Vergebung WT Nachforschungen

W.F. • 13. Januar 2026


"Vergebung"



Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (wenn nicht anders angegeben) auf den 3.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom August 2025 ab der Seite 8.

 

Es geht um das Thema:

„Warum es wichtig ist, Jehovas Vergebung anzunehmen“

Zitat der Überschrift auf Seite 15.

 

Der Fokus in diesem Studienartikel liegt auf, ich zitiere:

 

„Warum es wichtig ist, die Vergebung Jehovas anzunehmen, und wie die Bibel uns versichert, dass er Sündern, die bereuen, vergibt.“ – Zitat Ende

 

Diese Formulierung ist insofern interessant, da im vorangegangen Studien Artikel, wo es um die Liebe geht, im Abs. 9 stand:

 

„Wann immer du also die Bestätigung brauchst, dass Jehova dich liebt, frag dich: Liebe ich Jehova? Wenn das so ist und du dein Bestes gibst, ihm zu gefallen, dann hast du die Garantie, dass auch er dich sehr liebt (Dan. 9:4; 1. Kor. 8:3).“ - Zitat Ende.

 

Hier wurde ja der Eindruck vermittelt, dass man sein Bestes geben muss, um ihm zu gefallen und dann hat man die Garantie, dass er einen liebt. Als Text ist Dan. 9:4 angeben, der in der NWÜ so lautet:

 

4 Ich betete zu meinem Gott Jehova, legte ein Bekenntnis ab und sagte: „O Jehova, du wahrer Gott, der groß und Ehrfurcht einflößend ist! Du hältst dich an deinen Bund und schenkst allen, die dich lieben und deine Gebote beachten, loyale Liebe.“ – Zitat Ende. 

 

Ja, wenn man diesen Bibeltext so zugrunde legt, hört es sich so an, dass alle die Gott lieben und seine Gebote beachten, loyale Liebe von ihm geschenkt bekommen.

 

Der Umkehrschluss wäre der, dass wenn man Gott nicht liebt und seine Gebote nicht beachtet, bekommt man keine Liebe geschenkt. Bedenken wir das Verhältnis, dass ein Vater zu seinen Kindern hat. Wird ein Vater sein Kind nicht lieben, nur weil es sein Zimmer nicht aufräumt oder es mit dreckigen Schuhen durchs Wohnzimmer läuft?? Wird ein Vater sein Kind nicht mehr lieben, wenn es älter geworden ist und ein Alkohol oder Drogenproblem hat? Natürlich gibt es solche Väter und auch Mütter, die sich von ihren Kindern dann abwenden. Aber die allermeisten, werden Ihre Kinder doch weiterhin lieben, auch wenn Sie Fehler machen oder nicht das tun, was die Eltern von ihnen erwarten.

 

Und ausgerechnet Gott, der uns Menschen erschaffen hat und weiß, dass wir Sünder sind, soll uns nun nur lieben, wenn wie alle seine Gebote beachten und ansonsten nicht? Schauen wir daher mal in Dan. 9:4 in der Elberfelder Übersetzung nach, wie der Text dort lautet:

 

4 Und ich betete zum HERRN, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und furchtbarer Gott, der Bund und Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten!

 

Gemäß dieser Übersetzung hört es sich so an, dass er für diejenigen, die ihn lieben und seine Gebote halten, den Bund und seine Güte aufbewahrt. Es hört sich aber nicht so an, als würde er nur die lieben, die ihn auch lieben und seine Gebote halten. Jesus hat mit seinen Jüngern einen Bund geschlossen, dass sie während der 1.000 Jahre, die er regieren wird, sie ebenfalls mit ihm regieren werden. Wer sich also würdig erweist, wird das Vorrecht haben, daran einen Anteil zu haben. Doch auch alle anderen Menschen wird die Liebe Gottes zuteilwerden, da er ihnen ihre Vergehungen vergibt. Sie werden halt nur nicht das Vorrecht haben mit Christus zu regieren.

 

Wenn ich dazu mal einen plumpen Vergleich anführen kann. Wenn ein Vater zu seinem 10-jährigen Sohn sagt: „Wenn Du Dein Zimmer aufgeräumt hast, dann darfst Du heute abend mit mir das Fussballspiel im Fernsehen anschauen, obwohl Du da sonst schon im Bett liegen solltest.“

 

Ob der Sohn nun das Zimmer aufräumt oder nicht, der Vater wird ihn weiterhin lieben, aber wenn er sein Zimmer aufgeräumt hat, dann darf er sich das Fussballspiel ansehen. Die Liebe ist ohne Bedingungen, das längere Aufbleiben und sich das Spiel anzusehen hat jedoch die Bedingung, vorher das Zimmer aufzuräumen.

 

Wenn man aber gläubigen Menschen einredet, dass sie nur die Liebe Gottes erhalten können, wenn sie genug für ihn tun, und in der Regel tut man es ja dann evt. nur für die Glaubensgemeinschaft oder deren Führer, dann hat der Gläubige immer ein schlechtes Gewissen. Warum? Weil er sich selbst unter Druck setzt und denkt, dass er nie genug tut oder er doch eigentlich mehr tun könnte. Weil er so denkt, denkt er nun auch, dass Gott ihn nicht liebt, weil er eben nicht sein Bestes gibt. Das ist wahrlich ein Teufelskreis. Und der Name des Kreises ist hier durchaus Programm.

 

Gehört nicht genau die Liebe dazu, dass wir einander vergeben können? Wäre Vergebung ohne Liebe überhaupt möglich? Ich denke nein und wenn es daher in diesem Studienartikel darum geht, dass Gott Menschen ihre Sünden vergibt, dann muss er sie logischerweise lieben. Ansonsten könnte er ihnen nicht vergeben. Was sagt die Bibel selbst dazu?

 

1Joh 4:10; Elb:

10 Hierin ist die Liebe: Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.

 

1Joh 4:8; Elb:

8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

 

Gott ist Liebe und er hat uns geliebt, als wir Sünder waren und nicht erst, wenn wir ihm dienen. Unser himmlischer Vater und sein Sohn haben alles getan, damit wir Vergebung erlangen können. Jesus hat dafür sogar sein Leben gelassen und die ganze Schande und den Schmerz ertragen, nur damit wir die Möglichkeit haben zu leben. Wer daher sagt, dass Gott nur die guten Menschen liebt, die seine Gebote halten, hat das Wesen Gottes immer noch nicht verstanden.

 

In den ersten beiden Absätzen wird das Beispiel von König David angeführt und das ist ein sehr gutes Beispiel. David hatte bereits sehr viele Frauen und hat dennoch die Frau eines anderen begehrt, seine Macht dazu missbraucht den Ehemann dieser Frau in die erste Kampflinie zu schicken, so dass er zwangsläufig getötet wurde. Warum hat er das gemacht? Damit er nun auch diese Frau noch in seine Gemächer führen konnte. Deswegen hat er dem Mann seine eine Frau weggenommen und ihn selbst auch noch getötet. Wenn man sich die Schwere dieser Sünden anschaut, dann zeigt es doch eindeutig, dass unser himmlischer Vater bereit ist zu vergeben. Auch solche schweren Verbrechen.

 

Der durchschnittlich gläubige Mensch in unserer Zeit hat solche schweren Verbrechen nicht begangen. Ehebruch, ja das kommt häufiger vor. Aber den Mann der begehrten Frau zu töten eher weniger. Viele begehen noch nicht mal Ehebruch, von daher ist anzunehmen, dass Gott auch unsere Sünden vergibt. Was hat Jesus zu diesem Thema seinen Jüngern gelehrt? Wir lesen:

 

Mat. 6:9-15; Elb:

9 Betet ihr nun so: Unser Vater, der ⟨du bist⟩ in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; 10 dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden! 11 Unser tägliches Brot gib uns heute; 12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; 13 und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen! – 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;  15 wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben. 

 

Was mir gerade auffällt ist, dass dieses Mustergebet, in dem es ja auch um Vergebung geht, in diesem Artikel nicht einmal erwähnt wird. Das ist schon sehr bezeichnend, wenn man sieht, was im Vers 14 und 15 steht.

 

Wir können von unserem himmlischen Vater nämlich nur dann Vergebung erhalten, wenn auch wir anderen Menschen vergeben. Vers 15 muss ich hier nochmal zitieren, was die Folge ist, wenn man das nicht tut:

 

15 wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben. 

 

Somit gibt es eine Bedingung, um Vergebung zu erlangen, nicht bei der Liebe. Diese ist ohne Bedingung. Wenn wir aber unsere Sünden von Gott vergeben haben wollen, dann müssen auch wir den Menschen und zuallererst auch unseren Brüdern vergeben.

 

Im Absatz 5 wird das Beispiel von einem Mann in Korinth gebracht, der wegen sexueller Unmoral aus der Versammlung entfernt wurde. Dazu schreiben sie, ich zitiere:

 

„Als er später bereute, wollte Satan, dass die Versammlung hart reagiert und ihn nicht willkommen heißt, also nicht bereit ist zu vergeben. Gleichzeitig sollte der reumütige Mann das Gefühl haben, der Vergebung Jehovas nicht würdig zu sein.“ – Zitat Ende.

 

Es werden dazu zwei Bibeltexte aus 1.Kor. 5:1, 5 und 13 sowie 2.Kor. 2:5-11 angeführt. So sehr ich mich auch anstrenge, aber ich kann aus diesen Bibeltexten nicht herauslesen, dass Satan wollte, dass die Versammlung hart reagiert. Dass in den Versammlungen auch heute so hart reagiert wird, ja das stimmt. Allerdings kann ich dies nicht aus den Bibeltexten herauslesen. Ich zitiere daher die zweite Bibelpassage aus der Elberfelder Übersetzung:

 

2.Kor. 2:5-11

5 Wenn ⟨euch⟩ aber jemand traurig gemacht hat, so hat er nicht mich traurig gemacht, sondern zum Teil – damit ich nicht zu viel sage – euch alle. 6 Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten ⟨der Gemeinde⟩, 7 sodass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit der Betreffende nicht etwa durch allzu große Traurigkeit verschlungen wird. 8 Darum ermahne ich euch, zu beschließen, ihm gegenüber Liebe ⟨zu üben⟩.  9 Denn dazu habe ich auch geschrieben, dass ich eure Bewährung kennenlernte, ob ihr in allem gehorsam seid. 10 Wem ihr aber etwas vergebt, ⟨dem vergebe⟩ auch ich; denn auch ich habe, was ich vergeben habe – wenn ich etwas zu vergeben hatte –, um euretwillen ⟨vergeben⟩ vor dem Angesicht Christi, 11 damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt. 

 

Genaugenommen hat Paulus hier die Brüder in Korinth dazu ermuntert zu vergeben, und zwar um ihretwillen. Warum? Weil wenn sie eben nicht vergeben würden, dann würden ja auch ihre Sünden nicht vor Gott vergeben werden und damit hätte der Satan wieder einen Punkt gemacht.

 

Nehmen wir doch noch mal den letzten Punkt aus dem Mustergebet und wenden diesen mal auf eine, möglicherweise für viele bekannte Situation an. Ähnlich der in der Versammlung in Korinth.

 

Mat. 6:15, Elb: 15 wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben. 

 

Stellt Euch vor, in der Versammlung wird von der Bühne bekannt geben, dass ein Bruder oder eine Schwester aus der Versammlung ausgeschlossen wurde. Mehr wird nicht gesagt. Es werden keine Gründe genannt oder welche Sünden derjenige begangen haben soll. Es wird nur gesagt, dass diese Person kein Teil der Gemeinschaft mehr ist.

 

In der Regel oder zumindest in der Vergangenheit wurde es dann so gehandhabt, dass niemand mehr mit dieser Person geredet bzw. ihr noch nicht mal einen Gruß entbietet hat, wenn man ihn zufälligerweise auf der Straße getroffen hat. Obwohl man nicht wusste, um was es eigentlich geht, hat sich der größte Teil der Gemeinschaft (wenn nicht sogar alle) daran beteiligt, keinen Umgang mehr mit diesem zu haben.

 

Wie kann man angesicht dieser Handlungsweise erwarten, dass Gott einem vergibt, wenn man nicht mal bei den eigenen Glaubensbrüdern vergibt, von denen man noch nicht mal weiß, was sie eigentlich falsch gemacht haben??? Was hat denn Paulus noch in dem angeführten Bibeltext gesagt? Ich wiederhole es sehr gerne:

 

2.Kor. 2:6-8; Elb:

6 Dem Betreffenden genügt diese Strafe von den meisten ⟨der Gemeinde⟩,  7 sodass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit der Betreffende nicht etwa durch allzu große Traurigkeit verschlungen wird.  8 Darum ermahne ich euch, zu beschließen, ihm gegenüber Liebe ⟨zu üben⟩.

 

Er hat dazu aufgerufen, dass sich eben nicht alle an dieser Strafe beteiligen, sondern dass auch welche aus der Gemeinschaft da sind, die ihn ermuntern sollten. Er ermahnte sie dazu ihm gegenüber Liebe zu üben.

 

Daher ist es durchaus berechtigt sich selbst einmal in die Pflicht zu nehmen und sich zu fragen, ob man diese biblischen liebevollen Ratschläge oder vielmehr menschlich harte Richtlinien umgesetzt hat. Oder noch schlimmer, das, was in dem Absatz 5 gesagt wurde, ich zitiere noch einmal:

 

„Als er später bereute, wollte Satan, dass die Versammlung hart reagiert und ihn nicht willkommen heißt, also nicht bereit ist zu vergeben. Gleichzeitig sollte der reumütige Mann das Gefühl haben, der Vergebung Jehovas nicht würdig zu sein.“ – Zitat Ende.

 

Hier ein biblisches Zitat von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, als es um eine Sünde in der Gemeinde ging. Diese Worte sind weltbekannt:

 

Joh 8,7 Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

 

Vergleiche selbst die biblische Aussage mit den Aussagen in diesem Studienartikel. Stimmen sie wirklich über ein, was sie ja eigentlich sollten?

 

Im Absatz 6 kommt mir eine Aussage befremdlich vor, ich zitiere:

 

„6 Jehovas Vergebung anzunehmen, befreit von Schuldgefühlen.

 

Es so auszudrücken, passt nicht zur Art um was es hier geht. Wenn ein Bruder sich bei uns entschuldigt und er uns dann fragt: „Nimmst Du bitte meine Entschuldigung an.“ Das macht Sinn, wenn wir jedoch aufgrund einer eigenen Sünde Schuldgefühle gegenüber Gott haben, dann stellt sich doch nicht die Frage, ob wir seine Vergebung annehmen. Natürlich würden wir sie annehmen. Es geht doch vielmehr um die Frage ob Gott uns die Vergebung gewährt.

 

Oder soll Gott uns etwa dankbar sein dafür, dass wir seine Vergebung annehmen, obwohl doch wir diejenigen waren, die gesündigt haben? Nein, wir sollten dankbar sein, wenn Gott uns Vergebung gewährt und von daher fand ich die Formulierung hier nicht passend.

 

Da das nächste Unterthema genau mit der Formulierung; „...Jehovas Vergebung anzunehmen“ – Zitat Ende; weiter geht, wollte ich darauf hinweisen. Denn im Abs. 7 schreiben sie, ich zitiere:

 

„Würde solch ein Gott jemandem, der aufrichtig bereut hat, seine Vergebung verweigern? Niemals.“ – Zitat Ende.

 

Genau, Gott würde einem reuigen Sünder seine Vergebung nicht verweigern. Niemals. Absolut richtig und genauso würde ein reuiger Sünder auch niemals die Vergebung nicht annehmen, wenn er sie bekommen soll. Das ist doch der Grund dafür, dass der Sünder Reue zeigt. Er möchte die Vergebung von Gott erlangen und wenn Gott sie einem dann gewährt, würde er zögern sie anzunehmen???? Das passt doch überhaupt nicht zusammen. Eigentlich hätte man sich den ganzen Artikel zu diesem Thema schenken können.

 

Es gibt zwei Arten von Sündern:

 

1.Jemand sündigt gegen Gott, aber ihm ist das vollkommen egal wie Gott das findet oder wie er über ihn denkt. Er würde sich deshalb auch kein schlechtes Gewissen machen, weil es ihm einfach egal ist. Daher ist es ihm auch egal, ob Gott ihm vergibt oder nicht. Er verschwendet daran keinen Gedanken.

 

2.Jemand sündigt gegen Gott, hat deshalb ein schlechtes Gewissen und bereut seine Tat. Daher betet er zu Gott um Vergebung und ja selbstverständlich, wenn Gott ihm diese Vergebung gewährt, wird er sie dankbar annehmen.

 

Aber ganz sicher wird er Gott nicht zappeln lassen und sagen:

 

„Oh Gott, Du möchtest mir Vergebung gewähren? Soll ich so freundlich sein und sie annehmen, damit Du Dich gut fühlst?“


Oder

 

„Kannst Du noch einen Moment warten, ich möchte mir das erst gut überlegen, ob ich Deine Vergebung wirklich will!“

 

Nein natürlich nicht, wenn jemand seine Sünde bereut, wie die Person aus Punkt 2 und Gott um Vergebung bittet, ihn vielleicht sogar im Gebet anfleht, der wird sofort zugreifen, wenn Gott ihm diese Vergebung gewährt.

 

Der Person aus Punkt 1 hingegen ist es völlig egal, zumindest, solange er noch keine Probleme hat oder er nicht in Todesangst liegt. Denn wenn das passiert, dann bekommen viele Menschen Angst und bereuen noch auf dem Sterbebett, dass sie vielleicht noch kurz vor Schluss Vergebung erhalten.

 

In Abs. 8 steht im ersten Satz: „Wir können sicher sein, dass sich Jehova nie falsch darstellen würde.“ – Zitat Ende.

 

Ja, bei unserem himmlischen Vater und Jesus trifft das absolut zu. Beim Teufel und seinen Dämonen und den vielen menschlichen Handlangern sieht es hingegen völlig anders aus. Siehe den Artikel „Antichrist der Doppelagent“:

 

https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent

 

Daher steht in der Bibel:

1Joh 4,1; Elb: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen.

 

Im Grunde ist es ganz einfach. Johannes sagt prüft die Geister, wir würden heute sagen: Prüft die Aussagen, egal ob mündlich oder schriftlich, ob Sie mit dem biblischen Geist (Wort) übereinstimmen. Wenn ja, stammen sie von Gott, wenn nein, dann handelt es sich um falsche Propheten. Falsch ist das Gegenteil von Richtig, so wie Lüge das Gegenteil von Wahrheit ist.

 

Im Absatz 9 wird auf David verwiesen, dass Gott ihm seine Sünden verziehen hat. Wenn man den Psalm 32 liest, taucht nicht mal ansatzweise eine Formulierung auf, die beschreibt das David die Vergebung von Gott eventuell doch nicht annehmen wollte. Warum auch, der Gedanke stellt sich einem reuigen Sünder doch gar nicht.

 

Im Absatz 10 wird auf Ps. 86:5 hingewiesen und diesen möchte ich aus der NWÜ zitieren:

 

 Ps. 86:5; NWÜ: „Du, o Jehova, bist nämlich gut und vergibst gern. Du bist reich an loyaler Liebe für alle, die dich anrufen.“

 

Warum muss ich hier eine andere Bibelübersetzung zum Vergleich zitieren?

 

Ps. 86:5; Elb: 5 Denn du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, groß an Gnade gegen alle, die dich anrufen.

 

Da haben wir wieder den gleichen Fall. In der NWÜ würde der Sinn des Textes lauten, dass Gott nur denen gegenüber reich an loyaler Liebe ist, die ihn anrufen. Gemäß der Elberfelder Bibel hingegen bedeutet es, dass Gott groß an Gnade ist gegen alle die ihn anrufen. Somit bleibt bei der Elberfelder Bibel die Liebe für alle Menschen, aber die Gnade nur für die Menschen, die ihn anrufen. Gott anrufen bedeutet zum Beispiel das man zu ihm betet und wenn man zu ihm um Gnade betet, weil man gesündigt hat, dann wird Gott das auch vergeben. Die Liebe Gottes zu allen Menschen, auch denen die ihn nicht anrufen ist jedoch immer da. Woher wissen wir das so genau?

 

Joh. 3:16; Elb: 16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

 

Jetzt muss ich doch den gleichen Text nochmal aus der NWÜ zitieren:

 

John 3:16; NWÜ: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat.

 

Auch hier gibt es eine gravierende Änderung, die einem vielleicht nicht auffällt, wenn man nicht mal eine andere Übersetzung benutzt.

 

In der NWÜ steht, dass wenn man an Jesus glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat, in der Elb. Steht, dass wenn man an Jesus glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Warum ist diese Aussage so wichtig? Weil wenn man vernichtet ist, ist man weg für immer, eben vernichtet. Wenn man jedoch verloren geht, dann kann man auch wieder gefunden werden. Eine Vernichtung ist endgültig, verloren zu sein eben nicht. Nimmt man nun die biblische Lehre von der 1.ten und 2.ten Auferstehung hinzu, dann wird klar, worum es geht.

 

Alle Menschen, die die Erfordernisse für die erste Auferstehung erfüllen, bekommen zu diesem Zeitpunkt bereits ewiges Leben. Da die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten zum gleichen Zeitpunkt, beim Schall der 7.ten Posaune erfolgt, könnte man folgenden Schluss ziehen:

 

Die Ungerechten sind für die erste Auferstehung verloren, denn da kommen ja nur die Gerechten rein, aber am Ende der 1.000 Jahre, könnten Sie in der 2.ten Auferstehung wieder gefunden werden und so dann doch noch in den Genuß des ewigen Lebens kommen oder eben nicht, wenn sie das nicht wollen und immer noch gegen Gott rebellieren. Aber zum Zeitpunkt der Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten, können sie nicht vernichtet werden, denn dann wird überhaupt keine 2.te Auferstehung mehr benötigt. Denn es sind ja alle vernichtet worden, wer soll da dann in der 2.ten Auferstehung ewiges Leben bekommen? Ist keiner mehr da außer den Gerechten und die haben dann ja schon ewiges Leben.

 

Ein einzelnes Wort hat so eine gravierende Auswirkung auf religiöse Lehren in Verbindung mit der Auferstehung. Ich zitiere den Satz nochmal aus der NWÜ und ziehe einen Umkehrschluss, der dann gewisse Lehren ad absurdum führt:

 

„….damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat.“- Zitat Ende.

 

Der Umkehrschluss wäre ja dann:

 

Damit jeder der nicht an ihn glaubt, vernichtet wird und kein ewiges Leben hat!

 

Wenn dieser Satz in der NWÜ richtig wäre, dann gibt es keine Auferstehung der Ungerechten, es gibt niemanden auf der Erde, während der 1.000 Jahre, der nicht ewig lebt. Es gibt auch keine 2.te Auferstehung, denn alle anderen Menschen wären vernichtet worden.

 

Was hat Johannes gesagt, ich wiederhole es nochmal:

 

1Joh 4,1; Elb: Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen.

 

In den Absätzen 12-14 wird gesagt, dass Gott ja weiß, dass wir Staub sind und das somit auch berücksichtigt, wenn es darum geht, ob er einem Menschen seine Sünde vergibt oder eben nicht. Ja das mag sicherlich dazu beitragen, aber das entscheidende, woran Gott bei der Beurteilung unserer Sünden denkt, ist das, was Jesus gesagt hat, ich wiederhole das Mustergebet noch einmal:

 

Mat. 6:9-15; Elb:

9 Betet ihr nun so: Unser Vater, der ⟨du bist⟩ in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; 10 dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden! 11 Unser tägliches Brot gib uns heute; 12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; 13 und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen! –  14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; 15 wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben. 

 

Egal ob Gott im Auge behält, dass wir aus Staub und unvollkommen sind. Er vergibt uns, wenn auch wir unseren Mitmenschen vergeben. Sind wir nicht dazu bereit, ist er auch nicht bereit uns zu vergeben. Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, dass bei diesem Thema der Vergebung, dieser Bibeltext nicht ausführlich behandelt, ja noch nicht ein mal erwähnt wird. Für mich sind die Grundlagen der Vergebung hier deutlicher genannt, als wenn man den Lebenslauf von David betrachtet.

 

Einen Satz aus Abs. 14 möchte ich noch zitieren:

 

„Doch wenn Jehova vergibt, ist es so, als würde ein Geruch spurlos verschwinden – es bleibt nichts mehr übrig, was ihn an die Sünde erinnern oder ihn veranlassen könnte, sie uns anzulasten…“ - Zitat Ende.

 

Wenn man, doch genau weiß, wie Gott unsere Sünden vergibt, er sie also vergisst, wie kann man dann gegenüber seinen Mitbrüderen hartherzig sein und ihn Wochen oder sogar monatelang nicht zu grüßen, er sich möglichst hinten in die letzte Reihe zu setzen hat usw.. So war es jedenfalls noch als ich dabei war. Vielleicht hat sich das jetzt geändert, doch wenn Gott sich nicht ändert, hätte es zu keiner Zeit so sein dürfen. Zumindest nicht bei den Personen die sich von Gottes heiligem Geist leiten lassen. Dazu fällt mir übrigens auch ein interessantes Gleichnis ein, dass Jesus erzählt hat:

 

Es ist das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht und hat ebenfalls mit Vergebung zu tun, wird aber auch nicht in diesem Studienartikel erwähnt.

 

Mat.18:21-35; Elb.:

21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal sieben⟨mal⟩! 23 Deswegen ist es mit dem Reich der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. 25 Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und ⟨damit⟩ zu bezahlen. 26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. 27 Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist! 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest.  33 Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe?  34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war.  35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.

 

Trifft dieses Gleichnis nicht genau auf die Situation zu, dass ein Mitbruder zwar schon bereut hat, aber dennoch nicht wie ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft behandelt wird? Urteilt selbst und denkt bitte über den Vers 35 nach. Dieses Gleichnis ist ebenfalls sehr wichtig, wenn wir möchten, dass Gott unsere Sünden vergibt.

 

Damit möchte ich hier enden. Über den Bibeltext Joh. 3:16 aus der NWÜ bin ich ja darauf gestoßen, dass wenn das Wort „vernichtet“ dort richtig wäre, viele biblische Lehren überhaupt keine Grundlage mehr hätten. Solche Texte gibt es ja sehr viele und ich werde einige dieser Texte demnächst mal zusammenstellen und prüfen, welche religiösen Lehren sich dann in Luft auflösen, wenn die Übersetzung richtig wäre. Bedenken wir immer, dass „vernichten“ oder „Vernichtung“ etwas endgültiges ist.

 

Autor: Bruder W.F.

 

 


Verwandte Artikel
von Armin Slavik 5. Dezember 2025
"Hab keine Angst" In einer Welt, die von Schlagzeilen über Kriege, Konflikte und Unsicherheit dominiert wird, fühlen wir uns oft wie ein Blatt im Wind . Angst ist dabei unser stiller Begleiter – ein dunkler Schatten, der uns flüstert, dass das Böse überhandnimmt und wir hilflos sind. Doch gerade in diesen Momenten ruft das Evangelium laut nach uns: „Habt keine Angst!" Die Nachrichten berichten unablässig von neuen Kriegsgerüchten, von Flüchtlingsströmen und von Naturkatastrophen, die das tägliche Leben erschüttern. Diese weltlichen Turbulenzen lassen das Herz schwer werden und stellen die Frage: Wie können wir als Christen inmitten solcher Stürme Frieden finden? Die Bibel spricht klar über die Natur der Angst und bietet einen unverrückbaren Anker – Gott selbst. Wie war das in „Alter Zeit“. Gab es Situationen, wo das Volk Gottes auch diese Ängste am eigenen Leib verspürte. Gewiss. Sehr viele sogar. Ein anschauliches Beispiel finden wir im Alten Testament (2.Mose 14) : Die Israeliten standen am Roten Meer, umringt von der ägyptischen Armee. Ihre Angst war greifbar, doch Gott teilte das Wasser und schenkte ihnen Rettung. Ähnlich erleben wir heute Menschen, die in Kriegsgebieten leben – sie beten, hoffen und finden manchmal unerwartete Hilfe, die sie an die Gegenwart Gottes erinnert. Was sagt der Sohn Gottes zu dieser heutigen Situation? Jesus spricht in Matthäus 24:6 : „ Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. “ Diese Worte sind kein vager Trost, sondern ein fester Anker . Sie erinnern uns daran, dass das Aufkommen von Konflikten Teil des göttlichen Plans ist und nicht das Ende des Heils. Jesus fordert uns auf, den Blick nicht auf das äußere Getöse, sondern auf die beständige Gegenwart Gottes zu richten. Jesus stärkt uns weiter in der Bergpredigt. Er sagt: „Selig sind die Friedfertigen , denn sie werden Gottes Kinder heißen .“ (Matthäus 5,9) Und: „Liebe deinen Feind und bete für die, die dich verfolgen.“ (Matthäus 5,44) . Diese Aufrufe fordern uns heraus, nicht mit Angst zu reagieren, sondern mit Liebe und Vertrauen. Ein weiteres Bild finden wir im Alten Testament: In Jesaja 35:4‑6 heißt es: „ Seid stark, fürchtet euch nicht! … Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet.“ Diese Verheißung zeigt, dass Gott nicht nur den Sturm überwindet, sondern auch die Schwächen des Menschen verwandelt. Ein greifbares Beispiel aus der Bibel ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Trotz der Gefahr blieb er unbewegt und mutig, weil er wusste, dass Gott mit ihm ist. Auch heute sehen wir Menschen, die inmitten von Krieg und Flucht ihren Glauben nicht verlieren – sie finden Kraft in der Gewissheit, dass Gott ihre Schutzmauer ist. Und nun ein kleiner humoristischer Einschub: Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein schlechter Witz, bei dem der Erzähler die Pointe vergisst. Doch selbst Rilke, der Meister der Poesie, erinnert uns daran, dass „ das Leben ein Aufbruch ist, ein Wagnis, ein Sprung ins Ungewisse“. Wenn wir also das Unbekannte mit einem Lächeln begrüßen, zeigen wir, dass wir Gott vertrauen – und das ist das schönste „Lachen“ gegen die Angst. Zum Abschluss wollen wir uns von den Heiligen Schriften stärken lassen. Jesaja 41:10 verspricht: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.“ In Matthäus 10:28 mahnt uns Jesus, nicht die Menschen zu fürchten, die den Leib töten können, sondern den, der über Leib und Seele herrscht. Die Apostelgeschichte 4:12‑13 erinnert uns daran, dass das Heil nur in Jesu Namen liegt , und Römer 10:13 versichert: „ Denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.“  Möge diese Botschaft dich ermutigen, die Angst abzulegen und im Vertrauen auf Gottes unerschütterliche Liebe zu leben. Denn wenn Gott bei uns ist, ist kein Sturm zu stark, kein Schatten zu dunkel – und wir dürfen mutig sagen: „Hab keine Angst!"
6. November 2025
„Nimm Jehovas Liebe an“ (WT-Nachforschungen#) Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (#wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom August 2025 ab der Seite 8.) Es geht um das Thema: „Nimm Jehovas Liebe an“, Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist mein Hirte“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext Psalm 23:1 und in der NWÜ (Neue Welt Übersetzung) lautet der Text so: 1Jehova ist mein Hirte . Mir wird nichts fehlen.2 Auf saftigen Weiden lässt er mich lagern, an wasserreiche Ruheorte führt er mich.3 Er schenkt mir neue Kraft. Auf den Wegen der Gerechtigkeit leitet er mich wegen seines Namens. In der Elberfelder Übersetzung wird es anders beschrieben: 1 Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte mir wird nichts mangeln. 2 Er lagert mich auf grünen Auen er führt mich zu stillen Wassern. 3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Ich habe den Text noch in 5 anderen Bibeln nachgeschlagen und es steht dort überall HERR und nicht Jehova Gott. Das HERR ist jedoch großgeschrieben, was ja eigentlich darauf hindeutet, dass hiermit Gott gemeint ist. Wer im Neuen Testament liest, der wird feststellen, dass Jesus mit dem Herrn gemeint ist, der seine Schafe hütet. Jesus ist der Hirte , nicht sein Vater. Dem Vater gehören zwar die Schafe, aber er hat seinen Sohn damit beauftragt, seine Schafe zu hüten. Nur der Besitzer von ganz wenigen Schafen, der hütet seine Schafe selbst. Hat er hingegen große Schafherden, sowie es ganz sicherlich Gott unser himmlischer Vater hat, dann setzt er einen Hirten ein. Dieser Hirte ist somit sein Sohn, der ja eben, weil er der Sohn Gottes ist ja auch selbst ein Gott ist. Hat sich denn schon mal jemand gefragt, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, obwohl er doch der erstgeborene Sohn ist, vor aller anderen Schöpfung? Wie kann das sein? Er lebt länger, als jeder Engel oder jeder Mensch und dennoch liest man in den frühen Schriften so gut wie nichts von ihm? Liegt es vielleicht an dem, was Jesus selbst über seinen Vater und sich gesagt hat?: Elb. Joh.10:30: 30 Ich und der Vater sind eins. So einfach, so prägnant. Nach diesem Text ist klar, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, weil er und sein Vater, der eine wahre Gott ist und es keinen Unterschied macht, wer etwas sagt... (Wer nachlesen möchte, wie ich das genau meine: h ttps://www.bruderinfo.com/ist-jesus-gott ) ...denn der Sohn tut das, was der Vater möchte, weil er weiß dass dies immer richtig ist. Nach dieser Definition könnte man sogar sagen, dass Gott der Hirte der Schafe ist, da der Vater und Sohn eins miteinander sind. Das wäre allerdings nicht richtig, denn obwohl der Vater und der Sohn jeweils die gleichen Ziele verfolgen, so haben sie dennoch unterschiedliche Aufgaben. Und über diese Aufgaben, kann man herausfinden, wer im Alten Testament gemeint ist, wenn dort nur HERR oder Gott steht. Da Jesus im neuen Testament als der Hirte der Schafe kenntlich gemacht wurde, ist auch er in Psalm 23:1 gemeint. Somit ist nicht unser himmlischer Vater unser Hirte, sondern es ist der Sohn Gottes, nämlich Jesus der unser Hirte ist. Im Alten wie im neuen Testament. Im Grunde ist die ganze Schrift ein großes Rätsel und nur wenn man gewillt ist, dem Rätsel auf den Grund zu gehen und es auch die Zeit* dafür ist, dass das Rätsel gelüftet wird, dann kann man es lösen. * Dan.12:4; Elb: 4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden ⟨suchend⟩ umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.  Obwohl diese Worte von Daniel schon vor ca. 2.500 bis 2.600 Jahren niedergeschrieben worden sind, sind sie dennoch bis in die Zeit des Endes geheim gehalten worden. Oder anders ausgedrückt, solange die Zeit des Endes noch nicht da ist, kann dieses Geheimnis einfach nicht gelüftet werden, so sehr man sich auch anstrengt. Aber nun zurück zum Thema. Obwohl es in dem Artikel offensichtlich um den Vater gehen soll, war eigentlich der Sohn gemeint. Es wird im ersten Absatz auch der Bibeltext aus Mark. 12:30 angeführt, wo steht: Mar.12:30; NWÜ: 30 Liebe Jehova deinen Gott mit deinem ganzen Herzen mit deiner ganzen Seele mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.‘ Das waren die Worte von Jesus selbst und hier aus der NWÜ, würde man auch denken es gehe nur um den Vater. Schauen wir uns den gleichen Text mal aus einer anderen Übersetzung an und ich füge noch den weiteren Kontext hinzu. Mar.12:28-31; Elb: 28 Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? 29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!« 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. In dieser Übersetzung steht wieder Herr und nicht Jehova. Hier könnte man nun denken es würde nur um Jesus gehen, doch auch das tut es nicht. Im Grunde geht es um den einen wahren Gott, zudem unser himmlischer Vater, aber auch sein einziggezeugter Sohn gehören. Diese sollst Du lieben. Würde hier nur der Vater gemeint sein und im zweiten Gebot die Nächsten, dann wäre eigentlich Jesus überhaupt nicht gemeint. Doch das kann nicht sein, denn es steht ja auch folgendes geschrieben: Mat. 10:37-39: Elb: 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig 38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt ist meiner nicht würdig. 39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren und wer sein Leben verliert um meinetwillen wird es finden.  Wer sich das ganze Kapitel anschauen möchte, wird feststellen, dass hier Jesus von sich selbst spricht. Das müsste dann das dritte Gebot sein (das es aber nicht gibt), denn Jesus wird ja in den ersten zweien nicht erwähnt, außer er findet sich im ersten Gebot wieder, nämlich dass er als Sohn Gottes auch Gott ist, aber er immer seinem Vater die Ehre geben wird. Was ich damit sagen möchte, ist, dass in dem ganzen Studienartikel der Nachdruck auf den Vater gelenkt wird, während es hauptsächlich um den Sohn geht. Man muss nur mal in die Tiefe gehen und dann wird das offensichtlich. In Abs. 2 wird direkt im 2.ten Satz eine Behauptung aufgestellt, ich zitiere: „Tatsache ist, dass er dich zu sich gezogen hat.“ Das ist sehr interessant, denn diese Behauptung basiert ja auf einem Bibeltext, der hier komischerweise nicht mal erwähnt wird. Ich habe diesen für Euch herausgesucht: Joh. 6:44; Elb: 44 Niemand kann zu mir kommen wenn nicht der Vater der mich gesandt hat ihn zieht und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.  Während im WT steht, dass Jehova die Menschen zu sich zieht, steht in der Bibel, dass der Vater ihn zu Jesus zieht. Das ist doch ein kleiner, aber feiner Unterschied. Denn auch hier geht es eigentlich um den Sohn, nicht um den Vater. Besonders wenn man die Aussage aus dem 4.ten Absatz hinzu nimmt: „Der Teufel lässt nichts unversucht, um uns von Jehova zu trennen.“ - Zitat Ende. Ist das wirklich so? Oder versucht uns der Teufel nicht eher von Jesus zu trennen? In Off. 12:17; Elb. Steht geschrieben: 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben .  Der Drache verfolgt hier offensichtlich die Zeugen Jesu und das aus gutem Grund, denn es steht ebenfalls in der Bibel hier aus der Elberfelder: 1Joh 5:12: Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat ,hat das Leben nicht. 1Joh 2:23: Jeder der den Sohn leugnet hat auch den Vater nicht wer den Sohn bekennt hat auch den Vater. Joh 3:36: Wer an den Sohn glaubt hat ewiges Leben wer aber dem Sohn nicht gehorcht wird das Leben nicht sehen sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Joh 5:23: damit alle den Sohn ehren wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt ehrt den Vater nicht der ihn gesandt hat. Der Teufel versucht also nicht uns von Gott zu trennen, sondern von seinem Sohn Jesus. Denn wenn er das geschafft hat, dann hat er uns auch von Gott getrennt. Ja, das Ziel des Teufels ist uns von Gott zu trennen, aber er macht es dadurch, dass er uns von seinem Sohn trennt. Dann folgt noch eine Aussage, ich zitiere aus dem Absatz 5: „Und je größer unsere Liebe zu ihm wird, desto größer wird wiederrum seine Liebe zu uns.“ Davor wurde ja ein Bibeltext angeführt, nämlich 1.Joh.4:19. Man sollte allerdings auch den Kontext mit in Betracht ziehen, daher schreibe ich diesen hier aus: 1.Joh. 4:19-21, Elb: 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.  Gottes Liebe wird nicht nur größer, weil wir ihn lieben, sondern nur, wenn wir auch unsere Brüder lieben. Hier wird klar gesagt, dass derjenige ein Lügner ist, der sagt er liebe Gott, aber seinen Bruder hasst. Da wird es schon sehr viel schwerer. Lasse ich mir von anderen diktieren, ob ich noch mit einem Bruder rede, nur weil er vielleicht gesündigt oder auch nur eine andere Auffassung vom Glauben hat? Es ist völlig egal, wie sehr wir uns das schön reden möchten und derjenige es angeblich verdient hat. Am Ende bleibt nur, was Gott davon hält, und er beurteilt die Herzen. Dem kannst Du nichts vormachen. Bei Gott ist nichts verborgen und wenn Du Dein Leben lang eine Lüge lebst und Dich selbst als gut und gerecht siehst, am Ende wird es Dir nichts nützen. Gott weiß genau, wann Du lügst und wann Du die Wahrheit sagst. Ob du ihn mit reinem Herzen dienst oder nur belohnt werden möchtest, auch wenn es auf Kosten deiner Brüder geht. Wenn Du nicht bereit bist, Deinen Bruder zu lieben, ist das Vortäuschen der Liebe zu Gott vollkommen sinnlos. Dasselbe gilt auch für seinen Sohn. Wer Jesus außen vorlässt, kann noch so sehr zum Vater beten. Am Ende findet er sich auf der falschen Seite wieder, der Linken. Denn Jesus wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken. In den Absätzen 10 und 11 wird man auf das Lösegeld aufmerksam gemacht. Auch hier geht es wieder nur um den Vater, dass man ihm danken soll, dass er uns das Leben seines Sohnes zum Geschenk gemacht hat. Aber wo ist der Dank für Jesus, der doch letztlich sogar sein Leben für uns gegeben hat? Der einzige Satz, der auch nur annähernd in die Richtung geht, ist dieser aus Abs. 11, ich zitiere: „Wir sind dankbar, dass Jesus von Jehova zur Erde gesandt wurde, um für uns zu sterben.“ Würde der Satz so lauten, dann würde man auch tatsächlich Jesus danken: Wir sind Jesus dankbar, dass er sich von Jehova zur Erde hat senden lassen, um für uns zu sterben. Im ersten Fall dankt man Gott dafür, dass er seinen Sohn geschickt hat und ihm zweiten Fall dankt man Jesus, dass er sich hat schicken lassen. Und wer denkt, dass der Vater einfach so über das Leben seines Sohnes bestimmt hat, der irrt sich gewaltig, denn Jesus hat selbst folgendes gesagt: Joh. 10:17-18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater weil ich mein Leben lasse um es wieder zunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht es zu lassen und habe Vollmacht es wieder zunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. –  Der Vater liebt seinen Sohn Jesus, weil er von sich aus sein Leben lässt und nicht, weil er es anordnet. Er sagt ganz deutlich, dass niemand ihm das Leben nimmt, weder ein Mensch noch sein Vater. Er lässt es von sich aus geschehen. Daher sollten wir zuallererst unserem Herrn Jesus Dank dafür sagen, dass er sein Leben für uns hingegeben und den schmerzvollen Tod erduldet hat, damit dem gerechten Gesetz Gottes Genüge getan wurde. Und ja, wir sollten auch unserem himmlischen Vater danken, dass er es zugelassen hat, dass sein Sohn von Menschen gepeinigt und getötet worden ist. Er hätte es sofort verhindern können, aber er hat sich zurückgehalten, damit wir eine Chance auf ewiges Leben haben. Wenn wir also für dieses Lösegeld dankbar sind, dann sollten wir dem Sohn und dem Vater danken und nicht nur dem Vater. In den nächsten Absätzen dieses Studienartikels wird darauf hingewiesen, wie Jesus uns helfen möchte die Liebe Gottes anzunehmen. Im Vers 13 steht, ich zitiere: „In den Evangelien kommt der Ausdruck „Vater“ über 160 Mal vor.“ Das ist richtig und sie schreiben weiter ich zitiere: „...doch Jesus verwendete häufig die einfache, alltägliche Bezeichnung Vater und betonte dadurch die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern.“… Nun habe ich eine KI befragt, wie oft der Name Gottes in den Evangelien vorkommt und die Antwort war: Der Name Gottes, in den Evangelien als das hebräische Tetragramm JHWH kommt in keiner Stelle vor. Stattdessen werden Synonyme angegeben wie „Gott“ oder „Herr“. Wenn also der Name Gottes im Neuen Testament nicht erwähnt wird und Jesus den Begriff Vater über 160-mal benutzte um damit die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern zu betonen…. Warum sollte man ihn dann mit Jehova ansprechen???*** Würde das die Vertrautheit nicht ins Gegenteil verkehren? Ich weiß das dem so ist, weil mein Sohn mich auch beim Vornamen nennt und das ist für mich sehr komisch gewesen, als er damit als Jugendlicher angefangen hat. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber obwohl er das nun schon etwa 15 Jahre so macht, fühlt es sich für mich immer noch nicht richtig an. Wenn sich das bei mir schon nicht richtig anfühlt, wie muss Gott darüber denken, wenn er den Menschen anbietet ihn Vater zu nennen und die ihn dann trotzdem mit seinem Namen ansprechen? Kennt ihr die Situation wo ein Mann einem anderen das „DU“ anbietet und der sagt dann: Bleiben wir lieber beim SIE. Das ist doch eine Ohrfeige für den ersten und in diesem Fall bietet uns Gott, der Höchste im Universum an, uns Vater zu nennen und wir sagen dann: Nein wir bleiben lieber beim Namen oder bei deinem Titel??? Offensichtlich war es Jesus sehr wichtig, seinen Nachfolgern mittzuteilen, dass Sie Gott ihren Vater nennen dürfen. Weil die Menschen eben seine Kinder sind, und er möchte das es ihnen gut geht. Hier ein Beispiel wie Jesus von seinem und unserem Vater gesprochen hat: Mat. 7:7-11; Elb: 7 Bittet und es wird euch gegeben werden sucht und ihr werdet finden klopft an und es wird euch geöffnet werden! 8 Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. 9 Oder welcher Mensch ist unter euch der wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet ihm einen Stein geben wird? 10 Und wenn er um einen Fisch bittet wird er ihm eine Schlange geben? 11 Wenn nun ihr die ihr böse seid euren Kindern gute Gaben zu geben wisst wie viel mehr wird euer Vater der in den Himmeln ist Gutes geben denen die ihn bitten!  Welche Bitte wird uns Gott eher erfüllen, wenn wir ihn in der Vertrautheit eines Kindes mit seinem Vater ansprechen oder wenn wir es förmlich tun und ihn beim Namen oder Titel nennen? Ja, vielleicht gewährt er einem die Bitte, egal wie wir dies formulieren, aber offensichtlich war es ihm sehr wichtig, dass Jesus seinen Nachfolgern mitteilte, ihn Vater zu nennen. Sonst hätte es Jesus nicht so nachdrücklich getan. Im Absatz 17 steht, ich zitiere: „...wird der Teufel – unser hinterhältiger Feind – vor nichts zurückschrecken, um uns zum Aufgeben zu bringen. In der Absicht, uns zu schwächen, wird er immer weiter versuchen, in uns Zweifel an der Liebe Jehovas zu säen.“ – Zitat Ende. Wie kann man am besten einen Vater und seinen Sohn entzweien? In dem man die Vertrautheit, dass Band der Liebe zwischen ihnen zerreißt. Statt vertrauliche liebevolle Bezeichnungen zu wählen, sich eher auf einen formellen Stil mit unserem himmlischen Vater einzulassen. Ihn beim Namen zu nennen, statt mit Vater anzusprechen, treibt einen Keil in die Beziehung. Nicht offensichtlich, nicht sofort, aber wenn Du es jahrelang gewohnt bist deinen himmlischen Vater nur noch mit Namen oder seinem Titel anzusprechen, statt mit der intimen Bezeichnung „Vater“, wird das seine Spuren hinterlassen. Du entfremdest dich selbst von ihm so weit, dass Du dann tatsächlich an seiner Liebe zweifelst. Die Art und Weise wie wir persönlich mit Gott umgehen, gibt uns das Gefühl entweder geliebt oder eher nicht geliebt zu werden. Wir haben es in der Hand. Gott ist immer der gleiche. Er ändert sich nicht. Wir sind es die sich ständig ändern und uns dann wundern, wenn wir ein anderes Ergebnis erhalten. Wir brauchen uns nicht davon zu überzeugen, dass Gott uns liebt. Er tut es ohne wenn und aber. Er liebt auch die Menschen, die nicht immer das Rechte tun. In diesem vorliegenden Artikel wird immer darauf hingewiesen, dass Gott seine treuen Kinder nie im Stich lässt oder dass wir unser Bestes tun müssen, seine Liebe zu erwidern, wie es im letzten Absatz steht. Nein, die Liebe Gottes gilt allen Menschen, auch Sündern. Luk. 19:1-7; Elb: 1 Und er ging hinein und zog durch Jericho. 2 Und siehe, ⟨da war⟩ ein Mann, mit Namen Zachäus genannt, und der war ein Oberzöllner und war reich. 3 Und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei; und er konnte es nicht wegen der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt. 4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, damit er ihn sah; denn er sollte dort durchkommen. 5 Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilends herab! Denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. 6 Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.  7 Und als sie es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei einem sündigen Mann zu herbergen. Jesus ist mit seinem Vater eins, somit wissen wir, dass unser himmlischer Vater auch Menschen liebt, die falsch handeln, die Sünder sind. Denn Menschen können sich ändern, Jesus weiß das und sein Vater ebenfalls. Nur wir Menschen neigen dazu, andere in eine Schublade zu stecken und zu sagen: Wer einmal Böses getan hat, wird es wieder tun… Nein, so muss es nicht laufen, nicht wenn ein böser Mensch sich wirklich ändern möchte. Gottes Hand streckt sich jedem entgegen, man muss diese Hand nur ergreifen wollen und es auch tun. Wer sich dann durch seinen Geist leiten lässt, der ist ein Kind Gottes. (Es steht nicht: wer sich durch eine menschliche Organisation leiten lässt…) Röm. 8:14, Elb: 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes . Wenn wir es wollen, können wir Gott unseren Vater nennen und der Weg zu ihm ist niemand anderes als Jesus Christus, der einziggezeugte Sohn Gottes (Joh.1:18). Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Autor W.F. *** Apostelgeschichte 7,59 Text (EU): „Und sie steinigten Stephanus; und er rief dem Herrn zu und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ Griechisch: ho Kurios Iēsous (Herr Jesus) + epikaleōn? (rief) Einordnung: Stephanus wendet sich direkt an Jesus in Gebet während des Martyriums; direkte Anrede an Jesus nicht an den Namen Jehova.
Mehr Artikel
Your donation goes directly to support students

Neuste Kommentare:

Kommentar Blog

Teilen mit:

Jesus Christus und das Abendmahl
von W.F. 31. März 2025
Es ist wichtig zu erkennen ob man von den Symbolen nehmen sollte oder nicht. Was sagt hierzu Jesus unser Herr selbst? Sollten wir Jesus folgen oder einer menschlichen Organisation?
von Armin Slavik 13. November 2024
Jesus als einzigen Hirten und Mittler bekennen! Ist das in der Versammlung erwünscht? Geschrieben von J.A. Die Bibeltexte sind aus der EB unrevidiert. Man sollte annehmen, dass man in einer christlich geprägten Kultur keine Probleme bekommt, wenn man ein treuer Nachfolger Jesu sein möchte. In diesem Aufsatz möchte ich zeigen, dass man gerade bei uns Zeugen Jehovas ganz gewaltige Probleme bekommt, wenn man Jesus als einzigen Hirten und Mittler bekennt. Der Grund liegt in der Art der Belehrung des “treuen und verständigen Sklaven”, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit stellen sie sich über den Christus und verlangen auch noch absolute Loyalität für sich. Nur zwei Beispiele möchte ich nennen, wie Jesus von ihnen herabgewürdigt wurde. Im Wachtturm vom 15.7.2011 Seite 27 und 28 *kann man es gleich 2 Mal lesen (Zitat) : “Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt” dann noch: “Würden wir dagegen den biblischen Rat, den wir durch den “treuen und verständigen Sklaven” erhalten, herunterspielen und eigene Wege gehen wollen, würden wir quasi auf Kollisionskurs zu dem gehen, worauf Jehova unaufhaltsam hinarbeitet. Unsere Freundschaft mit Jehova stünde dann auf dem Spiel…” In diesem Wachtturm wurde die überragende Wichtigkeit der Organisation in 4 Studienartikeln sehr ausführlich hervorgehoben, Jesus wurde nur beiläufig erwähnt und seine Stellung in keiner Weise gewürdigt. Nur die Leitende Körperschaft ist das Instrument Jehovas. Auf dem Bezirkskongress 2012 wurde in mehreren Ansprachen vermittelt, wie wichtig es ist, unsere geistige Mutter, die LK zu lieben . Unser geistiger Vater ist Jehova . Somit muss nach ihrer Vorstellung sein Sohn Jesus ab sofort wohl der “Mutter” “LK” unterstellt sein. Sie legen den Weg fest, der zum ewigen Leben führt. Nur durch den Dienst für die Organisation kann man Jehova gefallen und errettet werden. Solche und ähnliche Aussagen vermitteln uns den Eindruck, als würde Jehova nur durch sie handeln und alle ihre Lehren anerkennend abnicken. Auch hier dient uns wieder einmal das negative Vorbild der Juden zur Warnung. Neben der Anbetung für Jehova pflegten sie fast immer den Baalskult. Wenn sie sich entscheiden mussten, dann wählten sie lieber den Baal, denn der war ihnen wichtiger als Jehova. Auf heute übertragen kann man ohne Umschweife sagen, dass bei den Zeugen das Wort der LK und WTG höher geachtet wird als das Wort Jehovas oder Jesu. Der Organisationskult hat heute einen höheren Stellenwert als die Ehre für Jesus. Oder anders formuliert: so, wie z.B. die Kälberanbetung bei den Israeliten ein fester Bestandteil der Anbetung Jehovas war, so glauben die Zeugen heute, dass man ihm nur durch die Verehrung der Organisation dienen kann. Hierbei sollte man aber nie außer Acht lassen, dass man nicht dem Herrn Jesus und gleichzeitig dem Herrn WTG dienen kann. Für einen muss man sich entscheiden. Um den Anspruch der WTG zu widerlegen, werde ich bevorzugt Jesus und seine Apostel zu Wort kommen lassen. Beachtenswert ist auch, dass Jesus seine Warnungen gegen das eigene Volk richtete. Mat.6:24. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. 2. Tim.4:3. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; 4. und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden. Gal.5:1. Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht; stehet nun fest und lasset euch nicht wiederum unter einem Joche der Knechtschaft halten. Mat.24:4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe! 5. Denn viele werden unter MEINEM Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! -und sie werden viele verführen. Man ehrt die LK gerne, die in ihrem eigenen Namen kommt und sich sehr ausgiebig verehren lässt. Aber für Jesus tut man das nur widerwillig oder gar nicht. Wenn man die Zeugen auf dieses Missverhältnis aufmerksam machen möchte, dann beteuern die meisten aufgebracht, dass sie Jesus ausreichend ehren, denn es ist ja selbstverständlich, dass nur er der Retter sei. Deshalb braucht man ihn doch nicht extra erwähnen. Solche Aussagen stehen aber in krassem Widerspruch zum Bibelwort. Joh.5:22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben , 23. auf daß ALLE DEN SOHN EHREN, WIE SIE DEN VATER EHREN. WER DEN SOHN NICHT EHRT, EHRT DEN VATER NICHT, der ihn gesandt hat. 24. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen. 38. und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn welchen er gesandt hat, diesem glaubet ihr nicht. 39. Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; 40. und ihr wollt NICHT ZU MIR KOMMEN, auf daß ihr Leben habet. 41. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 42. sondern ich kenne euch, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet und die Ehre, welche von Gott allein ist, nicht suchet? Phil.2:9. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, 10. auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11. und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters. 1.Joh.2:21. Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisset, sondern weil ihr sie wisset, und daß keine Lüge aus der Wahrheit ist. 22. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Nun möchte ich darauf eingehen, welche Folgen es in der noch vor uns liegenden großen Drangsal haben kann, wenn man sich zu Jesus als einzigen Mittler und Retter bekennt. Es wird uns innerhalb der “Organisation Jehovas” höchstwahrscheinlich nicht anders ergehen als den treuen Christen im ersten Jahrhundert, die auch keine Kompromisse mit der religiösen jüdischen Führung machten. Man wird von der Welt gehasst werden, wenn man kein Teil von ihr ist. Gerade hier zeigt es sich, dass die LK mit ihren Bestrebungen als KdöR in der Welt anerkannt sein will. Sie ist somit inzwischen auch zu einem Teil der Welt Satans geworden und hasst alle, die sich als wahre Nachfolger nur zu Jesu bekennen. Diese Situation wurde uns von den Pharisäern vorgelebt, die Jesus und seine Nachfolger zutiefst hassten und sich lieber zum Cäsar als König bekannten. Das deutet darauf hin, dass von unseren Glaubensbrüdern der größte Hass zu erwarten ist. Jesaja 66:5. Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Joh.15:18. Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt. 20. Gedenket des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht {O. Sklave} ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21. Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Mat.24:9. Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um MEINES Namens willen.10. Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen; 11. und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; 12. und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten; 13. wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 14. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. 24 Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Johannes 16:1. Dieses habe ich zu euch geredet, auf daß ihr euch nicht ärgert. 2.Sie werden euch aus der Synagoge AUSSCHLIESSEN; es kommt aber die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst {Eig. Opferdienst, Gottesdienst} darzubringen. 3. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. 4. Dieses aber habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Stunde gekommen ist, ihr daran gedenket, daß ich es euch gesagt habe. Dieses aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war. Joh.19:14. Es war aber Rüsttag des Passah; es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 15. Sie aber schrieen: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! {Eig. Nimm weg, nimm weg!} Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, als nur den Kaiser. 2. Tim.3:12.Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, werden verfolgt werden. 13. Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. Gal.4:16. Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 17. Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch AUSSCHLIESSEN, auf daß ihr um sie eifert. Mat.12:7.Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: “Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer”, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. Wenn wir uns innerhalb der Zeugengemeinde offen zu Jesus bekennen, dann wird die Trennung zwischen Nachfolgern Jesu und der WTG mitten durch die Familien gehen und sogar Ehepaare trennen. Mat.10:22.Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 34. Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36. und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 38. und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Mark.13:12. Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen. 13. Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 22. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen. 23. Ihr aber sehet zu! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt. Micha 7:5. Trauet nicht dem Genossen, verlasset euch nicht auf den Vertrauten; verwahre die Pforten deines Mundes vor der, die an deinem Busen liegt. 6. Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; des Mannes Feinde sind seine Hausgenossen. – 7. Ich aber will nach Jehova ausschauen, will harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören. Wir haben allen Grund uns glücklich zu unserem Retter Jesus zu bekennen und brauchen uns keines Falles schämen oder fürchten. So wie Jesus brauchen wir die Schande im eigenen Volk nicht beachten. Mat.5:10. Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. 11. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen. 12. Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren. Hebr.12:2. hinschauend auf Jesum, den Anfänger {Zugleich: Urheber, Anführer} und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Luk.12:8. Ich sage euch aber: Jeder, der irgend mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; 9. wer aber mich vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Joh.14:6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. Luk.6:22. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; 23. freuet euch an selbigem Tage und hüpfet, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten. Apg.4:11. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. 12. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Röm.8:17. Wenn aber Kinder, so auch Erben- Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden. 18. Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Phil.1:29. Denn euch ist es in Bezug auf Christum geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, 30. da ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen und jetzt von mir höret. Hebr.4:14. Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten; 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde. 16. Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. 1.Petr.4:12. Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; 13. sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf daß ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet. 14. Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch…16. wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen. Spr.29:25. Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jehova vertraut, wird in Sicherheit gesetzt. Wir dürfen freudig und freimütig für unseren Retter Jesus Zeugnis ablegen. Wollen wir Schafe und Jünger von Jesus sein oder die der WTG? Folgen wir dem wahren Hirten oder den “Fremden”, die Diebe und Räuber der Schafe sind? Nichts anderes tut die WTG, sie stiehlt dem Christus die Schafe weg und sammelt sie in ihre eigene Hürde, mit eigenen Gesetzen und eigenem Taufgelübde. Sind wir dann auch noch bereit uns aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausschließen zu lassen? Auch hierzu haben wir ein biblisches Vorbild: Joh.9:20. Seine Eltern antworteten [ihnen] und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daß er blind geboren wurde; 21. wie er aber jetzt sieht, wissen wir nicht, oder wer seine Augen aufgetan hat, wissen wir nicht. Er ist mündig; fraget ihn, er wird selbst über sich reden. 22. Dies sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten; denn die Juden waren schon übereingekommen, daß, wenn jemand ihn als Christus bekennen würde, er aus der Synagoge AUSGESCHLOSSEN werden sollte. 23. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist mündig, fraget ihn. 27. Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht gehört; warum wollt ihr es nochmals hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden? 28. Sie schmähten ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses’ Jünger. Joh.10:1. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2. Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. 3. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. 4. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. 6. Dieses Gleichnis sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete. 7. Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8. Alle, die irgend vor mir gekommen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. 9. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein-und ausgehen und Weide finden. 10. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, auf daß sie Leben haben und es in Überfluß haben. 11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 12. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut [die Schafe. 13. Der Mietling aber flieht,] weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert. 14. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, 15. gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. 25. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 26. aber ihr glaubet nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. 27. MEINE Schafe hören MEINE Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen MIR; 28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und NIEMAND wird sie aus meiner Hand rauben. 29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 1.Joh5:11. Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. 12. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 13. Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. Als die Christen 67 u.Z. Jerusalem verlassen mussten war das bestimmt keine leichte Entscheidung. Ebenso kann es in unserer Zeit sein, wenn wir alles bei dem heute von Jehova abtrünnigen Volk der “Zeugen Jehovas” zurücklassen müssen. Familienangehörige und vertraute Freunde, das gesamte soziale Netz das man jahrelang haben durfte. Um dann nur noch abfällig als verachtete und geschmähte Abtrünnige und als solche, die zum eigenen Gespei zurückkehrenden bezeichnet zu werden. Besonders schwer dürfte es jemand haben, der auch noch finanziell von der WTG abhängig ist wie Bethelmitarbeiter, Sonderpioniere, Kreis- oder Bezirksaufseher. Der Verlust der Anerkennung die man mit solch einer Stellung innehat ist nicht zu unterschätzen. Eine Gewissensentscheidung, ob man für diese Organisation noch arbeiten und ihre Thesen mit verantworten kann, dazu vielleicht noch der Gedanke, wie das weitere Leben mit Almosen, Minirente oder Harz4 wohl sein wird. Das könnte leicht dazu führen, dass man das Gewissen einfach ausblendet und sich sagt: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. Man erhofft sich lieber weiterhin das ewige Leben durch das “Verausgaben im Werke des Herrn” (dem Werk der LK). Jedoch kann die LK ihre vielen Versprechungen nie halten. Weder für sich, noch für ihre treuen Anhänger. Es wird dann genauso kommen wie es in Jer.22:13 vorhergesagt wurde: Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt; Im Gleichnis vom Weinberg wird das Urteil über die Führer des Volkes Jehova deutlich gezeigt. Die Nation die die Früchte bringt sind weder bei den buchstäblichen Juden, noch bei dem größten Teil der fast 8 Millionen Zeugen Jehovas mit ihrem weltweiten Einsammlungswerk in die Hürde der WTG- Organisation zu finden. Diese Nation kann nur aus Menschen bestehen, die alleine nur Jesus als den wahren Hirten und Retter ehren und sich ausschließlich nur zu ihm bekennen. Mat.21:35. Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie. 36. Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso. 37. Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen! 38. Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen! 39. Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun? 41. Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit. 42. Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen”? 43. Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird. 44. Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen. 45. Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es ist auch nicht relevant ob die LK das Volk der Zeugen Jehovas bewusst und vorsätzlich irreführt oder ob sie völlig unwissend ist. Sie sind unsere Blindenführer, die ihr ganzes höriges Volk in die Grube führen. Dann werden sie sagen: Herr, Herr haben wir nicht… Und das Volk wird vermutlich ähnlich reagieren wie Adam und sinngemäß zu Jehova sagen: den “Sklave” den du uns gegeben hast, er hat uns so belehrt… Deshalb dürfen wir zur gegebenen Zeit diese Organisation nicht fürchten und müssen aus diesem Volk flüchten, damit wir nicht an ihren Plagen teilhaben. Mat.15:12. Dann traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer sich ärgerten, als sie das Wort hörten? 13. Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden. 14. Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. Jer.25:29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen. Luk.6:47. Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut- ich will euch zeigen, wem er gleich ist. 48. Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, welcher grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet. 49. Der aber gehört und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute ohne Grundlage, an welches der Strom schlug, und alsbald fiel es, und der Sturz jenes Hauses war groß. 2.Kor.6:14. Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15. und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16. Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: “Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein”. 17. Darum GEHET AUS IHRER MITTE aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen; 18. und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige. Off.18:4 . Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; 5. denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Hebr.13:12. Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten. 13. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. 14. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Aufgestachelt durch die LK und ihrer Führer behandeln die neuzeitlichen Böcke die Schafe des Christus sehr schlecht und werden zu seiner Zeit vom wahren Hirten zur Verantwortung gezogen werden. Die Geringsten, das sind nicht die 8 Könige in Brooklyn und ihre Mitherrscher. Es sind die wahren Nachfolger Jesu, die verachtet werden und wie das allerletzte Stück behandelt werden, weil sie nur ihrem Hirten nachfolgen. Bei der Trennung sagt der Herr Jesus zu den Böcken: Mat.25:41… Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln; 42. denn mich hungerte, und ihr gabet mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr tränktet mich nicht; 43. ich war Fremdling, und ihr nahmet mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder krank, oder im Gefängnis, und haben dir nicht gedient? 45. Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. 46. Und diese werden hingehen in die ewige Pein, {O. Strafe.} die Gerechten aber in das ewige Leben. Hat sich die LK für uns geopfert? Dennoch besteht sie darauf, dass man auf ihren Namen getauft wird und man in ihrem Sinne übereinstimmend reden muss. 1.Kor.1:1 Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. 13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus’ Namen getauft worden? Jes.10:20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit. 21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott. 22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit. Jes.31:6 Kehret um, Kinder Israel, zu dem, von welchem ihr so weit abgewichen seid! 7. Denn an jenem Tage werden sie verabscheuen, ein jeder seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die eure Hände euch gemacht haben zur Sünde. Mat.11:28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. 29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; 30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Eph.4:14. auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum; 15. sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, Nehmen wir doch lieber die Einladung unseres wahren Königs und Erlösers Jesus an. Erweisen wir uns als seine Schafe, denn nur er ist der wahre Hirte. Wir dürfen nicht die Organisation, ihre Ideale und Ziele unterstützen. Sie appelliert an einen Geist der Solidarität und Loyalität. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut daran, sich folgendes zu fragen: Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? Auf wessen Stimme höre ich? Wessen Sklave bin ich? Für welchen Hirten werde ich mich entscheiden? Jesus oder die LK? Autor J.A.
von W.F. 24. Februar 2024
Ist Jesus Gott? Liebe Schwestern, Liebe Brüder, vor einiger Zeit kam die Frage auf, ob Jesus auch Gott sei, und in diesem Zusammenhang wurde auf die Dreieinigkeitslehre hingewiesen. Daher wollen wir dieses Thema mal biblisch aufarbeiten unter dem Aspekt, dass Jesus Gottes Sohn ist. Warum? Weil es genauso in Gottes Wort steht, dass Jesus als der Sohn Gottes bezeichnet wird. Diese Aussage setze ich als wahr voraus. Alle Bibeltexte, die wir nun betrachten, die teils zu widersprüchlichen Schlussfolgerungen führen, müssen so in Einklang miteinander gebracht werden, dass sie nicht der Aussage widersprechen dass Jesus Gottes Sohn ist. Denn es steht geschrieben: Joh 17:17; Elb: …Dein Wort ist Wahrheit. Wenn die Bibel uns das Bild von dem Vater und einem Sohn aufzeigt, dann wissen wir das nach unserem Erkenntnisstand Jesus nicht so hervorgebracht worden sein kann, wie es bei uns Menschen der Fall ist. Denn es fehlt die Frau im Hause Gottes. Warum gebraucht die Bibel dennoch das Vater / Sohn Verhältnis, um uns zu zeigen in welchem Verhältnis Jesus zu dem Schöpfer steht? Welchen Grund könnte das haben? Was sind denn weitere Merkmale eines Vaters / Sohn Verhältnisses 1. Der Vater existierte schon vor der Geburt des Sohnes 2. Dadurch ist der Vater zwangsweise älter 3. Der Vater ist, bis ein Sohn herangewachsen ist, in der Regel auch: - größer - stärker - hat mehr Erfahrung (Wissen) Ich habe als Thema gewählt: Ist Jesus Gott? Ich habe absichtlich nicht die Dreieinigkeitslehre zum Thema gemacht. Den heiligen Geist wollte ich mal außen vor lassen. Wer oder was der Heilige Geist ist, ist mit Sicherheit nicht einfach zu erklären, denn auch hier gibt es Texte, die sich scheinbar widersprechen. Dass man den Heiligen Geist mit in die Dreieinigkeitslehre integriert hat, beruht ja hauptsächlich auch auf dem nachfolgenden Bibeltext: Mat. 28:19, 20; Elb: 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Bei einer Taufe sollte man sowohl den Namen des Vaters , des Sohnes als auch des Heiligen Geistes nennen. Das ist somit die Basis für die Dreieinigkeitslehre. Grundsätzlich möchte ich feststellen, dass Gott ein Geist, aber eben auch ein eigenständiges Wesen oder Person ist (sofern diese Begriffe hier überhaupt richtig sind). Wenn Gott eine Geistperson ist, dann könnte der Heilige Geist auch eine Geistperson sein. Ich möchte mich da im Moment nicht festlegen, die Möglichkeit besteht jedoch. Allerdings gibt es auch Dinge die als Geist bezeichnet werden und keine Person sind, wie zum Beispiel der “Geist dieser Welt”. Da geht es eher um eine Denkrichtung als um eine wirkliche Person. Meiner Meinung nach muss man auch nicht zwingend aus dem o.g. Bibeltext schließen, dass der Heilige Geist einen Namen haben muss und demzufolge auch nur eine Person sein kann. Wir kennen sicherlich alle den Satz: “Im Namen des Gesetzes” ... Da geht es auch nicht um eine Person, sondern gemeint ist das Gesetzbuch eines Landes. In diesem Gesetzbuch ist alles niedergeschrieben, woran sich die Bürger des Landes halten sollen. Wie gesagt, ich möchte aber im Moment weder die Behauptung aufstellen, dass der Heilige Geist eine Geistperson ist, noch dass er es nicht ist. Denn das Thema ist schon verwirrend genug, wenn man das Verhältnis von Vater und Sohn betrachtet. Das wäre dann eine Zweieinigkeit. Ich möchte in diesem Artikel nur auf das Thema eingehen, ob Jesus Gott ist. Durch die Diskussion habe ich mittlerweile auch verstanden wie die meisten das hier sehen und das es nichts mit der kirchlichen Lehre der Dreieinigkeit zu tun hat. Wenn wir nun die Bibeltexte heranziehen, die belegen sollen, das Jesus = Gott ist und wir könnten das tatsächlich bestätigen, dass es einen Zweieinigen Gott gibt, dann können wir uns später damit beschäftigen ob der Heilige Geist dann die Dreieinigkeit vollständig macht. Gibt es aber keinen Zweieinigen Gott, dann fällt auch die Dreieinigkeitslehre ersatzlos weg. Ich habe alle Kommentare zu diesem Thema aufmerksam gelesen und festgestellt, dass die Meinungen über Jesus gar nicht so weit auseinander liegen. Im Grunde ist es nur die Frage: Wie genau definiert man EINEN wahren Gott? Die einen sagen, a) dass Jesus zwar ein Gott ist aber der Sohn Gottes und das es noch den Vater darüber gibt. Die anderen sagen, b) dass wenn es so wäre es zwei Götter geben müsste und das kann nicht sein, also muss Jesu gleichzeitig auch der Vater sein. Bringt man den Namen Gottes ins Spiel, dann müsste die Gleichung so lauten: Jesus = Vater = Gott! Es ist also die mögliche Herangehensweise, die entscheidet zu welchem Ergebnis die Gruppe a oder b kommt. Die Gruppe a geht davon aus, dass Jesus der Sohn Gottes ist, damit definitiv auch ein Gott ist und nimmt den Widerspruch in Kauf, dass es dann am Ende zwei Götter gibt. Der Vater ist Gott und der Sohn Jesus ist ebenfalls ein Gott. 1 Gott + 1 Gott = 2 Götter. Die Gruppe b geht davon aus, dass es nur einen Gott gibt und folgert daraus, dass Jesus und unser himmlischer Vater ein und derselbe sein muss, da es ansonsten wie gesagt zwei Götter wären. Der Gott Vater hat sich den Menschen somit als der Mensch Jesus gezeigt. Dadurch treten dann aber widersprüchliche Texte auf, wo Jesus zu sich selbst betet oder als er gestorben ist, sich selbst auferweckt haben muss. Das wird dann zum Beispiel mit den 3 Zuständen von Wasser verglichen (Wasser / Wasserdampf / Eis). Aber alles zusammen ist H2O. Je nachdem von welcher Seite man sich diesem komplexen Thema nähert, ist die Entscheidung schon gefallen, welche Schlussfolgerung am Ende herauskommt. Allerdings haben beide Parteien das Problem, dass es Bibeltexte gibt, die eben die Meinung der anderen Partei stützen und auch umgekehrt. Ich habe nun eine dritte Möglichkeit wie man sich dem Thema nähern kann und das ist die, dass sich die Bibel nicht widerspricht, dass die Bibel, Gott und Jesus nicht lügen können oder willentlich eine Falschaussage machen. Meiner Meinung nach sind sowohl die Bibeltexte wahr, die die Ansicht von der Gruppe a stützen, genauso wie die der Gruppe b. Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn die Bibel sagt es gibt nur einen Gott, dann ist die Aussage wahr. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus der Sohn unseres himmlischen Vaters ist, dann ist die Aussage wahr. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus Gott ist, dann ist die Aussage wahr. Das ist meine Herangehensweise und die führt mich zu der Schlussfolgerung: Wenn nicht alle drei voran gegangenen Aussagen gleichzeitig wahr sein können, es aber müssen, dann muss es etwas damit zu tun haben, wie wir als Menschen “einen wahren Gott” definieren. Möglicherweise definiert Gott das etwas anders als wir und ich glaube da hat uns unser Schöpfer sogar Hinweise darauf gegeben. Es ist die Definition von “Eins”. Ich möchte dazu mal eine Veranschaulichung bringen und entschuldigt bitte, dass mir nichts Besseres eingefallen ist: Stellt Euch vor es gäbe auf dem ganzen Planeten Erde nur “ein Kilo reines echtes Gold”. Alles andere Gold, dass auf der Erde existiert, ist sogenanntes Katzengold, falsches Gold oder von Menschen nachgemachtes Gold usw. Nun wird dieses “ein Kilo reines echtes Gold „eingeschmolzen und man zweigt davon 200 Gramm ab und deponiert es in einem anderen Tresor, der von dem ersten Tresor 2.000 km entfernt liegt. Nun gibt es faktisch zwei Goldlager, aber auf dem ganzen Planeten Erde gibt es nach wie vor immer noch nur “ein Kilo reines echtes Gold”. Es wurden nicht zwei Kilo Gold daraus und die 200 Gramm sind auch nach wie vor 200 Gramm echtes Gold, sie lagern nur woanders. Dass man die 200 Gramm Gold von den 800 Gramm getrennt hat, hat sie nicht zu Falsch-Gold werden lassen. Die Veranschaulichung hinkt natürlich, weil “Gott” keine Maßeinheit wie “Kilo” ist. Worauf ich aber hinauswollte, nur weil man von dem “ein Kilo reines echtes Gold „etwas wegnimmt und woanders lagert, wird es dadurch nicht zu falschem Gold. Wenn Gott nun ein Teil von sich genommen hat, um damit seinen Sohn hervorzubringen, dann ist Jesus als Sohn Gottes auch ein Gott, aber er ist kein falscher Gott. Er stammt direkt von dem einzig wahren Gott ab. Gibt es einen biblischen Hinweis darauf, dass Jesus evtl. auf diese Weise von seinem Vater abstammen könnte? Schauen wir uns mal den Schöpfungsbericht in der Bibel an. Wir lesen: 1.Mos. 2:7,8:7 da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen. 8Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. Hier ist also von der Erschaffung von Adam die Rede. Eva gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn wir lesen etwas weiter im Vers 19-24: 19 Und Gott, der HERR, bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und genauso wie der Mensch sie, die lebenden Wesen, nennen würde, so sollte ihr Name sein. 20 Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber für Adam fand er keine Hilfe, ihm entsprechend. 21 Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; 22 und Gott, der HERR, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen. 23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Was fällt uns hier auf? Sowohl Adam als auch alle Tiere des Feldes wurden aus dem Erdboden gebildet. Adam sollte nun den Tieren einen Namen geben und offensichtlich stellte der Adam fest, dass die Tiere sowohl männlich als auch weiblich vorhanden waren. Doch für Adam wurde keine Hilfe gefunden. Jetzt passiert etwas Besonderes, Gott erschuf die Frau Eva eben nicht wie Adam und die Tiere des Feldes aus dem Erdboden, sondern er ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Wir würden heute sagen, der Adam bekam eine Narkose und es wurde ihm eine Rippe entnommen und daraus erschuf Gott dann die Eva. Frage: Warum hat Gott nicht einfach genau das gleiche gemacht und Eva auch aus dem Staub des Erdbodens gebildet, wie auch den Adam? Hätte der Adam die Eva weniger wertgeschätzt, wenn er gewusst hätte, dass sie ebenfalls aus dem Erdboden erschaffen worden wäre? Das ist wohl schwer vorzustellen. Aber die Frage bleibt ja, warum hat Gott die Eva hier anders erschaffen als alle anderen Lebewesen? Eine Erklärung könnten die nachfolgenden Verse sein, ich wiederhole sie : 23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Die Frau sollte also Männin heißen, denn vom Mann wurde sie genommen und in der Zukunft soll sowohl der Mann seinen Vater als auch die Frau ihre Mutter verlassen und sie sollen als Ehepaar zu einem Fleisch werden. Genau so steht es geschrieben und doch würde niemand auf die Idee kommen, dass ein Mann und eine Frau zu ein und derselben Person zusammen verschmelzen würden. Warum? Weil das bisher noch niemals im Laufe der Geschichte passiert ist, und so wissen wir aus Erfahrung, dass es so nicht gemeint sein kann . Im Falle Gottes können wir das aber nicht aus Erfahrung wissen, weil niemand von uns dabei gewesen ist und es außerdem eine einmalige Geschichte gewesen ist, die lange vor unserer Schöpfung stattgefunden hat und sich seitdem auch niemals mehr wiederholt hat. Wäre es somit denkbar, dass der Grund warum Eva eben nicht aus dem Staub des Erdbodens geschaffen worden ist, dazu dienen sollte, um zu zeigen, wie Jesus der Sohn Gottes gezeugt worden ist? Ich ändere den Vers 23- und 24-mal so ab, dass es sich evtl. auf Gott und seinen Sohn beziehen könnte. Dann müsste es so lauten: 23 Da sagte Gott: Dies ist Geist von meinem Geist; dieser soll Gott heißen, denn von Gott wurde er genommen. 24…und wir sind ein Gott. Mir fällt jedenfalls kein einziger logischer Grund ein, warum Eva als einziges Wesen auf diese besondere Weise erschaffen worden ist. Bringen wir nun noch den Vergleich mit dem “ein Kilo reines echtes Gold” ins Spiel, dann wäre klar, dass Jesus auch ein wahrer Gott ist, denn er wurde von dem einen wahren Gott genommen. Auch die Brüder hier, die sagen, dass Jesus und der Vater ein und der gleiche sind, haben auch gesagt, ich zitiere das mal als Beispiel: „Wenn ich sage, für mich ist Gott = Jesus dann meine ich damit, dass beide “Personen” für mich ein und derselbe Gott sind.“- Zitat Ende. Von daher sind doch die Ansichten gar nicht so weit auseinander. Es ist tatsächlich nur die Frage der Definition , was man unter “einem wahren Gott” versteht . Das Jesus und der Vater zwei Personen sind, wird von keinem bestritten. Welche Hinweise finden wir noch in der Bibel? Kann man das so sehen, dass Jesus und sein und unseren Vater zusammen einen wahren Gott bilden oder widerspricht diese Ansicht evtl. anderen Bibeltexten? Eines dürfte aber für alle klar sein: Kein Mensch kann genau wissen wie es richtig ist und daher müssen und können wir uns hier nur auf die Aussagen in Gottes Wort verlassen. Wir müssen doch Gott und seinem Sohn Jesus zugestehen, dass sie genau wissen, wie alles geschehen ist und welches Verhältnis sie zueinander haben. Wenn also in der Bibel steht, dass es nur einen wahren Gott gibt und auf der anderen Seite Jesus als Sohn Gottes bezeichnet wird, dann können wir nur davon ausgehen, dass beide Aussagen wahr sind. Also muss der Fehler woanders liegen und den müssen wir finden und ausmerzen. Was sagt also Jesus über sich selbst: Joh 10:30; Elb: Ich und der Vater sind eins. Das ist mal eine klare Aussage. Meinte Jesus damit aber, dass er und der Vater ein und derselbe sind, also die zwei Personen einer möglichen Dreieinigkeit? Schauen wir uns eine weitere Aussage von ihm an: Joh 17:11; Elb: Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir! Und im Vers 20 bis 23 steht sogar: Joh. 17:21-23; Elb: 20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind - 23 ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Nun hier bringt Jesus ein Beispiel wie er das meint, dass er und der Vater eins ist. Jesus bittet seinen Vater darum, dass seine Jünger eins seien, so wie er mit seinem Vater eins ist. Genauso wie in dem Falle von Adam und Eva, die ja ein Fleisch werden sollten, würde hier niemand annehmen, dass alle Jünger Jesu zusammen zu einer Person verschmelzen sollten. Aber die Jünger Jesu sollten eins werden miteinander, so wie es Jesus mit seinem Vater ist. Die Jünger sollten sogar Eins mit Jesus und seinem Vater werden. Keiner käme hier auf die Idee, dass wir als Jesu Jünger nun auch zu Gott werden würden. Hier haben wir also eine biblische Antwort darauf, wie Gott die Einheit mit seinem Sohn sieht. Es geht nicht darum, dass Sie ein und derselbe sind, sondern dass sie völlig miteinander in Einklang sind, man könnte sagen in völliger Willensübereinstimmung. Das zeigt sich auch in einem Gebet von Jesus, kurz vor seiner Gefangennahme: Luk. 22:41-43; Elb: 41 Und er zog sich ungefähr einen Steinwurf weit von ihnen zurück und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! 43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte. Wenn der Vater und der Sohn ein und derselbe wäre, dann wäre auch immer ihr Wille ein und derselbe. Doch hier sagt Jesus, dass eben nicht sein eigener Wille geschehen solle, sondern der von seinem Vater. Der Vater und der Sohn können somit zwei unterschiedliche Willen haben, aber sie sind Eins, weil Jesus immer wünscht den Willen seines Vaters zu tun. Jesus unterordnet sich somit seinem Vater und auch das finden wir in der Bibel bestätigt: 1Kor 11:3; Elb: Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. Jesus hat also seinen Vater als sein Haupt über sich. Jesus unterordnet sich somit seinem Vater. Wenn Jesus und der Vater aber ein und derselbe wären, dann bräuchte sich keiner dem anderen zu unterordnen, das geht dann einfach nicht. Man müsste sich auch fragen, warum Gott über Jesus gesagt hat, er wäre sein Sohn. Er hätte auch genauso sagen können, er wäre sein Bruder. Dann wären es zwar immer noch zwei Personen, aber man könnte davon ausgehen, dass diese gleichgestellt sind. Doch Gott wählte eben eine andere Bezeichnung: Mat. 3:17; Elb: Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Wir können uns nur an dem orientieren, was Jesus und Gott über sich selbst sagen. Jesus äußert sich damit absolut konform, wenn er sagt: Joh 14:28; Elb: Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich. Jesus hat sich selbst immer als Sohn Gottes gesehen und wenn er darauf angesprochen wurde, dies auch rundweg bestätigt. Mat. 16:15-17; Elb: 15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? 16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Lk 22:70; Elb: Sie sprachen aber alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es; ich bin es. Mat. 26:63, 64; Elb: 63 Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes! 64 Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels. Selbst die Dämonen wussten ganz genau wer Jesus war, wie wir in Matthäus und Lukas nachlesen können: M at. 8:28-31; Elb: 28 Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gadarener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen. Sie waren sehr bösartig, so dass niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte. 29 Und siehe, sie schrien und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, uns vor der Zeit zu quälen? 30 Es weidete aber fern von ihnen eine Herde von vielen Schweinen. 31 Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine! Lk 4:41; Elb: Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war. Hätten die Dämonen nicht wissen müssen, dass Jesus Gott selber war, wenn es so wäre? Sie haben doch Zugang zum unsichtbaren Bereich. Sie wussten somit auch genau, wer auf die Erde gesandt worden ist. Wenn es Gott selbst gewesen wäre, hätten Sie doch Jesus mit GOTT anreden müssen und nicht mit Sohn Gottes. Bei Petrus hatte Jesus sogar gesagt, dass ihm die Erkenntnis, dass er der Sohn Gottes sei, direkt von seinem Vater im Himmel geoffenbart wurde. Bei den Dämonen musste er das nicht. Die können hinter die Kulissen schauen und wussten somit ganz genau, wer da vor ihnen stand. Der Sohn Gottes, nicht der Vater selbst. Es gibt aber noch eine weitere Begebenheit in der Bibel, wo mit Eins seien, nicht EINE EINZIGE Person gemeint ist. Das ist der Leib Christi. Wir lesen: 1.Kor. 6:12-20; Elb: 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. 13 Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als auch jene zunichtemachen. Der Leib aber ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Macht. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Auf keinen Fall! 16 Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? "Denn es werden", heißt es, "die zwei ein Fleisch sein." 17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.18 Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib! 1.Kor. 12:11-27; Elb: 11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. 12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.15 Wenn der Fuß spräche: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört er deswegen nicht zum Leib? 16 Und wenn das Ohr spräche: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört es deswegen nicht zum Leib? 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruch? 18 Nun aber hat Gott die Glieder bestimmt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte. 19 Wenn aber alles ein Glied wäre, wo wäre der Leib? 20 Nun aber sind zwar viele Glieder, aber ein Leib.21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; oder wieder das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. 22 Sondern gerade die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig; 23 und die uns die weniger ehrbaren am Leib zu sein scheinen, die umgeben wir mit größerer Ehre; und unsere nichtanständigen haben größere Anständigkeit; 24 unsere anständigen aber brauchen es nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dabei dem Mangelhafteren größere Ehre gegeben, 25 damit keine Spaltung im Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten. 26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit. 27 Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder. Kol. 1: 18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe; Der Leib Christi hat viele Glieder und alle zusammen genommen bilden gemeinsam diesen Leib. Jesus selbst wiederum ist sogar das Haupt dieses Leibes, obwohl es ihn ja eigentlich in der Gesamtheit schon darstellt. Im Vers 18 steht über den Leib Christi geschrieben, dass Gott jedes einzelne Glied bestimmt hat, so wie er wollte. Wir haben jetzt drei biblische Beispiele betrachtet, wo zwei oder mehrere Personen eins miteinander sein sollen, und trotzdem weiter eigenständige Personen bleiben. Wäre es da nicht denkbar, dass Gott das bei sich selbst genauso sieht? Das er und sein Sohn Jesus zwei unabhängige Persönlichkeiten sind, aber zusammen sich als der EINE WAHRE GOTT darstellen? Wäre das auch nicht genau die Erklärung für diesen Bibeltext? Joh. 5:23; Elb: 22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Obwohl hier in diesen beiden Versen definitiv ein Unterschied zwischen dem Vater und dem Sohn gemacht wird, sollen wir trotzdem den Sohn so ehren wie den Vater. Warum? Weil Sie beide zusammen den EINEN WAHREN GOTT bilden. Wenn man nun einen Teil dieses Gottes nicht so ehrt wie den anderen, dann ehrt man eigentlich keinen von beiden. So steht es zumindest im B-Teil des Verses 23. Das wäre dann genauso wie es über den Leib Christi geschrieben steht. Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit. Das, was ich bis hierher geschrieben habe, ist eben die dritte Sichtweise die man auch haben kann. Man geht davon aus, dass ALLE Aussagen in der Bibel wahr sind und wenn Widersprüche auftauchen und man diese nicht lösen kann, dann muss man analysieren, wo der mögliche Fehler liegen könnte. Nun möchte ich noch auf einige Argumente eingehen, die in der Diskussionsrunde zur Sprache gekommen sind und solche Widersprüche hervorrufen. Wenn die dritte Sichtweise möglicherweise richtig ist, dann müsste sie auf jeden Fall alle Widersprüche auflösen. Dann dürfte kein Widerspruch mehr übrigbleiben. Schauen wir uns den Text aus Johannes Kapitel eins an: Joh. 1:1-18; Elb: 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. 6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name: Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, dass er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er kam, dass er zeugte von dem Licht. 9 Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. 10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; 12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.- 15 Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir geworden, denn er war eher als ich. - 16 Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. 18Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Würde der Vers 1 so lauten:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott. Dann könnte man meinen, dass das Wort und Gott ein und dieselbe Person wären. Doch der Vers 1 lautet ja so1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und wird noch durch den Vers 2 verstärkt: 2 Dieses war im Anfang bei Gott. Wir haben hier also das Wort (Jesus), dass bei Gott (Vater) war und das Wort war Gott (Sohn), dieses (Wort = Jesus) war im Anfang bei Gott (Vater). Wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, dass die Eva nur deshalb aus der Rippe des Adam erschaffen worden ist, um uns ein Beispiel zu liefern, wie unser himmlische Vater seinen Sohn gezeugt hat, dann würde das passen. Man wird ihn (den Sohn) Gott nennen, denn von Gott wurde er genommen und sie sind ein Gott. Auch der Vers 18 würde stimmen: 18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Dieser Text spricht auch dagegen, dass der Vater und der Sohn ein und dieselbe Person sind. Denn der eingeborene Sohn ist in Vaters Schoß. Wenn aber der Sohn auch gleich der Vater wäre, macht dieser Satz keinen Sinn. Genauso wie die Texte wo es sinngemäß heißt, dass sich Jesus zur Rechten seines Vaters setzen sollte. Im Vers 18 steht auch, dass niemand Gott jemals gesehen hat. Dies wäre falsch, denn Gott (Jesus) stand damals persönlich vor Abraham und verhandelte über die Gerechten in Sodom und Gomorra. Wir lesen: 1.Mo. 18:22; Elb: Und die Männer wandten sich von dannen und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor Jehova stehen. Wenn man das ganze Kapitel 18 liest, wird man feststellen, dass drei Männer zu Abraham gekommen sind und einer davon war Jehova. Von den anderen beiden Männern lesen wir im Kapitel 19 Vers 1, dass es Engel waren. Während also die beiden Engel nach Sodom hinabgingen, blieb Jehova mit Abraham zurück und diskutierten über die Zerstörung von Sodom und Gomorra. Dann passierte später dies: 1.Mo. 19:24; Elb: Und Jehova ließ auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von Jehova aus dem Himmel; Hier haben wir in einem einzigen Satz zweimal Jehova stehen. Einer befand sich auf der Erde vor Abraham, den er auch gesehen hat und einer befand sich im Himmel, den niemand sehen kann. Wenn der Sohn Gottes, bevor er auf die Erde als Mensch gesandt wurde, auch Jehova geheißen hat, so wie sein Vater, dann wäre in der Tat das alles möglich ohne dass sich die Bibel widersprechen würde. Zum Beispiel sagen diejenigen, die an einen dreieinigen Gott glauben, dass in dem ersten Kapitel von Johannes zwar über Jesus gesprochen wird, aber eigentlich klar ist, dass hier von Gott die Rede ist. Ich zitiere: Joh. 1: 10-12; NGÜ: 10 Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht. 11 Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. 12 All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Ganz klar, die Welt ist von Gott erschaffen worden, und das Volk Israel war auch Gottes Volk. Als Mensch gekommen ist jedoch Jesus, der im weiteren Verlauf eigentlich immer als der Sohn Gottes bezeichnet worden ist. Nun schließt man aus diesen Versen, dass Jesus = Gott sein müsste. Wenn man die Definition für “einen wahren Gott” so sieht, wie es möglicherweise tatsächlich sein könnte, dann stimme ich dieser Schlussfolgerung auch zu. Der nachfolgende Vers 12 zeigt jedoch, dass es einen Unterschied von Jesus zu seinem Vater gibt. Warum? Nun die Nachfolger Jesu werden als die Brüder Christi bezeichnet. Im Vers 12 steht aber, dass wer an seinen Namen glauben würde, das Recht bekommen würde ein Kind Gottes zu sein. Man kann aber schwer jemandes Bruder und gleichzeitig auch sein Vater sein. Wir können aber die Brüder von Jesus sein und wären damit automatisch auch Kinder seines Vaters also Gottes Kinder. Auch in diesem Text ist es logischer davon auszugehen, dass der Vater und der Sohn zwei eigenständige Persönlichkeiten sind, sie aufgrund der Herkunft von Jesus aber sehr gleich sein können. Eine Mutter kann Zwillinge bekommen und wenn diese aus dem gleichen Ei stammen (Eineiige Zwillinge), dann sind diese kaum auseinander zu halten. Doch bei unserem himmlischen Vater und seinem Sohn gibt es noch nicht einmal eine zweite Komponente wie bei Eltern, wo sowohl der Vater als auch die Mutter ihr Erbgut an die Kinder weitergeben. Genau genommen müsste Jesus das komplette Abbild von seinem Vater sein. Genauso steht es auch geschrieben: Heb. 1:1-3; NGÜ: 1 Viele Male und auf verschiedenste Weise sprach Gott in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren Vorfahren. 2 Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch ´seinen eigenen` Sohn zu uns gesprochen. Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge. Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen. 3 Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät. Vers 3 sagt über Jesus, dass er das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit ist. Aber noch etwas interessantes steht hier: Der Sohn ist der von Gott bestimmte ERBE und das er im Himmel den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen hat, der höchsten Majestät. Bereits in 2.ten Mose steht etwas über dieses Erbe: 2. Mos. 15:17,18: 17 Du wirst sie bringen und sie pflanzen auf dem Berg deines Erbteils, An einer festen Stätte, die du dir bereitgemacht hast zum Wohnen, o Jehova, Einem Heiligtum, o Jehova, das deine Hände errichtet haben. 18 Jehova wird als König regieren auf unabsehbare Zeit, ja immerdar. Im Alten Testament ist eindeutig von Jehova die Rede, der etwas erben soll. Doch von wem sollte Jehova etwas erben können, wenn er doch die höchste Majestät im Universum ist? Im Vers 18 steht auch, dass Jehova als König regieren wird, und zwar auf unabsehbare Zeit. Wenn hier aber schon von Gottes Sohn die Rede ist, der nach seinem Vater benannt ist (Jehova), dann kann der Sohn sehr wohl was erben, und zwar von seinem Vater. Außerdem wird hier Jehova als König benannt, aber wir wissen, dass Jesus als König während der 1.000 Jahre regieren wird. Wer wird die Erde richten? Wir lesen: Ps. 98: 9 - vor Jahwe! Denn er kommt und richtet die Welt. / Er richtet den Erdkreis gerecht, / die Völker unparteiisch und wahr. Jahwe oder Jehova soll kommen und die ganze Welt richten, aber in Johannes steht: Joh 5,22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, Wenn der Vater in Ps. 98 gemeint wäre, dann würde sich auch diese Bibelaussage widersprechen. Entweder ist der Vater der Richter oder der Sohn. Wenn Jesus/der Sohn aber gleichzeitig auch der Jehova/der Vater wäre, dann sind diese Aussagen falsch. Meine Herangehensweise an dieses Thema ist jedoch die dritte Variante, dass alle Aussagen in der Bibel sowohl über den Vater als auch den Sohn wahr sind. Gut, nun mag jemand sagen: “Der Vater Jehova offenbart sich uns Menschen im Fleisch als Sohn Jesus!” Wenn sich uns Menschen Gott zeigt, dann nur als Jesus den man sehen kann. Während der Vater Jehova auf alle Zeit für uns unsichtbar ist. Das könnte man zum Beispiel an dem nachfolgenden Bibeltext festmachen: Joh. 10;17, 18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse5, um es wiederzunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse6 es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen7, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Jesus hat hier die Vollmacht sein Leben zu lassen und es auch wieder zunehmen. Mit anderen Worten, Jesus hat sich selbst auferweckt, was dann aber bedeuten würde, dass er eigentlich gar nicht richtig tot war. Aber darauf möchte ich erstmal nicht hinaus. Fakt ist, dass dieser Text so verstanden werden kann, dass sich Jesus selbst auferweckt hat. Allerdings muss man dann auch genau diese Sichtweise auf den ersten Teil von Vers 18 anwenden wo steht, dass niemand ihm das Leben nimmt, sondern er lässt es von sich selbst. Doch jeder weiß, dass Jesus keinen Selbstmord begangen hat, sondern von den Pharisäern an die Römer ausgeliefert und dann von diesen hingerichtet worden ist. Buchstäblich hat er sein Leben nicht selbst gelassen, sondern es wurde ihm weggenommen. Wenn also der erste Teil nachweislich nicht so zu verstehen ist, dass Jesus selbst für seinen Tod verantwortlich war, warum sollte dann Jesus den zweiten Teil selbst erfüllen müssen und sich somit selbst auferwecken? Ich habe mal die Fußnoten Ziffern hinter den Worten lasse/lassen mit angegeben. Dort steht also für die Ziffer 5: w. einsetze Ziffer 6: w. setze ein Ziffer 7: w. einzusetzen Nun füge ich den ganzen Text nochmal ein und ersetze die Wörter lasse/lassen durch die jeweiligen Fußnoten. Dann liest sich das Ganze so: Joh. 10;17, 18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben einsetze, um es wiederzunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich setze es von mir selbst ein. Ich habe Vollmacht, es einzusetzen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Dem Sinn nach würde ich das so verstehen, dass wenn Jesus sich geweigert hätte hier auf die Erde zu kommen, um dann grausam getötet zu werden, dann wäre er dazu nicht gezwungen worden. Es war die freie Entscheidung von Jesus, dass er dieses Opfer auf sich genommen hat. Von seinem Vater wurde ihm vorher versichert, dass wenn er sein Leben gibt, dann wird er es auf jeden Fall auch von ihm (dem Vater) wieder zurückbekommen. Daher steht zurecht am Ende: Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Denn auch in diesem Vers sind wieder zwei Persönlichkeiten vertreten. Einer der das Gebot erlassen hat und einer der das Gebot empfangen hat. Wären beide Personen ein und derselbe, ergibt das keinen Sinn. Wenn Gott sich uns als Jesus im Fleisch offenbaren/zeigen würde, warum gab es schon Hinweise auf Jesus, lange bevor er als Mensch auf die Erde gekommen ist? Da hätte es doch ausgereicht, wenn sich Gott als sich selbst darstellt. Auch für die Zeit, nachdem Jesus wieder in den Himmel zurück gekehrt wäre, hätte es ausgereicht, wenn Gott nun wieder nur von sich gesprochen hätte. Denn nur wenn er sich den Menschen zeigen möchte, müsste er ja auf Jesus zurückgreifen. Hier der biblische Beleg, dass Jesus schon lange bevor es Menschen gab, geboren wurde: Spr. 8: 22-31; Elb: 22 Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.23 Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Uranfängen der Erde. 24 Als es noch keine Fluten gab, wurde ich geboren,als noch keine Quellen waren, reich an Wasser. 25 Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren, 26 als er noch nicht gemacht die Erde und die Fluren, noch die Gesamtheit der Erdschollen des Festlandes.27 Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe, 28 als er die Wolken droben befestigte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, 29 als er dem Meer seine Schranke setzte, damit das Wasser seinen Befehl nicht übertrat, als er die Grundfesten der Erde abmaß: 30 da war ich Schoßkind bei ihm und war seine Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit, 31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern. Wenn es nur nötig war, dass sich Gott durch Jesus den Menschen offenbarte, warum war dann Jesus schon geboren, bevor die Erde erschaffen worden ist? Hätte Jesus nicht erstmals in Erscheinung treten müssen, als Adam erschaffen worden ist? Im Vers 30 wird jedoch von Jesus als einem Schoßkind gesprochen, dass vor seinem Vater allezeit spielend war. Warum wird in der Bibel so eine Aussage gebracht, wenn doch Gott der Vater der gleiche ist wie Gott das Fleisch wurde, also Jesus der Sohn? Nachdem Jesus wieder auferstanden ist und wieder im Himmel bei seinem Vater war, warum wird dann in der Offenbarung das nachfolgende gesagt? Off. 1:1-3; Elb: 1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, 2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. 3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. Wenn Jesus der Sohn nun wieder Eins mit seinem Vater Jehova geworden ist, warum spricht die Offenbarung davon, dass Jesus der Sohn eine Offenbarung von seinem Vater Jehova bekommen hat? Wenn es tatsächlich so wäre, dass sich Gott in verschiedenen Erscheinungsformen uns Menschen zeigt, warum gebraucht er dieses Bild dann weiterhin, auch wenn es nicht nötig wäre? Es tut der Botschaft in der Offenbarung keinen Abbruch, wenn der erste Vers so lauten würde: 1 Offenbarung Gottes, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, Und eigentlich sagte ja Jesus auch hier auf der Erde, dass er und der Vater eins ist, unabhängig davon ob er jetzt als Mensch im Fleisch war. In Phil. 2 finden wir auch wieder eine interessante Passage über Jesus Christus: Phil. 2:5-11; GNB: 5 Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was für einen Maßstab Jesus Christus gesetzt hat: 6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein.7 Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen. 8 Im Gehorsam gegen Gott erniedrigte er sich so tief, dass er sogar den Tod auf sich nahm, ja, den Verbrechertod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen, der ihn hoch über alle stellt. 10 Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; 11 alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt. 6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein. Auch dieser Text bestätigt, dass es um zwei verschiedene Personen geht, dass beide GLEICH sind, jedoch nicht DERSELBE. Wo ist der Unterschied von “Gleich” und “Dasselbe”? Schauen wir uns mal zwei Aussagen an: a) Zwei Männer fahren im gleichen Auto von Hamburg nach München! b) Zwei Männer fahren im selben Auto von Hamburg nach München! Der Unterschied besteht darin, dass in der Aussage a zwei Männer mit zwei gleichen/identisch ausgestatteten Autos von Hamburg nach München fahren. Also zwei Männer und zwei Autos. Bei der Aussage b sitzen beide Männer im selben Auto. Sie fahren somit gemeinsam in einem einzigen Auto von Hamburg nach München. Jesus kann somit Gott gleich und dennoch eine eigenständige Person sein. Auch während der 1.000 Jahr Herrschaft, wird deutlich, dass der Vater und der Sohn zwei eigenständige Personen sind. Wir lesen: 1.Kor. 15:27, 28; Elb: 27 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei. Alles ist Jesus unterworfen, außer der Vater und Jesus wiederum wird sich am Ende ebenfalls wieder seinem Vater unterwerfen. Zwei Persönlichkeiten, eine unterwirft sich (Jesus), die andere unterwirft sich nicht (himmlischer Vater). Mir ist auch aufgefallen, dass im AT soweit ich weiß nicht einmal der Name von Jesus auftaucht und im NT fehlt stattdessen der Name Jehova. Da wir anhand von Bibeltexten lesen konnten, dass Jesus schon vor Erschaffung der Welt war, ist es doch unlogisch, dass sich alles im NT um Jesus dreht, aber im AT wird er überhaupt nicht erwähnt? Mal abgesehen von den Prophezeiungen, dass jemand kommt der das Volk Israel erretten soll. Somit glaube ich, dass sehr oft im AT von Jesus die Rede ist, er aber mit dem Namen seines Vaters angesprochen wurde. Eine Namens Gleichheit von Vater und Sohn gibt es ja selbst heute noch in einigen Familien und auch bei Königen gab es die gleichen Namen und dann bekamen diese einfach eine Ziffer noch dazu, damit man wusste welcher König genau gemeint war. In diesem Licht betrachtet, macht auch der folgende Text wesentlich mehr Sinn: Hes. 38:23: …und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin. Das man erkennen wird, dass Jehova, Jehova ist, macht nicht so viel Sinn, als wenn man erkennen muss, dass Jesus sehr oft gemeint ist, wenn im AT von Jehova/Gott die Rede ist. Das, was wir eigentlich gerade diskutieren, wird anderen irgendwann auch bewusst werden müssen. Jesus ist Gott, weil er der Sohn Gottes ist und nicht Jesus der Engel. Wenn man also die dritte Sichtweise in Betracht zieht, dass alle Aussagen über Jesus und Gott wahr sein müssen, die wir in der Bibel lesen können, dann würde einzig die Frage der Definition von “Einem wahren Gott” den Ausschlag geben, ob es so sein kann. Meiner persönlichen Ansicht nach lautet die Antwort auf die Frage: Ist Jesus Gott? Ja und weil Der Vater und der Sohn stets in völliger Willensübereinstimmung handeln, wirken beide zusammen auf uns wie der eine wahre Gott. Jeder Leser mag selbst entscheiden, zu welcher Schlussfolgerung ihn die vorangegangen Bibelverse bringen. Autor W.F.
Mehr Artikel