Gedanken zum Abendmahl

Bruderinfo • 26. März 2021
 
Am 14. Nisan (nach jüdischem Kalender) jährt sich wieder der Tag, an dem sich Jesus mit seinen Jüngern, abends zu Tische legte, um das Passahfest mit ihnen zusammen zu feiern.

Für ihn war es ein ganz besonderes Passah, denn nicht nur sein Opfertod rückte immer näher, sondern er wollte auch eine neue Feier, eine Gedenkfeier, eine Feier, die seine Verbundenheit mit seinen Jüngern zeigte, einführen.

Lukas 22:14-16   (Elberfelder Bibel)

14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm.

15 Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide.

16 Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht mehr essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.

Wenn wir die Verse 17+18 dieses Kapitels lesen, finden wir einen interessanten Nebengedanken.

17 Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!

18 Denn ich sage euch, dass ich von nun an nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes kommt.

Der Ausdruck, Gewächs des Weinstocks, zeigt uns zwei Möglichkeiten.  Zum einen kann man vergorenen Wein für diese Feier benutzen, aber auch unvergorenen Wein, also Traubensaft.  Beides ist ein Gewächs des Weinstocks.

Vergorener Wein oder unvergorener Traubensaft?

Bei meinen Nachforschungen bin ich auf die Überzeugung einiger gestoßen, wir dürften beim Abendmahl keinen vergorenen Wein verwenden.  Dieser Gedanke war neu für mich, denn ich war bisher davon ausgegangen, dass Jesus bei der Einführung des Abendmahls vergorenen Wein verwendet hat.  Es aber auch nicht falsch ist unvergorenen Traubensaft zu verwenden, wie wir in den oben verwendeten Versen erkennen können.

Diese Möglichkeit können dann Personen nutzen, die (aus welchen Gründen auch immer) keinen Alkohol zu sich nehmen wollen oder dürfen.

Most, also unvergorener oder nur leicht vergorener Fruchtsaft, wurde in Israel gerne getrunken. Most wurde vor allem aus Trauben hergestellt. Da die Gärung schon recht bald einsetzt, gab es frischen Most nur zur Erntezeit. Das Vorhandensein von Most galt als Grund zur Freude, war dies doch Zeichen einer erfolgreichen Ernte.

Die Ernte war spätestens im September, das Passah war im Frühjahr.  Ich frage mich nun, was wäre aus dem Traubensaft nach 6 Monaten geworden?

Freiwillige oder von außen aufgezwungene Enthaltsamkeit von alkoholischen Getränken kam nur recht selten vor. So war den diensttuenden Priestern, um die ordnungsgemäße Verrichtung ihrer Arbeit nicht zu gefährden, der Genuss alkoholischer Getränke unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Auch die Nasiräer tranken während der Zeit ihres Gelübdes keinen Alkohol. Und schließlich enthielten sich die Rechabiter alkoholischer Getränke, und wurden von Gott für ihre Treue gelobt.

Jeremia 35:5, 6, 8   (Elberfelder Bibel)

5 Und ich setzte den Söhnen des Hauses der Rechabiter Krüge, mit Wein gefüllt, und Becher vor und sagte zu ihnen: Trinkt Wein!

6 Sie aber sagten: Wir trinken keinen Wein. Denn Jonadab, der Sohn Rechabs, unser Vater, hat uns befohlen und gesagt: Ihr sollt keinen Wein trinken, weder ihr noch eure Söhne, für ewig.

8 Und wir haben der Stimme Jonadabs, des Sohnes Rechabs, unseres Vaters, gehorcht, nach allem, was er uns befohlen hat: keinen Wein zu trinken alle unsere Tage, weder wir noch unsere Frauen noch unsere Söhne noch unsere Töchter,

Nun führen einige Personen folgenden Bibeltext an, um zu unterstreichen, dass beim Abendmahl kein vergorener Wein verwendet werden sollte.  In diesem Text wird von einem Sauerteig der Schlechtigkeit gesprochen.  Mir fiel auf, dass hier von einem Teig gesprochen wird, der ausgefegt werden soll, aber nicht von einer Flüssigkeit, die ausgegossen werden muss.

1. Korinther 5:6-8   (Elberfelder Bibel)

6 Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?

7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet.

8 Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit!

Sah Jesus vergorenen Wein als etwas Schlechtes, Verdorbenes an?  Jetzt muss ich an die Begebenheit in Kana denken, an Jesu erstem Wunder.

Johannes 2:1-11   (Hoffnung für alle)

1 Zwei Tage später wurde in dem Dorf Kana in Galiläa eine Hochzeit gefeiert. Die Mutter von Jesus war dort,

2 und auch Jesus hatte man mit seinen Jüngern eingeladen.

3 Als während des Festes der Wein ausging, sagte seine Mutter zu ihm: »Es ist kein Wein mehr da!«

4 Doch Jesus antwortete ihr: »Es ist nicht deine Sache, mir zu sagen, was ich tun soll! Meine Zeit ist noch nicht gekommen!«

5 Da sagte seine Mutter zu den Dienern: »Was immer er euch befiehlt, das tut!«

6 Nun gab es im Haus sechs steinerne Wasserkrüge. Man benutzte sie für die Waschungen, die das jüdische Gesetz verlangt. Jeder von ihnen fasste 80 bis 120 Liter.

7 Jesus forderte die Diener auf: »Füllt diese Krüge mit Wasser!« Sie füllten die Gefäße bis zum Rand.

8 Dann ordnete er an: »Nun bringt dem Mann, der für das Festmahl verantwortlich ist, eine Kostprobe davon!« Die Diener befolgten seine Anweisungen.

9 Der Mann probierte das Wasser: Es war zu Wein geworden! Er wusste allerdings nicht, woher der Wein kam. Nur die Diener wussten Bescheid. Da rief er den Bräutigam zu sich

10 und hielt ihm vor: »Jeder bietet doch zuerst den besten Wein an! Und erst später, wenn die Gäste schon betrunken sind, kommt der billigere Wein auf den Tisch. Aber du hast den besten Wein bis jetzt zurückgehalten!«

11 So vollbrachte Jesus in dem Dorf Kana in Galiläa sein erstes Wunder. Er offenbarte damit zum ersten Mal seine göttliche Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Jesus hatte hier keinen unvergorenen Most gemacht, denn der Festleiter spricht davon, dass die Gäste vom Wein betrunken werden können.  Ja, Jesus hatte durch ein Wunder Wasser in allerbesten vergorenen Wein verwandelt.  Durch dieses Wunder offenbarte er zum ersten Mal seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Wärend Sauerteig oft für etwas Schlechtes gebraucht wird, ist das bei vergorenem Wein nicht der Fall.  Gott hat uns den Wein zur Fröhlichkeit geschenkt, zudem spricht die Bibel vom Wein oft im Zusammenhang mit Lebensfreude, denn Fröhlichkeit ist in der Tat eine Wirkung mäßigen Alkoholgenusses.

So sehr hat Gott die Menschen lieb

Johannes 3:16   (Hoffnung für alle)

16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Wer kennt diese Worte nicht, wir haben sie etliche Male gelesen.  Können wir uns aber wirklich vorstellen, was das für unseren liebevollen, mitfühlenden himmlischen Vater bedeutet hat?

Eine Begebenheit aus der Bibel mag uns, zumindest ein wenig, verstehen helfen, wie Gott empfunden haben mag. Ich möchte daher die Leser dieses Artikels bitten, diese Gedanken in diesem Sinne zu lesen, nicht nur, was Abraham und Isaak durchmachen mussten, und vielleicht noch unseren liebevollen himmlischen Vater als grausamen Gott zu sehen, sondern dieses Beispiel im Sinn zu haben, wenn wir darüber nachdenken, was unsere Beiden Höchsten, aus Liebe zu uns auf sich genommen haben.  Also zunächst einmal die Begebenheit mit Abraham und Isaak.

1. Mose 22:1-19   (Hoffnung für alle)

1 Einige Zeit später stellte Gott Abraham auf die Probe. »Abraham!«, rief er. »Ja, Herr?«

2 »Geh mit deinem einzigen Sohn Isaak, den du so sehr liebst, in die Gegend von Morija. Dort zeige ich dir einen Berg. Auf ihm sollst du deinen Sohn Isaak töten und als Opfer für mich verbrennen!«

Wir können nur erahnen, was jetzt alles in Abraham vor sich ging.  Er und Sara hatten sich so sehr dieses Kind gewünscht, es war ein Wunder Gottes, dass Isaak überhaupt auf der Welt war, und Gott selbst hatte doch gesagt, er werde einen Bund mit Abraham und seinem Sohn Isaak und seinen Nachkommen schließen. Wie sollte sich das erfüllen, wenn Isaak nicht mehr lebte? Er dachte sich, das könne nur geschehen, wenn sein Gott ein weiteres Wunder bewirkte, er müsse ihn von den Toten auferwecken. Mit dieser Überzeugung machte er sich auf den Weg.

3 Am nächsten Morgen stand Abraham früh auf und spaltete Holz für das Opferfeuer. Dann belud er seinen Esel und nahm seinen Sohn Isaak und zwei seiner Knechte mit. Gemeinsam zogen sie los zu dem Gebirge, das Gott Abraham genannt hatte.

4 Nach drei Tagereisen war es in der Ferne zu sehen.

Vielleicht hat er jetzt mit seinen Tränen gekämpft.  Da lag also der Ort, wo er seinen geliebten Sohn verlieren würde.  Er würde nur noch eine kurze Wegstrecke mit ihm Gemeinschaft haben. Wie soll er es nur seinem Sohn beibringen?

5 »Ihr bleibt hier und passt auf den Esel auf!«, sagte Abraham zu den beiden Knechten. »Der Junge und ich gehen auf den Berg, um Gott anzubeten; wir sind bald wieder zurück.«

Wieso konnte er das sagen?  Wusste er nicht, dass gleich sein geliebter Sohn sterben würde?  Doch dann war seine Zuversicht zurückgekehrt, Gott wird ihn auferwecken, er wird ihn lebend wieder zurückbringen, sein Gott hatte ihm doch eine Verheißung gegeben.

Hebräer 11:17-19   (NGÜ)

17-18 Um noch einmal auf Abraham zurückzukommen: Abraham brachte seinen Sohn Isaak als Opfer dar, wie Gott es, um ihn auf die Probe zu stellen, von ihm forderte. Aber hatten denn die Zusagen, die Gott ihm gemacht hatte, nicht alle mit Isaak zu tun? Hatte Gott nicht zu ihm gesagt: »Durch Isaak gebe ich dir die Nachkommenschaft, ´die ich dir versprochen habe`!«? Wie kam es dann, dass Abraham trotzdem bereit war, ihn, seinen einzigen Sohn, zu opfern? Der Grund dafür war sein Glaube.

19 Abraham war überzeugt, dass Gott sogar die Macht hat, Tote aufzuerwecken, und bildlich gesprochen hat er seinen Sohn ja auch vom Tod zurückbekommen.

Wann würde für Abraham der schwere Augenblick gekommen sein, in der er seinem geliebten Sohn die Wahrheit sagen müsste?  Lesen wir weiter:

6 Abraham legte das Holz für das Brandopfer auf Isaaks Schultern, er selbst nahm das Messer und eine Schale, in der Holzstücke glühten. Gemeinsam bestiegen sie den Berg.

7 »Vater?«, fragte Isaak. »Ja, mein Sohn.« »Feuer und Holz haben wir – aber wo ist das Lamm für das Opfer?«

Wir können uns sicher vorstellen, wie ihm jetzt das Blut in den Adern stockte, jetzt war die Frage da, auf die er mit bangen schon wartete.

8 »Gott wird schon dafür sorgen, mein Sohn!« – Schweigend gingen sie weiter.

Spätestens jetzt muss es Isaak klar geworden sein, er war das Opfer.

9 Als sie die Stelle erreichten, die Gott angegeben hatte, errichtete Abraham aus Steinen einen Altar und schichtete das Brandholz auf. Er fesselte Isaak und legte ihn oben auf den Holzstoß.

10 Dann griff er nach dem Messer, um seinen Sohn zu töten.

Jetzt griff Gottes Engel ein.

11 »Abraham, Abraham!«, rief da der Engel des HERRN vom Himmel. »Ja, Herr?«

12 »Leg das Messer beiseite und tu dem Jungen nichts! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott gehorsam bist – du hättest deinen einzigen Sohn nicht verschont, sondern ihn für mich geopfert!«

Sicher können wir uns vorstellen, wie schnell die beiden der Aufforderung des Engels nachkamen. Abraham mögen vor Aufregung die Hände gezittert haben, als er die Fesseln löste.  Und können wir uns vorstellen, wie Isaak vom Opferaltar hüpfte?

13 Plötzlich entdeckte Abraham einen Schafbock, der sich mit den Hörnern im Dickicht verfangen hatte. Er tötete das Tier und opferte es anstelle seines Sohnes auf dem Altar.

14 Den Ort nannte er: »Der HERR versorgt.« Noch heute sagt man darum: »Auf dem Berg des HERRN ist vorgesorgt.«

15 Noch einmal rief der Engel des HERRN vom Himmel Abraham zu:

16 »Ich, sagt der Herr, schwöre bei mir selbst: Weil du gehorsam warst und mir deinen einzigen Sohn als Opfer geben wolltest,

17 werde ich dich überreich mit meinem Segen beschenken und dir so viele Nachkommen geben, wie es Sterne am Himmel und Sand am Meer gibt. Sie werden ihre Feinde besiegen und ihre Städte erobern.

18 Alle Völker der Erde werden durch deine Nachkommen am Segen teilhaben. Das alles werde ich dir geben, weil du bereit warst, meinen Willen zu tun.«

19 Danach verließen sie den Berg, holten die Knechte ab und machten sich auf den Weg zurück nach Beerscheba. Dort blieb Abraham wohnen.

Mit dieser Begebenheit im Sinn, möchten wir nun darüber nachdenken, was unsere Beiden Höchsten für uns getan haben, und was sie vielleicht empfunden haben mögen.

Der Sohn des Höchsten wird geboren

Sprüche 8:22-31   (Lutherbibel 2017)

22 Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her.

23 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war.

24 Als die Tiefe noch nicht war, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen.

25 Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren,

26 als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens.

27 Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über der Tiefe,

28 als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe,

29 als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, das sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte,

30 da war ich beständig bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit;

31 ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.

Oder, wie es die Bibel „Hoffnung für alle“ ausdrückt:

31 ich tanzte vor Freude auf seiner Erde und war glücklich über die Menschen.

Zuvor hatte sein himmlischer Vater zu ihm gesagt:

1. Mose 1:26+27   (Hoffnung für alle)

26 Dann sagte Gott: »Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.«

27 So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau.

Unsere Beiden Höchsten waren mit dem was sie geschaffen hatten sehr zufrieden, denn Gott sagte, wir lesen es im Vers 31:

31 Schließlich betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut! Es wurde Abend und wieder Morgen: Der sechste Tag war vergangen.

Doch dann geschah etwas, was unsere Beiden Höchsten sehr traurig gemacht haben muss.  Der Cherub, der über die Erde gesetzt worden war, wollte mehr, er wollte selbst angebetet werden, ja er wollte Gott gleich sein.  Durch eine List brachte er die ersten Menschen dazu, sich von Gott loszusagen.  Damit standen alle ihre noch nicht geborenen Nachkommen unter einem Todesurteil.

Können wir uns vorstellen, wie sich unsere Höchsten jetzt fühlten und was in ihnen vorging?  Sie waren fest entschlossen zu handeln, sie wollten die unschuldig in den Tod verkauften Menschen loskaufen. Ihre große Liebe drängte sie dazu. Aber das würde für beide große Schmerzen und Leid bedeuten.  Denn so, wie Abraham seinen über alles geliebten Sohn opfern musste, um seinen Glauben zu beweisen, so musste unser lieber himmlischer Vater, seinen über alles geliebten Sohn opfern, um uns Menschen von Sünde und Tod zu erlösen. Mit einem Unterschied, bei Abraham griff im letzten Augenblick ein Engel Gottes ein, und hinderte Abraham daran, seinen Sohn tatsächlich zu töten.

So, wie Abraham alles für die schwere Reise vorbereitete, so bereitete auch Gott alles hier auf Erden vor, damit sein geliebter Sohn als Mensch hier auf der Erde geboren werden konnte.  Beide wussten genau, was jetzt auf sie zukam, damit dieses Opfer gültig war. Für Beide, für Vater und Sohn, würde es ein schwerer Weg sein.  Aber es war der einzige Weg, um uns Menschen loszukaufen.

Hebräer 10:5-7   (Hoffnung für alle)

5 Darum sprach Christus zu Gott, als er in die Welt kam: »Schlachtopfer und andere Gaben wolltest du nicht. Aber du hast mir einen Leib gegeben; er soll das Opfer sein.

6 Dir gefallen keine Brandopfer und Sündopfer.

7 Deshalb habe ich gesagt: ›Ich komme, um deinen Willen, mein Gott, zu erfüllen. So heißt es von mir bereits in der Heiligen Schrift.‹«

Dieser Weg war kein „Spaziergang“, auch der vollkommene Sohn des Höchsten hatte Todesangst.  Er wusste genau, was die Menschen seiner Tage alles mit ihm tun würden.  Wie muss es seinem Vater wehgetan haben, als er in Todesangst zu ihm schrie!

Hebräer 5:7-9   (Hoffnung für alle)

7 Als Jesus unter uns Menschen lebte, schrie er unter Tränen zu Gott, der ihn allein vom Tod retten konnte. Und Gott erhörte sein Gebet, weil Jesus den Vater ehrte und ihm gehorsam war.

8 Dennoch musste auch Jesus, der Sohn Gottes, durch sein Leiden Gehorsam lernen.

9 Als er darin vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, zum Retter und Erlöser geworden.

Für mich ist der Gedanke einfach unfassbar, unsere Beiden Höchsten haben für uns, ja auch für mich, das alles durchgemacht.  Es ist mir ein Herzenswunsch, in unendlicher Liebe und Dankbarkeit, und voller Vertrauen, mich in ihre Arme fallen zu lassen.

Ja, wenn wir auch in diesem Jahr wieder das Abendmahl feiern, denken wir ganz fest daran, was für eine große Gnade uns erwiesen worden ist.  Wie lieb uns unsere Beiden Höchsten haben.

Psalm 36:8, 10+11   (NGÜ)

8 Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade! Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel.

10 Bei dir ist die Quelle allen Lebens, in deinem Licht sehen wir das Licht.

11 Lass deine Gnade für immer bei denen bleiben, die dich kennen, und deine Treue bei denen, die von Herzen aufrichtig sind.
 

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von Armin Slavik 11. Mai 2023
Ausharren durch Glaube! Liebe Leser, vom letzten Artikel „Bedeutet der 3. Apokalyptische Reiter die heutige Inflation?“ , kamen sehr oft Fragen wie:. wann kommt denn nun das Ende?....wann beginnt denn die große Drangsal…oder: wann kommt Jesus? Usw. Es scheint eine innere große Angst zu herrschen nach den Corona Jahren und auch eine große Ungeduld, die natürlich verständlich sind. Dennoch ist es wichtig nicht diesen künstlich erzeugten Ängsten sowie neuer Ängste wie Kriege, Erderwärmung, Inflation zu erliegen. Ja wann Jesus kommt, wissen wir Menschen nicht . Selbst wenn die Inflation ein Zeichen wäre, da hatten wir schon wesentlich größere Inflationen, bis hin zur völligen Geldentwertung. Die Inflation ist für mich wie in der Geld- Inflation, es wird immer teurer und schwieriger an die geistig richtige Speise zu kommen. Oder der Preis für das Öl um bis zum Morgen Licht zu haben, wird immer teurer, je später es in der Nacht ist. .- wie in Matthäus 25:1 und folgende über die klugen und törichten Jungfrauen steht: 1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. 2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. 4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. 5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. 8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. 9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. 10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. Jesus kommt nicht bevor sich das erfüllt hat, was in der Bibel recht eindeutig geschrieben steht: 1. Thessalonich 5 1. Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben werde. 2. Denn ihr selbst wisset genau, daß der Tag des Herrn also kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! -dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, gleichwie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. 4. Ihr aber Brüder, seid nicht in Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife; 5. denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsternis. 6. Also laßt uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein. 7. Denn die da schlafen, schlafen des Nachts, und die da trunken sind, sind des Nachts trunken. 8. Wir aber, die von dem Tage sind, laßt uns nüchtern sein, angetan mit dem Brustharnisch des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung der Seligkeit. {O. Errettung} 9. Denn Gott hat uns nicht zum Zorn gesetzt, sondern zur Erlangung der Seligkeit {O. Errettung} durch unseren Herrn Jesus Christus, 10. der für uns gestorben ist, auf daß wir, sei es daß wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben. Erstens ist es gemäß Vers 1 nicht nötig, dass den Brüdern etwas über Zeitpunkte geschrieben wird, somit steht das auch nicht klar in der Bibel. Zweitens muss gemäß Vers 3 „Friede und Sicherheit“ ausgerufen werden. Dies ist sicher noch nicht geschehen, wir wissen nicht einmal, wer „Friede und Sicherheit“ ausrufen muss. Die Nationen mit der UN, die Zeugen Jehovas, oder Beide oder sogar die anderen großen Religionen? Alles Spekulationen. Momentan sind wir weit weg von einem Status „Friede und Sicherheit“. Wenn das plötzliche Verderben derjenigen, die in Vers 3 gemeint sind, der Anfang des Kommens Jesus sein sollte, dann müsste „Friede und Sicherheit“ bei denen ausgerufen werden die „die göttliche Wahrheit“ in Ihren Augen in Anspruch nehmen und denken das allein „Sie“ diese besitzen, denn das Gericht wird beim Hause Gottes anfangen: 1. Petrus 4 17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen! {O. glauben} 18. Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen? Das Haus Gottes selbst sind nicht die Zeugen Jehovas, denn sie haben das Haus Gottes verlassen, sondern die Gläubigen im Allgemeinen. Denn Petrus schreibt: „wenn aber zuerst bei uns“…„was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!“ Wer gehorcht dem Evangelium? Wer hat im vergangenen Abendmahl von den Symbolen genommen? Zeugen Jehovas?.-die Mehrheit verschmähen die Symbole, die aber Jesu uns gebot. Somit gehorchen sie Jesu Worte nicht wie es in Johannes 6:53+58-59: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.… 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 59 Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte. Noch schlimmer Matthäus 23:13 sagt: »Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Heuchler! Ihr versperrt anderen den Zugang zu Gottes himmlischem Reich. Denn ihr selbst geht nicht hinein, und die hineinwollen, hindert ihr auch noch daran. Darüber könnte man auch einen ganzen Artikel schreiben. Dennoch sind zuerst die Gläubigen im Gericht, nämlich ob wir am Glauben festhalten und ausharren . Auch wir Gläubigen werden auf eine harte Probe gestellt, denn sonst hätte Petrus nicht geschrieben: „ Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?“ Das bedeutet nach meinem Verständnis, egal was wir uns ausdenken, wann Jesus kommen könnte, er kommt später, aber er kommt. Uns bleibt nur Glaube, Liebe und Hoffnung die uns geduldig ausharren lassen. In diesem Sinne lieber Leser bleib standhaft. Autor N.S. Gedanken von A.S.
von Armin Slavik 1. April 2023
Des Todes Christi gedenken Liebe Brüder und Freunde; wie jedes Jahr gedenken wir natürlich auch in diesem Jahr des Todes Jesu Christi. Das Gedächtnismahl ist für viele Christen die wichtigste Feier im Jahr, und Millionen Menschen kommen an diesem Tag zusammen, um des Todes Christi zu gedenken, allerdings zum größten Teil nur als Beobachter, um der Ansprache und dem herumreichen der Symbole aufmerksam zu folgen. Wenn man den Ansprachen aufmerksam zuhört entsteht oft der Eindruck, das diese Feier zum Gedenken an den Tod Jesu in erster Linie dazu gebraucht wird uns "Beobachter" dieser Feier zu motivieren, aus Dankbarkeit für das Loskaufsopfer Jesu immer mehr Einsatz und Leistung im Predigtdienst zu bringen. Hinzu kommt, dass es in den Ansprachen in der Regel mehr um die gesalbten Überrestglieder geht als viel um das Gedenken an das, was Jehova Gott durch Jesus Christus für uns getan hat. Der Artikel im WT v. 15.1.2012, den wir eine Woche vor dem Gedächtnismahl besprechen durften verfolgte genau dieses Ziel; die angeblich wichtige Rolle der jetzt noch auf Erden lebenden Gesalbten, spricht die Glieder der l. Körperschaft, zu manifestieren. Zitat S. 30. Abs. 19 sinngemäß: "Durch das Opfer Christie und der Symbole werden wir an die wichtige Aufgabe erinnert, die eine königliche Priesterschaft zum Nutzen der Menschen ausübt. Dafür sollten alle Anwesenden Dankbarkeit empfinden." In dem ganzen Artikel ging es weniger um Jesus Christus als vielmehr um die "königliche Priesterschaft" S. 30 Abs. 17 "Die "königliche Priesterschaft wird die Menschheit während der 1000 Jahre zur Vollkommenheit geführt haben." Wo bleibt das Opfer Jesu? Zitat S. 29 Abs. 14, sinngemäß: "Schon heute wirken die Gesalbten hier auf Erden, sprich natürlich die "l. Körperschaft" als Mittler zwischen Gott und den Menschen, indem sie für geistige Speise Sorgen." Als biblischer Beweis muss wieder Matth. 24:45 herhalten. Wir können sicher sein, das auch in diesem Jahr die Gedächtnismahlansprache in die gleiche Richtung geht. Es wird zwar auch die Liebe Gottes und das Loskaufsopfer angesprochen, doch sehr schnell dreht sich alles nur noch um die Geistgezeugten und Auserwählten, oder 144000 Mitregenten und um die Frage; wer darf von den Symbolen nehmen und wer nicht, u.s.w. Der wirkliche Sinn des Opfers Jesu wird in der Regel nur pauschal und am Rande erwähnt, ohne Tiefgang und Emotionen. Deshalb möchten wir uns heute wirklich nur mit dem befassen, was Jehova Gott durch Jesus Christus für alle Menschen getan hat. Die Fragen; "Wer sind die "Geistgezeugten" oder "Auserwählten"? Ist die in der Offenbarung genannte Zahl der 144000 buchstäblich oder symbolisch zu verstehen. Gibt es heute noch einen Überrest der 144000, und welche Aufgabe werden die Auserwählten im Himmel erfüllen oder "befinden sich die Glieder der großen Volksmenge vor dem Thron im Himmel oder hier auf der Erde?" möchten wir heute nicht besonders erörtern. Wir wissen, dass es zu diesen Fragen viele unterschiedliche Glaubensüberzeugung gibt, und es ist nicht leicht eine allgemein verbindliche Antwort auf diese Fragen zu geben. Wir haben nur die Möglichkeit an Hand des geschrieben Wort Gottes die Antworten auf diese Fragen zu suchen, und so kann es sein, das der eine oder andere für sich in Bezug auf himmlische oder irdische Hoffnung, zu einer Überzeugung gelangt die von der des anderen abweicht. Aber wir dürfen und möchten nicht über die persönliche Hoffnung des Einzelnen urteilen. Die Entscheidung ob ich von den Symbolen nehme oder nicht ist eine Entscheidung die jeder Einzelne für sich treffen muss. Tatsache ist, dass auch gemäß unserer offiziellen Lehrmeinung viele dieser Fragen neue Antworten braucht. Auf Grund der tatsächlichen Entwicklungen die sich in den letzten Jahren abzeichnen, ist einiges neu zu hinterfragen, denn nach unserer offiziellen Lehrmeinung dürfte es zum Beispiel schon längst keine "Überrestglieder" mehr geben, und damit auch keine Personen, die von den Symbolen anlässlich des Gedächtnismahls nehmen. Die neusten Zahlen zeigen aber wieder einmal, das die Zahl derjenigen die von den Symbolen nehmen immer größer wird. Wie gesagt, wir möchten uns deshalb an diesem besonderen Tag mit den wirklichen für uns glaubensstärkenden Hintergründen des Gedächtnismahls befassen. Das Abendmahl des Herrn wird passender Weise als "Gedächtnismahl" bezeichnet. Warum? In Luk. 22:19 steht "Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Und auch Paulus spricht in ähnlicher Weise von einem Mahl zum Gedächtnis: "Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!" 1. Kor. 11:24 Das Abendmahl ist demnach als ein buchstäbliches Mahl zu sehen, das Jesus Christus einsetzte, zur Erinnerung oder zum Gedenken an seinen Tod. Lesen wir nochmal Lukas 22:19 aus der H.f.a. "Er dankte Gott dafür, teilte es und gab es ihnen mit den Worten: "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder, und denkt daran, was ich für euch getan habe, …" Wenn auch Jesus das Gedächtnismahl wahrscheinlich in erster Linie für seine Jünger und die Gesalbten einsetzte und sie direkt ansprach und den neue Bund mit ihnen schloss, so wäre es falsch anzunehmen, dass das Blut Jesu nur für die Gesalbten vergossen wurde. In Mark. 14:14-16 lesen wir: "Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird". Wie verstanden die ersten Christen, wie verstand Jesus selbst das Gedächtnismahl? Für die ersten Christen war der Tod Jesu ein göttliches Geschenk an alle Menschen. Für alle an Christus glaubenden Menschen kann es nur glaubensstärkend sein sich Gedanken darüber zu machen was Gott in seiner Liebe in Verbindung mit seinem Sohn für uns getan hat. Doch die Gedanken, die wir uns an seinem Todestag zur Erinnerung machen, können nur menschliche Gedanken sein. Es ist für uns Menschen wahrscheinlich nicht möglich die Größe der Tat Gottes zu verstehen und vollständig zu erfassen. In der Tat, der Tod und die Auferstehung Jesu Christi sind zwar göttliche Ereignisse, aber bei den theologischen Deutungen dieser Ereignisse können wir wahrscheinlich nur menschliche Antworten geben. Diese Antworten sind menschlich, und darum können sie hinterfragt werden. Und da wir immer dazu neigen werden menschliche Antworten zu geben sollten wir versuchen unsere Antworten im Lichte der Bibel zu finden. Das göttliche Geheimnis vom Tod und der Auferstehung Jesu bleibt, aber die Vorstellungen vom stellvertretenden Opfer für unsere Sünden ist vielen Menschen fremd geworden. Diese Fremdheit lässt sich nicht dadurch überbrücken, dass die alten Antworten einfach wiederholt werden. Welche Erkenntnisse erlangen wir durch den Tod Jesu? Durch den Tod Jesu sollten und können wir verstehen, das unseren Schöpfer Jehova Gott die Liebe zum Menschen höher erachtet als den Respekt vor religiösen Gesetzen, gesellschaftlichen Normen oder organisatorischen Zwängen. Durch sein Leben als auch durch seinen Tod, wird uns vor Augen geführt wie Gott ist. Jesus suchte Menschen zu verstehen, er fühlte mit ihnen, wo andere verurteilen wollte er heilen, wo andere verletzen baute er auf. Auch in dieser Hinsicht spiegelte er das Wesen seines Vaters wieder. Warum kam Jesus auf die Erde und warum musste er sterben? Als die Engel den Hirten auf dem Felde die Geburt Jesu ankündigten sprachen sie von einer "guten Botschaft" für alle Menschen die "guten Willens sind". Wer ist ein Mensch guten Willens? Diese Menschen "guten Willens" sind Menschen, die ihren sündhaften Zustand erkennen und bereuen, indem sie Umdenken. Umdenken bedeutet, die Gesetze Gottes als Gut anzuerkennen, unabhängig davon ob sie in der Lage sind all das zu erfüllen, was sie als gut und richtig akzeptieren. Für Gott ist " Reue" und der "Gute Wille" die Grundlage der Vergebung. Das mag für viele als Widerspruch erscheinen, aber genau diesen Widerspruch erlebte der Apostel Paulus an sich selbst. Paulus sagt von sich gemäß Röm. 7:7 – 25 : "Ich weiß das der Mensch von Natur aus nicht gut ist. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch bemühe. (Reue im Sinne von Unterlassen einer Sünde kann demnach nicht gelingen) Weiter sagt er: "Ich will zwar immer wieder Gutes tun, doch das schlechte vollbringe ich. Ich verabscheue das Böse, tue es aber dennoch. Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar, dass es die Sünde in mir ist, die mich zu allem Bösen verführt. … Bin ich mir also bewusst, dass ich falsch handle, dann gebe ich zu, das Gottes Gesetz gut ist. Das sich Bewusst werden der eigenen Sündhaftigkeit ist also der erste Weg zur Reue und dem Willen es besser zu machen. Man wird zu einem Menschen guten Willens. Im Wachtturm vom 15. Juni 2011 S. 8 lesen wir bemerkenswerter Weise unter dem Unterthema: "Einsehen, das man sündhaft ist", Zitat: "Jemand kann erst dann lebensrettenden Glauben entwickeln, wenn er sich bewusst ist, das er sündhaft ist, ....... doch die meisten Menschen heute können mit dieser Aussage nichts anfangen. Zitat Ende Wer sich seiner Sünden nicht bewusst ist sieht für sich auch keinen Grund zu bereuen. Das Wort "Reue" hat in den christlichen Schriften den Sinn von "Umdenken". Das meinte Jesus auch, als er von " Reue " sprach, ein Umdenken, das bedeutet "erkennen", das man ein Sünder ist und der Erlösung bedarf. Paulus argumentiert weiter: "Das aber bedeutet: Nicht ich selbst tue das Böse, sondern die Sünde, die in mir wohnt, treibt mich dazu. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen, dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz. Dieser Widerspruch zwischen meiner Einsicht und meinem Handeln beweist, daß ich ein Gefangener der Sünde bin. Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich (uns) jemals aus dieser Gefangenschaft befreien?" und er schließt seine Argumentation mit den Worten: "Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus sind wir bereits befreit"! H.f.a., oder "er (Jesus Christus) hat es getan" G.N. oder "Gott durch Jesus Christus hat uns befreit" Konkordantes N.T. Wir alle sind gefangene der Sünde, und können uns nicht selbst befreien, auch nicht durch gottgefällige Werke, dieser Tatsache sollten wir uns besonders auch heute bewusst sein. Jeder von uns wird für sich erkennen müssen, dass er dem göttlichen Gesetz nicht entsprechen kann, und deshalb kann kein Mensch durch Werke gerettet werden. Und auch die Werke der Barmherzigkeit, von denen der Apostel Jakobus spricht, bewirken keine Befreiung von Sünde und Tod, sie sind lediglich ein Ausdruck der Wahrhaftigkeit unseres Glaubens. Ein Glaube ohne diese Werke der Barmherzigkeit ist Tod, sagt der Jünger Jakobus, und ein toter Glaube an das Opfer Jesu Christi vermag uns nicht befreien, aber die Werke der Barmherzigkeit ohne Glaube ebenfalls nicht. Was ist "Sünde"? In diesen Tagen, wo wir des Todes Jesu gedenken, werden wir daran erinnert das wir alle der Sünde verfallen sind. Doch was verstehen wir unter dem Begriff Sünde und was ist "Sünde"? Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter "Sünde" ein Handeln gegen Gott. "Sünde ist ein Mangel, eine Neigung oder eine Handlung, die dem Gesetz Gottes widerstreitet; Gott beleidigt, von ihm verdammt wird, und seinen Zorn nach sich zieht wenn ihr keine Vergebung zuteil wird. In dieser Definition werden Mangel und Neigung erwähnt. Dieser Mangel und diese Neigung des Menschen zur Sünde sind in der Erbsünde als Urübel begründet. Die Handlungen die daraus resultieren umfassen alle inneren und äußeren Handlungen unseres Tuns, das dem Gesetz Gottes widerstreitet. Durch unsere Handlungen der Sünde sind wir vor Gott verdammt. "Verflucht sei, wer nicht alle Worte dieses Gesetzes erfüllt, dass er danach tue! Und alles Volk soll sagen: Amen." - so sei es- 5. Mose 27:26 Sünde meint also den von Gott verfluchten Ungehorsam. Darunter ist nicht nur die konkrete Tat zu verstehen, wie Lügen, Stehlen, Ehebruch u.s.w., sondern die gesamte gegen Gott gerichtete menschliche Natur als Folge der Ursünde ist vor Gott verflucht. Die Ursünde besteht in dem Fehlen der ursprünglichen Gerechtigkeit, die dem Menschen inne wohnen muss. Alle Menschen bedürfen der Erlösung von Sünde und Tod. Auch wir als Nichtjuden werden in unserer Sünde umkommen, wenn wir Christus nicht suchen: "Ihr werdet mich dann verzweifelt suchen, sagte Jesus zu den Juden, aber ihr werdet in euren Sünden umkommen." Joh. 8:21 Jesus Christus brachte immer wieder zum Ausdruck, dass er sein Leben nicht nur für das Volk der Juden dahin gab, sondern auch zum Nutzen aller Menschen. In Johannes 11:50-52 sprach Kaiphas ungewollt eine wahre Prophezeiung in Verbindung mit dem Tod Jesu aus: "Seht ihr nicht, dass es euer Vorteil ist, wenn einer für alle stirbt und nicht das ganze Volk vernichtet wird? Das sagte er aber nicht aus sich selbst, sondern als der Oberste Priester in jenem Jahr sprach er aus prophetischer Eingebung, und so sagte er voraus, dass Jesus für das jüdische Volk sterben werde – und nicht nur für das jüdische Volk, sondern auch, um die in aller Welt verstreut lebenden Kinder Gottes zusammenzuführen. Für die Jünger Jesu war der schändliche Tod ihres Lehrers eine Katastrophe, der Zusammenbruch ihrer Hoffnungen, die sie mit dem Propheten Jesus verbunden hatten. Welche Erwartungen sie hatten, geht aus ihrer Äußerung hervor, als sie dem auferstanden Jesus begegneten. "Was ist denn geschehen?", wollte Jesus wissen. "Hast du etwa nichts von Jesus gehört, dem Mann aus Nazareth?", antworteten die Jünger. "Er war ein Prophet, den Gott geschickt hatte. Jeder im Volk konnte das an seinen Worten und Taten erkennen. Aber unsere Hohepriester und die führenden Männer des Volkes haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet. Dabei hatten wir gehofft, dass er der von Gott versprochene Retter ist, der Israel befreit Lukas 24:19-21 Die Jünger hatten Jesus sehr wohl als Retter ihres Volkes erwartet und ihn auch als solchen erkannt. Doch das gerade sein Tod zur Rettung ihres Volkes dienen sollte und konnte, diese Erkenntnis war ihnen noch verwehrt, obwohl die Propheten ausführliche Hinweise enthielten. Dann aber, wenige Tage nach dem Tod Jesu geschah etwas, das die enttäuschten und ratlosen Jünger in entschiedene und begeisterte Bekenner seiner Auferstehung verwandelte: Sie hatten außerordentliche Erfahrungen gemacht, die sie als Begegnungen mit dem Gekreuzigten(Gepfählten) beschrieben, und sie kamen so zu der festen Überzeugung, dass Jesus in neuer Weise lebe, ja sogar an der Göttlichkeit Gottes Anteil habe "Gott hat ihn ... an seine rechte Seite erhoben, so lesen wir in Apostelgeschichte 5:31: "Der Gott unserer Vorfahren hat Jesus, den ihr getötet habt, von den Toten auferweckt. Gott hat ihn durch seine Macht zum Herrscher und Retter erhoben, damit das Volk Israel zu Gott umkehren kann und ihm seine Sünden vergeben werden. Auch hier wird deutlich, das Petrus und die Jünger Jesus in erster Linie als Retter des Volkes der Juden ansahen "damit das Volk Israel zu Gott umkehren kann und ihm seine Sünden vergeben werden. Durch diese Erfahrung und die daraus erwachsene Überzeugung erschien den Jüngern auch der Tod Jesu in völlig neuem Licht. Dieser Tod konnte kein blindes Schicksal sein, er musste einen verborgenen tiefen Sinn im Vorhaben der Rettungsvorkehrung Gottes haben, und dieser Sinn musste sich aus den heiligen Schriften Israels erkennen lassen die sich dann durch Jesu Tod und Auferstehung erfüllt hatten. So wurde das "Alte Testament" mit neuen Augen auf Christus hin verstanden. Deshalb konnte Petrus nun sein Volk auffordern: "Jetzt aber kehrt um und wendet euch Gott zu, damit er euch die Sünden vergibt. Dann wird auch die Zeit kommen, in der Gott sich euch freundlich zuwendet. Er wird euch Jesus senden, den Retter, den er für euch bestimmt hat. Jetzt herrscht Jesus unsichtbar im Himmel, aber die Zeit wird kommen, in der alles neu wird. Davon hat Gott schon immer durch seine auserwählten Propheten gesprochen. Bereits Mose hat gesagt: 'Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, zu euch senden, einen Mann aus eurem Volk. Ihr sollt alles befolgen, was er euch sagt. Ebenso haben Samuel und alle Propheten nach ihm diese Tage angekündigt. Was diese Männer gesagt haben, gilt auch für euch. Ihr habt Anteil an dem Bund, den Gott mit euren Vorfahren geschlossen hat. Denn Gott sprach zu Abraham: 'Durch deine Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden" Apostelgeschichte 3:18-21 Und auch der Apostel Paulus wies in 1 Korinther 15:3 auf die Prophetischen Schriften hin, die sich in Christus erfüllt haben wenn wir lesen: "Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift; "Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist. Den Jüngern und ersten Christen boten sich im Alten Testament viele Anknüpfungspunkte für das Verstehen des Todes Jesu an. Am schlüssigsten aber erschien den ersten Christen das Verständnis des Todes Jesu als stellvertretendes Sühneopfer zum Heil aller Menschen. Diese Interpretation nimmt im Neuen Testament eine geradezu beherrschende Stellung ein. Dafür gibt es im Alten Testament zwei verschiedene Bezugspunkte, zum Beispiel die Gewissheit von der sühnenden Kraft eines Opfers, das der Prophet Jeremia in Bezug auf Jesus Christus vorhersagte. Im Jeremia, dem 53. Kapitel lesen wir über das Opfer Jesu: "Er wurde verabscheut, und auch wir verachteten ihn. Doch unsere Krankheit, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen, er lud sie auf sich. Wir dachten, er wäre von Gott gestraft, von ihm geschlagen und niedergebeugt. Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält. Für unseren Frieden mit Gott ertrug er den Schmerz, und wir sind durch seine Striemen geheilt. Wie Schafe hatten wir uns alle verirrt; jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihm lud Jahwe unsere ganze Schuld auf. Er wurde misshandelt, doch er, er beugte sich und machte seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, das vor den Scherern verstummt, so ertrug er alles ohne Widerspruch. Durch Bedrückung und Gericht wurde er dahingerafft, doch wer von seinen Zeitgenossen dachte darüber nach? Man hat sein Leben auf der Erde ausgelöscht. Die Strafe für die Schuld meines Volkes traf ihn. Bei Gottlosen sollte er liegen im Tod, doch ins Steingrab eines Reichen kam er, weil er kein Unrecht beging und kein unwahres Wort aus seinem Mund kam. Doch Jahwe wollte ihn zerschlagen. Er war es, der ihn leiden ließ. Und wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Leben und Nachkommen haben. Durch ihn gelingt der Plan Jahwes. Nach seiner Seelenqual sieht er das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Durch seine Erkenntnis wird mein Diener, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit bringen; und ihre Vergehen lädt er auf sich. Darum teile ich die Vielen ihm zu, und die Starken werden seine Beute sein, weil er sein Leben dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Verbrecher rechnen ließ. Dabei war er es doch, der die Sünden der Vielen trug. Alle diese vom Propheten Jeremia vorhergesagten Einzelheiten zum Tod Jesu erfüllten sich vor den Augen des jüdischen Volkes, aber nur die Jünger Jesu und später auch alle Christen verstanden, dass der Tod Jesu das eigentliche, wahre, endgültige Sühnopfer war, und die Opfer des alten Bundes zum Abschluss brachte und eine ewige, nicht mehr überbietbare Versöhnung mit Gott bewirkt. Besonders der Apostel Paulus hat in seinem Hebräerbrief diesen Gedanken breit ausgeführt; Jesus ist der Hohepriester, der sich selbst darbringt, und das "Ein-für-Allemal" Wir lesen in Hebräer 9:13-16 Schon nach den Regeln des alten Bundes wurde jeder, der nach den religiösen Vorschriften unrein geworden war, wieder äußerlich rein, wenn er mit dem Blut von Böcken und Stieren oder mit der Asche einer geopferten Kuh besprengt wurde. Wie viel mehr wird das Blut Jesu Christi uns innerlich erneuern und von unseren Sünden reinwaschen!1 Erfüllt von Gottes ewigem Geist, hat er sich selbst für uns als fehlerloses Opfer Gott dargebracht. Darum sind unsere Sünden vergeben, die letztlich nur zum Tod führen, und unser Gewissen ist gereinigt. Jetzt sind wir frei, dem lebendigen Gott zu dienen" Für uns ist es an diesem Tag wichtig, die Sühnewirkung des Todes Jesu nicht mit dem allgemein gängigen Verständnis von Sühne und Opfer gleichzusetzen. Schon das sogenannte Alte Testament und erst recht das Neue Testament legt größten Wert darauf, dass es nicht darum geht, einen zornigen Gott durch Opfer und Sühneleistungen zu besänftigen, sondern dass umgekehrt alle Versöhnungsinitiative von Gott ausgeht. Nicht Gott muss gnädig gestimmt werden, vielmehr ist er es, der den Menschen aus freier Gnade Versöhnung anbietet, ja sie geradezu um Versöhnung mit sich bittet. "Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. 2 Korinther 5:17-21 Die Versöhnung mit Gott aus freier Gnade für alle Menschen wird im alten Testament durch die Bereitschaft Abrahams veranschaulicht, seinen einzigen durch ein Wunder geschenkten Sohn Isaak auf das Geheiß seines Gottes hin zu opfern. Durch diese Bereitschaft Abrahams wird uns Menschen bergreiflich gemacht, was Gott in Verbindung mit seinem Sohn für uns getan hat. In seiner Gottesfurcht war Abraham bereit, Gott das Teuerste und Kostbarste zu opfern. Sein Gott aber hielt ihn davor zurück. Genau hier setzt eine besondere Botschaft für uns ein, und zwar; dass Gott das Liebste und Kostbarste des Menschen nicht fordert; die Bereitschaft des Menschen, es ihm zu geben, diese Bereitschaft genügt ihm bereits. Diese Bereitschaft Abrahams wird gleichzeitig zu einem Zeugnis der Liebe Gottes zum Menschen. Warum also das Gebot Gottes an Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern? Paulus erklärte in 1. Korinther 10:11 "Dies widerfuhr ihm als ein "Vorbild" für uns. Gott wies Abraham an, einem Sinnbild gemäß zu handeln für etwas, das Jahrhunderte später erfüllt werden sollte – das Opfer Christi. Christus ist das Lamm, "das geschlachtet ist" heißt es in Offenbarung 13:8 Gottes Vorhaben zur Erlösung der Menschheit existierte lange vor dem Ereignis am Berg Morija. Die ganze Menschheit sollte die Möglichkeit haben durch Abrahams Samen gesegnet zu werden. Abraham entschied sich zum Gehorsam aufgrund seines Glaubens an Gottes Verheißungen. Ja, für diese Verheißung war Abraham bereit das liebste was er besaß zu opfern. Abraham war überzeugt davon, das der von Gott verlangte Opfertod seines Sohnes Isaak mit der Verheisung zu tun haben muß: Denn Gott sprach zu Abraham: 'Durch deine Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden" Apostelgeschichte 3:18 Demnach können wir davon ausgehen, das auch Abraham zu dem bereit war, was Gott selbst einmal zum Segen der Menschen tun würde; und zwar seinen einzig gezeugten Sohn zu opfern. In dieser Bereitschaft Abrahams zeigt sich das Bild Gottes; - seine grenzenlose Liebe zu den Menschen-. Indem Abraham glaubte und handelte – indem er seinen lebendigen Glauben demonstrierte – wurde er zum Vater aller Gläubigen, und er hat vorausgesehen, dass Jehova Gott Menschen durch den Glauben gerecht macht. "In dir sollen alle gesegnet werden", lautete die Verheißung, und durch Jesus Christus wird sich diese Verheißung erfüllen. Abraham wird im Stammbaum Jesu aufgeführt und erscheint darüber hinaus an vielen Stellen als Vorbild und "Vater des Glaubens" Im Römerbrief wird Abraham zum Gegenstand einer der wesentlichen Lehren des Paulus. Danach seien Abraham die göttlichen Verheißungen nicht wegen seiner "Gesetzeswerke", sondern durch "Glaubensgerechtigkeit" zuteil geworden. "Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden. "Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist" Römer 4:18 Dieser bedingungsloser Glaube und die Bereitschaft seinen Sohn für die Verheißung Gottes zum Segen der Menschheit zu opfern führte dazu, dass Jehova Gotte ihn als seinen Freund bezeichnet, eine Ehre, die kein Mensch beanspruchen kann und sollte. Die Worte Jesu beim Abendmahl – verstärkt durch die Geste des Brechens und Austeilens des Brotes – wollen zum Ausdruck bringen, dass er sein Sterben, so wie sein Leben, als Dienst an den Menschen, ja für alle Menschen verstanden hat: "Ich für euch" sagte er als er das Brot brach und den Wein trank. Er hat sein Leiden und Sterben als stellvertretendes Sühneleiden für die "vielen", womit zunächst wohl nur das sich verweigernde Israel gemeint war, bejaht und angenommen. Doch Jesus sagte immer wieder, dass er nicht nur für die Schafe Israel gestorben ist. "Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird "eine" Herde und "ein" Hirte werden Johannes 10:16 Jesus ließ sich von seinem Vater für alle Menschen in Dienst nehmen, indem er sein Sterben zum Zeugnis der grenzenlosen Liebe Gottes werden ließ, zur Manifestation von Gottes Vergebungsbereitschaft auch gegenüber denen, die weder Gott noch Jesus kannten, aber Glauben bekunden. Paulus sagt in Römer 3:21-30: Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz offenbar gemacht worden, .... ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für Alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied, alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerecht gesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt,..... um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerecht spricht, der an Jesus glaubt. Wo ist also das Rühmen?..... ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen. Durch Jesus alleine findet die grundlegende und dauerhafte Versöhnung mit Gott statt, und zwar – dieser Gedanke drängte sich mehr und mehr auf, je deutlicher man erkannte, dass die Bedeutung dieses Jesus die Grenzen Israels sprengt und universal ist – Versöhnung nicht nur für Israel, sondern für alle Menschen. An diesen grenzenlosen Liebesbeweis Gottes und seines Sohnes möchten wir heute erinnert sein. Alle Versöhnung, alles Heil geht von Gott aus: "Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Grundlage gelegt, um die Welt mit sich zu versöhnen.
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von Andy Nightingale 3. Juli 2026
„Du bist schon frei“ (Gedicht von Andy Nightingale) Du musst nicht knien, du musst nicht flehn, kein Opfer bringt dir Gottes Segen. Er sieht dich an – ganz ohne Schein, und spricht: „Du darfst einfach leben!“ Die Ketten, die du trägst, sind schwer, doch nicht aus Eisen, nicht aus Stein. Sie sind aus alten Worten her, die flüstern: „Du bist nicht mehr rein.“ Doch hör genau hin, still und sacht, der Wind erzählt von Gottes Macht: „Er liebt dich mehr, als du je weißt, weil du sein Kind auf ewig heißt.“ Leg ab die Last, die dir die Welt als Pflicht und Schuld ins Herz gestellt. Du bist nicht schlecht – du bist geliebt, weit mehr, als deine Angst dir gibt. Steh auf, geh deinen Lebensweg, ohne Angst, ohne Reu. Denn wer in Liebe lebt und singt, der ist schon frei – ganz ohne Scheu. Und wenn der Tag dir dunkel scheint, und Hoffnung leise von dir weicht, dann trägt dich Jesu treue Hand, bis neues Licht dein Herz erreicht. Sein Kreuz erzählt: Du bist geliebt, kein Weg ist ihm für dich zu weit. Er ruft dich sanft bei deinem Namen und geht mit dir durch jede Zeit.  Drum geh im Frieden Schritt für Schritt, denn Jesus geht beständig mit. Sein Herz ist offen, stark und weit, es trägt dich durch die Dunkelheit.
von A.Nightingale 7. Juni 2026
Von Elohim zu Jehova * Die Entwicklung des Gottesbildes von der Genesis bis zum Neuen Testament Auszug aus dem Buch „Jehova der Möchtegern Gott“ Jehova ist ein Konstrukt aus dem Tetragramm YHWH* Einleitung In den Tiefen der alten Schriften finden wir nicht nur Geschichten, sondern auch Spuren einer faszinierenden Entwicklung – der Entwicklung eines Gottesbildes, das sich über Jahrtausende geformt, verändert und entfaltet hat. Von der majestätischen Schöpfung im ersten Kapitel der Genesis bis zur liebevollen Vaterfigur im Neuen Testament spannt sich ein Bogen, der die menschliche Suche nach dem Göttlichen widerspiegelt. Dieser Vortrag lädt Sie ein, mit detektivischem Blick und offenem Geist diese Entwicklung zu erkunden. Wir werden die Texte nicht nur lesen, sondern sie hinterfragen, Widersprüche entdecken und mit Erkenntnissen aus der modernen Forschung verbinden. Dabei begegnen wir Figuren wie Elohim , dem universellen Schöpfer, und Jehova , einem Gott mit menschlichen Zügen, der als Demiurg*(*Erklärung siehe 2.1) interpretiert werden kann. Schließlich führt uns die Reise zu Jesus und seiner revolutionären Gottesvorstellung. Unser Ziel ist es, die Schichten der Überlieferungen zu durchdringen und ein tieferes Verständnis davon zu gewinnen, wie sich das Bild Gottes in der Bibel entfaltet – eine Geschichte, die zugleich eine Geschichte der Menschheit ist. Kapitel 1: Die Schöpfung in der Genesis – Zwei Welten, zwei Götter Die Genesis, das erste Buch der Bibel, eröffnet mit einer kraftvollen Aussage: „Im Anfang schuf Gott (hebräisch Elohim) Himmel und Erde.“ (Genesis 1,1) Hier begegnet uns Elohim , ein Name, der zwar im Plural steht, aber oft als Singular für den höchsten Gott verwendet wird. Elohim ist der Schöpfer der Welt, der in sieben Tagen das Universum formt. Licht und Dunkelheit, Himmel und Erde, Pflanzen und Tiere entstehen auf seine göttliche Anordnung hin. Am Ende des sechsten Tages blickt Elohim auf sein Werk und sieht, dass es „sehr gut“ ist. Die Schöpfung ist vollkommen, harmonisch und frei von Leid. Doch schon im nächsten Kapitel verändert sich die Perspektive. Plötzlich tritt ein neuer Gott auf die Bühne: Jehova , oft übersetzt als „der HERR“. Die Erzählung wechselt in Ton und Stil. Jehova formt den Menschen nicht aus dem Nichts, sondern aus Erde vom Ackerboden. Er haucht ihm den Lebensodem ein, setzt ihn in einen Garten, gibt Gebote und warnt vor dem Verzehr einer verbotenen Frucht. Die Welt wird persönlicher, menschlicher – aber auch komplizierter. Hier beginnt die sogenannte „zweite Schöpfung“, in der Jehova als Gott der Gebote, Strafen und menschlichen Schwächen erscheint. Die Unschuld weicht der Scham , die Freiheit der Angst . Adam und Eva erkennen ihre Nacktheit, fühlen sich plötzlich beschämt, obwohl sie zuvor ohne Kleidung und ohne Scham lebten. Jehova kleidet sie in Felle – ein merkwürdiger Akt, der mehr über den Charakter dieses Gottes verrät, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Diese zwei Schöpfungsberichte stehen in einem spannenden Verhältnis zueinander. Während Elohim die Welt als „sehr gut“ erschafft , bringt Jehova eine Welt des Konflikts, der Strafe und der Begrenzung hervor. Die Frage, die sich stellt, lautet: Sind das zwei unterschiedliche Gottesvorstellungen, die hier nebeneinander existieren? Und wenn ja, was sagt uns das über das Gottesbild in der Bibel? Feststellungen von Kapitel 1: Elohim erschafft eine perfekte, harmonische Welt. Jehova bringt eine menschlichere, aber auch fehlerbehaftete Welt hervor. Die beiden Schöpfungsberichte spiegeln unterschiedliche theologische und kulturelle Perspektiven wider. Die „zweite Schöpfung“ führt zu Fragen über die Natur und den Charakter von Jehova. Kapitel 2: Jehova – Der Demiurg und Mondgott in Geschichte und Mythos Nachdem wir im ersten Kapitel die zwei unterschiedlichen Schöpfungsberichte der Genesis kennengelernt haben, widmen wir uns nun dem Charakter von Jehova, dem Gott, der in der zweiten Schöpfungsgeschichte auftritt. Seine Eigenschaften, Handlungen und die kulturellen Hintergründe werfen ein neues Licht auf das Gottesbild der Bibel. 2.1 Jehova als Demiurg – Der „Schöpfer“ der materiellen Welt!? In den gnostischen Schriften, insbesondere den Nag-Hammadi-Texten, wird der Begriff Demiurg verwendet, um ein Wesen zu beschreiben, das die materielle Welt erschafft, jedoch nicht der höchste Gott ist. Der Demiurg ist ein begrenztes, manchmal sogar fehlgeleitetes Wesen, das sich fälschlicherweise als der wahre Gott ausgibt. Viele Forscher sehen in Jehova genau dieses Wesen. Im Alten Testament zeigt sich Jehova als ein Gott mit menschlichen Zügen: eifersüchtig, strafend, manchmal zornig, der Opfer verlangt und Macht über Leben und Tod ausübt. Er schafft die Welt der materiellen Begrenzung, der Gesetze und der Strafen. Diese Sicht passt zu der Rolle des Demiurgen, der in der gnostischen Kosmologie die physische Welt formt, die als unvollkommen und leidvoll verstanden wird. Jehova ist somit nicht der transzendente, allmächtige Gott, sondern ein „Handwerker“ oder „Baumeister“ einer Welt, die nicht die vollkommene göttliche Schöpfung ist, -sondern die auf ihr aufbaut. 2.2 Jehova als Mondgott – Ein Blick in die antike Religionsgeschichte Historisch betrachtet lässt sich Jehova mit dem ägyptischen Mondgott Iah in Verbindung bringen. Der Name „Jehova“ weist phonetische Ähnlichkeiten auf, und der Mond spielte in vielen Kulturen eine zentrale Rolle als Symbol für Zyklen, Geheimnisse und Wandel – Eigenschaften, die auch Jehova zugeschrieben werden. Der Mondkalender, der in der jüdischen Tradition eine wichtige Rolle spielt, steht im Gegensatz zum Sonnenkalender, der eher mit dem universellen Schöpfergott Elohim assoziiert wird . Die Einführung des Mondkalenders durch Jehova kann als ein Symbol für den Wechsel von einer klaren, lichtvollen Ordnung zu einem mysteriösen, zyklischen und kontrollierenden System verstanden werden. In der antiken Welt war der Mond oft mit der Zeit, der Fruchtbarkeit und auch mit geheimnisvollen Kräften verbunden. Jehova als Mondgott spiegelt diese Aspekte wider und verdeutlicht seine Rolle als Gott, der die Menschen in einem System von Zyklen und Opfern hält. 2.3 Opferkult und Kontrolle – Fleischopfer als Machtsymbol Ein weiterer wichtiger Aspekt von Jehovas Wirken ist seine Vorliebe für Fleischopfer. Während in der ersten Schöpfungserzählung von Elohim eine vegane Welt beschrieben wird, in der Pflanzen die Nahrung aller Lebewesen sind, bevorzugt Jehova im Alten Testament Tieropfer. Diese Verschiebung ist nicht nur theologisch bedeutsam, sondern auch ein Ausdruck von Kontrolle. Fleischopfer erfordern Zucht, Schlachtung und Rituale, die Menschen an Priester und Tempel binden. Sie schaffen eine Abhängigkeit von religiösen Institutionen und stärken die Machtstruktur, die Jehova repräsentiert. Das Fleischopfer wird so zu einem Symbol für die materielle Welt, in der Leben und Tod, Schuld und Sühne zentrale Rollen spielen – ein System, das Jehova etabliert hat. Fragen zu Kapitel 2 die jeder sich stellen kann: Warum wird Jehova in der gnostischen Tradition als Demiurg verstanden – ein begrenztes, fehlgeleitetes Wesen, das die materielle Welt erschafft? Historisch lässt sich Jehova mit dem ägyptischen Mondgott Iah verbinden, was seine Rolle als Gott der Zyklen und Geheimnisse unterstreicht. Warum der Zusammenhang zu Ägypten? Die Einführung des Mondkalenders und die Bevorzugung von Fleischopfern sind Ausdruck eines Systems der Kontrolle und Abhängigkeit . Braucht dies ein wahrer allmächtiger Gott? Jehova ist somit ein Gott mit menschlichen Zügen, der sich von dem transzendenten Elohim unterscheidet. Überdenke nochmals die gewaltigen Unterschiede. Kapitel 3: Die gnostische Perspektive – Jehova in den Nag-Hammadi-Schriften Die Nag-Hammadi-Schriften , eine Sammlung frühchristlicher und gnostischer Texte, bieten eine faszinierende alternative Sicht auf die biblischen Erzählungen und insbesondere auf die Figur des Gottes des Alten Testaments, Jehova. Sie helfen uns, das komplexe Bild von Jehova zu vertiefen und seine Rolle in der spirituellen Kosmologie zu verstehen. 3.1 Was ist Gnosis? Der Begriff „Gnosis“ bedeutet „Erkenntnis“ oder „Wissen“ und bezieht sich auf eine religiöse Bewegung, die im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus aufblühte. Die Gnostiker suchten eine tiefere, mystische Erkenntnis der göttlichen Wahrheit, die jenseits der äußeren religiösen Formen lag. Im Zentrum ihrer Lehren stand die Vorstellung, dass die materielle Welt nicht von einem vollkommenen Gott geschaffen wurde, sondern von einem niederen Wesen, dem Demiurgen. Die wahre göttliche Wirklichkeit sei transzendent und geistig, weit entfernt von der fehlerhaften materiellen Welt. 3.2 Der Demiurg in den Nag-Hammadi-Schriften In Texten wie dem „Apokryphon des Johannes“ und der „Hypostase der Archonten“ wird der Demiurg als ein selbstherrliches, unwissendes Wesen beschrieben, das die materielle Welt erschafft und dabei glaubt, der einzige Gott zu sein. Sein Name ist oft Jaldabaoth oder Saklas („der Tor“), und er wird von einer Gruppe von Archonten (niederen Engeln) unterstützt, die die Menschen in Unwissenheit und Gefangenschaft halten. Die Parallelen zu Jehova sind auffällig: Der Demiurg ist eifersüchtig und stolz. Er erschafft die Welt aus Unwissenheit, nicht aus Liebe. Er beansprucht, der einzige Gott zu sein, obwohl es eine höhere göttliche Realität gibt. Er täuscht die Menschen und hält sie von der wahren Erkenntnis fern. 3.3 Die materielle Welt als Gefängnis Für die Gnostiker ist die materielle Welt ein Ort der Gefangenschaft für die göttliche Seele. Die Schöpfung des „Jehova“ ist unvollkommen und leidvoll, und die Aufgabe des spirituellen Suchers ist es, durch Gnosis – die Erkenntnis der wahren göttlichen Welt – die Befreiung zu erlangen. Diese Sichtweise erklärt viele der Widersprüche und Härten im Alten Testament als Ausdruck eines begrenzten, fehlgeleiteten Gottes, der nicht die letzte Wahrheit repräsentiert. 3.4 Die Rolle von Jesus und dem Neuen Testament Im Gegensatz zu Jehova steht für die Gnostiker die wahre göttliche Offenbarung, die durch Jesus vermittelt wird. Jesus wird als derjenige gesehen, der die Menschen durch seine Lehren und sein Opfer von der Macht des pseudo Gottes Jehova befreit und ihnen den Zugang zur wahren göttlichen Wirklichkeit ermöglicht. Das Neue Testament, insbesondere die Briefe und Evangelien, betont die Liebe, Gnade und persönliche Beziehung zu Gott – Aspekte, die im Alten Testament oft zugunsten von Gesetz, Strafe und Opfer zurücktreten. Fakten zum Nachdenken im Kapitel 3: Die Nag-Hammadi-Schriften beschreiben J ehova als Demiurg, ein begrenztes, selbstherrliches Wesen, das die materielle Welt erschuf. Die materielle Welt ist ein Gefängnis für die göttliche Seele, geschaffen aus Unwissenheit und Eifersucht. Die wahre göttliche Realität ist transzendent und geistig, jenseits des Demiurgen. Jesus wird als Befreier von der Macht des Demiurgen dargestellt, der den Zugang zur wahren Erkenntnis ermöglicht. Diese gnostische Perspektive bietet eine tiefgründige Erklärung für die Widersprüche und Härten im Alten Testament. Kapitel 4: Jesus und das Neue Testament – Die Offenbarung des wahren Gottes Nachdem wir die komplexe Rolle von Jehova als Demiurg und die gnostische Sichtweise kennengelernt haben, wenden wir uns nun dem Neuen Testament zu. Hier begegnen wir einer ganz anderen Gottesvorstellung – einer, die Liebe, Gnade und persönliche Beziehung in den Mittelpunkt stellt. 4.1 Das Gottesbild im Neuen Testament Im Neuen Testament wird der Name Jehova nicht verwendet . Stattdessen dominieren Begriffe wie „Vater“ (Abba) , „Gott“ (Theos) und „Herr“ (Kyrios) . Diese Bezeichnungen spiegeln eine tiefere, persönlichere Beziehung zwischen Gott und Mensch wider. Jesus spricht Gott als seinen Vater an und fordert seine Jünger auf, dasselbe zu tun. Diese Vaterbeziehung ist geprägt von Nähe, Liebe und Vergebung – ein deutlicher Bruch mit dem strafenden und distanzierten Bild von Jehova im Alten Testament. 4.2 Jesus als Offenbarer des wahren Gottes Jesus präsentiert sich als derjenige, der die wahre Natur Gottes offenbart. Seine Botschaft ist radikal: Gott ist Liebe (1. Johannes 4,8), und diese Liebe ist für alle Menschen zugänglich, unabhängig von Gesetz und Opfer. Er kritisiert die religiösen Autoritäten seiner Zeit, die das Gesetz des Demiurgen hochhalten, und zeigt stattdessen den Weg zur Befreiung durch Gnade und Vertrauen. 4.3 Die Stunde des Todes – Kein Ruf nach Jehova Ein besonders bemerkenswerter Moment ist Jesu Ausruf am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46) Jesus ruft hier nicht den Namen Jehova aus, sondern verwendet eine Anrufung, die auf eine tiefere, persönliche Beziehung zu Gott hinweist. Dies unterstreicht, dass Jesus nicht den Gott des Alten Testaments als höchste Wirklichkeit ansieht, sondern den transzendenten, liebenden Vater. 4.4 Das Neue Testament als theologische Revolution Die Briefe des Paulus und die Apostelgeschichte zeigen, wie die frühe Gemeinde das Gottesbild Jesu weiterentwickelt hat. Sie betonen die Befreiung von der Knechtschaft des Gesetzes und die Aufnahme in eine neue Gemeinschaft durch den Geist Gottes. Diese Entwicklung markiert eine theologische Revolution, die das alte System Jehovas überwindet und die wahre göttliche Wirklichkeit in den Vordergrund stellt. Plausible Fakten in Kapitel 4: Das Neue Testament verwendet andere Gottesnamen und betont die persönliche Vaterbeziehung. Jesus offenbart Gott als Liebe und fordert eine neue, befreiende Beziehung. Am Kreuz ruft Jesus nicht Jehova, sondern seinen Vater an, was die Distanz zum alten Gottesbild zeigt. Die frühe Kirche entwickelt diese Sicht weiter und stellt die Gnade über das Gesetz. Das Neue Testament steht für eine Befreiung vom System des Demiurgen und die Offenbarung des wahren Gottes. Kapitel 5: Synthese und Schlussfolgerungen – Die Entschlüsselung des biblischen Gottesbildes In den vorangegangenen Kapiteln haben wir eine faszinierende Reise unternommen: Von der perfekten Schöpfung durch Elohim in der Genesis über die Einführung eines begrenzten, kontrollierenden Gottes Jehova als Demiurg bis hin zur revolutionären Gottesvorstellung Jesu und des Neuen Testaments. Nun ist es an der Zeit, die Puzzleteile zusammenzufügen und die großen Linien dieser Entwicklung zu erkennen. Was sagt uns diese Analyse über die biblischen Texte, über die menschliche Suche nach Gott und über die Bedeutung dieser Erkenntnisse für uns heute? 5.1 Die Zweiteilung der Schöpfung: Elohim und Jehova Die Genesis präsentiert uns zwei völlig unterschiedliche Schöpfungsberichte , die nebeneinanderstehen: Elohim (Genesis 1) Jehova (Genesis 2–3) Universeller, transzendenter Schöpfergott. Begrenzter, persönlicher Gott mit menschlichen Zügen. Erschaffung einer perfekten, harmonischen Welt. Erschaffung einer materiellen, leidvollen Welt. Keine Opfer, keine Gesetze, keine Strafe. Einführung von Geboten, Opfern und Strafen. Licht und Ordnung dominieren. Dunkelheit, Geheimnis und Kontrolle prägen. Was bedeutet diese Dualität? Sie spiegelt möglicherweise zwei theologische Strömungen wider, die in der frühen israelitischen Religion existierten: Eine universelle, spirituelle Tradition (Elohim), die an einen transzendenten Gott glaubte. Eine lokale, kultische Tradition (Jehova), die einen Gott der Gesetze, Opfer und Kontrolle verehrte. Die spätere Überlagerung dieser Traditionen führte zu einem monotheistischen System , in dem Jehova als der einzige Gott dargestellt wurde – obwohl seine Eigenschaften eher denen eines Demiurgen entsprechen. 5.2 Jehova– Ein archaisches Gottesbild Die Analyse von Jehovas Eigenschaften und Handlungen zeigt, dass er kein allmächtiger, gütiger Schöpfergott ist, sondern ein begrenztes, eifersüchtiges und strafendes Wesen , das die materielle Welt formt und auf der perfekten konzipierten Schöpfung des Elohim seinen Charakter überstülpen möchte. Seine Rolle als Scheingott – ein Konzept, das aus den gnostischen Schriften stammt – bietet eine plausible Erklärung für diese Widersprüche: Jehova erschafft die materielle Welt, auf der vollkommenen Schöpfung Elohim, die für die Gnostiker ein Ort der Unvollkommenheit und des Leidens geworden ist. Er etabliert ein System von Opfern, Gesetzen und Strafen , das die Menschen in Abhängigkeit hält. Er beansprucht, der einzige Gott zu sein, obwohl es eine höhere göttliche Realität gibt. Warum wurde Jehova trotzdem zum „einzigen Gott“ erhoben? Politische und kulturelle Entwicklungen: Die josianische Reform (7. Jh. v. Chr.) zentralisierte den Kult in Jerusalem und eliminierte andere Götter – darunter auch mögliche Partnerinnen von Jehova wie Aschera . Macht der Priesterkaste: Die Priester hatten ein Interesse daran, Jehova als den einzigen Gott zu etablieren, um ihre eigene Macht zu stärken. Kulturelle Anpassung: Die Israeliten übernahmen lokale Gottheiten und formten sie um – Jehova wurde zum „nationalen Gott“ Israels. 5.3 Die gnostische Perspektive – Eine Alternative oder eine Bestätigung? Die gnostischen Schriften bieten eine radikale Alternative zum traditionellen Gottesbild: Sie sehen die materielle Welt als Gefängnis der Seele , erschaffen von einem unwissenden Wesen, dass sich als allmächtig fühlt. Sie betonen die spirituelle Befreiung durch Gnosis – die Erkenntnis der wahren göttlichen Wirklichkeit. Sie deuten Jehova als Symbol für ein begrenztes, fehlerhaftes Wesen , das die Menschen in Unwissenheit hält. Diese Sichtweise bestätigt unsere Analyse: Jehovas Verhalten im Alten Testament passt nicht zu einem allmächtigen, guten Gott. D ie materielle Welt ist voller Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit geworden – ein Zeichen für ihre Begrenztheit. Die Botschaft Jesu und des Neuen Testaments bietet eine Befreiung von diesem System hin zu einer höheren, liebevollen Gottesvorstellung. 5.4 Jesus und die Überwindung des Systems das durch Jehova erstellt wurde Jesus steht in einem klaren Kontrast zu Jehova : Er betont die Liebe und Gnade statt Gesetz und Strafe . Er ruft Gott als „Vater“ an – eine persönliche, liebevolle Beziehung. Er lehnt Opfer ab und zeigt stattdessen Vergebung und Barmherzigkeit . Sein Tod und seine Auferstehung werden als Befreiung von der Macht des Demiurgen interpretiert. Was bedeutet das für uns? Jesus offenbart einen Gott, der jenseits von Jehova steht – einen transzendenten, liebenden Vater. Das Neue Testament zeigt, wie die frühe Gemeinde diese Botschaft weiterentwickelt hat: Gnade über Gesetz, Liebe über Strafe, Freiheit über Kontrolle. Die biblischen Texte sind kein einheitliches „Wort Gottes“ , sondern eine menschliche Suche nach dem Göttlichen , die sich über Jahrtausende entfaltet hat. 5.5 Was sagt uns das über die Bibel? Die Bibel ist kein perfektes, göttliches Buch , sondern eine Zusammenstellung von 66 * Büchern durch die römisch-katholische Kirche unter Papst Damasus 1* im Jahre 382 n. Chr. Die Buchsammlung wurde im Laufe der Jahre immer wieder unter den verschiedenen Päpsten an kirchlich-politische Gegebenheiten angepasst. Es gab: Frühe spirituelle Traditionen (Elohim), die an einen transzendenten Gott glaubten. Lokale, archaische Gottesvorstellungen (Jehova), die sich aus kulturellen und politischen Entwicklungen speisen. Eine theologische Revolution (Jesus und das NT), die das alte System überwindet. Die zentrale Botschaft: Die Bibel ist kein statisches Werk , sondern ein Zeugnis des Ringens um Gotteserkenntnis . Sie zeigt uns, wie Menschen in verschiedenen Epochen Gott verstanden haben – und wie sich dieses Verständnis weiterentwickelt hat. Die wahre Botschaft der Bibel liegt nicht in den äußeren Formen (Opfer, Gesetze, Strafen), sondern in der inneren Erkenntnis Gottes als Liebe und Licht . (NT) 5.6 Die Bedeutung für uns heute Diese Erkenntnisse haben tiefgreifende Konsequenzen für unser heutiges Gottesbild und unser Verständnis von Religion: Religion ist kein starres Dogma, sondern ein lebendiger Prozess. Die Bibel lehrt uns, dass Gott nicht in starren Regeln und Opfern zu finden ist, sondern in Liebe, Freiheit und persönlicher Beziehung . 2. Kritisches Denken ist essenziell. Wir sollten die biblischen Texte nicht blind verehren , sondern hinterfragen und verstehen . Die Geschichte zeigt, dass sich Gottesvorstellungen wandeln – und das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von menschlicher Suche nach Wahrheit . 3. Spirituelle Befreiung statt religiöser Kontrolle. Die Botschaft Jesu erinnert uns daran, dass wahre Spiritualität nicht in äußeren Ritualen, sondern in innerer Erkenntnis und Liebe liegt. 4. Respekt vor anderen Glaubenswegen. Wenn jeder Mensch eine eigene Lebenslinie und Herausforderungen hat, dann verdienen auch andere Glaubensrichtungen Verständnis und Respekt . Die wahre Größe liegt nicht im Bekehren, sondern im Austausch und in der gemeinsamen Suche nach Wahrheit . 5.7 Offene Fragen und Ausblick Natürlich wirft unsere Analyse auch neue Fragen auf: Gibt es historische Belege für Elohim als universellen Gott? Wie erklärt die traditionelle Theologie die Widersprüche zwischen Jehova und dem Neuen Testament? Was können wir aus anderen Kulturen und Religionen über die Entwicklung von Gottesvorstellungen lernen? Wie lässt sich meine eigene Sichtweise mit anderen Meinungen verbinden? Diese Fragen laden uns ein, weiterzuforschen und uns mit der Vielfalt des Glaubens auseinanderzusetzen. Vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis: Die Suche nach Gott ist kein Ziel, sondern ein Weg – ein Weg, der uns immer wieder herausfordert, zu fragen, zu hinterfragen und zu wachsen. Schlussgedanken – Einladung zur eigenen Suche Am Ende dieser Reise stehen wir vor einer grundlegenden Frage: Wer ist Gott wirklich? Die Antwort liegt nicht in einem Namen, nicht in einem Dogma, nicht in einem Buch – sondern in der eigenen spirituellen Erfahrung . Die Bibel, die gnostischen Schriften, die Lehren Jesu – sie alle sind Werkzeuge , die uns helfen können, diesen Weg zu gehen. Doch der wahre Gott entzieht sich jeder festen Definition. Er ist Licht, Liebe, Freiheit und unendliche Möglichkeiten . Dafür steht der wahre Schöpfer. Das ist das Hauptwesen Gottes: Liebe . Vielleicht ist das die tiefste Botschaft dieser Analyse: Gott ist kein Wesen, das wir besitzen oder kontrollieren können. Gott ist die Sehnsucht nach dem Ewigen, die in uns allen lebt. Der wahre Schöpfergott ist EL und nicht Jehova. Zusammenfassung des letzten Kapitels 5: Die Genesis zeigt zwei unterschiedliche Gottesvorstellungen: Elohim (transzendent) und Jehova (Demiurg). Jehovas Eigenschaften deuten darauf hin, dass er ein begrenztes, kontrollierendes Wesen ist – ein Demiurg. Die gnostischen Schriften bestätigen diese Sichtweise und bieten eine Alternative der spirituellen Befreiung . Jesus und das Neue Testament zeigen einen radikalen Bruch mit dem alten System und offenbaren Gott als Liebe und Vater . Die Bibel ist eine Zusammenstellung mehrerer Schriften und kein perfektes Buch , sondern ein menschliches Zeugnis der Gotteserkenntnis. Für uns heute bedeutet das: Spirituelle Freiheit, kritisches Denken und Respekt vor anderen Glaubenswegen. Epilog: Die Reise geht weiter Diese Analyse ist nur ein erster Schritt auf einer langen Reise. Die biblischen Texte, die gnostischen Schriften und die Lehren Jesu laden uns ein, weiterzuforschen, zu hinterfragen und uns auf die Suche nach dem Göttlichen zu begeben. Vielleicht ist das größte Geschenk dieser Erkenntnis: Wir sind nicht gefangen in einem System der Kontrolle oder Strafe. Wir sind frei, Gott auf unsere Weise zu suchen – mit Herz, Verstand und Seele. Für mich waren es vor allem die Schriften des Neuen Testaments, die Lehre und das Leben Jesu, die mich wachsen ließen. In Ihm liegt der Weg und das Ziel. Mein Schlussgedanke: Dieser Artikel soll nicht den persönlichen Glauben des Gläubigen infrage stellen, sondern zum Nachdenken anregen und historische sowie archäologische Forschung einbeziehen. Das kann den Horizont erweitern und sogar den Glauben an einen persönlichen Gott stärken, der sich uns als liebender Vater offenbart. Autor: Andy Nightingale , Juni 2026 Literatur- und Quellenverzeichnis Bibel: Genesis, Exodus, Evangelien, Briefe des Paulus Gnostische Schriften: Apokryphon des Johannes, Hypostase der Archonten, Thomasevangelium Fachliteratur: Richard Elliott Friedman: Wer schrieb die Bibel? Elaine Pagels: Die Gnostischen Evangelien Jan Assmann: Moses der Ägypter Samael Aun Weor: Die Mysterien der Genesis Online-Quellen: Theologische Lexika, archäologische Studien * Der Name Jehova (auch Jahwe oder JHWH) ist eine fehlende direkte Ableitung aus dem hebräischen Tetragramm YHWH (יהוה). Hier die kurze Erklärung: YHWH ist der eigentliche, unaussprechliche Name Gottes im Alten Testament, der sich selbst als “Ich bin, der ich bin” (Exodus 3,14) offenbart. Die Vokalisation “Jehova” entstand durch eine kombinierte Lesart: Die Juden vermieden es, den Namen auszusprechen, und lasen stattdessen Adonai (“Mein Herr”) statt YHWH. Später kombinierten christliche Gelehrte (ab dem Mittelalter) die Konsonanten YHWH mit den Vokalen von Adonai (a, o, a) und formten so den Kunstnamen “JeHoVa” (oder “Jahwe”). Korrekter ist eigentlich: JHWH (transliteriert) oder Jahwe (wenn man die hebräische Aussprache annähert). Der Name Jehova ist also eine historisch gewachsene, aber fehlerhafte Konstruktion , die weder der ursprünglichen hebräischen Aussprache noch der jüdischen Tradition entspricht. ** (Die Zahl 6 bedeutet unvollkommen und menschlich.-sogar nach dem NT) *** Papst Damasus I. (366–384 n. Chr.) stand in der Kritik, weil er bei seiner Wahl gegen seinen Konkurrenten Ursinus mit Gewalt und Bestechung durchsetzte. Er wurde beschuldigt, eine Schlägerei in Rom zu verantworten, bei der über 100 Menschen starben. Damasus diente vor allem der römischen Kirche und sich selbst, indem er die Macht der Bischofskirche in Rom stärkte und den biblischen Kanon vorantrieb. Seine Politik war oft von Nepotismus und politischen Allianzen geprägt, um seinen Einfluss zu sichern.
von B.M 6. Juni 2026
"ENTSCHEIDUNGSHILFE FÜR ZEUGEN JEHOVAS" Bruder Bruno.M. hielt es für wichtig als langjähriger Zeuge Jehovas eine Entscheidungshilfe zu veröffentlichen die seine öffentlichen Briefe an die Wachtturm Gesellschaft nochmals zusammenfasst. https://www.bruderinfo.com/loyaler-90-jaehriger-zeuge-jehovas-ermahnt-ernstlich-die-leitende-koerperschaft Er wollte das seine Glaubensgeschwister erkennen das es wichtig ist sich für Jesus zu entscheiden und nicht für einen "Sklaven" der sich selbst als treu und verständig darstellt. Er fragte auch ob es wichtiger ist einem "Sklaven" zu folgen oder Jesus ? Hier ist der Text aus Galater 5,1 in der Hoffnung für Alle (HFA) : „Christus hat uns die Freiheit geschenkt, damit wir wirklich frei leben können. Steht also fest in dieser Freiheit und lasst euch nicht wieder in ein neues Sklavenjoch spannen!“ Es war seine feste Meinung und Überzeugung das auch andere Zeugen Jehovas die Möglichkeit haben alles anhand der Schriften zu überprüfen. Und nun die Lehren die er anhand der Bibel überprüft hat und seiner Meinung nach auch für andere wichtig sind. :
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