Gottesnamen gesprochen wird. Doch von wem redet hier der Text und wessen Namen sollten wir anrufen? .-in Römer 10:13 steht wortwörtlich: »denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden«.. - und wie lautet der Name des Herrn für einen wahren Christen laut Bibel? Genau Jesus ist unser Herr. Im Grunde ganz einfach. Dies kann man sogar aus den vorigen Textstellen genau erkennen. Was ist denn die Überschrift der Texterklärung in der Bibel selbst. (hier die Elberfelder Bibel): Glaubensgerechtigkeit nur durch Jesus Christus. Weiter heißt es: Denn das Endziel[3] des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit…weiter heißt es: wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. 10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil[4]. 11 Denn die Schrift sagt: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche[5], denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; 13 »denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden«. Im Grunde klare Worte. JESUS ist der HERR. Dies kann man sehr genau am kompletten Text erkennen. Hier zum Vergleich die Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas: 9 Denn wenn du mit deinem Mund öffentlich erklärst, dass Jesus Herr ist ,+ und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden . 10 Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zu Gerechtigkeit, aber mit dem Mund legt man eine öffentliche Erklärung ab+ und das führt zur Rettung.11 In einer Schriftstelle heißt es ja: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn stützt, wird enttäuscht werden.“+ 12 Es gibt nämlich keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen.+ Alle haben denselben Herrn über sich, der großzügig* ist zu allen, die ihn anrufen.13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas* anruft, wird gerettet werden“.+ - Auch hier wird die ganze Zeit über Jesus gesprochen und ganz zum Schluß eben diese Einbindung des Namens Jehova.- So wird eben unserer Meinung nach die Bibel bewusst verfälscht, um alles dem Regelwerk der Zeugen Jehovas unterzuordnen. Nun aber weiter im eigentlichen Thema: Die Frage lautete ja: Glauben Jehovas Zeugen, dass sie die Einzigen sind, die gerettet werden? Und die Antwort darauf lautet bereits im ersten Absatz: Sie glauben aber auch, dass es nicht ihre Sache ist, zu beurteilen, wer gerettet wird. Letztendlich ist Gott der Richter, der entscheidet… Wenn man das so liest, könnte man denken, dass auch andere Menschen gerettet werden können, die keine Zeugen Jehovas sind, da sie schreiben, dass Gott der Richter ist. Genau genommen hat Gott aber das ganze Gericht seinem Sohn übertragen. Wir lesen: Joh. 5:22,23: 22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen. Weshalb in Jes. 33:22 Jehova steht und nicht Jesus, hat denke ich damit zu tun, was wir bereits in der Diskussionsrunde hier herausgearbeitet haben: (Der Link steht leider nicht mehr zur Verfügung) „Trat Jesus im Alten Testament unter dem Namen seines Vaters Jehova auf?“ Denn wenn es nicht Jesus wäre, hätte sich die Bibel nun widersprochen. Selbst wenn man argumentieren würde, dass Jehova im Alten Testament der Richter gewesen ist, dann ist es aber gemäß Joh. 5:22,23 definitiv Jesus, der in Harmagedon also dem künftigen Gericht, Recht sprechen wird. Somit ist die Aussage der LK hier absolut falsch und eine weitere Bestätigung, dass sie der Antichrist sind, denn wann immer es möglich ist, beschneiden sie die Rechte unseres Herrn Jesus und versuchen seine Autorität und Macht in Frage zu stellen oder herunterzustufen. Sie verhalten sich definitiv nicht PRO Christus, sondern GEGEN Christus, also Antichristlich. Sie tun zwar so, als halten Sie die Gebote Jesu und fordern sogar dazu auf, wenn sie schreiben: Dazu müssen sie sich genau an die Lehren Jesu halten. Doch bereits der 1. Punkt, dass man die wahren Jünger Jesu an der Liebe erkennen würde, halten sie nicht ein. Denn sie sind eine Religionsgemeinschaft, die erbarmungslos jede Schwester und jeden Bruder ausschließen, der nicht mit der Lehre ihrer geistigen Führer übereinstimmt, auch wenn diese im Widerspruch zu Gottes Wort stehen. Wer aus ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen wurde, ist sogar noch schlimmer anzusehen, wie ein „Weltmensch“ und obwohl sie kein Problem haben mit Menschen der verschiedensten Nationen und Glaubensgemeinschaften an den Türen zu sprechen, reden Sie mit einer ausgeschlossenen Schwester oder Bruder nicht mehr ein Wort. Ja, sie hassen die Brüder, die dem Wort Gottes eher glauben und die Gebote unseres Herrn Jesus eher einhalten wollen, als die Menschengebote der LK. Wo ist nun die Liebe zu erkennen, die die wahren Jünger Jesu auszeichnet? Gar nicht. Vielmehr treffen auf sie die folgenden Worte zu: 1. Joh. 4:20 20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. Joh. 3:16 13 Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat. Aber weiter im Text der Leserfrage. Unter Punkt 2 schreiben Sie nun, wer tatsächlich nur gerettet werden kann: Tatsächlich werden nur Menschen gerettet, die Gott mit Namen anrufen. Da in der Regel nur Jehovas Zeugen, den Namen Jehovas gebrauchen, können somit auch nur sie gerettet werden. Damit schließen sie alle anderen Menschen von der Rettung aus. Obwohl sie also Gott dem Richter zugestehen, dass er richtet, fangen sie schon mal ebenfalls damit an und sprechen ein Urteil aus, obwohl sie überhaupt keine Autorität dazu haben. Denn die hat nur Jesus Christus bekommen und nicht sie. Diese Aussage hier ist dann der glatte Hohn, wenn man diese genauer analysiert: Nur wenige beweisen heute Glauben an Gottes Königreich, das heißt Gottes Regierung mit Jesus als König. Stattdessen vertrauen die meisten auf Organisationen, die von Menschen gegründet wurden. Wurde nicht auch die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas von Menschen gegründet? Verlassen sich nicht alle Zeugen darauf, dass die Führung dieser Gemeinschaft alles richtig erklärt, damit sie gerettet werden können? Setzen somit nicht genau sie ihr Vertrauen auf den Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt? Ps. 146: 3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle Noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. Man muss die Worte in den Publikationen genau lesen und hinterfragen, um zu erkennen, was die eigentliche Aussage ist. Obwohl sie eigentlich gesagt haben, dass nicht sie entscheiden, wer gerettet wird, formulieren sie weitere Sätze bewusst so, dass ersichtlich wird, das am Ende doch nur die Zeugen gerettet werden oder wie sollte man diesen Satz sonst verstehen? Jehovas Zeugen bemühen sich gewissenhaft, den Anforderungen für die Rettung gerecht zu werden. Wenn man sich gewissenhaft bemühen muss, um den Anforderungen der Rettung gerecht zu werden und offensichtlich das ja nur die Zeugen Jehovas tun, denn sonst predigt ja kaum einer von Haus zu Haus, dann bedeutet der Umkehrschluss, dass alle anderen sich nicht gewissenhaft bemühen die Anforderungen zur Rettung zu erfüllen. Das bedeutet dann eben keine Rettung, sondern den Tod. Somit ist die eigentliche Antwort auf die Frage: Glauben Jehovas Zeugen, dass sie die Einzigen sind, die gerettet werden? Ja, genau das glauben sie. Deshalb gehen sie auch von Haus zu Haus und strengen sich immer mehr an, da sie sonst Blutschuld auf sich laden würden. Doch wie könnten ca.8 Millionen Zeugen jemals frei von Blutschuld werden, wenn man sich überlegt, dass sie etwa 8 Milliarden Menschen predigen müssen. Wäre das nicht grausam von Gott, wenn er sie vor ein unlösbares Problem stellt und dann am Ende sagt, ihr habt das Ziel nicht erreicht? Wir lesen in der Bibel: Röm. 6:23 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe* aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. / Fußnote der NWÜ: Wtl.: „Gnadengabe ([das] Gnadengeschenk [..., das])“. Gr.: chárisma; lat.: grạtia. Zum Vergleich die Elberfelder Bibel: Röm 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Das ewige Leben ist eine Gnadengabe von Gott. Eine Gnade kann man sich nicht verdienen, sondern diese wird einem gewährt. Auf eine „Begnadigung“ hat man keinen Rechtsanspruch. Entweder man bekommt sie oder nicht. Lesen wir dazu noch einen weiteren interessanten Text aus der Bibel: Eph. 2:4-8; 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 uns, selbst als wir in Verfehlungen tot waren, zusammen mit dem Christus lebendig gemacht — durch unverdiente Güte seid ihr gerettet worden —, 6 und er hat uns mitauferweckt und uns mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus Jesus, 7 damit in den kommenden Systemen der Dinge der alles übertreffende Reichtum seiner unverdienten Güte in seiner Gunst uns gegenüber in Gemeinschaft mit Christus Jesus deutlich gezeigt werde. 8 Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden; und dies habt ihr nicht euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe. 9 Nein, es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe. Zum Vergleich wieder die Elberfelder Bibel: Eph.2:4-9; 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet! 6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus. 8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Obwohl in der NWÜ immer statt Gnade oder Gnadengabe, unverdiente Güte steht, so wird doch besonders im Vers 8 und 9 deutlich, dass man durch GLAUBEN und nicht durch WERKE gerettet wird. Warum? …damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe. Egal wie viel ein Mensch von Haus zu Haus predigen geht, er kann sich das ewige Leben nicht verdienen. Auch hebt besonderer Fleiß nicht andere grundsätzliche Charaktermängel auf. Wir haben gelesen, dass derjenige, der seinen Bruder hasst, kein bleibendes Leben in sich hat und zur Finsternis gehört. Würde nun eine Person, die einen anderen Bruder hasst, nun noch mehr von Haus zu Haus gehen, ändert es ja nichts daran, dass er seinen Bruder hasst. Diese Tatsache bleibt ja bestehen. Somit wäre es angebrachter, zuerst seine Brüder zu lieben und weil man das tut (denn dadurch erfüllt man des Gebot Jesu und nicht das von Menschen), bekommt man von unserem himmlischen Vater die Gnade (ewiges Leben) geschenkt. Dieses Gebot unseres Herrn Jesus ist so viel einfacher zu erfüllen, wie die Werk-Gerechtigkeit, der LK. Trotzdem ist es für einen Zeugen Jehovas fast unmöglich, einem ausgeschlossenen Bruder Liebe entgegenzubringen, weil er dadurch in der Gefahr steht, selbst ausgeschlossen zu werden. Das diese Art der „Ausgrenzung“ sogar nationalem Recht zu wieder läuft, wird von allen billigend in Kauf genommen. Dann hört man sehr schnell den Bibeltext: Apg. 5:29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. Ja würden sie das doch nur mal tun. Denn in der Bibel steht, dass man seine Brüder lieben soll, nur die Führung der Zeugen fordert in ihren Publikationen immer wieder dazu auf, diejenigen zu hassen, die sich von Ihnen abgewandt haben. Sie verschweigen dabei aber bewusst, dass sich die Personen nicht von Gott oder Jesus abgewandt haben, sondern von der LK, die ja nicht mehr gemäß dem Worte Gottes lehrt, sondern nur ihr eigenes. Im Königreichsdienst vom Februar 2014 wird dazu ermuntert, bei Infoständen oder den Trolleys keine Bibeln mehr auszulegen, sondern nur die Publikationen der Gesellschaft. Nun kann man argumentieren, dass dies aus Kostengründen ja gerechtfertigt ist. Das mag sein. Da sie jedoch jedes Druckerzeugnis selbst herstellen und es ausschließlich von Spenden finanziert wird, die sie nicht aufbringen müssen und es somit egal ist, welches von den Druckerzeugnissen sie kostenlos abgeben, warum dann nicht das Wort Gottes? Das kann nur den Grund haben, dass sie die Menschen „zur Organisation“ führen wollen, statt zu Christus. Denn um Menschen zum Christus zu führen, da reicht eine Bibel völlig aus. Das Vortragsthema lautet aber: Die den Tag Jehovas herbeisehnen! Dazu möchte ich erst noch eine Textpassage aus Jesaja zitieren und dann können wir uns dem Buch Amos widmen: Jes. 5:18-23; 18 Wehe denen, die die Vergehung mit Stricken der Unwahrheit herbeiziehen und wie mit Wagenseilen die Sünde, 19 denen, die sprechen: „Sein Werk beeile sich; möge es doch schnell kommen, damit wir [es] sehen können; und möge der Beschluß des Heiligen Israels herannahen und kommen, damit wir [ihn] kennenlernen können!“ 20 Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres! 21 Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sogar vor ihrem eigenen Angesicht verständig! 22 Wehe denen, die im Weintrinken stark sind, und den Männern, die leistungsfähige Kraft haben zum Mischen von berauschendem Getränk, 23 denen, die für eine Bestechung den Bösen gerechtsprechen und die dem Gerechten sogar seine Gerechtigkeit nehmen! Wehe denen, die sprechen: „Sein Werk beeile sich; möge es doch schnell kommen, damit wir [es] sehen können; Ja, ihnen kann es gar nicht schnell genug gehen, dass Jehovas Strafgericht kommt. Deshalb haben sie dieses schon mehrfach falsch vorausgesagt. Wenn man die ganze Textpassage liest, so kann man das eins zu eins auf diese Religionsgemeinschaft übertragen. Auch den Vers 23. Die die ihren Geboten gehorchen und die ausgeschlossenen Brüder hassen, werden von ihnen gerecht gesprochen und den ausgeschlossenen Brüdern nehmen sie seine Gerechtigkeit weg. Denn wer ausgeschlossen wurde und am Tag von Harmagedon immer noch nicht zurückgefunden hat, der ist gemäß ihrer Ansicht zum Tode verurteilt. Es ist schon erstaunlich, wie genau sich die Bibel hier übertragen lässt. Am. 5:18-27; 18 ‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht, 19 so wie wenn ein Mann vor dem Löwen flieht, und ihn trifft tatsächlich der Bär, und [wie wenn] er nach Hause kam und seine Hand gegen die Mauer stützte, und die Schlange biß ihn. 20 Wird nicht der Tag Jehovas Finsternis sein und nicht Licht; und wird er nicht Dunkelheit haben und keinen Glanz? 21 Ich habe gehaßt, ich habe verworfen eure Feste, und ich werde den Geruch eurer feierlichen Versammlungen nicht genießen. 22 Denn wenn ihr mir Ganzbrandopfer darbringt, werde ich selbst an euren Opfergaben kein Wohlgefallen finden, und eure Gemeinschaftsschlachtopfer von Masttieren werde ich nicht anschauen. 23 Entferne von mir das Getöse deiner Lieder; und den melodischen Klang deiner Saiteninstrumente mag ich nicht hören. 24 Und möge sich das Recht einherwälzen wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein beständig fließender Wildbach. 25 Waren es Schlachtopfer und Opfergaben, die ihr in der Wildnis vierzig Jahre lang zu mir herbrachtet, o Haus Israel? 26 Und ihr werdet gewiß Sạkkuth, euren König, und Kẹwan, eure Bilder, den Stern eures Gottes, den ihr euch machtet, tragen. 27 Und ich will euch ins Exil jenseits von Damạskus gehen lassen‘, hat der gesprochen, dessen Name Jehova, der Gott der Heerscharen, ist.“ Wenn man den Text aus Amos genau liest, dann erkennt man, dass es um die Personen geht, die für den Gott Jehova Feste und feierliche Versammlungen abgehalten haben. Es geht hier also um das Volk Jehovas. Denn wer sonst würde Jehova Opfergaben darbringen, wenn nicht sein eigenes Volk? Doch was macht die Organisation daraus? Ich zitiere aus dem WT vom 1.3.1997 mit dem Thema: Sind wir bereit für den Tag Jehovas? „Der große Tag Jehovas ist nahe. Er ist nahe, und er eilt sehr“ (ZEPHANJA 1:14). BALD wird für das gegenwärtige böse System der Dinge Jehovas ‘großer und furchteinflößender Tag’ anbrechen. In der Bibel wird der Tag Jehovas als Tag der Schlacht, der Finsternis, des Zornausbruchs, der Bedrängnis, der Angst, des Alarmsignals und der Verödung beschrieben. Doch es wird Überlebende geben, denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, [wird] sicher davonkommen“ (Joel 2:30-32; Amos 5:18-20 ). Ja, Gott wird dann seine Feinde vernichten, sein Volk dagegen retten. Zitat Ende Die LK zitiert hier mit Joel 2 auch Amos Kap. 5:18-20. Doch in Amos steht nicht, dass das Volk Israel gerettet wird, sondern das genaue Gegenteil. Denn sein Volk sehnt den Tag Jehovas herbei oder nicht? Würde ein anderes Volk auf dieser Erde, egal ob Nation oder Religionsgemeinschaft den Tag Jehovas herbeisehnen, wenn sie Jehova noch nicht mal kennen, geschweige denn ihn mit Namen anrufen? Ruft nicht nur die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas weltweit den Namen Jehovas an? Genau um diese Personen geht es von denen in Amos Kap. 5 die Rede ist. 21 Ich habe gehaßt, ich habe verworfen eure Feste, und ich werde den Geruch eurer feierlichen Versammlungen nicht genießen. Die Feste könnten hier die Kongresse darstellen oder besondere Zusammenkünfte wie das Abendmahl usw. Die Opfergaben im Vers 22 sind heute natürlich andere. Heute ist es ein Opfer für Jehova in den Predigtdienst zu gehen und möglichst viele Stunden zu berichten. Daran wird ein Verkündiger von seitens der Ältesten bewertet, ob er noch stark im Glauben ist. Ein Abfallen der monatlichen Predigtdienststunden ist gleichzusetzen damit, dass man im Glauben schwächer wird, ansonsten würde man sich ja weiter verausgaben. Doch diese Opfer sind für Jehova abscheulich geworden. Was bedeutet nun der Tag Jehovas für diejenigen, die ihn herbeisehnen? 18 ‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht, … Es bedeutet Finsternis und nicht Licht. Somit genau das Gegenteil von dem, was sie sich erhoffen, vom Königreich Gottes. Dazu muss man wissen, wer oder was das Licht ist. Da wo ein Licht scheint, ist es hell. Wenn kein Licht scheint, ist es dunkel oder finster. Das eine schließt das andere aus. Entweder sind wir im Licht, dann ist es hell oder wir haben kein Licht, dann sind wir im Finstern. Wir lesen im Worte Gottes: Joh. 1:1-5; Elberf.: 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh 12:35; Elberf: 35 Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, während ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch ergreife! Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Jesus ist das Licht, das die Menschen benötigen, denn nur in ihm ist das Leben, das wir benötigen, damit wir nie sterben müssen. Wer dieses Licht (also Jesus Christus) nicht hat, hat somit auch kein ewiges Leben. Wer somit das Licht (Jesus) ablehnt, der bleibt in der Finsternis. Wer sich aber zu Christus bekennt und nur seinen Geboten gehorchen möchte, statt Menschen Geboten, auf den trifft das zu: Mat. 10:32-33; 32 Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. Wer in Gemeinschaft mit Jesus (dem Licht) ist, den wird Jesus vor seinem Vater bekennen. Es ist ins Auge stechend, so wie es keine Gemeinschaft zwischen Licht und Finsternis gibt, so gibt es auch keine Gemeinschaft zwischen denen, die sich zum Christus bekennen und denen die Jesus ablehnen. Wir lesen: 1. Joh. 1:8-11; 9 Wer sagt, er sei im Licht, und hasst doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat. Die Personen, die in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sind, behaupten ja, dass sie im Licht sind, da sie die einzigen sein werden, die gemäß ihrer Ansicht gerettet werden. Doch gerade die die das Glauben, hassen ihre Brüder, die sich eher zu Jesus hingezogen fühlen. Gemäß diesem Text aus 1.Joh. 1:8-11 betrügen sich diese Menschen selbst. Sie sagen zwar, sie seien im Licht, doch weil sie ihre Brüder hassen, sind sie weiterhin in der Finsternis und wissen nicht, wohin sie gehen, weil die Finsternis ihre Augen blind gemacht haben. Wenn die LK es geschafft hat alle, die sich zum Christus bekennen aus ihrer Gemeinschaft auszuschließen, dann haben sie auch das letzte Licht entfernt. Dann sind sie ganz unter sich in der Finsternis. Wahrscheinlich werden nun wieder einige sagen, dass man dieser Religionsgemeinschaft nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken sollte. Es kann doch nicht sein, dass sich die Schrift immer auf sie beziehen soll. Aber wie viele Religionsgemeinschaften gibt es, die den Tag Jehovas herbeisehnen, sogar nach seinem Namen benannt sind und obendrein auch noch ihre Schwestern und Brüder hassen, wenn sie nicht mehr mit der geistigen Führung einig gehen und das obwohl sie anhand der Bibel belegen können, dass nicht sie etwas falsches lehren? Kennt ihr auch nur eine einzige weitere religiöse Gemeinschaft, die alle diese Punkt erfüllt? Nur eine? Es ist so, dass man eigentlich jeden beliebigen Text aus der Bibel herauswählen kann und es immer und immer wieder bei ihnen zutreffend ist. Alles nur Zufall? Nehmen wir mal die bekannten Worte aus Matthäus Kapitel 7. Wir lesen: Mat. 7:15-23; Elberf.: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke (o. Machttaten) getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter! Nun, auch das trifft wieder zu, sie sind falsche Propheten, weil sie den Tag Jehovas nicht nur herbeisehnen, sondern auch mehrfach falsch angekündigt haben. Auch die Lehre über die Auferstehung, die 144.000 und viele weitere sind nachweislich falsch und dieses wurde hier schon oft dokumentiert. Kommen sie in Schafskleidern daher? Ja, auch das stimmt. Keiner würde diesen Predigern eine böse Tat zutrauen. Nach außen geben sie sich als offene Menschen, mit denen man gut über das Wort Gottes diskutieren kann. Doch nach innen sind sie absolut autoritär und dulden keinen Widerspruch zur Lehre der LK, selbst wenn die Bibel eindeutig das Gegenteil von dem aussagt, was ihr T.u.v.Sklave lehrt. Die Ältesten sind dann wie „Wölfe“ und reißen die Schafe unseres Herrn Jesus, indem sie diese vor einem Rechtskomitee dazu auffordern nur noch der LK zu vertrauen. Wer da nicht drauf eingeht und bereut das er eine eigene Meinung hat, wird gnadenlos ausgeschlossen. Sind das jedoch gute Früchte, die sie hervorbringen? Nein, im Gegenteil. Das sind faule Früchte und genau daran sollte man sie auch erkennen können. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke (o. Machttaten) getan? Auch diese Worte treffen wieder ganz genau auf sie zu. Sie machen nichts ohne vorher im Gebet um den Segen gebetet zu haben. Dieses Gebet schließen sie mit der Formel ab: „Dieses Gebet bringen wir Dir dar im Namen Deines Sohnes Jesus Christus. Amen!“ Es ist völlig egal ob es dabei um eine Mahlzeit geht oder die Einweihung eines Zweigbüros, Königreichssaal oder wenn eine Versammlung beginnt oder endet. Alles, wirklich alles tun sie im Namen von Jesus. Sie haben auch in seinem Namen viele Machttaten oder Wunderwerke vollbracht. Darauf sind sie sogar stolz. Schauen wir auf der Internetseite jw.org/de mal nach, welche Machttaten sie bereits vollbracht haben: Kurzinfo Jehovas Zeugen weltweit (Zitat: Daten von 2014) · Wir sind in 239 Ländern und Territorien aktiv · Wir veröffentlichen Bibeln und biblischen Lesestoff in 595 Sprachen · Wir kommen in 111 719 Versammlungen (Gemeinden) zusammen · Wir zählen 7 538 994 Bibellehrer · Die Besucherzahl bei unseren Zusammenkünften und Kongressen? 19 Millionen · Verbreitung der Bibel: 179 Millionen Exemplare — in 116 Sprachen Unsere Produktion an biblischen Publikationen in den vergangenen 10 Jahren: 20 Milliarden Durch die Bekanntgabe dieser „Machttaten oder Wunderwerke“, denn ohne die Unterstützung Jehovas wäre das ja niemals möglich geworden, zeigen sie, dass sie sehr gesegnet sind. Überall schießen Königreichssäle und Zweigbüros aus dem Boden, um mit der schnellen zu erwartenden Mehrung Schritt zu halten. Doch warum wurden bis zum September 2012 über 20 Zweigbüros geschlossen? Wenn doch die Mehrung als Segen von Jehova gewertet wird, wie müsste man es denn dann ansehen, wenn eine Dezimierung stattfindet? Selbstverständlich wurde das auf die nun bessere Technik geschoben, da man so viel effizienter arbeiten könnte. Doch warum nutzt man nicht die vorhandenen Ressourcen, statt in Walkill (USA) eine neue Zentrale zu errichten? Hätte man die Arbeit nicht umverteilen können und sich so die vielen Stunden sparen können, um hier einen riesigen Neubau zu errichten? In dieser Zeit hätten die freiwilligen Arbeiter doch enormes im Predigtwerk leisten können. Doch auch hier kann man wieder ein Gleichnis aus der Bibel zitieren, das genau auf diesen Fall zutrifft, wir lesen: Luk. 12:13-21; Elberf.: Gleichnis vom reichen Toren 13 Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile! 14 Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich als Richter oder Erbteiler über euch eingesetzt? 15 Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht! Denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe. 16 Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. 17 Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. 18 Und er sprach: Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; 19 und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! 20 Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? 21 So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott. Natürlich speichert die Gesellschaft keine Früchte und hat demzufolge auch keine Vorratshäuser. Es handelt sich dabei um ein Gleichnis und dies übertragen wir nun auf den Reichen innerhalb dieser Religionsgemeinschaft. Die ganzen Spendengelder landen in Brooklyn und da 7,5 Millionen Mitglieder (2014) reichlich spenden und vererben, trägt dieses „Land“ viel ein. Im Vers 18 heißt es, es werden die Scheunen niedergerissen und neue größere gebaut. Die alte Weltzentrale wird zwar nicht abgerissen, doch es gibt auch die Redewendung, wenn man von einem Ort an einen anderen zieht, dass man am alten Standort „alle Zelte abbricht“. Doch das besagt lediglich, dass man nun von dort weggeht. Übertragen könnte man also sagen, dass die „neuen Vorratshäuser“ in Walkill errichtet werden sollen. Was wird im Vers 20 gesagt: 20 Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? Für mich sind die Gleichnisse nicht nur schön zum Lesen und das man da eine kleine Nutzanwendung daraus zieht, in diesem Fall nicht nach materiellem Reichtum zu streben, sondern diese Gleichnisse dienen dazu uns auf gewisse Situationen vorzubereiten, die tatsächlich geschehen werden. Wenn wir noch mal Amos zitieren: Am. 5: 18‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht, Es wird für jene kein gutes Ende nehmen, vor allem die geistige Führung wird für ihre Taten von Jesus Christus zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist wieder so wie es in der Bibel steht und wieder trifft es auch auf die LK zu, die sich über alle anderen Brüder erhöht haben. Doch nicht nur über die anderen Brüder, auch über Jesus, der in Wirklichkeit der Treue u. verständige Sklave ist und damit haben sie sich auf seinen Thron gesetzt. Luk. 14: 11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Jesus hat sich selbst erniedrigt, indem er vom Himmel herabkam, Menschengestalt annahm und für unsere Sünden sogar gestorben ist wie der letzte Verbrecher. Deshalb wird er über alles erhöht werden außer über Gott selbst. Autor: W.F.
1 April 2025
Triologie Nr.1 Der Mensch der Gesetzlosigkeit... Ist der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, der Böse Sklave und das 4.te wilde Tier aus Dan.7 der gleiche? Liebe Schwestern, Liebe Brüder, es gibt u.a. zwei Begriffe in der Bibel, die auf Personen angewendet werden, die gegen Christus handeln oder gegen ihn kämpfen. Das sind der „Antichrist“ und „Der Mensch der Gesetzlosigkeit“. Diese Begriffe hat jeder schon gehört oder in der Bibel gelesen. Der Begriff „Antichrist“ ist noch relativ leicht zu erklären, da es dem Wortsinn nach um jemanden geht, der gegen Christus ist oder handelt. Doch wer oder was ist „Der Mensch der Gesetzlosigkeit“? Die Frage ist auch, gegenüber welchem Gesetz handelt dieser gesetzlos? Diplomaten, die in Deutschland Botschaften Ihrer Länder unterhalten, unterstehen nicht dem deutschen Gesetz. Sie haben diplomatische Immunität und können hier Gesetze übertreten, ohne dafür belangt zu werden. Doch aus Rücksicht werden sie das deutsche Gesetz nicht absichtlich brechen, aber aus den Medien ist uns bekannt, dass Verkehrsdelikte da etwas großzügiger betrachtet werden. Da sie also nicht unter dem deutschen Gesetz stehen, können sie auch nicht dafür verurteilt werden. Die Diplomaten unterstehen aber dem Gesetz ihres eigenen Landes und müssen sich an dieses halten. Gegenüber diesem Gesetz könnten sie dann gesetzlos handeln. Wir wissen, dass jedes Land sein eigenes Strafmaß für einen bestimmten Straftatbestand hat und so wäre es schon wichtig zu wissen, unter welchem Gesetz man steht um das Strafmaß zu kennen. Wenn nun in der Bibel gesagt wird, dass jemand gesetzlos handeln wird, dann kann es eigentlich nur um das Gesetz Gottes gehen, das wäre das, was wir in der Bibel lesen und insbesondere die Gebote die Jesus seinen Jüngern oder Nachfolgern gegeben hat. Da wäre dann auch zu klären, wer steht unter dem Gesetz des Wortes Gottes? Denn wie wir am Beispiel von den Diplomaten gesehen haben, können nur die gesetzlos handeln, die unter dem Gesetz stehen. Bevor wir jedoch diese Dinge alle biblisch aufarbeiten, möchte ich einleitend die Verse über den Antichristen erwähnen, denn dieser Text soll uns im Hinterkopf bleiben, wenn wir weitere biblische Belege dafür betrachten, wer der „Antichrist“ oder „Der Mensch der Gesetzlosigkeit“ tatsächlich ist. 2. Thes. 2:1-17; 1 Wir bitten euch jedoch, Brüder, in Bezug auf die Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, dass der Tag Jehovas hier sei. 3 Laßt euch in keiner Weise von irgendjemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so dass er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, dass er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war? 6 Und so kennt ihr jetzt das, was als ein Hemmnis wirkt, im Hinblick darauf, dass er zu seiner eigenen bestimmten Zeit geoffenbart wird. 7 Allerdings ist das Geheimnis dieser Gesetzlosigkeit bereits am Werk, doch nur bis der, der gerade jetzt hemmend wirkt, aus dem Weg geräumt wird. 8 Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Geist seines Mundes und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden seiner Gegenwart. 9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum lässt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so dass sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten. Der Mensch der Gesetzlosigkeit, wird direkt in der Zeit vor der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus am Werk sein. Denn im Vers 8 wird gesagt, dass der Herr Jesus ihn bei seiner Ankunft mit dem Hauch seines Mundes beseitigen wird. Die LK schreibt im WT vom 1.9.2003 unter dem Thema : Ein wahrer christlicher Glaube — Es gibt ihn , folgendes. Ich zitiere: ‘Der Mensch der Gesetzlosigkeit wird geoffenbart‘ Der Apostel Paulus sagte noch etwas anderes voraus, wodurch dieses falsche Religionssystem gekennzeichnet sein sollte. Er schrieb: „Lasst euch in keiner Weise von irgendjemandem verführen, denn er [der Tag Jehovas] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit. . . werde geoffenbart“ (2. Thessalonicher 2:2-4). Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ ist niemand anders als die Geistlichkeit, die sich zum Herrscher über die Gemeinde der „Christen“ aufgeschwungen hat. Der Abfall vom wahren Glauben fing schon zu Lebzeiten des Apostels Paulus an. Als die Apostel dann gestorben waren und keinen hemmenden Einfluss mehr ausübten, beschleunigte sich diese Entwicklung noch. Kennzeichnend dafür war, wie Paulus schrieb, die „Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit“ (2. Thessalonicher 2:6-12). Ist das nicht eine treffende Beschreibung des Verhaltens vieler Geistlicher im Verlauf der Geschichte? Die katholische Kirche stützt ihren Anspruch, die allein wahre Kirche zu sein, mit der Behauptung, ihre Bischöfe würden „kraft der auf den Ursprung zurückreichenden Nachfolge Ableger apostolischer Pflanzung besitzen“. In Wirklichkeit hat dieser Anspruch auf apostolische Nachfolge weder eine historische Grundlage noch eine biblische. Es gibt keinen glaubwürdigen Beweis dafür, dass die Kirche, die sich nach dem Tod der Apostel Jesu formierte, je von Gottes heiligem Geist geleitet wurde (Römer 8:9; Galater 5:19-21). Zitat Ende Gemäß der LK ist der Mensch der Gesetzlosigkeit also die Geistlichkeit der Christenheit. Diese Aussage halten wir mal fest und prüfen das im weiteren Verlauf dieses Vortrages. Der letzte Absatz ist noch sehr interessant, denn sie schreiben dort Zitat : In Wirklichkeit hat dieser Anspruch auf apostolische Nachfolge weder eine historische Grundlage noch eine biblische. Es gibt keinen glaubwürdigen Beweis dafür, dass die Kirche, die sich nach dem Tod der Apostel Jesu formierte, je von Gottes heiligem Geist geleitet wurde. Zitat Ende Das stimmt sogar. Aber genaugenommen kann man diese Aussage auch auf die LK selbst anwenden, denn auch dafür fehlt die biblische Grundlage, dass sie von Gottes heiligem Geist geleitet werden. Im Gegenteil die vielen falschen Prophezeiungen und Zeitberechnungen, was den Tag Harmagedon betrifft zeigen, dass sie eben nicht vom heiligen Geist geleitet werden. Wenn sie behaupten, dass sie vom heiligen Geist angeleitet werden, dann müsste er ja dafür verantwortlich sein, dass sie diese falschen Zeitangaben bez. der Zeit des Endes erdenweit verkündigt haben. Doch kann vom Geist Gottes jemals eine Lüge ausgehen? Bestimmt nicht. Somit zeugen ihre eigenen Schriften gegen sie selbst. Die Frage ist also nun, wer steht unter dem Gesetz des Wortes Gottes? Dazu lesen wir mal bitte nach, wem die ersten 10 Gebote unseres himmlischen Vaters gegeben wurden. Wir lesen: 5. Mo.5:1-5: 5 Und Moses rief dann ganz Israel herbei und sagte zu ihnen: „Höre, o Israel, die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die ich heute vor euren Ohren rede, und ihr sollt sie lernen und darauf achten, sie zu tun. 2 Jehova, unser Gott, hat im Horeb einen Bund mit uns geschlossen. 3 Nicht mit unseren Vorvätern hat Jehova diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, mit uns allen, die heute hier am Leben sind. 4 Von Angesicht zu Angesicht redete Jehova mit euch am Berg mitten aus dem Feuer. 5 Ich stand zu jener besonderen Zeit zwischen Jehova und euch, um euch das Wort Jehovas mitzuteilen (denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und stiegt nicht auf den Berg hinauf). Jehova gab die 10 Gebote dem Volk Israel, und zwar denen, die gerade am Leben waren. Diesen Bund hat er nicht mit deren Vätern geschlossen und auch nicht mit Menschen von anderen Nationen, sondern nur mit dem Volk Israel, das nun am Berg Horeb anwesend war. Deshalb stand auch nur dieses Volk Israel unter dem Gesetz Gottes. Die Ägypter zum Beispiel hat das nicht betroffen. Somit mussten sich auch nur die Israeliten diesem Gesetz beugen, bzw. sich daranhalten. Obwohl die Israeliten also nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung ausmachten, standen nur sie unter dem Gesetz Jehovas. Somit kann man annehmen, dass auch heute nur das Volk Jehovas unter diesem Gesetz steht, bzw. nun unter den Geboten die unser Herr Jesus als relevant erachtet hat. Warum kann man sagen, dass dies nicht alle Menschen dieses heutigen Planeten betrifft? Wir lesen: Off. 18:4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Die Offenbarung ist explizit für die Zeit kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus geschrieben worden, bzw. auch für die Zeit danach. Es muss somit in der Zeit des Endes ein Volk Gottes geben, das sich aber in Babylon der Großen aufhält. Wann sollte man aus Babylon hinausgehen? Das sagte Jesus selbst, auch wieder nur zu seinen Jüngern: Mat. 24:15,16: 15 Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.  Fliehen sollten die Jünger Jesu, wenn sie das abscheuliche Ding an heiliger Stätte stehen sehen. Diese Flucht müsste dann gleichzeitig auch bedeuten aus Babylon der Großen herauszugehen. Die heilige Stätte müsste somit beim Volk Gottes zu finden sein und nicht irgendwo bei anderen Religionen oder anderen Nationen. In Jehovas Augen kann es nur eine heilige Stätte geben und das ist da, wo auch sein Volk ist, denn sie sind der Tempel. 1.Kor. 3:16,17 16 Wißt ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid. Gemäß diesem Text sind die wahren Jünger Jesu der Tempel und somit die heilige Stätte, weil der Geist unseres himmlischen Vaters in ihnen wohnt. Normalerweise müsste jetzt die biblische Beweisführung kommen, wer das wahre Volk Gottes ist. Ich möchte heute aber einen anderen Weg einschlagen, und zwar möchte ich biblisch belegen wer der Antichrist oder der Mensch der Gesetzlosigkeit ist, denn von ihm sollten sich ja die Jünger Jesu entfernen. Wenn man also biblisch belegen kann, wer sich hinter dem Menschen der Gesetzlosigkeit verbirgt, dann kann man auch Rückschlüsse auf das wahre Volk Gottes nehmen. Doch in der letzten Konsequenz bedeutet es auch dies zu glauben. Denn zweifelsfrei kann man es wahrscheinlich nicht belegen, ohne sämtliche Hintergründe zu kennen. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass dies zutreffend ist, das beruht natürlich auf meinem momentanen Kenntnisstand. Es mag sein, dass ich einige Aspekte nicht berücksichtigt habe und es deshalb auch sein kann das dies nicht stimmt. Dieser Vortrag soll somit auch eine andere Sichtweise aufzeigen, als das, was man bisher gekannt hat. Wenn jemand eine andere Ansicht dazu hat, kann er diese ja anhand von Bibeltexten im Kommentar darlegen, so dass dies alle nachprüfen können. Also meiner Beweisführung liegt zugrunde, dass es in der Endzeit ein Volk Jehovas gibt, das somit unter dem Gesetz Gottes steht. Wer nun gegen dieses Gesetz Gottes verstößt, erweist sich als der Mensch der Gesetzlosigkeit. Nun möchte ich mit einer Prophezeiung von Daniel beginnen, wir beschränken uns nur auf die Verse über das vierte Tier: Dan. Kap. 7 auszugsweise: 3 Und vier riesige Tiere kamen aus dem Meer herauf, jedes verschieden von den anderen. 7 Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier, furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. 8 Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines, stieg zwischen ihnen auf, und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete. 9 Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. 10 Da war ein Feuerstrom, der floß und von [der Stelle] vor ihm ausging. Da waren tausend Tausende, die ihm ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet. 11 Ich schaute weiter zur selben Zeit wegen des Schalls der großtönenden Worte, die das Horn redete; ich schaute weiter, bis das Tier getötet und sein Leib vernichtet war und es dem brennenden Feuer hingegeben wurde. 13 Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten. Seine Herrschaft ist eine auf unabsehbare Zeit dauernde Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich eines, das nicht zugrunde gerichtet werden wird. 17 ‚Was diese riesigen Tiere betrifft, weil es vier sind: Es sind vier Könige, die von der Erde aufstehen werden. 18 Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden das Königreich empfangen, und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit, ja für unabsehbare Zeit auf unabsehbare Zeiten.‘ 19 Dann begehrte ich, mich über das vierte Tier zu vergewissern, das sich als verschieden von allen anderen erwies, als außerordentlich fürchterlich, dessen Zähne aus Eisen waren und dessen Klauen aus Kupfer waren, das verzehrte [und] zermalmte und das sogar das, was übrig war, mit seinen Füßen niedertrat, 20 und über die zehn Hörner, die auf seinem Haupt waren, und das andere [Horn], das aufstieg und vor dem drei fielen, ja jenes Horn, das Augen hatte und ein Maul, das großtönende Dinge redete, und seine Erscheinung war größer als die seiner Genossen. 21 Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn Krieg gegen die Heiligen führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen. 23 Dies ist, was er sprach: ‚Was das vierte Tier betrifft, es gibt ein viertes Königreich, das schließlich auf der Erde sein wird, das von all den [anderen] Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und wird sie zertreten und sie zermalmen. 24 Und was die zehn Hörner betrifft, aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und noch ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige wird er erniedrigen. 25 Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten. 27 Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘ Die vier Tiere bedeuten also vier Königreiche. Gemäß Vers 7 und 8 hatte das 4.te Tier erst 10 Hörner (bedeutet auch wieder Könige) und dann wurden 3 ausgerissen. Da waren es nur noch 7. Dann kam das kleine Horn hinzu und somit waren es nun 8 Könige. Diese 8 Könige werden auch diejenigen sein, die von Christus gemäß Vers 11 in das ewige Feuer überliefert werden. Besonders das kleine Horn, der 8.te König, der also neu hinzukommt, der wird große Worte gegen den Höchsten reden und auch die Heiligen (die wahren Jünger Jesu, 144.000) andauernd befehden. Wenn das Gericht sich setzt (bei der Wiederkunft Jesu), dann wird ihm das Königreich weggenommen und den Heiligen (144.000) gegeben werden. Hier ein Auszug aus der Geschichte der LK* und deren Mitglieder: Man hatte 1971 bereits begonnen, die leitende Körperschaft zu vergrößern. 1975 gehörten ihr 17 Männer an. Im Januar 1992 waren es nur noch 12 Mitglieder. Uns interessiert aber erst die spätere Zeit, wenn sie nur noch 10 waren, und zwar gemäß Dan. 7:20: 20 und über die zehn Hörner, die auf seinem Haupt waren, und das andere [Horn], das aufstieg und vor dem drei fielen, ja jenes Horn, das Augen hatte und ein Maul, das großtönende Dinge redete, und seine Erscheinung war größer als die seiner Genossen. Das bedeutet als Rechnung 10-3+1=8! Nachdem Albert D. Schroeder am 08.03.2006 gestorben war, waren es nur noch 10 Mitglieder der LK. Somit scheint sich der Text aus Daniel ab dem Jahr 2006 zu erfüllen. C.W. Barber ist am 08.04.2007 gestorben. Im Jahr 2010 ist dann noch T. Jaracz und J.E. Barr verstorben. Damit waren es nur noch 7 Mitglieder der LK. Bis zum 1.9.2012. Da kam M.Sanderson hinzu. Damit waren es dann 8. Hier die Auflistung der Mitglieder, seit wann sie zur LK gehörten: seit 1975 Carey W. Barber / verstorben 08.04.2007 seit 1977 John E. Barr / verstorben 4.12.2010 seit 1994 Geritt Lösch seit 1994 Theodore Jaracz / verstorben 09.06.2010 seit 1999 Guy Pierce seit 1999 David Splane seit 1999 Stephen Lett seit 1999 Samuel Herd seit 2005 Geoffrey Jackson seit 2005 Anthony Morris III seit 2012 Mark Sanderson (* Die Namen und Daten sind der Literatur der Organisation der ZJ, Jahrbücher, WT und Verkündiger Buch entnommen) Halten wir fest, dass seit dem Jahr 2006 es genau 10 Mitglieder der LK gewesen sind. Am 13.06.2006 wurde der Religionsgemeinschaft in Deutschland die Körperschaftsrechte verliehen und gemäß dem Amtsblatt Nr. 1 vom 18.07.12 wurden auf den Tag genau sechs Jahre später (13.06.12) zwei weitere Mitglieder in den Vorstand des deutschen Zweigbüros ernannt. Seit diesem Tag sind auch in Deutschland 10 Mitglieder im Vorstand. Was das bedeuten könnte, wird in einem zukünftigen Vortrag versucht herauszuarbeiten. Doch nun geht es ja um den Menschen der Gesetzlosigkeit und das vierte wilde Tier aus Daniel Kap. 7. Jetzt mag jemand sagen, das kann ja alles Zufall sein. Stimmt, möglich wäre das und deshalb versuchen wir weitere biblische Anhaltspunkte zu finden. In Daniel 7 Vers 25 lesen wir auszugsweise: Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, Damit ist das kleine Horn gemeint, also der 8.te König, der neu hinzugekommen ist. Seit 1.9.2012 wurde er zur LK ernannt und dann offiziell auf der Jahreshauptversammlung am 6.10.2012 allen Gläubigen vorgestellt. Sozusagen die erste Amtshandlung unter diesem neuen Mitglied war, dass ein „neues helleres Licht“ verkündigt wurde, und zwar dass der T.u.v.Sklave erst in der Zukunft über die ganze Habe des Herrn gesetzt wird. Denn es ist ihnen aufgefallen, dass sie bisher erst den irdischen Teil bekommen haben, aber Jesus war ja alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden. Die Gewalt über den Himmel wollen sie auch noch haben und deshalb haben sie die „Zeiten“ geändert. Nun soll sie Jesus in der Zukunft belohnen und über die ganze Habe setzen und nicht wie bisher geglaubt in der Vergangenheit (1914-1918). Die ausführliche Erklärung im WT folgte dann 185 Tage später in dem Studien WT vom 15.07.2013 der am 11.ten April 2013 online gestellt wurde. Also die erste Amtshandlung des neuen Mitgliedes bestand darin die „Zeiten“ zu ändern. Die nächste große Änderung finden wir in der Jahreshauptversammlung am 05.10.2013 und zwar wurde die Bibel (Neue Welt Übersetzung) in einer neuen revidierten Ausgabe bekannt gegeben und veröffentlicht. Die Bibel ist das „Gesetz“ Gottes und sie haben zugegeben, dass sie Änderungen daran vorgenommen haben. Somit haben sie diesen Bibeltext genau erfüllt und zwar auch in der Reihenfolge, wie es in Daniel niedergeschrieben ist: Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, Auch das könnte Zufall sein. Aber es ist schon sehr interessant, dass zufällig die Merkmale des vierten wilden Tieres haargenau auf die LK zutreffend sind. Man kann nun einwenden, dass es ja schon vorher eine „Gesetzes Änderung“ gab, da die erste Ausgabe der NWÜ bereits früher herausgegeben wurde. Hier ist jedoch der chronologische Ablauf der Beschreibung in Daniel Kapitel 7 maßgebend. Erst waren es 10 Hörner, dann wurden 3 ausgerissen, danach kam ein 8.tes hinzu und dann erst wurden Zeiten und Gesetz geändert. Dies trifft nun exakt auf den Zeitraum ab dem Jahr 2006 zu und zwar auch genau in dieser Reihenfolge. Schauen wir mal was uns die Bibel sonst noch mitzuteilen hat. Wer aber eigenmächtig das „Gesetz“ Gottes ändert, handelt nicht gemäß diesem Gesetz und somit gesetzlos. Jetzt möchte ich einige Verse aus dem Kapitel 2. Thes. 2 zitieren, dass ich ja eingangs erwähnt hatte und wir diese Verse im Hinterkopf behalten sollten: 3 Laßt euch in keiner Weise von irgendjemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so dass er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, dass er ein Gott sei. 6 Und so kennt ihr jetzt das, was als ein Hemmnis wirkt, im Hinblick darauf, dass er zu seiner eigenen bestimmten Zeit geoffenbart wird. Bevor der Tag Jehovas kommen würde, muss zuerst der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart werden. Gemäß Vers 6 zu seiner eigenen bestimmten Zeit. Jetzt denken wir an das „neue hellere Licht“ vom 06.10.2012 zurück. Bisher war es so, dass alle „Gesalbten“ der Zeugen Jehovas zum T.u.v.Sklave gehört hatten. Eigentlich hat aber schon zu jeder Zeit nur die LK bestimmt, welche Artikel gedruckt wurden, Kongresse geplant usw. und so fort. Von daher hat sich also nichts geändert. Doch mit dieser Jahreshauptversammlung und dem daraus erfolgten Studien-WT vom 15.07.2013 wurde unmissverständlich klar gemacht, dass nur diese 8 Personen der LK zu diesem T.u.v.Sklaven gehören. Das, was somit schon immer so war, wurde nun offizielle Lehrmeinung und damit hat die LK nun offenbart, wer tatsächlich für die ganzen falschen Lehren in den Publikationen verantwortlich ist. Es waren nicht mehr die „einfachen Gesalbten“, die irgendwo verstreut auf dieser Erde in den Versammlungen sitzen, sondern es sind nur noch diese 8 Personen der LK. Somit ist diese LK bzw. der T.u.v.Sklave, der Mensch der Gesetzlosigkeit und auch das vierte wilde Tier aus Daniel Kap. 7. Damit wurde mit der Jahreshauptversammlung am 06.10.12 offenbart wer in Wirklichkeit der Mensch der Gesetzlosigkeit ist. Es sind nicht alle „Gesalbten“, sondern nur diese 8 Personen. Da die wahren Jünger Jesu der „Tempel Gottes“ sind, erhebt sich dieser Mensch über alles und jeden, den Gott für seinen Tempel auserwählt hat und schließt diese unbarmherzig aus den Versammlungen aus. Denn die Nachfolger Jesu Christi werden diesem Menschen der Gesetzlosigkeit keine Ehre geben, die nur unserem Herrn Jesus Christus und seinem Vater gebührt. Siehe: Mat. 24:8-13; 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen. 9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. 10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. Es ist genauso wie es hier steht, dass man gegenseitig verraten und dann auch gehasst werden wird, und zwar um des Namens Jesu Christi willen. Dies zeigen auch die nachfolgenden Bibeltexte: Joh. 16:2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen. 1. Joh. 4:20, 21; 20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, dass der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. Joh. 3:13-15; 13 Wundert euch nicht, Brüder, dass die Welt euch hasst. 14 Wir wissen, dass wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger, und ihr wisst, dass kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat. Wer gegen das Gebot der Liebe verstößt und seinen Bruder hasst, kann Gott nicht lieben den er nicht gesehen hat. Diese Texte sind in dieser Religionsgemeinschaft auch bekannt und ich habe diese Verse absichtlich aus der NWÜ zitiert, damit niemand sagen kann es handelt sich hierbei um eine fehlerhafte Übersetzung. Somit ist jeder der seinen Bruder hasst ebenfalls ein Gesetzloser und daher wird auch die Liebe der meisten erkalten. Weiterhin lesen wir: Spr. 29: 7 Der Gerechte ist bedacht auf den Rechtsanspruch der Geringen; der Gottlose versteht sich nicht auf Erkenntnis. Wie wir gelesen haben, handelt ein Gesetzloser gegen Gott und ist somit auch gottlos und das erklärt auch, warum sie keine Erkenntnis haben. Wenn man sie mit dem reinen Wort der Bibel konfrontiert, dann sind sie hilflos und müssen in den Publikationen nachschlagen, was ein Bibeltext wohl zu bedeuten hat. Lesen wir hierzu auch die bekannten Worte aus: 2.Tim. 3:1-9; Dieses aber erkenne, dass in den letzten Tagen kritische Zeiten da sein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangen nehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen. 8 So, wie nun Jạnnes und Jạmbres Moses widerstanden, so widerstehen auch diese weiterhin der Wahrheit, Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens. 9 Doch werden sie keine weiteren Fortschritte machen, denn ihr Wahnsinn wird für alle klar ersichtlich werden, ebenso wie es der [Wahnsinn] jener [beiden Männer] wurde. In den Publikationen der Gesellschaft werden immer nur die Verse 1-5 zitiert, denn diese kann man auch schön auf die „Weltmenschen“ anwenden. Doch dieser Text über die letzten Tage geht ja noch weiter und die Verse 7 bis 9 kann man nicht auf die anderen abwälzen. Denn keiner lernt und studiert soviel wie in dieser Religionsgemeinschaft. Doch trotz des vielen Studiums kommen sie gemäß Vers 7 nicht zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit. Warum? Weil sie wie es im Vers 8 gesagt wird sogar der Wahrheit widerstehen. So können sie keine weiteren Fortschritte machen. Im Gegenteil sie beschwören den Zorn Gottes herauf. Psalm 119:53 ELB; Zornglut hat mich ergriffen wegen der Gesetzlosen, die dein Gesetz verlassen. Sprüche 10:2 ELB; Schätze der Gesetzlosigkeit nützen nichts, aber Gerechtigkeit errettet vom Tode. Lest bitte für Euch das ganze Kapitel aus dem Psalm 37, wo der Gerechte den Gesetzlosen gegenübergestellt wird. Dort werden die Wege des Gesetzlosen, aber auch die des Gerechten aufgezeigt. Kommen wir nun wieder zu dem Antichristen zurück, der in dem folgenden Text auch als Betrüger bezeichnet wird. Wir lesen: 2. Joh. 1:5-11; 5 Und nun bitte ich dich, edle Frau, als [jemand,] der dir nicht ein neues Gebot schreibt, sondern eines, das wir von Anfang an gehabt haben, dass wir einander lieben. 6 Und das bedeutet Liebe, dass wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, dass ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist. 8 Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern dass ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil. Mit das wichtigste Gebot, ist das Gebot der Liebe. Wer also nicht nach diesem Gesetz handelt, der handelt gesetzlos. Im Vers 7 wird nun gesagt, dass der Betrüger der Antichrist ist und warum? Weil er das Kommen Jesu Christi nicht im Fleische bekennt. Nun wissen wir, dass unser Herr Jesus seinen Leib ein für allemal dahingegeben hat. Ich möchte hier noch den Vers 7 aus der Elberfelder hinzufügen zum Vergleich: 7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen2, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. / Fußnote 2: wörtlich im Fleisch kommend Der Antichrist oder der Mensch der Gesetzlosigkeit wird sich ja erst in der Endzeit offenbaren. Dies ist somit weit nach der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Ob Jesus nun tatsächlich im Fleisch noch mal wiederkommt, vermag ich nicht zu sagen. Es heißt ja, dass er nun einen Geistesleib hat, den auch die bekommen werden, die zu der Gruppe der symbolischen 144.000 gehören. Wenn man aber statt Fleisch = sichtbar und Nicht Fleisch = unsichtbar einsetzen würde, dann ist es so, dass die LK behauptet, dass Jesus seit 1914 unsichtbar wiedergekommen ist. Unsichtbar würde dann bedeuten, dass Jesus nicht im Fleisch gekommen ist, bzw. kommen wird. Denn unsichtbar gegenwärtig ist Jesus ja sowieso schon seit 33 u.Z. Wer also seit dieser Zeit schon unsichtbar da ist, braucht ja nicht noch mal 1914 unsichtbar wiederkommen, oder? Mat. 28:20 Und siehe, ich bin bei euch ALLE Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge.“ Kommen wird Jesus sichtbar wieder, und zwar NACH der großen Drangsal : Mat. 24:29, 30; 29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Hier wird beschrieben, dass man den Sohn des Menschen auf den Wolken des Himmels kommen sehen wird. Wenn wir für sichtbar das Wort Fleisch nehmen, dann wird hier deutlich, dass der Antichrist eben behaupten wird, dass Jesus nicht im Fleisch = nicht sichtbar kommen wird. Genau das macht die LK. Aber nicht nur die LK behauptet das, sondern auch diejenigen, die dieser Lehre glauben und damit von Haus zu Haus gehen und andere belehren möchten. Somit betrügen sie mit der falschen Lehre der LK nun auch weitere Menschen. Deshalb heißt es: 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Im Vers 9 von 2. Joh. 1 wird ja noch gesagt, dass jemand der der Lehre des Christus vorausdrängt auch Gott nicht hat und genau von dem soll man sich getrennt halten. Das wendet die LK ja auf die Personen an, die eher Jesus folgen möchten, als Menschen. Diese schließen sie dann aus „ihrer Gemeinschaft“ aus und somit genau deshalb, weil sie der Lehre Jesus folgen und nicht dem was in den Publikationen steht. Jes. 5: 20 Wehe denen, die sagen, dass Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres! Ja, sie behaupten dass diejenigen, die Christus folgen Böse sind und nur sie seien die Guten und nur sie würden im Licht wandeln. Sie tun genau das was in Jesaja steht und dabei ist doch die Bibel so eindeutig, wenn wir lesen: 1. Joh. 1:8-11; 9 Wer sagt, er sei im Licht, und hasst doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat. Man braucht also nur schauen, wer seinen Bruder hasst und dann weiß man, wer sich in der Finsternis befindet. Es ist genauso wie es Jesus gesagt hat: Mat. 7:15-20; 15 Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen. Ja, an ihren Früchten wird man sie erkennen, deshalb können sie sich auch nicht mehr verstecken, weil ihre Werke offenbar gemacht sind und weiterhin werden. Wendet nur mal Jes. 5:20 auf die Missbrauchsfälle an. Die Täter werden beschützt und die Opfer, die sich wehren werden ausgeschlossen. Wehe denen, die sagen, dass Gutes böse sei und Böses gut sei . Unser himmlischer Vater lässt sich nicht verspotten, zu seiner Zeit wird er den Gerechten Erleichterung verschaffen. Wir lesen: Ps. 34:14-22; 14 Wende dich ab vom Bösen, und tu Gutes; Suche Frieden, und jage ihm nach. 15 Die Augen Jehovas sind auf die Gerechten [gerichtet] Und seine Ohren auf ihren Hilferuf. 16 Das Angesicht Jehovas ist gegen die, die Böses tun, Um von der Erde ihre Erwähnung wegzutilgen. 17 Sie schrien, und Jehova, er hörte, Und aus all ihren Bedrängnissen befreite er sie. 18 Jehova ist nahe denen, die gebrochenen Herzens sind; Und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. 19 Viele sind der Unglücksschläge des Gerechten, Aber aus ihnen allen befreit ihn Jehova. 20 Er behütet alle seine Gebeine, Nicht eines davon ist zerbrochen worden. 21 Unglück wird den Bösen zu Tode bringen; Und die den Gerechten hassen, sie werden für schuldig gehalten werden. 22 Jehova erlöst die Seele seiner Knechte; Und keiner von denen, die zu ihm Zuflucht nehmen, wird für schuldig gehalten werden. Aber lesen wir noch einige weitere Texte aus der Bibel, über diejenigen, die behaupten Gott zu kennen, aber sich damit selbst belügen: 1. Joh. 2:3-11; NevÜ.: Seine Gebote 3 Wenn wir seine Gebote halten, wird uns bewusst, dass wir ihn kennen. 4 Wenn jemand behauptet: "Ich kenne Gott!", aber seine Gebote nicht hält, ist er ein Lügner. In ihm wohnt die Wahrheit nicht. 5 Wer sich aber nach seinem Wort richtet, bei dem ist die Liebe Gottes zum Ziel gekommen. Und genau daran erkennen wir, dass wir mit Christus verbunden sind. 6 Wer also behauptet, mit Christus verbunden zu sein, soll auch so leben wie Christus gelebt hat. 7 Was ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist kein neues Gebot, sondern das alte, das ihr von Anfang an kennt. Es ist die Botschaft, die euch verkündigt wurde. 8 Und doch ist es auch ein neues Gebot, das ich euch schreibe. Das Neue ist eine Tatsache, die sich in Christus und in euch als wahr erweist. Die Finsternis weicht ja zurück und das wahre Licht leuchtet schon. 9 Wer behauptet, im Licht zu leben und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist immer noch in der Dunkelheit. 10 Doch wer seine Geschwister liebt, lebt im Licht und dort gibt es nichts, was ihn zu Fall bringen kann. 11 Wer seine Geschwister hasst, lebt in der Finsternis. Er tappt im Finstern umher und weiß nicht, wohin er geht. Die Dunkelheit hat ihn blind gemacht. 1. Joh. 2:18-27; NevÜ.: Die Christusfeinde 18 Kinder, die letzte Stunde ist da. Ihr habt gehört, dass der Antichristus kommen wird. Und inzwischen sind viele solche Christusfeinde aufgetreten. Daran erkennen wir, dass die letzte Stunde angebrochen ist. 19 Diese Christusfeinde waren früher mit uns zusammen, aber sie gehörten nie wirklich zu uns. Hätten sie zu uns gehört, wären sie bei uns geblieben. Doch sie haben sich von uns getrennt, damit jedem klar würde, dass sie nie zu uns gehörten. 20 Ihr aber habt vom Heiligen den Heiligen Geist erhalten. Und durch diese Salbung kennt ihr alle die Wahrheit. 21 Ich schreibe euch also nicht, weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und wisst, dass aus der Wahrheit keine Lüge hervorgehen kann. 22 Wer ist nun der Lügner? Es ist der, der abstreitet, dass Jesus der Messias, der Christus, ist. Wer das leugnet, ist der Christusfeind. Er lehnt nicht nur den Sohn, sondern auch den Vater ab. 23 Denn wer den Sohn leugnet, hat keine Verbindung zum Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, gehört auch zum Vater. 24 Doch ihr, haltet an der Botschaft fest, die ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr das tut, dann bleibt ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden. 25 Und durch diese Verbindung erfüllt sich seine Zusage: Wir haben das ewige Leben. 26 So viel zu denen, die euch verführen wollen. 27 Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint. Es ist interessant, dass in 1. Joh. beschrieben wird, dass viele zu Christusfeinden geworden sind und im Vers 19 steht: Doch sie haben sich von uns getrennt, damit jedem klar würde, dass sie nie zu uns gehörten. SIE haben sich von UNS getrennt. Das ist ein interessanter Hinweis, denn wir wollten das eigentlich nicht. Wir wollten weiterhin bei unseren Brüdern bleiben und uns mit Ihnen über die Bibel unterhalten. Doch SIE wollen das nicht mehr. SIE reden nicht mehr mit UNS. 22 Wer ist nun der Lügner? Es ist der, der abstreitet, dass Jesus der Messias, der Christus, ist. Wer das leugnet, ist der Christusfeind. Er lehnt nicht nur den Sohn, sondern auch den Vater ab. 23 Denn wer den Sohn leugnet, hat keine Verbindung zum Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, gehört auch zum Vater. Man streitet auch ab oder leugnet, dass Jesus der Messias ist, wenn man behauptet, dass die Rettung eines anderen Menschen durch jemand anderes erfolgen kann als Christus. Denn Jesus sagte ja: Joh. 14:6 Jesus sprach zu ihm: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.” Wer predigt nun, er sei der Kanal Gottes und nur wer diesem Kanal treu folgt, könne die Bibel verstehen? Ist der “Kanal” nicht ein anderer Christus? Denn offensichtlich ist nicht Jesus damit gemeint, denn Jesus ist der “WEG” und nicht der “Kanal”. Doch nur durch den “WEG” kann man zum Vater kommen, nicht durch den “Kanal”, denn das steht nirgends in der Bibel und wäre auch ein Widerspruch zu Joh. 14:6. Was schreibt also die Organisation? WT 15.10.2002, ich zitiere: S. 18, Abs. 17: Um “die tiefen Dinge Gottes” verstehen zu können, benötigen wir Hilfe durch das Gebet und den heiligen Geist (1. Korinther 2:10; Lukas 11:13). Auch benötigen wir die Anleitung des “treuen und verständigen Sklaven”, um unseren Sinn mit geistiger Speise “zur rechten Zeit” zu füllen (Matthäus 24:45). Durch diesen Kanal hat uns Jehova ermahnt, täglich sein Wort zu lesen, regelmäßig unsere christlichen Zusammenkünfte zu besuchen und uns eifrig am Predigen der “guten Botschaft vom Königreich” zu beteiligen (Matthäus 24:14). Dadurch werden wir fortwährend unseren fürsorglichen Gott, Jehova, suchen. S. 30: Wir müssen uns daher in Acht nehmen, dass wir nicht für irgendwelche eigenen Vorstellungen und Verhaltensweisen eifern, die gar nicht im Wort Gottes verankert sind. Es ist immer am besten, das klare Licht zu akzeptieren, das durch den von Jehova ausgewählten Kanal auf Gottes Wort geworfen wird. Ein Kanal ist nichts anderes als ein Weg, allerdings aus Wasser. Wenn Christus der “Landweg” ist, so sind sie der “Wasserweg”. Wenn der “Landweg” der wahre Christus ist, dann ist der “Wasserweg” der falsche Christus, denn es gibt nur einen einzigen wahren Christus. Doch Fälschungen kann es massenweise geben. Sie benutzen bewusst Synonyme, damit nicht gleich offenbart wird, wen sie in Wahrheit verkünden. Nämlich sich selbst. 2. Kor. 11:1-6 1 Ich wünschte, ihr würdet ein wenig Unvernunft von mir ertragen. Doch in der Tat, ihr ertragt mich! 2 Denn mit gottgemäßem Eifer bin ich euretwegen eifersüchtig; denn ich persönlich habe euch e i n e m Mann zur Ehe versprochen, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen. 3 Ich fürchte aber, dass etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren. 4 Denn so, wie es ist: Wenn jemand kommt und einen anderen Jesus predigt als den, den wir gepredigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt als den, den ihr empfangen habt, oder eine andere gute Botschaft als die, die ihr angenommen habt, so fällt es euch leicht [, ihn] zu ertragen. 5 Denn ich halte dafür, dass ich mich in keiner einzigen Sache als geringer erwiesen habe als eure superfeinen Apostel. 6 Doch wenn ich auch in der Rede ungeübt bin, so bin ich es bestimmt nicht in der Erkenntnis, sondern auf jede Weise haben wir [sie] euch in allen Dingen offenbar gemacht. Diejenigen, die von der Wahrheit abgekommen sind, fällt es leichter den anderen Jesus (LK, T.u.v.Sklave) zu ertragen. Daher sind sie eher geneigt dem angeblichen „Kanal“ Gottes zu glauben, als dem Worte unseres Herrn Jesus, der der einzige WEG zu seinem und unserem Vater ist. Schauen wir uns zum Abschluss noch mal den eingangs erwähnten Text an: 2. Thes. 2:8-12; 8 Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Geist seines Mundes und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden seiner Gegenwart. 9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so dass sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten. Der Mensch der Gesetzlosigkeit wird bei der Ankunft von unserem Herrn Jesus zunichte gemacht werden. So ähnlich finden wir auch die Formulierung über den bösen Sklaven: Mat. 24:48-51; 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein. Auch diese Begebenheit spielt sich bei der Ankunft unseres Herrn Jesus ab. Genauso wie auch das was wir bereits in Daniel gelesen hatten: Dan. 7: 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten. So wie ich diese Bibeltexte verstehe und auch vorher anhand der Daten über die LK beschrieben habe, ist der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Antichrist, der Böse Sklave (der sich als der Gute ausgibt) und das vierte wilde Tier aus Daniel Kap. 7 ein und die selbe Personengruppe, bestehend aus 8 Personen, die sich als LK oder T.u.v.Sklave bezeichnet. Die Jahreshauptversammlung vom 06.10.2012 erfüllt genau den Tatbestand, die in Mat. 24:48 beschrieben wird. Sie sagten: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ . Genau das bringt es zum Ausdruck, wenn sie behauptet haben, dass die von Ihnen angeführten Bibeltexte für die unsichtbare Gegenwart von Jesus Christus, die sie auf 1914 gelegt haben, sich nun erst in der Zukunft erfüllen sollten. Sie schlagen auch ihre Brüder, erst die „ehemaligen Gesalbten“, die vorher auch zum T.u.v. Sklaven gehört hatten und nun degradiert wurden, aber auch durch die vielen Gemeinschaftsentzüge, die nicht mehr aufgrund von buchstäblichen Sünden beruhen, sondern darauf dass diese Personen nur noch dem Christus folgen wollen. Ich weiß, dass einige damit nicht einig gehen werden und sagen, dass darf doch wohl nicht wahr sein. Stimmt. Eigentlich dürfte es das nicht. Doch die „Zufälle“, dass vieles was diese Personengruppe bisher an Schaden angerichtet hat, ohne dafür bestraft zu werden und dies zufälligerweise auch mit biblischen Prophezeiungen übereinstimmt ist schon bemerkenswert. Wenn das richtig ist, was ich hier als meine Ansicht niedergeschrieben habe, dann werden sie ihre gerechte Strafe erhalten. Sie werden nicht reformiert werden. Jesus Christus persönlich, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben wurde, dieser ewige König wird Gericht halten. Dann werden sie erkennen, dass auch ihre Auslegung zu diesem Bibeltext erst noch in der Zukunft liegt: 1. Petr. 4:17 Denn es ist die bestimmte Zeit, dass das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? Wenn sie sich zum Hause Gottes zählen und dem stimme ich zu, denn nur dem der unter dem Gesetz Gottes steht, kann auch nur gegen dieses Gesetz gesetzlos handeln. Doch dann fängt das Gericht bei Ihnen an und anfangen wird es erst, wenn Jesus NACH der Drangsal sichtbar wiederkommt. Dann werden sie sich wehklagend schlagen, weil ihnen bewusst wird, dass diese Texte nicht alle nur symbolischer Natur waren, sondern Christus buchstäblich sichtbar in den Wolken wieder kommt. Uns wird dies nicht überraschen, da wir vorbereitet sind und auch wenn wir jetzt vielerlei Leid erdulden müssen, so stärkt uns auch hier wieder das Wort unseres himmlischen Vaters: 1. Petr. 4:14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht. Autor: W.F.
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