Schöpferische Evolution: Gottes Plan zwischen Anfang und Vollendung

Armin Slavik • 11. Mai 2026

Schöpferische Evolution: Gottes Plan zwischen Anfang und Vollendung


Was bedeutet das denn schon wieder: schöpferische Evolution? Entweder es ist eine Evolution oder eine Schöpfung.-mag der eine oder andere denken.


Entweder hat die Wissenschaft recht.... mit den Worten:...alles hat sich entwickelt vom Einzeller über dem Affen zum Menschen.


Oder:


1. Mose 1,31

„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

.....die Bibel hat recht.


Mich beschäftigte dieses Thema schon seit meiner Schulzeit. In der ersten Stunde ging man zum Unterricht in Biologie und dort lernte man das alles, was man so sieht, evolutionär entstanden ist. Praktisch vom Einzeller über den Affen zum fertigen Menschen.


Meistens in der letzten Stunde einmal in der Woche gab es den Religionsunterricht. Dort wurde gelehrt das Gott alles erschaffen hat und die Evolution eben eine Theorie ist aber nie bewiesen wurde.

Öffentlich und in den Köpfen entstand.-auch heute noch.- zwischen den „Gläubigen“ eine Art Krieg. Den „Evolutionsgläubigen“ und den „Gottesgläubigen“.


Als Jugendlicher dachte ich dann immer, warum sind dann nicht alle Affen zu Menschen geworden, wenn sich doch alles weiterentwickelt. Dann dürfte es doch keine Affen mehr geben.


Andererseits dachte ich, wenn Gott uns erschaffen hat, warum zeigt er sich uns nicht. Und so steckt man schon von Kindesbeinen an in einem Dilemma.


Ich erforschte dann die Geschichte und entdeckte das der „angebliche Erfinder“ der Evolutionstheorie der Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) sei.


Das stimmte aber nach längerer Recherche tatsächlich überhaupt nicht.


Charles Darwin selbst sprach nie von einer “Evolutionstheorie” im Sinne einer vollständigen Widerlegung der Schöpfung. Sein Werk und seine Ideen wurden jedoch später so interpretiert – und der Begriff “Evolutionstheorie” entstand als wissenschaftliche Bezeichnung für seine Erkenntnisse.


Was Darwin wirklich sagte:

Darwin nannte in seinem Hauptwerk “On the Origin of Species” (1859) nie den Begriff “Evolution” (der erst später populär wurde) und sprach stattdessen von:

  • “Deszendenz mit Modifikation” (“descent with modification”): Arten verändern sich über Generationen.
  • “Natürlicher Selektion”: Der Mechanismus, der diese Veränderungen steuert.
  •  Er akzeptierte die Idee einer Schöpfung als Ausgangspunkt, lehnte aber die Vorstellung ab, dass Arten unveränderlich seien.
  • Darwin war kein Atheist – er glaubte an eine Art “Schöpfer”, der die natürlichen Gesetze (inkl. Selektion) etabliert hatte. Seine Theorie beschrieb, wie sich Arten anpassen, nicht dass es keinen Schöpfer gibt.

 

Aha er war Naturforscher und glaubte trotzdem an den Schöpfungsprozess. Als Jugendlicher dachte ich dann. Cool.-ich bin auch Naturforscher und beobachtete ähnliche Phänomene in meiner Umgebung. Evolution heißt eigentlich: Schöpferische Entwicklung, die sich weiterentwickelt oder anpasst.


Es heißt nicht das alles sich aus einer Zelle entwickelt hat und dies bis zum Menschen. Was beobachtete denn Charles Darwin auf seiner Reise 1835 auf den Galapagos Inseln?


Darwin beobachtete vor allem unterschiedliche Arten von Finken (heute als “Darwin-Finken” bekannt) und Riesenschildkröten, deren Anpassungen an die jeweiligen Inseln ihn zum Nachdenken brachten. Die wichtigsten Beobachtungen:

  • Finkenarten: Auf jeder Insel gab es Finken mit unterschiedlichen Schnabelformen, die perfekt an die verfügbare Nahrung angepasst waren (z. B. große, kräftige Schnäbel für harte Samen oder schmale Schnäbel für Insekten).
  • Schildkröten: Die Populationen auf verschiedenen Inseln hatten verschiedene Panzerformen und Halslängen, abhängig von der Vegetation.

 

Diese Beobachtungen führten Darwin zu der Erkenntnis, dass Arten sich langsam an ihre Umgebung anpassen.


Aus seinen Beobachtungen machte dann später „Die Wissenschaft“ dass wir heute Evolutionstheorie nennen.


Die Presse wurde wie heute von denen gesteuert die das „Sagen“ hatten. Hier hat sich faktisch bis heute nichts geändert.


Was hat sich denn bei den Menschen geändert?


Der Mensch hat sich gefühlt rückwärts entwickelt anstatt vorwärts.


Dies zeigt auch dass die Evolutionstheorie wie sie heute gelehrt wird nicht stimmen kann. 😊


Der Mensch scheint immer dümmer zu werden. Er verschmutzt seine Umwelt...-sich gleich mit dazu. Er ernährt sich immer schlechter. Geistig scheint er immer mehr zu verarmen. Kriege hier und dort. Er zerstört alles, wo er ein Gebiet bewohnt.-also Evolution nach Darwin kann das nicht sein.


Nein nicht einmal im Entferntesten. Was ist es dann?


Der Mensch entfernte sich von seinem Schöpfer. Von den Dingen der Schöpfung die Ihm guttun. Der Natur. Er lebt nicht mehr in Einklang mit Gottes Schöpfung.


Ein junger Leser empfahl mir die sogenannte Volxbibel für Jugendliche. Dort schaute ich einmal nach wie dort Jesaja 59:1-2 ausgedrückt wird:


Der Prophet sagt: Ihr baut alle Mist! Glaubt ihr echt, Gott hat nicht die Möglichkeiten, euch zu helfen? Glaubt ihr echt, Gott sitzt auf seinen Ohren und kann euch nicht hören?

2 Nein, der Grund, warum er weg ist, liegt in dem ganzen Mist, den ihr gebaut habt! Das steht zwischen euch wie eine große Betonwand. Weil ihr so viel Mist gebaut habt, musste er sich von euch verabschieden, darum hört er euch nicht.


Ja würden wir dies alles erkennen dann würden wir wieder zu Gott finden und dankbar die Schöpfung Gottes annehmen und beschützen.


Es ist im Grunde eine wunderbare Schöpfung, die von einem intelligenten Schöpfer so erzeugt wurde, dass diese Natur sich stets an alles anpassen kann und sich stets weiterentwickelt.

Eigentlich genial.

Das perfekte perpetuum mobile.


Die Vorstellung einer „schöpferischen Evolution“ – also die Idee, dass Gott die Welt nicht nur einmalig erschaffen hat, sondern dass sie sich ständig weiterentwickelt, anpasst und verfeinert – verbindet den Glauben an einen göttlichen Schöpfer mit der Dynamik der Weiterentwicklung. Diese Sichtweise betont nicht nur den Ursprung der Schöpfung, sondern auch ihren Zweck, ihre Lebendigkeit und ihre ständige Bewegung hin zu einer höheren Vollendung.


1. Gott als Ursprung und treibende Kraft der Evolution (Ent-wicklung)


In der christlichen Tradition wird Gott als der Schöpfer aller Dinge gesehen (vgl. Genesis 1,1: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“). Doch wie passt diese Vorstellung mit der wissenschaftlichen Erkenntnis der Evolution zusammen? Die Idee der „schöpferischen Evolution“ löst diesen scheinbaren Widerspruch auf:

Gott als Ursprung: Er setzt den Prozess in Gang und gibt der Schöpfung ihre grundlegenden Gesetze (z. B. die Naturgesetze, die Evolution ermöglichen).

Gott als treibende Kraft: Er wirkt nicht nur am Anfang, sondern bleibt in und durch die Schöpfung präsent – als schöpferische Energie, die das Leben ständig weiterentwickelt.

Gott als Ziel: Die Evolution ist kein blindes Zufallsgeschehen, sondern ein Prozess, der auf eine höhere Einheit, Vollendung oder göttliche Erfüllung  zustrebt.


2.  Die Schöpfung als lebendiger, sich entwickelnder Organismus


Die schöpferische Evolution betont, dass die Welt nicht statisch ist, sondern ein dynamischer, kreativer Prozess.

Anpassung und Verbesserung: Lebewesen passen sich an ihre Umwelt an, entwickeln neue Fähigkeiten und streben nach einer immer besseren Entfaltung ihres Potenzials. Dieser „Drang zur Vollkommenheit“ (wie ihn Bergson oder Teilhard de Chardin beschreiben) kann als Ausdruck göttlicher Schöpfungskraft verstanden werden.

-Vielfalt und Schönheit: Die unendliche Vielfalt des Lebens – von Mikroben bis zu komplexen Ökosystemen – spiegelt die Fülle und Kreativität Gottes wider.

Zusammenhang und Einheit: Trotz aller Vielfalt ist die Schöpfung ein zusammenhängendes Ganzes. Jedes Lebewesen, jede Art hat seinen Platz und trägt zum größeren Plan bei.

Gott gibt den Rahmen vor: Er setzt die Naturgesetze, innerhalb derer sich Evolution (Entwicklung) abspielt.

Gott wirkt durch die Schöpfung: Er ist nicht nur der „Lückenbüßer“ für unerklärliche Phänomene, sondern der ständige Begleiter des Lebens.

Dieser Ansatz betont, dass Gott nicht ein statischer „Erschaffer“, sondern ein dynamischer Prozess ist, der mit der Schöpfung interagiert.

Die Schöpfung als Mitgestalter: Lebewesen haben eine gewisse Freiheit, sich zu entwickeln – und tragen so aktiv zur göttlichen Schöpfung bei.


-Der Omega-Punkt: Am Ende steht eine Vereinigung aller Dinge in Christus – eine geistige Vollendung, in der Gott alles in allem ist (1. Korinther 15:28). :


Wenn aber Christus zuletzt alles unterworfen ist, dann wird er als der Sohn Gottes sich seinem Vater unterordnen, der ihm diesen Sieg geschenkt hat. So wird Gott der Herr sein – über alle und in allem.“


Warum ist das wichtig für unser heutiges Verständnis?

Die Idee der schöpferischen Evolution hat weitreichende Konsequenzen:


Für den Glauben:

- Sie zeigt, dass Wissenschaft und Religion keine Gegensätze sein müssen, sondern sich ergänzen können.

- Sie betont, dass Gott nicht ein fernes, statisches Wesen ist, sondern ein lebendiger, schöpferischer Gott, der in der Welt wirkt.


Für die Ethik:

- Wenn die Schöpfung ein fortlaufender Prozess ist, dann trägt der Mensch eine Verantwortung für ihre Weiterentwicklung – im Einklang mit Gottes Plan.

- Nachhaltigkeit, Innovation und Mitgefühl werden zu göttlichen Aufgaben.


Für die Hoffnung:

- Die schöpferische Evolution gibt uns die Gewissheit, dass die Welt nicht dem Zufall überlassen ist, sondern auf eine höhere Vollendung zustrebt.

- Selbst Leid und Zerstörung sind nicht das Ende, sondern Teile eines größeren Prozesses, der auf Erlösung und Heilung ausgerichtet ist.


Wenn man an Jesus glaubt dann zeigt er das unser Schöpfer uns liebt. In Johannes 3:16 sagt er:

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“.- also hier zeigt uns Gott das er uns immer eine Tür öffnet. Ergibt uns nicht auf.


Fazit: Eine lebendige Schöpfung, ein lebendiger Gott


Die schöpferische Evolution ist mehr als eine Theorie – sie ist eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen:

- Nicht als etwas Starres und Fertiges, sondern als lebendigen Prozess, der sich ständig weiterentwickelt.

- Nicht als etwas, das sich selbst überlassen ist, sondern als göttliche Schöpfung, die auf Vollendung zustrebt.


In diesem Sinne ist die schöpferische Evolution eine Hymne auf die Lebendigkeit Gottes und seiner Schöpfung – ein Aufruf, an der Weiterentwicklung der Welt mitzuwirken und dabei auf die göttliche Kraft zu vertrauen, die alles zum Guten führt.


bei Fragen und Anregungen zu Themen schreibt an info@bruderinfo.de


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Bruno M. und ich wurde am 27.10.1956 als Zeuge Jehovas getauft und bin seid dem, 60 Jahre mit der Versammlung Neunkirchen-West (Deutschland/Saarland) verbunden. Nun bin ich 90 Jahre alt. Ich bin ein Glaubensbruder, der seit vielen Monaten auf biblisch begründeten Antworten wartet. Dies ist nun schon meine sechste schriftliche Aufforderung seit Januar. Aber die Ältesten meiner Heimatversammlung, sowie das Zweigkomitee und die leitende Körperschaft schweigen. Warum ist das so? Das erinnert mich an den Propheten Elia. Als er einst dem Volk Israel, der Versammlung Gottes eine Frage stellte, heißt es in 1. Könige 18:21 "Und das Volk erwiderte ihm KEIN WORT." Es geht, bei den von mir angesprochenen Bibeltexten, um fundamentale Grundlehren. Also nicht um Kleinigkeiten. Es sollte sich doch ein Bruder auf der Welt finden, der mir eine biblische Erwiderung geben kann! Oder ist das eher ein betroffenes Schweigen, was mir entgegengebracht wird? 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Man sieht also, dass euer vergangenes und zukünftiges Gebaren globale Auswirkungen hat. Lieber Bruder Lösch, auch wenn mir bei meinen Briefen von verschiedenen Seiten Unterstützung gegeben wurde, so bedenke bitte, es ist meine Unterschrift, meine Briefe und meine Gedanken. Und ich erwarte nun endlich Antworten! Darum wende ich mich an die "Versammlungen der Welt" Lieber Bruder Lösch, in Deinem Internetartikel "Warum haben Jehovas Zeugen einige ihrer Glaubensansichten geändert?" unter der Rubrik "Über uns" schreibst Du als letzten Satz: "Wir beten darum, dass Gott auch uns weiterhin korrigiert." Vielleicht sind die folgenden 100 Bibelstellen dieses Briefes die Erhörung Deiner Gebete. Bileam wurde durch eine Eselin zurechtgewiesen. "Ich habe gesündigt, denn ich wusste nicht, dass du es warst, der sich mir im Weg entgegenstellte" (4. Mose 22:34). Die Botschaft ist wichtig! Nicht der Überbringer! Auch hast Du, lieber Bruder Lösch, im Religionsgesetzt der Zeugen Jehovas in Deutschland (StRG §13, Abs. 1) korrekt die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen Zeugen Jehovas als grundlegendes Prinzip in der Religionsgemeinschaft echter Zeugen Jehovas festgehalten. Diese Eigenverantwortlichkeit jedes Zeugen Jehovas entspricht genau den Vorgaben der Bibel. Wenn Du, lieber Gerrit, und die übrigen Glieder der leitenden Körperschaft uns zum Beispiel gebieten würdet, freitags Blutwurst zu essen, würde diese Pflicht, wie Du es ausdrückst, uns gebieten, Deinen Anweisungen nicht zu befolgen. Sogar, wenn Du es als neues Licht hinstellen würdest, welches angeblich direkt von Jehova stammt und inspiriert sei. Eben weil es der Anweisung der Bibel widerspricht, kein ausgeblutetes Fleisch zu essen. Inspirierte Äußerungen müssen gemäß den Worten der Bibel vom Einzelnen auf ihre Echtheit geprüft werden. Dieses Beispiel ist eine sehr offensichtliche Übertretung eines Grundsatzes der Bibel. Meinst Du, dass diese Eigenverantwortung vor anderen Lehren von Dir halt macht? Dann wäre ich ein gewissenloser und feiger Zeuge Jehovas. Feiglinge stehen laut Offenbarung auf der gleichen Stufe wie Hurer und Mörder (Off. 21:8) . Ich schreibe Dir diesen Brief, um meiner Pflicht der Eigenverantwortung als Zeuge Jehovas nach dem Religionsrecht der Zeugen Jehovas in Deutschland (StRG §13, Abs. 1) und der Pflicht als Christ (Eph. 5:11) , zu erfüllen. Lieber Bruder Lösch, es handelt sich hier, wie es das Wort "Religions RECHT" schon besagt, um mein zugesichertes RECHT und um eine Anweisung Jehovas, wenn ich das Wort der Bibel an Dich richte. Behandle das Wort der Bibel bitte mit Respekt. Jesus gibt zudem in Matthäus 18:17 eine unverrückbare Anweisung: "Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen." Dieses Gesetz Christi machte nicht vor den Männern um Jakobus oder vor einem Apostel wie Petrus halt. Und mit Bestimmtheit macht es auch nicht vor Dir halt oder vor der übrigen leitenden Körperschaft. Wer sich gegen die Anweisung Jesu stellt, offenbart sich als Mensch, der über dem Gesetz der Bibel steht; als Mensch der Gesetzlosigkeit. Die Anweisung Jesu lautet, dass mit dem Sünder öffentlich in der Versammlung, gesprochen werden soll und die gesamte Versammlung gemeinsam um das Leben eines Bruders ringt. Somit nutze ich hiermit die Möglichkeit, die mir Christus in Matthäus 18:17 angeboten hat und spreche hiermit öffentlich zu den Versammlungen. Fällt einem Beröerchrist etwas bezüglich der Lehre auf, was falsch und somit Sünde ist, so bin ich als einzelner Christ verantwortlich und darf nicht die Augen verschließen und schweigen. Auch Paulus fordert von mir, die Dinge zu rügen, die nicht der Wahrheit, sondern der Finsternis entsprechen (Eph. 5:11). Über 8 Millionen Brüder und Schwestern treten gegenüber der Welt als Zeugen Jehovas auf. Als Propheten des höchsten Gottes. Sollten einige ihrer prophetischen Bezeugungen unwahr sein, so macht 5. Mose 18:20-22 unmissverständlich klar, das ein falscher Prophet sterben wird! Deshalb ist der Weg, öffentlich zu der Versammlung zu sprechen, sehr wohl notwendig und richtig. Gibt es für die folgenden Lehrpunkte, die ich erwähnen werde eine biblisch beweisbare Gegenerklärung, die ich noch nicht bedacht habe, so bin ich lernfähig. Das würde aber voraussetzten, dass meine Versammlungsältesten, Selters oder Du, Bruder Lösch, der der des Deutschen mächtig ist, endlich antwortet. Über 20 Lehren müssen biblisch überprüft werden. Und das ist erst der zweite Brief. Seit einem halbes Jahr und sechs Briefen warte ich auf Antwort. Es ist wirklich nichts Rühmliches an euerem Verhalten gegenüber einem altgedienten Bruder. Zusammenfassung meines ersten öffentlichen Briefes Mein letzter Brief handelte hauptsächlich vom zeitlichen Kommen und der Parousia Jesu. Du, lieber Gerrit, behauptest, dass Jesus gesagt hätte, dass er IN der großen Drangsal kommen wird und IN der Drangsal richten, belohnen und bestrafen wird. Und so verkünden alle Zeugen Jehovas Deine Worte der Welt. Um Deine Behauptung zu beweisen, stützt Du dich auf Matthäus 24:30 und Mark. 13:26 "die Nationen werden den Sohn des Menschen in Macht und Herrlichkeit kommen sehen". Doch Deine Aussage ist falsch. Zumindest sagt Jesus, dass Sie falsch ist. Denn im Vers davor (Mat. 24:29 + Markus 13:24) sagt Jesu, dass er NACH der Drangsal kommen wird um zu richten! Er muss es schließlich wissen. Die Sätze Jesu lauten weder "Und während der Drangsal...", noch "Nach einem gewissen Abschnitt der Drangsal jener Tage wird..." Und den Unterschied von WÄHREND und DANACH wird dir bestimmt bewusst sein. Während der Schwangerschaft > NACH der Schwangerschaft; Während der Arbeit > NACH der Arbeit; WÄHREND eines Ausflugs > NACH einem Ausflug. Dieser Satz Jesu, dass er erst NACH der Drangsal kommen wird, lässt einem Christen keine Interpretationsmöglichkeit, auch wenn es sich auf den ersten Blick unlogisch anhört. Aber wie gesagt, nur auf den ersten Blick! In Prophezeiungen findest Du ganz deutliche Aussagen, die jeder Mensch Wort für Wort so ablesen kann, wie sie sich erfüllen werden. Zum Beispiel lauten die Worte aus Offenbahrung 20:7 "Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden..." Auch hier bleibt kein Spielraum für private Interpretationen. Der Satan wird nicht am Ende oder während der tausend Jahre aus seinem Gefängnis losgelassen. Satan wird NACH den 1.000 Jahren losgelassen. Habe ich Biblisch etwas übersehen? So sage es mir! Wenn nicht, so bezeichnet Jesus Deine Lehre, dass er IN der Drangsal kommt, als falsch. Auch bezeichnet Jesus damit Deine Lehre, dass er bereits IN der Drangsal richten wird, als eine falsche Lehre. Auch dass er Dich bereits IN der großen Drangsal wegen Deinem "Verständnis" und Deiner Treue über die ganze Habe setzen wird, wird sich nicht erfüllen. Auch das Harmagedon IN der großen Drangsal kommt, ist damit unwahr. Auch Deine Aussage, dass "Babylon die Große", wie Du sie siehst, IN der großen Drangsal angegriffen und dort zerstört wird, wäre genauso hinfällig. Jesus sagt unmissverständlich, dass er erst NACH der Drangsal kommt, um zu richten, zu belohnen und zu bestrafen! Und so muss ein Beröerchrist auch Dein Verständnis der großen Drangsal in Frage stellen und alles biblisch neu überdenken! Was die große Drangsal ist, wen sie betrifft und wen nicht, wie lange sie andauert und wie das mit der Verkürzung der Drangsal zu verstehen ist. Auch die Deutung des "Angriffs des neuzeitlichen Assyrers" (siehe WT Nov. 2013) inkl. Deiner Aufforderung, "... dann jede Deiner Anweisungen zu befolgen, ganz gleich, auch wenn sie nicht vernünftig erscheinen", wäre damit sehr bedenklich. Du siehst, lieber Brd. Lösch, wenn Jesus erst NACH der Drangsal kommt, haben wir 8 Millionen Zeugen Jehovas, die im Namen des höchsten Gottes so einiges falsches prophezeien, was angeblich kommen soll, aber nicht so kommen wird. Sie verbreiten (D)eine falschen Lehren. Angesichts 5. Mose 18:20-22 droht uns allen wegen Dir das Strafgericht Jehovas! Deshalb ist es in meinen Augen sehr wohl berechtigt, mich auf Matthäus 18:17 zu berufen . Du, lieber Gerrit, behauptest doch seit 2013 von Dir, dass Du der "verständige Sklave" bist. Wenn das stimmt, dann solltest Du doch der Erste sein, dem das Wort "NACH" in der Bibel auffällt. Ein weiterer Punkt meines letzten Briefes war die Parousia Christi. Nachdem Jesus von der großen Drangsal gesprochen hat, beginnt er den nächsten Satz in Matthäus 24:23 mit: " Wenn dann jemand zu euch sagt. .." Was sagen die falschen Propheten IN der großen Drangsal? Sprechen sie von einem bevorstehenden Kommen Jesu? Nein! "Siehe! Hier ist der Christus" und "Siehe! Er ist in den inneren Gemächern." Die falschen Propheten sprechen über die bereits begonnene Parousia Christi. Sie predigen laut Jesus die Lüge, die vorhergesagte Parousia oder Gegenwart Christi habe bereits IN der großen Drangsal stattgefunden. Im darauf folgenden Vers 27 gibt Jesus die Erklärung warum die Aussage dieser Propheten eine Lüge ist: "Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart (Parousia) des Menschensohnes sein." Hier erwähnt Jesus zum aller ersten Mal selber das Wort Parousia / Gegenwart. Was ist der Unterschied, zwischen einem Blitz, der hinüberleuchtet und einer Person in den inneren Gemächern? Den Blitz siehst du. Die Parousia / Gegenwart eines Christus in den inneren Gemächern siehst du nicht. Und doch fordern die falschen Propheten die Jünger Jesu auf: "Siehe!" Diese Warnung ist nicht an so genannte Weltmenschen gerichtet, sondern an seine Jünger. Hätte seine vorhergesagte Parousia als Richter und Belohner bereits IN der großen Drangsal begonnen, und wäre sie eine unsichtbare Parousia (in den inneren Gemächern), so hätten die falschen Propheten doch die Wahrheit prophezeit. Die Aussage der falschen Propheten, denen die Jünger Jesu weder glauben noch folgen sollen, lautet: 1. Die Parousia Jesu habe bereits IN der großen Drangsal begonnen! ("Denn dann wird Drangsal sein... Wenn dann jemand zu euch sagt...") 2. Und, sie ist eine unsichtbare Parousia." ("Siehe! Er ist in den inneren Gemächern.") Doch Jesus widerspricht diesen Aussagen! Seine prophezeite Parousia und sein Kommen finden erst NACH der großen Drangsal statt. Lieber Bruder Lösch, untersuchen wir doch mal die letzten 1.983 Jahre . Also vom Tod Jesu bis zum heutigen Tag. Das sich im laufe der Jahrhunderten Personen als "falsche Christusse" (Math. 24:24) ausgegeben haben, hatten wir schon des Öfteren. Christus bedeutet "Gesalbter". Wir haben es also hier mit "falschen Gesalbten" zu tun, die versuchen, die Auserwählten irrezuführen . Doch wann in diesen 2.000 Jahren hat jemand die Jünger Jesu jemals versucht mit der Aussage zu täuschen, dass Jesu vorausgesagte Parousia bereits IN oder vielleicht schon VOR der großen Drangsal begonnen hätte? Und zudem, dass diese Parousia unsichtbar sei? Also Jesus ist wie prophezeit bereits wiedergekommen, aber er sei an einem Ort, wo man ihn nicht sehen kann, in den inneren Gemächern. Und trotzdem werden die Auserwählten dazu aufgefordert: "Siehe!" "Sieh hin!" Sind Dir, lieber Bruder Lösch, vielleicht Aufzeichnungen solcher, in Schare auftretenden, falschen Propheten aus der Zeit vor oder in der Zerstörung Jerusalems um 66-70 u. Z. bekannt? Oder aus der Zeit um 98, als Johannes sein Evangelium niederschrieb? Oder 1.000 oder 1.500 u. Z.. Mir ist aus entfernter Vergangenheit nichts dergleichen bekannt. Oder irre ich mich? Und doch muss sich die Prophezeiung Jesu erfüllen. Nicht umsonst sagt Jesus im Vers 25: "Siehe! Ich habe euch im Voraus gewarnt." Erst seid gut 100 Jahren sind diese Gedanken zum ersten Mal in der Weltgeschichte aufgetaucht. "1914 begann die unsichtbare Gegenwart / Parousia Jesu." Und die Stimmen der falschen Propheten, die diese negative Prophezeiung Jesu erfüllen werden immer zahlreicher. 8 Millionen Christen einer speziellen Religionsgemeinde bezeugen im Namen des höchsten Gottes die vorhergesagte Parousia Christi bereits WÄHREND bzw. VOR dem Beginn der großen Drangsal. Und sie prophezeien, obgleich sie sagen: "Siehe! Jesu Gegenwart hat bereits begonnen", dass sich Jesus zurzeit (während seiner Parousia) an einem Ort aufhält, wo man ihn mit Augen nicht sehen kann; Er sei in seinen inneren Gemächern im Himmel. Sie verkündigen fleißig, dass Jesus schon während der Drangsal kommen wird, um zu richten und zu belohnen. Lieber Brd. Lösch, empfindest Du diese Worte als Kritik an Dir und den übrigen sechs Verantwortlichen? Oder als Kritik an "Deinen" Bibellehren? So bedenke bitte eins: Nicht ich kritisiere. Jesus übt Kritik an Dir und Deinen Lehren . Ich bin nur der Überbringer der Botschaft. Paulus sagte von sich als Apostel einmal treffend in 2 . Korinther 1:24 "Nicht, dass wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [EUEREN] Glauben." Was das Prüfen bzw. das prüfen dürfen betrifft, so sind die Anweisungen der Bibel eindeutig (2. Kor. 13:5; 1. Joh. 4:1; 1. Joh. 2:18; 2. Thes. 2:6-12; 2. Joh. 1:7; Apg. 17:11; 2. Thes.2:1-3; Mat. 24:5, 11, 23-26, 42, 43; Math. 25:13; Markus 13:6, 21-23, 33, 35, 37; Luk. 11:35; Luk. 12:37, 38; Apg. 20:30-31; 1. Tim. 4:1 und, und, und). Prüft, Prüft, Prüft! Oder, um die oft wiederholten Worte Jesu zu zitieren, "Bleibt beständig wachsam!" Oder wie es Johannes sagt: "Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen..." (1. Joh. 4;1). Wie andersartig hören sich da doch Deine Anweisungen an. Im Königreichsdienst vom September 2007 schreibst Du uns. z. B., dass "Du es nicht billigst, wenn Zeugen Jehovas eigenständig biblische Themen untersuchen". Lieber Gerrit, was würdest Du uns biblisch raten: Sollen wir nun den Anweisungen Jesu und der Apostel folgen und alles prüfen oder Deinen Anweisungen folgen und das Prüfen unterlassen? Beiden Herren kann ein Christ nicht dienen. Dazu sind die Anweisungen beider Lager zu konträr. Wir nannten uns einst "ernste Bibelforscher". Doch Beröerchristen haben es heute bei den Zeugen Jehovas schwer. Man hört ihnen nicht zu und stellt sie gerne auf die gleiche Stufe wie echte Bibelabtrünnige, obwohl das nicht stimmt. Statt, wie Paulus, ihre edle Gesinnung zu loben, macht man einen großen Bogen um sie. Oder wären die Worte "Angst vor ihnen haben" passender? Ich bin der lebende Beweis für die Behauptung. Man sollte zuhören wenn jemand etwas sagt. Denn man kann nichts prüfen, von dem man nichts weiß. Erst dann kann jeder Einzelne prüfen und entscheiden, ob das Gesagte wahr oder falsch ist. Ob es von Gott stammt oder ob es teuflisches Gedankengut von Abtrünnigen ist. Das Licht besiegt IMMER die Finsternis. Deshalb braucht ein echter Christ keine Furcht vor dem Prüfen zu haben. Die Worte, "lasst alles vom treuen und verständigen Sklaven prüfen" suche ich in der Bibel vergeblich . Es gibt einzig nur die Aufforderung, "selbst zu prüfen". Mein zweitgeborener Sohn, der mir beim Schreiben behilflich ist, fragte meinen erstgeborenen Sohn, ob er meinen Brief erhalten hat. Dieser erwiderte folgendes: "Ich habe ihn erhalten, aber nicht gelesen, da es sich um abtrünnige Gedanken handelt!" Was für ein Widerspruch in sich selbst! Zu gut Deutsch: "Ich weiß zwar nicht, um was es geht, aber ich verurteile es. Ich maße mir ein Urteil darüber an, was ich nicht kenne." Wer hat meinem Sohn nur ein solch unlogisches, widernatürliches und unbiblisches Verhalten beigebracht. Leider war ich es, der ihm vor 60 Jahren als blinder Zeuge Jehovas die unbiblische Anweisung der Wachtturmgesellschaft aufgezwungen hat, dass man nicht Prüfen darf. Ich habe ihn auf das Verweigern der Anweisung der Bibel, alles zu Prüfen und beständig wachsam zu sein, abgerichtet und dressiert wie ein Tier. Heute schäme ich mich für mein damaliges Verhalten und würde alles daran setzen meine Fehler wieder gut zu machen. Doch er ist nun erwachsen und muss seinen eigenen Weg gehen. Ich, der die Propaganda im zweiten Weltkrieg miterlebt hat, hätte es besser wissen müssen. Wie hieß es damals: "Hört niemals den Alliiertensender. Wer dabei erwischt wird, wir erschossen." Jesus verzeihe mir bitte meine begangenen Fehler. Fazit Wie bereits gesagt, wenn Du, Bruder Lösch, oder sonst ein Zeuge anhand der Bibel belegen kann, dass ich mich auch darin irre, so bin ich lernfähig. Wenn Jesus aber in Mat. 24:29 und Markus 13:24 sagt, dass er erst NACH der Drangsal kommen wird, so ist Deine "geistige Speise" die Du austeilst vergiftet. Wenn Jesus und die Apostel es billigen, biblische Themen eigenständig zu untersuchen, dann ist Deine "Speise" vergiftet. Wenn Jesus davor warnt, dass es falsche Propheten geben wird, die behaupten seine Parousia hätte IN der Drangsal begonnen, so ist Deine "Speise" vergiftet (Mat. 24:23-26; Mark. 13:21-23) . Wen Jesus davor warnt, dass es Propheten geben wird, die fälschlich behaupten, Jesus würde sich bei seiner Parousia an einem Ort aufhalten, wo kein menschliches Auge ihn sehen kann (in den inneren Gemächern), so ist Deine "Speise" vergiftet. Übrigens, jedes Mal, wenn Jesus das Wort "sehen" in Verbindung mit seiner vorhergesagten Parousia benutzt (sei es in den Evangelien oder in der Offenbahrung), so setzt Du, lieber Bruder Lösch, das Wort "NICHT" davor und veränderst das geschrieben Wort der Bibel ins Gegenteil. Denke doch mal an Deinen Einladungszettel zum Gedächnismahl 2016: " Du wirst MIT MIR im Paradiese sein." Welche Auferstehung hat denn der Verbrecher neben ihm am Stamm? Die Auferstehung der Gerechten oder der Ungerechten? Wer wird auch noch bei diesem Verbrecher im Paradies sein? Antwort: "Der Menschensohn". Warum benutzt wohl Jesu in diesem Zusammenhang das Wort "Menschensohn" statt "Der Sohn Gottes". Hat es vielleicht etwas mit dem Sehen zu tun, das Christus wiederholt benutzt? Mit dem Erscheinungsbild Jesu, wenn seine versprochene Parousia beginnt? Doch das ist ein anderes Thema. Du siehst, Brd. Lösch, es ist in Deinem Fall sehr wohl begründet, sich an die Versammlung zu wenden, wie es Jesus fordert. Genau so, wie es Paulus mit Petrus tat. Paulus widerstand Petrus ins Angesicht. Die zuvor erwähnten Lehren, aller sieben Männer der leitenden Körperschaft, sind weder mit der Bibel vereinbar noch inspiriert. Prüft nach! Beweist mir aus der Bibel, dass ich mich irre! Wenn ich mich aber nicht geirrt habe, so müssen nicht nur ich, sondern auch die Versammlungen jetzt aktiv werden. Wenn wir uns als Zeugen Jehovas am Verbreiten dieser falschen Lehren beteiligen, tragen auch wir eine Mitschuld. Auch müssten die Versammlungen Euch schreiben, und versuchen euch bezüglich dieser falschen Lehren zur Reue und Umkehr zu bewegen. Ein erstes Zeichen für Reue wäre die Höflichkeit, auf meine Briefe zu antworten. Lieber Brd. Gerrit Lösch, viele Versammlungen, Älteste, Schwestern und Brüder erwarten mit Spannung Deine Reaktion auf diese Bibelstellen. Falsches im Namen des Höchsten zu Prophezeiungen und falsche Lehren zu verbreiten kann kein echter Christ auf die leichte Schulter nehmen. Wenn ihr keine biblischen Aussagen finden könnt, dass Jesus sich geirrt hat und er bereits in der Drangsal kommen wird, so haben wir hier die ernst zu nehmende Sünde des Verbreitens falscher Lehren; hervorgerufen und begründet durch die Mitglieder der leitenden Körperschaft, so wie einst Petrus und den Männern aus dem inneren Kreis um Jakobus. Es geht hier nicht darum, ob ich durch das Äußern der Worte unseres Königs Jesus und der übrigen Bibelschreiber unberechtigte Kritik geäußert hätte und angeblich dadurch die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas von mir aus verlassen hätte. Das ist nicht wahr! Es geht auch nicht darum ein geheimes Rechtskomitee mit mir abzuhalten, so geheim und hinterhältig, wie das nächtliche und geheime Rechtskomitee des Hohenpriesters mit Jesus. Oder ob dieses Komitee ohne mein Wissen abgehalten wird, damit ich die Bibel nicht als Verteidigung benutzen kann. Diese Sachlage betrifft die gesamten Versammlungen der Zeugen Jehovas Weltweit und ist somit öffentlich. Es geht darum, zur Versammlung zu sprechen (Mat. 18:17). Und ob wir als Versammlung der Söhne Gottes Dir helfen können, Deine falschen Lehren einzusehen, zu bereuen und Dich, wie Deine sechs Mittäter aus dem Feuer zu reißen, um Euch vor der angedrohten Strafe durch Jesus zu bewahren. Bitte, bereut und kehrt um von euren falschen Lehren und Prophezeiungen im Namen des Allmächtigen. Bitte!!! Das Thema dieses Briefes: Zwei unterschiedliche Hoffnungen eines Christen Doch nun zu einem neuen Thema. Lieber Bruder Lösch, führen wir ein ernstes Gespräch, so wie es unter Erwachsenen möglich werden sollte. Seid tausenden von Jahren ist jedem klar, dass eine besondere Gruppe Menschen eingesammelt wird. Die Brüder und Schwestern Jesu. Die so genannten Söhne und Töchter Gottes. Menschen, mit denen Jehova und Jesu besonderes vorhat. Die Bibel ist voll von diesen Belegen. Doch Mitte der 1930-Jahre änderte sich etwas Fundamentales im Glauben der Zeugen Jehovas. Die beginnende Einsammlung der so genannten "anderen Schafe" veränderte diese grundlegende Wahrheit der Bibel. Brd. Rutherford verkündete 1935, dass es nun eine zweite Gruppe von Schafen gibt. Schafe, die vom Verhalten, vom Glauben, von ihren Glaubenstaten, ihrer Treue bis in den Tod, der Leitung durch den heiligen Geist und dem hervorbringen der Früchte des heiligen Geistes alle identisch sind. Sogar an der Menge des heiligen Geistes und biblischem Verständnis wären bei beiden Klassen absolut kein Unterschied auszumachen (siehe Wachtturm 1. Mai 2007 S. 31 oder Wachtturm Januar 2016 S. 23-24). Beide Klassen von Schafen predigen die identische gute Botschaft. Beide halten sich an die gleichen Moralvorschriften der Bibel. Beide Gruppen versäumen nicht ihr Zusammenkommen und gehen gemeinsam in die gleichen Versammlungen. Beide Gruppen sind Verkündiger, Dienstamtgehilfen, Älteste, Kreisaufseher u.s.w.. Schafe beider Klassen erwartet die gleiche Härte der Bestrafung bei Fehlverhalten. ABER Diese neue Klasse von Christen, die von Dir als andere Schafe bezeichnet wird, sollen eine andere Hoffnung als die erste Klasse besitzen. Zudem hätte Jesus mit diesen Christen keinen Bund geschlossen. Für diese Christen sei Jesu auch nicht der Mittler. Sie dürften auch nicht von Brot und Wein kosten (siehe Einsichtenbuch Band Nr. 2. Seite 371-372 Thema "MITTLER"). Gleiche Arbeit, gleiches Verhalten, gleicher Glaube aber eine unterschiedliche Belohnung bzw. Hoffnung? Über die Hoffnung(en) welcher Personen reden wir hier? Wir reden NICHT über die Hoffnung von irgendwelchen Ureinwohnern in Amerika oder Australien, die vor 3 tausend Jahren verstorben sind. Wir reden hier auch NICHT von der Hoffnung der biblischen Glaubenshelden, die von Jehova als Gerecht angesehen werden. Deren Hoffnung lasse ich aus Gründen der Übersichtlichkeit auch außen vor. Wir reden hier einzig und allein über die Hoffnung von Jüngern Jesu. Die Hoffnung von Christen! Nur diese Hoffnung ist für uns ausschlaggebend und relevant. Wo die Glaubenshelden der alten Zeit auferstehen werden, ist für meine Hoffnung als Christ und Sohn Gottes unerheblich. Ich rede auch NICHT darüber, wo die die eine oder andere Auferstehung stattfinden wird, und welchen Körper die Auferstandenen jeweils haben werden oder nicht haben werden. Das würde alles vom eigentlichen Thema ablenken. Nämlich von Deiner Behauptung, dass Jesu Jünger, also Christen, zwei unterschiedliche Auferstehungen bzw. Hoffnungen haben! Woher kam 1935 das neue Licht von zwei Hoffnungen für Christen? Wie erlangte Rutherford diese Erkenntnis, die von Dir bis heute propagierte wird? Hatte er eine nächtliche Vision über einen erweiterten Plan Jehovas? NEIN! Er bezeichnete sein neues Licht nicht als eine neue, von Jehova inspirierte Erweiterung der Grundwahrheit der Bibel, die ihm brandneu von Oben mitgeteilt wurde. Es schrieb kein neues 67tes inspiriertes Bibelbuch. Genau so wenig sind die Bibel erklärenden Worten des Wachtturms inspirierte Worte von Jehova. Oder bist Du anderer Meinung? Wenn Deine Aussagen in den Publikationen, lieber Bruder Lösch, inspiriert wären, so dürfte es seid 1919 u. Z. nur Erweiterungen (Erhellung des Lichts) gegeben haben und niemals eine Revidierung oder Änderung einer zuvor aufgestellten Lehrmeinung. Denn der heilige Geist erzählt keine Unwahrheiten! Als kleines Beispiel: Zuerst erzählst Du uns, dass der treue und verständige Sklave 33 u. Z. eingesetzt wurde. Dann erklärst Du uns 2013, dass diese Lehre unwahr ist. Zuerst sagst Du uns, dass Paulus, Johannes, Jakobus und alle Übrigen des ersten Jahrhunderts dazu zählen. Dann stellt sich 2013 heraus, dass dies eine unwahre Geschichte sein. Zuerst machst Du uns über Jahrzehnte weiß, dass generell alle Geistgesalbten zum treuen und verständigen Sklaven zählen würden. 2013 stellst Du fest, das Du die ganze Zeit etwas falschen gelehrt hast behauptest neuerdings, dass nur ihr von der leitenden Körperschaft der Sklave seid. Über Jahrzehnte wird lang und breit über die Klasse des bösen Sklaven (Geistlichkeit der Christenheit) und über die Gewohnheitstrinker gesprochen. 2013 stellt sich nun heraus, dass es eine solche Klasse gar nicht gibt und dass es Unwahrheiten waren, die du uns gelehrt hast. Viele Jahrzehnte wird als Weisheit letzter Schluss von Dir behauptet, Du seiest schon über die ganze Habe gesetzt. Nun stellt sich heraus, alles war ein großer Irrtum von Dir. Von dem so genannten alten Licht über den treuen und verständigen Sklaven hat sich alles geändert bis auf zwei Aussagen: 1. Jesus ist der Herr in diesem Gleichnis und 2. bei der Speise handelt es sich um "geistige" Speise. Der gesamte Rest war die ganzen Jahre falsch erklärt. Du hast uns über die Jahre viel Finsternis gelehrt. Heller werdendes Licht sieht anders aus: Zuerst hätte man im Wachtturm lesen dürfen, dass Jesus einen Sklaven vorhersagt. Wer es ist, sei noch unklar. Dann eine erste Erkenntnis, dieser Sklave muss 1919 eingesetzt worden sein. Wer es ist haben wir noch nicht verstanden. Danach dann das neue Licht: Dieser Sklave besteht aus den Männern der leitenden Körperschaft. Ob es auch einen bösen Sklaven gibt, hat uns der Geist noch nicht offenbart. Dann die neue Erkenntnis: Der Böse Sklave ist nur eine Warnung. Und so weiter. Das wäre heller werdendes Licht. Ob das jetzige Verständnis über das Gleichnis des treuen und verständigen Sklaven endlich richtig ist, bleibt abzuwarten. Woher hatte nun Rutherford dieses "neue Licht"? Aufgrund von altbekannten Aussagen der Bibelschreiber, kam Rutherford zu dieser Überzeugung. Jeder Christ weiß seid 2.000 Jahren anhand der heiligen Schriften, dass es Gott und Jesus um das Einsammeln der Miterben mit Christus geht; um die Söhnen bzw. Töchter Gottes. Um die Könige und Priester. Und dann kommt urplötzlich nach 2.000 Jahren eine neue Erkenntnis aus den gleichen Bibelstellen?! Das macht einen Beröerchristen erst einmal stutzig. Ein Beröerchrist glaubt nicht einmal jeder "inspirierten" Äußerung sonder prüft diese, ob sie mit den übrigen Schriften in Einklang ist (1. Joh. 4:1). In 2.000 Jahren ist das mit den zwei Hoffnungen keinem aufgefallen? Nicht einmal den eigentlichen Bibelschreibern? Sehen wir mal als Beröer genau hin, ob es sich bei den zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen um eine biblisch begründbare Tatsache handelt. Oder ob es sich um "eine andersartige gute Botschaft" handelt, die nichts mit der Lehre Jesus zu tun hat (Gal. 1:6-9). Die Beweise der zwei Hoffnungen für Christen Als Beweise für eine irdische Auferstehungshoffnung werden die vielen Aussagen im AT herangezogen, die von einem Leben hier auf der Erde sprechen. "Die sanftmütigen werden die Erde besitzen". Entweder betrifft es das jüdische Volk und deren Vorfahren oder eben die oben schon erwähnten Verstorbenen, aus der sonstigen Welt. Wenn wir noch die Offenbahrung dazu nehmen, so wird gesagt, dass "das Zelt Gottes bei den Menschen weilen wird und das sie seine Völker sein werden". Und das die "Blätter der Bäume des Lebens zur Heilung für die Nationen bestimmt sind" (Off. 21:3 + Off. 22:2). Das Worte Mensch, Völker und Nationen sind doch sehr deutlich. Menschliches Leben wird auf der Erde weiterhin existieren. Auch wird in Offenbahrung 20 gesagt, dass die Nationen (also Menschen) nach den 1.000 Jahren das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt umzingeln werden (Off. 20:8+9). Ein irdisches Leben und eine Auferstehung auf der Erde sind nach meinem jetzigen Bibelverständnis daher sehr wohl begründet. Doch die Feststellung, dass es in den 1.000 Jahren und darüber hinaus ein irdisches Leben geben wird und Menschen auf der Erde auferstehen, sagt doch nicht das Geringste über zwei unterschiedliche Orte einer Auferstehung für Christen aus. Die Tatsache, dass es Leben im Meer gibt, sagt ja auch nicht aus, dass ich ein Fisch bin! Sehen wir uns also die eigentlichen Beweise näher an. Die Prophezeiungen Da gibt es die prophetische Aussage Jesu aus Johannes 10, wo auch der Name "andere Schafe" herkommt. "Ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Auch diese muss ich bringen." Und die Aussage aus Sacharja 8:23, wo "10 Männer den Rocksaum eines Juden ergreifen und sagen, dass sie mit ihm gehen wollen". Nicht zuletzt wird auch in der Offenbahrung 7 "eine große Volksmenge" erwähnt, der man eine andere Hoffnung und einen anderen Ort der Auferstehung weissagt als den "144.000". Ich erinnere mich auch an neue biblische Wortschöpfungen wie Jonadab-Klasse, wo eine geschichtliche Figur aus dem alten Testament als prophetische Weissagung für eine zweite Klasse von Christen herhalten musste. Na ja, das ist gerade so, als ob man das Seil, das Rahab aus ihrem Fenster hängen lies, als prophetische Weissagung für das Erscheinen einer Internetseite hinstellen würde, die JW.ORG genannt werden wird. Und dass das Festhalten an den jeweils gültigen Glaubenslehren, die dieser Internetseite verbreitet, die einzige Möglichkeit ist, sein Leben in Harmagedon zu retten, so wie dieses Seil bei Rahab, welches aus dem Fenster hing. Die Aussagekraft und Glaubwürdigkeit beider erfundenen Prophezeiungen ist gleich Null. Was auffällt, alle übrigen ernstzunehmenden Beweise von Dir für zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen stützen sich auf ausgedachte Erfüllungen von biblischen Prophezeiungen. Ist Dir das schon mal aufgefallen? Auch wird in zwei von den drei angeführten Prophezeiungen nichts über deren Hoffnung bzw. dem Platz ihrer Auferstehung gesagt. Lieber Gerrit, Du weißt ja, mit dem richtigen Deuten von Prophezeiungen haben Zeugen Jehovas nicht immer ein glückliches Händchen gehabt. Siehe z. B. die oben erwähnten unterschiedlichen Auslegungen über das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven. Oder siehe Wachtturm vom 1. Januar 2013 mit dem Titel: "Jehovas Zeugen und falsche Daten für das Ende". Ich wurde 1956 getauft. 27 Jahre zuvor predigte man der Welt noch, dass die Ceops-Pyramide in Ägypten "der steinerner Zeuge Jehovas" sei. Im Wachtturm vom 1. Januar 2000 wird sie auch "Bibel in Stein" genannt. Die Längenmaße eines Ganges in besagter Pyramide diente der Errechnung des Jahres 1914 (Schriftstudienband 3 "Dein Königreich komme"). Aus Platzgründen beende ich hier die frustrierende Liste von falsch verstandenen Erfüllungen von Prophezeiungen von Dir und Deinen Vorgängern aus den vergangenen 140 Jahren. Aber wen es interessiert, kann sich auf euerer Seite http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200277174 mit dem Titel: "Glaubensansichten klargestellt" einen Überblick verschaffen. Es ist eine lange Liste. Lieber Gerrit, inspiriert sind euere Schriften wahrlich nicht. Und euer Verständnis der Bibel als leitende Körperschaft ließ oftmals sehr zu Wünschen übrig (siehe z. B. das Verwechseln der Worte "IN" und "NACH" der Drangsal vom ersten Brief). Was wahr ist, muss wahr bleiben! Ach ja, das war ja altes Licht. "Liebe Zeugen, vergesst bitte alle Lehren, die älter als 20 Jahre sind und beschäftigt euch nicht mehr mit der damaligen guten geistigen Speise, die die leitende Körperschaft vor dieser Zeit im Wachtturm geschrieben hat." Eine solche Aufforderung werde ich in der Bibel wohl vergeblich suchen. Oder ist Dir eine solche Aufforderung aus den heiligen Schriften bekannt, dass man nichts mehr Bibelbücher lesen sollte, die älter als das neue Testament sind? Auch wenn's weh tut, muss ich festhalten: Euer altes Licht war all zu oft tiefste Finsternis. Bevor ich auf die Auslegungen der obigen Prophezeiungen eingehe, beschäftige ich mich zuerst einmal mit den deutlichen Aussagen der Schrift wo es, im Gegensatz zu Gleichnissen und Prophezeiungen, keinen Interpretationsspielraum gibt. Die deutlichen Aussagen der heiligen Schrift bezüglich der Hoffnung(en) für Christen Wir als Zeugen Jehovas reden viel über die zwei unterschiedlichen Hoffnungen, die die jeweiligen Mitglieder in der Versammlung haben. Dazu benutzen wir die Worte: "Himmlische Hoffnung" oder "Irdische Hoffnung". Man hört immer wieder die Worte: "Ich habe den festen Glauben auf eine irdische Auferstehung, falls ich vor Harmagedon sterbe." Oder: "Ich habe den festen Glauben einmal mit Jesus im Himmel zu leben und zu dienen." Wir als Zeugen Jehovas sind nicht nur gespalten in zwei unterschiedliche Hoffnungen. "Glaube ist die Erwartung ERHOFFTER Dinge." Wir sind auch gespalten in unserem Glauben. Der eine glaubt eine Zukunft auf der Erde zu haben. Der Andere glaubt, in den Himmel zu kommen. Der eine glaubt, dass Jesus einen Bund mit ihm geschlossen hat. Der Andere glaubt, dass Jesus diesen Bund nicht mit ihm geschlossen hat. Der eine glaubt, dass Jesu ausschließlich der Mittler seiner himmlischen Klasse ist. Der Andere glaubt, dass Jesus nicht sein Mittler ist, da er eine irische Hoffnung hat. Der eine glaubt gesalbt, und ein Sohn Gottes zu sein. Der Andere glaubt, dass er nicht gesalbt sei und zählt sich nicht zu den Söhnen Gottes. Der eine glaubt, dass er von den Symbolen nehmen muss. Der Andere glaubt, dass es ihm verboten sei, von den Symbolen zu kosten. Wir als Zeugen Jehovas sind wahrlich gespalten in unserer Hoffnung und auch in unserem Glauben. Wir sind ZWEI Herden unter einer Führung. Aber nicht EINE Herde unter einem Hirten, so wie es Jesus voraus gesagt hat (Joh. 10:16). Es ist immer noch deutlich zu erkennen, wer zu der einen Herde von Schafen gehört und wer zu der anderen Herde von Schafen zählt. Sehen wir mal in der Bibel nach, ob sich die Idee von zwei Hoffnungen, wie sie immer genannt werden, mit der übrigen Bibel in Einklang bringen lassen. Hören wir mal, welche Antwort Paulus Bruder Rutherford auf seine Vermutung gibt, das es zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen gibt: "Da ist ein Leib und ein Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe" (Eph. 4:4) Das ist doch mal eine deutliche Antwort auf die Frage, wie viele Hoffnungen es für Christen gibt. Paulus spricht hier nicht von dem pauschalen Gedanken auf Hoffnung; der Rettungsmöglichkeit für jeden durch Christus. Paulus ist präzise in seiner Wortwahl. Er spricht von der Hoffnung auf eine BERUFUNG. Wer wird denn BERUFEN? Etwa die so genannten Weltmenschen? Nein es sind die Jünger Jesu. Die Söhne Gottes. Da bleibt kein Interpretationsspielraum. Paulus gibt Christen eine ganz deutliche Antwort auf die Idee, dass es vielleicht zwei Hoffnungen für Nachfolger Jesu geben könnte. Er sagt knallhart NEIN zu dieser Idee. Er weißt unseren Bruder Rutherford ganz schön in seine Grenzen, meinst Du nicht auch Brd. Lösch? Eine zweite Hoffnung für einen Jünger Jesu? Was für ein abtrünniger Gedanke. Zumindest sieht es Paulus so. Um den Gedanken von zwei Hoffnungen für Christen in diesem Text unterzubringen, müsste er folgender Maßen in der NWÜ verändert werden: "Da ist ein Leib [ DA SIND ZWEI LEIBER] und ein Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung [IN den zwei HOFFNUNGEN] berufen worden seid, zu der ihr [ JEWEILS] berufen wurdet; e i n Herr, e i n Glaube [ ZWEI GLAUBEN] , e i n e Taufe [ ZWEI TAUFEN] " (gefälschter Eph. 4:4 um die Meinung Rutherfords zu decken) Doch Paulus erwähnt im folgenden Vers 5 noch eine andere Tatsache: "Es gibt nur EINE Taufe!" Dieser Gedanke aus der NWÜ ist tödlich für die Überlegung von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen. Warum? Du, Brd. Lösch, behauptest doch, dass die "Neue Weltübersetzung" (NWÜ) die genaueste Übersetzung ist, die es Weltweit gibt. In Galater 3:26-29 schreibt Paulus gemäß NWÜ: "26 Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle , die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich EINER Verheißung." Die Aussage ist ganz leicht zu verstehen. Jeder, der in Christus getauft wurde, ist ein Sohn Gottes. Da es gemäß Epheser 4:5 aber nur EINE Taufe gibt, ist jeder Christ ein Sohn Gottes. Deshalb benutzt Paulus auch die Worte: "IHR ALLE seid tatsächlich Söhne Gottes". Oder erhalten die "anderen Schafe" bei uns eine andere Taufe, als die so genannten Geistgesalbten? Das wäre mir neu. Lieber Gerrit, hast Du verstanden, was Paulus da sagt? Hier geht es um die Auswirkungen die der Glauben an Jesus und die christliche Taufe im Namen des Sohnes aus Matthäus 28:19 und Apostelgeschichte 2:38,39 auf ALLE GETAUFTE CHRISTEN hat. Es geht natürlich nicht um die Taufe des Johannes (Apo. 19:1-7). Ich bringe die Aussage des Apostel Paulus auf den Punkt: "ALLE die Glauben an Christus Jesus haben und getauft wurden, sind Söhne Gottes! Und ALLE, die getauft wurden sind in Gemeinschaft mit Christus, gehören ihm an, sind Abrahams Same und Erben! Es gibt keinen Unterschied bei Christen, egal welchen Stand, Herkunft oder welches Geschlecht sie haben mögen" Es gibt nur EINE christliche Taufe! Es gibt nur EIN Glaube! Es gibt nur EINE Hoffnung! Sie sind wahrlich eine Herde unter einem Hirten (Joh. 10:16), auch wenn es Unterschiede in Bezug auf Herkunft, Stand und Geschlecht gibt (Gal. 3:28). Da es keine zwei Arten der christlichen Taufe gibt (Eph. 4:5), kann es auch keine zwei Klassen Christen mit unterschiedlichen Hoffnungen geben. Alleine diese zwei Bibelstellen beerdigen den neuartigen Gedanken Rutherfords von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen. Hier den gleichen Bibeltext aus Galater 3, so wie man ihn verfälschen müsste, damit man den Gedanken an zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen überhaupt unterbringen kann: "26 Ihr alle seid tatsächlich [ NICHT ALLE SIND ] Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle [ NICHT ALLE ], die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch [ UND ] Grieche, da ist weder Sklave noch [ UND ] Freier, da ist weder männlich noch [ UND ] weiblich; [ DA IST EIN GESALBTER UND DORT EIN ANDERES SCHAF, DA IST EIN JUDE UND DORT DIE ZEHN MÄNNER, DIE SEINEN ROCKSAUM ERGREIFEN ]; denn ihr alle sind [ DENN NICHT ALLE SIND ] einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr [ NUR DIEJENIGEN, DIE CHRISTUS ANGEHÖREN, SIND ] wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung." Paulus kannte die Prophezeiung über die anderen Schafe und aus Sachaja 8. Doch er teilt uns im Original Bibeltext genau das Gegenteil mit, was Rutherford anfing uns 1935 zu lehren. Paulus macht klar, dass alle Christen gleich sind. Und alle Christen die gleiche Hoffnung haben, ganz egal woher sie stammen, welchen Rang sie besitzen oder welches Geschlecht sie haben. Doch diese zwei Bibeltexte genügen mir nicht bei einem so wichtigen Thema. Schauen wir mal, welche Schriftstellen man noch alles in der neuen Weltübersetzung verändern müsste, um die Theorie von zwei Hoffnungen für Christen eine Grundlage zu geben. "Denn alle [ NICHT ALLE ], die durch Gottes Geist geleitet werden, sind Söhne Gottes." (Römer 8:14) "Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden [ gesalbt sind ], sind Söhne Gottes." (Römer 8:14) "Jeder [NICHT JEDER], der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." (1. Joh. 5:1) "so daß ihr, die Augen eures Herzens erleuchtet, erkennen mögt, welches die Hoffnung ist [ die BEIDEN Hoffnungen sind ], zu der er euch [ jeweils ] berufen hat, welches der Reichtum der Herrlichkeit ist, den er als Erbe für die Heiligen bereithält," (Eph. 1:18) "... aufgrund einer Hoffnung [ zwei unterschiedlichen Hoffnungen ] auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat,..." (Titus 1:2) "4 Als jedoch die Güte und die Liebe zum Menschen auf Seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, 5 rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. 6 Diesen [Geist] goss er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, 7 damit wir [ einige von uns ], nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerechtgesprochen worden sind, Erben würden gemäß einer Hoffnung [ einer von zwei Hoffnungen ] auf ewiges Leben." (Titus 3:4-7) "18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, dass Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung [ Hoffnungen ] zu ergreifen. 19 Diese Hoffnung [ Hoffnungen ] haben wir als einen Anker für die Seele" (Heb. 6:18,19) "3 Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns [ einigen von uns ] eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch [ für einige von euch ]," (1. Pet. 1:3,4) "Sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen, stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung [ die zwei Hoffnungen ] verlangt, [die] in euch [ist]," (1. Pet. 3:15) "Geliebte, jetzt sind wir [ einigen von uns ] Kinder Gottes, aber noch ist nicht offenbar gemacht worden, was wir sein werden. Wir wissen, dass, wann immer er offenbar gemacht wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn so sehen, wie er ist. [ Das trifft aber nicht auf die große Volksmenge zu. ] 3 Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn gesetzt hat, läutert sich selbst, so wie dieser lauter ist. [ Die anderen Schafe, die keine Kinder Gottes sind, läutern sich ebenfalls ]" (1. Joh. 3:2,3) (Das Johannes-Evangelium und seine drei Briefe wurde nach der Offenbahrung geschrieben! Johannes wusste von dem Gleichnis (in Zeichen geschrieben) der großen Voksmenge! "Lasst uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung [ zwei Hoffnungen ] ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat." (Heb. 10:23) "Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir von eurem Glauben in Verbindung mit Christus Jesus gehört haben und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbehalten ist [ auf Rettung ]." (Kol. 1:3-5) "Jetzt aber ist es seinen Heiligen [ und den anderen Schafen ] offenbar gemacht worden, 27 denen bekannt zu geben es Gott gefallen hat, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit [ einigen von ] euch, die Hoffnung auf seine Herrlichkeit [ oder für die Anderen von euch, die Hoffnung auf eine irdische Auferstehung ]." (Kol. 1:26,27) "Freut euch in der Hoffnung [ in den ZWEI Hoffnungen ]. Harrt in Drangsal aus. Verharrt im Gebet." (Römer 12:12) "23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir [ einige wenige von uns ] ernstlich auf die Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem Leib. 24 Denn in dieser Hoffnung sind wir [ einige wenige von uns ] gerettet worden;" (Römer 8:23,24) "Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind [ den Ort einer HIMMLISCHEN Auferstehung ].." (Römer 8:16). "Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir [ EINIGE ] Gottes Kinder sind." (Römer 8:16). "18 Demzufolge halte ich dafür, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns [ an einigen von uns ] geoffenbart werden wird. 19 Denn die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung harrt auf die Offenbarung der Söhne Gottes." (Römer 8:18-19) "Niemand kann [MANCHE können ] sagen: „Jesus ist [mein] Herr!“, ausgenommen [AUCH OHNE] durch heiligen Geist" (1. Kor. 12:3) "Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht [EVENTUELL ALS ANDERES SCHAF TROTZDEM] an" (Römer 8:9) "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er [ Nur 144.000 gab er ] Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen Namen ausübten; 13 und sie [ NUR 144.000 ] wurden nicht aus Blut noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren. [ Die Übrigen seiner Jünger nicht ] ." (Joh. 1:12,13) (Das Johannes-Evangelium und seine drei Briefe wurde nach der Offenbahrung geschrieben! Johannes wusste von dem Gleichnis (in Zeichen geschrieben) der 144.000! Und doch findet diese Zahl keine Erwähnung in seinen Briefen.) "Ihr aber seid [ Einige von Euch ] sind „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz,..." (1.Petrus 2:9) Vorsicht! Diese 22 Bibelstellen sind alle gefälscht. Die Originalworte wurden durchgestrichen und das Fette in den Eckigen Klammern der NWÜ hinzugefügt. Es sollte sich doch wenigstens ein Satz im NT finden lassen, der von zwei Gruppen von Jüngern Jesu spricht, die sich bezüglich der Orte ihrer Hoffnungen unterscheiden. Eine DEUTLICHE Aussage wäre z. B. Sätze wie: "Ich Johannes schreibe euch über die zwei Hoffungen eines Christen. Während die einen im Himmel regieren, werden die Übrigen die Erde besitzen." (4. Johannes 1:33) "Ich Paulus schreibe euch, dass die christlichen Brüder, die eine irdische Hoffung haben, beim Abendmahl des Herrn keines Falls von den Symbolen nehmen sollen. Sie sollen nur zuschauen, während die Brüder Christi von Brot und Wein kosten." (3. Kor. 2:7) "Und ich sah die 144.000 auf dem Berge Zion stehen und die große Volksmenge, die aus der großen Drangsal kam, jubelte ihnen von der Erde aus zu." (2. Off. 1:1) "Und ich sah eine große Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermochte. Und sie lebten fortan auf der Erde bis in alle Ewigkeit, während die 144.000 vom Himmel auf sie herabblickten und tausend Jahre lang ihre Könige und Priester waren." (Off. 35:3) So oder so ähnlich müsste man die "Neue Weltübersetzung" verfälschen, damit man sagen könnte: "In der Bibel wird eine zweite Hoffnung für Christen erwähnt." Oder irre ich mich? Es würde mich ernsthaft interessieren, welche deutlichen Bibeltexte Du anführen wirst, die von zwei Hoffnungen für Christen sprechen. Wie sagt Paulus in Römer 8:14 so tröstlich: Denn ALLE , die durch Gottes Geist geleitet werden, diese SIND SÖHNE GOTTES . " Jeder , der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." (1. Joh. 5:1) In den Publikationen wird meistens Römer 8:14 nicht von Dir zitiert, sondern die Aufforderung gegeben doch bitte erst ab Vers 15 zu lesen. Deshalb geht die Aussage von Paulus stillschweigend verloren, dass ALLE vom Geist geleiteten Personen, Söhne Gottes sind und somit Kinder Gottes und Miterben mit Christus sind. Ich bitte Dich und alle übrigen Leser darum, dass die von mir zitierten Verse im Zusammenhang gelesen werden, um biblische Sinnverfälschungen zu vermeiden so wie Deine aus Römer 8:14. Du, lieber Brd. Lösch, weist immer wieder darauf hin, dass beide Klassen von Schafe in der Gemeinde der Zeugen Jehovas an den Früchten des Geistes arbeiten sollen. Älteste oder Dienstamtgehilfen kann man nur werden, wenn sie erkennen lassen, dass der heilige Geist in ihnen wirksam ist. "ALLE, die durch Gottes Geist geleitet werden sind Söhne Gottes." Paulus sagt nicht: "Alle die mit heiligen Geist gesalbt sind." Wenn der heilige Geist einen Christen auch nur leitet, ist er schon ein Sohn Gottes. So sagt es zumindest Paulus. Und in dem folgenden Vers 16 schreibt Paulus auch nicht: "Der Geist bezeugt mit unserem Geist, das wir in den Himmel kommen." Und auch nicht: "Der Geist bezeugt mit unserem Geist den Ort einer Auferstehung." Der Geist bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind und zu ihm gehören. Du wie ich wissen ganz genau, dass es hier um ein Gefühl der Liebe und des Vertrauens geht, welches jeder Christ in seinem Innern erfährt. Ein Gefühl der innigen Zuneigung und Verbundenheit zu unserem himmlischen Vater. Jeder Zeuge Jehovas kennt dieses Gefühl eigentlich schon. Denkt aber bei sich: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf". Die meiste Zeugen glauben, dass unser Geist unbedingt eine im Himmel begründete Hoffnung bezeugen muss. Das ist aber nicht nur grundlegend falsch. Sondern auch unbiblisch nach Römer 8:16. Der Geist bezeugt lediglich, dass wir Kinder Gottes sind. Und nicht den Ort einer Auferstehung. Ich, für meinen Teil, werde dorthin gehen, wo mich Jesus hinschicken wird. Jesus lehrte uns nicht umsonst, dass wir den Allmächtigen beim Beten mit einem vertrauten "Vater" ansprechen sollten. Oder hast Du deinen leiblichen Vater mit Herr Lösch angesprochen. Vielmehr hast du ihn liebevoll Papa oder Daddy genannt. Lieber Gerrit, vertraue auf die Aussage von Paulus. Er wusste, von was er schrieb, denn Jesus sprach persönlich mit ihm. Du siehst also, dass es für die ersten Christen und die Bibelschreiber ein völlig fremder Gedanke war, dass es unter ihnen zwei unterschiedliche Gruppen gegeben hat; also zwei unterschiedliche Hoffnungen gab. Wie schon des Öfteren erwähnt, höre ich mir gerne weitere Schriftstellen an, die Deine Idee von zwei Hoffnungen für Christen unterstützen. Einen Moment Lieber Bruder Lösch, Du könntest hier einwenden: "Es ist schon Richtig, dass das Neuen Testament ausschließlich zu und über Söhnen Gottes spricht. Mit den beiden Ausnahmen von Johannes 10:16 und Offenbahrung 7:9-17. Das liegt aber daran, dass es die Klasse der "anderen Schafe" im ersten Jahrhundert noch nicht gab. Diese Klasse existiert erst seid dem erleuchtenden Licht von Brd. Rutherford im Jahre 1935. Deshalb erfährt man aus dem "Neuen Testamen" fast nichts über die Christen dieser zweiten Klasse, die eine andere Hoffnung haben als alle Christen vom ersten Jahrhundert bis 1935." 1. Diese Klasse, die Du "anderen Schafe" nennst, übersteigt die Zahl des so genannten Überrestes um das 500fache. Und sie verrichten somit weltweit 99,8% der Predigttätigkeit. Sie sind heute die Hauptstütze und Hauptmasse der Versammlungen. Und sie erledigen sozusagen die ganze Arbeit der "Gesalbten". Auch bei den Spenden. Und dieser großen Volksmenge sollen in der Bibel nur ein paar Worte gewidmet sein? 2. Du kennst doch Amos 3:7 "Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart." Woher hatte denn Brd. Rutherford dieses Wissen? Denn wie die obigen Bibelstellen belegen: Aus dem NT hatte er diese Idee nicht! Es gibt keine Deutung einer Prophezeiung, die eine weitere Klasse von Christen mit einer anderen Hoffnung stützen würde, ohne dabei dutzende von Bibelstellen als falsch oder unzureichend Formuliert hinzustellen. Du kennst doch die Anweisung von Johannes: "Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind." Ein wahrer Beröerchrist glaubt niemals so genannten inspirierten Äußerungen ohne sie anhand der übrigen Bibel geprüft zu haben. Ist eine Äußerung wahr, (oder vielleicht sogar inspiriert) so widerspricht sie keinem einzigen Satz in der Bibel. Was man von der Lehre von einer zweiten Klasse Christen mit einer andersartigen Hoffnung, als der Hoffnung der Söhne Gottes, wahrlich nicht sagen kann. Wenn es eine solche Klasse geben würde, würde man, laut Amos 3:7, auch deutliche Aussagen zu dieser Klasse in der heiligen Schrift finden. 3. Da hätte ich doch beinahe zwei wichtige Schriftstellen vergessen zu erwähnen. Viele Prophezeiungen der Bibel sind verschlüsselt. Und es braucht den heiligen Geist, um sie zu verstehen. Doch es gibt zwei Endzeit-Prophezeiungen des Paulus, die ganz und gar unverschlüsselt sind. Jeder Mensch kann die Worte lesen und deren Sinn verstehen. Selbst ein ungläubiger. Wenn Du, lieber Gerrit, die Schriftstellen über das Kommen Jesu liest, frage dich, wo in dieser Schilderung die "anderen Schafe" eine Erwähnung finden? Paulus wusste ja von den anderen Schafen. Und da es sich bei seiner Schilderung um ein heiliges Geheimnis handelt, sollte jeder von uns davon ausgehen, dass diese Prophetie komplett ist. Und das der Apostel Paulus da nichts vergessen hat zu erwähnen. "50 Indes sage ich dies, Brüder, dass Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber ALLE verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, MUSS Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, MUSS Unsterblichkeit anziehen." (1. Kor. 15:50-53) "13 Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben , mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten." (1.Tes. 4:13-18) Und nun lieber Gerrit? Hast Du in den prophetischen Worten des Paulus irgendetwas von einer anderen Hoffnung gelesen, als die der Söhne Gottes? Paulus erwähnt alle Möglichkeiten: Erstens die, die bereits verstorbenen und zweitens die, die beim Kommen Jesu noch am Leben sind. Wo ist Deine Klasse von Christen, die beim Kommen Jesu NICHT verwandelt werden? Wo ist Deine Gruppe von Christen, die nach ihrer Auferstehung NICHT entrückt werden. 1. Tes. 4:18 spricht vom Trost für die Brüder. Welchen Trost spenden die Worte des Paulus den fleißigen und gläubigen Zeugen Jehovas, die sich zur großen Volksmenge zählen? Gar keinen! Nicht den geringsten! Wenn Deine Lehre wahr wäre, von den zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen, so hätte Paulus auch für sie tröstende Worte gefunden. "Niemals sah ich einen Gerechten gänzlich verlassen." Wie sagt Paulus in 1. Kor. 15:50 "Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben ." Wer sind noch mal die Schafe nach Deinem aktuellen Verständnis von Mat. 25? Vers 34: "Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich , das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist." (" Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben." 1. Kor. 15:50) Aber Du weißt ja, Bruder Lösch, ich bin noch lernfähig. Zeige einem 90 jährigen Bruder Deine Beweise anhand der Bibel, die zweifelsfrei von unterschiedlichen Hoffnungen für Christen sprechen! Zeige mir die beiden unterschiedlichen Helme der Hoffnung bei der Waffenrüstung eines Jünger Jesu. Und ich verspreche, darüber nachzusinnen. Die Prophezeiungen genauer betrachten Die Bibel hat nun klar herausgestellt, das mindestens zwei Dutzend Bibeltexte entweder schlampig formuliert oder schlicht und ergreifend falsch sein müssen, wenn Rutherfords Idee stimmen würde, das es zwei Hoffnungen für Christen gibt. Allein diese Tatsache lässt nur einen Schluss zu: Die Deutungen der von Dir benutzen Gleichnisse und Prophezeiungen müssen wieder mal, wie schon so oft, falsch sein. Wenden wir uns nun den eigentlichen Deutungen der Prophezeiungen zu, die Du, lieber Gerrit, und deine Vorgänger als angebliche Beweise präsentieren. Es wird immer wieder zwei Frage auftauchen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied in den Hoffnungen gemacht??? (In Deiner Haut möchte ich jetzt wirklich nicht stecken.) Beginnen wir mit Joannes 10. "7 Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder , der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin. 16 Und ich habe andere Schafe , die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten." Nun die Standardfragen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu den Hoffnungen gemacht? Ich komme mir irgendwie blöd vor, wenn ich diese Frage überhaupt stellen muss. Allein durch die zuvor erwähnten Bibeltexte kenne ich bereits die Antwort bevor ich genau nachlese. Keinen Pips über einen Ort einer Auferstehung oder dem Ort des Lebens, wo die Schafe leben werden. Keine Unterscheidung von Hoffnung und Hoffnung. Oder sollte ich besser sagen von Weide, Rettung und Leben. Sagt Jesus hier: "Ich habe andere Herdentiere wie Ziegen. Auch diese muss ich bringen. Und sie folgen mir getrennt?" Genau genommen spricht dieses Gleichnis sogar gegen den Gedanken von Rutherford. Schafe sind Schafe und keine Ziegen. Das Einzige, indem sie sich unterscheiden ist der Heimatstandort. Nur mal angenommen: Die ersten Schafe aus der Hürde, wäre die Schafe aus dem Volk der Israeliten. Dann wären die Schafe, die nicht aus dieser Hürde (Gesetzesbund) kommen alle Heidenchristen. Angefangen mit Kornelius. Und schon können wir keinen Widerspruch zu den obigen 24 Bibelstellen mehr entdecken. Alles wäre im Einklang und alles wäre Wahrheit. Es ist manchmal nur wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Nur wer die richtige Frage stellt, kann auch die richtigen Antworten bekommen. Fahren wir fort mit Sachaja 8: " 20 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird noch sein, dass Völker und die Bewohner vieler Städte kommen werden; 21 und die Bewohner einer [Stadt] werden gewiss zu [denen] einer anderen gehen und sagen: „Lasst uns allen Ernstes hingehen, um das Angesicht Jehovas zu besänftigen und Jehova der Heerscharen zu suchen. Ich selbst will auch gehen.“ 22 Und viele Völker und mächtige Nationen werden tatsächlich kommen, um Jehova der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und das Angesicht Jehovas zu besänftigen.‘ 23 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird in jenen Tagen sein, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen ergreifen, ja sie werden tatsächlich den Rocksaum eines Mannes ergreifen, der ein Jude ist, indem [sie] sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, [dass] Gott mit euch ist.“ ‘ “" Auch hier die gefürchteten Standardfragen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu den Hoffnungen gemacht? Wie könnte es anders sein. Schon wieder werden in dieser Prophezeiung keine Angaben zu beiden Fragen gemacht. Oder ließt Du etwas anderes, lieber Bruder Lösch? Keine Silbe über eine spezielle Hoffnung. Einfach nur die Aussage, dass Menschen aus allen Völkern, Sprachen und Zungen und Nationen den Weg der wahren Anbetung Jehovas einschlagen werden und Jehova damit besänftigen werden. Und somit denen folgen, die den Weg bereits beschreiten, nämlich Menschen aus den Israeliten. Das erinnert mich sehr an das mögliche Verständnis aus Johannes 10 von Israeliten und Heiden als "andere Schafe". Alle auftretenden biblischen Widersprüche lösen sich mit dieser Erklärung in Luft auf. Was ist im Übrigen das Ziel dieser Menschen aus den Nationen, die Jehova anbeten möchten? Die Stadt Jerusalem. Heb. 12: "22 Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut]." Off. 3: "12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben." Off. 21: "2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." Off. 21: "10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam" Es gibt zwar noch eine weitere, mir bekannte, mögliche Erfüllung dieser Prophezeiung. Doch Dir, lieber Bruder Lösch, fehlt für diese Erklärung einiges Grundwissen und besonders der Glauben über den Ort, wo sich diejenigen mit der so genannten "Himmlischen Auferstehung" wahrscheinlich überwiegend aufhalten werden. Lieber Gerrit, Dein eigentliches Hauproblem liegt darin, dass Du Jesu nicht wirklich glaubst. Wenn versprochen wird, dass Jesus wieder in den bewohnten Erdkreis eingeführt wird, dann schreibst Du im Wachtturm: "Das glaube wir nicht". Wenn Jesus zigmal versichert, dass selbst die Nationen seine Herrlichkeit sehen werden, wenn er wieder kommt, so sagst Du: "Wir als Zeugen Jehovas glauben nicht an so einen Quatsch, dass die Nationen Jesus sehen werden." Wenn Jesus dem Verbrecher verspricht, dass er MIT IHM im Paradies sein wird, so rufst Du in die Welt hinaus: "NEIN! NEIN! NEIN Jesus! Das ist dir nicht erlaubt!" Wenn Jesus seinen Apostel versichert, dass er wieder vom Ertrag des Weinstockes kosten wird, ist Deine Antwort immer die Gleiche: "Jesus irrt sich. Der wird niemals wieder Wein trinken. Glaubt bitte uns und nicht Jesus". Wenn die Bibel schreibt, das Jesus als Menschensohn wiederkommen wird, mit dem Erscheinungsbild eines Sohnes eines Menschen, also zumindest mit einem optischen menschlichen Erscheinungsbild, so ist Dein Aussage immer die gleiche: "Jesus, wir als Zeugen Jehovas glaube das nicht". Selbst wenn Jesus in der Offenbahrung persönlich verspricht, dass jedes Auge ihn sehen wird, selbst die, die ihn durchstochen haben, so hast Du keinen Glauben an seine Zusage. Wenn in 1. Thes. 4 davon gesprochen wird, dass der Herr vom Himmel herabkommen wird, und dass es eine Zusammenführung der auferstandene bzw. verwandelten Christen in der Luft mit Jesus stattfinden wird, hast Du keine Glauben daran. Selbst der Satz in 1. Thes. 4:15 "Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort " hinterlässt bei Dir keinerlei Eindruck. Wahrlich, Dein Problem und das Problem Deiner 6 Mitherrscher ist euer mangelnder Glaube an die Aussagen Jesu. Bei der großen Drangsal ist es genau so. Jesus sagt: "Ich komme NACH den Tagen jener Drangsal". Und was sagt ihr? "Nein Jesu du irrst dich wieder Mal. Du kommst während der Drangsal." Jesus klärt uns in Matthäus 24 darüber auf, das man die falschen Propheten an der Aussage erkennen wird, Christus sei bereits während der Drangsal gekommen und seine Parousia hätte bereit zu diesem Zeitpunkt begonnen. Und was ist Deine Aussage, lieber Gerrit? "Glaubt das ja nicht, was Jesus da gesagt hat. Das würde ja auf unsere Lehre zutreffen, wie die Faust aufs Auge." Jesus sagt noch eine weitere Lehre der falschen Propheten voraus; Nämlich dem Gedanken der versteckten Parousia Christi ("Er ist in den inneren Gemächern"). Und was ist Dein Lieblingswort bezüglich der Parousia Jesu? "Unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar." Warum habe ich das Wort 5 Mal wiederholt? Weil jetzt in dieser einen Zeile dieses Wort genau so oft steht, wie es zahlenmäßig in der kompletten Bibel vorkommt. Jesus verfügt, dass man seines Tods durch "Essen und Trinken" gedenken sollte. Was ist euere Lehre? "Esst NICHT! Trinkt NICHT! Lasst die Symbole an euch vorüberziehen! Schaut nur zu!" Jesus sagt, sprich bei Sünden zur Versammlung, wenn alle übrigen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Aber ihr haltet lieber geheime Kirchengerichte ab, wie damals der Hohepriester Kephas mit Jesus. Möglichst keine Zeugen bei Komiteeverhandlungen. Selbst, wenn jemand darum bittet. Jesus erwartet, dass seine Jünger ständig wachsam bleiben. Und die Apostel bestätigen die Anweisung, dass jeder Jünger genau Prüfen soll. Und welche Anweisung lasst ihr vom Stapel? "Wir billigen es nicht, wenn ihr eigenständig biblische Themen untersucht." (Königreichsdienst Sep. 2009) Hast Du etwa den Haupteckstein verworfen? "7 Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden“ 8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden." (1. Petrus 2:7,8) Die Liste geht noch viel weiter. Das hier ist ja schließlich erst der zweite von etwa 16 Briefen. Jedem, der vielleicht noch vor einer Stunde über den Gedanken gelacht hat, dass ungläubigen Nationen Jesus jemals wirklich sehen könnten, sollte spätestens jetzt klar sein, dass er in Wirklichkeit Jesus ausgelacht hat. Wenn Jesus tatsächlich wieder kommt, so wie er es gesagt hat, also mit dem Verbrecher im Paradies 1.000 Jahre wandeln wird, was glaubst Du: Wo werden sich dann wohl seine erkauften Priester und Könige aufhalten? "Die Schafe folgen dem Lamm wohin es auch geht!" Der hauptsächliche Aufenthaltsort der Söhne Gottes hat nichts mit dem zutun, was sie in Wirklichkeit sein werden. Die optische äußere Erscheinung sagt gar nichts darüber aus, was wir sein werden, wie es Johannes erwähnt. ("Was wir sein werden, ist noch nicht offenbar gemacht") Wir werden sein WIE die Engel. Engel sind in beiden Welten zu Hause. Im Unsichtbaren und im Sichtbaren. Engel können sehr wohl essen und vom Ertrag des Weinstockes kosten. Ja sogar Partnerschaften eingehen und Kinder zeugen. Engel sind Weltengänger. Nicht umsonst wird gesagt, dass das Zelt Gottes bei den Menschen weilen wird. Und dass das himmlische Jerusalem auf die Erde kommen wird. Was meinst Du: Wie soll es möglich sein, dass nach den 1.000 Jahren die heilige Stadt von menschlichen Feinden umzingelt werden soll, wenn diese Stadt sich im unsichtbaren Bereich aufhält? Aber dieses Wissen und die Konsequenzen daraus werden jedem verschlossen bleiben, wenn er keinen Glauben an die Zusagen Jesu hat. Ach ihr kleingläubigen! Hättet ihr nur den Glauben eines Senfkornes. Bei Gott ist doch alles möglich. Betet doch bitte um mehr Glauben. Und er wird euch freigebig geschenkt werden. Doch genug. Ich belasse es bei der zuvor aufgezeigten einfachen Erklärung und Lösung, dass es sich bei dieser Prophezeiung auch um Anbeter Jehovas handeln könnte, die keine gebürtigen Israeliten sind, so wie Kornelius. Und schon gibt es bei dieser Deutung keine Widersprüche mehr in der Bibel. Kommen wir zur Offenbahrung 7: " 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels: 9 Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm. 13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“ Und wieder stelle ich die gleichen Fragen: 1. Wird in dieser Prophezeiung überhaupt etwas von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu der Hoffnung der Söhne Gottes gemacht? Auch hier muss man bei den Tatsachen bleiben. Jetzt kommt noch eine dritte wichtige Frage hinzu: 3. Worin unterscheiden sich die große Volksmenge von den 144.000 bzw. den Söhnen Gottes? Überprüfen wir die Aussagen zu der großen Volksmenge genau: Die Nationalität Aussage: Die große Volksmenge kommt aus ALLE Nationen, Stämmen, Völkern und Zungen Diese Menschen gehören nicht einer einzelnen Nationalität an wie die 144.000. Sie kommen aus aller Herren Länder. Wo hingegen die 144.000 alles gebürtige Israeliten sind. Da haben wir einen Unterschied! Das erinnert mich sofort an das Zeitalter, welches mit Kornelius, dem ersten Heiden begann. Gott wandte zum ersten Mal seine Aufmerksamkeit den Nationen zu. Das würde sich auch mit der gleichen Deutung bezüglich Sachaja 8 decken. Und der Aussage von den anderen Schafen aus Johannes ohne die Bibel verbiegen und fälschen zu müssen. Einsichtenbuch Band 2 Seite855, 856 Thema "Schlüssel": Wie gebrauchte Petrus die ihm anvertrauten „Schlüssel des Königreiches“? Jesus sagte zu Petrus: „Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde lösen magst, wird das sein, was in den Himmeln gelöst ist“ (Mat 16:19). Die Bedeutung dieser Schlüssel müßte logischerweise aus anderen Bibeltexten hervorgehen. Jesus sprach ebenfalls von Schlüsseln, als er zu den gesetzeskundigen geistlichen Führern sagte: „Ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert!“ (Luk 11:52). Ein Vergleich dieses Textes mit Matthäus 23:13 zeigt, daß mit dem „Hineingehen“ der Eingang in das „Königreich der Himmel“ gemeint ist. Daraus, daß Jesus Petrus gegenüber das Wort „Schlüssel“ gebrauchte, ist zu entnehmen, daß Petrus das Vorrecht haben würde, ein Unterweisungsprogramm einzuführen, durch das besondere Gelegenheiten in Verbindung mit dem Königreich der Himmel erschlossen werden würden. Interessant finde ich an Deiner Erklärung, dass Jesus Petrus die Schlüssel der Himmel anvertraut hat. Von einem Schlüssel der Erde lese ich nichts im angegebenen Bibelvers. Entweder ist etwas gebunden, oder es ist gelöst. Zwei Zustände: An oder aus. Matthäus 16:19 wäre somit der nächst Bibeltext, der nicht zu zwei Hoffnungen für Christen passt. Wie gesagt, das wäre eine Möglichkeit, wer diese große Volksmenge darstellt könnte: Die buchstäblichen Christen aus Samaria und den Nationen. Ihr zukünftiger Aufenthaltsort Aussage: Die große Volksmenge steht VOR dem Thron Off. 14: "1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, ... 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied VOR dem Thron ... und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die 144.000, die von der Erde erkauft worden sind." Die 144.000 befinden sich also auch vor dem Thron. Kann man an diesem Punkt eine unterschiedliche Hoffnung oder Ort des zukünftigen Lebens zu Beiden ausmachen? Nein. Von Beiden wird gesagt, dass sie sich vor dem Thron aufhalten. Der zweiter Hinweis, über den zukünftigen Aufenthaltsort der großen Volksmenge ist: " In seinem Tempel ". Und wo ist sein Tempel? "Und das Tempel[heiligtum] Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet..." (Off. 11:19) "Und noch ein anderer Engel trat aus dem Tempel[heiligtum], das im Himmel ist, hervor, auch er hatte eine scharfe Sichel." (Off. 14:17) Der Tempel ist also im Himmel! Dem aufmerksamen Leser der NWÜ sind bestimmt die die eckigen Klammern aufgefallen. Im Anhang zur NWÜ steht dazu folgendes: [ ] Eckige Klammern schließen Worte ein, die EINGEFÜGT worden sind, um den Sinn im deutschen Text vollständiger wiederzugeben. Bislang habe ich diesen Zusatz [heiligtum] in keiner anderen Bibelübersetzung gefunden, wie einzig in der selbst geschriebenen "Neuen Welt Übersetzung" der Zeugen Jehovas. Hierzu habe ich überprüft: Schlachter, Neue Evangelische, Luther, Interlinearübersetzung, Elberfelder, Hoffnung für alle, Neue Genfer Übersetzung, Gute Nachricht Bibel. Auch die englische King James Version, The Bible in Living English und die American Standard Version, die auf euerer englischen Seite zur Verfügung gestellt werden. Alle benutzen das gleiche Wort ohne Zusatz: (naós) = TEMPEL. Auch hören sich alle anderen Übersetzungen anders an. In der Neuen Welt Übersetzung hört sich das durch diesen Zusatz so an wie: "Und der Teil von Gottes Tempel, der sich in den Himmeln befindet, wurde geöffnet. Aber nicht der Teil, der auf der Erde ist." Neues Leben Übersetzung: "Dann wurde im Himmel der Tempel Gottes geöffnet" In euerer Übersetzung hast Du, lieber Gerrit, 4 Mal das Wort Tempel benutzt. Hingegen immer, wenn die Offenbahrung herausstellt, dass dieser Tempel im Himmel ist, hast Du einwenig nachgebessert und ein zusätzliches Wort in die Bibel eingefügt. Oder wenn gesagt wird, dass ein Engel aus diesem Tempel heraus kommt, (somit also klar ist, dass der Tempel, im Himmel sein muss) hast du das auch getan. Sucht man in der Neuen Welt Übersetzung das Wort Tempelheiligtum außerhalb der Offenbahrung, so findet man es nicht. Es wurde offensichtlich eigens für 6 Stellen in der Offenbarung kreiert. Lieber Bruder Lösch, warum hast Du zu den Originalworten aus der Offenbarung einen Zusatz gemacht? Soll damit Deine Lehre von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen gestützt werden? Möchtest Du den Zeugen Jehovas vermitteln, dass der Tempel Jehovas geteilt ist? Nur ein Teil davon sei im Himmel? Damit ein Zeuge Jehovas einen weiteren Teil des Tempels gedanklich auf die Erde verlegt? Denn das muss er ja, weil Deine Lehre aussagt, dass die große Volksmenge auf der Erde ihr Zuhause finden wird, während die 144.000 im Himmel sind. Ich lese Dir mal vor, was Johannes über Deinen Zusatz denkt: "18 „Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen." Jetzt aber mal ein aufrichtig gemeintes Lob an Dich, Gerrit. Ich bin auf eine "Frage von Lesern" im Wachtturm vom 1. Mai 2002 Seite 30,31 gestoßen. Dieser Artikel ist wahrlich brillant. Jeder Zeuge sollte ihn noch einmal ganz langsam studieren. Die Fakten sind ganz klar und unwiderlegbar. Fünf stichhaltige Beweise legst Du vor, warum es absolut unmöglich ist, dass die große Volksmenge ihren Dienst im "Vorhof der Heiden" absolviert. Und du erklärst, dass das von Johannes benutze Wort "naós" eindeutig das Tempelgebäude ohne Vorhof, bzw. das Hochheilige des Tempels beschreibt. Da fragt man sich, angesichts dieser Deutlichkeit, warum Du gerade beim Bibeltext über die große Volksmenge nicht Dein Wort Tempel[heiligtum] eingesetzt hast. Wo doch gerade dieser Vers über die große Volksmenge diesen Begriff am meisten verdient hätte? Du machst wahrheitsgetreu die Aussage, dass ab dem inneren Vorhof der Bereich der Priester begonnen hat. Und du stellst ganz klar heraus, dass der, der in diesem inneren Bereich oder Tempelgebäude ist, (so wie es von der große Volksmenge durch 5 Punkte von Dir bewiesen wurde), "dieser Vorhof den Zustand vollkommener, gerechter menschlicher Sohnschaft der Glieder der „heiligen Priesterschaft“ Jehovas darstellt, während sie auf der Erde sind." Hat den Artikel eigentlich jemand gelesen? JA! Ihr habt Richtig gehört. Unser Bruder Lösch hat anhand von 5 triftiger Beweise offenbart, dass die große Volksmenge dort dient, wo die Priester Jehovas dienen! Damit hat er bewiesen, dass uns unser Bruder Rutherford 1935 mit der großen Volksmenge einen riesigen Bären aufgebunden hat. Lest es selber nach. WT 1. Mai 2002 Seite 30 u. 31. Den Schluss des Artikels könnt ihr getrost vergessen. Offensichtlich hat Bruder Lösch am Ende seiner Beweisführung erkannt, dass er der absoluten Hauptlehre der Zeugen Jehovas gerade den Strick um den Hals gelegt hat. Was am Schluss folgt, ist genau das Gegenteil von dem, was er zuvor so brillant bewiesen hat. Ich zitiere: Am Anfang: "Bisher hieß es, die große Volksmenge befinde sich in einer geistigen Entsprechung oder in einem Gegenbild des Vorhofs der Heiden, den es in Jesu Tagen gab. Eingehende Nachforschungen haben jedoch mindestens fünf Gründe dafür ergeben, warum das nicht der Fall ist." Der Schluss: "Doch wie der Älteste im Himmel zu Johannes sagte, hält sich die große Volksmenge tatsächlich im Tempel auf, nicht außerhalb des Tempelgebiets, (VORSICHT! Jetzt kommt die Aussage, die den zuvor genannten Beweisen widerspricht) gewissermaßen in einem geistigen Vorhof der Heiden." Sinngemäß Zusammengefasst: "In keinem Fall dient die große Volksmenge im Vorhof der Heiden aus folgenden Gründen... Deshalb dient sie im Vorhof der Heiden!" ??? Oder noch deutlicher: "Es gibt eindeutige Beweise, dass die große Volksmenge im Heiligtum, also im Bereich der Priester ihren Dienst verrichtet. Das ist der Bereich, welcher der „heiligen Priesterschaft" vorbehalten ist, den "Söhnen Gottes"... Aber weil wir dieses nicht wahr haben wollen, dass die große Volksmenge die Priester sind, behaupten wir zum Abschluss das Gegenteil dessen, was wir zuvor bewiesen haben. Die große Volksmenge hat gefälligst im Vorhof der Heiden zu dienen, den es im Übrigen in göttlichen Plan eines Tempels niemals gegeben hat!" ??? Hallo Gerrit, jetzt wird Dir bestimmt ganz übel. Der Abtrünnigkeit überführt, durch die eigene geistige Speise. Du, und deine 6 übrigen Mitverschwörer habt euch durch euere eigenen Schriften zur Strecke gebracht. Fazit Deines Artikels: Die andere Hoffnung der großen Volksmenge ist ein Märchen! Es gibt nur eine Hoffnung, so wie es Paulus sagte. Aber gehen wir weiteren biblischen Beweisen auf die Spur. Der Engel beantwortet zwei Fragen, die er zuvor Johannes stellt: Erstens, Wer sind diese und zweitens, woher kommen sie. Die dritte Frage, wo sie sich in Zukunft aufhalten werden wird durch den Hinweis vom Thron geklärt. Nämlich dort, wo die 144.000 auch sind. Ihre Einstellung Aussage Nr. 3.) Die große Volksmenge glaubt, dass Rettung von Gott und dem Lamme kommt. Doch nun zur Antwort auf die erste Frage, die der Engel stellt: WER sie sind. Das Äußere macht nicht eine Person aus sondern sein innerer Charakter. Der Mensch, der wir innerlich sind. Was sind das für Menschen, die zusammen eine große Volksmenge bilden? Was sagt 1. Johannes 5:1 " Jeder , der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden." Das ist doch die Grundeinstellung der Brüder Christi, die die große Volksmenge auszeichnet. Gibt es bei ihrer geistigen Einstellung irgendeinen Unterschied zu den 144.000? Auch hier sucht man einen Unterschied vergebens. Ihre Vergangenheit Aussage Nr. 4.) Die große Volksmenge kommt aus der großen Drangsal Doch nun zur zweiten Frage des Engels: Woher kommen sie? Ob die 144.000 auch durch die große Drangsal gegangen sind, wird in der Offenbarung nicht direkt gesagt. Aber Matthäus gibt Aufschluss über die Antwort. In Matthäus 24 wird von dieser großen Drangsal gesprochen. Sie soll verkürzt werden. Wie, wird nicht erwähnt. Weshalb wird sie verkürzt? Vers 22 gibt die Antwort: "... aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden." Also gehört die große Volksmenge zu den Auserwählten. Nach der Drangsal wird wer eingesammelt? Vers 31 "...und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln..." Wo findet in dieser Prophezeiung eine zweite Klasse von Christen mit einer anderen Hoffnung eine Erwähnung? Nirgends! Ob die 144.000 aus der Drangsal kommen werden, wird zwar nicht direkt gesagt. Das aber die Auserwählten aus der Drangsal kommen, ist eine feststehende Tatsache. Somit handelt es sich bei der großen Volksmenge mit Sicherheit um Auserwählte. Und diese große Volksmenge wird nach der Drangsal auch eingesammelt werden. Noch ein kleiner Denkanstoß: Sind die 12 Stämme Israels etwa keine Nation? Besitzen sie etwa keine Sprache oder Zunge? Somit ist es wahrscheinlich, dass die 144.000 ein Teil dieser großen Volksmenge aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Zungen ist. Oder aber Beide Bezeichnungen beziehen sich auf die gleiche Gruppe von Christen. Lediglich der Name ist eine Anderer, so wie: Brüder Christi, Braut Christi, Frau des Lammes, himmlisches Jerusalem, die Auserwählten, Kinder oder Söhne Gottes, Überwinder, Tempel Gottes, Leib Christi, Die Heiligen, Erstlinge, Jungfrauen, Hochzeitsgäste, Brautjungfern oder Christen. Dadurch ist für mich ganz deutlich zu erkennen, dass die große Volksmenge Auserwählte sein müssen. Einen erkennbaren Unterschied zu den Söhnen Gottes kann ich beim besten Willen auch hier nicht ausmachen, der zudem eine andere Hoffnung nahe legt, als die der Söhne Gottes. Ihre Belohnung Aussage Nr. 5.) Die große Volksmenge hat lange weiße Gewänder Wer bekommt denn weiße Gewänder laut Offenbahrung? "4 Dessen ungeachtet hast du einige wenige Namen in Sardes, die ihre äußeren Kleider nicht befleckt haben, und sie werden mit mir in weißen [Kleidern] wandeln, weil sie würdig sind.5 Wer siegt, der wird so in weiße äußere Kleider gehüllt werden; und ich will seinen Namen keinesfalls aus dem Buch des Lebens auslöschen, sondern ich will seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen" (Off. 3:5). "Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren]." (Off. 6:11) Diese Bibelstellen sind selbsterklärend. Wer ein weißes Gewand bekommt steht im Buch des Lebens und hat somit an der ersten Auferstehung teil. Somit wird die große Volksmenge Könige und Priester stellen! Ihre zukünftige Aufgabe Aussage Nr. 6.) Die große Volksmenge dient IM Tempel Tag und Nacht Wer dient denn im Tempel ? Ist es nicht die Aufgabe der Priester im Tempel zu dienen? "Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren" (Off. 20:6). " 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird" (Eph. 2:21,22). "Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein" (2. Kor. 6:16). "16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid" (1. Kor. 3:16,17). Das Problem mit der Geradlinigkeit Gerrit, Du bist nicht geradlinig. Wenn die Offenbarung von 12.000 Personen aus dem Stamme Ruben spricht, ist dieses für Dich natürlich symbolisch zu verstehen! Die übrigen aufgeführten 11 Stämme Israels zu je 12.000 Menschen sind natürlich auch nur symbolisch zu verstehen. Aber die 12 Stämme mit den jeweils 12.000 Personen = 144.000 Personen sind hingegen buchstäblich zu verstehen. Dieses widerspricht jeglicher Logik. Wer so denkt, dem gehen einfach die himmlischen Plätze aus. Da kann man auf 1.Johannes 5:1 keine Rücksicht nehmen: "Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." Für Rutherford stand fest, der Himmel ist mit Bibelforschern und Zeugen Jehovas hilflos überbelegt, wenn man die Zahl 144.000 wörtlich nimmt, im Gegensatz zu den symbolischen 12 Stämmen Israels. Also begrenzte Rutherford die Anzahl der Söhne Gottes auf wörtliche 144.000. Aber wohin mit den übrigen Zeugen Jehovas? Die Antwort war schnell gefunden. Nach was sehnen sich Menschen? Nach dem, was sie bereits kennen. Also sagen wir den "anderen Schafen", dass sie die gleiche Hoffnung und den selben Lohn und die selbe Auferstehung für all ihre Treue und ihren aufopferungsvollen Dienst als Zeuge Jehovas erhalten ... wie ein Reisbauer in China, der vor 4.000 Jahren gestorben ist. Eine ganz normale Auferstehung wartet auf euch liebe Zeugen. Nur eine klitzekleine Ausnahme müsste man machen. Stirbt jemand, der keine "Sohn Gottes" ist vor Harmagedon, kommen Alle sowieso in den gleichen Topf, ins gleiche Grab und haben die gleiche Auferstehung. Aber sollte jemand gerade am Leben sein, wenn Harmagedon kommt, dann wäre es die einzige Situation, die wirklich über Leben und Tot entscheidet. Und so ist es bis heute geblieben. Wer hat an der ersten Auferstehung teil (Offenbahrung 20:4)? "Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren 1. wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, 2. und weil sie von Gott geredet hatten, 3. und die, die weder das wilde Tier 4. noch sein Bild angebetet 5. und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn 6. und auf ihre Hand empfangen hatten." Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. Das ist die Erste Auferstehung." Welches dieser Merkmale trifft auf die so genannten anderen Schafe nicht zu? Gibt es laut Offenbarung 20 u. 21 nicht zwei Auferstehungen? Oder wie Paulus sie nennt, eine Auferstehung der Gerechten und eine Auferstehung der Ungerechten? Eine Auferstehung zum Leben und eine Auferstehung zum Gericht? Welche von den zwei Auferstehungen haben denn die "andere Schafe"? Haben die anderen Schafe die Auferstehung der Gerechten oder die Auferstehung der Ungerechten. Die Auferstehung zum Leben oder die Auferstehung zum Gericht? Die erste Auferstehung, über die der zweite Tot keine Gewalt hat und die laut Offenbarung Könige und Priester sein werden oder die Auferstehung der Übrigen, die die 1.000 Jahre nicht zum Leben kamen? Wenn die "anderen Schafe" eine Auferstehung der Gerechten haben (dabei sind wir Beide absolut einer Meinung), warum billigst Du, lieber Bruder Lösch, ihnen dann nicht auch die Verheißung der Auferstehung der Gerechten zu? Nämlich das Erbe der "Söhne Gottes" zu empfangen und alle Zeit bei Christus zu sein? Man müsste schon eine dritte Auferstehung in die Bibel hinein schmuggeln, um diesen entstandenen Widerspruch gedanklich zu lösen. Dieser Widerspruch würde erst gar nicht aufkommen, wenn man sich an die Lehre des Paulus halten würde: EINE Bruderschaft - EINE Hoffnung! Dein Gehirn könnte dir aber einen Streich spielen indem Du auf den Gedanken kommst, dass die Auferstehung der Gerechten bzw. die Auferstehung zum Leben nichts mit dem Ort der Auferstehung oder dem Leib zu tun hat, den sie erhalten. Also der Gedanke: "Es gibt eine Auferstehung der Gerechten; die Einen auf der Erde und die Anderen im Himmel." Dieser Gedankengang lässt die Aussage der Offenbarung außer acht. Denn in Offenbarung 20:4-6 wird ganz deutlich gesagt "Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. Das ist die Erste Auferstehung. [Also die Auferstehung der Gerechten] Sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren." Also keine erste Auferstehung ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Also keine Auferstehung der Gerechten ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Also keine Auferstehung zum Leben ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Lieber Gerrit, hast Du das verstanden? Bei der Aussage, "Es gibt eine Auferstehung der Gerechten; die Einen auf der Erde und die Anderen im Himmel.", müsstest Du eine dritte Auferstehung aus dem Hut zaubern. Bzw. eine dritte Auferstehung mit der Bibel belegen. Kannst Du eine weitere, eine dritte Auferstehung anhand der Bibel belegen? Lieber Gerrit, erst wenn Dir vollständig bewusst geworden ist, dass es insgesamt nur 2 Auferstehungen gibt, kannst Du die Frage biblisch beantworten, welche Auferstehung Abraham haben wird; Dem Urvater der Verheißung, der im Königreich der HIMMEL zu Tische liegen wird. Von dem Jesus sagt, dass er jetzt schon in den Augen Gottes lebt. Somit jetzt schon im Buch des Lebens steht. "Wer siegt, der wird so in weiße äußere Kleider gehüllt werden; und ich will seinen Namen keinesfalls aus dem Buch des Lebens auslöschen, sondern ich will seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen" (Off. 3:5). Hat Abraham etwa seinen Lauf nicht siegreich beendet und steht vor Jehova als Gerecht da? Wenn er ein Gerechter ist, warum sollte er dann an der Auferstehung der UNGERECHTEN teilhaben? Diese Feststellung sei nur mal am Rande erwähnt. Meine verstorbene Frau dachte immer, dass sie zu der großen Volksmenge gehört. Die große Volksmenge aus der Offenbarung kommt aber aus der großen Drangsal. Und diese Drangsal hat nach Deiner aktuellen Lehre noch nicht begonnen. Deshalb sei für all diejenigen, die Deine jetzige Überzeugung teilen gesagt: Für den Zeugen Jehovas, der vor der großen Drangsal stirbt oder gestorben ist, wie meine Frau, der hat leider das Pech, dass er nicht zur großen Volksmenge gehören kann. Dieser Zeuge Jehovas erfüllt nicht die Vorgabe, aus der großen Drangsal zu kommen und kann somit auch nicht zur großen Volksmenge gehören. Eine Lösung der Deutung dieser Prophezeiung wäre z. B. die des Paulus: "Es gibt nur EINE Hoffnung." Meine geliebte Frau würde dann zu denen Seelen zählen die unter dem Altar liegen und fragen: "Wie lange noch". Keinen Bibeltext müsste man verbiegen. Keine Bibelverse fälschen. Jedes Wort Gottes wäre Wahrheit von Anfang an, wenn es nur eine Hoffnung gibt, wie es Paulus bestätigt. Wer weiß. Vielleicht gehe ich ja heute schon durch meine ganz eigene große Drangsal, weil ich an der Mauer des Schweigens entlang wandern muss. Eine große Mauer des kalten Schweigens, errichtet von denen, die mir ins Gesicht lächeln und mich offiziell seit 60 Jahren ihren Bruder oder auch leiblichen Vater nennen. Aber nicht Mann oder Christ genug sind, mir auf die Worte der Bibel eine fundierte Antwort zu geben. Selbst zwei von meinen drei Kindern haben Angst die Bibelstellen nachzulesen, auf die ich sie hinweise. Zu groß ist die Angst, die Du ihnen anerzogen hast, die Bibel keines Falls eigenständig ohne Dich prüfen zu dürfen. So wie es jeder Bibelschreiber von Christen eigentlich verlangt. Zeugen Jehovas sind wohl die einzige Religion weltweit, die sich bibeltreu nennt und gleichzeitig eine solche Angst vor den Worten der Bibel hat. Sehr seltsam. Aber auch sehr berechtigt! Meinst Du nicht auch, Bruder Lösch? Es scheint von Dir eher ein betroffenes Schweigen zu sein, lieber Gerrit, gerade so, als ob Dir die Worte deines Herrn, Königs und Retters Jesu im Hals stecken bleiben würden. Sonst hättest Du schon seid Monaten souverän die Bibel zitiert und mir entsprechende stichhaltige Antworten gegeben. Oder ist es eher ein offensichtliches Desinteresse an den Schafen, die Dir von Jehova anvertraut wurden? Wie lange willst Du dich noch hinter Deiner Mauer verstecken. Willst Du warten, bis ich das Zeitige segne? Oder hast Du Angst vor mir? Das brauchst Du nicht. Ich bin nur ein betagter Sohn Gottes dessen Kraft langsam schwindet. Fürchten solltest Du dich eher vor dem machtvollen Wort Jehovas und seines Sohnes. Wenn Dein Herz unlauter ist, wird die Bibel und somit Jehova und Jesus zu deinen erbitterten Feinden. Das größere Problem Wenn Paulus tatsächlich Recht mit seiner Behauptung hat, dass es nur EINE Hoffnung, EINEN Glauben und EINE Taufe gibt, so haben wir als Zeugen Jehovas noch ein viel größeres Problem. 8 Millionen Zeugen Jehovas lehnen jedes Jahr aufs neue beim Gedächnismahl Jesu als ihren Mittler des neuen Bundes ab. Sie lassen die Symbole an sich vorüber ziehen. Gerade so, wie man es den Satanisten bei ihrer schwarzen Messen nachsagt, das als Anti Abendmahl bekannt ist. Und wer hat es ihnen in den Sinn gegeben, dem Tod Jesu nicht so zu gedenken, wie Jesus es persönlich möchte? "Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich" (Luk.22:19). "Jedes Mal also, wenn ihr dieses Brot esst und von diesem Becher trinkt, verkündet ihr damit die Rettung, die durch den Tod des Herrn geschehen ist, bis er wiederkommt." (1. Kor. 11:26 GNB) Wer schreibt jedes Jahr einen Wachtturmartikel in der Zeit des Gedächnismahls und zelebriert das Vorbeiziehen lassen von Brot und Wein? Wer gibt die Anweisung, jedes Jahr bei dieser Feier extrem lange über diese angebliche zweite Hoffnung von Christen zu sprechen. Und streut das Gerücht, dass die meisten Zeugen Jehovas nur Zuschauer sein würden? Wer vermeidet es in den Vorgaben der Gedächnismahlansprache den Text aus Markus 14:23 zu zitieren: "... und sie tranken ALLE daraus"? Wer ist für diese Missstände wohl verantwortlich? Der Älteste, der die Gedächnismahlansprache hält, oder der, der das Wachtturmstudium leitet? Oder vielleicht sogar der heilige Geist Jehovas, der Dich falsch unterrichtet hat? Nein! DU enthältst den Schafen die Möglichkeit vor, Söhne Gottes zu werden. Und Jesus einst so zu sehen, wie er wirklich ist. Du nimmst ihnen die Hoffnung, Könige und Priester auf der Erde zu werden. Und das ewige Leben schon jetzt fest zu ergreifen. Du hast sie mit ständiger Berieselung durch verfälschte Speisen dazu gebracht, gar nicht erst an der ersten Auferstehung teilhaben zu wollen. Und dabei ist dieses doch die gute Botschaft, die wir verkünden sollten. Ich für meinen Teil, werde dahin gehen, wo immer Jesus mich schicken wird. Kein Weg wird mir zu weit sein. Keine Aufgabe zu anstrengend. Es ist wahrlich angebracht wegen Dir zu den Versammlungen zu sprechen, so wie es Jesus geboten hat (Mat. 18:17). Wenn ich Unrecht habe, beweise mir anhand der Bibel das Gegenteil. Ich bin ganz Ohr! Lieber Brd. Lösch, oder willst Du, als Vorbildchrist, eher die Muskeln spielen lassen statt das heilige Wort Jehovas sprechen zu lassen? Wäre Dir etwas Geheimes wie bei der Verhaftung Jesu lieber als die Öffentlichkeit der übrigen Versammlungen der Welt? Dann hättest Du auf meinen letzten Brief reagieren müssen. Alle Versammlungen weltweit geht die Wahrheit über Deine Lehre von unterschiedlichen Hoffnungen für Christen etwas an. Für welchen Weg Du dich auch immer entscheiden wirst, denke bitte an meine zweite Aufforderung auf Einsicht in meine persönlichen Daten nach dem Datenschutzgesetz der K.d.ö.R der Zeugen Jehovas Deutschland. Und wenn die Ältesten meiner Heimatversammlung aufhören würden sich vor mir zu verstecken und biblischen Antworten aus dem Weg zu gehen, wäre dies auch ein Schritt in die richtige Richtung als Gemeindevorsteher. Hunderte von Versammlungen und buchstäblich tausende von Brüder in den unterschiedlichsten Ländern erwarten nun gespannt auf eine Reaktion. Fazit aus diesem Brief Zu Anfang möcht ich das wiederholen, was ich bereits im ersten Brief zu allen sagte. Folgt nicht mir nach. Prüft das Gesagte, lest die Bibelstellen im Zusammenhang, sinnt darüber gebetsvoll nach und bildet euch eine eigene fundierte Meinung. Ich persönlich bin auf Grund der vorliegenden biblischen Beweise und der im Wachtturm geschriebenen Feststellungen zu folgender Überzeugung gelangt: Es gibt für einen Christen "nur eine Hoffnung, zu der er berufen wird." Zwei Klassen von Christen, die eine unterschiedliche (Auferstehungs-)Hoffnung haben, ist ein Märchen. Die Aussage Jesu, dass er auch andere Schafe hätte, die er bringen wird, würde sehr gut auf die Nichtisraeliten passen. Das Einsammeln diese Schafe hat erstmals mit den Samaritern und unserem Bruder Kornelius begonnen. Und hält bis heute an. Auch bei der Prophezeiung, wo 10 Männer einem Juden folgen wollen, liegt für mich die gleiche Deutung sehr nahe. Selbst die Offenbarung könnte man in dieser Hinsicht verstehen. Auf der einen Seite die 12 Stämme Israels und auf der anderen Seite eine große Volksmenge aus allen Nationen, Völkern, Sprachen und Zungen. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass die große Volksmenge an der ersten Auferstehung teilnimmt. Nicht zuletzt durch den wunderbaren Artikel im Wachtturm vom 1. Mai 2002. Und das diese große Volksmenge ihren heiligen Dienst als Priester des Höchsten im Innern des Tempels verrichtet. Eines steht für mich fest: die Zahl der je 12.000 aus den 12 Stämmen Israels sagt nichts über deren wirkliche Anzahl aus. Die Anzahl 144.000 ist genau so symbolisch wie die Anzahl der 12.000 je Stamm. Die Zahl der Söhne Gottes ist zweifelsfrei nicht aus menschlicher Sicht begrenzt. Jedoch ist irgendwann der Endpunkt erreicht und Christus kommt. Bei den 144.000 sehe ich zur Zeit zwei Möglichkeiten: Entweder handelt es sich um die Gleichen wie die große Volksmenge. Zuerst hört Johannes eine Zahl. Und darauf sah und siehe, deren gigantische Ausmaße dieser große Volksmenge. Denn die Söhne Gottes tragen in der Bibel viele Namen. Als weiteres sehe ich die Möglichkeit, dass die 144.000 ein Teil der großen Volksmenge sein könnten. Was aber deren spezielle Aufgabe sein soll, abgesehen von ihrer musikalischen Gabe, habe ich bislang nicht aus der Bibel erfahren können. Trotzdem sei es als weitere Möglichkeit erwähnt. Zudem bin ich überzeugt, dass es nur zwei wörtlich zu verstehende Auferstehungen gibt, und nicht mehr: Die Auferstehung der Gerechten und die Auferstehung der Ungerechten. Für mich liegt der Schluss nahe, dass die Treuen der alten Zeit genau so an der ersten Auferstehung der Gerechten teilhaben werden, wie Christen. Denn auch Abraham setzte sein Vertrauen auf den verheißenen Samen, der kommen sollte; Auf Jesus. Und auch von ihm wird gesagt, dass er im Königreich der Himmel zu Tische liegen wird. Er sah sich als Fremdling und wartet auf die Stadt, die ihm verheißen war. Zudem ist Abraham, der Urvater, dem die Verheißung (das Versprechen) gegeben wurde. Wir als Zeugen Jehovas haben mit den biblischen Belegen aus diesem Brief vieles verloren. Unsere Hauptlehre ist soeben gestorben. Aber was wir wirklich verloren haben ist der Schleier vor unwahren Geschichten. "... damit du gewissen Leuten gebietest, nicht eine andere Lehre zu lehren 4 noch unwahren Geschichten und Geschlechtsregistern Aufmerksamkeit zu schenken" (1. Tim. 1:3,4) Dafür kommt die gute Botschaft Jesu wieder zum Vorschein. Nämlich dass jeder von uns die Möglichkeit hat, ein Sohn Gottes zu werden und wir das Leben damit fest ergreifen dürfen. "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden" (Joh. 1:12) Das wären einige meiner persönlichen Gedanken und die Ergebnisse des täglichen Forschens in der Bibel, ob sich die Dinge so verhalten, wie sie von Dir, lieber Bruder Lösch, gelehrt werden. Ob Jesus es wohl will, dass seine denkenden und nachforschenden Brüder aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden, weil sie die Wahrheit herausgefunden haben? An die Ältesten und Kreisaufseher Wie beim letzten Brief möchte ich mich mit den gleichen Fragen und Bitten an Euch wenden, ihr lieben Brüder, Schwestern, Kreisaufseher und Ältesten der Versammlungen. Was werdet ihr tun, wenn die schlimmste Befürchtung eintritt, und sich die Hauptlehre der leitenden Körperschaft auch für euch als falsch herausstellt? Werdet ihr Menschen folgen oder dem Wort der Bibel, Jehova und Jesus? Denkt bitte daran, dass der Weizen und das Unkraut gemeinsam auf dem Feld wachsen. Der Bruder neben Dir in der Versammlung kann ein Scheinchrist sein und die Schwester daneben, ein echter Christ. Wer bestimmt, dass Dein Nachbar kein Bruder Jesu ist? Folge immer Jesus nach. Denn nur er hat Worte ewigen Lebens. Und nur von Ihm wird gesagt, dass er "Geistige Speise und geistiger Trank ist." Folgt keinesfalls mir nach . Ich bin nur ein unvollkommener Mensch. Die Bibel sei euere Richtschnur. Und der heilige Geist euer ständiger Begleiter. Betet um Hilfe, und sie wird euch von Oben freigebig gewährt. Ihr lieben Ältesten: Bevor ihr frustriert das Handtuch werft, denkt bitte auch darüber nach, was aus den falsch belehrten Brüdern und Schwestern in euerer Versammlung wird. Von innen kann man viel erreichen! Ihr wisst doch, dass den Zeugen andressiert wurde, nichts zu prüfen. Es ist gerade so, wie wenn man eine Person in eine brennende Scheune auf den Dachboden schickt und er dann angewiesen wird, die Leiter weg zu stoßen, die ihn retten könnte. Genau so lehnen die Zeugen ab, was sie retten könnte; Das Zuhören und Prüfen anhand der Bibel. Deshalb überlegt, ob ihr die Gemeinschaft verlassen wollt oder von Innen heraus eueren Brüdern besser helfen könnt! Die kleinen Brüder und Schwestern handeln nicht mit böser Absicht. Sie wurden verführt. Sie werden noch euere Hilfe brauchen. Mehr denn je. Stützt sie. Seid für sie da. Achtet darauf, dass sie durch die Enttäuschung nicht zu Atheisten werden. Es liegt in euerer Hand, wie es weiter geht. Ihr werdet viele Tränen sehen. Tränen der Enttäuschung und der Wut. Fördert ihren Glauben an unsere beiden Höchsten. Lasst sie spüren, dass sie nicht alleine sind. Tröstet sie. Sprecht ihnen gut zu. Betet mit ihnen. Weint mit ihnen. Nehmt sie in den Arm, denn die Enttäuschung wird groß sein. Und führt sie aus dem Wirrwarr der falschen Lehren. Reißt sie aus dem Feuer. Ihr werdet das schaffen, weil Jesu dann mit euch sein wird. Ermuntert sie. Doch seid euch bewusst: Nicht alle werden von Jesus gerufen. Manche Namen wird er nicht nennen. Verkündet die Gute Botschaft euren Brüdern und Schwestern: Ihr seid ALLE herzlich von Jehova und Jesus eingeladen Söhne und Töchter Gottes zu werden. Ergreift diese Möglichkeit und wählt das ewige Leben. Und bitte lehnt beim nächsten Gedächnismahl Jesus nicht wieder ab, indem ihr die Symbole an euch vorüberziehen lasst. Verhaltet euch nicht wie die Teufelsanbeter, denen man nachsagt, dass sie das Antiabendmahl des Herrn auf dieselbe Weise feiern wie die Zeugen Jehovas. Sondern gedenkt seinem Tod, so wie er es bestimmt hat. "Und sie tranken alle daraus." Ihr werdet als Lohn einen solchen inneren Frieden, Gewissheit und festen Glauben geschenkt bekommen, wie ihr es noch nie in euerem Leben gespürt habt. In aller Ruhe prüfen So wie es auch schon beim meinem ersten Brief der Fall war, wird dieser Brief auch zeitnah unter www.Bruderinfo.de nachzulesen sein. Dort könnt ihr beide Briefe in aller Ruhe durchlesen und genauestens prüfen. Seid edle Beröer und forscht in den Schriften, ob sich die Dinge so verhalten. Bitte schlagt die Bibel auf und lest auch das, was vor und nach den Schriftstellen steht, die ich angeführt habe, damit ihr den Zusammenhang erfassen könnt. Habt keine Angst. Es ist das lebendige Wort Gottes das ihr lest. Nehmt ruhig die Neue Weltübersetzung. Bildet euch euere eigene Meinung. Und sollte ich bei gewissen Dingen Falsch liegen, so sagt es mir bitte. Denn auch ich bin ein lernender. Über positive Rückmeldungen, wie beim ersten Brief freue ich natürlich auch. Friede und Grüße an alle aufrichtigen Beröer Zeugen Jehovas weltweit. Möge euch Jehova und Jesus die Kraft schenken, den geraden Weg eines Christen zu gehen. Mit herzlichen Grüßen der Verbundenheit Euer Bruder Bruno M. PS: "Sondern heiligt den Christus ..., stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für DIE Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist]," (1. Pet. 3:15). Genau dieses möchte ich von Dir, Gerrit Lösch, und von meinen Versammlungsältesten. Verteidigt die zwei Hoffnungen mir und den Versammlungen der Zeugen Jehovas gegenüber und heiligt dadurch Christus. *Quellenangaben: Alle Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben, sind aus der aktuellen deutschen Ausgabe der "Neuen Welt Übersetzung" der Zeugen Jehovas. Alle übrige WT 1.Mai 2002 Seite 30 und folgende ( Zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen)
von Armin Slavik 5. Dezember 2025
"Hab keine Angst" In einer Welt, die von Schlagzeilen über Kriege, Konflikte und Unsicherheit dominiert wird, fühlen wir uns oft wie ein Blatt im Wind . Angst ist dabei unser stiller Begleiter – ein dunkler Schatten, der uns flüstert, dass das Böse überhandnimmt und wir hilflos sind. Doch gerade in diesen Momenten ruft das Evangelium laut nach uns: „Habt keine Angst!" Die Nachrichten berichten unablässig von neuen Kriegsgerüchten, von Flüchtlingsströmen und von Naturkatastrophen, die das tägliche Leben erschüttern. Diese weltlichen Turbulenzen lassen das Herz schwer werden und stellen die Frage: Wie können wir als Christen inmitten solcher Stürme Frieden finden? Die Bibel spricht klar über die Natur der Angst und bietet einen unverrückbaren Anker – Gott selbst. Wie war das in „Alter Zeit“. Gab es Situationen, wo das Volk Gottes auch diese Ängste am eigenen Leib verspürte. Gewiss. Sehr viele sogar. Ein anschauliches Beispiel finden wir im Alten Testament (2.Mose 14) : Die Israeliten standen am Roten Meer, umringt von der ägyptischen Armee. Ihre Angst war greifbar, doch Gott teilte das Wasser und schenkte ihnen Rettung. Ähnlich erleben wir heute Menschen, die in Kriegsgebieten leben – sie beten, hoffen und finden manchmal unerwartete Hilfe, die sie an die Gegenwart Gottes erinnert. Was sagt der Sohn Gottes zu dieser heutigen Situation? Jesus spricht in Matthäus 24:6 : „ Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. “ Diese Worte sind kein vager Trost, sondern ein fester Anker . Sie erinnern uns daran, dass das Aufkommen von Konflikten Teil des göttlichen Plans ist und nicht das Ende des Heils. Jesus fordert uns auf, den Blick nicht auf das äußere Getöse, sondern auf die beständige Gegenwart Gottes zu richten. Jesus stärkt uns weiter in der Bergpredigt. Er sagt: „Selig sind die Friedfertigen , denn sie werden Gottes Kinder heißen .“ (Matthäus 5,9) Und: „Liebe deinen Feind und bete für die, die dich verfolgen.“ (Matthäus 5,44) . Diese Aufrufe fordern uns heraus, nicht mit Angst zu reagieren, sondern mit Liebe und Vertrauen. Ein weiteres Bild finden wir im Alten Testament: In Jesaja 35:4‑6 heißt es: „ Seid stark, fürchtet euch nicht! … Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet.“ Diese Verheißung zeigt, dass Gott nicht nur den Sturm überwindet, sondern auch die Schwächen des Menschen verwandelt. Ein greifbares Beispiel aus der Bibel ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Trotz der Gefahr blieb er unbewegt und mutig, weil er wusste, dass Gott mit ihm ist. Auch heute sehen wir Menschen, die inmitten von Krieg und Flucht ihren Glauben nicht verlieren – sie finden Kraft in der Gewissheit, dass Gott ihre Schutzmauer ist. Und nun ein kleiner humoristischer Einschub: Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein schlechter Witz, bei dem der Erzähler die Pointe vergisst. Doch selbst Rilke, der Meister der Poesie, erinnert uns daran, dass „ das Leben ein Aufbruch ist, ein Wagnis, ein Sprung ins Ungewisse“. Wenn wir also das Unbekannte mit einem Lächeln begrüßen, zeigen wir, dass wir Gott vertrauen – und das ist das schönste „Lachen“ gegen die Angst. Zum Abschluss wollen wir uns von den Heiligen Schriften stärken lassen. Jesaja 41:10 verspricht: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.“ In Matthäus 10:28 mahnt uns Jesus, nicht die Menschen zu fürchten, die den Leib töten können, sondern den, der über Leib und Seele herrscht. Die Apostelgeschichte 4:12‑13 erinnert uns daran, dass das Heil nur in Jesu Namen liegt , und Römer 10:13 versichert: „ Denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.“  Möge diese Botschaft dich ermutigen, die Angst abzulegen und im Vertrauen auf Gottes unerschütterliche Liebe zu leben. Denn wenn Gott bei uns ist, ist kein Sturm zu stark, kein Schatten zu dunkel – und wir dürfen mutig sagen: „Hab keine Angst!"
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von Armin Slavik 10. Mai 2026
Zweiter Brief eines 90 jähriger Zeuge Jehovas an Gerrit Lösch Dieser zweite Brief von Bruder Bruno M. ging uns die Tage zu. Er ist ein 90 Jahre alter loyaler Zeuge Jehovas, und wendet sich nun schon zum zweiten Mal an die leitende Körperschaft. Er bekräftigt in seinen Briefen mehrfach, dass er sehr wohl bereit ist, biblische Argumente anzuhören und anzuerkennen. Wird Gerrit Lösch in Brooklyn und die Geistlichen (Ältesten) seiner Heimatgemeinde im Saarland weiterhin versuchen, durch hartnäckiges Schweigen ihren Pflichten aus dem Weg zu gehen? Wollen sie einem altgedienten Zeugen Jehovas keine Antworten geben? Oder sind der leitenden Körperschaft doch eher die biblischen Gegenargumente ausgegangen? Unser Bruder Bruno M. hatte im Mai in seinem ersten Brief um Auskunft und Einsicht nach dem deutschen Datenschutzgesetz der Zeugen Jehovas gebeten (DSGJZ § 3). Doch die Verantwortlichen verwehren ihm bis zum heutigen Tag Auskunft und Einsicht. -Zeigen die, nach außen so gesetzestreu auftretenden Zeugen bei ihrem eigenen Datenschutzgesetzt, wie man das Wort Gesetzlosigkeit definieren könnte? Wer als Zeuge Jehovas dachte, ein solch offener Brief führe zwangsläufig zu einem Rechtskomitee mit Ausschlussverfahren, der hat sich geirrt. Erst vor kurzem klopften zwei Verkündiger an seine Tür, um zu sehen, wie es ihm geht. Offensichtlich hatte der erste Brief durch seine überaus klaren biblischen Beweise bei allen Beteiligten große Ratlosigkeit ausgelöst. Wenn die, welche die Führung der Zeugen Jehovas innehaben, nach dem ersten Brief schon keinen Mut finden, um ihm unter die Augen zu treten, welche Reaktion wird wohl auf diesen zweiten öffentlichen Brief folgen? Bruder M. benutz in diesem neuen Brief über 100 Bibeltexte, die eine gebührende Antwort auf die Hauptlehre der leitenden Körperschaft geben: Nämlich, dass es für Christen zwei Klassen mit zwei unterschiedlichen Hoffnungen geben soll. Doch nicht nur die Bibel, sondern auch der eigene Wachtturm vom 1. Mai 2002 unter "Fragen von Lesern" wird dieser Hauptlehre zum tödlichen Verhängnis. Was bleibt von Jehovas Zeugen noch übrig, wenn sich ihr jetziges Verständnis von "der großen Volksmenge" als unbiblisch herausstellt? Der Mindestanstand von den Zeugen des allmächtigen Gottes sollte doch darin bestehen, diesem Beröerchrist zumindest mitzuteilen, dass man fieberhaft nach Antworten sucht, aber bislang noch keine gefunden hat. Und dass man dankbar für die biblischen Hinweise ist. Wie geht die Führungsspitze der Zeugen Jehovas mit biblischer Kritik um? Werden sie Kontakt aufnehmen? Werden sie anhand der Bibel eine Erwiderung finden können? Oder werden sie sich weiterhin hinter einer Mauer des Schweigens verkriechen? Die biblische Beweislast der Briefe ist erdrückend! Werden die führenden Männer sich wie der reumütige Petrus verhalten und dieses Zurechtbringen voller Demut als von der der Bibel stammend annehmen (Gal. 2:11-14 / Luk. 22:61,62)? Oder sehen sie eher den Überbringer im Mittelpunkt, statt die überbrachte Botschaft aus der Bibel? Wird man alles folgende nun heimlich und hinter verschlossenen Türen tun? Matthäus 26: 3-5 "3 Da versammelten sich die obersten Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten des Volkes im Hof des Hohenpriesters, der Kajaphas hieß. 4 Und sie hielten miteinander Rat, wie sie Jesus mit List ergreifen und töten könnten. 5 Sie sprachen aber: Nicht während des Festes, damit kein Aufruhr unter dem Volk entsteht!" (Schlachter-Bibel) Hier ist sein zweiter Brief: ___________________________________________________________________ Jehovah’s Witnesses Governing Body Gerrit Lösch 25 Columbia Heights BROOKLYN NY 11201-2483 Datum: 25.08.2016 Wie versprochen, halte ich alle Versammlungen auf dem Laufenden über die aktuelle Situation. Mein zweiter öffentlicher Brief zur Kenntnisnahme und Veröffentlichung und mit der Bitte, endlich Antworten zu erhalten An Gerrit Lösch, Mitglied der leitenden Körperschaft, an das Zweigbüro in Selters, an den Beauftragten Bruder für Datenschutz in Berlin, an meine Heimatversammlung Neunkirchen-West (Deutschland/Saarland) und an viele ausgewählte Einzelpersonen und diverse Versammlungen im ganzen deutschsprachigen Gebiet. Jeweilige Durchschriften wurden separat versendet. Datenschutz und mein Recht auf Auskunft Mein Name ist Brd. Bruno M. und ich wurde am 27.10.1956 als Zeuge Jehovas getauft und bin seid dem, 60 Jahre mit der Versammlung Neunkirchen-West (Deutschland/Saarland) verbunden. Nun bin ich 90 Jahre alt. Ich bin ein Glaubensbruder, der seit vielen Monaten auf biblisch begründeten Antworten wartet. Dies ist nun schon meine sechste schriftliche Aufforderung seit Januar. Aber die Ältesten meiner Heimatversammlung, sowie das Zweigkomitee und die leitende Körperschaft schweigen. Warum ist das so? Das erinnert mich an den Propheten Elia. Als er einst dem Volk Israel, der Versammlung Gottes eine Frage stellte, heißt es in 1. Könige 18:21 "Und das Volk erwiderte ihm KEIN WORT." Es geht, bei den von mir angesprochenen Bibeltexten, um fundamentale Grundlehren. Also nicht um Kleinigkeiten. Es sollte sich doch ein Bruder auf der Welt finden, der mir eine biblische Erwiderung geben kann! Oder ist das eher ein betroffenes Schweigen, was mir entgegengebracht wird? Als ich im Februar von einem lieben Ältesten und einem Dienstamtgehilfen besucht wurde, sagte man mir, dass die Briefe vorliegen würden und man sich bei mir diesbezüglich melden wird. Aber nichts von dem Versprochenen ist bis jetzt eingehalten worden. Auch habe ich in meinem Brief vom 23.05.2016 um Einsicht in meiner Daten gemäß dem gültigen Datenschutzgesetz der Zeugen Jehovas K.d.ö.R. gebeten. Auch dieses Recht aus dem eigenen Datenschutzgesetz hat man mir bis jetzt verweigert. Die Ältesten meiner Versammlung kennen mich doch und wissen, wer ich bin. Um meinem Recht Nachdruck zu verleihen, werde ich also einen Notar oder Rechtsanwalt in Anspruch nehmen müssen, der zweifelsfrei meine Identität bezeugt und diesen Brief mit einem Begleitschreiben an meine Heimatversammlung und den Beauftragten Bruder für Datenschutz in Berlin per Einschreiben versendet. Schade, dass ich diese Mühe mit 90 Jahren auf mich nehmen muss, weil man nicht zu seinem Wort steht; nicht zu seinem eigenen Datenschutzgesetz und seinem eigenen aufgestellten Religionsrecht! Der nächste Älteste wohnt keine 5 Minuten von mir entfernt. Das ist wirklich traurig. Ich wäre ohne Hilfe nicht in der Lage einen PC zu bedienen. Mein Sohn hilft mir beim Niederschreiben meiner Gedanken, dem Schriftbild, dem Druck und dem Versenden von hunderten dieser Briefe an die Versammlungen. In Österreich und der Schweiz übernehmen andere wahrheitsliebende Älteste und Brüder den Versand an die dortigen Versammlungen. Und wie ich letzte Woche erfahren habe, übersetzten die Brüder meinen vorherigen Brief schon in anderen Sprachen, so dass dieser Brief bereits den afrikanischen und amerikanischen Kontinent erreicht hat. Schön, wenn Brüder in Einheit zusammenarbeiten. An alle beteiligten Ältesten und Brüder meinen aufrichtigen Dank. Man sieht also, dass euer vergangenes und zukünftiges Gebaren globale Auswirkungen hat. Lieber Bruder Lösch, auch wenn mir bei meinen Briefen von verschiedenen Seiten Unterstützung gegeben wurde, so bedenke bitte, es ist meine Unterschrift, meine Briefe und meine Gedanken. Und ich erwarte nun endlich Antworten! Darum wende ich mich an die "Versammlungen der Welt" Lieber Bruder Lösch, in Deinem Internetartikel "Warum haben Jehovas Zeugen einige ihrer Glaubensansichten geändert?" unter der Rubrik "Über uns" schreibst Du als letzten Satz: "Wir beten darum, dass Gott auch uns weiterhin korrigiert." Vielleicht sind die folgenden 100 Bibelstellen dieses Briefes die Erhörung Deiner Gebete. Bileam wurde durch eine Eselin zurechtgewiesen. "Ich habe gesündigt, denn ich wusste nicht, dass du es warst, der sich mir im Weg entgegenstellte" (4. Mose 22:34). Die Botschaft ist wichtig! Nicht der Überbringer! Auch hast Du, lieber Bruder Lösch, im Religionsgesetzt der Zeugen Jehovas in Deutschland (StRG §13, Abs. 1) korrekt die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen Zeugen Jehovas als grundlegendes Prinzip in der Religionsgemeinschaft echter Zeugen Jehovas festgehalten. Diese Eigenverantwortlichkeit jedes Zeugen Jehovas entspricht genau den Vorgaben der Bibel. Wenn Du, lieber Gerrit, und die übrigen Glieder der leitenden Körperschaft uns zum Beispiel gebieten würdet, freitags Blutwurst zu essen, würde diese Pflicht, wie Du es ausdrückst, uns gebieten, Deinen Anweisungen nicht zu befolgen. Sogar, wenn Du es als neues Licht hinstellen würdest, welches angeblich direkt von Jehova stammt und inspiriert sei. Eben weil es der Anweisung der Bibel widerspricht, kein ausgeblutetes Fleisch zu essen. Inspirierte Äußerungen müssen gemäß den Worten der Bibel vom Einzelnen auf ihre Echtheit geprüft werden. Dieses Beispiel ist eine sehr offensichtliche Übertretung eines Grundsatzes der Bibel. Meinst Du, dass diese Eigenverantwortung vor anderen Lehren von Dir halt macht? Dann wäre ich ein gewissenloser und feiger Zeuge Jehovas. Feiglinge stehen laut Offenbarung auf der gleichen Stufe wie Hurer und Mörder (Off. 21:8) . Ich schreibe Dir diesen Brief, um meiner Pflicht der Eigenverantwortung als Zeuge Jehovas nach dem Religionsrecht der Zeugen Jehovas in Deutschland (StRG §13, Abs. 1) und der Pflicht als Christ (Eph. 5:11) , zu erfüllen. Lieber Bruder Lösch, es handelt sich hier, wie es das Wort "Religions RECHT" schon besagt, um mein zugesichertes RECHT und um eine Anweisung Jehovas, wenn ich das Wort der Bibel an Dich richte. Behandle das Wort der Bibel bitte mit Respekt. Jesus gibt zudem in Matthäus 18:17 eine unverrückbare Anweisung: "Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen." Dieses Gesetz Christi machte nicht vor den Männern um Jakobus oder vor einem Apostel wie Petrus halt. Und mit Bestimmtheit macht es auch nicht vor Dir halt oder vor der übrigen leitenden Körperschaft. Wer sich gegen die Anweisung Jesu stellt, offenbart sich als Mensch, der über dem Gesetz der Bibel steht; als Mensch der Gesetzlosigkeit. Die Anweisung Jesu lautet, dass mit dem Sünder öffentlich in der Versammlung, gesprochen werden soll und die gesamte Versammlung gemeinsam um das Leben eines Bruders ringt. Somit nutze ich hiermit die Möglichkeit, die mir Christus in Matthäus 18:17 angeboten hat und spreche hiermit öffentlich zu den Versammlungen. Fällt einem Beröerchrist etwas bezüglich der Lehre auf, was falsch und somit Sünde ist, so bin ich als einzelner Christ verantwortlich und darf nicht die Augen verschließen und schweigen. Auch Paulus fordert von mir, die Dinge zu rügen, die nicht der Wahrheit, sondern der Finsternis entsprechen (Eph. 5:11). Über 8 Millionen Brüder und Schwestern treten gegenüber der Welt als Zeugen Jehovas auf. Als Propheten des höchsten Gottes. Sollten einige ihrer prophetischen Bezeugungen unwahr sein, so macht 5. Mose 18:20-22 unmissverständlich klar, das ein falscher Prophet sterben wird! Deshalb ist der Weg, öffentlich zu der Versammlung zu sprechen, sehr wohl notwendig und richtig. Gibt es für die folgenden Lehrpunkte, die ich erwähnen werde eine biblisch beweisbare Gegenerklärung, die ich noch nicht bedacht habe, so bin ich lernfähig. Das würde aber voraussetzten, dass meine Versammlungsältesten, Selters oder Du, Bruder Lösch, der der des Deutschen mächtig ist, endlich antwortet. Über 20 Lehren müssen biblisch überprüft werden. Und das ist erst der zweite Brief. Seit einem halbes Jahr und sechs Briefen warte ich auf Antwort. Es ist wirklich nichts Rühmliches an euerem Verhalten gegenüber einem altgedienten Bruder. Zusammenfassung meines ersten öffentlichen Briefes Mein letzter Brief handelte hauptsächlich vom zeitlichen Kommen und der Parousia Jesu. Du, lieber Gerrit, behauptest, dass Jesus gesagt hätte, dass er IN der großen Drangsal kommen wird und IN der Drangsal richten, belohnen und bestrafen wird. Und so verkünden alle Zeugen Jehovas Deine Worte der Welt. Um Deine Behauptung zu beweisen, stützt Du dich auf Matthäus 24:30 und Mark. 13:26 "die Nationen werden den Sohn des Menschen in Macht und Herrlichkeit kommen sehen". Doch Deine Aussage ist falsch. Zumindest sagt Jesus, dass Sie falsch ist. Denn im Vers davor (Mat. 24:29 + Markus 13:24) sagt Jesu, dass er NACH der Drangsal kommen wird um zu richten! Er muss es schließlich wissen. Die Sätze Jesu lauten weder "Und während der Drangsal...", noch "Nach einem gewissen Abschnitt der Drangsal jener Tage wird..." Und den Unterschied von WÄHREND und DANACH wird dir bestimmt bewusst sein. Während der Schwangerschaft > NACH der Schwangerschaft; Während der Arbeit > NACH der Arbeit; WÄHREND eines Ausflugs > NACH einem Ausflug. Dieser Satz Jesu, dass er erst NACH der Drangsal kommen wird, lässt einem Christen keine Interpretationsmöglichkeit, auch wenn es sich auf den ersten Blick unlogisch anhört. Aber wie gesagt, nur auf den ersten Blick! In Prophezeiungen findest Du ganz deutliche Aussagen, die jeder Mensch Wort für Wort so ablesen kann, wie sie sich erfüllen werden. Zum Beispiel lauten die Worte aus Offenbahrung 20:7 "Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden..." Auch hier bleibt kein Spielraum für private Interpretationen. Der Satan wird nicht am Ende oder während der tausend Jahre aus seinem Gefängnis losgelassen. Satan wird NACH den 1.000 Jahren losgelassen. Habe ich Biblisch etwas übersehen? So sage es mir! Wenn nicht, so bezeichnet Jesus Deine Lehre, dass er IN der Drangsal kommt, als falsch. Auch bezeichnet Jesus damit Deine Lehre, dass er bereits IN der Drangsal richten wird, als eine falsche Lehre. Auch dass er Dich bereits IN der großen Drangsal wegen Deinem "Verständnis" und Deiner Treue über die ganze Habe setzen wird, wird sich nicht erfüllen. Auch das Harmagedon IN der großen Drangsal kommt, ist damit unwahr. Auch Deine Aussage, dass "Babylon die Große", wie Du sie siehst, IN der großen Drangsal angegriffen und dort zerstört wird, wäre genauso hinfällig. Jesus sagt unmissverständlich, dass er erst NACH der Drangsal kommt, um zu richten, zu belohnen und zu bestrafen! Und so muss ein Beröerchrist auch Dein Verständnis der großen Drangsal in Frage stellen und alles biblisch neu überdenken! Was die große Drangsal ist, wen sie betrifft und wen nicht, wie lange sie andauert und wie das mit der Verkürzung der Drangsal zu verstehen ist. Auch die Deutung des "Angriffs des neuzeitlichen Assyrers" (siehe WT Nov. 2013) inkl. Deiner Aufforderung, "... dann jede Deiner Anweisungen zu befolgen, ganz gleich, auch wenn sie nicht vernünftig erscheinen", wäre damit sehr bedenklich. Du siehst, lieber Brd. Lösch, wenn Jesus erst NACH der Drangsal kommt, haben wir 8 Millionen Zeugen Jehovas, die im Namen des höchsten Gottes so einiges falsches prophezeien, was angeblich kommen soll, aber nicht so kommen wird. Sie verbreiten (D)eine falschen Lehren. Angesichts 5. Mose 18:20-22 droht uns allen wegen Dir das Strafgericht Jehovas! Deshalb ist es in meinen Augen sehr wohl berechtigt, mich auf Matthäus 18:17 zu berufen . Du, lieber Gerrit, behauptest doch seit 2013 von Dir, dass Du der "verständige Sklave" bist. Wenn das stimmt, dann solltest Du doch der Erste sein, dem das Wort "NACH" in der Bibel auffällt. Ein weiterer Punkt meines letzten Briefes war die Parousia Christi. Nachdem Jesus von der großen Drangsal gesprochen hat, beginnt er den nächsten Satz in Matthäus 24:23 mit: " Wenn dann jemand zu euch sagt. .." Was sagen die falschen Propheten IN der großen Drangsal? Sprechen sie von einem bevorstehenden Kommen Jesu? Nein! "Siehe! Hier ist der Christus" und "Siehe! Er ist in den inneren Gemächern." Die falschen Propheten sprechen über die bereits begonnene Parousia Christi. Sie predigen laut Jesus die Lüge, die vorhergesagte Parousia oder Gegenwart Christi habe bereits IN der großen Drangsal stattgefunden. Im darauf folgenden Vers 27 gibt Jesus die Erklärung warum die Aussage dieser Propheten eine Lüge ist: "Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart (Parousia) des Menschensohnes sein." Hier erwähnt Jesus zum aller ersten Mal selber das Wort Parousia / Gegenwart. Was ist der Unterschied, zwischen einem Blitz, der hinüberleuchtet und einer Person in den inneren Gemächern? Den Blitz siehst du. Die Parousia / Gegenwart eines Christus in den inneren Gemächern siehst du nicht. Und doch fordern die falschen Propheten die Jünger Jesu auf: "Siehe!" Diese Warnung ist nicht an so genannte Weltmenschen gerichtet, sondern an seine Jünger. Hätte seine vorhergesagte Parousia als Richter und Belohner bereits IN der großen Drangsal begonnen, und wäre sie eine unsichtbare Parousia (in den inneren Gemächern), so hätten die falschen Propheten doch die Wahrheit prophezeit. Die Aussage der falschen Propheten, denen die Jünger Jesu weder glauben noch folgen sollen, lautet: 1. Die Parousia Jesu habe bereits IN der großen Drangsal begonnen! ("Denn dann wird Drangsal sein... Wenn dann jemand zu euch sagt...") 2. Und, sie ist eine unsichtbare Parousia." ("Siehe! Er ist in den inneren Gemächern.") Doch Jesus widerspricht diesen Aussagen! Seine prophezeite Parousia und sein Kommen finden erst NACH der großen Drangsal statt. Lieber Bruder Lösch, untersuchen wir doch mal die letzten 1.983 Jahre . Also vom Tod Jesu bis zum heutigen Tag. Das sich im laufe der Jahrhunderten Personen als "falsche Christusse" (Math. 24:24) ausgegeben haben, hatten wir schon des Öfteren. Christus bedeutet "Gesalbter". Wir haben es also hier mit "falschen Gesalbten" zu tun, die versuchen, die Auserwählten irrezuführen . Doch wann in diesen 2.000 Jahren hat jemand die Jünger Jesu jemals versucht mit der Aussage zu täuschen, dass Jesu vorausgesagte Parousia bereits IN oder vielleicht schon VOR der großen Drangsal begonnen hätte? Und zudem, dass diese Parousia unsichtbar sei? Also Jesus ist wie prophezeit bereits wiedergekommen, aber er sei an einem Ort, wo man ihn nicht sehen kann, in den inneren Gemächern. Und trotzdem werden die Auserwählten dazu aufgefordert: "Siehe!" "Sieh hin!" Sind Dir, lieber Bruder Lösch, vielleicht Aufzeichnungen solcher, in Schare auftretenden, falschen Propheten aus der Zeit vor oder in der Zerstörung Jerusalems um 66-70 u. Z. bekannt? Oder aus der Zeit um 98, als Johannes sein Evangelium niederschrieb? Oder 1.000 oder 1.500 u. Z.. Mir ist aus entfernter Vergangenheit nichts dergleichen bekannt. Oder irre ich mich? Und doch muss sich die Prophezeiung Jesu erfüllen. Nicht umsonst sagt Jesus im Vers 25: "Siehe! Ich habe euch im Voraus gewarnt." Erst seid gut 100 Jahren sind diese Gedanken zum ersten Mal in der Weltgeschichte aufgetaucht. "1914 begann die unsichtbare Gegenwart / Parousia Jesu." Und die Stimmen der falschen Propheten, die diese negative Prophezeiung Jesu erfüllen werden immer zahlreicher. 8 Millionen Christen einer speziellen Religionsgemeinde bezeugen im Namen des höchsten Gottes die vorhergesagte Parousia Christi bereits WÄHREND bzw. VOR dem Beginn der großen Drangsal. Und sie prophezeien, obgleich sie sagen: "Siehe! Jesu Gegenwart hat bereits begonnen", dass sich Jesus zurzeit (während seiner Parousia) an einem Ort aufhält, wo man ihn mit Augen nicht sehen kann; Er sei in seinen inneren Gemächern im Himmel. Sie verkündigen fleißig, dass Jesus schon während der Drangsal kommen wird, um zu richten und zu belohnen. Lieber Brd. Lösch, empfindest Du diese Worte als Kritik an Dir und den übrigen sechs Verantwortlichen? Oder als Kritik an "Deinen" Bibellehren? So bedenke bitte eins: Nicht ich kritisiere. Jesus übt Kritik an Dir und Deinen Lehren . Ich bin nur der Überbringer der Botschaft. Paulus sagte von sich als Apostel einmal treffend in 2 . Korinther 1:24 "Nicht, dass wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [EUEREN] Glauben." Was das Prüfen bzw. das prüfen dürfen betrifft, so sind die Anweisungen der Bibel eindeutig (2. Kor. 13:5; 1. Joh. 4:1; 1. Joh. 2:18; 2. Thes. 2:6-12; 2. Joh. 1:7; Apg. 17:11; 2. Thes.2:1-3; Mat. 24:5, 11, 23-26, 42, 43; Math. 25:13; Markus 13:6, 21-23, 33, 35, 37; Luk. 11:35; Luk. 12:37, 38; Apg. 20:30-31; 1. Tim. 4:1 und, und, und). Prüft, Prüft, Prüft! Oder, um die oft wiederholten Worte Jesu zu zitieren, "Bleibt beständig wachsam!" Oder wie es Johannes sagt: "Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen..." (1. Joh. 4;1). Wie andersartig hören sich da doch Deine Anweisungen an. Im Königreichsdienst vom September 2007 schreibst Du uns. z. B., dass "Du es nicht billigst, wenn Zeugen Jehovas eigenständig biblische Themen untersuchen". Lieber Gerrit, was würdest Du uns biblisch raten: Sollen wir nun den Anweisungen Jesu und der Apostel folgen und alles prüfen oder Deinen Anweisungen folgen und das Prüfen unterlassen? Beiden Herren kann ein Christ nicht dienen. Dazu sind die Anweisungen beider Lager zu konträr. Wir nannten uns einst "ernste Bibelforscher". Doch Beröerchristen haben es heute bei den Zeugen Jehovas schwer. Man hört ihnen nicht zu und stellt sie gerne auf die gleiche Stufe wie echte Bibelabtrünnige, obwohl das nicht stimmt. Statt, wie Paulus, ihre edle Gesinnung zu loben, macht man einen großen Bogen um sie. Oder wären die Worte "Angst vor ihnen haben" passender? Ich bin der lebende Beweis für die Behauptung. Man sollte zuhören wenn jemand etwas sagt. Denn man kann nichts prüfen, von dem man nichts weiß. Erst dann kann jeder Einzelne prüfen und entscheiden, ob das Gesagte wahr oder falsch ist. Ob es von Gott stammt oder ob es teuflisches Gedankengut von Abtrünnigen ist. Das Licht besiegt IMMER die Finsternis. Deshalb braucht ein echter Christ keine Furcht vor dem Prüfen zu haben. Die Worte, "lasst alles vom treuen und verständigen Sklaven prüfen" suche ich in der Bibel vergeblich . Es gibt einzig nur die Aufforderung, "selbst zu prüfen". Mein zweitgeborener Sohn, der mir beim Schreiben behilflich ist, fragte meinen erstgeborenen Sohn, ob er meinen Brief erhalten hat. Dieser erwiderte folgendes: "Ich habe ihn erhalten, aber nicht gelesen, da es sich um abtrünnige Gedanken handelt!" Was für ein Widerspruch in sich selbst! Zu gut Deutsch: "Ich weiß zwar nicht, um was es geht, aber ich verurteile es. Ich maße mir ein Urteil darüber an, was ich nicht kenne." Wer hat meinem Sohn nur ein solch unlogisches, widernatürliches und unbiblisches Verhalten beigebracht. Leider war ich es, der ihm vor 60 Jahren als blinder Zeuge Jehovas die unbiblische Anweisung der Wachtturmgesellschaft aufgezwungen hat, dass man nicht Prüfen darf. Ich habe ihn auf das Verweigern der Anweisung der Bibel, alles zu Prüfen und beständig wachsam zu sein, abgerichtet und dressiert wie ein Tier. Heute schäme ich mich für mein damaliges Verhalten und würde alles daran setzen meine Fehler wieder gut zu machen. Doch er ist nun erwachsen und muss seinen eigenen Weg gehen. Ich, der die Propaganda im zweiten Weltkrieg miterlebt hat, hätte es besser wissen müssen. Wie hieß es damals: "Hört niemals den Alliiertensender. Wer dabei erwischt wird, wir erschossen." Jesus verzeihe mir bitte meine begangenen Fehler. Fazit Wie bereits gesagt, wenn Du, Bruder Lösch, oder sonst ein Zeuge anhand der Bibel belegen kann, dass ich mich auch darin irre, so bin ich lernfähig. Wenn Jesus aber in Mat. 24:29 und Markus 13:24 sagt, dass er erst NACH der Drangsal kommen wird, so ist Deine "geistige Speise" die Du austeilst vergiftet. Wenn Jesus und die Apostel es billigen, biblische Themen eigenständig zu untersuchen, dann ist Deine "Speise" vergiftet. Wenn Jesus davor warnt, dass es falsche Propheten geben wird, die behaupten seine Parousia hätte IN der Drangsal begonnen, so ist Deine "Speise" vergiftet (Mat. 24:23-26; Mark. 13:21-23) . Wen Jesus davor warnt, dass es Propheten geben wird, die fälschlich behaupten, Jesus würde sich bei seiner Parousia an einem Ort aufhalten, wo kein menschliches Auge ihn sehen kann (in den inneren Gemächern), so ist Deine "Speise" vergiftet. Übrigens, jedes Mal, wenn Jesus das Wort "sehen" in Verbindung mit seiner vorhergesagten Parousia benutzt (sei es in den Evangelien oder in der Offenbahrung), so setzt Du, lieber Bruder Lösch, das Wort "NICHT" davor und veränderst das geschrieben Wort der Bibel ins Gegenteil. Denke doch mal an Deinen Einladungszettel zum Gedächnismahl 2016: " Du wirst MIT MIR im Paradiese sein." Welche Auferstehung hat denn der Verbrecher neben ihm am Stamm? Die Auferstehung der Gerechten oder der Ungerechten? Wer wird auch noch bei diesem Verbrecher im Paradies sein? Antwort: "Der Menschensohn". Warum benutzt wohl Jesu in diesem Zusammenhang das Wort "Menschensohn" statt "Der Sohn Gottes". Hat es vielleicht etwas mit dem Sehen zu tun, das Christus wiederholt benutzt? Mit dem Erscheinungsbild Jesu, wenn seine versprochene Parousia beginnt? Doch das ist ein anderes Thema. Du siehst, Brd. Lösch, es ist in Deinem Fall sehr wohl begründet, sich an die Versammlung zu wenden, wie es Jesus fordert. Genau so, wie es Paulus mit Petrus tat. Paulus widerstand Petrus ins Angesicht. Die zuvor erwähnten Lehren, aller sieben Männer der leitenden Körperschaft, sind weder mit der Bibel vereinbar noch inspiriert. Prüft nach! Beweist mir aus der Bibel, dass ich mich irre! Wenn ich mich aber nicht geirrt habe, so müssen nicht nur ich, sondern auch die Versammlungen jetzt aktiv werden. Wenn wir uns als Zeugen Jehovas am Verbreiten dieser falschen Lehren beteiligen, tragen auch wir eine Mitschuld. Auch müssten die Versammlungen Euch schreiben, und versuchen euch bezüglich dieser falschen Lehren zur Reue und Umkehr zu bewegen. Ein erstes Zeichen für Reue wäre die Höflichkeit, auf meine Briefe zu antworten. Lieber Brd. Gerrit Lösch, viele Versammlungen, Älteste, Schwestern und Brüder erwarten mit Spannung Deine Reaktion auf diese Bibelstellen. Falsches im Namen des Höchsten zu Prophezeiungen und falsche Lehren zu verbreiten kann kein echter Christ auf die leichte Schulter nehmen. Wenn ihr keine biblischen Aussagen finden könnt, dass Jesus sich geirrt hat und er bereits in der Drangsal kommen wird, so haben wir hier die ernst zu nehmende Sünde des Verbreitens falscher Lehren; hervorgerufen und begründet durch die Mitglieder der leitenden Körperschaft, so wie einst Petrus und den Männern aus dem inneren Kreis um Jakobus. Es geht hier nicht darum, ob ich durch das Äußern der Worte unseres Königs Jesus und der übrigen Bibelschreiber unberechtigte Kritik geäußert hätte und angeblich dadurch die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas von mir aus verlassen hätte. Das ist nicht wahr! Es geht auch nicht darum ein geheimes Rechtskomitee mit mir abzuhalten, so geheim und hinterhältig, wie das nächtliche und geheime Rechtskomitee des Hohenpriesters mit Jesus. Oder ob dieses Komitee ohne mein Wissen abgehalten wird, damit ich die Bibel nicht als Verteidigung benutzen kann. Diese Sachlage betrifft die gesamten Versammlungen der Zeugen Jehovas Weltweit und ist somit öffentlich. Es geht darum, zur Versammlung zu sprechen (Mat. 18:17). Und ob wir als Versammlung der Söhne Gottes Dir helfen können, Deine falschen Lehren einzusehen, zu bereuen und Dich, wie Deine sechs Mittäter aus dem Feuer zu reißen, um Euch vor der angedrohten Strafe durch Jesus zu bewahren. Bitte, bereut und kehrt um von euren falschen Lehren und Prophezeiungen im Namen des Allmächtigen. Bitte!!! Das Thema dieses Briefes: Zwei unterschiedliche Hoffnungen eines Christen Doch nun zu einem neuen Thema. Lieber Bruder Lösch, führen wir ein ernstes Gespräch, so wie es unter Erwachsenen möglich werden sollte. Seid tausenden von Jahren ist jedem klar, dass eine besondere Gruppe Menschen eingesammelt wird. Die Brüder und Schwestern Jesu. Die so genannten Söhne und Töchter Gottes. Menschen, mit denen Jehova und Jesu besonderes vorhat. Die Bibel ist voll von diesen Belegen. Doch Mitte der 1930-Jahre änderte sich etwas Fundamentales im Glauben der Zeugen Jehovas. Die beginnende Einsammlung der so genannten "anderen Schafe" veränderte diese grundlegende Wahrheit der Bibel. Brd. Rutherford verkündete 1935, dass es nun eine zweite Gruppe von Schafen gibt. Schafe, die vom Verhalten, vom Glauben, von ihren Glaubenstaten, ihrer Treue bis in den Tod, der Leitung durch den heiligen Geist und dem hervorbringen der Früchte des heiligen Geistes alle identisch sind. Sogar an der Menge des heiligen Geistes und biblischem Verständnis wären bei beiden Klassen absolut kein Unterschied auszumachen (siehe Wachtturm 1. Mai 2007 S. 31 oder Wachtturm Januar 2016 S. 23-24). Beide Klassen von Schafen predigen die identische gute Botschaft. Beide halten sich an die gleichen Moralvorschriften der Bibel. Beide Gruppen versäumen nicht ihr Zusammenkommen und gehen gemeinsam in die gleichen Versammlungen. Beide Gruppen sind Verkündiger, Dienstamtgehilfen, Älteste, Kreisaufseher u.s.w.. Schafe beider Klassen erwartet die gleiche Härte der Bestrafung bei Fehlverhalten. ABER Diese neue Klasse von Christen, die von Dir als andere Schafe bezeichnet wird, sollen eine andere Hoffnung als die erste Klasse besitzen. Zudem hätte Jesus mit diesen Christen keinen Bund geschlossen. Für diese Christen sei Jesu auch nicht der Mittler. Sie dürften auch nicht von Brot und Wein kosten (siehe Einsichtenbuch Band Nr. 2. Seite 371-372 Thema "MITTLER"). Gleiche Arbeit, gleiches Verhalten, gleicher Glaube aber eine unterschiedliche Belohnung bzw. Hoffnung? Über die Hoffnung(en) welcher Personen reden wir hier? Wir reden NICHT über die Hoffnung von irgendwelchen Ureinwohnern in Amerika oder Australien, die vor 3 tausend Jahren verstorben sind. Wir reden hier auch NICHT von der Hoffnung der biblischen Glaubenshelden, die von Jehova als Gerecht angesehen werden. Deren Hoffnung lasse ich aus Gründen der Übersichtlichkeit auch außen vor. Wir reden hier einzig und allein über die Hoffnung von Jüngern Jesu. Die Hoffnung von Christen! Nur diese Hoffnung ist für uns ausschlaggebend und relevant. Wo die Glaubenshelden der alten Zeit auferstehen werden, ist für meine Hoffnung als Christ und Sohn Gottes unerheblich. Ich rede auch NICHT darüber, wo die die eine oder andere Auferstehung stattfinden wird, und welchen Körper die Auferstandenen jeweils haben werden oder nicht haben werden. Das würde alles vom eigentlichen Thema ablenken. Nämlich von Deiner Behauptung, dass Jesu Jünger, also Christen, zwei unterschiedliche Auferstehungen bzw. Hoffnungen haben! Woher kam 1935 das neue Licht von zwei Hoffnungen für Christen? Wie erlangte Rutherford diese Erkenntnis, die von Dir bis heute propagierte wird? Hatte er eine nächtliche Vision über einen erweiterten Plan Jehovas? NEIN! Er bezeichnete sein neues Licht nicht als eine neue, von Jehova inspirierte Erweiterung der Grundwahrheit der Bibel, die ihm brandneu von Oben mitgeteilt wurde. Es schrieb kein neues 67tes inspiriertes Bibelbuch. Genau so wenig sind die Bibel erklärenden Worten des Wachtturms inspirierte Worte von Jehova. Oder bist Du anderer Meinung? Wenn Deine Aussagen in den Publikationen, lieber Bruder Lösch, inspiriert wären, so dürfte es seid 1919 u. Z. nur Erweiterungen (Erhellung des Lichts) gegeben haben und niemals eine Revidierung oder Änderung einer zuvor aufgestellten Lehrmeinung. Denn der heilige Geist erzählt keine Unwahrheiten! Als kleines Beispiel: Zuerst erzählst Du uns, dass der treue und verständige Sklave 33 u. Z. eingesetzt wurde. Dann erklärst Du uns 2013, dass diese Lehre unwahr ist. Zuerst sagst Du uns, dass Paulus, Johannes, Jakobus und alle Übrigen des ersten Jahrhunderts dazu zählen. Dann stellt sich 2013 heraus, dass dies eine unwahre Geschichte sein. Zuerst machst Du uns über Jahrzehnte weiß, dass generell alle Geistgesalbten zum treuen und verständigen Sklaven zählen würden. 2013 stellst Du fest, das Du die ganze Zeit etwas falschen gelehrt hast behauptest neuerdings, dass nur ihr von der leitenden Körperschaft der Sklave seid. Über Jahrzehnte wird lang und breit über die Klasse des bösen Sklaven (Geistlichkeit der Christenheit) und über die Gewohnheitstrinker gesprochen. 2013 stellt sich nun heraus, dass es eine solche Klasse gar nicht gibt und dass es Unwahrheiten waren, die du uns gelehrt hast. Viele Jahrzehnte wird als Weisheit letzter Schluss von Dir behauptet, Du seiest schon über die ganze Habe gesetzt. Nun stellt sich heraus, alles war ein großer Irrtum von Dir. Von dem so genannten alten Licht über den treuen und verständigen Sklaven hat sich alles geändert bis auf zwei Aussagen: 1. Jesus ist der Herr in diesem Gleichnis und 2. bei der Speise handelt es sich um "geistige" Speise. Der gesamte Rest war die ganzen Jahre falsch erklärt. Du hast uns über die Jahre viel Finsternis gelehrt. Heller werdendes Licht sieht anders aus: Zuerst hätte man im Wachtturm lesen dürfen, dass Jesus einen Sklaven vorhersagt. Wer es ist, sei noch unklar. Dann eine erste Erkenntnis, dieser Sklave muss 1919 eingesetzt worden sein. Wer es ist haben wir noch nicht verstanden. Danach dann das neue Licht: Dieser Sklave besteht aus den Männern der leitenden Körperschaft. Ob es auch einen bösen Sklaven gibt, hat uns der Geist noch nicht offenbart. Dann die neue Erkenntnis: Der Böse Sklave ist nur eine Warnung. Und so weiter. Das wäre heller werdendes Licht. Ob das jetzige Verständnis über das Gleichnis des treuen und verständigen Sklaven endlich richtig ist, bleibt abzuwarten. Woher hatte nun Rutherford dieses "neue Licht"? Aufgrund von altbekannten Aussagen der Bibelschreiber, kam Rutherford zu dieser Überzeugung. Jeder Christ weiß seid 2.000 Jahren anhand der heiligen Schriften, dass es Gott und Jesus um das Einsammeln der Miterben mit Christus geht; um die Söhnen bzw. Töchter Gottes. Um die Könige und Priester. Und dann kommt urplötzlich nach 2.000 Jahren eine neue Erkenntnis aus den gleichen Bibelstellen?! Das macht einen Beröerchristen erst einmal stutzig. Ein Beröerchrist glaubt nicht einmal jeder "inspirierten" Äußerung sonder prüft diese, ob sie mit den übrigen Schriften in Einklang ist (1. Joh. 4:1). In 2.000 Jahren ist das mit den zwei Hoffnungen keinem aufgefallen? Nicht einmal den eigentlichen Bibelschreibern? Sehen wir mal als Beröer genau hin, ob es sich bei den zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen um eine biblisch begründbare Tatsache handelt. Oder ob es sich um "eine andersartige gute Botschaft" handelt, die nichts mit der Lehre Jesus zu tun hat (Gal. 1:6-9). Die Beweise der zwei Hoffnungen für Christen Als Beweise für eine irdische Auferstehungshoffnung werden die vielen Aussagen im AT herangezogen, die von einem Leben hier auf der Erde sprechen. "Die sanftmütigen werden die Erde besitzen". Entweder betrifft es das jüdische Volk und deren Vorfahren oder eben die oben schon erwähnten Verstorbenen, aus der sonstigen Welt. Wenn wir noch die Offenbahrung dazu nehmen, so wird gesagt, dass "das Zelt Gottes bei den Menschen weilen wird und das sie seine Völker sein werden". Und das die "Blätter der Bäume des Lebens zur Heilung für die Nationen bestimmt sind" (Off. 21:3 + Off. 22:2). Das Worte Mensch, Völker und Nationen sind doch sehr deutlich. Menschliches Leben wird auf der Erde weiterhin existieren. Auch wird in Offenbahrung 20 gesagt, dass die Nationen (also Menschen) nach den 1.000 Jahren das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt umzingeln werden (Off. 20:8+9). Ein irdisches Leben und eine Auferstehung auf der Erde sind nach meinem jetzigen Bibelverständnis daher sehr wohl begründet. Doch die Feststellung, dass es in den 1.000 Jahren und darüber hinaus ein irdisches Leben geben wird und Menschen auf der Erde auferstehen, sagt doch nicht das Geringste über zwei unterschiedliche Orte einer Auferstehung für Christen aus. Die Tatsache, dass es Leben im Meer gibt, sagt ja auch nicht aus, dass ich ein Fisch bin! Sehen wir uns also die eigentlichen Beweise näher an. Die Prophezeiungen Da gibt es die prophetische Aussage Jesu aus Johannes 10, wo auch der Name "andere Schafe" herkommt. "Ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Auch diese muss ich bringen." Und die Aussage aus Sacharja 8:23, wo "10 Männer den Rocksaum eines Juden ergreifen und sagen, dass sie mit ihm gehen wollen". Nicht zuletzt wird auch in der Offenbahrung 7 "eine große Volksmenge" erwähnt, der man eine andere Hoffnung und einen anderen Ort der Auferstehung weissagt als den "144.000". Ich erinnere mich auch an neue biblische Wortschöpfungen wie Jonadab-Klasse, wo eine geschichtliche Figur aus dem alten Testament als prophetische Weissagung für eine zweite Klasse von Christen herhalten musste. Na ja, das ist gerade so, als ob man das Seil, das Rahab aus ihrem Fenster hängen lies, als prophetische Weissagung für das Erscheinen einer Internetseite hinstellen würde, die JW.ORG genannt werden wird. Und dass das Festhalten an den jeweils gültigen Glaubenslehren, die dieser Internetseite verbreitet, die einzige Möglichkeit ist, sein Leben in Harmagedon zu retten, so wie dieses Seil bei Rahab, welches aus dem Fenster hing. Die Aussagekraft und Glaubwürdigkeit beider erfundenen Prophezeiungen ist gleich Null. Was auffällt, alle übrigen ernstzunehmenden Beweise von Dir für zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen stützen sich auf ausgedachte Erfüllungen von biblischen Prophezeiungen. Ist Dir das schon mal aufgefallen? Auch wird in zwei von den drei angeführten Prophezeiungen nichts über deren Hoffnung bzw. dem Platz ihrer Auferstehung gesagt. Lieber Gerrit, Du weißt ja, mit dem richtigen Deuten von Prophezeiungen haben Zeugen Jehovas nicht immer ein glückliches Händchen gehabt. Siehe z. B. die oben erwähnten unterschiedlichen Auslegungen über das Gleichnis vom treuen und verständigen Sklaven. Oder siehe Wachtturm vom 1. Januar 2013 mit dem Titel: "Jehovas Zeugen und falsche Daten für das Ende". Ich wurde 1956 getauft. 27 Jahre zuvor predigte man der Welt noch, dass die Ceops-Pyramide in Ägypten "der steinerner Zeuge Jehovas" sei. Im Wachtturm vom 1. Januar 2000 wird sie auch "Bibel in Stein" genannt. Die Längenmaße eines Ganges in besagter Pyramide diente der Errechnung des Jahres 1914 (Schriftstudienband 3 "Dein Königreich komme"). Aus Platzgründen beende ich hier die frustrierende Liste von falsch verstandenen Erfüllungen von Prophezeiungen von Dir und Deinen Vorgängern aus den vergangenen 140 Jahren. Aber wen es interessiert, kann sich auf euerer Seite http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200277174 mit dem Titel: "Glaubensansichten klargestellt" einen Überblick verschaffen. Es ist eine lange Liste. Lieber Gerrit, inspiriert sind euere Schriften wahrlich nicht. Und euer Verständnis der Bibel als leitende Körperschaft ließ oftmals sehr zu Wünschen übrig (siehe z. B. das Verwechseln der Worte "IN" und "NACH" der Drangsal vom ersten Brief). Was wahr ist, muss wahr bleiben! Ach ja, das war ja altes Licht. "Liebe Zeugen, vergesst bitte alle Lehren, die älter als 20 Jahre sind und beschäftigt euch nicht mehr mit der damaligen guten geistigen Speise, die die leitende Körperschaft vor dieser Zeit im Wachtturm geschrieben hat." Eine solche Aufforderung werde ich in der Bibel wohl vergeblich suchen. Oder ist Dir eine solche Aufforderung aus den heiligen Schriften bekannt, dass man nichts mehr Bibelbücher lesen sollte, die älter als das neue Testament sind? Auch wenn's weh tut, muss ich festhalten: Euer altes Licht war all zu oft tiefste Finsternis. Bevor ich auf die Auslegungen der obigen Prophezeiungen eingehe, beschäftige ich mich zuerst einmal mit den deutlichen Aussagen der Schrift wo es, im Gegensatz zu Gleichnissen und Prophezeiungen, keinen Interpretationsspielraum gibt. Die deutlichen Aussagen der heiligen Schrift bezüglich der Hoffnung(en) für Christen Wir als Zeugen Jehovas reden viel über die zwei unterschiedlichen Hoffnungen, die die jeweiligen Mitglieder in der Versammlung haben. Dazu benutzen wir die Worte: "Himmlische Hoffnung" oder "Irdische Hoffnung". Man hört immer wieder die Worte: "Ich habe den festen Glauben auf eine irdische Auferstehung, falls ich vor Harmagedon sterbe." Oder: "Ich habe den festen Glauben einmal mit Jesus im Himmel zu leben und zu dienen." Wir als Zeugen Jehovas sind nicht nur gespalten in zwei unterschiedliche Hoffnungen. "Glaube ist die Erwartung ERHOFFTER Dinge." Wir sind auch gespalten in unserem Glauben. Der eine glaubt eine Zukunft auf der Erde zu haben. Der Andere glaubt, in den Himmel zu kommen. Der eine glaubt, dass Jesus einen Bund mit ihm geschlossen hat. Der Andere glaubt, dass Jesus diesen Bund nicht mit ihm geschlossen hat. Der eine glaubt, dass Jesu ausschließlich der Mittler seiner himmlischen Klasse ist. Der Andere glaubt, dass Jesus nicht sein Mittler ist, da er eine irische Hoffnung hat. Der eine glaubt gesalbt, und ein Sohn Gottes zu sein. Der Andere glaubt, dass er nicht gesalbt sei und zählt sich nicht zu den Söhnen Gottes. Der eine glaubt, dass er von den Symbolen nehmen muss. Der Andere glaubt, dass es ihm verboten sei, von den Symbolen zu kosten. Wir als Zeugen Jehovas sind wahrlich gespalten in unserer Hoffnung und auch in unserem Glauben. Wir sind ZWEI Herden unter einer Führung. Aber nicht EINE Herde unter einem Hirten, so wie es Jesus voraus gesagt hat (Joh. 10:16). Es ist immer noch deutlich zu erkennen, wer zu der einen Herde von Schafen gehört und wer zu der anderen Herde von Schafen zählt. Sehen wir mal in der Bibel nach, ob sich die Idee von zwei Hoffnungen, wie sie immer genannt werden, mit der übrigen Bibel in Einklang bringen lassen. Hören wir mal, welche Antwort Paulus Bruder Rutherford auf seine Vermutung gibt, das es zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen gibt: "Da ist ein Leib und ein Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe" (Eph. 4:4) Das ist doch mal eine deutliche Antwort auf die Frage, wie viele Hoffnungen es für Christen gibt. Paulus spricht hier nicht von dem pauschalen Gedanken auf Hoffnung; der Rettungsmöglichkeit für jeden durch Christus. Paulus ist präzise in seiner Wortwahl. Er spricht von der Hoffnung auf eine BERUFUNG. Wer wird denn BERUFEN? Etwa die so genannten Weltmenschen? Nein es sind die Jünger Jesu. Die Söhne Gottes. Da bleibt kein Interpretationsspielraum. Paulus gibt Christen eine ganz deutliche Antwort auf die Idee, dass es vielleicht zwei Hoffnungen für Nachfolger Jesu geben könnte. Er sagt knallhart NEIN zu dieser Idee. Er weißt unseren Bruder Rutherford ganz schön in seine Grenzen, meinst Du nicht auch Brd. Lösch? Eine zweite Hoffnung für einen Jünger Jesu? Was für ein abtrünniger Gedanke. Zumindest sieht es Paulus so. Um den Gedanken von zwei Hoffnungen für Christen in diesem Text unterzubringen, müsste er folgender Maßen in der NWÜ verändert werden: "Da ist ein Leib [ DA SIND ZWEI LEIBER] und ein Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung [IN den zwei HOFFNUNGEN] berufen worden seid, zu der ihr [ JEWEILS] berufen wurdet; e i n Herr, e i n Glaube [ ZWEI GLAUBEN] , e i n e Taufe [ ZWEI TAUFEN] " (gefälschter Eph. 4:4 um die Meinung Rutherfords zu decken) Doch Paulus erwähnt im folgenden Vers 5 noch eine andere Tatsache: "Es gibt nur EINE Taufe!" Dieser Gedanke aus der NWÜ ist tödlich für die Überlegung von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen. Warum? Du, Brd. Lösch, behauptest doch, dass die "Neue Weltübersetzung" (NWÜ) die genaueste Übersetzung ist, die es Weltweit gibt. In Galater 3:26-29 schreibt Paulus gemäß NWÜ: "26 Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle , die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich EINER Verheißung." Die Aussage ist ganz leicht zu verstehen. Jeder, der in Christus getauft wurde, ist ein Sohn Gottes. Da es gemäß Epheser 4:5 aber nur EINE Taufe gibt, ist jeder Christ ein Sohn Gottes. Deshalb benutzt Paulus auch die Worte: "IHR ALLE seid tatsächlich Söhne Gottes". Oder erhalten die "anderen Schafe" bei uns eine andere Taufe, als die so genannten Geistgesalbten? Das wäre mir neu. Lieber Gerrit, hast Du verstanden, was Paulus da sagt? Hier geht es um die Auswirkungen die der Glauben an Jesus und die christliche Taufe im Namen des Sohnes aus Matthäus 28:19 und Apostelgeschichte 2:38,39 auf ALLE GETAUFTE CHRISTEN hat. Es geht natürlich nicht um die Taufe des Johannes (Apo. 19:1-7). Ich bringe die Aussage des Apostel Paulus auf den Punkt: "ALLE die Glauben an Christus Jesus haben und getauft wurden, sind Söhne Gottes! Und ALLE, die getauft wurden sind in Gemeinschaft mit Christus, gehören ihm an, sind Abrahams Same und Erben! Es gibt keinen Unterschied bei Christen, egal welchen Stand, Herkunft oder welches Geschlecht sie haben mögen" Es gibt nur EINE christliche Taufe! Es gibt nur EIN Glaube! Es gibt nur EINE Hoffnung! Sie sind wahrlich eine Herde unter einem Hirten (Joh. 10:16), auch wenn es Unterschiede in Bezug auf Herkunft, Stand und Geschlecht gibt (Gal. 3:28). Da es keine zwei Arten der christlichen Taufe gibt (Eph. 4:5), kann es auch keine zwei Klassen Christen mit unterschiedlichen Hoffnungen geben. Alleine diese zwei Bibelstellen beerdigen den neuartigen Gedanken Rutherfords von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen. Hier den gleichen Bibeltext aus Galater 3, so wie man ihn verfälschen müsste, damit man den Gedanken an zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen überhaupt unterbringen kann: "26 Ihr alle seid tatsächlich [ NICHT ALLE SIND ] Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle [ NICHT ALLE ], die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch [ UND ] Grieche, da ist weder Sklave noch [ UND ] Freier, da ist weder männlich noch [ UND ] weiblich; [ DA IST EIN GESALBTER UND DORT EIN ANDERES SCHAF, DA IST EIN JUDE UND DORT DIE ZEHN MÄNNER, DIE SEINEN ROCKSAUM ERGREIFEN ]; denn ihr alle sind [ DENN NICHT ALLE SIND ] einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr [ NUR DIEJENIGEN, DIE CHRISTUS ANGEHÖREN, SIND ] wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung." Paulus kannte die Prophezeiung über die anderen Schafe und aus Sachaja 8. Doch er teilt uns im Original Bibeltext genau das Gegenteil mit, was Rutherford anfing uns 1935 zu lehren. Paulus macht klar, dass alle Christen gleich sind. Und alle Christen die gleiche Hoffnung haben, ganz egal woher sie stammen, welchen Rang sie besitzen oder welches Geschlecht sie haben. Doch diese zwei Bibeltexte genügen mir nicht bei einem so wichtigen Thema. Schauen wir mal, welche Schriftstellen man noch alles in der neuen Weltübersetzung verändern müsste, um die Theorie von zwei Hoffnungen für Christen eine Grundlage zu geben. "Denn alle [ NICHT ALLE ], die durch Gottes Geist geleitet werden, sind Söhne Gottes." (Römer 8:14) "Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden [ gesalbt sind ], sind Söhne Gottes." (Römer 8:14) "Jeder [NICHT JEDER], der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." (1. Joh. 5:1) "so daß ihr, die Augen eures Herzens erleuchtet, erkennen mögt, welches die Hoffnung ist [ die BEIDEN Hoffnungen sind ], zu der er euch [ jeweils ] berufen hat, welches der Reichtum der Herrlichkeit ist, den er als Erbe für die Heiligen bereithält," (Eph. 1:18) "... aufgrund einer Hoffnung [ zwei unterschiedlichen Hoffnungen ] auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat,..." (Titus 1:2) "4 Als jedoch die Güte und die Liebe zum Menschen auf Seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, 5 rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. 6 Diesen [Geist] goss er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, 7 damit wir [ einige von uns ], nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerechtgesprochen worden sind, Erben würden gemäß einer Hoffnung [ einer von zwei Hoffnungen ] auf ewiges Leben." (Titus 3:4-7) "18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, dass Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung [ Hoffnungen ] zu ergreifen. 19 Diese Hoffnung [ Hoffnungen ] haben wir als einen Anker für die Seele" (Heb. 6:18,19) "3 Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns [ einigen von uns ] eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch [ für einige von euch ]," (1. Pet. 1:3,4) "Sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen, stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung [ die zwei Hoffnungen ] verlangt, [die] in euch [ist]," (1. Pet. 3:15) "Geliebte, jetzt sind wir [ einigen von uns ] Kinder Gottes, aber noch ist nicht offenbar gemacht worden, was wir sein werden. Wir wissen, dass, wann immer er offenbar gemacht wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn so sehen, wie er ist. [ Das trifft aber nicht auf die große Volksmenge zu. ] 3 Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn gesetzt hat, läutert sich selbst, so wie dieser lauter ist. [ Die anderen Schafe, die keine Kinder Gottes sind, läutern sich ebenfalls ]" (1. Joh. 3:2,3) (Das Johannes-Evangelium und seine drei Briefe wurde nach der Offenbahrung geschrieben! Johannes wusste von dem Gleichnis (in Zeichen geschrieben) der großen Voksmenge! "Lasst uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung [ zwei Hoffnungen ] ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat." (Heb. 10:23) "Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir von eurem Glauben in Verbindung mit Christus Jesus gehört haben und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbehalten ist [ auf Rettung ]." (Kol. 1:3-5) "Jetzt aber ist es seinen Heiligen [ und den anderen Schafen ] offenbar gemacht worden, 27 denen bekannt zu geben es Gott gefallen hat, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit [ einigen von ] euch, die Hoffnung auf seine Herrlichkeit [ oder für die Anderen von euch, die Hoffnung auf eine irdische Auferstehung ]." (Kol. 1:26,27) "Freut euch in der Hoffnung [ in den ZWEI Hoffnungen ]. Harrt in Drangsal aus. Verharrt im Gebet." (Römer 12:12) "23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir [ einige wenige von uns ] ernstlich auf die Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem Leib. 24 Denn in dieser Hoffnung sind wir [ einige wenige von uns ] gerettet worden;" (Römer 8:23,24) "Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind [ den Ort einer HIMMLISCHEN Auferstehung ].." (Römer 8:16). "Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir [ EINIGE ] Gottes Kinder sind." (Römer 8:16). "18 Demzufolge halte ich dafür, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns [ an einigen von uns ] geoffenbart werden wird. 19 Denn die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung harrt auf die Offenbarung der Söhne Gottes." (Römer 8:18-19) "Niemand kann [MANCHE können ] sagen: „Jesus ist [mein] Herr!“, ausgenommen [AUCH OHNE] durch heiligen Geist" (1. Kor. 12:3) "Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht [EVENTUELL ALS ANDERES SCHAF TROTZDEM] an" (Römer 8:9) "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er [ Nur 144.000 gab er ] Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen Namen ausübten; 13 und sie [ NUR 144.000 ] wurden nicht aus Blut noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren. [ Die Übrigen seiner Jünger nicht ] ." (Joh. 1:12,13) (Das Johannes-Evangelium und seine drei Briefe wurde nach der Offenbahrung geschrieben! Johannes wusste von dem Gleichnis (in Zeichen geschrieben) der 144.000! Und doch findet diese Zahl keine Erwähnung in seinen Briefen.) "Ihr aber seid [ Einige von Euch ] sind „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz,..." (1.Petrus 2:9) Vorsicht! Diese 22 Bibelstellen sind alle gefälscht. Die Originalworte wurden durchgestrichen und das Fette in den Eckigen Klammern der NWÜ hinzugefügt. Es sollte sich doch wenigstens ein Satz im NT finden lassen, der von zwei Gruppen von Jüngern Jesu spricht, die sich bezüglich der Orte ihrer Hoffnungen unterscheiden. Eine DEUTLICHE Aussage wäre z. B. Sätze wie: "Ich Johannes schreibe euch über die zwei Hoffungen eines Christen. Während die einen im Himmel regieren, werden die Übrigen die Erde besitzen." (4. Johannes 1:33) "Ich Paulus schreibe euch, dass die christlichen Brüder, die eine irdische Hoffung haben, beim Abendmahl des Herrn keines Falls von den Symbolen nehmen sollen. Sie sollen nur zuschauen, während die Brüder Christi von Brot und Wein kosten." (3. Kor. 2:7) "Und ich sah die 144.000 auf dem Berge Zion stehen und die große Volksmenge, die aus der großen Drangsal kam, jubelte ihnen von der Erde aus zu." (2. Off. 1:1) "Und ich sah eine große Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermochte. Und sie lebten fortan auf der Erde bis in alle Ewigkeit, während die 144.000 vom Himmel auf sie herabblickten und tausend Jahre lang ihre Könige und Priester waren." (Off. 35:3) So oder so ähnlich müsste man die "Neue Weltübersetzung" verfälschen, damit man sagen könnte: "In der Bibel wird eine zweite Hoffnung für Christen erwähnt." Oder irre ich mich? Es würde mich ernsthaft interessieren, welche deutlichen Bibeltexte Du anführen wirst, die von zwei Hoffnungen für Christen sprechen. Wie sagt Paulus in Römer 8:14 so tröstlich: Denn ALLE , die durch Gottes Geist geleitet werden, diese SIND SÖHNE GOTTES . " Jeder , der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." (1. Joh. 5:1) In den Publikationen wird meistens Römer 8:14 nicht von Dir zitiert, sondern die Aufforderung gegeben doch bitte erst ab Vers 15 zu lesen. Deshalb geht die Aussage von Paulus stillschweigend verloren, dass ALLE vom Geist geleiteten Personen, Söhne Gottes sind und somit Kinder Gottes und Miterben mit Christus sind. Ich bitte Dich und alle übrigen Leser darum, dass die von mir zitierten Verse im Zusammenhang gelesen werden, um biblische Sinnverfälschungen zu vermeiden so wie Deine aus Römer 8:14. Du, lieber Brd. Lösch, weist immer wieder darauf hin, dass beide Klassen von Schafe in der Gemeinde der Zeugen Jehovas an den Früchten des Geistes arbeiten sollen. Älteste oder Dienstamtgehilfen kann man nur werden, wenn sie erkennen lassen, dass der heilige Geist in ihnen wirksam ist. "ALLE, die durch Gottes Geist geleitet werden sind Söhne Gottes." Paulus sagt nicht: "Alle die mit heiligen Geist gesalbt sind." Wenn der heilige Geist einen Christen auch nur leitet, ist er schon ein Sohn Gottes. So sagt es zumindest Paulus. Und in dem folgenden Vers 16 schreibt Paulus auch nicht: "Der Geist bezeugt mit unserem Geist, das wir in den Himmel kommen." Und auch nicht: "Der Geist bezeugt mit unserem Geist den Ort einer Auferstehung." Der Geist bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind und zu ihm gehören. Du wie ich wissen ganz genau, dass es hier um ein Gefühl der Liebe und des Vertrauens geht, welches jeder Christ in seinem Innern erfährt. Ein Gefühl der innigen Zuneigung und Verbundenheit zu unserem himmlischen Vater. Jeder Zeuge Jehovas kennt dieses Gefühl eigentlich schon. Denkt aber bei sich: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf". Die meiste Zeugen glauben, dass unser Geist unbedingt eine im Himmel begründete Hoffnung bezeugen muss. Das ist aber nicht nur grundlegend falsch. Sondern auch unbiblisch nach Römer 8:16. Der Geist bezeugt lediglich, dass wir Kinder Gottes sind. Und nicht den Ort einer Auferstehung. Ich, für meinen Teil, werde dorthin gehen, wo mich Jesus hinschicken wird. Jesus lehrte uns nicht umsonst, dass wir den Allmächtigen beim Beten mit einem vertrauten "Vater" ansprechen sollten. Oder hast Du deinen leiblichen Vater mit Herr Lösch angesprochen. Vielmehr hast du ihn liebevoll Papa oder Daddy genannt. Lieber Gerrit, vertraue auf die Aussage von Paulus. Er wusste, von was er schrieb, denn Jesus sprach persönlich mit ihm. Du siehst also, dass es für die ersten Christen und die Bibelschreiber ein völlig fremder Gedanke war, dass es unter ihnen zwei unterschiedliche Gruppen gegeben hat; also zwei unterschiedliche Hoffnungen gab. Wie schon des Öfteren erwähnt, höre ich mir gerne weitere Schriftstellen an, die Deine Idee von zwei Hoffnungen für Christen unterstützen. Einen Moment Lieber Bruder Lösch, Du könntest hier einwenden: "Es ist schon Richtig, dass das Neuen Testament ausschließlich zu und über Söhnen Gottes spricht. Mit den beiden Ausnahmen von Johannes 10:16 und Offenbahrung 7:9-17. Das liegt aber daran, dass es die Klasse der "anderen Schafe" im ersten Jahrhundert noch nicht gab. Diese Klasse existiert erst seid dem erleuchtenden Licht von Brd. Rutherford im Jahre 1935. Deshalb erfährt man aus dem "Neuen Testamen" fast nichts über die Christen dieser zweiten Klasse, die eine andere Hoffnung haben als alle Christen vom ersten Jahrhundert bis 1935." 1. Diese Klasse, die Du "anderen Schafe" nennst, übersteigt die Zahl des so genannten Überrestes um das 500fache. Und sie verrichten somit weltweit 99,8% der Predigttätigkeit. Sie sind heute die Hauptstütze und Hauptmasse der Versammlungen. Und sie erledigen sozusagen die ganze Arbeit der "Gesalbten". Auch bei den Spenden. Und dieser großen Volksmenge sollen in der Bibel nur ein paar Worte gewidmet sein? 2. Du kennst doch Amos 3:7 "Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart." Woher hatte denn Brd. Rutherford dieses Wissen? Denn wie die obigen Bibelstellen belegen: Aus dem NT hatte er diese Idee nicht! Es gibt keine Deutung einer Prophezeiung, die eine weitere Klasse von Christen mit einer anderen Hoffnung stützen würde, ohne dabei dutzende von Bibelstellen als falsch oder unzureichend Formuliert hinzustellen. Du kennst doch die Anweisung von Johannes: "Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind." Ein wahrer Beröerchrist glaubt niemals so genannten inspirierten Äußerungen ohne sie anhand der übrigen Bibel geprüft zu haben. Ist eine Äußerung wahr, (oder vielleicht sogar inspiriert) so widerspricht sie keinem einzigen Satz in der Bibel. Was man von der Lehre von einer zweiten Klasse Christen mit einer andersartigen Hoffnung, als der Hoffnung der Söhne Gottes, wahrlich nicht sagen kann. Wenn es eine solche Klasse geben würde, würde man, laut Amos 3:7, auch deutliche Aussagen zu dieser Klasse in der heiligen Schrift finden. 3. Da hätte ich doch beinahe zwei wichtige Schriftstellen vergessen zu erwähnen. Viele Prophezeiungen der Bibel sind verschlüsselt. Und es braucht den heiligen Geist, um sie zu verstehen. Doch es gibt zwei Endzeit-Prophezeiungen des Paulus, die ganz und gar unverschlüsselt sind. Jeder Mensch kann die Worte lesen und deren Sinn verstehen. Selbst ein ungläubiger. Wenn Du, lieber Gerrit, die Schriftstellen über das Kommen Jesu liest, frage dich, wo in dieser Schilderung die "anderen Schafe" eine Erwähnung finden? Paulus wusste ja von den anderen Schafen. Und da es sich bei seiner Schilderung um ein heiliges Geheimnis handelt, sollte jeder von uns davon ausgehen, dass diese Prophetie komplett ist. Und das der Apostel Paulus da nichts vergessen hat zu erwähnen. "50 Indes sage ich dies, Brüder, dass Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber ALLE verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, MUSS Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, MUSS Unsterblichkeit anziehen." (1. Kor. 15:50-53) "13 Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben , mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten." (1.Tes. 4:13-18) Und nun lieber Gerrit? Hast Du in den prophetischen Worten des Paulus irgendetwas von einer anderen Hoffnung gelesen, als die der Söhne Gottes? Paulus erwähnt alle Möglichkeiten: Erstens die, die bereits verstorbenen und zweitens die, die beim Kommen Jesu noch am Leben sind. Wo ist Deine Klasse von Christen, die beim Kommen Jesu NICHT verwandelt werden? Wo ist Deine Gruppe von Christen, die nach ihrer Auferstehung NICHT entrückt werden. 1. Tes. 4:18 spricht vom Trost für die Brüder. Welchen Trost spenden die Worte des Paulus den fleißigen und gläubigen Zeugen Jehovas, die sich zur großen Volksmenge zählen? Gar keinen! Nicht den geringsten! Wenn Deine Lehre wahr wäre, von den zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen, so hätte Paulus auch für sie tröstende Worte gefunden. "Niemals sah ich einen Gerechten gänzlich verlassen." Wie sagt Paulus in 1. Kor. 15:50 "Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben ." Wer sind noch mal die Schafe nach Deinem aktuellen Verständnis von Mat. 25? Vers 34: "Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich , das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist." (" Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben." 1. Kor. 15:50) Aber Du weißt ja, Bruder Lösch, ich bin noch lernfähig. Zeige einem 90 jährigen Bruder Deine Beweise anhand der Bibel, die zweifelsfrei von unterschiedlichen Hoffnungen für Christen sprechen! Zeige mir die beiden unterschiedlichen Helme der Hoffnung bei der Waffenrüstung eines Jünger Jesu. Und ich verspreche, darüber nachzusinnen. Die Prophezeiungen genauer betrachten Die Bibel hat nun klar herausgestellt, das mindestens zwei Dutzend Bibeltexte entweder schlampig formuliert oder schlicht und ergreifend falsch sein müssen, wenn Rutherfords Idee stimmen würde, das es zwei Hoffnungen für Christen gibt. Allein diese Tatsache lässt nur einen Schluss zu: Die Deutungen der von Dir benutzen Gleichnisse und Prophezeiungen müssen wieder mal, wie schon so oft, falsch sein. Wenden wir uns nun den eigentlichen Deutungen der Prophezeiungen zu, die Du, lieber Gerrit, und deine Vorgänger als angebliche Beweise präsentieren. Es wird immer wieder zwei Frage auftauchen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied in den Hoffnungen gemacht??? (In Deiner Haut möchte ich jetzt wirklich nicht stecken.) Beginnen wir mit Joannes 10. "7 Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder , der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin. 16 Und ich habe andere Schafe , die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten." Nun die Standardfragen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu den Hoffnungen gemacht? Ich komme mir irgendwie blöd vor, wenn ich diese Frage überhaupt stellen muss. Allein durch die zuvor erwähnten Bibeltexte kenne ich bereits die Antwort bevor ich genau nachlese. Keinen Pips über einen Ort einer Auferstehung oder dem Ort des Lebens, wo die Schafe leben werden. Keine Unterscheidung von Hoffnung und Hoffnung. Oder sollte ich besser sagen von Weide, Rettung und Leben. Sagt Jesus hier: "Ich habe andere Herdentiere wie Ziegen. Auch diese muss ich bringen. Und sie folgen mir getrennt?" Genau genommen spricht dieses Gleichnis sogar gegen den Gedanken von Rutherford. Schafe sind Schafe und keine Ziegen. Das Einzige, indem sie sich unterscheiden ist der Heimatstandort. Nur mal angenommen: Die ersten Schafe aus der Hürde, wäre die Schafe aus dem Volk der Israeliten. Dann wären die Schafe, die nicht aus dieser Hürde (Gesetzesbund) kommen alle Heidenchristen. Angefangen mit Kornelius. Und schon können wir keinen Widerspruch zu den obigen 24 Bibelstellen mehr entdecken. Alles wäre im Einklang und alles wäre Wahrheit. Es ist manchmal nur wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Nur wer die richtige Frage stellt, kann auch die richtigen Antworten bekommen. Fahren wir fort mit Sachaja 8: " 20 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird noch sein, dass Völker und die Bewohner vieler Städte kommen werden; 21 und die Bewohner einer [Stadt] werden gewiss zu [denen] einer anderen gehen und sagen: „Lasst uns allen Ernstes hingehen, um das Angesicht Jehovas zu besänftigen und Jehova der Heerscharen zu suchen. Ich selbst will auch gehen.“ 22 Und viele Völker und mächtige Nationen werden tatsächlich kommen, um Jehova der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und das Angesicht Jehovas zu besänftigen.‘ 23 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird in jenen Tagen sein, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen ergreifen, ja sie werden tatsächlich den Rocksaum eines Mannes ergreifen, der ein Jude ist, indem [sie] sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, [dass] Gott mit euch ist.“ ‘ “" Auch hier die gefürchteten Standardfragen: 1. Wird in diesem Gleichnis/Prophezeiung überhaupt von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu den Hoffnungen gemacht? Wie könnte es anders sein. Schon wieder werden in dieser Prophezeiung keine Angaben zu beiden Fragen gemacht. Oder ließt Du etwas anderes, lieber Bruder Lösch? Keine Silbe über eine spezielle Hoffnung. Einfach nur die Aussage, dass Menschen aus allen Völkern, Sprachen und Zungen und Nationen den Weg der wahren Anbetung Jehovas einschlagen werden und Jehova damit besänftigen werden. Und somit denen folgen, die den Weg bereits beschreiten, nämlich Menschen aus den Israeliten. Das erinnert mich sehr an das mögliche Verständnis aus Johannes 10 von Israeliten und Heiden als "andere Schafe". Alle auftretenden biblischen Widersprüche lösen sich mit dieser Erklärung in Luft auf. Was ist im Übrigen das Ziel dieser Menschen aus den Nationen, die Jehova anbeten möchten? Die Stadt Jerusalem. Heb. 12: "22 Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut]." Off. 3: "12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben." Off. 21: "2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." Off. 21: "10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam" Es gibt zwar noch eine weitere, mir bekannte, mögliche Erfüllung dieser Prophezeiung. Doch Dir, lieber Bruder Lösch, fehlt für diese Erklärung einiges Grundwissen und besonders der Glauben über den Ort, wo sich diejenigen mit der so genannten "Himmlischen Auferstehung" wahrscheinlich überwiegend aufhalten werden. Lieber Gerrit, Dein eigentliches Hauproblem liegt darin, dass Du Jesu nicht wirklich glaubst. Wenn versprochen wird, dass Jesus wieder in den bewohnten Erdkreis eingeführt wird, dann schreibst Du im Wachtturm: "Das glaube wir nicht". Wenn Jesus zigmal versichert, dass selbst die Nationen seine Herrlichkeit sehen werden, wenn er wieder kommt, so sagst Du: "Wir als Zeugen Jehovas glauben nicht an so einen Quatsch, dass die Nationen Jesus sehen werden." Wenn Jesus dem Verbrecher verspricht, dass er MIT IHM im Paradies sein wird, so rufst Du in die Welt hinaus: "NEIN! NEIN! NEIN Jesus! Das ist dir nicht erlaubt!" Wenn Jesus seinen Apostel versichert, dass er wieder vom Ertrag des Weinstockes kosten wird, ist Deine Antwort immer die Gleiche: "Jesus irrt sich. Der wird niemals wieder Wein trinken. Glaubt bitte uns und nicht Jesus". Wenn die Bibel schreibt, das Jesus als Menschensohn wiederkommen wird, mit dem Erscheinungsbild eines Sohnes eines Menschen, also zumindest mit einem optischen menschlichen Erscheinungsbild, so ist Dein Aussage immer die gleiche: "Jesus, wir als Zeugen Jehovas glaube das nicht". Selbst wenn Jesus in der Offenbahrung persönlich verspricht, dass jedes Auge ihn sehen wird, selbst die, die ihn durchstochen haben, so hast Du keinen Glauben an seine Zusage. Wenn in 1. Thes. 4 davon gesprochen wird, dass der Herr vom Himmel herabkommen wird, und dass es eine Zusammenführung der auferstandene bzw. verwandelten Christen in der Luft mit Jesus stattfinden wird, hast Du keine Glauben daran. Selbst der Satz in 1. Thes. 4:15 "Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort " hinterlässt bei Dir keinerlei Eindruck. Wahrlich, Dein Problem und das Problem Deiner 6 Mitherrscher ist euer mangelnder Glaube an die Aussagen Jesu. Bei der großen Drangsal ist es genau so. Jesus sagt: "Ich komme NACH den Tagen jener Drangsal". Und was sagt ihr? "Nein Jesu du irrst dich wieder Mal. Du kommst während der Drangsal." Jesus klärt uns in Matthäus 24 darüber auf, das man die falschen Propheten an der Aussage erkennen wird, Christus sei bereits während der Drangsal gekommen und seine Parousia hätte bereit zu diesem Zeitpunkt begonnen. Und was ist Deine Aussage, lieber Gerrit? "Glaubt das ja nicht, was Jesus da gesagt hat. Das würde ja auf unsere Lehre zutreffen, wie die Faust aufs Auge." Jesus sagt noch eine weitere Lehre der falschen Propheten voraus; Nämlich dem Gedanken der versteckten Parousia Christi ("Er ist in den inneren Gemächern"). Und was ist Dein Lieblingswort bezüglich der Parousia Jesu? "Unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar, unsichtbar." Warum habe ich das Wort 5 Mal wiederholt? Weil jetzt in dieser einen Zeile dieses Wort genau so oft steht, wie es zahlenmäßig in der kompletten Bibel vorkommt. Jesus verfügt, dass man seines Tods durch "Essen und Trinken" gedenken sollte. Was ist euere Lehre? "Esst NICHT! Trinkt NICHT! Lasst die Symbole an euch vorüberziehen! Schaut nur zu!" Jesus sagt, sprich bei Sünden zur Versammlung, wenn alle übrigen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Aber ihr haltet lieber geheime Kirchengerichte ab, wie damals der Hohepriester Kephas mit Jesus. Möglichst keine Zeugen bei Komiteeverhandlungen. Selbst, wenn jemand darum bittet. Jesus erwartet, dass seine Jünger ständig wachsam bleiben. Und die Apostel bestätigen die Anweisung, dass jeder Jünger genau Prüfen soll. Und welche Anweisung lasst ihr vom Stapel? "Wir billigen es nicht, wenn ihr eigenständig biblische Themen untersucht." (Königreichsdienst Sep. 2009) Hast Du etwa den Haupteckstein verworfen? "7 Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden“ 8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden." (1. Petrus 2:7,8) Die Liste geht noch viel weiter. Das hier ist ja schließlich erst der zweite von etwa 16 Briefen. Jedem, der vielleicht noch vor einer Stunde über den Gedanken gelacht hat, dass ungläubigen Nationen Jesus jemals wirklich sehen könnten, sollte spätestens jetzt klar sein, dass er in Wirklichkeit Jesus ausgelacht hat. Wenn Jesus tatsächlich wieder kommt, so wie er es gesagt hat, also mit dem Verbrecher im Paradies 1.000 Jahre wandeln wird, was glaubst Du: Wo werden sich dann wohl seine erkauften Priester und Könige aufhalten? "Die Schafe folgen dem Lamm wohin es auch geht!" Der hauptsächliche Aufenthaltsort der Söhne Gottes hat nichts mit dem zutun, was sie in Wirklichkeit sein werden. Die optische äußere Erscheinung sagt gar nichts darüber aus, was wir sein werden, wie es Johannes erwähnt. ("Was wir sein werden, ist noch nicht offenbar gemacht") Wir werden sein WIE die Engel. Engel sind in beiden Welten zu Hause. Im Unsichtbaren und im Sichtbaren. Engel können sehr wohl essen und vom Ertrag des Weinstockes kosten. Ja sogar Partnerschaften eingehen und Kinder zeugen. Engel sind Weltengänger. Nicht umsonst wird gesagt, dass das Zelt Gottes bei den Menschen weilen wird. Und dass das himmlische Jerusalem auf die Erde kommen wird. Was meinst Du: Wie soll es möglich sein, dass nach den 1.000 Jahren die heilige Stadt von menschlichen Feinden umzingelt werden soll, wenn diese Stadt sich im unsichtbaren Bereich aufhält? Aber dieses Wissen und die Konsequenzen daraus werden jedem verschlossen bleiben, wenn er keinen Glauben an die Zusagen Jesu hat. Ach ihr kleingläubigen! Hättet ihr nur den Glauben eines Senfkornes. Bei Gott ist doch alles möglich. Betet doch bitte um mehr Glauben. Und er wird euch freigebig geschenkt werden. Doch genug. Ich belasse es bei der zuvor aufgezeigten einfachen Erklärung und Lösung, dass es sich bei dieser Prophezeiung auch um Anbeter Jehovas handeln könnte, die keine gebürtigen Israeliten sind, so wie Kornelius. Und schon gibt es bei dieser Deutung keine Widersprüche mehr in der Bibel. Kommen wir zur Offenbahrung 7: " 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels: 9 Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm. 13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“ Und wieder stelle ich die gleichen Fragen: 1. Wird in dieser Prophezeiung überhaupt etwas von einer speziellen Hoffnung oder einen Platz einer Auferstehung gesprochen? Und 2. wenn ja, wird ein Unterschied zu der Hoffnung der Söhne Gottes gemacht? Auch hier muss man bei den Tatsachen bleiben. Jetzt kommt noch eine dritte wichtige Frage hinzu: 3. Worin unterscheiden sich die große Volksmenge von den 144.000 bzw. den Söhnen Gottes? Überprüfen wir die Aussagen zu der großen Volksmenge genau: Die Nationalität Aussage: Die große Volksmenge kommt aus ALLE Nationen, Stämmen, Völkern und Zungen Diese Menschen gehören nicht einer einzelnen Nationalität an wie die 144.000. Sie kommen aus aller Herren Länder. Wo hingegen die 144.000 alles gebürtige Israeliten sind. Da haben wir einen Unterschied! Das erinnert mich sofort an das Zeitalter, welches mit Kornelius, dem ersten Heiden begann. Gott wandte zum ersten Mal seine Aufmerksamkeit den Nationen zu. Das würde sich auch mit der gleichen Deutung bezüglich Sachaja 8 decken. Und der Aussage von den anderen Schafen aus Johannes ohne die Bibel verbiegen und fälschen zu müssen. Einsichtenbuch Band 2 Seite855, 856 Thema "Schlüssel": Wie gebrauchte Petrus die ihm anvertrauten „Schlüssel des Königreiches“? Jesus sagte zu Petrus: „Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde lösen magst, wird das sein, was in den Himmeln gelöst ist“ (Mat 16:19). Die Bedeutung dieser Schlüssel müßte logischerweise aus anderen Bibeltexten hervorgehen. Jesus sprach ebenfalls von Schlüsseln, als er zu den gesetzeskundigen geistlichen Führern sagte: „Ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert!“ (Luk 11:52). Ein Vergleich dieses Textes mit Matthäus 23:13 zeigt, daß mit dem „Hineingehen“ der Eingang in das „Königreich der Himmel“ gemeint ist. Daraus, daß Jesus Petrus gegenüber das Wort „Schlüssel“ gebrauchte, ist zu entnehmen, daß Petrus das Vorrecht haben würde, ein Unterweisungsprogramm einzuführen, durch das besondere Gelegenheiten in Verbindung mit dem Königreich der Himmel erschlossen werden würden. Interessant finde ich an Deiner Erklärung, dass Jesus Petrus die Schlüssel der Himmel anvertraut hat. Von einem Schlüssel der Erde lese ich nichts im angegebenen Bibelvers. Entweder ist etwas gebunden, oder es ist gelöst. Zwei Zustände: An oder aus. Matthäus 16:19 wäre somit der nächst Bibeltext, der nicht zu zwei Hoffnungen für Christen passt. Wie gesagt, das wäre eine Möglichkeit, wer diese große Volksmenge darstellt könnte: Die buchstäblichen Christen aus Samaria und den Nationen. Ihr zukünftiger Aufenthaltsort Aussage: Die große Volksmenge steht VOR dem Thron Off. 14: "1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, ... 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied VOR dem Thron ... und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die 144.000, die von der Erde erkauft worden sind." Die 144.000 befinden sich also auch vor dem Thron. Kann man an diesem Punkt eine unterschiedliche Hoffnung oder Ort des zukünftigen Lebens zu Beiden ausmachen? Nein. Von Beiden wird gesagt, dass sie sich vor dem Thron aufhalten. Der zweiter Hinweis, über den zukünftigen Aufenthaltsort der großen Volksmenge ist: " In seinem Tempel ". Und wo ist sein Tempel? "Und das Tempel[heiligtum] Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet..." (Off. 11:19) "Und noch ein anderer Engel trat aus dem Tempel[heiligtum], das im Himmel ist, hervor, auch er hatte eine scharfe Sichel." (Off. 14:17) Der Tempel ist also im Himmel! Dem aufmerksamen Leser der NWÜ sind bestimmt die die eckigen Klammern aufgefallen. Im Anhang zur NWÜ steht dazu folgendes: [ ] Eckige Klammern schließen Worte ein, die EINGEFÜGT worden sind, um den Sinn im deutschen Text vollständiger wiederzugeben. Bislang habe ich diesen Zusatz [heiligtum] in keiner anderen Bibelübersetzung gefunden, wie einzig in der selbst geschriebenen "Neuen Welt Übersetzung" der Zeugen Jehovas. Hierzu habe ich überprüft: Schlachter, Neue Evangelische, Luther, Interlinearübersetzung, Elberfelder, Hoffnung für alle, Neue Genfer Übersetzung, Gute Nachricht Bibel. Auch die englische King James Version, The Bible in Living English und die American Standard Version, die auf euerer englischen Seite zur Verfügung gestellt werden. Alle benutzen das gleiche Wort ohne Zusatz: (naós) = TEMPEL. Auch hören sich alle anderen Übersetzungen anders an. In der Neuen Welt Übersetzung hört sich das durch diesen Zusatz so an wie: "Und der Teil von Gottes Tempel, der sich in den Himmeln befindet, wurde geöffnet. Aber nicht der Teil, der auf der Erde ist." Neues Leben Übersetzung: "Dann wurde im Himmel der Tempel Gottes geöffnet" In euerer Übersetzung hast Du, lieber Gerrit, 4 Mal das Wort Tempel benutzt. Hingegen immer, wenn die Offenbahrung herausstellt, dass dieser Tempel im Himmel ist, hast Du einwenig nachgebessert und ein zusätzliches Wort in die Bibel eingefügt. Oder wenn gesagt wird, dass ein Engel aus diesem Tempel heraus kommt, (somit also klar ist, dass der Tempel, im Himmel sein muss) hast du das auch getan. Sucht man in der Neuen Welt Übersetzung das Wort Tempelheiligtum außerhalb der Offenbahrung, so findet man es nicht. Es wurde offensichtlich eigens für 6 Stellen in der Offenbarung kreiert. Lieber Bruder Lösch, warum hast Du zu den Originalworten aus der Offenbarung einen Zusatz gemacht? Soll damit Deine Lehre von zwei unterschiedlichen Hoffnungen für Christen gestützt werden? Möchtest Du den Zeugen Jehovas vermitteln, dass der Tempel Jehovas geteilt ist? Nur ein Teil davon sei im Himmel? Damit ein Zeuge Jehovas einen weiteren Teil des Tempels gedanklich auf die Erde verlegt? Denn das muss er ja, weil Deine Lehre aussagt, dass die große Volksmenge auf der Erde ihr Zuhause finden wird, während die 144.000 im Himmel sind. Ich lese Dir mal vor, was Johannes über Deinen Zusatz denkt: "18 „Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen." Jetzt aber mal ein aufrichtig gemeintes Lob an Dich, Gerrit. Ich bin auf eine "Frage von Lesern" im Wachtturm vom 1. Mai 2002 Seite 30,31 gestoßen. Dieser Artikel ist wahrlich brillant. Jeder Zeuge sollte ihn noch einmal ganz langsam studieren. Die Fakten sind ganz klar und unwiderlegbar. Fünf stichhaltige Beweise legst Du vor, warum es absolut unmöglich ist, dass die große Volksmenge ihren Dienst im "Vorhof der Heiden" absolviert. Und du erklärst, dass das von Johannes benutze Wort "naós" eindeutig das Tempelgebäude ohne Vorhof, bzw. das Hochheilige des Tempels beschreibt. Da fragt man sich, angesichts dieser Deutlichkeit, warum Du gerade beim Bibeltext über die große Volksmenge nicht Dein Wort Tempel[heiligtum] eingesetzt hast. Wo doch gerade dieser Vers über die große Volksmenge diesen Begriff am meisten verdient hätte? Du machst wahrheitsgetreu die Aussage, dass ab dem inneren Vorhof der Bereich der Priester begonnen hat. Und du stellst ganz klar heraus, dass der, der in diesem inneren Bereich oder Tempelgebäude ist, (so wie es von der große Volksmenge durch 5 Punkte von Dir bewiesen wurde), "dieser Vorhof den Zustand vollkommener, gerechter menschlicher Sohnschaft der Glieder der „heiligen Priesterschaft“ Jehovas darstellt, während sie auf der Erde sind." Hat den Artikel eigentlich jemand gelesen? JA! Ihr habt Richtig gehört. Unser Bruder Lösch hat anhand von 5 triftiger Beweise offenbart, dass die große Volksmenge dort dient, wo die Priester Jehovas dienen! Damit hat er bewiesen, dass uns unser Bruder Rutherford 1935 mit der großen Volksmenge einen riesigen Bären aufgebunden hat. Lest es selber nach. WT 1. Mai 2002 Seite 30 u. 31. Den Schluss des Artikels könnt ihr getrost vergessen. Offensichtlich hat Bruder Lösch am Ende seiner Beweisführung erkannt, dass er der absoluten Hauptlehre der Zeugen Jehovas gerade den Strick um den Hals gelegt hat. Was am Schluss folgt, ist genau das Gegenteil von dem, was er zuvor so brillant bewiesen hat. Ich zitiere: Am Anfang: "Bisher hieß es, die große Volksmenge befinde sich in einer geistigen Entsprechung oder in einem Gegenbild des Vorhofs der Heiden, den es in Jesu Tagen gab. Eingehende Nachforschungen haben jedoch mindestens fünf Gründe dafür ergeben, warum das nicht der Fall ist." Der Schluss: "Doch wie der Älteste im Himmel zu Johannes sagte, hält sich die große Volksmenge tatsächlich im Tempel auf, nicht außerhalb des Tempelgebiets, (VORSICHT! Jetzt kommt die Aussage, die den zuvor genannten Beweisen widerspricht) gewissermaßen in einem geistigen Vorhof der Heiden." Sinngemäß Zusammengefasst: "In keinem Fall dient die große Volksmenge im Vorhof der Heiden aus folgenden Gründen... Deshalb dient sie im Vorhof der Heiden!" ??? Oder noch deutlicher: "Es gibt eindeutige Beweise, dass die große Volksmenge im Heiligtum, also im Bereich der Priester ihren Dienst verrichtet. Das ist der Bereich, welcher der „heiligen Priesterschaft" vorbehalten ist, den "Söhnen Gottes"... Aber weil wir dieses nicht wahr haben wollen, dass die große Volksmenge die Priester sind, behaupten wir zum Abschluss das Gegenteil dessen, was wir zuvor bewiesen haben. Die große Volksmenge hat gefälligst im Vorhof der Heiden zu dienen, den es im Übrigen in göttlichen Plan eines Tempels niemals gegeben hat!" ??? Hallo Gerrit, jetzt wird Dir bestimmt ganz übel. Der Abtrünnigkeit überführt, durch die eigene geistige Speise. Du, und deine 6 übrigen Mitverschwörer habt euch durch euere eigenen Schriften zur Strecke gebracht. Fazit Deines Artikels: Die andere Hoffnung der großen Volksmenge ist ein Märchen! Es gibt nur eine Hoffnung, so wie es Paulus sagte. Aber gehen wir weiteren biblischen Beweisen auf die Spur. Der Engel beantwortet zwei Fragen, die er zuvor Johannes stellt: Erstens, Wer sind diese und zweitens, woher kommen sie. Die dritte Frage, wo sie sich in Zukunft aufhalten werden wird durch den Hinweis vom Thron geklärt. Nämlich dort, wo die 144.000 auch sind. Ihre Einstellung Aussage Nr. 3.) Die große Volksmenge glaubt, dass Rettung von Gott und dem Lamme kommt. Doch nun zur Antwort auf die erste Frage, die der Engel stellt: WER sie sind. Das Äußere macht nicht eine Person aus sondern sein innerer Charakter. Der Mensch, der wir innerlich sind. Was sind das für Menschen, die zusammen eine große Volksmenge bilden? Was sagt 1. Johannes 5:1 " Jeder , der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden." Das ist doch die Grundeinstellung der Brüder Christi, die die große Volksmenge auszeichnet. Gibt es bei ihrer geistigen Einstellung irgendeinen Unterschied zu den 144.000? Auch hier sucht man einen Unterschied vergebens. Ihre Vergangenheit Aussage Nr. 4.) Die große Volksmenge kommt aus der großen Drangsal Doch nun zur zweiten Frage des Engels: Woher kommen sie? Ob die 144.000 auch durch die große Drangsal gegangen sind, wird in der Offenbarung nicht direkt gesagt. Aber Matthäus gibt Aufschluss über die Antwort. In Matthäus 24 wird von dieser großen Drangsal gesprochen. Sie soll verkürzt werden. Wie, wird nicht erwähnt. Weshalb wird sie verkürzt? Vers 22 gibt die Antwort: "... aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden." Also gehört die große Volksmenge zu den Auserwählten. Nach der Drangsal wird wer eingesammelt? Vers 31 "...und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln..." Wo findet in dieser Prophezeiung eine zweite Klasse von Christen mit einer anderen Hoffnung eine Erwähnung? Nirgends! Ob die 144.000 aus der Drangsal kommen werden, wird zwar nicht direkt gesagt. Das aber die Auserwählten aus der Drangsal kommen, ist eine feststehende Tatsache. Somit handelt es sich bei der großen Volksmenge mit Sicherheit um Auserwählte. Und diese große Volksmenge wird nach der Drangsal auch eingesammelt werden. Noch ein kleiner Denkanstoß: Sind die 12 Stämme Israels etwa keine Nation? Besitzen sie etwa keine Sprache oder Zunge? Somit ist es wahrscheinlich, dass die 144.000 ein Teil dieser großen Volksmenge aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Zungen ist. Oder aber Beide Bezeichnungen beziehen sich auf die gleiche Gruppe von Christen. Lediglich der Name ist eine Anderer, so wie: Brüder Christi, Braut Christi, Frau des Lammes, himmlisches Jerusalem, die Auserwählten, Kinder oder Söhne Gottes, Überwinder, Tempel Gottes, Leib Christi, Die Heiligen, Erstlinge, Jungfrauen, Hochzeitsgäste, Brautjungfern oder Christen. Dadurch ist für mich ganz deutlich zu erkennen, dass die große Volksmenge Auserwählte sein müssen. Einen erkennbaren Unterschied zu den Söhnen Gottes kann ich beim besten Willen auch hier nicht ausmachen, der zudem eine andere Hoffnung nahe legt, als die der Söhne Gottes. Ihre Belohnung Aussage Nr. 5.) Die große Volksmenge hat lange weiße Gewänder Wer bekommt denn weiße Gewänder laut Offenbahrung? "4 Dessen ungeachtet hast du einige wenige Namen in Sardes, die ihre äußeren Kleider nicht befleckt haben, und sie werden mit mir in weißen [Kleidern] wandeln, weil sie würdig sind.5 Wer siegt, der wird so in weiße äußere Kleider gehüllt werden; und ich will seinen Namen keinesfalls aus dem Buch des Lebens auslöschen, sondern ich will seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen" (Off. 3:5). "Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren]." (Off. 6:11) Diese Bibelstellen sind selbsterklärend. Wer ein weißes Gewand bekommt steht im Buch des Lebens und hat somit an der ersten Auferstehung teil. Somit wird die große Volksmenge Könige und Priester stellen! Ihre zukünftige Aufgabe Aussage Nr. 6.) Die große Volksmenge dient IM Tempel Tag und Nacht Wer dient denn im Tempel ? Ist es nicht die Aufgabe der Priester im Tempel zu dienen? "Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren" (Off. 20:6). " 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird" (Eph. 2:21,22). "Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein" (2. Kor. 6:16). "16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid" (1. Kor. 3:16,17). Das Problem mit der Geradlinigkeit Gerrit, Du bist nicht geradlinig. Wenn die Offenbarung von 12.000 Personen aus dem Stamme Ruben spricht, ist dieses für Dich natürlich symbolisch zu verstehen! Die übrigen aufgeführten 11 Stämme Israels zu je 12.000 Menschen sind natürlich auch nur symbolisch zu verstehen. Aber die 12 Stämme mit den jeweils 12.000 Personen = 144.000 Personen sind hingegen buchstäblich zu verstehen. Dieses widerspricht jeglicher Logik. Wer so denkt, dem gehen einfach die himmlischen Plätze aus. Da kann man auf 1.Johannes 5:1 keine Rücksicht nehmen: "Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden..." Für Rutherford stand fest, der Himmel ist mit Bibelforschern und Zeugen Jehovas hilflos überbelegt, wenn man die Zahl 144.000 wörtlich nimmt, im Gegensatz zu den symbolischen 12 Stämmen Israels. Also begrenzte Rutherford die Anzahl der Söhne Gottes auf wörtliche 144.000. Aber wohin mit den übrigen Zeugen Jehovas? Die Antwort war schnell gefunden. Nach was sehnen sich Menschen? Nach dem, was sie bereits kennen. Also sagen wir den "anderen Schafen", dass sie die gleiche Hoffnung und den selben Lohn und die selbe Auferstehung für all ihre Treue und ihren aufopferungsvollen Dienst als Zeuge Jehovas erhalten ... wie ein Reisbauer in China, der vor 4.000 Jahren gestorben ist. Eine ganz normale Auferstehung wartet auf euch liebe Zeugen. Nur eine klitzekleine Ausnahme müsste man machen. Stirbt jemand, der keine "Sohn Gottes" ist vor Harmagedon, kommen Alle sowieso in den gleichen Topf, ins gleiche Grab und haben die gleiche Auferstehung. Aber sollte jemand gerade am Leben sein, wenn Harmagedon kommt, dann wäre es die einzige Situation, die wirklich über Leben und Tot entscheidet. Und so ist es bis heute geblieben. Wer hat an der ersten Auferstehung teil (Offenbahrung 20:4)? "Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren 1. wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, 2. und weil sie von Gott geredet hatten, 3. und die, die weder das wilde Tier 4. noch sein Bild angebetet 5. und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn 6. und auf ihre Hand empfangen hatten." Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. Das ist die Erste Auferstehung." Welches dieser Merkmale trifft auf die so genannten anderen Schafe nicht zu? Gibt es laut Offenbarung 20 u. 21 nicht zwei Auferstehungen? Oder wie Paulus sie nennt, eine Auferstehung der Gerechten und eine Auferstehung der Ungerechten? Eine Auferstehung zum Leben und eine Auferstehung zum Gericht? Welche von den zwei Auferstehungen haben denn die "andere Schafe"? Haben die anderen Schafe die Auferstehung der Gerechten oder die Auferstehung der Ungerechten. Die Auferstehung zum Leben oder die Auferstehung zum Gericht? Die erste Auferstehung, über die der zweite Tot keine Gewalt hat und die laut Offenbarung Könige und Priester sein werden oder die Auferstehung der Übrigen, die die 1.000 Jahre nicht zum Leben kamen? Wenn die "anderen Schafe" eine Auferstehung der Gerechten haben (dabei sind wir Beide absolut einer Meinung), warum billigst Du, lieber Bruder Lösch, ihnen dann nicht auch die Verheißung der Auferstehung der Gerechten zu? Nämlich das Erbe der "Söhne Gottes" zu empfangen und alle Zeit bei Christus zu sein? Man müsste schon eine dritte Auferstehung in die Bibel hinein schmuggeln, um diesen entstandenen Widerspruch gedanklich zu lösen. Dieser Widerspruch würde erst gar nicht aufkommen, wenn man sich an die Lehre des Paulus halten würde: EINE Bruderschaft - EINE Hoffnung! Dein Gehirn könnte dir aber einen Streich spielen indem Du auf den Gedanken kommst, dass die Auferstehung der Gerechten bzw. die Auferstehung zum Leben nichts mit dem Ort der Auferstehung oder dem Leib zu tun hat, den sie erhalten. Also der Gedanke: "Es gibt eine Auferstehung der Gerechten; die Einen auf der Erde und die Anderen im Himmel." Dieser Gedankengang lässt die Aussage der Offenbarung außer acht. Denn in Offenbarung 20:4-6 wird ganz deutlich gesagt "Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. Das ist die Erste Auferstehung. [Also die Auferstehung der Gerechten] Sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren." Also keine erste Auferstehung ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Also keine Auferstehung der Gerechten ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Also keine Auferstehung zum Leben ohne den Aufgabenbereich eines Königs und Priesters! Lieber Gerrit, hast Du das verstanden? Bei der Aussage, "Es gibt eine Auferstehung der Gerechten; die Einen auf der Erde und die Anderen im Himmel.", müsstest Du eine dritte Auferstehung aus dem Hut zaubern. Bzw. eine dritte Auferstehung mit der Bibel belegen. Kannst Du eine weitere, eine dritte Auferstehung anhand der Bibel belegen? Lieber Gerrit, erst wenn Dir vollständig bewusst geworden ist, dass es insgesamt nur 2 Auferstehungen gibt, kannst Du die Frage biblisch beantworten, welche Auferstehung Abraham haben wird; Dem Urvater der Verheißung, der im Königreich der HIMMEL zu Tische liegen wird. Von dem Jesus sagt, dass er jetzt schon in den Augen Gottes lebt. Somit jetzt schon im Buch des Lebens steht. "Wer siegt, der wird so in weiße äußere Kleider gehüllt werden; und ich will seinen Namen keinesfalls aus dem Buch des Lebens auslöschen, sondern ich will seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen" (Off. 3:5). Hat Abraham etwa seinen Lauf nicht siegreich beendet und steht vor Jehova als Gerecht da? Wenn er ein Gerechter ist, warum sollte er dann an der Auferstehung der UNGERECHTEN teilhaben? Diese Feststellung sei nur mal am Rande erwähnt. Meine verstorbene Frau dachte immer, dass sie zu der großen Volksmenge gehört. Die große Volksmenge aus der Offenbarung kommt aber aus der großen Drangsal. Und diese Drangsal hat nach Deiner aktuellen Lehre noch nicht begonnen. Deshalb sei für all diejenigen, die Deine jetzige Überzeugung teilen gesagt: Für den Zeugen Jehovas, der vor der großen Drangsal stirbt oder gestorben ist, wie meine Frau, der hat leider das Pech, dass er nicht zur großen Volksmenge gehören kann. Dieser Zeuge Jehovas erfüllt nicht die Vorgabe, aus der großen Drangsal zu kommen und kann somit auch nicht zur großen Volksmenge gehören. Eine Lösung der Deutung dieser Prophezeiung wäre z. B. die des Paulus: "Es gibt nur EINE Hoffnung." Meine geliebte Frau würde dann zu denen Seelen zählen die unter dem Altar liegen und fragen: "Wie lange noch". Keinen Bibeltext müsste man verbiegen. Keine Bibelverse fälschen. Jedes Wort Gottes wäre Wahrheit von Anfang an, wenn es nur eine Hoffnung gibt, wie es Paulus bestätigt. Wer weiß. Vielleicht gehe ich ja heute schon durch meine ganz eigene große Drangsal, weil ich an der Mauer des Schweigens entlang wandern muss. Eine große Mauer des kalten Schweigens, errichtet von denen, die mir ins Gesicht lächeln und mich offiziell seit 60 Jahren ihren Bruder oder auch leiblichen Vater nennen. Aber nicht Mann oder Christ genug sind, mir auf die Worte der Bibel eine fundierte Antwort zu geben. Selbst zwei von meinen drei Kindern haben Angst die Bibelstellen nachzulesen, auf die ich sie hinweise. Zu groß ist die Angst, die Du ihnen anerzogen hast, die Bibel keines Falls eigenständig ohne Dich prüfen zu dürfen. So wie es jeder Bibelschreiber von Christen eigentlich verlangt. Zeugen Jehovas sind wohl die einzige Religion weltweit, die sich bibeltreu nennt und gleichzeitig eine solche Angst vor den Worten der Bibel hat. Sehr seltsam. Aber auch sehr berechtigt! Meinst Du nicht auch, Bruder Lösch? Es scheint von Dir eher ein betroffenes Schweigen zu sein, lieber Gerrit, gerade so, als ob Dir die Worte deines Herrn, Königs und Retters Jesu im Hals stecken bleiben würden. Sonst hättest Du schon seid Monaten souverän die Bibel zitiert und mir entsprechende stichhaltige Antworten gegeben. Oder ist es eher ein offensichtliches Desinteresse an den Schafen, die Dir von Jehova anvertraut wurden? Wie lange willst Du dich noch hinter Deiner Mauer verstecken. Willst Du warten, bis ich das Zeitige segne? Oder hast Du Angst vor mir? Das brauchst Du nicht. Ich bin nur ein betagter Sohn Gottes dessen Kraft langsam schwindet. Fürchten solltest Du dich eher vor dem machtvollen Wort Jehovas und seines Sohnes. Wenn Dein Herz unlauter ist, wird die Bibel und somit Jehova und Jesus zu deinen erbitterten Feinden. Das größere Problem Wenn Paulus tatsächlich Recht mit seiner Behauptung hat, dass es nur EINE Hoffnung, EINEN Glauben und EINE Taufe gibt, so haben wir als Zeugen Jehovas noch ein viel größeres Problem. 8 Millionen Zeugen Jehovas lehnen jedes Jahr aufs neue beim Gedächnismahl Jesu als ihren Mittler des neuen Bundes ab. Sie lassen die Symbole an sich vorüber ziehen. Gerade so, wie man es den Satanisten bei ihrer schwarzen Messen nachsagt, das als Anti Abendmahl bekannt ist. Und wer hat es ihnen in den Sinn gegeben, dem Tod Jesu nicht so zu gedenken, wie Jesus es persönlich möchte? "Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich" (Luk.22:19). "Jedes Mal also, wenn ihr dieses Brot esst und von diesem Becher trinkt, verkündet ihr damit die Rettung, die durch den Tod des Herrn geschehen ist, bis er wiederkommt." (1. Kor. 11:26 GNB) Wer schreibt jedes Jahr einen Wachtturmartikel in der Zeit des Gedächnismahls und zelebriert das Vorbeiziehen lassen von Brot und Wein? Wer gibt die Anweisung, jedes Jahr bei dieser Feier extrem lange über diese angebliche zweite Hoffnung von Christen zu sprechen. Und streut das Gerücht, dass die meisten Zeugen Jehovas nur Zuschauer sein würden? Wer vermeidet es in den Vorgaben der Gedächnismahlansprache den Text aus Markus 14:23 zu zitieren: "... und sie tranken ALLE daraus"? Wer ist für diese Missstände wohl verantwortlich? Der Älteste, der die Gedächnismahlansprache hält, oder der, der das Wachtturmstudium leitet? Oder vielleicht sogar der heilige Geist Jehovas, der Dich falsch unterrichtet hat? Nein! DU enthältst den Schafen die Möglichkeit vor, Söhne Gottes zu werden. Und Jesus einst so zu sehen, wie er wirklich ist. Du nimmst ihnen die Hoffnung, Könige und Priester auf der Erde zu werden. Und das ewige Leben schon jetzt fest zu ergreifen. Du hast sie mit ständiger Berieselung durch verfälschte Speisen dazu gebracht, gar nicht erst an der ersten Auferstehung teilhaben zu wollen. Und dabei ist dieses doch die gute Botschaft, die wir verkünden sollten. Ich für meinen Teil, werde dahin gehen, wo immer Jesus mich schicken wird. Kein Weg wird mir zu weit sein. Keine Aufgabe zu anstrengend. Es ist wahrlich angebracht wegen Dir zu den Versammlungen zu sprechen, so wie es Jesus geboten hat (Mat. 18:17). Wenn ich Unrecht habe, beweise mir anhand der Bibel das Gegenteil. Ich bin ganz Ohr! Lieber Brd. Lösch, oder willst Du, als Vorbildchrist, eher die Muskeln spielen lassen statt das heilige Wort Jehovas sprechen zu lassen? Wäre Dir etwas Geheimes wie bei der Verhaftung Jesu lieber als die Öffentlichkeit der übrigen Versammlungen der Welt? Dann hättest Du auf meinen letzten Brief reagieren müssen. Alle Versammlungen weltweit geht die Wahrheit über Deine Lehre von unterschiedlichen Hoffnungen für Christen etwas an. Für welchen Weg Du dich auch immer entscheiden wirst, denke bitte an meine zweite Aufforderung auf Einsicht in meine persönlichen Daten nach dem Datenschutzgesetz der K.d.ö.R der Zeugen Jehovas Deutschland. Und wenn die Ältesten meiner Heimatversammlung aufhören würden sich vor mir zu verstecken und biblischen Antworten aus dem Weg zu gehen, wäre dies auch ein Schritt in die richtige Richtung als Gemeindevorsteher. Hunderte von Versammlungen und buchstäblich tausende von Brüder in den unterschiedlichsten Ländern erwarten nun gespannt auf eine Reaktion. Fazit aus diesem Brief Zu Anfang möcht ich das wiederholen, was ich bereits im ersten Brief zu allen sagte. Folgt nicht mir nach. Prüft das Gesagte, lest die Bibelstellen im Zusammenhang, sinnt darüber gebetsvoll nach und bildet euch eine eigene fundierte Meinung. Ich persönlich bin auf Grund der vorliegenden biblischen Beweise und der im Wachtturm geschriebenen Feststellungen zu folgender Überzeugung gelangt: Es gibt für einen Christen "nur eine Hoffnung, zu der er berufen wird." Zwei Klassen von Christen, die eine unterschiedliche (Auferstehungs-)Hoffnung haben, ist ein Märchen. Die Aussage Jesu, dass er auch andere Schafe hätte, die er bringen wird, würde sehr gut auf die Nichtisraeliten passen. Das Einsammeln diese Schafe hat erstmals mit den Samaritern und unserem Bruder Kornelius begonnen. Und hält bis heute an. Auch bei der Prophezeiung, wo 10 Männer einem Juden folgen wollen, liegt für mich die gleiche Deutung sehr nahe. Selbst die Offenbarung könnte man in dieser Hinsicht verstehen. Auf der einen Seite die 12 Stämme Israels und auf der anderen Seite eine große Volksmenge aus allen Nationen, Völkern, Sprachen und Zungen. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass die große Volksmenge an der ersten Auferstehung teilnimmt. Nicht zuletzt durch den wunderbaren Artikel im Wachtturm vom 1. Mai 2002. Und das diese große Volksmenge ihren heiligen Dienst als Priester des Höchsten im Innern des Tempels verrichtet. Eines steht für mich fest: die Zahl der je 12.000 aus den 12 Stämmen Israels sagt nichts über deren wirkliche Anzahl aus. Die Anzahl 144.000 ist genau so symbolisch wie die Anzahl der 12.000 je Stamm. Die Zahl der Söhne Gottes ist zweifelsfrei nicht aus menschlicher Sicht begrenzt. Jedoch ist irgendwann der Endpunkt erreicht und Christus kommt. Bei den 144.000 sehe ich zur Zeit zwei Möglichkeiten: Entweder handelt es sich um die Gleichen wie die große Volksmenge. Zuerst hört Johannes eine Zahl. Und darauf sah und siehe, deren gigantische Ausmaße dieser große Volksmenge. Denn die Söhne Gottes tragen in der Bibel viele Namen. Als weiteres sehe ich die Möglichkeit, dass die 144.000 ein Teil der großen Volksmenge sein könnten. Was aber deren spezielle Aufgabe sein soll, abgesehen von ihrer musikalischen Gabe, habe ich bislang nicht aus der Bibel erfahren können. Trotzdem sei es als weitere Möglichkeit erwähnt. Zudem bin ich überzeugt, dass es nur zwei wörtlich zu verstehende Auferstehungen gibt, und nicht mehr: Die Auferstehung der Gerechten und die Auferstehung der Ungerechten. Für mich liegt der Schluss nahe, dass die Treuen der alten Zeit genau so an der ersten Auferstehung der Gerechten teilhaben werden, wie Christen. Denn auch Abraham setzte sein Vertrauen auf den verheißenen Samen, der kommen sollte; Auf Jesus. Und auch von ihm wird gesagt, dass er im Königreich der Himmel zu Tische liegen wird. Er sah sich als Fremdling und wartet auf die Stadt, die ihm verheißen war. Zudem ist Abraham, der Urvater, dem die Verheißung (das Versprechen) gegeben wurde. Wir als Zeugen Jehovas haben mit den biblischen Belegen aus diesem Brief vieles verloren. Unsere Hauptlehre ist soeben gestorben. Aber was wir wirklich verloren haben ist der Schleier vor unwahren Geschichten. "... damit du gewissen Leuten gebietest, nicht eine andere Lehre zu lehren 4 noch unwahren Geschichten und Geschlechtsregistern Aufmerksamkeit zu schenken" (1. Tim. 1:3,4) Dafür kommt die gute Botschaft Jesu wieder zum Vorschein. Nämlich dass jeder von uns die Möglichkeit hat, ein Sohn Gottes zu werden und wir das Leben damit fest ergreifen dürfen. "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden" (Joh. 1:12) Das wären einige meiner persönlichen Gedanken und die Ergebnisse des täglichen Forschens in der Bibel, ob sich die Dinge so verhalten, wie sie von Dir, lieber Bruder Lösch, gelehrt werden. Ob Jesus es wohl will, dass seine denkenden und nachforschenden Brüder aus der Christenversammlung ausgeschlossen werden, weil sie die Wahrheit herausgefunden haben? An die Ältesten und Kreisaufseher Wie beim letzten Brief möchte ich mich mit den gleichen Fragen und Bitten an Euch wenden, ihr lieben Brüder, Schwestern, Kreisaufseher und Ältesten der Versammlungen. Was werdet ihr tun, wenn die schlimmste Befürchtung eintritt, und sich die Hauptlehre der leitenden Körperschaft auch für euch als falsch herausstellt? Werdet ihr Menschen folgen oder dem Wort der Bibel, Jehova und Jesus? Denkt bitte daran, dass der Weizen und das Unkraut gemeinsam auf dem Feld wachsen. Der Bruder neben Dir in der Versammlung kann ein Scheinchrist sein und die Schwester daneben, ein echter Christ. Wer bestimmt, dass Dein Nachbar kein Bruder Jesu ist? Folge immer Jesus nach. Denn nur er hat Worte ewigen Lebens. Und nur von Ihm wird gesagt, dass er "Geistige Speise und geistiger Trank ist." Folgt keinesfalls mir nach . Ich bin nur ein unvollkommener Mensch. Die Bibel sei euere Richtschnur. Und der heilige Geist euer ständiger Begleiter. Betet um Hilfe, und sie wird euch von Oben freigebig gewährt. Ihr lieben Ältesten: Bevor ihr frustriert das Handtuch werft, denkt bitte auch darüber nach, was aus den falsch belehrten Brüdern und Schwestern in euerer Versammlung wird. Von innen kann man viel erreichen! Ihr wisst doch, dass den Zeugen andressiert wurde, nichts zu prüfen. Es ist gerade so, wie wenn man eine Person in eine brennende Scheune auf den Dachboden schickt und er dann angewiesen wird, die Leiter weg zu stoßen, die ihn retten könnte. Genau so lehnen die Zeugen ab, was sie retten könnte; Das Zuhören und Prüfen anhand der Bibel. Deshalb überlegt, ob ihr die Gemeinschaft verlassen wollt oder von Innen heraus eueren Brüdern besser helfen könnt! Die kleinen Brüder und Schwestern handeln nicht mit böser Absicht. Sie wurden verführt. Sie werden noch euere Hilfe brauchen. Mehr denn je. Stützt sie. Seid für sie da. Achtet darauf, dass sie durch die Enttäuschung nicht zu Atheisten werden. Es liegt in euerer Hand, wie es weiter geht. Ihr werdet viele Tränen sehen. Tränen der Enttäuschung und der Wut. Fördert ihren Glauben an unsere beiden Höchsten. Lasst sie spüren, dass sie nicht alleine sind. Tröstet sie. Sprecht ihnen gut zu. Betet mit ihnen. Weint mit ihnen. Nehmt sie in den Arm, denn die Enttäuschung wird groß sein. Und führt sie aus dem Wirrwarr der falschen Lehren. Reißt sie aus dem Feuer. Ihr werdet das schaffen, weil Jesu dann mit euch sein wird. Ermuntert sie. Doch seid euch bewusst: Nicht alle werden von Jesus gerufen. Manche Namen wird er nicht nennen. Verkündet die Gute Botschaft euren Brüdern und Schwestern: Ihr seid ALLE herzlich von Jehova und Jesus eingeladen Söhne und Töchter Gottes zu werden. Ergreift diese Möglichkeit und wählt das ewige Leben. Und bitte lehnt beim nächsten Gedächnismahl Jesus nicht wieder ab, indem ihr die Symbole an euch vorüberziehen lasst. Verhaltet euch nicht wie die Teufelsanbeter, denen man nachsagt, dass sie das Antiabendmahl des Herrn auf dieselbe Weise feiern wie die Zeugen Jehovas. Sondern gedenkt seinem Tod, so wie er es bestimmt hat. "Und sie tranken alle daraus." Ihr werdet als Lohn einen solchen inneren Frieden, Gewissheit und festen Glauben geschenkt bekommen, wie ihr es noch nie in euerem Leben gespürt habt. In aller Ruhe prüfen So wie es auch schon beim meinem ersten Brief der Fall war, wird dieser Brief auch zeitnah unter www.Bruderinfo.de nachzulesen sein. Dort könnt ihr beide Briefe in aller Ruhe durchlesen und genauestens prüfen. Seid edle Beröer und forscht in den Schriften, ob sich die Dinge so verhalten. Bitte schlagt die Bibel auf und lest auch das, was vor und nach den Schriftstellen steht, die ich angeführt habe, damit ihr den Zusammenhang erfassen könnt. Habt keine Angst. Es ist das lebendige Wort Gottes das ihr lest. Nehmt ruhig die Neue Weltübersetzung. Bildet euch euere eigene Meinung. Und sollte ich bei gewissen Dingen Falsch liegen, so sagt es mir bitte. Denn auch ich bin ein lernender. Über positive Rückmeldungen, wie beim ersten Brief freue ich natürlich auch. Friede und Grüße an alle aufrichtigen Beröer Zeugen Jehovas weltweit. Möge euch Jehova und Jesus die Kraft schenken, den geraden Weg eines Christen zu gehen. Mit herzlichen Grüßen der Verbundenheit Euer Bruder Bruno M. PS: "Sondern heiligt den Christus ..., stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für DIE Hoffnung verlangt, [die] in euch [ist]," (1. Pet. 3:15). Genau dieses möchte ich von Dir, Gerrit Lösch, und von meinen Versammlungsältesten. Verteidigt die zwei Hoffnungen mir und den Versammlungen der Zeugen Jehovas gegenüber und heiligt dadurch Christus. *Quellenangaben: Alle Bibelzitate, wenn nicht anders angegeben, sind aus der aktuellen deutschen Ausgabe der "Neuen Welt Übersetzung" der Zeugen Jehovas. Alle übrige WT 1.Mai 2002 Seite 30 und folgende ( Zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen)
von Armin Slavik 13. November 2024
Jesus als einzigen Hirten und Mittler bekennen! Ist das in der Versammlung erwünscht? Geschrieben von J.A. Die Bibeltexte sind aus der EB unrevidiert. Man sollte annehmen, dass man in einer christlich geprägten Kultur keine Probleme bekommt, wenn man ein treuer Nachfolger Jesu sein möchte. In diesem Aufsatz möchte ich zeigen, dass man gerade bei uns Zeugen Jehovas ganz gewaltige Probleme bekommt, wenn man Jesus als einzigen Hirten und Mittler bekennt. Der Grund liegt in der Art der Belehrung des “treuen und verständigen Sklaven”, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit stellen sie sich über den Christus und verlangen auch noch absolute Loyalität für sich. Nur zwei Beispiele möchte ich nennen, wie Jesus von ihnen herabgewürdigt wurde. Im Wachtturm vom 15.7.2011 Seite 27 und 28 *kann man es gleich 2 Mal lesen (Zitat) : “Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt” dann noch: “Würden wir dagegen den biblischen Rat, den wir durch den “treuen und verständigen Sklaven” erhalten, herunterspielen und eigene Wege gehen wollen, würden wir quasi auf Kollisionskurs zu dem gehen, worauf Jehova unaufhaltsam hinarbeitet. Unsere Freundschaft mit Jehova stünde dann auf dem Spiel…” In diesem Wachtturm wurde die überragende Wichtigkeit der Organisation in 4 Studienartikeln sehr ausführlich hervorgehoben, Jesus wurde nur beiläufig erwähnt und seine Stellung in keiner Weise gewürdigt. Nur die Leitende Körperschaft ist das Instrument Jehovas. Auf dem Bezirkskongress 2012 wurde in mehreren Ansprachen vermittelt, wie wichtig es ist, unsere geistige Mutter, die LK zu lieben . Unser geistiger Vater ist Jehova . Somit muss nach ihrer Vorstellung sein Sohn Jesus ab sofort wohl der “Mutter” “LK” unterstellt sein. Sie legen den Weg fest, der zum ewigen Leben führt. Nur durch den Dienst für die Organisation kann man Jehova gefallen und errettet werden. Solche und ähnliche Aussagen vermitteln uns den Eindruck, als würde Jehova nur durch sie handeln und alle ihre Lehren anerkennend abnicken. Auch hier dient uns wieder einmal das negative Vorbild der Juden zur Warnung. Neben der Anbetung für Jehova pflegten sie fast immer den Baalskult. Wenn sie sich entscheiden mussten, dann wählten sie lieber den Baal, denn der war ihnen wichtiger als Jehova. Auf heute übertragen kann man ohne Umschweife sagen, dass bei den Zeugen das Wort der LK und WTG höher geachtet wird als das Wort Jehovas oder Jesu. Der Organisationskult hat heute einen höheren Stellenwert als die Ehre für Jesus. Oder anders formuliert: so, wie z.B. die Kälberanbetung bei den Israeliten ein fester Bestandteil der Anbetung Jehovas war, so glauben die Zeugen heute, dass man ihm nur durch die Verehrung der Organisation dienen kann. Hierbei sollte man aber nie außer Acht lassen, dass man nicht dem Herrn Jesus und gleichzeitig dem Herrn WTG dienen kann. Für einen muss man sich entscheiden. Um den Anspruch der WTG zu widerlegen, werde ich bevorzugt Jesus und seine Apostel zu Wort kommen lassen. Beachtenswert ist auch, dass Jesus seine Warnungen gegen das eigene Volk richtete. Mat.6:24. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. 2. Tim.4:3. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; 4. und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden. Gal.5:1. Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht; stehet nun fest und lasset euch nicht wiederum unter einem Joche der Knechtschaft halten. Mat.24:4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe! 5. Denn viele werden unter MEINEM Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! -und sie werden viele verführen. Man ehrt die LK gerne, die in ihrem eigenen Namen kommt und sich sehr ausgiebig verehren lässt. Aber für Jesus tut man das nur widerwillig oder gar nicht. Wenn man die Zeugen auf dieses Missverhältnis aufmerksam machen möchte, dann beteuern die meisten aufgebracht, dass sie Jesus ausreichend ehren, denn es ist ja selbstverständlich, dass nur er der Retter sei. Deshalb braucht man ihn doch nicht extra erwähnen. Solche Aussagen stehen aber in krassem Widerspruch zum Bibelwort. Joh.5:22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben , 23. auf daß ALLE DEN SOHN EHREN, WIE SIE DEN VATER EHREN. WER DEN SOHN NICHT EHRT, EHRT DEN VATER NICHT, der ihn gesandt hat. 24. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen. 38. und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn welchen er gesandt hat, diesem glaubet ihr nicht. 39. Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; 40. und ihr wollt NICHT ZU MIR KOMMEN, auf daß ihr Leben habet. 41. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 42. sondern ich kenne euch, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet und die Ehre, welche von Gott allein ist, nicht suchet? Phil.2:9. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, 10. auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11. und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters. 1.Joh.2:21. Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisset, sondern weil ihr sie wisset, und daß keine Lüge aus der Wahrheit ist. 22. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Nun möchte ich darauf eingehen, welche Folgen es in der noch vor uns liegenden großen Drangsal haben kann, wenn man sich zu Jesus als einzigen Mittler und Retter bekennt. Es wird uns innerhalb der “Organisation Jehovas” höchstwahrscheinlich nicht anders ergehen als den treuen Christen im ersten Jahrhundert, die auch keine Kompromisse mit der religiösen jüdischen Führung machten. Man wird von der Welt gehasst werden, wenn man kein Teil von ihr ist. Gerade hier zeigt es sich, dass die LK mit ihren Bestrebungen als KdöR in der Welt anerkannt sein will. Sie ist somit inzwischen auch zu einem Teil der Welt Satans geworden und hasst alle, die sich als wahre Nachfolger nur zu Jesu bekennen. Diese Situation wurde uns von den Pharisäern vorgelebt, die Jesus und seine Nachfolger zutiefst hassten und sich lieber zum Cäsar als König bekannten. Das deutet darauf hin, dass von unseren Glaubensbrüdern der größte Hass zu erwarten ist. Jesaja 66:5. Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Joh.15:18. Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt. 20. Gedenket des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht {O. Sklave} ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21. Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Mat.24:9. Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um MEINES Namens willen.10. Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen; 11. und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; 12. und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten; 13. wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 14. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. 24 Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Johannes 16:1. Dieses habe ich zu euch geredet, auf daß ihr euch nicht ärgert. 2.Sie werden euch aus der Synagoge AUSSCHLIESSEN; es kommt aber die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst {Eig. Opferdienst, Gottesdienst} darzubringen. 3. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. 4. Dieses aber habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Stunde gekommen ist, ihr daran gedenket, daß ich es euch gesagt habe. Dieses aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war. Joh.19:14. Es war aber Rüsttag des Passah; es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 15. Sie aber schrieen: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! {Eig. Nimm weg, nimm weg!} Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, als nur den Kaiser. 2. Tim.3:12.Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, werden verfolgt werden. 13. Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. Gal.4:16. Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 17. Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch AUSSCHLIESSEN, auf daß ihr um sie eifert. Mat.12:7.Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: “Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer”, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. Wenn wir uns innerhalb der Zeugengemeinde offen zu Jesus bekennen, dann wird die Trennung zwischen Nachfolgern Jesu und der WTG mitten durch die Familien gehen und sogar Ehepaare trennen. Mat.10:22.Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 34. Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36. und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 38. und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Mark.13:12. Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen. 13. Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 22. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen. 23. Ihr aber sehet zu! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt. Micha 7:5. Trauet nicht dem Genossen, verlasset euch nicht auf den Vertrauten; verwahre die Pforten deines Mundes vor der, die an deinem Busen liegt. 6. Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; des Mannes Feinde sind seine Hausgenossen. – 7. Ich aber will nach Jehova ausschauen, will harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören. Wir haben allen Grund uns glücklich zu unserem Retter Jesus zu bekennen und brauchen uns keines Falles schämen oder fürchten. So wie Jesus brauchen wir die Schande im eigenen Volk nicht beachten. Mat.5:10. Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. 11. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen. 12. Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren. Hebr.12:2. hinschauend auf Jesum, den Anfänger {Zugleich: Urheber, Anführer} und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Luk.12:8. Ich sage euch aber: Jeder, der irgend mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; 9. wer aber mich vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Joh.14:6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. Luk.6:22. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; 23. freuet euch an selbigem Tage und hüpfet, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten. Apg.4:11. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. 12. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Röm.8:17. Wenn aber Kinder, so auch Erben- Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden. 18. Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Phil.1:29. Denn euch ist es in Bezug auf Christum geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, 30. da ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen und jetzt von mir höret. Hebr.4:14. Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten; 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde. 16. Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. 1.Petr.4:12. Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; 13. sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf daß ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet. 14. Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch…16. wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen. Spr.29:25. Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jehova vertraut, wird in Sicherheit gesetzt. Wir dürfen freudig und freimütig für unseren Retter Jesus Zeugnis ablegen. Wollen wir Schafe und Jünger von Jesus sein oder die der WTG? Folgen wir dem wahren Hirten oder den “Fremden”, die Diebe und Räuber der Schafe sind? Nichts anderes tut die WTG, sie stiehlt dem Christus die Schafe weg und sammelt sie in ihre eigene Hürde, mit eigenen Gesetzen und eigenem Taufgelübde. Sind wir dann auch noch bereit uns aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausschließen zu lassen? Auch hierzu haben wir ein biblisches Vorbild: Joh.9:20. Seine Eltern antworteten [ihnen] und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daß er blind geboren wurde; 21. wie er aber jetzt sieht, wissen wir nicht, oder wer seine Augen aufgetan hat, wissen wir nicht. Er ist mündig; fraget ihn, er wird selbst über sich reden. 22. Dies sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten; denn die Juden waren schon übereingekommen, daß, wenn jemand ihn als Christus bekennen würde, er aus der Synagoge AUSGESCHLOSSEN werden sollte. 23. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist mündig, fraget ihn. 27. Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht gehört; warum wollt ihr es nochmals hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden? 28. Sie schmähten ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses’ Jünger. Joh.10:1. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2. Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. 3. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. 4. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. 6. Dieses Gleichnis sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete. 7. Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8. Alle, die irgend vor mir gekommen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. 9. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein-und ausgehen und Weide finden. 10. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, auf daß sie Leben haben und es in Überfluß haben. 11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 12. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut [die Schafe. 13. Der Mietling aber flieht,] weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert. 14. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, 15. gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. 25. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 26. aber ihr glaubet nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. 27. MEINE Schafe hören MEINE Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen MIR; 28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und NIEMAND wird sie aus meiner Hand rauben. 29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 1.Joh5:11. Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. 12. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 13. Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. Als die Christen 67 u.Z. Jerusalem verlassen mussten war das bestimmt keine leichte Entscheidung. Ebenso kann es in unserer Zeit sein, wenn wir alles bei dem heute von Jehova abtrünnigen Volk der “Zeugen Jehovas” zurücklassen müssen. Familienangehörige und vertraute Freunde, das gesamte soziale Netz das man jahrelang haben durfte. Um dann nur noch abfällig als verachtete und geschmähte Abtrünnige und als solche, die zum eigenen Gespei zurückkehrenden bezeichnet zu werden. Besonders schwer dürfte es jemand haben, der auch noch finanziell von der WTG abhängig ist wie Bethelmitarbeiter, Sonderpioniere, Kreis- oder Bezirksaufseher. Der Verlust der Anerkennung die man mit solch einer Stellung innehat ist nicht zu unterschätzen. Eine Gewissensentscheidung, ob man für diese Organisation noch arbeiten und ihre Thesen mit verantworten kann, dazu vielleicht noch der Gedanke, wie das weitere Leben mit Almosen, Minirente oder Harz4 wohl sein wird. Das könnte leicht dazu führen, dass man das Gewissen einfach ausblendet und sich sagt: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. Man erhofft sich lieber weiterhin das ewige Leben durch das “Verausgaben im Werke des Herrn” (dem Werk der LK). Jedoch kann die LK ihre vielen Versprechungen nie halten. Weder für sich, noch für ihre treuen Anhänger. Es wird dann genauso kommen wie es in Jer.22:13 vorhergesagt wurde: Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt; Im Gleichnis vom Weinberg wird das Urteil über die Führer des Volkes Jehova deutlich gezeigt. Die Nation die die Früchte bringt sind weder bei den buchstäblichen Juden, noch bei dem größten Teil der fast 8 Millionen Zeugen Jehovas mit ihrem weltweiten Einsammlungswerk in die Hürde der WTG- Organisation zu finden. Diese Nation kann nur aus Menschen bestehen, die alleine nur Jesus als den wahren Hirten und Retter ehren und sich ausschließlich nur zu ihm bekennen. Mat.21:35. Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie. 36. Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso. 37. Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen! 38. Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen! 39. Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun? 41. Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit. 42. Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen”? 43. Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird. 44. Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen. 45. Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es ist auch nicht relevant ob die LK das Volk der Zeugen Jehovas bewusst und vorsätzlich irreführt oder ob sie völlig unwissend ist. Sie sind unsere Blindenführer, die ihr ganzes höriges Volk in die Grube führen. Dann werden sie sagen: Herr, Herr haben wir nicht… Und das Volk wird vermutlich ähnlich reagieren wie Adam und sinngemäß zu Jehova sagen: den “Sklave” den du uns gegeben hast, er hat uns so belehrt… Deshalb dürfen wir zur gegebenen Zeit diese Organisation nicht fürchten und müssen aus diesem Volk flüchten, damit wir nicht an ihren Plagen teilhaben. Mat.15:12. Dann traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer sich ärgerten, als sie das Wort hörten? 13. Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden. 14. Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. Jer.25:29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen. Luk.6:47. Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut- ich will euch zeigen, wem er gleich ist. 48. Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, welcher grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet. 49. Der aber gehört und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute ohne Grundlage, an welches der Strom schlug, und alsbald fiel es, und der Sturz jenes Hauses war groß. 2.Kor.6:14. Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15. und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16. Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: “Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein”. 17. Darum GEHET AUS IHRER MITTE aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen; 18. und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige. Off.18:4 . Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; 5. denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Hebr.13:12. Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten. 13. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. 14. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Aufgestachelt durch die LK und ihrer Führer behandeln die neuzeitlichen Böcke die Schafe des Christus sehr schlecht und werden zu seiner Zeit vom wahren Hirten zur Verantwortung gezogen werden. Die Geringsten, das sind nicht die 8 Könige in Brooklyn und ihre Mitherrscher. Es sind die wahren Nachfolger Jesu, die verachtet werden und wie das allerletzte Stück behandelt werden, weil sie nur ihrem Hirten nachfolgen. Bei der Trennung sagt der Herr Jesus zu den Böcken: Mat.25:41… Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln; 42. denn mich hungerte, und ihr gabet mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr tränktet mich nicht; 43. ich war Fremdling, und ihr nahmet mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder krank, oder im Gefängnis, und haben dir nicht gedient? 45. Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. 46. Und diese werden hingehen in die ewige Pein, {O. Strafe.} die Gerechten aber in das ewige Leben. Hat sich die LK für uns geopfert? Dennoch besteht sie darauf, dass man auf ihren Namen getauft wird und man in ihrem Sinne übereinstimmend reden muss. 1.Kor.1:1 Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. 13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus’ Namen getauft worden? Jes.10:20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit. 21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott. 22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit. Jes.31:6 Kehret um, Kinder Israel, zu dem, von welchem ihr so weit abgewichen seid! 7. Denn an jenem Tage werden sie verabscheuen, ein jeder seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die eure Hände euch gemacht haben zur Sünde. Mat.11:28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. 29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; 30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Eph.4:14. auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum; 15. sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, Nehmen wir doch lieber die Einladung unseres wahren Königs und Erlösers Jesus an. Erweisen wir uns als seine Schafe, denn nur er ist der wahre Hirte. Wir dürfen nicht die Organisation, ihre Ideale und Ziele unterstützen. Sie appelliert an einen Geist der Solidarität und Loyalität. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut daran, sich folgendes zu fragen: Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? Auf wessen Stimme höre ich? Wessen Sklave bin ich? Für welchen Hirten werde ich mich entscheiden? Jesus oder die LK? Autor J.A.
von Armin Slavik 11. Mai 2023
Ausharren durch Glaube! Liebe Leser, vom letzten Artikel „Bedeutet der 3. Apokalyptische Reiter die heutige Inflation?“ , kamen sehr oft Fragen wie:. wann kommt denn nun das Ende?....wann beginnt denn die große Drangsal…oder: wann kommt Jesus? Usw. Es scheint eine innere große Angst zu herrschen nach den Corona Jahren und auch eine große Ungeduld, die natürlich verständlich sind. Dennoch ist es wichtig nicht diesen künstlich erzeugten Ängsten sowie neuer Ängste wie Kriege, Erderwärmung, Inflation zu erliegen. Ja wann Jesus kommt, wissen wir Menschen nicht . Selbst wenn die Inflation ein Zeichen wäre, da hatten wir schon wesentlich größere Inflationen, bis hin zur völligen Geldentwertung. Die Inflation ist für mich wie in der Geld- Inflation, es wird immer teurer und schwieriger an die geistig richtige Speise zu kommen. Oder der Preis für das Öl um bis zum Morgen Licht zu haben, wird immer teurer, je später es in der Nacht ist. .- wie in Matthäus 25:1 und folgende über die klugen und törichten Jungfrauen steht: 1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. 2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. 4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. 5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. 8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. 9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. 10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. Jesus kommt nicht bevor sich das erfüllt hat, was in der Bibel recht eindeutig geschrieben steht: 1. Thessalonich 5 1. Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben werde. 2. Denn ihr selbst wisset genau, daß der Tag des Herrn also kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. 4. Ihr aber Brüder, seid nicht in Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife; 5. denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsternis. 6. Also laßt uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein. 7. Denn die da schlafen, schlafen des Nachts, und die da trunken sind, sind des Nachts trunken. 8. Wir aber, die von dem Tage sind, laßt uns nüchtern sein, angetan mit dem Brustharnisch des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung der Seligkeit. {O. Errettung} 9. Denn Gott hat uns nicht zum Zorn gesetzt, sondern zur Erlangung der Seligkeit {O. Errettung} durch unseren Herrn Jesus Christus, 10. der für uns gestorben ist, auf daß wir, sei es daß wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben. Erstens ist es gemäß Vers 1 nicht nötig, dass den Brüdern etwas über Zeitpunkte geschrieben wird, somit steht das auch nicht klar in der Bibel. Zweitens muss gemäß Vers 3 „Friede und Sicherheit“ ausgerufen werden. Dies ist sicher noch nicht geschehen, wir wissen nicht einmal, wer „Friede und Sicherheit“ ausrufen muss. Die Nationen mit der UN, die Zeugen Jehovas, oder Beide oder sogar die anderen großen Religionen? Alles Spekulationen. Momentan sind wir weit weg von einem Status „Friede und Sicherheit“. Wenn das plötzliche Verderben derjenigen, die in Vers 3 gemeint sind, der Anfang des Kommens Jesus sein sollte, dann müsste „Friede und Sicherheit“ bei denen ausgerufen werden die „die göttliche Wahrheit“ in Ihren Augen in Anspruch nehmen und denken das allein „Sie“ diese besitzen, denn das Gericht wird beim Hause Gottes anfangen: 1. Petrus 4 17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen! {O. glauben} 18. Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen? Das Haus Gottes selbst sind nicht die Zeugen Jehovas, denn sie haben das Haus Gottes verlassen, sondern die Gläubigen im Allgemeinen. Denn Petrus schreibt: „wenn aber zuerst bei uns“…„was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!“ Wer gehorcht dem Evangelium? Wer hat im vergangenen Abendmahl von den Symbolen genommen? Zeugen Jehovas?.-die Mehrheit verschmähen die Symbole, die aber Jesu uns gebot. Somit gehorchen sie Jesu Worte nicht wie es in Johannes 6:53+58-59: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.… 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 59 Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte. Noch schlimmer Matthäus 23:13 sagt: »Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Heuchler! Ihr versperrt anderen den Zugang zu Gottes himmlischem Reich. Denn ihr selbst geht nicht hinein, und die hineinwollen, hindert ihr auch noch daran. Darüber könnte man auch einen ganzen Artikel schreiben. Dennoch sind zuerst die Gläubigen im Gericht, nämlich ob wir am Glauben festhalten und ausharren . Auch wir Gläubigen werden auf eine harte Probe gestellt, denn sonst hätte Petrus nicht geschrieben: „ Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?“ Das bedeutet nach meinem Verständnis, egal was wir uns ausdenken, wann Jesus kommen könnte, er kommt später, aber er kommt. Uns bleibt nur Glaube, Liebe und Hoffnung die uns geduldig ausharren lassen. In diesem Sinne lieber Leser bleib standhaft. Autor N.S. Gedanken von A.S.
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