Die Hochzeitsfeier des Lammes

16. April 2026

Die Hochzeitsfeier des Lammes-in weiße Gewänder


 


Wer an der Hochzeitsfeier von dem Lamm (Jesus) teilnimmt, darüber gibt es ja in religiösen Reihen mehrere Theorien. Für mich ist das Thema deshalb sehr spannend, weil ich gerne versuche den Sachen auf den Grund zu gehen. Das war zugegebenermaßen bei mir nicht immer so, man kann sagen, dass es erst seit Ende 2010 so ist. Warum genau da? Weil ich über eine Glaubenslehre meiner früheren Religionsgemeinschaft gestolpert bin, die sich für mich nicht logisch angehört hat. Es ging um das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und wer die Arbeiter der ersten und der letzten Stunde sein sollten. Während die Arbeiter der ersten bis 10.ten Stunde beim Kommen Christi Ihr Leben verlieren würden, würden die Arbeiter der 11.ten Stunde hingegen mit ewigem Leben belohnt werden. Warum war das unlogisch? Weil jeder Arbeiter in diesem Gleichnis am Ende einen Denar ausbezahlt bekommt. Egal in welcher Stunde er eingestellt worden ist.

 

Also ging ich der Sache auf den Grund und obwohl mir niemand in dieser Religion der „Rang“ mäßig höher war, eine logische Antwort geben konnte, wurde ich dafür aus dieser Gemeinschaft verbannt. Das war dann 2012 und ist somit nun knapp 14 Jahre her. Da ich aber erkannt hatte, dass diese religiöse Lehre keine Grundlage hat, ging ich auch weiteren Lehren auf den Grund. Das Resultat ist, dass ich nun nach 14 Jahren etwas völlig anderes glaube, als das, was ich 30 Jahre vorher gelernt habe. Das Gute daran ist, dass ich heute mehr an unseren Herrn Jesus und unseren himmlischen Vater glaube wie jemals zuvor. Liest man die Bibel in eigener Verantwortung und blendet religiöse Lehren aus, versteht man sie besser. Es ist genauso wie es Jesus gesagt hat:

 

Joh. 8:32; Elb:

32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

 

Diese Worte kann ich heute absolut bestätigen und warum das so ist, sagt Jesus selbst im Vers davor:

 

Joh.8:31; Elb:

31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;

 

Nur wenn wir in Jesu Wort bleiben, nur dann können wir die Wahrheit erkennen und nur dann werden wir frei sein. Frei von falschen Lehren, die uns Angst machen sollen oder die wir nicht verstehen können. Die Wahrheit ist einfach und klar.

 

Was hat nicht früher der Kopf geraucht, wenn man die Offenbarung studiert und in den Zusammenkünften besprochen hat. Es waren alles „böhmische Dörfer“ wie man so schön sagt. Man hat eigentlich nichts verstanden und war froh, wenn es vorbei war. Heute weiß ich, dass auch die Offenbarung nicht so schwer ist wie man vielleicht meint. Ja einiges ist symbolisch und manches kann man nicht verstehen, weil es von himmlischen Dingen handelt und wir das als „Erdlinge“ nicht nachvollziehen können. Doch der größte Teil kann verstanden werden, wenn man bisherige religiöse Erklärungen ausblendet und das Buch völlig unvoreingenommen liest. Aber es muss auch die rechte Zeit dafür sein, denn im Buch Daniel steht:

 

Dan. 12:4; HFA:

Du aber, Daniel, bewahr diese Botschaft sorgfältig auf! Schreib all diese Worte in ein Buch und versiegle es, bis das Ende der Zeit gekommen ist. Viele werden es erforschen und zu immer größerer Erkenntnis gelangen

 

Das, was im Buch Daniel geschrieben steht, ist auch eng mit der Offenbarung verknüpft und wenn es noch nicht die Zeit des Endes erreicht hat, kann man das Buch Daniel nicht verstehen, weil es versiegelt ist. Wenn Du das Buch Daniel nicht verstehst, dann sind dir auch einige Dinge aus der Offenbarung verborgen. Somit ist alles, was vor der Zeit des Endes an religiösen Lehren über das Buch Daniel und die Offenbarung geschrieben worden ist mit aller Wahrscheinlichkeit falsch. Ich glaube, dass wir schon einige Zeit in der „Zeit des Endes“ leben und daher ist es nun möglich diese Bibelbücher zu verstehen.

 

Die Bezeichnung „Zeit des Endes“ hört sich erstmal nach einem Untergangszenario an. Einige denken, dass Gott alles Leben auslöscht, bis auf einige wenige Menschen, die zu Gott gefunden haben. Das glaube ich nicht. Für mich ist die „Zeit des Endes“ etwas Gutes, denn es wird die Zeit des Teufels und seiner Machenschaften beendet. Ja, für ihn ist es nicht so prickelnd, weil er 1.000 Jahre gefangen sein wird. Für uns Menschen bedeutet es hingegen Freiheit von allen Lügen und Gewalttaten, die er über die Menschheit gebracht hat. Daher freue ich mich, dass wir in der Zeit des Endes leben. Wie lange diese noch andauert, dass weiß nur unser himmlischer Vater und so heißt es sich weiterhin zu gedulden, bis unser Herr Jesus vom Himmel sichtbar herabkommt.

 

Im Jahr 2022 wurde hier bei Bruderinfo ein Artikel eingestellt, der sich mit der Wiederkunft von Jesus befasst. Der Titel lautet: Jesu Wiederkunft – Nur ein Mythos?

 

Wer möchte kann diesen unter diesem Link noch einmal nachlesen:

 

https://www.bruderinfo.com/jesu-wiederkunft-nur-ein-mythos

 

Aufbauend auf diesem Artikel möchte ich nun einige Bibeltexte zitieren, die sich damit befassen, was passiert, wenn Jesus tatsächlich vom Himmel herabgekommen ist. Wenn wir das Verstehen, dann sehen wir die „Zeit des Endes“ und da, insbesondere wenn diese zu Ende geht, nicht als Untergangszenario, sondern als den Beginn von etwas Neuem und vor allem von etwas viel Besserem.

 

Off. 21:4; Elb:

4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

 

Sind das nicht Worte, die uns Mut machen und uns die Angst vor dem Ende der „Zeit des Endes“ nehmen sollte? Bestimmt. Also schauen wir mal, was die Bibel über die Hochzeitsfeier von Christus und seiner Braut aussagt. Beginnen wir zuerst mit dem Gleichnis, dass Jesus selbst geredet hatte, als er auf der Erde war. Wir lesen:

 

Mat.22:1-14; Elb:

Gleichnis vom Hochzeitsmahl 

1 Und Jesus begann und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach:

2 Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn ⟨die⟩ Hochzeit bereitete.

3 Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen.

4 Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!

5 Sie aber kümmerten sich nicht ⟨darum⟩ und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel.

Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie.

7 Der König aber wurde zornig und sandte seine Truppen aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand.

8 Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig.

9 So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.

10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen. 

11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war.

12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte.

13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

 

Im Vers 2 stellt Jesus ja den direkten Bezug zum himmlischen Reich her. Der König wäre in diesem Fall Gott und Jesus wäre der Sohn, der Hochzeit feiern sollte. Das heißt Gott würde somit seine Knechte losschicken, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen, aber sie wollten nicht kommen.

 

Das errinnert mich gerade daran, dass man am 2.4.26 wieder einmal zum Abendmahl eingeladen hat, aber niemand will essen oder trinken.

 

Im Falle dieser Hochzeitsfeier ist es nun so, dass die Eingeladenen sich nicht darum gekümmert haben, wie der Vater für seinen Sohn eine großartige Hochzeit ausgerichtet hat, mit einem Festmahl und alles, was dazu gehört. Sie gingen einfach weg und haben sich um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert. Andere haben seine Knechte ergriffen, misshandelt und sogar getötet. Das hat den Zorn Gottes heraufbeschworen. Deshalb hat er angeordnet, jeden von der Landstraße einzuladen, den sie dort gefunden haben. Egal ob Böse oder Gut und so füllte sich der Hochzeitssaal. So weit so gut. Es steht nun zwar nicht in der Bibel, aber es scheint so zu sein, dass jeder dieser Personen auch vom König eingekleidet wurde. Offensichtlich haben alle ein Hochzeitskleid empfangen, bis auf einen.

 

Dieser eine um den es im Vers 12 und 13 geht, wurde offensichtlich nicht eingeladen und hatte daher kein Hochzeitsgewand an. Er hat sich reingeschlichen. Daher wurden ihm die Hände und Füße gebunden und er wurde in die Finsternis geworfen. Dort würden sein Weinen und sein Zähneknirschen sein.

 

In diesem Gleichnis von der Hochzeitsfeier gibt es mindestens 2 Passagen, die eine Verbindung zu anderen Bibelversen haben und deutlich machen, wer diese eine Person ist, die kein Hochzeitskleid anhat. Das Offensichtlichste ist der Vers 13 und zwar diese Worte:

 

da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

 

Schauen wir uns also einen ähnlichen Text an. Wir lesen im Kontext, ich zitiere:

 

Mat. 24:45-51; NWÜ:

45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?

46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut!

47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

 

48 Falls sich aber jener schlechte Sklave jemals sagen sollte: ‚Mein Herr verspätet sich‘

49 und er anfängt die anderen Sklaven zu schlagen und mit den Gewohnheitstrinkern zu essen und zu trinken

50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen an dem er es nicht erwartet und zu einer Stunde die er nicht kennt

51 und ihn äußerst hart bestrafen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern zuweisen. Dort wird er weinen und mit den Zähnen knirschen.

 

Ich habe hier die NWÜ zitiert, weil diese im Vers 51 völlig richtig schreibt, dass dieser böse Sklave hart bestraft wird. In anderen Bibelübersetzungen heißt es an dieser Stelle, dass der böse Sklave in Stücke gehauen wird (Lut und Elb). Doch wir sind uns alle einig, dass er dann nicht mehr weinen und mit den Zähnen knirschen kann. Das wäre unmöglich. Daher ist der Text hier in der NWÜ besser übersetzt. Auch der Vers 45 ist hier sehr deutlich und richtig übersetzt. Warum?

 

Weil diese Formulierung geradezu eine Ergänzung herausfordert:

 

45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave

(Ergänzung:, wenn es nicht der ist, der es zu sein behauptet.)

 

Die Tatsache das im Vers 47 steht: „Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.“ zeigt ja eindeutig, dass damit Jesus Christus gemeint sein muss. Er ist derjenige, der über die ganze Habe Gottes gesetzt wird. Seine Brüder werden zwar einen Anteil haben, aber verantwortlich für alles ist der einziggezeugte Sohn Gottes. Denn am Ende der 1.000 Jahre muss ja er alles wieder an seinen Vater zurückgeben, damit Gott in allem Alles ist. Aber wo steht auch nur ansatzweise geschrieben, dass die Brüder Christi die Habe an Jesus geben, damit er sie seinem Vater zurückgeben kann. Nirgends. Das müsste es aber geben, denn wenn der Sklave in diesem Gleichnis Jesus nicht alles zurückgibt, dann hat er nichts, was er seinem Vater geben kann. Auch hätte er, während der 1.000 Jahre nichts zu tun, da ja die ganze Habe Gottes in Menschenhände gelegt worden wäre.

 

Bis zum Beginn der 1.000 Jahre sitzt Christus zur Rechten seines Vaters und wenn es dann so weit ist, gibt sein Vater die ganze Habe in die Hände von Menschen, nicht in die von seinem Sohn. Eigentlich kommt das einer Enterbung gleich. Warum sollte der Vater das tun?

 

Tut er natürlich auch nicht. Jesus Christus ist der Treue und verständige Sklave aus Mat. 24:45. Dennoch ist die Formulierung absolut richtig, denn der in der Endzeit angekündigte Antichrist versucht ja sich selbst als Christus darzustellen. Wenn er also die Position von Christus einnimmt, egal in welchem Gleichnis, dann setzt er sich damit an die Stelle von Christus selbst. Somit gibt es in der Endzeit jemanden, der sich als treuer und verständiger Sklave ausgibt, aber in Wirklichkeit ist es ein anderer, nämlich Jesus Christus.

 

Der zweite Teil dieses Gleichnisses trifft nun auf den Sklaven zu, der sich ungerechtfertigterweise an die Stelle von Christus gesetzt hat. Dieser wird hart bestraft und er wird weinen und mit dem Zähneknirschen. Sich selbst als treuer und verständiger Sklave zu bezeichnen würde ja bedeuten, dass diese Personen ebenfalls in dem Hochzeitssaal anwesend sind. Da sie jedoch weder eingeladen noch eingekleidet worden sind, fällt direkt auf, dass sie dort nichts zu suchen haben.

 

Sie sind direkt durch das fehlende Hochzeitsgewand aufgefallen und das bringt uns zum zweiten Punkt. Wie wird denn das Hochzeitsgewand der geladenen Gäste aussehen? Schauen wir mal, was die Bibel über diejenigen sagt, die ins Buch des Lebens eingeschrieben sind:

 

Off. 3:5; Elb:

Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

 

Wer also treu zu Christus steht ungeachtet was er dadurch für Probleme bekommt, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden und ewig leben. Die die ewig leben werden, sind die die an der ersten Auferstehung teilhaben werden. Und jetzt kommt etwas ganz verrücktes. Wenn man die Wahrheit erkannt hat, dann ist man frei von falschen Lehren und dann erkennt man, dass es kein Limit für die Braut Christi gibt. Die Zahl 144.000 ist eine symbolische Zahl, in Wirklichkeit ist es jedoch eine große Volksmenge. In Off. 7:4 wird die Zahl der Versiegelten gehört, nämlich 144.000. Aber im Vers 9 wurde dann die große Volksmenge gesehen und achtet mal darauf, wie diese angezogen sind:

 

Off. 7:9; Elb:

9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.

 

Es wird sogar gesagt, dass diese große Volksmenge vor dem Thron und vor dem Lamm steht. Wenn also der Thron Gottes im Allerheiligsten ist und die große Volksmenge steht davor, mit weißen Gewändern, dann bedeutet es, dass sie ewig leben, weil sie die Welt überwunden haben. Der weitere Verlauf von Offenbarung, Kapitel 7 sagt es sogar ganz genau:

 

Off. 7:13-15; Elb:

13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen?

14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.

15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.

 

Diese Verse sagen doch eindeutig, dass diese Personen Ihre Gewänder gewaschen und weiß gemacht haben. Wären es wirklich buchstäbliche 144.000 Personen, was ist dann mit demjenigen, der die 144.001 Person wäre. Obwohl er alles richtig gemacht hat, wird er außen vor Bleiben? Wirklich??? Was hatten wir weiter oben gelesen:

 

Off. 3:5; Elb:

Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

 

Wer überwindet, der bekommt weiße Kleider und ewiges Leben. Wo steht hier eine Einschränkung, dass dies nur für die ersten 144.000 Menschen gilt? Das steht da nicht und daher ist es absolut richtig, dass jeder der überwindet dieses weiße Gewand bekommt und ja am Ende ist es dann eine große Volksmenge. Übrigens dient diese große Volksmenge gemäß Vers 15 im Tempel Gottes, direkt vor seinem Thron.

 

Wo steht da, dass dies nur der irdische Vorhof des Tempels ist? Das ist eine menschliche Lehre, die nichts mit dem Wort Gottes gemein hat. Interessanterweise gibt es nicht einen einzigen Bibeltext, der besagt dass die 144.000 im Tempel dienen. Das wird nur von der großen Volksmenge gesagt und obwohl das nur über sie gesagt wird, wird diese von menschlichen religiösen Lehrern auf den irdischen Vorhof verbannt.

 

Naja, das ist auch wieder so eine Halbwahrheit. Denn tatsächlich wird die große Volksmenge auf der Erde Gott dienen, nur nicht im Vorhof, sondern im Tempel. Ist doch absolut logisch, wenn man diese Texte hier hinzunimmt:

 

Off:3:12; Elb:

12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

 

Wer im Tempel ist und nie mehr hinausgehen wird, ist logischerweise auf der Erde, wenn der Tempel vom Himmel auf die Erde herabkommt. So heißt es auch im nächsten Text:

 

Mat. 25:31; Elb:

31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;

 

Jesus wird sichtbar auf die Erde herabkommen und alle Engel werden bei ihm sein. Warum sollte dann die Braut Christi vom Himmel aus regieren, wenn der Bräutigam samt allen Engeln auf der Erde ist. Es gibt doch den Spruch, der Letzte macht das Licht aus. Da Jesus das Licht der Welt ist und er auf die Erde herabkommt, dann wird es buchstäblich im Himmel dunkel. Das ist aber auch nicht schlimm, denn auch dazu steht was in Gottes Wort geschrieben:

 

Off. 21:1-7; Elb:

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 

5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.

6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.

7 Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.

 

Die Bibel schreibt somit selbst, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Es wird definitiv anders als alles, was wir bisher kennen. Warum sollte also die Braut im Himmel bleiben, wenn Jesus auf die Erde kommt? In Vers 3 heißt es doch, dass das Zelt Gottes bei den Menschen sein wird und er wird bei Ihnen wohnen!!! Nicht die Menschen wohnen bei Gott im Himmel, sondern Gott in dem Fall der Sohn Gottes, der damit ja auch ein Gott ist, wohnt bei den Menschen, also hier auf der Erde. Offensichtlich wusste Gott schon seit langem, dass die Menschen damit ein Problem hätten dies zu glauben, daher bekräftigt er in Vers 5:

 

„...Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.“

 

Halten wir kurz inne und fassen es kurz zusammen:

 

Jeder der überwindet, bekommt ein weißes Gewand und damit gehört er automatisch zu den symbolischen 144.000 Königen, die eine buchstäbliche große Volksmenge sind. Diese Menschen sind dann alle zusammen die Braut Christi, die mit ihm auf dem irdischen Berg Zion steht. Denn wie wir gelesen haben, dient die große Volksmenge vor dem Thron Gottes IM Tempel.

 

Wenn wir das im Sinn behalten, dann wird jetzt auch klar, wer in dem Gleichnis vom Hochzeitsfest derjenige ist, der KEIN Hochzeitsgewand anhat. Offensichtlich ist es nicht weiß auch wenn es derjenige gerne so hätte. In diesem Artikel:

 

https://www.bruderinfo.com/gott-der-wahrheit-wt-nachforschungen

 

...hatte ich das Bild untersucht, was in der Zeitschrift abgedruckt und online gestellt war. Da war der erste Apokalyptische Reiter abgebildet aus Off. 6:2 und dann die Engel die Jesus gefolgt sind aus Off. 19:14. Jesus selbst fehlte auf diesem Bild, denn es gab niemanden auf den die Beschreibung von Jesu zugetroffen hat. Jesus wurde in Off. 19:11-13 beschrieben.

 

Dieser erste Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der die wahren Nachfolger Jesu verführen würde. In Offenbarung 6:2 wird nicht gesagt, was er für ein Gewand anhat, aber auf dem Bild ist es weiß und er nimmt die vorderste Stelle ein, da wo man eigentlich Jesus vermuten würde, der wie gesagt gar nicht abgebildet ist.

 

Somit bestätigt dieses Bild sogar eindrücklich, dass der erste Apokalyptische Reiter der Antichrist ist, denn er wurde in diesem Bild an die Stelle von Jesus gemalt, der einfach weggelassen wurde.

 

Der Antichrist möchte gerne ein weißes Gewand tragen und damit bei der Hochzeitsfeier zugegen sein, aber er hat ja gemäß Off. 6:2 gar kein weißes Gewand an. Diese Beschreibung fehlt. Da er auch noch der Antichrist ist, kann er gar nicht die Voraussetzung für die Teilnahme an der Hochzeitsfeier erfüllen. Denn dazu hätte er siegreich aus der Welt hervorgehen müssen. Doch er steht eindeutig auf der gegnerischen Seite, damit ist es im nicht möglich, sein Gewand reinzuwaschen. Er ist selbst Teil des Problems, wie kann er da die Lösung sein?

 

Er sagt ja, er wäre der „Treue u. Verständige Sklave“ (welcher Jesus ist), aber die Einzelpersonen dieses Kollektiven Sklaven bezeichnen sich als „Gesalbte Gottes“ und gehören daher vermeintlich zu den 144.000 Königen. Die wiederum sind ja die Braut Christi und demzufolge bei der Hochzeitsfeier zugegen. Da diese Behauptungen aber alle nicht stimmen und ihm das weiße Gewand fehlt, wird er sehr schnell entdeckt und von der Hochzeitsfeier entfernt. Er wird in die Finsternis hinausgeworfen, wo sein Weinen und Zähneknirschen sein wird, was genau auch auf den bösen Sklaven zutrifft.

 

Daher kann man zu Recht sagen, dass der böse Sklave, welcher der Antichrist ist, auch der gleiche ist, der aus dem Hochzeitssaal entfernt wird.

 

Verlassen wir nun das Gleichnis und schauen wir was weiter in der Bibel über den Bräutigam und die Braut gesagt wird. In Offenbarung 19 ist in der Elberfelder Übersetzung ab Vers 6 so überschrieben:

 

„Das Hochzeitsmahl des Lammes“

6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.

7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht.

8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.

9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.

10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, ⟨tu es⟩ nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

 

Hier finden wir wieder weitere Details zum Gleichnis vom Hochzeitsmahl.

 

1.Es handelt sich hier um die Braut Christi

2.Sie haben alle eine feine reine Leinwand an, was ihre gerechten Taten bedeutet

3.Vers 9 sagt, dass alle zum Hochzeitsmahl eingeladenen eigentlich zur Braut gehören.

 

Das ist ein Punkt, der aus dem Gleichnis nicht so gut hervorgetreten ist. Durch diese Ergänzung in der Offenbarung wird nun klar, dass alle die zur Hochzeit eingeladen sind auch gleichzeitig die zweite Hauptperson darstellen, nämlich die Braut Christi. In der Offenbarung, Kap. 14 finden wir nun das nächste Ereignis. Die Offenbarung ist nicht chronologisch niedergeschrieben. Daher finden wir Texte, wie die Braut vom Himmel herabkommt in Off. Kap. 21, während hier in Off. 14 schon beschrieben wird, wie sie herabgekommen ist. Lesen wir das mal:

 

Off. 14:1-7; Elb:

1 Und ich sah: Und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen.

2 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfensängern, die auf ihren Harfen spielen.

3 Und sie singen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144 000, die von der Erde erkauft waren.

4 Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen als Erstlingsfrucht für Gott und das Lamm erkauft worden.

5 Und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.

 

Wie lange die Feierlichkeiten der Hochzeit dauern, das wird nicht erwähnt, aber nachdem Jesus mit seiner Braut auf dem Berg Zion steht, geht es folgendermaßen weiter:

 

Off. 14:6,7; Elb:

6 Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk;

7 und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat!

 

Man könnte sagen, kurz nach dem der Bräutigam und die Braut am Berg Zion vereint ist, wird sofort gehandelt. In den letzten 6.000 Jahren ist auch ziemlich viel falsch gelaufen, da möchte Jesus natürlich keine Zeit verschwenden. Über dieses Gericht hat Jesus selbst ein Gleichnis geredet. Schauen wir uns das als nächstes an:

 

Mat.:25:31-46; Elb:

Überschrieben ist das mit: „Endzeitrede: Das Gericht“

 

31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;

32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.

33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.

 

34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!

35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf;

36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.

37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken?

38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?

39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?

40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.

 

41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 

42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken;

43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht.

44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?

45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan.

 

46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.

 

Hier sieht man mal wieder, wie genau das Bibelbuch Offenbarung mit dem Gleichnis aus Matthäus übereinstimmt. Nachdem Jesus mit den 144.000 auf dem irdischen Berg Zion steht, erst danach soll ja das Gericht beginnen. Und in diesem Gleichnis verweist nun Jesus auf seine Brüder und spricht nun die Schafe ebenfalls gerecht, aufgrund dessen wie sie mit seinen Brüdern umgegangen sind:

 

40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.

 

Das ist genau mit dem im Einklang, was Jesus bereits in Mat. 10 gesagt hatte:

 

Mat.10:40,41; Elb:

40 Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.

41 Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.

42 Und wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren.

 

Das heißt, dass die Schafe, die zu Jesu Rechten gestellt, mit ewigem Leben belohnt werden, nur weil sie einem der Brüder von Jesus auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gegeben haben. Sie wissen vielleicht noch nicht einmal, wer ein Bruder von Jesus ist und alleine die Tatsache, dass sie sich so barmherzig verhalten haben, sorgt dafür, dass sie ihren Lohn erhalten werden. Wie wir gesehen haben, ist das ewiges Leben. Das ist jedoch noch nicht alles. Denn Jesus sagte ja, wer einen Propheten aufnimmt, empfängt eines Propheten Lohn und wer einen Gerechten aufnimmt, empfängt eines Gerechten Lohn. Auch dazu hat Jesus etwas gesagt, und zwar auf Nachfrage von Petrus:

 

Mat. 19:27-30; NGÜ:

27 Daraufhin sagte Petrus zu Jesus: »Du weißt, wir haben alles zurückgelassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?«

28 Jesus erwiderte, zu allen Jüngern gewandt: »Ich sage euch: Wenn der Menschensohn in der zukünftigen Welt in königlichem Glanz auf seinem Thron sitzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker zurückläßt, wird alles hundertfach wiederbekommen und wird das ewige Leben erhalten.

30 Aber viele, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und viele, die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.« 

 

Wir wissen natürlich nicht ganz genau, was jeder einzelne für einen Lohn empfangen wird, aber er wird es hundertfach wiederbekommen. Unser himmlischer Vater und Jesus haben die Macht und den Willen dazu, genau das zu tun. Wir lesen:

 

Mat. 19:26; NGÜ:

26 Jesus sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.«

 

Ja für Gott ist alles möglich, sogar das, was für uns unmöglich erscheinen mag. Somit können wir uns gar nicht vorstellen wie großartig es letztlich tatsächlich sein wird. Haben wir daher Vertrauen in unseren himmlischen Vater und seinen Sohn, den er als König über die Menschheit für 1.000 Jahre eingesetzt hat. In dieser Zeit wird Jesus alles NEU machen und am Ende, wenn es auch den Teufel nicht mehr geben wird, wird folgendes passieren. Es ist niedergeschrieben in 1.Kor., Kapitel 15 und wir zitieren daraus den Teil, der zeigt, was die Erfüllung von den 1.000 Jahren ist:

 

1.Kor. 15:24-28; NGÜ:

24 Und dann wird Christus die Herrschaft Gott, dem Vater, übergeben – dann, wenn er allen gottfeindlichen Mächten, Kräften und Gewalten ein Ende bereitet hat; dann ist das Ziel erreicht.

25 Denn Christus muss so lange herrschen, bis »Gott ihm alle seine Feinde unter die Füße gelegt hat«

26 Der letzte Feind ist der Tod, aber auch ihm wird schließlich ein Ende bereitet,

27 denn es heißt in der Schrift: »Alles hat Gott ihm unter die Füße gelegt.« Ausgenommen von diesem »alles« ist natürlich der, der Christus zum Herrscher über alles gemacht hat.

28 Wenn dann alles unter die Herrschaft von Christus gestellt ist, wird er selbst, der Sohn, sich dem unterstellen, der ihn zum Herrn über alles gemacht hat. Und dann ist Gott alles in allen.

 

Der Vers 28 belegt, dass alles, was Gott gehört, unter die Herrschaft von Christus gestellt ist. Damit bestätigt die Bibel in 1.Kor. 15:28, wer in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave ist. Wir hatten die Verse eingangs zitiert:

 

Mat. 24:45-51; NWÜ:

45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?

46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut!

47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

 

Der ganze Besitz Gottes wurde Jesus Christus unterstellt und somit würde jeder Mensch, der sich an die Position des Treuen und verständigen Sklaven setzt, sich an die Stelle von Christus setzen. Das wäre nicht nur sehr untreu gegenüber Christus, sondern es wäre auch sehr unvernünftig, was ihn dann automatisch zum bösen Sklaven machen würde, mit allen entsprechenden und von Gott bereits angekündigten Konsequenzen.

 

Die Hochzeit des Lammes mit seiner Braut, wird zu einem Segen werden für die Menschheit. Ja, einige werden auch bestraft werden, aber eben nicht gleich mit dem Tod. Nur wer am Ende der 1.000 Jahre immer noch auf den Teufel herein fällt, der wird die endgültige Konsequenz seines Handels tragen müssen. Es hängt somit an jeder einzelnen Person selbst, ob sie ewig leben wird oder nicht. Wir haben es alle selbst in der Hand. Die einen früher, die anderen später. Es ist unsere eigene Entscheidung, nur eines dürfen wir nicht vergessen:

 

Joh. 14:6, Elb:

6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

 


Autor W.F.


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26. März 2026
„Warum feiert man das Abendmahl anders als es die Bibel sagt?“ Zitate sind durch Anführungszeichen kenntlich gemacht und beziehen sich (wenn nicht anders angegeben) auf den Online Artikel „Warum läuft das Abendmahl bei Zeugen Jehovas anders ab als in anderen Religionen?“ (Link: https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/abendmahl/) – Zitat Ende. In dem Online-Artikel (Link siehe Einleitung) mit dem Thema: „Warum läuft das Abendmahl bei Zeugen Jehovas anders ab als in anderen Religionen?“ steht direkt im ersten Absatz, ich zitiere: „Wir halten uns eng an das, was die Bibel über das Abendmahl sagt; es wird auch „Abendmahl des Herrn“, das letzte Abendmahl oder Gedenken an Jesu Tod genannt (1. Korinther 11:20, L utherbibel ).“ – Zitat Ende. Wir stellen fest, dass sich die Autoren des Artikels, eng an das Halten was in der Bibel steht. Als wichtigster Text wird in diesem einleitenden Wort auf 1.Kor. 11:20 verwiesen. Der Text wird aber nicht ausgeschrieben, daher habe ich mir erlaubt diesen hier aus der Neuen Welt Übersetzung (NWÜ) zu zitieren: 1.Kor. 11:20; NWÜ: 20 Wenn ihr an einem Ort zusammenkommt, geschieht das eigentlich nicht, um das Abendmahl des Herrn zu essen. Das finde ich schon mal spannend, dass der wichtigste Text über das Abendmahl der ist, der sagt, dass man nicht essen soll . Obwohl der eigentliche Sinn des Abendmahles doch ist, dass man isst. Jesus hat genau das mit seinen Jüngern gemacht. Sie haben gegessen und getrunken. Im Wort Abendmahl ist das Wort Mahl enthalten. Genauso wie in dem Wort Mahlzeit. Wenn man dieses Wort dem Sinn nach bewertet, bedeutet es, dass es Zeit ist das Mahl einzunehmen und Jesus und seine Jünger haben das am Abend getan und daher nennt man es Abendmahl. Im zweiten Absatz mit der Überschrift: „Der Zweck“, wird daran erinnert, Dankbarkeit gegenüber dem Opfer von Jesus zu zeigen und hier wird auf einen weiteren Text aus 1.Kor. 11 verwiesen, den ich zitieren möchte: 1.Kor. 11:24; NWÜ: 24 und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte, brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ AHA, hier sagte doch Jesus selbst: „ Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Er forderte seine Jünger somit auf, dieses Abendmahl immer wieder zu seiner Erinnerung durchzuführen. Wie kann man jedoch als Jünger Jesu das Abendmahl durchführen, wenn man weder vom symbolischen Brot isst noch vom symbolischen Wein trinkt? Wenn man zu einem Essen eingeladen wurde und man verweigert dann dort jeden Bissen und jedes Getränk, was man vom Gastgeber angeboten bekommt. Wie würde das der Gastgeber wohl finden? Wäre er erfreut oder eher beleidigt und gekränkt? Einfach mal drüber nachdenken. Das man das Abendmahl einmal im Jahr feiert, das kann man durchaus so machen. Man feiert ja einmal im Jahr auch einen Geburtstag oder einen anderen Jahrestag, wie z.B. Den Hochzeitstag und ja, man denkt auch an einen geliebten Verstorbenen, wenn der Tag seines Todes sich jährt. Allerdings ist auch nichts falsch daran, wenn man sich täglich wohlwollend an das Opfer unseres Herrn Jesus Christus erinnert. Denn sein Opfer ist wohl die wichtigste Tat, die jemand im Laufe der Menschheitsgeschichte vollbracht hat. Diese Tat ist aller Ehren wert. Aber wie bereits erwähnt, ist es völlig legitim, sich bewusst einmal im Jahr an dieses Ereignis zu erinnern und dann würde man es natürlich auch am Jahrestag machen. So wie ein Geburtstag nicht immer am gleichen Wochentag ist, wie der Tag der tatsächlichen Geburt, so ist auch das Datum des Abendmahles nicht immer am gleichen Wochentag. Das ändert sich von Jahr zu Jahr**. **kurze Erklärung: Dieses Jahr besteht anscheinend eine Besonderheit. Nach wissenschaftlicher Berechnung des 14. Nisan zur Zeit Jesus und dem diesjährigen Datum.-besteht das erste Mal eine komplette Tages.- und Zeitgleichheit. Das bedeutet das Jesus mit 33 Jahren vor 1993 Jahren am Abend des 14. Nisan sein letztes Abendmahl feierte . Das war damals wie heute der 2.April Der Tag der Hinrichtung Jesu war der 15. Nisan – also der 3. April 33 n. Chr. denn nach jüdischer Zeitrechnung beginnt der Tag bei Sonnenuntergang . Jesus war das Lamm, das zur Schlachtbank für unsere Sünden geführt wurde. Siehe hier: Johannes 1:29 (Lese auch 1.Korinther 5:7 und Offenbarung 5:6 und 5:12) „Am nächsten Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und sagt: ‚ Siehe, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt!‘“ hier wird Jesus direkt als „Lamm Gottes“ bezeichnet, was auf das Passahlamm anspielt. Wir würden dadurch das wir „Nicht Essen und nicht Trinken würden“ am Abendmahl des Herrn .-das Opferlamm ablehnen. ** Erklärungsende.- weiter im Text: Ob man beim Brot und Wein wirklich auf ungesäuertes Brot und unvergorenen Traubensaft setzen muss, das bezweifle ich. Man kann es natürlich so machen, wenn man sich wirklich eng an die Bibel halten möchte. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, das dies nur Symbole sind. Ich kann auch ein normales Brot nehmen oder ein anderes rotes Getränk. Rot deshalb, weil es ja das Blut von Jesus darstellen soll. Aber was bringt es, bei den Symbolen möglichst genau das zu nehmen, was Jesus mit seinen Jüngern gegessen und getrunken hat, wenn man dann das eigentliche Mahl, um das es geht, dann verweigert? Erinnert mich ein bisschen an das, was Jesus über die Pharisäer gesagt hat. Mat. 23:1-15; Lut: 1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer.  3 Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren.  5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. 6 Sie sitzen gern obenan beim Gastmahl und in den Synagogen 7 und haben’s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden.  8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.  10 Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer: Christus.  11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.  13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. 15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.  Eigentlich müsste man alles, was Jesus gesagt hatte, Fett geschrieben hervorheben. Aber ich habe mal ein paar Sätze hervorgehoben. Gerade den Vers 8, 10 und 15 finde ich sehr bemerkenswert. Was bringt es, Menschen zu bekehren, wenn man dann das Gegenteil von dem lehrt, was Jesus gesagt hat? Der Vers 13-15 bringt es auf den Punkt, ich wiederhole: 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, d ie ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.  15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.  Ich habe diese Worte nun anders markiert, damit die Aussage von Jesus an die damaligen Führer des Volkes Gottes auf einen Punkt reduziert wird. Dieser lautet, dass die Führer des Volkes Gottes, selbst nicht in das Himmelreich eingehen wollen und die die hineinwollen, werden davon abgehalten . Sie durchziehen das ganze Land, um einen Menschen für den Glauben zu gewinnen und dann machen sie aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie sie selbst. Wiederholt sich hier die Geschichte? Ich zitiere den letzten Satz aus diesem Online-Artikel: „Alle, die hoffen für immer auf der Erde zu leben, nehmen beim Abendmahl nicht von den Symbolen; sie sind aber anwesend und drücken ihre Dankbarkeit für das Opfer aus, das Jesus für uns gebracht hat (1. Johannes 2:2).“ – Zitat Ende. Wenn man für immer auf der Erde lebt, dann lebt man ewig. Hier wird gesagt, dass man dies dadurch erreichen kann, dass man beim Abendmahl nicht von den Symbolen nimmt. Doch hält man sich dadurch eng an die Bibel? Was hat denn Jesus gesagt und wenn man ihn ehren möchte, warum werden seine Worte nicht im Zusammenhang mit dem Abendmahl erwähnt? Joh. 6:53-56; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.  Wie hatten wir zuvor noch in der Luther Übersetzung gelesen? 13-14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, d ie ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen. Wenn das nehmen von den Symbolen unerlässlich für ewiges Leben ist, dann verschließt man das Königreich Gottes vor den Menschen, die dazu angehalten werden, nicht von den Symbolen zu nehmen. Genau darauf zielt dieser Artikel ab und daher war der erste Bibeltext aus 1.Kor. 11:20. Ein weiterer Text kam dann später aus 1.Kor. 11:24, warum wurden jedoch die Verse 21-23 nicht zitiert? Evtl. Deshalb, weil ansonsten die Verse 20 und 24 nicht als Beweiskraft getaugt hätte, dass man beim Abendmahl nicht essen sollte? Daher zitiere ich diese Bibelpassage mal im Zusammenhang bis Vers 29: 1.Kor. 11:20-29; NWÜ: 20 Wenn ihr an einem Ort zusammenkommt geschieht das eigentlich nicht um das Abendmahl des Herrn zu essen. 21 Denn wenn ihr es esst nimmt jeder zuvor sein eigenes Abendessen ein sodass einer hungrig ist ein anderer aber ist betrunken. 22 Habt ihr nicht Häuser wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? In dieser Hinsicht lobe ich euch nicht. 23 Denn ich habe vom Herrn empfangen was ich euch auch weitergegeben habe: Der Herr Jesus nahm in der Nacht in der er verraten werden sollte ein Brot 24 und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ 25 Genauso machte er es nach dem Abendessen mit dem Becher. Er sagte: „Dieser Becher steht für den neuen Bundu der durch mein Blut in Kraft tritt. Tut dies immer wieder jedes Mal wenn ihr ihn trinkt zur Erinnerung an mich. “ 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt verkündet ihr immer wieder den Tod des Herrn bis er kommt. 27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt macht sich am Körper und am Blut des Herrn schuldig. 28 Ein Mensch soll zuerst genau prüfen ob er würdig ist. Erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Becher trinken. 29 Denn wer isst und trinkt ohne zu erkennen dass es um den Körper geht zieht sich dadurch ein Strafgericht zu. - Zitat Ende. Zweimal wird hier zum TUEN aufgefordert (Vers 24 u. 25). Was mit der Aussage aus Vers 20 wirklich gemeint ist, wird deutlich wenn wir die Verse 21-23 hinzunehmen und den Vers 27 und 29. Es geht nämlich nicht darum, das Abendmahl nicht zu essen, sondern es nicht in unwürdiger weise zu tun. Zum Beispiel, dass man weder hungrig noch betrunken dort hin geht und sich dann am Abendmahl satt isst. Daher der Hinweis: 22 Habt ihr nicht Häuser wo ihr essen und trinken könnt? Wer so handelt, auf den trifft dann der Vers 27 und 29 zu: 27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot isst oder den Becher des Herrn trinkt macht sich am Körper und am Blut des Herrn schuldig. 29 Denn wer isst und trinkt ohne zu erkennen dass es um den Körper geht zieht sich dadurch ein Strafgericht zu. Zeigt dieser Online-Artikel wirklich auf, wie man das Abendmahl richtig feiert, indem man sich eng an die Bibel hält oder macht er das genaue Gegenteil davon, wenn man die Worte Jesu aus Joh. 6:53-56 zugrunde legt??? Das nehmen von den Symbolen bedeutet ewiges Leben, das hat der einziggezeugte Sohn Gottes selbst gesagt. Gibt es eine vertrauenswürdigere Quelle als ihn??? Und wenn man das im Sinn behält, dann wird einem erst richtig klar, dass nur er allein der einzige Weg zu unserem himmlischen Vater ist. So hat er es gesagt und so steht es geschrieben: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jeder muss sich selbst die Frage stellen, ob er lieber den Worten von Menschen glaubt, bei dem es keine Rettung gibt (Ps.146:3) oder dem einziggezeugten Sohn Gottes. Es ist Deine Entscheidung, es ist auch Dein Leben. Niemand kann dir das abnehmen. Du musst Dich selbst auf die richtige Seite stellen. Autor W.F.
19. März 2026
„Der Gott der Wahrheit hält, was er verspricht“ * Zitate sind gekennzeichnet (wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom April 2026 ab der Seite 8. Es geht um das Thema: „Der „Gott der Wahrheit“ hält, was er verspricht“ , Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist unsere Zuflucht“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext von Psalm 91. Zu diesem Text möchte ich später noch etwas anmerken. Den einleitenden Worten kann man nur zustimmen. Aktuell weiß man wirklich nicht, wem man noch vertrauen kann. Auch wenn nicht alles gelogen ist, was man an Meldungen an uns heranträgt, egal über welchen Kanal (Politik, Religion, Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet), es ist auch nicht alles wahr. Oft wird etwas verschwiegen oder so weit verdreht, dass man nicht mehr erkennen kann, was an einer Aussage 100-prozentig richtig ist oder nicht. Das sollte ein auch nicht wundern, denn aktuell ist der Herrscher dieser Welt immer noch der Teufel und das der es mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt, musste schon Eva erfahren. Da tut es wirklich gut, wenn unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus Christus immer verlässlich die Wahrheit sagen. Absolut. Nur leider bekommen wir diese unverfälschte Wahrheit nicht direkt serviert, sondern über Umwege. Wir können zu ihm beten und ihm alles sagen, aber die Antworten von ihm, erhalten wir nicht von Angesicht zu Angesicht. In der ganzen Bibel finden wir nur sehr wenige Begebenheiten, wo Gott zu einzelnen Menschen buchstäblich gesprochen hat. Jesus selbstverständlich hat auf der Erde mit sehr vielen Personen geredet, sein Vater jedoch nur mit ganz wenigen und möglicherweise war es auch da Jesus gewesen. Ganz sicher können wir bei der Begebenheit sein als Jesus getauft wurde und als unser himmlischer Vater zu Johannes dem Täufer gesprochen hat: Mat. 3:17; Elb: 17 Und siehe, eine Stimme ⟨kommt⟩ aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Alles andere, was er gesagt hat, können wir in der Bibel nachlesen. Wir müssen allerdings berücksichtigen, dass das Wort Gottes heute evtl. nicht in der genauen Form vorliegt, wie er es einmal gemeint oder gesagt hat. Das liegt einfach daran, dass Menschen das zu Papier gebracht haben und andere es dann in die jeweiligen Landessprachen übersetzt haben. In dem vorangegangenen Artikel haben wir ja gesehen, welchen Unterschied es macht, wenn man statt „verderben“ das Wort „vernichten“ übersetzt. Nur ein Wort, das geändert wurde, aber es hat verheerende Auswirkungen auf das Wort Gottes und stellt Gott in einem falschen Licht da. Das muss man einfach im Hinterkopf behalten und entsprechende Bibelverse dann gut durch Denken, ob es mit dem Geist des ganzen Wortes Gottes übereinstimmt. Dann kann man schon erkennen, ob etwas richtig übersetzt wurde oder nicht. Das erfordert natürlich Arbeit, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Nun aber weiter mit dem Studienartikel: Auf der Seite 9 im Abs. 6 wird in diesem Studienartikel gesagt, ich zitiere: „6 Der Anstifter der Rebellion in Eden war „die Urschlange“, die auch „Teufel und Satan genannt“ wird (Offb. 12:9;1. Mo. 3:4, 5; Joh. 8:44).“ … ...“Doch in der Zwischenzeit würden sich ihm viele anschließen und sich ähnlich wie er verhalten…“ - Zitate Ende. Da ist ja auch der Bibeltext aus Joh. 8:44 angegeben und der lautet in der NWÜ so: Joh.8:44; NWÜ: „44 Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann zeigt sich, wer er wirklich ist, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ – Zitat Ende. Diese Worte sagte Jesus zum eigenen Volk Gottes, den Juden. Ihr könnt gerne den Kontext dazu lesen. Offensichtlich hat sich das eigene Volk unseres himmlischen Vaters von ihm abgewandt und haben sich dem Teufel angeschlossen. Denn Jesus sagte ja zu Ihnen: „Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht.“ Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es reicht nicht zu sagen, dass man zu Gott betet, wenn man im Gegenzug aber das tut, was der Teufel von einem will. Denken wir an das Beispiel von Eva. Gott sagte, ihr sollt nicht von dem Baum essen, der Teufel hat sie dennoch dazu überreden können. Heutzutage ist es genau andersherum. Jesus als Sohn Gottes hat gesagt : Joh. 6:53-56; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.  Das ist natürlich nicht buchstäblich zu sehen, sondern das hat was mit dem Abendmahl zu tun, wo der Wein für sein Blut und das Brot für sein Fleisch steht. Wenn man somit an so einem Abendmahl teilnimmt, dann sollte man auch von den Symbolen nehmen. Zumindest wenn man gerne ewig leben würde. Wer das nicht will, der braucht dann auch nicht davon zu nehmen. Aber wir können uns natürlich gut vorstellen, dass der Teufel nicht möchte, dass wir davon nehmen. Bei Eva hat das Essen von der Frucht den Verlust des ewigen Lebens bedeutet und heute könnte man das ewige Leben zurückerhalten, wenn man von dem symbolischen Blut trinkt und von dem symbolischen Brot isst. So hat Jesus es gesagt, so steht es im Wort Gottes geschrieben. Somit ist das eine zuverlässige Wahrheit. Sich daran zu halten, bedeutet buchstäblich ewiges Leben. Ist euch mal aufgefallen, wie einfach wir Menschen ewiges Leben bekommen können? Adam und Eva hätten ewig leben können, wenn Sie NICHT von der Frucht gegessen hätten und wir heute können ewiges Leben bekommen, wenn wir beim Abendmahl von den Symbolen nehmen. Wow, so einfach und doch so schwer. Allerdings muss man positiv hervorheben, dass die Zahlen der aktiven Teilnehmer von Jahr zu Jahr steigen. Die Erkenntnis, dass man essen und trinken muss, um ewiges Leben zu erhalten, scheint sich langsam durchzusetzen. Aus dem „Bericht über das Dienstjahr 2025 der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt“ entnehme ich, dass im Jahr 2025 insgesamt 24.576 Personen von den Symbolen genommen haben . Zum Vergleich im „Jahrbuch von 2010“ standen die Zahlen von 2009 und da waren es nur 10.857 Teilnehmer. Anscheinend stimmt das, was ich gerade gesagt habe nämlich: Wow, so einfach und doch so schwer. Gehen wir weiter im Absatz 7, da möchte ich diesen Satz zitieren: „7 Zu Satans Anhängern gehören sowohl rebellische Engel als auch Menschen, die nichts von Gott wissen wollen.“ – Zitat Ende. Exakt, genauso sehe ich das auch und wie wir vorher schon den Text aus Joh. 8:44 gelesen haben, hat sich das damalige Volk Gottes, ebenfalls von ihm abgewandt. Das war der Grund, warum Jesus vorwiegend in Israel gepredigt hat . Er wollte natürlich erst mal sein eigenes Volk wieder mit seinem Vater versöhnen. Danach erst hat er sich anderen Nationen gewidmet, das blieb aber hauptsächlich seinen Nachfolgern vorbehalten. Im Abs. 8 wird darauf verwiesen, dass der Teufel auf die Erde hinabgeworfen wurde, das kann man auch nachvollziehen. Doch über einen Satz bin ich sehr erschrocken, vor allem wenn man den dazu vermerkten Bibeltext nachliest. Ich zitiere: „Doch bald wird Jesus „seinen Sieg … vollenden“ und Satan und dessen Unterstützer aus dem Weg räumen (Offb. 6:2).“ – Zitat Ende. Warum bin ich erschrocken? Weil hier auf Offenbarung 6:2 verwiesen wird. Das soll angeblich Jesus sein. Dabei handelt es sich hier um den 1.ten Apokalyptischen Reiter . Diese 4 Reiter sind ja die Vorboten vor dem 2.ten Kommen von Jesus Christus. In Offenbarung 19 wird beschrieben, wie Jesus kommt und daher gibt es die folgende Diskrepanz: Wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, das Jesus abhalten wird. Wie kann es dann sein, dass er der 1.te Reiter ist? Dann kommt er ja vor sich selbst!!! Oder und das bringt uns zur nächsten Frage: Wo in der Bibel steht, dass Jesus zweimal kommen wird? Weiter muss man sich fragen: Warum hat der erste Reiter (wenn es Jesus ist) solche jämmerlichen Gestalten als Nachhut? Hier mal der Off.6 Vers 2 im Kontext: Off. 6:2-8; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, e in weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um zu siegen. 3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm! 4 Und es zog aus ein anderes, ein feuerrotes Pferd ; und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und ⟨die Menschen dahin zu bringen⟩, dass sie einander schlachteten; und ihm wurde ein großes Schwert gegeben. 5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd , und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu! 7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! 8 Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ⟨ist⟩ »Tod«; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde. Da die Apokalyptischen Reiter ja VOR Jesus kommen, müsste man auch in anderen Bibelpassagen Hinweise auf sie finden. Zum Beispiel dort wo die Jünger Jesu nach den Zeichen für seine Ankunft fragten: Mat. 24 aus der Elberf.: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Die Jünger wollten wissen, wann Jesus wieder kommt. Ankommen kann man aber nur ein einziges Mal. Denn wenn man da ist, kann man nicht erneut kommen. Sollte Jesus also zweimal kommen, dann müsste er zuvor erneut weggehen. Mir ist jedoch in der ganzen Bibel kein Text bekannt, in der von einer zweiten Himmelfahrt die Rede wäre. Im Gegenteil. Wir lesen: Heb. 1:6; Elb: 6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten. Jesus wird wieder (2.tes Mal) in den Erdkreis eingeführt, er wird aber nicht wieder und dann noch einmal in den Erdkreis eingeführt. Das gibt keine Bibelstelle her. Aber wenden wir uns wieder Matthäus Kapitel 24 zu, denn wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, dann müsste man diese eigentlich auch in den Zeichen seiner (Jesus) Ankunft wiederfinden, die Jesus seinen Jüngern genannt hat. Lesen wir also weiter: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. 6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. 8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen. 9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten ; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Ich habe hier 4 Textzeilen hervorgehoben, die sich erstaunlich ähnlich anhören, wie die Prophezeiung über die 4 Apokalyptischen Reiter. Weiterhin wissen wir wann Jesus tatsächlich kommt, denn in Mat. 24 lesen wir weiter: Mat. 24:29-31; Elb: 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Alles was wir in den Versen 4-28 lesen können, gehört zur großen Drangsal (Bedrängnis) und erst wenn diese vorbei ist , dann würde Jesus SICHTBAR AUF den Wolken vom Himmel herabkommen. Genau der Vers 30 ist der absolute Beweis, dass Jesus nicht der 1.te Apokalyptische Reiter aus Off. 6:2 sein kann. Warum? Dafür gibt es 4 Gründe: 1.Die Drangsal oder Bedrängnis ist bis heute immer noch nicht vorbei 2.Jesus hat noch niemand gesehen und das sollen ja alle Stämme der Erde können 3.Er ist noch nicht auf den Wolken vom Himmel herabgekommen 4.Keiner hat ihn mit Macht und Herrlichkeit gesehen Wer die ersten 3 Punkte noch als Ansichtssache abtun will, kann das ja gerne tun, aber der 4.te Punkt ist unumstößlich. Der erste Apokalyptische Reiter kommt nicht mit großer Macht und Herrlichkeit, sondern mit 3 weiteren abgewrackten Reitern die überhaupt nichts schönes oder Herrliches an sich haben. Ergo kann der 1.te Reiter somit auch nicht Jesus sein . Weil es gerade mit diesem Thema zusammengehört, springen wir nun zum Abs. 14 in diesem Studien WT. Dort ist in der Online-Ausgabe ein Bild eingefügt und zwar das gleiche, dass ganz vorne auf der Zeitschrift als Titelbild abgedruckt ist. Es stellt ein Bild „angeblich von Jesus und seinen Engeln“ dar. Angeblich deshalb, weil der Herausgeber hier 2 biblische Begebenheiten miteinander vermischt, hat, und zwar Off. 6:2 und Off. 19:19-21. Hier eine kleine biblische Anmerkung zu Bildern im Allgemeinen: 2.Mo.20:4; Luth. 2017: 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Was kann man an dieser Aussage missverstehen? Dazu kommt noch, dass sie diese selbstgemalten Bilder auch noch so interpretiert haben, wie sie es wollten. Sie haben dem ersten Reiter ein weißes Gewand angezogen, obwohl es in der Bibel nicht steht. Dadurch haben sie eine Beziehung zu Offenbarung 19 hergestellt und behaupten nun einfach, dass es sich bei dem ersten Apokalyptischen Reiter um Jesus handelt. Um es besser zu verstehen, vergleichen wir mal die Merkmale des Reiters aus Off.6:2 mit Jesus aus Off. 19:11-16. Interessanterweise wird im Abs. 14 dieser Text gar nicht genannt, sondern nur der hier aus Off.19:19-21. Würde man die Verse 11-16 auch angeben, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die beiden Reiter nicht beide Jesus sind. Daher ist es immer wichtig den Kontext zu lesen, war wir nun tun: Off. 6:2; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, hatte einen Bogen ; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben , und er zog aus, siegend und um zu siegen. Off.19:11-16 und 19-21; Elb: 11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; 13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. 14 Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlägt; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. 19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen. 20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet – der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten –, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.  Eins ist absolut klar, Jesus ist der Reiter des ersten Pferdes aus Off. 19, denn sein Name lautet: „Das Wort Gottes“. Auch wird er als König der Könige und Herr der Herren bezeichnet. Gemäß Vers 14 folgen ihm die Truppen ebenfalls auf weißen Pferden und sie sind auch mit weißer, reiner Leinwand bekleidet. Das sieht doch eher so aus, als würde Jesus mit großer Macht und Herrlichkeit kommen. Aber um auf das Bild zurückzukommen. Dieser Jesus hat KEINEN Bogen in seiner Hand, sondern ein scharfes Schwert, das aus seinem Mund kommt. Somit ist der Reiter auf dem Bild nicht Jesus und wer genau mitgelesen hat, es wurde in Off. 6:2 nicht gesagt, dass der Reiter ein weißes Gewand anhat. Das wurde ihm angedichtet. Nicht nur, dass man nun ein Bildnis von himmlischen Angelegenheiten gemalt hat, was man ja nicht soll. Man hat es auch noch falsch gemalt, indem man zwei Bibelpassagen miteinander vermischt hat. Und dennoch macht es auf eine Art Sinn, und zwar wenn man die Warnung von Jesus aus Mat. 24 berücksichtigt, hier die entscheidenden Texte: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Der 1.te Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der behauptet : „Ich bin der Christus“! Dieses gemalte Bild zeigt den Antichristen aus Off.6, im Gefolge mit den himmlischen Herren aus Off.19. Aber er wird nicht mit Antichrist gekennzeichnet, sondern mit Christus. Er wurde auf diesem Bild an die Stelle von Christus gestellt. Da es zum Antichristen schon einen ausführlichen Artikel gibt, möchte ich das nicht weiter ausführen und verlinke das hier: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent Zu Beginn hatte ich angekündigt auf den Text des Liedes Nr. 8 (Ps.91) einzugehen. Da lautet die 3.te Strophe, ich zitiere aus dem Liederbuch: „Kein Pfeil wird uns verletzen, nichts Böses kommt uns nah.“ – Zitat Ende. Wer hat noch mal den Bogen in seiner Hand, um damit Pfeile abzuschießen? Es ist der Antichrist und der versucht ja das wahre Volk Gottes zu verführen. Da es in Ps. 91 um das wahre Volk Gottes geht, die bei Gott Zuflucht suchen, wie wahrscheinlich ist das, dass dann Jesus mit Pfeilen auf sie schießt?? Aber das der Antichrist auf die wahren Nachfolger Gottes Pfeile abschießt, das kann man zu 100 % nachvollziehen. In der Offenbarung steht geschrieben, ich zitiere aus der NWÜ: Off:17:6; NWÜ: „6 Und ich sah, dass die Frau vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu betrunken war.“ – Zitat Ende. In der Endzeit würde der Antichrist (das wilde Tier) und Babylon die Zeugen Jesu bekämpfen. Jesus ist der Haupteckstein und jeder der zu ihm kommen will, gerät automatisch ins Fadenkreuz des Teufels. Doch seien wir mutig und stark, denn nur über Jesus kommen wir auch zu unserem himmlischen Vater. Dies soll der letzte Text belegen: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Übrigens, der Antichrist würde diesen Text in etwa so oder in ähnlichen Worten umformulieren: Nur wir sind der Kanal Gottes, nur wir haben die Wahrheit, nur wer uns folgt, wird ewig leben. Niemand kommt zu Gott, außer er folgt uns. Autor: Bruder W.F.
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Im Wachtturm vom 15.7.2011 Seite 27 und 28 *kann man es gleich 2 Mal lesen (Zitat) : “Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt” dann noch: “Würden wir dagegen den biblischen Rat, den wir durch den “treuen und verständigen Sklaven” erhalten, herunterspielen und eigene Wege gehen wollen, würden wir quasi auf Kollisionskurs zu dem gehen, worauf Jehova unaufhaltsam hinarbeitet. Unsere Freundschaft mit Jehova stünde dann auf dem Spiel…” In diesem Wachtturm wurde die überragende Wichtigkeit der Organisation in 4 Studienartikeln sehr ausführlich hervorgehoben, Jesus wurde nur beiläufig erwähnt und seine Stellung in keiner Weise gewürdigt. Nur die Leitende Körperschaft ist das Instrument Jehovas. Auf dem Bezirkskongress 2012 wurde in mehreren Ansprachen vermittelt, wie wichtig es ist, unsere geistige Mutter, die LK zu lieben . Unser geistiger Vater ist Jehova . Somit muss nach ihrer Vorstellung sein Sohn Jesus ab sofort wohl der “Mutter” “LK” unterstellt sein. Sie legen den Weg fest, der zum ewigen Leben führt. Nur durch den Dienst für die Organisation kann man Jehova gefallen und errettet werden. Solche und ähnliche Aussagen vermitteln uns den Eindruck, als würde Jehova nur durch sie handeln und alle ihre Lehren anerkennend abnicken. Auch hier dient uns wieder einmal das negative Vorbild der Juden zur Warnung. Neben der Anbetung für Jehova pflegten sie fast immer den Baalskult. Wenn sie sich entscheiden mussten, dann wählten sie lieber den Baal, denn der war ihnen wichtiger als Jehova. Auf heute übertragen kann man ohne Umschweife sagen, dass bei den Zeugen das Wort der LK und WTG höher geachtet wird als das Wort Jehovas oder Jesu. Der Organisationskult hat heute einen höheren Stellenwert als die Ehre für Jesus. Oder anders formuliert: so, wie z.B. die Kälberanbetung bei den Israeliten ein fester Bestandteil der Anbetung Jehovas war, so glauben die Zeugen heute, dass man ihm nur durch die Verehrung der Organisation dienen kann. Hierbei sollte man aber nie außer Acht lassen, dass man nicht dem Herrn Jesus und gleichzeitig dem Herrn WTG dienen kann. Für einen muss man sich entscheiden. Um den Anspruch der WTG zu widerlegen, werde ich bevorzugt Jesus und seine Apostel zu Wort kommen lassen. Beachtenswert ist auch, dass Jesus seine Warnungen gegen das eigene Volk richtete. Mat.6:24. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. 2. Tim.4:3. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; 4. und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und zu den Fabeln sich hinwenden. Gal.5:1. Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht; stehet nun fest und lasset euch nicht wiederum unter einem Joche der Knechtschaft halten. Mat.24:4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe! 5. Denn viele werden unter MEINEM Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! -und sie werden viele verführen. Man ehrt die LK gerne, die in ihrem eigenen Namen kommt und sich sehr ausgiebig verehren lässt. Aber für Jesus tut man das nur widerwillig oder gar nicht. Wenn man die Zeugen auf dieses Missverhältnis aufmerksam machen möchte, dann beteuern die meisten aufgebracht, dass sie Jesus ausreichend ehren, denn es ist ja selbstverständlich, dass nur er der Retter sei. Deshalb braucht man ihn doch nicht extra erwähnen. Solche Aussagen stehen aber in krassem Widerspruch zum Bibelwort. Joh.5:22. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben , 23. auf daß ALLE DEN SOHN EHREN, WIE SIE DEN VATER EHREN. WER DEN SOHN NICHT EHRT, EHRT DEN VATER NICHT, der ihn gesandt hat. 24. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen. 38. und sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn welchen er gesandt hat, diesem glaubet ihr nicht. 39. Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen; 40. und ihr wollt NICHT ZU MIR KOMMEN, auf daß ihr Leben habet. 41. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; 42. sondern ich kenne euch, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43. Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet und die Ehre, welche von Gott allein ist, nicht suchet? Phil.2:9. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, 10. auf daß in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11. und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters. 1.Joh.2:21. Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisset, sondern weil ihr sie wisset, und daß keine Lüge aus der Wahrheit ist. 22. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. Nun möchte ich darauf eingehen, welche Folgen es in der noch vor uns liegenden großen Drangsal haben kann, wenn man sich zu Jesus als einzigen Mittler und Retter bekennt. Es wird uns innerhalb der “Organisation Jehovas” höchstwahrscheinlich nicht anders ergehen als den treuen Christen im ersten Jahrhundert, die auch keine Kompromisse mit der religiösen jüdischen Führung machten. Man wird von der Welt gehasst werden, wenn man kein Teil von ihr ist. Gerade hier zeigt es sich, dass die LK mit ihren Bestrebungen als KdöR in der Welt anerkannt sein will. Sie ist somit inzwischen auch zu einem Teil der Welt Satans geworden und hasst alle, die sich als wahre Nachfolger nur zu Jesu bekennen. Diese Situation wurde uns von den Pharisäern vorgelebt, die Jesus und seine Nachfolger zutiefst hassten und sich lieber zum Cäsar als König bekannten. Das deutet darauf hin, dass von unseren Glaubensbrüdern der größte Hass zu erwarten ist. Jesaja 66:5. Höret das Wort Jehovas, die ihr zittert vor seinem Worte! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen um meines Namens willen: Jehova erzeige sich herrlich, daß wir eure Freude sehen mögen! Aber sie werden beschämt werden. Joh.15:18. Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt. 20. Gedenket des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht {O. Sklave} ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21. Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Mat.24:9. Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um MEINES Namens willen.10. Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen; 11. und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; 12. und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten; 13. wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 14. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. 24 Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Johannes 16:1. Dieses habe ich zu euch geredet, auf daß ihr euch nicht ärgert. 2.Sie werden euch aus der Synagoge AUSSCHLIESSEN; es kommt aber die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst {Eig. Opferdienst, Gottesdienst} darzubringen. 3. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. 4. Dieses aber habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Stunde gekommen ist, ihr daran gedenket, daß ich es euch gesagt habe. Dieses aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war. Joh.19:14. Es war aber Rüsttag des Passah; es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 15. Sie aber schrieen: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! {Eig. Nimm weg, nimm weg!} Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, als nur den Kaiser. 2. Tim.3:12.Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, werden verfolgt werden. 13. Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. Gal.4:16. Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 17. Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch AUSSCHLIESSEN, auf daß ihr um sie eifert. Mat.12:7.Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: “Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer”, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. Wenn wir uns innerhalb der Zeugengemeinde offen zu Jesus bekennen, dann wird die Trennung zwischen Nachfolgern Jesu und der WTG mitten durch die Familien gehen und sogar Ehepaare trennen. Mat.10:22.Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 33. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 34. Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36. und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 38. und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Mark.13:12. Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen. 13. Und ihr werdet von allen gehaßt werden um meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 22. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen. 23. Ihr aber sehet zu! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt. Micha 7:5. Trauet nicht dem Genossen, verlasset euch nicht auf den Vertrauten; verwahre die Pforten deines Mundes vor der, die an deinem Busen liegt. 6. Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen ihre Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; des Mannes Feinde sind seine Hausgenossen. – 7. Ich aber will nach Jehova ausschauen, will harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören. Wir haben allen Grund uns glücklich zu unserem Retter Jesus zu bekennen und brauchen uns keines Falles schämen oder fürchten. So wie Jesus brauchen wir die Schande im eigenen Volk nicht beachten. Mat.5:10. Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. 11. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen. 12. Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren. Hebr.12:2. hinschauend auf Jesum, den Anfänger {Zugleich: Urheber, Anführer} und Vollender des Glaubens, welcher, der Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Luk.12:8. Ich sage euch aber: Jeder, der irgend mich vor den Menschen bekennen wird, den wird auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; 9. wer aber mich vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Joh.14:6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. Luk.6:22. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; 23. freuet euch an selbigem Tage und hüpfet, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten. Apg.4:11. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. 12. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Röm.8:17. Wenn aber Kinder, so auch Erben- Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden. 18. Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Phil.1:29. Denn euch ist es in Bezug auf Christum geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden, 30. da ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen und jetzt von mir höret. Hebr.4:14. Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten; 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde. 16. Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. 1.Petr.4:12. Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; 13. sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf daß ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet. 14. Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch…16. wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen. Spr.29:25. Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf Jehova vertraut, wird in Sicherheit gesetzt. Wir dürfen freudig und freimütig für unseren Retter Jesus Zeugnis ablegen. Wollen wir Schafe und Jünger von Jesus sein oder die der WTG? Folgen wir dem wahren Hirten oder den “Fremden”, die Diebe und Räuber der Schafe sind? Nichts anderes tut die WTG, sie stiehlt dem Christus die Schafe weg und sammelt sie in ihre eigene Hürde, mit eigenen Gesetzen und eigenem Taufgelübde. Sind wir dann auch noch bereit uns aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausschließen zu lassen? Auch hierzu haben wir ein biblisches Vorbild: Joh.9:20. Seine Eltern antworteten [ihnen] und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daß er blind geboren wurde; 21. wie er aber jetzt sieht, wissen wir nicht, oder wer seine Augen aufgetan hat, wissen wir nicht. Er ist mündig; fraget ihn, er wird selbst über sich reden. 22. Dies sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten; denn die Juden waren schon übereingekommen, daß, wenn jemand ihn als Christus bekennen würde, er aus der Synagoge AUSGESCHLOSSEN werden sollte. 23. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist mündig, fraget ihn. 27. Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt nicht gehört; warum wollt ihr es nochmals hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden? 28. Sie schmähten ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses’ Jünger. Joh.10:1. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2. Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. 3. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. 4. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. 6. Dieses Gleichnis sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete. 7. Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8. Alle, die irgend vor mir gekommen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. 9. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein-und ausgehen und Weide finden. 10. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, auf daß sie Leben haben und es in Überfluß haben. 11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 12. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut [die Schafe. 13. Der Mietling aber flieht,] weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert. 14. Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, 15. gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. 25. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 26. aber ihr glaubet nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. 27. MEINE Schafe hören MEINE Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen MIR; 28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und NIEMAND wird sie aus meiner Hand rauben. 29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 1.Joh5:11. Und dies ist das Zeugnis: daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. 12. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 13. Dies habe ich euch geschrieben, auf daß ihr wisset, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. Als die Christen 67 u.Z. Jerusalem verlassen mussten war das bestimmt keine leichte Entscheidung. Ebenso kann es in unserer Zeit sein, wenn wir alles bei dem heute von Jehova abtrünnigen Volk der “Zeugen Jehovas” zurücklassen müssen. Familienangehörige und vertraute Freunde, das gesamte soziale Netz das man jahrelang haben durfte. Um dann nur noch abfällig als verachtete und geschmähte Abtrünnige und als solche, die zum eigenen Gespei zurückkehrenden bezeichnet zu werden. Besonders schwer dürfte es jemand haben, der auch noch finanziell von der WTG abhängig ist wie Bethelmitarbeiter, Sonderpioniere, Kreis- oder Bezirksaufseher. Der Verlust der Anerkennung die man mit solch einer Stellung innehat ist nicht zu unterschätzen. Eine Gewissensentscheidung, ob man für diese Organisation noch arbeiten und ihre Thesen mit verantworten kann, dazu vielleicht noch der Gedanke, wie das weitere Leben mit Almosen, Minirente oder Harz4 wohl sein wird. Das könnte leicht dazu führen, dass man das Gewissen einfach ausblendet und sich sagt: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. Man erhofft sich lieber weiterhin das ewige Leben durch das “Verausgaben im Werke des Herrn” (dem Werk der LK). Jedoch kann die LK ihre vielen Versprechungen nie halten. Weder für sich, noch für ihre treuen Anhänger. Es wird dann genauso kommen wie es in Jer.22:13 vorhergesagt wurde: Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt; Im Gleichnis vom Weinberg wird das Urteil über die Führer des Volkes Jehova deutlich gezeigt. Die Nation die die Früchte bringt sind weder bei den buchstäblichen Juden, noch bei dem größten Teil der fast 8 Millionen Zeugen Jehovas mit ihrem weltweiten Einsammlungswerk in die Hürde der WTG- Organisation zu finden. Diese Nation kann nur aus Menschen bestehen, die alleine nur Jesus als den wahren Hirten und Retter ehren und sich ausschließlich nur zu ihm bekennen. Mat.21:35. Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie. 36. Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso. 37. Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen! 38. Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen! 39. Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun? 41. Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit. 42. Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen”? 43. Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird. 44. Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen. 45. Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es ist auch nicht relevant ob die LK das Volk der Zeugen Jehovas bewusst und vorsätzlich irreführt oder ob sie völlig unwissend ist. Sie sind unsere Blindenführer, die ihr ganzes höriges Volk in die Grube führen. Dann werden sie sagen: Herr, Herr haben wir nicht… Und das Volk wird vermutlich ähnlich reagieren wie Adam und sinngemäß zu Jehova sagen: den “Sklave” den du uns gegeben hast, er hat uns so belehrt… Deshalb dürfen wir zur gegebenen Zeit diese Organisation nicht fürchten und müssen aus diesem Volk flüchten, damit wir nicht an ihren Plagen teilhaben. Mat.15:12. Dann traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer sich ärgerten, als sie das Wort hörten? 13. Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird ausgerottet werden. 14. Laßt sie; sie sind blinde Leiter der Blinden. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen. Jer.25:29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen. Luk.6:47. Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut- ich will euch zeigen, wem er gleich ist. 48. Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, welcher grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet. 49. Der aber gehört und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute ohne Grundlage, an welches der Strom schlug, und alsbald fiel es, und der Sturz jenes Hauses war groß. 2.Kor.6:14. Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15. und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16. Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: “Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein”. 17. Darum GEHET AUS IHRER MITTE aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen; 18. und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige. Off.18:4 . Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; 5. denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Hebr.13:12. Darum hat auch Jesus, auf daß er durch sein eigenes Blut das Volk heiligte, außerhalb des Tores gelitten. 13. Deshalb laßt uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, seine Schmach tragend. 14. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Aufgestachelt durch die LK und ihrer Führer behandeln die neuzeitlichen Böcke die Schafe des Christus sehr schlecht und werden zu seiner Zeit vom wahren Hirten zur Verantwortung gezogen werden. Die Geringsten, das sind nicht die 8 Könige in Brooklyn und ihre Mitherrscher. Es sind die wahren Nachfolger Jesu, die verachtet werden und wie das allerletzte Stück behandelt werden, weil sie nur ihrem Hirten nachfolgen. Bei der Trennung sagt der Herr Jesus zu den Böcken: Mat.25:41… Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln; 42. denn mich hungerte, und ihr gabet mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr tränktet mich nicht; 43. ich war Fremdling, und ihr nahmet mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig, oder durstig, oder als Fremdling, oder nackt, oder krank, oder im Gefängnis, und haben dir nicht gedient? 45. Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. 46. Und diese werden hingehen in die ewige Pein, {O. Strafe.} die Gerechten aber in das ewige Leben. Hat sich die LK für uns geopfert? Dennoch besteht sie darauf, dass man auf ihren Namen getauft wird und man in ihrem Sinne übereinstimmend reden muss. 1.Kor.1:1 Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. 13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus’ Namen getauft worden? Jes.10:20. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit. 21. Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott. 22. Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit. Jes.31:6 Kehret um, Kinder Israel, zu dem, von welchem ihr so weit abgewichen seid! 7. Denn an jenem Tage werden sie verabscheuen, ein jeder seine Götzen von Silber und seine Götzen von Gold, die eure Hände euch gemacht haben zur Sünde. Mat.11:28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. 29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; 30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Eph.4:14. auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum; 15. sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, Nehmen wir doch lieber die Einladung unseres wahren Königs und Erlösers Jesus an. Erweisen wir uns als seine Schafe, denn nur er ist der wahre Hirte. Wir dürfen nicht die Organisation, ihre Ideale und Ziele unterstützen. Sie appelliert an einen Geist der Solidarität und Loyalität. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut daran, sich folgendes zu fragen: Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? Auf wessen Stimme höre ich? Wessen Sklave bin ich? Für welchen Hirten werde ich mich entscheiden? Jesus oder die LK? Autor J.A.
von W.F. 24. Februar 2024
Ist Jesus Gott? Liebe Schwestern, Liebe Brüder, vor einiger Zeit kam die Frage auf, ob Jesus auch Gott sei, und in diesem Zusammenhang wurde auf die Dreieinigkeitslehre hingewiesen. Daher wollen wir dieses Thema mal biblisch aufarbeiten unter dem Aspekt, dass Jesus Gottes Sohn ist. Warum? Weil es genauso in Gottes Wort steht, dass Jesus als der Sohn Gottes bezeichnet wird. Diese Aussage setze ich als wahr voraus. Alle Bibeltexte, die wir nun betrachten, die teils zu widersprüchlichen Schlussfolgerungen führen, müssen so in Einklang miteinander gebracht werden, dass sie nicht der Aussage widersprechen dass Jesus Gottes Sohn ist. Denn es steht geschrieben: Joh 17:17; Elb: …Dein Wort ist Wahrheit. Wenn die Bibel uns das Bild von dem Vater und einem Sohn aufzeigt, dann wissen wir das nach unserem Erkenntnisstand Jesus nicht so hervorgebracht worden sein kann, wie es bei uns Menschen der Fall ist. Denn es fehlt die Frau im Hause Gottes. Warum gebraucht die Bibel dennoch das Vater / Sohn Verhältnis, um uns zu zeigen in welchem Verhältnis Jesus zu dem Schöpfer steht? Welchen Grund könnte das haben? Was sind denn weitere Merkmale eines Vaters / Sohn Verhältnisses 1. Der Vater existierte schon vor der Geburt des Sohnes 2. Dadurch ist der Vater zwangsweise älter 3. Der Vater ist, bis ein Sohn herangewachsen ist, in der Regel auch: - größer - stärker - hat mehr Erfahrung (Wissen) Ich habe als Thema gewählt: Ist Jesus Gott? Ich habe absichtlich nicht die Dreieinigkeitslehre zum Thema gemacht. Den heiligen Geist wollte ich mal außen vor lassen. Wer oder was der Heilige Geist ist, ist mit Sicherheit nicht einfach zu erklären, denn auch hier gibt es Texte, die sich scheinbar widersprechen. Dass man den Heiligen Geist mit in die Dreieinigkeitslehre integriert hat, beruht ja hauptsächlich auch auf dem nachfolgenden Bibeltext: Mat. 28:19, 20; Elb: 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Bei einer Taufe sollte man sowohl den Namen des Vaters , des Sohnes als auch des Heiligen Geistes nennen. Das ist somit die Basis für die Dreieinigkeitslehre. Grundsätzlich möchte ich feststellen, dass Gott ein Geist, aber eben auch ein eigenständiges Wesen oder Person ist (sofern diese Begriffe hier überhaupt richtig sind). Wenn Gott eine Geistperson ist, dann könnte der Heilige Geist auch eine Geistperson sein. Ich möchte mich da im Moment nicht festlegen, die Möglichkeit besteht jedoch. Allerdings gibt es auch Dinge die als Geist bezeichnet werden und keine Person sind, wie zum Beispiel der “Geist dieser Welt”. Da geht es eher um eine Denkrichtung als um eine wirkliche Person. Meiner Meinung nach muss man auch nicht zwingend aus dem o.g. Bibeltext schließen, dass der Heilige Geist einen Namen haben muss und demzufolge auch nur eine Person sein kann. Wir kennen sicherlich alle den Satz: “Im Namen des Gesetzes” ... Da geht es auch nicht um eine Person, sondern gemeint ist das Gesetzbuch eines Landes. In diesem Gesetzbuch ist alles niedergeschrieben, woran sich die Bürger des Landes halten sollen. Wie gesagt, ich möchte aber im Moment weder die Behauptung aufstellen, dass der Heilige Geist eine Geistperson ist, noch dass er es nicht ist. Denn das Thema ist schon verwirrend genug, wenn man das Verhältnis von Vater und Sohn betrachtet. Das wäre dann eine Zweieinigkeit. Ich möchte in diesem Artikel nur auf das Thema eingehen, ob Jesus Gott ist. Durch die Diskussion habe ich mittlerweile auch verstanden wie die meisten das hier sehen und das es nichts mit der kirchlichen Lehre der Dreieinigkeit zu tun hat. Wenn wir nun die Bibeltexte heranziehen, die belegen sollen, das Jesus = Gott ist und wir könnten das tatsächlich bestätigen, dass es einen Zweieinigen Gott gibt, dann können wir uns später damit beschäftigen ob der Heilige Geist dann die Dreieinigkeit vollständig macht. Gibt es aber keinen Zweieinigen Gott, dann fällt auch die Dreieinigkeitslehre ersatzlos weg. Ich habe alle Kommentare zu diesem Thema aufmerksam gelesen und festgestellt, dass die Meinungen über Jesus gar nicht so weit auseinander liegen. Im Grunde ist es nur die Frage: Wie genau definiert man EINEN wahren Gott? Die einen sagen, a) dass Jesus zwar ein Gott ist aber der Sohn Gottes und das es noch den Vater darüber gibt. Die anderen sagen, b) dass wenn es so wäre es zwei Götter geben müsste und das kann nicht sein, also muss Jesu gleichzeitig auch der Vater sein. Bringt man den Namen Gottes ins Spiel, dann müsste die Gleichung so lauten: Jesus = Vater = Gott! Es ist also die mögliche Herangehensweise, die entscheidet zu welchem Ergebnis die Gruppe a oder b kommt. Die Gruppe a geht davon aus, dass Jesus der Sohn Gottes ist, damit definitiv auch ein Gott ist und nimmt den Widerspruch in Kauf, dass es dann am Ende zwei Götter gibt. Der Vater ist Gott und der Sohn Jesus ist ebenfalls ein Gott. 1 Gott + 1 Gott = 2 Götter. Die Gruppe b geht davon aus, dass es nur einen Gott gibt und folgert daraus, dass Jesus und unser himmlischer Vater ein und derselbe sein muss, da es ansonsten wie gesagt zwei Götter wären. Der Gott Vater hat sich den Menschen somit als der Mensch Jesus gezeigt. Dadurch treten dann aber widersprüchliche Texte auf, wo Jesus zu sich selbst betet oder als er gestorben ist, sich selbst auferweckt haben muss. Das wird dann zum Beispiel mit den 3 Zuständen von Wasser verglichen (Wasser / Wasserdampf / Eis). Aber alles zusammen ist H2O. Je nachdem von welcher Seite man sich diesem komplexen Thema nähert, ist die Entscheidung schon gefallen, welche Schlussfolgerung am Ende herauskommt. Allerdings haben beide Parteien das Problem, dass es Bibeltexte gibt, die eben die Meinung der anderen Partei stützen und auch umgekehrt. Ich habe nun eine dritte Möglichkeit wie man sich dem Thema nähern kann und das ist die, dass sich die Bibel nicht widerspricht, dass die Bibel, Gott und Jesus nicht lügen können oder willentlich eine Falschaussage machen. Meiner Meinung nach sind sowohl die Bibeltexte wahr, die die Ansicht von der Gruppe a stützen, genauso wie die der Gruppe b. Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn die Bibel sagt es gibt nur einen Gott, dann ist die Aussage wahr. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus der Sohn unseres himmlischen Vaters ist, dann ist die Aussage wahr. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus Gott ist, dann ist die Aussage wahr. Das ist meine Herangehensweise und die führt mich zu der Schlussfolgerung: Wenn nicht alle drei voran gegangenen Aussagen gleichzeitig wahr sein können, es aber müssen, dann muss es etwas damit zu tun haben, wie wir als Menschen “einen wahren Gott” definieren. Möglicherweise definiert Gott das etwas anders als wir und ich glaube da hat uns unser Schöpfer sogar Hinweise darauf gegeben. Es ist die Definition von “Eins”. Ich möchte dazu mal eine Veranschaulichung bringen und entschuldigt bitte, dass mir nichts Besseres eingefallen ist: Stellt Euch vor es gäbe auf dem ganzen Planeten Erde nur “ein Kilo reines echtes Gold”. Alles andere Gold, dass auf der Erde existiert, ist sogenanntes Katzengold, falsches Gold oder von Menschen nachgemachtes Gold usw. Nun wird dieses “ein Kilo reines echtes Gold „eingeschmolzen und man zweigt davon 200 Gramm ab und deponiert es in einem anderen Tresor, der von dem ersten Tresor 2.000 km entfernt liegt. Nun gibt es faktisch zwei Goldlager, aber auf dem ganzen Planeten Erde gibt es nach wie vor immer noch nur “ein Kilo reines echtes Gold”. Es wurden nicht zwei Kilo Gold daraus und die 200 Gramm sind auch nach wie vor 200 Gramm echtes Gold, sie lagern nur woanders. Dass man die 200 Gramm Gold von den 800 Gramm getrennt hat, hat sie nicht zu Falsch-Gold werden lassen. Die Veranschaulichung hinkt natürlich, weil “Gott” keine Maßeinheit wie “Kilo” ist. Worauf ich aber hinauswollte, nur weil man von dem “ein Kilo reines echtes Gold „etwas wegnimmt und woanders lagert, wird es dadurch nicht zu falschem Gold. Wenn Gott nun ein Teil von sich genommen hat, um damit seinen Sohn hervorzubringen, dann ist Jesus als Sohn Gottes auch ein Gott, aber er ist kein falscher Gott. Er stammt direkt von dem einzig wahren Gott ab. Gibt es einen biblischen Hinweis darauf, dass Jesus evtl. auf diese Weise von seinem Vater abstammen könnte? Schauen wir uns mal den Schöpfungsbericht in der Bibel an. Wir lesen: 1.Mos. 2:7,8:7 da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen. 8Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. Hier ist also von der Erschaffung von Adam die Rede. Eva gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn wir lesen etwas weiter im Vers 19-24: 19 Und Gott, der HERR, bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und genauso wie der Mensch sie, die lebenden Wesen, nennen würde, so sollte ihr Name sein. 20 Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber für Adam fand er keine Hilfe, ihm entsprechend. 21 Da ließ Gott, der HERR, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; 22 und Gott, der HERR, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen. 23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Was fällt uns hier auf? Sowohl Adam als auch alle Tiere des Feldes wurden aus dem Erdboden gebildet. Adam sollte nun den Tieren einen Namen geben und offensichtlich stellte der Adam fest, dass die Tiere sowohl männlich als auch weiblich vorhanden waren. Doch für Adam wurde keine Hilfe gefunden. Jetzt passiert etwas Besonderes, Gott erschuf die Frau Eva eben nicht wie Adam und die Tiere des Feldes aus dem Erdboden, sondern er ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Wir würden heute sagen, der Adam bekam eine Narkose und es wurde ihm eine Rippe entnommen und daraus erschuf Gott dann die Eva. Frage: Warum hat Gott nicht einfach genau das gleiche gemacht und Eva auch aus dem Staub des Erdbodens gebildet, wie auch den Adam? Hätte der Adam die Eva weniger wertgeschätzt, wenn er gewusst hätte, dass sie ebenfalls aus dem Erdboden erschaffen worden wäre? Das ist wohl schwer vorzustellen. Aber die Frage bleibt ja, warum hat Gott die Eva hier anders erschaffen als alle anderen Lebewesen? Eine Erklärung könnten die nachfolgenden Verse sein, ich wiederhole sie : 23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Die Frau sollte also Männin heißen, denn vom Mann wurde sie genommen und in der Zukunft soll sowohl der Mann seinen Vater als auch die Frau ihre Mutter verlassen und sie sollen als Ehepaar zu einem Fleisch werden. Genau so steht es geschrieben und doch würde niemand auf die Idee kommen, dass ein Mann und eine Frau zu ein und derselben Person zusammen verschmelzen würden. Warum? Weil das bisher noch niemals im Laufe der Geschichte passiert ist, und so wissen wir aus Erfahrung, dass es so nicht gemeint sein kann . Im Falle Gottes können wir das aber nicht aus Erfahrung wissen, weil niemand von uns dabei gewesen ist und es außerdem eine einmalige Geschichte gewesen ist, die lange vor unserer Schöpfung stattgefunden hat und sich seitdem auch niemals mehr wiederholt hat. Wäre es somit denkbar, dass der Grund warum Eva eben nicht aus dem Staub des Erdbodens geschaffen worden ist, dazu dienen sollte, um zu zeigen, wie Jesus der Sohn Gottes gezeugt worden ist? Ich ändere den Vers 23- und 24-mal so ab, dass es sich evtl. auf Gott und seinen Sohn beziehen könnte. Dann müsste es so lauten: 23 Da sagte Gott: Dies ist Geist von meinem Geist; dieser soll Gott heißen, denn von Gott wurde er genommen. 24…und wir sind ein Gott. Mir fällt jedenfalls kein einziger logischer Grund ein, warum Eva als einziges Wesen auf diese besondere Weise erschaffen worden ist. Bringen wir nun noch den Vergleich mit dem “ein Kilo reines echtes Gold” ins Spiel, dann wäre klar, dass Jesus auch ein wahrer Gott ist, denn er wurde von dem einen wahren Gott genommen. Auch die Brüder hier, die sagen, dass Jesus und der Vater ein und der gleiche sind, haben auch gesagt, ich zitiere das mal als Beispiel: „Wenn ich sage, für mich ist Gott = Jesus dann meine ich damit, dass beide “Personen” für mich ein und derselbe Gott sind.“- Zitat Ende. Von daher sind doch die Ansichten gar nicht so weit auseinander. Es ist tatsächlich nur die Frage der Definition , was man unter “einem wahren Gott” versteht . Das Jesus und der Vater zwei Personen sind, wird von keinem bestritten. Welche Hinweise finden wir noch in der Bibel? Kann man das so sehen, dass Jesus und sein und unseren Vater zusammen einen wahren Gott bilden oder widerspricht diese Ansicht evtl. anderen Bibeltexten? Eines dürfte aber für alle klar sein: Kein Mensch kann genau wissen wie es richtig ist und daher müssen und können wir uns hier nur auf die Aussagen in Gottes Wort verlassen. Wir müssen doch Gott und seinem Sohn Jesus zugestehen, dass sie genau wissen, wie alles geschehen ist und welches Verhältnis sie zueinander haben. Wenn also in der Bibel steht, dass es nur einen wahren Gott gibt und auf der anderen Seite Jesus als Sohn Gottes bezeichnet wird, dann können wir nur davon ausgehen, dass beide Aussagen wahr sind. Also muss der Fehler woanders liegen und den müssen wir finden und ausmerzen. Was sagt also Jesus über sich selbst: Joh 10:30; Elb: Ich und der Vater sind eins. Das ist mal eine klare Aussage. Meinte Jesus damit aber, dass er und der Vater ein und derselbe sind, also die zwei Personen einer möglichen Dreieinigkeit? Schauen wir uns eine weitere Aussage von ihm an: Joh 17:11; Elb: Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir! Und im Vers 20 bis 23 steht sogar: Joh. 17:21-23; Elb: 20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind - 23 ich in ihnen und du in mir -, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Nun hier bringt Jesus ein Beispiel wie er das meint, dass er und der Vater eins ist. Jesus bittet seinen Vater darum, dass seine Jünger eins seien, so wie er mit seinem Vater eins ist. Genauso wie in dem Falle von Adam und Eva, die ja ein Fleisch werden sollten, würde hier niemand annehmen, dass alle Jünger Jesu zusammen zu einer Person verschmelzen sollten. Aber die Jünger Jesu sollten eins werden miteinander, so wie es Jesus mit seinem Vater ist. Die Jünger sollten sogar Eins mit Jesus und seinem Vater werden. Keiner käme hier auf die Idee, dass wir als Jesu Jünger nun auch zu Gott werden würden. Hier haben wir also eine biblische Antwort darauf, wie Gott die Einheit mit seinem Sohn sieht. Es geht nicht darum, dass Sie ein und derselbe sind, sondern dass sie völlig miteinander in Einklang sind, man könnte sagen in völliger Willensübereinstimmung. Das zeigt sich auch in einem Gebet von Jesus, kurz vor seiner Gefangennahme: Luk. 22:41-43; Elb: 41 Und er zog sich ungefähr einen Steinwurf weit von ihnen zurück und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! 43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte. Wenn der Vater und der Sohn ein und derselbe wäre, dann wäre auch immer ihr Wille ein und derselbe. Doch hier sagt Jesus, dass eben nicht sein eigener Wille geschehen solle, sondern der von seinem Vater. Der Vater und der Sohn können somit zwei unterschiedliche Willen haben, aber sie sind Eins, weil Jesus immer wünscht den Willen seines Vaters zu tun. Jesus unterordnet sich somit seinem Vater und auch das finden wir in der Bibel bestätigt: 1Kor 11:3; Elb: Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. Jesus hat also seinen Vater als sein Haupt über sich. Jesus unterordnet sich somit seinem Vater. Wenn Jesus und der Vater aber ein und derselbe wären, dann bräuchte sich keiner dem anderen zu unterordnen, das geht dann einfach nicht. Man müsste sich auch fragen, warum Gott über Jesus gesagt hat, er wäre sein Sohn. Er hätte auch genauso sagen können, er wäre sein Bruder. Dann wären es zwar immer noch zwei Personen, aber man könnte davon ausgehen, dass diese gleichgestellt sind. Doch Gott wählte eben eine andere Bezeichnung: Mat. 3:17; Elb: Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Wir können uns nur an dem orientieren, was Jesus und Gott über sich selbst sagen. Jesus äußert sich damit absolut konform, wenn er sagt: Joh 14:28; Elb: Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich. Jesus hat sich selbst immer als Sohn Gottes gesehen und wenn er darauf angesprochen wurde, dies auch rundweg bestätigt. Mat. 16:15-17; Elb: 15 Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? 16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Lk 22:70; Elb: Sie sprachen aber alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es; ich bin es. Mat. 26:63, 64; Elb: 63 Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes! 64 Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels. Selbst die Dämonen wussten ganz genau wer Jesus war, wie wir in Matthäus und Lukas nachlesen können: M at. 8:28-31; Elb: 28 Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gadarener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen. Sie waren sehr bösartig, so dass niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte. 29 Und siehe, sie schrien und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, uns vor der Zeit zu quälen? 30 Es weidete aber fern von ihnen eine Herde von vielen Schweinen. 31 Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine! Lk 4:41; Elb: Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war. Hätten die Dämonen nicht wissen müssen, dass Jesus Gott selber war, wenn es so wäre? Sie haben doch Zugang zum unsichtbaren Bereich. Sie wussten somit auch genau, wer auf die Erde gesandt worden ist. Wenn es Gott selbst gewesen wäre, hätten Sie doch Jesus mit GOTT anreden müssen und nicht mit Sohn Gottes. Bei Petrus hatte Jesus sogar gesagt, dass ihm die Erkenntnis, dass er der Sohn Gottes sei, direkt von seinem Vater im Himmel geoffenbart wurde. Bei den Dämonen musste er das nicht. Die können hinter die Kulissen schauen und wussten somit ganz genau, wer da vor ihnen stand. Der Sohn Gottes, nicht der Vater selbst. Es gibt aber noch eine weitere Begebenheit in der Bibel, wo mit Eins seien, nicht EINE EINZIGE Person gemeint ist. Das ist der Leib Christi. Wir lesen: 1.Kor. 6:12-20; Elb: 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. 13 Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als auch jene zunichtemachen. Der Leib aber ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Macht. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Auf keinen Fall! 16 Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? "Denn es werden", heißt es, "die zwei ein Fleisch sein." 17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.18 Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib! 1.Kor. 12:11-27; Elb: 11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. 12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.15 Wenn der Fuß spräche: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört er deswegen nicht zum Leib? 16 Und wenn das Ohr spräche: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib; gehört es deswegen nicht zum Leib? 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruch? 18 Nun aber hat Gott die Glieder bestimmt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte. 19 Wenn aber alles ein Glied wäre, wo wäre der Leib? 20 Nun aber sind zwar viele Glieder, aber ein Leib.21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; oder wieder das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. 22 Sondern gerade die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig; 23 und die uns die weniger ehrbaren am Leib zu sein scheinen, die umgeben wir mit größerer Ehre; und unsere nichtanständigen haben größere Anständigkeit; 24 unsere anständigen aber brauchen es nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dabei dem Mangelhafteren größere Ehre gegeben, 25 damit keine Spaltung im Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten. 26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; oder wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit. 27 Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder. Kol. 1: 18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe; Der Leib Christi hat viele Glieder und alle zusammen genommen bilden gemeinsam diesen Leib. Jesus selbst wiederum ist sogar das Haupt dieses Leibes, obwohl es ihn ja eigentlich in der Gesamtheit schon darstellt. Im Vers 18 steht über den Leib Christi geschrieben, dass Gott jedes einzelne Glied bestimmt hat, so wie er wollte. Wir haben jetzt drei biblische Beispiele betrachtet, wo zwei oder mehrere Personen eins miteinander sein sollen, und trotzdem weiter eigenständige Personen bleiben. Wäre es da nicht denkbar, dass Gott das bei sich selbst genauso sieht? Das er und sein Sohn Jesus zwei unabhängige Persönlichkeiten sind, aber zusammen sich als der EINE WAHRE GOTT darstellen? Wäre das auch nicht genau die Erklärung für diesen Bibeltext? Joh. 5:23; Elb: 22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Obwohl hier in diesen beiden Versen definitiv ein Unterschied zwischen dem Vater und dem Sohn gemacht wird, sollen wir trotzdem den Sohn so ehren wie den Vater. Warum? Weil Sie beide zusammen den EINEN WAHREN GOTT bilden. Wenn man nun einen Teil dieses Gottes nicht so ehrt wie den anderen, dann ehrt man eigentlich keinen von beiden. So steht es zumindest im B-Teil des Verses 23. Das wäre dann genauso wie es über den Leib Christi geschrieben steht. Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit. Das, was ich bis hierher geschrieben habe, ist eben die dritte Sichtweise die man auch haben kann. Man geht davon aus, dass ALLE Aussagen in der Bibel wahr sind und wenn Widersprüche auftauchen und man diese nicht lösen kann, dann muss man analysieren, wo der mögliche Fehler liegen könnte. Nun möchte ich noch auf einige Argumente eingehen, die in der Diskussionsrunde zur Sprache gekommen sind und solche Widersprüche hervorrufen. Wenn die dritte Sichtweise möglicherweise richtig ist, dann müsste sie auf jeden Fall alle Widersprüche auflösen. Dann dürfte kein Widerspruch mehr übrigbleiben. Schauen wir uns den Text aus Johannes Kapitel eins an: Joh. 1:1-18; Elb: 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. 6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name: Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, dass er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er kam, dass er zeugte von dem Licht. 9 Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. 10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; 12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.- 15 Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir geworden, denn er war eher als ich. - 16 Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. 18Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Würde der Vers 1 so lauten:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott. Dann könnte man meinen, dass das Wort und Gott ein und dieselbe Person wären. Doch der Vers 1 lautet ja so1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und wird noch durch den Vers 2 verstärkt: 2 Dieses war im Anfang bei Gott. Wir haben hier also das Wort (Jesus), dass bei Gott (Vater) war und das Wort war Gott (Sohn), dieses (Wort = Jesus) war im Anfang bei Gott (Vater). Wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, dass die Eva nur deshalb aus der Rippe des Adam erschaffen worden ist, um uns ein Beispiel zu liefern, wie unser himmlische Vater seinen Sohn gezeugt hat, dann würde das passen. Man wird ihn (den Sohn) Gott nennen, denn von Gott wurde er genommen und sie sind ein Gott. Auch der Vers 18 würde stimmen: 18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Dieser Text spricht auch dagegen, dass der Vater und der Sohn ein und dieselbe Person sind. Denn der eingeborene Sohn ist in Vaters Schoß. Wenn aber der Sohn auch gleich der Vater wäre, macht dieser Satz keinen Sinn. Genauso wie die Texte wo es sinngemäß heißt, dass sich Jesus zur Rechten seines Vaters setzen sollte. Im Vers 18 steht auch, dass niemand Gott jemals gesehen hat. Dies wäre falsch, denn Gott (Jesus) stand damals persönlich vor Abraham und verhandelte über die Gerechten in Sodom und Gomorra. Wir lesen: 1.Mo. 18:22; Elb: Und die Männer wandten sich von dannen und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor Jehova stehen. Wenn man das ganze Kapitel 18 liest, wird man feststellen, dass drei Männer zu Abraham gekommen sind und einer davon war Jehova. Von den anderen beiden Männern lesen wir im Kapitel 19 Vers 1, dass es Engel waren. Während also die beiden Engel nach Sodom hinabgingen, blieb Jehova mit Abraham zurück und diskutierten über die Zerstörung von Sodom und Gomorra. Dann passierte später dies: 1.Mo. 19:24; Elb: Und Jehova ließ auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von Jehova aus dem Himmel; Hier haben wir in einem einzigen Satz zweimal Jehova stehen. Einer befand sich auf der Erde vor Abraham, den er auch gesehen hat und einer befand sich im Himmel, den niemand sehen kann. Wenn der Sohn Gottes, bevor er auf die Erde als Mensch gesandt wurde, auch Jehova geheißen hat, so wie sein Vater, dann wäre in der Tat das alles möglich ohne dass sich die Bibel widersprechen würde. Zum Beispiel sagen diejenigen, die an einen dreieinigen Gott glauben, dass in dem ersten Kapitel von Johannes zwar über Jesus gesprochen wird, aber eigentlich klar ist, dass hier von Gott die Rede ist. Ich zitiere: Joh. 1: 10-12; NGÜ: 10 Er war in der Welt, aber die Welt, die durch ihn geschaffen war, erkannte ihn nicht. 11 Er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. 12 All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Ganz klar, die Welt ist von Gott erschaffen worden, und das Volk Israel war auch Gottes Volk. Als Mensch gekommen ist jedoch Jesus, der im weiteren Verlauf eigentlich immer als der Sohn Gottes bezeichnet worden ist. Nun schließt man aus diesen Versen, dass Jesus = Gott sein müsste. Wenn man die Definition für “einen wahren Gott” so sieht, wie es möglicherweise tatsächlich sein könnte, dann stimme ich dieser Schlussfolgerung auch zu. Der nachfolgende Vers 12 zeigt jedoch, dass es einen Unterschied von Jesus zu seinem Vater gibt. Warum? Nun die Nachfolger Jesu werden als die Brüder Christi bezeichnet. Im Vers 12 steht aber, dass wer an seinen Namen glauben würde, das Recht bekommen würde ein Kind Gottes zu sein. Man kann aber schwer jemandes Bruder und gleichzeitig auch sein Vater sein. Wir können aber die Brüder von Jesus sein und wären damit automatisch auch Kinder seines Vaters also Gottes Kinder. Auch in diesem Text ist es logischer davon auszugehen, dass der Vater und der Sohn zwei eigenständige Persönlichkeiten sind, sie aufgrund der Herkunft von Jesus aber sehr gleich sein können. Eine Mutter kann Zwillinge bekommen und wenn diese aus dem gleichen Ei stammen (Eineiige Zwillinge), dann sind diese kaum auseinander zu halten. Doch bei unserem himmlischen Vater und seinem Sohn gibt es noch nicht einmal eine zweite Komponente wie bei Eltern, wo sowohl der Vater als auch die Mutter ihr Erbgut an die Kinder weitergeben. Genau genommen müsste Jesus das komplette Abbild von seinem Vater sein. Genauso steht es auch geschrieben: Heb. 1:1-3; NGÜ: 1 Viele Male und auf verschiedenste Weise sprach Gott in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren Vorfahren. 2 Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch ´seinen eigenen` Sohn zu uns gesprochen. Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge. Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen. 3 Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät. Vers 3 sagt über Jesus, dass er das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit ist. Aber noch etwas interessantes steht hier: Der Sohn ist der von Gott bestimmte ERBE und das er im Himmel den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen hat, der höchsten Majestät. Bereits in 2.ten Mose steht etwas über dieses Erbe: 2. Mos. 15:17,18: 17 Du wirst sie bringen und sie pflanzen auf dem Berg deines Erbteils, An einer festen Stätte, die du dir bereitgemacht hast zum Wohnen, o Jehova, Einem Heiligtum, o Jehova, das deine Hände errichtet haben. 18 Jehova wird als König regieren auf unabsehbare Zeit, ja immerdar. Im Alten Testament ist eindeutig von Jehova die Rede, der etwas erben soll. Doch von wem sollte Jehova etwas erben können, wenn er doch die höchste Majestät im Universum ist? Im Vers 18 steht auch, dass Jehova als König regieren wird, und zwar auf unabsehbare Zeit. Wenn hier aber schon von Gottes Sohn die Rede ist, der nach seinem Vater benannt ist (Jehova), dann kann der Sohn sehr wohl was erben, und zwar von seinem Vater. Außerdem wird hier Jehova als König benannt, aber wir wissen, dass Jesus als König während der 1.000 Jahre regieren wird. Wer wird die Erde richten? Wir lesen: Ps. 98: 9 - vor Jahwe! Denn er kommt und richtet die Welt. / Er richtet den Erdkreis gerecht, / die Völker unparteiisch und wahr. Jahwe oder Jehova soll kommen und die ganze Welt richten, aber in Johannes steht: Joh 5,22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, Wenn der Vater in Ps. 98 gemeint wäre, dann würde sich auch diese Bibelaussage widersprechen. Entweder ist der Vater der Richter oder der Sohn. Wenn Jesus/der Sohn aber gleichzeitig auch der Jehova/der Vater wäre, dann sind diese Aussagen falsch. Meine Herangehensweise an dieses Thema ist jedoch die dritte Variante, dass alle Aussagen in der Bibel sowohl über den Vater als auch den Sohn wahr sind. Gut, nun mag jemand sagen: “Der Vater Jehova offenbart sich uns Menschen im Fleisch als Sohn Jesus!” Wenn sich uns Menschen Gott zeigt, dann nur als Jesus den man sehen kann. Während der Vater Jehova auf alle Zeit für uns unsichtbar ist. Das könnte man zum Beispiel an dem nachfolgenden Bibeltext festmachen: Joh. 10;17, 18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse5, um es wiederzunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse6 es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen7, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Jesus hat hier die Vollmacht sein Leben zu lassen und es auch wieder zunehmen. Mit anderen Worten, Jesus hat sich selbst auferweckt, was dann aber bedeuten würde, dass er eigentlich gar nicht richtig tot war. Aber darauf möchte ich erstmal nicht hinaus. Fakt ist, dass dieser Text so verstanden werden kann, dass sich Jesus selbst auferweckt hat. Allerdings muss man dann auch genau diese Sichtweise auf den ersten Teil von Vers 18 anwenden wo steht, dass niemand ihm das Leben nimmt, sondern er lässt es von sich selbst. Doch jeder weiß, dass Jesus keinen Selbstmord begangen hat, sondern von den Pharisäern an die Römer ausgeliefert und dann von diesen hingerichtet worden ist. Buchstäblich hat er sein Leben nicht selbst gelassen, sondern es wurde ihm weggenommen. Wenn also der erste Teil nachweislich nicht so zu verstehen ist, dass Jesus selbst für seinen Tod verantwortlich war, warum sollte dann Jesus den zweiten Teil selbst erfüllen müssen und sich somit selbst auferwecken? Ich habe mal die Fußnoten Ziffern hinter den Worten lasse/lassen mit angegeben. Dort steht also für die Ziffer 5: w. einsetze Ziffer 6: w. setze ein Ziffer 7: w. einzusetzen Nun füge ich den ganzen Text nochmal ein und ersetze die Wörter lasse/lassen durch die jeweiligen Fußnoten. Dann liest sich das Ganze so: Joh. 10;17, 18; Elb: 17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben einsetze, um es wiederzunehmen. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich setze es von mir selbst ein. Ich habe Vollmacht, es einzusetzen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Dem Sinn nach würde ich das so verstehen, dass wenn Jesus sich geweigert hätte hier auf die Erde zu kommen, um dann grausam getötet zu werden, dann wäre er dazu nicht gezwungen worden. Es war die freie Entscheidung von Jesus, dass er dieses Opfer auf sich genommen hat. Von seinem Vater wurde ihm vorher versichert, dass wenn er sein Leben gibt, dann wird er es auf jeden Fall auch von ihm (dem Vater) wieder zurückbekommen. Daher steht zurecht am Ende: Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Denn auch in diesem Vers sind wieder zwei Persönlichkeiten vertreten. Einer der das Gebot erlassen hat und einer der das Gebot empfangen hat. Wären beide Personen ein und derselbe, ergibt das keinen Sinn. Wenn Gott sich uns als Jesus im Fleisch offenbaren/zeigen würde, warum gab es schon Hinweise auf Jesus, lange bevor er als Mensch auf die Erde gekommen ist? Da hätte es doch ausgereicht, wenn sich Gott als sich selbst darstellt. Auch für die Zeit, nachdem Jesus wieder in den Himmel zurück gekehrt wäre, hätte es ausgereicht, wenn Gott nun wieder nur von sich gesprochen hätte. Denn nur wenn er sich den Menschen zeigen möchte, müsste er ja auf Jesus zurückgreifen. Hier der biblische Beleg, dass Jesus schon lange bevor es Menschen gab, geboren wurde: Spr. 8: 22-31; Elb: 22 Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.23 Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Uranfängen der Erde. 24 Als es noch keine Fluten gab, wurde ich geboren,als noch keine Quellen waren, reich an Wasser. 25 Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren, 26 als er noch nicht gemacht die Erde und die Fluren, noch die Gesamtheit der Erdschollen des Festlandes.27 Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe, 28 als er die Wolken droben befestigte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, 29 als er dem Meer seine Schranke setzte, damit das Wasser seinen Befehl nicht übertrat, als er die Grundfesten der Erde abmaß: 30 da war ich Schoßkind bei ihm und war seine Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit, 31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern. Wenn es nur nötig war, dass sich Gott durch Jesus den Menschen offenbarte, warum war dann Jesus schon geboren, bevor die Erde erschaffen worden ist? Hätte Jesus nicht erstmals in Erscheinung treten müssen, als Adam erschaffen worden ist? Im Vers 30 wird jedoch von Jesus als einem Schoßkind gesprochen, dass vor seinem Vater allezeit spielend war. Warum wird in der Bibel so eine Aussage gebracht, wenn doch Gott der Vater der gleiche ist wie Gott das Fleisch wurde, also Jesus der Sohn? Nachdem Jesus wieder auferstanden ist und wieder im Himmel bei seinem Vater war, warum wird dann in der Offenbarung das nachfolgende gesagt? Off. 1:1-3; Elb: 1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, 2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. 3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. Wenn Jesus der Sohn nun wieder Eins mit seinem Vater Jehova geworden ist, warum spricht die Offenbarung davon, dass Jesus der Sohn eine Offenbarung von seinem Vater Jehova bekommen hat? Wenn es tatsächlich so wäre, dass sich Gott in verschiedenen Erscheinungsformen uns Menschen zeigt, warum gebraucht er dieses Bild dann weiterhin, auch wenn es nicht nötig wäre? Es tut der Botschaft in der Offenbarung keinen Abbruch, wenn der erste Vers so lauten würde: 1 Offenbarung Gottes, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, Und eigentlich sagte ja Jesus auch hier auf der Erde, dass er und der Vater eins ist, unabhängig davon ob er jetzt als Mensch im Fleisch war. In Phil. 2 finden wir auch wieder eine interessante Passage über Jesus Christus: Phil. 2:5-11; GNB: 5 Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was für einen Maßstab Jesus Christus gesetzt hat: 6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein.7 Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen. 8 Im Gehorsam gegen Gott erniedrigte er sich so tief, dass er sogar den Tod auf sich nahm, ja, den Verbrechertod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen, der ihn hoch über alle stellt. 10 Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; 11 alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt. 6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein. Auch dieser Text bestätigt, dass es um zwei verschiedene Personen geht, dass beide GLEICH sind, jedoch nicht DERSELBE. Wo ist der Unterschied von “Gleich” und “Dasselbe”? Schauen wir uns mal zwei Aussagen an: a) Zwei Männer fahren im gleichen Auto von Hamburg nach München! b) Zwei Männer fahren im selben Auto von Hamburg nach München! Der Unterschied besteht darin, dass in der Aussage a zwei Männer mit zwei gleichen/identisch ausgestatteten Autos von Hamburg nach München fahren. Also zwei Männer und zwei Autos. Bei der Aussage b sitzen beide Männer im selben Auto. Sie fahren somit gemeinsam in einem einzigen Auto von Hamburg nach München. Jesus kann somit Gott gleich und dennoch eine eigenständige Person sein. Auch während der 1.000 Jahr Herrschaft, wird deutlich, dass der Vater und der Sohn zwei eigenständige Personen sind. Wir lesen: 1.Kor. 15:27, 28; Elb: 27 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei. Alles ist Jesus unterworfen, außer der Vater und Jesus wiederum wird sich am Ende ebenfalls wieder seinem Vater unterwerfen. Zwei Persönlichkeiten, eine unterwirft sich (Jesus), die andere unterwirft sich nicht (himmlischer Vater). Mir ist auch aufgefallen, dass im AT soweit ich weiß nicht einmal der Name von Jesus auftaucht und im NT fehlt stattdessen der Name Jehova. Da wir anhand von Bibeltexten lesen konnten, dass Jesus schon vor Erschaffung der Welt war, ist es doch unlogisch, dass sich alles im NT um Jesus dreht, aber im AT wird er überhaupt nicht erwähnt? Mal abgesehen von den Prophezeiungen, dass jemand kommt der das Volk Israel erretten soll. Somit glaube ich, dass sehr oft im AT von Jesus die Rede ist, er aber mit dem Namen seines Vaters angesprochen wurde. Eine Namens Gleichheit von Vater und Sohn gibt es ja selbst heute noch in einigen Familien und auch bei Königen gab es die gleichen Namen und dann bekamen diese einfach eine Ziffer noch dazu, damit man wusste welcher König genau gemeint war. In diesem Licht betrachtet, macht auch der folgende Text wesentlich mehr Sinn: Hes. 38:23: …und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin. Das man erkennen wird, dass Jehova, Jehova ist, macht nicht so viel Sinn, als wenn man erkennen muss, dass Jesus sehr oft gemeint ist, wenn im AT von Jehova/Gott die Rede ist. Das, was wir eigentlich gerade diskutieren, wird anderen irgendwann auch bewusst werden müssen. Jesus ist Gott, weil er der Sohn Gottes ist und nicht Jesus der Engel. Wenn man also die dritte Sichtweise in Betracht zieht, dass alle Aussagen über Jesus und Gott wahr sein müssen, die wir in der Bibel lesen können, dann würde einzig die Frage der Definition von “Einem wahren Gott” den Ausschlag geben, ob es so sein kann. Meiner persönlichen Ansicht nach lautet die Antwort auf die Frage: Ist Jesus Gott? Ja und weil Der Vater und der Sohn stets in völliger Willensübereinstimmung handeln, wirken beide zusammen auf uns wie der eine wahre Gott. Jeder Leser mag selbst entscheiden, zu welcher Schlussfolgerung ihn die vorangegangen Bibelverse bringen. Autor W.F.
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