6. November 2025
„Nimm Jehovas Liebe an“ (WT-Nachforschungen#) Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (#wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom August 2025 ab der Seite 8.) Es geht um das Thema: „Nimm Jehovas Liebe an“, Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist mein Hirte“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext Psalm 23:1 und in der NWÜ (Neue Welt Übersetzung) lautet der Text so: 1Jehova ist mein Hirte . Mir wird nichts fehlen.2 Auf saftigen Weiden lässt er mich lagern, an wasserreiche Ruheorte führt er mich.3 Er schenkt mir neue Kraft. Auf den Wegen der Gerechtigkeit leitet er mich wegen seines Namens. In der Elberfelder Übersetzung wird es anders beschrieben: 1 Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte mir wird nichts mangeln. 2 Er lagert mich auf grünen Auen er führt mich zu stillen Wassern. 3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Ich habe den Text noch in 5 anderen Bibeln nachgeschlagen und es steht dort überall HERR und nicht Jehova Gott. Das HERR ist jedoch großgeschrieben, was ja eigentlich darauf hindeutet, dass hiermit Gott gemeint ist. Wer im Neuen Testament liest, der wird feststellen, dass Jesus mit dem Herrn gemeint ist, der seine Schafe hütet. Jesus ist der Hirte , nicht sein Vater. Dem Vater gehören zwar die Schafe, aber er hat seinen Sohn damit beauftragt, seine Schafe zu hüten. Nur der Besitzer von ganz wenigen Schafen, der hütet seine Schafe selbst. Hat er hingegen große Schafherden, sowie es ganz sicherlich Gott unser himmlischer Vater hat, dann setzt er einen Hirten ein. Dieser Hirte ist somit sein Sohn, der ja eben, weil er der Sohn Gottes ist ja auch selbst ein Gott ist. Hat sich denn schon mal jemand gefragt, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, obwohl er doch der erstgeborene Sohn ist, vor aller anderen Schöpfung? Wie kann das sein? Er lebt länger, als jeder Engel oder jeder Mensch und dennoch liest man in den frühen Schriften so gut wie nichts von ihm? Liegt es vielleicht an dem, was Jesus selbst über seinen Vater und sich gesagt hat?: Elb. Joh.10:30: 30 Ich und der Vater sind eins. So einfach, so prägnant. Nach diesem Text ist klar, warum im Alten Testament nichts von Jesus steht, weil er und sein Vater, der eine wahre Gott ist und es keinen Unterschied macht, wer etwas sagt... (Wer nachlesen möchte, wie ich das genau meine: h ttps://www.bruderinfo.com/ist-jesus-gott ) ...denn der Sohn tut das, was der Vater möchte, weil er weiß dass dies immer richtig ist. Nach dieser Definition könnte man sogar sagen, dass Gott der Hirte der Schafe ist, da der Vater und Sohn eins miteinander sind. Das wäre allerdings nicht richtig, denn obwohl der Vater und der Sohn jeweils die gleichen Ziele verfolgen, so haben sie dennoch unterschiedliche Aufgaben. Und über diese Aufgaben, kann man herausfinden, wer im Alten Testament gemeint ist, wenn dort nur HERR oder Gott steht. Da Jesus im neuen Testament als der Hirte der Schafe kenntlich gemacht wurde, ist auch er in Psalm 23:1 gemeint. Somit ist nicht unser himmlischer Vater unser Hirte, sondern es ist der Sohn Gottes, nämlich Jesus der unser Hirte ist. Im Alten wie im neuen Testament. Im Grunde ist die ganze Schrift ein großes Rätsel und nur wenn man gewillt ist, dem Rätsel auf den Grund zu gehen und es auch die Zeit* dafür ist, dass das Rätsel gelüftet wird, dann kann man es lösen. * Dan.12:4; Elb: 4 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden ⟨suchend⟩ umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren. Obwohl diese Worte von Daniel schon vor ca. 2.500 bis 2.600 Jahren niedergeschrieben worden sind, sind sie dennoch bis in die Zeit des Endes geheim gehalten worden. Oder anders ausgedrückt, solange die Zeit des Endes noch nicht da ist, kann dieses Geheimnis einfach nicht gelüftet werden, so sehr man sich auch anstrengt. Aber nun zurück zum Thema. Obwohl es in dem Artikel offensichtlich um den Vater gehen soll, war eigentlich der Sohn gemeint. Es wird im ersten Absatz auch der Bibeltext aus Mark. 12:30 angeführt, wo steht: Mar.12:30; NWÜ: 30 Liebe Jehova deinen Gott mit deinem ganzen Herzen mit deiner ganzen Seele mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.‘ Das waren die Worte von Jesus selbst und hier aus der NWÜ, würde man auch denken es gehe nur um den Vater. Schauen wir uns den gleichen Text mal aus einer anderen Übersetzung an und ich füge noch den weiteren Kontext hinzu. Mar.12:28-31; Elb: 28 Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? 29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!« 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. In dieser Übersetzung steht wieder Herr und nicht Jehova. Hier könnte man nun denken es würde nur um Jesus gehen, doch auch das tut es nicht. Im Grunde geht es um den einen wahren Gott, zudem unser himmlischer Vater, aber auch sein einziggezeugter Sohn gehören. Diese sollst Du lieben. Würde hier nur der Vater gemeint sein und im zweiten Gebot die Nächsten, dann wäre eigentlich Jesus überhaupt nicht gemeint. Doch das kann nicht sein, denn es steht ja auch folgendes geschrieben: Mat. 10:37-39: Elb: 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich ist meiner nicht würdig 38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt ist meiner nicht würdig. 39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren und wer sein Leben verliert um meinetwillen wird es finden. Wer sich das ganze Kapitel anschauen möchte, wird feststellen, dass hier Jesus von sich selbst spricht. Das müsste dann das dritte Gebot sein (das es aber nicht gibt), denn Jesus wird ja in den ersten zweien nicht erwähnt, außer er findet sich im ersten Gebot wieder, nämlich dass er als Sohn Gottes auch Gott ist, aber er immer seinem Vater die Ehre geben wird. Was ich damit sagen möchte, ist, dass in dem ganzen Studienartikel der Nachdruck auf den Vater gelenkt wird, während es hauptsächlich um den Sohn geht. Man muss nur mal in die Tiefe gehen und dann wird das offensichtlich. In Abs. 2 wird direkt im 2.ten Satz eine Behauptung aufgestellt, ich zitiere: „Tatsache ist, dass er dich zu sich gezogen hat.“ Das ist sehr interessant, denn diese Behauptung basiert ja auf einem Bibeltext, der hier komischerweise nicht mal erwähnt wird. Ich habe diesen für Euch herausgesucht: Joh. 6:44; Elb: 44 Niemand kann zu mir kommen wenn nicht der Vater der mich gesandt hat ihn zieht und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Während im WT steht, dass Jehova die Menschen zu sich zieht, steht in der Bibel, dass der Vater ihn zu Jesus zieht. Das ist doch ein kleiner, aber feiner Unterschied. Denn auch hier geht es eigentlich um den Sohn, nicht um den Vater. Besonders wenn man die Aussage aus dem 4.ten Absatz hinzu nimmt: „Der Teufel lässt nichts unversucht, um uns von Jehova zu trennen.“ - Zitat Ende. Ist das wirklich so? Oder versucht uns der Teufel nicht eher von Jesus zu trennen? In Off. 12:17; Elb. Steht geschrieben: 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben . Der Drache verfolgt hier offensichtlich die Zeugen Jesu und das aus gutem Grund, denn es steht ebenfalls in der Bibel hier aus der Elberfelder: 1Joh 5:12: Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat ,hat das Leben nicht. 1Joh 2:23: Jeder der den Sohn leugnet hat auch den Vater nicht wer den Sohn bekennt hat auch den Vater. Joh 3:36: Wer an den Sohn glaubt hat ewiges Leben wer aber dem Sohn nicht gehorcht wird das Leben nicht sehen sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Joh 5:23: damit alle den Sohn ehren wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt ehrt den Vater nicht der ihn gesandt hat. Der Teufel versucht also nicht uns von Gott zu trennen, sondern von seinem Sohn Jesus. Denn wenn er das geschafft hat, dann hat er uns auch von Gott getrennt. Ja, das Ziel des Teufels ist uns von Gott zu trennen, aber er macht es dadurch, dass er uns von seinem Sohn trennt. Dann folgt noch eine Aussage, ich zitiere aus dem Absatz 5: „Und je größer unsere Liebe zu ihm wird, desto größer wird wiederrum seine Liebe zu uns.“ Davor wurde ja ein Bibeltext angeführt, nämlich 1.Joh.4:19. Man sollte allerdings auch den Kontext mit in Betracht ziehen, daher schreibe ich diesen hier aus: 1.Joh. 4:19-21, Elb: 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll. Gottes Liebe wird nicht nur größer, weil wir ihn lieben, sondern nur, wenn wir auch unsere Brüder lieben. Hier wird klar gesagt, dass derjenige ein Lügner ist, der sagt er liebe Gott, aber seinen Bruder hasst. Da wird es schon sehr viel schwerer. Lasse ich mir von anderen diktieren, ob ich noch mit einem Bruder rede, nur weil er vielleicht gesündigt oder auch nur eine andere Auffassung vom Glauben hat? Es ist völlig egal, wie sehr wir uns das schön reden möchten und derjenige es angeblich verdient hat. Am Ende bleibt nur, was Gott davon hält, und er beurteilt die Herzen. Dem kannst Du nichts vormachen. Bei Gott ist nichts verborgen und wenn Du Dein Leben lang eine Lüge lebst und Dich selbst als gut und gerecht siehst, am Ende wird es Dir nichts nützen. Gott weiß genau, wann Du lügst und wann Du die Wahrheit sagst. Ob du ihn mit reinem Herzen dienst oder nur belohnt werden möchtest, auch wenn es auf Kosten deiner Brüder geht. Wenn Du nicht bereit bist, Deinen Bruder zu lieben, ist das Vortäuschen der Liebe zu Gott vollkommen sinnlos. Dasselbe gilt auch für seinen Sohn. Wer Jesus außen vorlässt, kann noch so sehr zum Vater beten. Am Ende findet er sich auf der falschen Seite wieder, der Linken. Denn Jesus wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken. In den Absätzen 10 und 11 wird man auf das Lösegeld aufmerksam gemacht. Auch hier geht es wieder nur um den Vater, dass man ihm danken soll, dass er uns das Leben seines Sohnes zum Geschenk gemacht hat. Aber wo ist der Dank für Jesus, der doch letztlich sogar sein Leben für uns gegeben hat? Der einzige Satz, der auch nur annähernd in die Richtung geht, ist dieser aus Abs. 11, ich zitiere: „Wir sind dankbar, dass Jesus von Jehova zur Erde gesandt wurde, um für uns zu sterben.“ Würde der Satz so lauten, dann würde man auch tatsächlich Jesus danken: Wir sind Jesus dankbar, dass er sich von Jehova zur Erde hat senden lassen, um für uns zu sterben. Im ersten Fall dankt man Gott dafür, dass er seinen Sohn geschickt hat und ihm zweiten Fall dankt man Jesus, dass er sich hat schicken lassen. Und wer denkt, dass der Vater einfach so über das Leben seines Sohnes bestimmt hat, der irrt sich gewaltig, denn Jesus hat selbst folgendes gesagt: Joh. 10:17-18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater weil ich mein Leben lasse um es wieder zunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht es zu lassen und habe Vollmacht es wieder zunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. – Der Vater liebt seinen Sohn Jesus, weil er von sich aus sein Leben lässt und nicht, weil er es anordnet. Er sagt ganz deutlich, dass niemand ihm das Leben nimmt, weder ein Mensch noch sein Vater. Er lässt es von sich aus geschehen. Daher sollten wir zuallererst unserem Herrn Jesus Dank dafür sagen, dass er sein Leben für uns hingegeben und den schmerzvollen Tod erduldet hat, damit dem gerechten Gesetz Gottes Genüge getan wurde. Und ja, wir sollten auch unserem himmlischen Vater danken, dass er es zugelassen hat, dass sein Sohn von Menschen gepeinigt und getötet worden ist. Er hätte es sofort verhindern können, aber er hat sich zurückgehalten, damit wir eine Chance auf ewiges Leben haben. Wenn wir also für dieses Lösegeld dankbar sind, dann sollten wir dem Sohn und dem Vater danken und nicht nur dem Vater. In den nächsten Absätzen dieses Studienartikels wird darauf hingewiesen, wie Jesus uns helfen möchte die Liebe Gottes anzunehmen. Im Vers 13 steht, ich zitiere: „In den Evangelien kommt der Ausdruck „Vater“ über 160 Mal vor.“ Das ist richtig und sie schreiben weiter ich zitiere: „...doch Jesus verwendete häufig die einfache, alltägliche Bezeichnung Vater und betonte dadurch die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern.“… Nun habe ich eine KI befragt, wie oft der Name Gottes in den Evangelien vorkommt und die Antwort war: Der Name Gottes, in den Evangelien als das hebräische Tetragramm JHWH kommt in keiner Stelle vor. Stattdessen werden Synonyme angegeben wie „Gott“ oder „Herr“. Wenn also der Name Gottes im Neuen Testament nicht erwähnt wird und Jesus den Begriff Vater über 160-mal benutzte um damit die Vertrautheit zwischen Gott und seinen Dienern zu betonen…. Warum sollte man ihn dann mit Jehova ansprechen???*** Würde das die Vertrautheit nicht ins Gegenteil verkehren? Ich weiß das dem so ist, weil mein Sohn mich auch beim Vornamen nennt und das ist für mich sehr komisch gewesen, als er damit als Jugendlicher angefangen hat. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber obwohl er das nun schon etwa 15 Jahre so macht, fühlt es sich für mich immer noch nicht richtig an. Wenn sich das bei mir schon nicht richtig anfühlt, wie muss Gott darüber denken, wenn er den Menschen anbietet ihn Vater zu nennen und die ihn dann trotzdem mit seinem Namen ansprechen? Kennt ihr die Situation wo ein Mann einem anderen das „DU“ anbietet und der sagt dann: Bleiben wir lieber beim SIE. Das ist doch eine Ohrfeige für den ersten und in diesem Fall bietet uns Gott, der Höchste im Universum an, uns Vater zu nennen und wir sagen dann: Nein wir bleiben lieber beim Namen oder bei deinem Titel??? Offensichtlich war es Jesus sehr wichtig, seinen Nachfolgern mittzuteilen, dass Sie Gott ihren Vater nennen dürfen. Weil die Menschen eben seine Kinder sind, und er möchte das es ihnen gut geht. Hier ein Beispiel wie Jesus von seinem und unserem Vater gesprochen hat: Mat. 7:7-11; Elb: 7 Bittet und es wird euch gegeben werden sucht und ihr werdet finden klopft an und es wird euch geöffnet werden! 8 Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. 9 Oder welcher Mensch ist unter euch der wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet ihm einen Stein geben wird? 10 Und wenn er um einen Fisch bittet wird er ihm eine Schlange geben? 11 Wenn nun ihr die ihr böse seid euren Kindern gute Gaben zu geben wisst wie viel mehr wird euer Vater der in den Himmeln ist Gutes geben denen die ihn bitten! Welche Bitte wird uns Gott eher erfüllen, wenn wir ihn in der Vertrautheit eines Kindes mit seinem Vater ansprechen oder wenn wir es förmlich tun und ihn beim Namen oder Titel nennen? Ja, vielleicht gewährt er einem die Bitte, egal wie wir dies formulieren, aber offensichtlich war es ihm sehr wichtig, dass Jesus seinen Nachfolgern mitteilte, ihn Vater zu nennen. Sonst hätte es Jesus nicht so nachdrücklich getan. Im Absatz 17 steht, ich zitiere: „...wird der Teufel – unser hinterhältiger Feind – vor nichts zurückschrecken, um uns zum Aufgeben zu bringen. In der Absicht, uns zu schwächen, wird er immer weiter versuchen, in uns Zweifel an der Liebe Jehovas zu säen.“ – Zitat Ende. Wie kann man am besten einen Vater und seinen Sohn entzweien? In dem man die Vertrautheit, dass Band der Liebe zwischen ihnen zerreißt. Statt vertrauliche liebevolle Bezeichnungen zu wählen, sich eher auf einen formellen Stil mit unserem himmlischen Vater einzulassen. Ihn beim Namen zu nennen, statt mit Vater anzusprechen, treibt einen Keil in die Beziehung. Nicht offensichtlich, nicht sofort, aber wenn Du es jahrelang gewohnt bist deinen himmlischen Vater nur noch mit Namen oder seinem Titel anzusprechen, statt mit der intimen Bezeichnung „Vater“, wird das seine Spuren hinterlassen. Du entfremdest dich selbst von ihm so weit, dass Du dann tatsächlich an seiner Liebe zweifelst. Die Art und Weise wie wir persönlich mit Gott umgehen, gibt uns das Gefühl entweder geliebt oder eher nicht geliebt zu werden. Wir haben es in der Hand. Gott ist immer der gleiche. Er ändert sich nicht. Wir sind es die sich ständig ändern und uns dann wundern, wenn wir ein anderes Ergebnis erhalten. Wir brauchen uns nicht davon zu überzeugen, dass Gott uns liebt. Er tut es ohne wenn und aber. Er liebt auch die Menschen, die nicht immer das Rechte tun. In diesem vorliegenden Artikel wird immer darauf hingewiesen, dass Gott seine treuen Kinder nie im Stich lässt oder dass wir unser Bestes tun müssen, seine Liebe zu erwidern, wie es im letzten Absatz steht. Nein, die Liebe Gottes gilt allen Menschen, auch Sündern. Luk. 19:1-7; Elb: 1 Und er ging hinein und zog durch Jericho. 2 Und siehe, ⟨da war⟩ ein Mann, mit Namen Zachäus genannt, und der war ein Oberzöllner und war reich. 3 Und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei; und er konnte es nicht wegen der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt. 4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, damit er ihn sah; denn er sollte dort durchkommen. 5 Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilends herab! Denn heute muss ich in deinem Haus bleiben. 6 Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden. 7 Und als sie es sahen, murrten alle und sagten: Er ist eingekehrt, um bei einem sündigen Mann zu herbergen. Jesus ist mit seinem Vater eins, somit wissen wir, dass unser himmlischer Vater auch Menschen liebt, die falsch handeln, die Sünder sind. Denn Menschen können sich ändern, Jesus weiß das und sein Vater ebenfalls. Nur wir Menschen neigen dazu, andere in eine Schublade zu stecken und zu sagen: Wer einmal Böses getan hat, wird es wieder tun… Nein, so muss es nicht laufen, nicht wenn ein böser Mensch sich wirklich ändern möchte. Gottes Hand streckt sich jedem entgegen, man muss diese Hand nur ergreifen wollen und es auch tun. Wer sich dann durch seinen Geist leiten lässt, der ist ein Kind Gottes. (Es steht nicht: wer sich durch eine menschliche Organisation leiten lässt…) Röm. 8:14, Elb: 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes . Wenn wir es wollen, können wir Gott unseren Vater nennen und der Weg zu ihm ist niemand anderes als Jesus Christus, der einziggezeugte Sohn Gottes (Joh.1:18). Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Autor W.F. *** Apostelgeschichte 7,59 Text (EU): „Und sie steinigten Stephanus; und er rief dem Herrn zu und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ Griechisch: ho Kurios Iēsous (Herr Jesus) + epikaleōn? (rief) Einordnung: Stephanus wendet sich direkt an Jesus in Gebet während des Martyriums; direkte Anrede an Jesus nicht an den Namen Jehova.