Schöpferische Evolution: Gottes Plan zwischen Anfang und Vollendung
Schöpferische Evolution: Gottes Plan zwischen Anfang und Vollendung
Was bedeutet das denn schon wieder: schöpferische Evolution? Entweder es ist eine Evolution oder eine Schöpfung.-mag der eine oder andere denken.
Entweder hat die Wissenschaft recht.... mit den Worten:...alles hat sich entwickelt vom Einzeller über dem Affen zum Menschen.
Oder:
1. Mose 1,31
„Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
.....die Bibel hat recht.
Mich beschäftigte dieses Thema schon seit meiner Schulzeit. In der ersten Stunde ging man zum Unterricht in Biologie und dort lernte man das alles, was man so sieht, evolutionär entstanden ist. Praktisch vom Einzeller über den Affen zum fertigen Menschen.
Meistens in der letzten Stunde einmal in der Woche gab es den Religionsunterricht. Dort wurde gelehrt das Gott alles erschaffen hat und die Evolution eben eine Theorie ist aber nie bewiesen wurde.
Öffentlich und in den Köpfen entstand.-auch heute noch.- zwischen den „Gläubigen“ eine Art Krieg. Den „Evolutionsgläubigen“ und den „Gottesgläubigen“.
Als Jugendlicher dachte ich dann immer, warum sind dann nicht alle Affen zu Menschen geworden, wenn sich doch alles weiterentwickelt. Dann dürfte es doch keine Affen mehr geben.
Andererseits dachte ich, wenn Gott uns erschaffen hat, warum zeigt er sich uns nicht. Und so steckt man schon von Kindesbeinen an in einem Dilemma.
Ich erforschte dann die Geschichte und entdeckte das der „angebliche Erfinder“ der Evolutionstheorie der Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) sei.
Das stimmte aber nach längerer Recherche tatsächlich überhaupt nicht.
Charles Darwin selbst sprach nie von einer “Evolutionstheorie” im Sinne einer vollständigen Widerlegung der Schöpfung. Sein Werk und seine Ideen wurden jedoch später so interpretiert – und der Begriff “Evolutionstheorie” entstand als wissenschaftliche Bezeichnung für seine Erkenntnisse.
Was Darwin wirklich sagte:
Darwin nannte in seinem Hauptwerk “On the Origin of Species” (1859) nie den Begriff “Evolution” (der erst später populär wurde) und sprach stattdessen von:
- “Deszendenz mit Modifikation” (“descent with modification”): Arten verändern sich über Generationen.
- “Natürlicher Selektion”: Der Mechanismus, der diese Veränderungen steuert.
- Er akzeptierte die Idee einer Schöpfung als Ausgangspunkt, lehnte aber die Vorstellung ab, dass Arten unveränderlich seien.
- Darwin war kein Atheist – er glaubte an eine Art “Schöpfer”, der die natürlichen Gesetze (inkl. Selektion) etabliert hatte. Seine Theorie beschrieb, wie sich Arten anpassen, nicht dass es keinen Schöpfer gibt.
Aha er war Naturforscher und glaubte trotzdem an den Schöpfungsprozess. Als Jugendlicher dachte ich dann. Cool.-ich bin auch Naturforscher und beobachtete ähnliche Phänomene in meiner Umgebung. Evolution heißt eigentlich: Schöpferische Entwicklung, die sich weiterentwickelt oder anpasst.
Es heißt nicht das alles sich aus einer Zelle entwickelt hat und dies bis zum Menschen. Was beobachtete denn Charles Darwin auf seiner Reise 1835 auf den Galapagos Inseln?
Darwin beobachtete vor allem unterschiedliche Arten von Finken (heute als “Darwin-Finken” bekannt) und Riesenschildkröten, deren Anpassungen an die jeweiligen Inseln ihn zum Nachdenken brachten. Die wichtigsten Beobachtungen:
- Finkenarten: Auf jeder Insel gab es Finken mit unterschiedlichen Schnabelformen, die perfekt an die verfügbare Nahrung angepasst waren (z. B. große, kräftige Schnäbel für harte Samen oder schmale Schnäbel für Insekten).
- Schildkröten: Die Populationen auf verschiedenen Inseln hatten verschiedene Panzerformen und Halslängen, abhängig von der Vegetation.
Diese Beobachtungen führten Darwin zu der Erkenntnis, dass Arten sich langsam an ihre Umgebung anpassen.
Aus seinen Beobachtungen machte dann später „Die Wissenschaft“ dass wir heute Evolutionstheorie nennen.
Die Presse wurde wie heute von denen gesteuert die das „Sagen“ hatten. Hier hat sich faktisch bis heute nichts geändert.
Was hat sich denn bei den Menschen geändert?
Der Mensch hat sich gefühlt rückwärts entwickelt anstatt vorwärts.
Dies zeigt auch dass die Evolutionstheorie wie sie heute gelehrt wird nicht stimmen kann. 😊
Der Mensch scheint immer dümmer zu werden. Er verschmutzt seine Umwelt...-sich gleich mit dazu. Er ernährt sich immer schlechter. Geistig scheint er immer mehr zu verarmen. Kriege hier und dort. Er zerstört alles, wo er ein Gebiet bewohnt.-also Evolution nach Darwin kann das nicht sein.
Nein nicht einmal im Entferntesten. Was ist es dann?
Der Mensch entfernte sich von seinem Schöpfer. Von den Dingen der Schöpfung die Ihm guttun. Der Natur. Er lebt nicht mehr in Einklang mit Gottes Schöpfung.
Ein junger Leser empfahl mir die sogenannte Volxbibel für Jugendliche. Dort schaute ich einmal nach wie dort Jesaja 59:1-2 ausgedrückt wird:
Der Prophet sagt: Ihr baut alle Mist! Glaubt ihr echt, Gott hat nicht die Möglichkeiten, euch zu helfen? Glaubt ihr echt, Gott sitzt auf seinen Ohren und kann euch nicht hören?
2 Nein, der Grund, warum er weg ist, liegt in dem ganzen Mist, den ihr gebaut habt! Das steht zwischen euch wie eine große Betonwand. Weil ihr so viel Mist gebaut habt, musste er sich von euch verabschieden, darum hört er euch nicht.
Ja würden wir dies alles erkennen dann würden wir wieder zu Gott finden und dankbar die Schöpfung Gottes annehmen und beschützen.
Es ist im Grunde eine wunderbare Schöpfung, die von einem intelligenten Schöpfer so erzeugt wurde, dass diese Natur sich stets an alles anpassen kann und sich stets weiterentwickelt.
Eigentlich genial.
Das perfekte perpetuum mobile.
Die Vorstellung einer „schöpferischen Evolution“ – also die Idee, dass Gott die Welt nicht nur einmalig erschaffen hat, sondern dass sie sich ständig weiterentwickelt, anpasst und verfeinert – verbindet den Glauben an einen göttlichen Schöpfer mit der Dynamik der Weiterentwicklung. Diese Sichtweise betont nicht nur den Ursprung der Schöpfung, sondern auch ihren Zweck, ihre Lebendigkeit und ihre ständige Bewegung hin zu einer höheren Vollendung.
1. Gott als Ursprung und treibende Kraft der Evolution (Ent-wicklung)
In der christlichen Tradition wird Gott als der Schöpfer aller Dinge gesehen (vgl. Genesis 1,1: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“). Doch wie passt diese Vorstellung mit der wissenschaftlichen Erkenntnis der Evolution zusammen? Die Idee der „schöpferischen Evolution“ löst diesen scheinbaren Widerspruch auf:
Gott als Ursprung: Er setzt den Prozess in Gang und gibt der Schöpfung ihre grundlegenden Gesetze (z. B. die Naturgesetze, die Evolution ermöglichen).
Gott als treibende Kraft: Er wirkt nicht nur am Anfang, sondern bleibt in und durch die Schöpfung präsent – als schöpferische Energie, die das Leben ständig weiterentwickelt.
Gott als Ziel: Die Evolution ist kein blindes Zufallsgeschehen, sondern ein Prozess, der auf eine höhere Einheit, Vollendung oder göttliche Erfüllung zustrebt.
2. Die Schöpfung als lebendiger, sich entwickelnder Organismus
Die schöpferische Evolution betont, dass die Welt nicht statisch ist, sondern ein dynamischer, kreativer Prozess.
Anpassung und Verbesserung: Lebewesen passen sich an ihre Umwelt an, entwickeln neue Fähigkeiten und streben nach einer immer besseren Entfaltung ihres Potenzials. Dieser „Drang zur Vollkommenheit“ (wie ihn Bergson oder Teilhard de Chardin beschreiben) kann als Ausdruck göttlicher Schöpfungskraft verstanden werden.
-Vielfalt und Schönheit: Die unendliche Vielfalt des Lebens – von Mikroben bis zu komplexen Ökosystemen – spiegelt die Fülle und Kreativität Gottes wider.
Zusammenhang und Einheit: Trotz aller Vielfalt ist die Schöpfung ein zusammenhängendes Ganzes. Jedes Lebewesen, jede Art hat seinen Platz und trägt zum größeren Plan bei.
Gott gibt den Rahmen vor: Er setzt die Naturgesetze, innerhalb derer sich Evolution (Entwicklung) abspielt.
Gott wirkt durch die Schöpfung: Er ist nicht nur der „Lückenbüßer“ für unerklärliche Phänomene, sondern der ständige Begleiter des Lebens.
Dieser Ansatz betont, dass Gott nicht ein statischer „Erschaffer“, sondern ein dynamischer Prozess ist, der mit der Schöpfung interagiert.
Die Schöpfung als Mitgestalter: Lebewesen haben eine gewisse Freiheit, sich zu entwickeln – und tragen so aktiv zur göttlichen Schöpfung bei.
-Der Omega-Punkt: Am Ende steht eine Vereinigung aller Dinge in Christus – eine geistige Vollendung, in der Gott alles in allem ist (1. Korinther 15:28). :
„Wenn aber Christus zuletzt alles unterworfen ist, dann wird er als der Sohn Gottes sich seinem Vater unterordnen, der ihm diesen Sieg geschenkt hat. So wird Gott der Herr sein – über alle und in allem.“
Warum ist das wichtig für unser heutiges Verständnis?
Die Idee der schöpferischen Evolution hat weitreichende Konsequenzen:
Für den Glauben:
- Sie zeigt, dass Wissenschaft und Religion keine Gegensätze sein müssen, sondern sich ergänzen können.
- Sie betont, dass Gott nicht ein fernes, statisches Wesen ist, sondern ein lebendiger, schöpferischer Gott, der in der Welt wirkt.
Für die Ethik:
- Wenn die Schöpfung ein fortlaufender Prozess ist, dann trägt der Mensch eine Verantwortung für ihre Weiterentwicklung – im Einklang mit Gottes Plan.
- Nachhaltigkeit, Innovation und Mitgefühl werden zu göttlichen Aufgaben.
Für die Hoffnung:
- Die schöpferische Evolution gibt uns die Gewissheit, dass die Welt nicht dem Zufall überlassen ist, sondern auf eine höhere Vollendung zustrebt.
- Selbst Leid und Zerstörung sind nicht das Ende, sondern Teile eines größeren Prozesses, der auf Erlösung und Heilung ausgerichtet ist.
Wenn man an Jesus glaubt dann zeigt er das unser Schöpfer uns liebt. In Johannes 3:16 sagt er:
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“.- also hier zeigt uns Gott das er uns immer eine Tür öffnet. Ergibt uns nicht auf.
Fazit: Eine lebendige Schöpfung, ein lebendiger Gott
Die schöpferische Evolution ist mehr als eine Theorie – sie ist eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen:
- Nicht als etwas Starres und Fertiges, sondern als lebendigen Prozess, der sich ständig weiterentwickelt.
- Nicht als etwas, das sich selbst überlassen ist, sondern als göttliche Schöpfung, die auf Vollendung zustrebt.
In diesem Sinne ist die schöpferische Evolution eine Hymne auf die Lebendigkeit Gottes und seiner Schöpfung – ein Aufruf, an der Weiterentwicklung der Welt mitzuwirken und dabei auf die göttliche Kraft zu vertrauen, die alles zum Guten führt.
bei Fragen und Anregungen zu Themen schreibt an info@bruderinfo.de


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