Die Hochzeitsfeier des Lammes
Die Hochzeitsfeier des Lammes-in weiße Gewänder
Wer an der Hochzeitsfeier von dem Lamm (Jesus) teilnimmt, darüber gibt es ja in religiösen Reihen mehrere Theorien. Für mich ist das Thema deshalb sehr spannend, weil ich gerne versuche den Sachen auf den Grund zu gehen. Das war zugegebenermaßen bei mir nicht immer so, man kann sagen, dass es erst seit Ende 2010 so ist. Warum genau da? Weil ich über eine Glaubenslehre meiner früheren Religionsgemeinschaft gestolpert bin, die sich für mich nicht logisch angehört hat. Es ging um das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und wer die Arbeiter der ersten und der letzten Stunde sein sollten. Während die Arbeiter der ersten bis 10.ten Stunde beim Kommen Christi Ihr Leben verlieren würden, würden die Arbeiter der 11.ten Stunde hingegen mit ewigem Leben belohnt werden. Warum war das unlogisch? Weil jeder Arbeiter in diesem Gleichnis am Ende einen Denar ausbezahlt bekommt. Egal in welcher Stunde er eingestellt worden ist.
Also ging ich der Sache auf den Grund und obwohl mir niemand in dieser Religion der „Rang“ mäßig höher war, eine logische Antwort geben konnte, wurde ich dafür aus dieser Gemeinschaft verbannt. Das war dann 2012 und ist somit nun knapp 14 Jahre her. Da ich aber erkannt hatte, dass diese religiöse Lehre keine Grundlage hat, ging ich auch weiteren Lehren auf den Grund. Das Resultat ist, dass ich nun nach 14 Jahren etwas völlig anderes glaube, als das, was ich 30 Jahre vorher gelernt habe. Das Gute daran ist, dass ich heute mehr an unseren Herrn Jesus und unseren himmlischen Vater glaube wie jemals zuvor. Liest man die Bibel in eigener Verantwortung und blendet religiöse Lehren aus, versteht man sie besser. Es ist genauso wie es Jesus gesagt hat:
Joh. 8:32; Elb:
32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Diese Worte kann ich heute absolut bestätigen und warum das so ist, sagt Jesus selbst im Vers davor:
Joh.8:31; Elb:
31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;
Nur wenn wir in Jesu Wort bleiben, nur dann können wir die Wahrheit erkennen und nur dann werden wir frei sein. Frei von falschen Lehren, die uns Angst machen sollen oder die wir nicht verstehen können. Die Wahrheit ist einfach und klar.
Was hat nicht früher der Kopf geraucht, wenn man die Offenbarung studiert und in den Zusammenkünften besprochen hat. Es waren alles „böhmische Dörfer“ wie man so schön sagt. Man hat eigentlich nichts verstanden und war froh, wenn es vorbei war. Heute weiß ich, dass auch die Offenbarung nicht so schwer ist wie man vielleicht meint. Ja einiges ist symbolisch und manches kann man nicht verstehen, weil es von himmlischen Dingen handelt und wir das als „Erdlinge“ nicht nachvollziehen können. Doch der größte Teil kann verstanden werden, wenn man bisherige religiöse Erklärungen ausblendet und das Buch völlig unvoreingenommen liest. Aber es muss auch die rechte Zeit dafür sein, denn im Buch Daniel steht:
Dan. 12:4; HFA:
Du aber, Daniel, bewahr diese Botschaft sorgfältig auf! Schreib all diese Worte in ein Buch und versiegle es, bis das Ende der Zeit gekommen ist. Viele werden es erforschen und zu immer größerer Erkenntnis gelangen.«
Das, was im Buch Daniel geschrieben steht, ist auch eng mit der Offenbarung verknüpft und wenn es noch nicht die Zeit des Endes erreicht hat, kann man das Buch Daniel nicht verstehen, weil es versiegelt ist. Wenn Du das Buch Daniel nicht verstehst, dann sind dir auch einige Dinge aus der Offenbarung verborgen. Somit ist alles, was vor der Zeit des Endes an religiösen Lehren über das Buch Daniel und die Offenbarung geschrieben worden ist mit aller Wahrscheinlichkeit falsch. Ich glaube, dass wir schon einige Zeit in der „Zeit des Endes“ leben und daher ist es nun möglich diese Bibelbücher zu verstehen.
Die Bezeichnung „Zeit des Endes“ hört sich erstmal nach einem Untergangszenario an. Einige denken, dass Gott alles Leben auslöscht, bis auf einige wenige Menschen, die zu Gott gefunden haben. Das glaube ich nicht. Für mich ist die „Zeit des Endes“ etwas Gutes, denn es wird die Zeit des Teufels und seiner Machenschaften beendet. Ja, für ihn ist es nicht so prickelnd, weil er 1.000 Jahre gefangen sein wird. Für uns Menschen bedeutet es hingegen Freiheit von allen Lügen und Gewalttaten, die er über die Menschheit gebracht hat. Daher freue ich mich, dass wir in der Zeit des Endes leben. Wie lange diese noch andauert, dass weiß nur unser himmlischer Vater und so heißt es sich weiterhin zu gedulden, bis unser Herr Jesus vom Himmel sichtbar herabkommt.
Im Jahr 2022 wurde hier bei Bruderinfo ein Artikel eingestellt, der sich mit der Wiederkunft von Jesus befasst. Der Titel lautet: Jesu Wiederkunft – Nur ein Mythos?
Wer möchte kann diesen unter diesem Link noch einmal nachlesen:
https://www.bruderinfo.com/jesu-wiederkunft-nur-ein-mythos
Aufbauend auf diesem Artikel möchte ich nun einige Bibeltexte zitieren, die sich damit befassen, was passiert, wenn Jesus tatsächlich vom Himmel herabgekommen ist. Wenn wir das Verstehen, dann sehen wir die „Zeit des Endes“ und da, insbesondere wenn diese zu Ende geht, nicht als Untergangszenario, sondern als den Beginn von etwas Neuem und vor allem von etwas viel Besserem.
Off. 21:4; Elb:
4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Sind das nicht Worte, die uns Mut machen und uns die Angst vor dem Ende der „Zeit des Endes“ nehmen sollte? Bestimmt. Also schauen wir mal, was die Bibel über die Hochzeitsfeier von Christus und seiner Braut aussagt. Beginnen wir zuerst mit dem Gleichnis, dass Jesus selbst geredet hatte, als er auf der Erde war. Wir lesen:
Mat.22:1-14; Elb:
Gleichnis vom Hochzeitsmahl
1 Und Jesus begann und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach:
2 Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn ⟨die⟩ Hochzeit bereitete.
3 Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen.
4 Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!
5 Sie aber kümmerten sich nicht ⟨darum⟩ und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel.
6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie.
7 Der König aber wurde zornig und sandte seine Truppen aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand.
8 Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig.
9 So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.
10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.
11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war.
12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte.
13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.
14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.
Im Vers 2 stellt Jesus ja den direkten Bezug zum himmlischen Reich her. Der König wäre in diesem Fall Gott und Jesus wäre der Sohn, der Hochzeit feiern sollte. Das heißt Gott würde somit seine Knechte losschicken, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen, aber sie wollten nicht kommen.
Das errinnert mich gerade daran, dass man am 2.4.26 wieder einmal zum Abendmahl eingeladen hat, aber niemand will essen oder trinken.
Im Falle dieser Hochzeitsfeier ist es nun so, dass die Eingeladenen sich nicht darum gekümmert haben, wie der Vater für seinen Sohn eine großartige Hochzeit ausgerichtet hat, mit einem Festmahl und alles, was dazu gehört. Sie gingen einfach weg und haben sich um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert. Andere haben seine Knechte ergriffen, misshandelt und sogar getötet. Das hat den Zorn Gottes heraufbeschworen. Deshalb hat er angeordnet, jeden von der Landstraße einzuladen, den sie dort gefunden haben. Egal ob Böse oder Gut und so füllte sich der Hochzeitssaal. So weit so gut. Es steht nun zwar nicht in der Bibel, aber es scheint so zu sein, dass jeder dieser Personen auch vom König eingekleidet wurde. Offensichtlich haben alle ein Hochzeitskleid empfangen, bis auf einen.
Dieser eine um den es im Vers 12 und 13 geht, wurde offensichtlich nicht eingeladen und hatte daher kein Hochzeitsgewand an. Er hat sich reingeschlichen. Daher wurden ihm die Hände und Füße gebunden und er wurde in die Finsternis geworfen. Dort würden sein Weinen und sein Zähneknirschen sein.
In diesem Gleichnis von der Hochzeitsfeier gibt es mindestens 2 Passagen, die eine Verbindung zu anderen Bibelversen haben und deutlich machen, wer diese eine Person ist, die kein Hochzeitskleid anhat. Das Offensichtlichste ist der Vers 13 und zwar diese Worte:
da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.
Schauen wir uns also einen ähnlichen Text an. Wir lesen im Kontext, ich zitiere:
Mat. 24:45-51; NWÜ:
45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?
46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut!
47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
48 Falls sich aber jener schlechte Sklave jemals sagen sollte: ‚Mein Herr verspätet sich‘
49 und er anfängt die anderen Sklaven zu schlagen und mit den Gewohnheitstrinkern zu essen und zu trinken
50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen an dem er es nicht erwartet und zu einer Stunde die er nicht kennt
51 und ihn äußerst hart bestrafen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern zuweisen. Dort wird er weinen und mit den Zähnen knirschen.
Ich habe hier die NWÜ zitiert, weil diese im Vers 51 völlig richtig schreibt, dass dieser böse Sklave hart bestraft wird. In anderen Bibelübersetzungen heißt es an dieser Stelle, dass der böse Sklave in Stücke gehauen wird (Lut und Elb). Doch wir sind uns alle einig, dass er dann nicht mehr weinen und mit den Zähnen knirschen kann. Das wäre unmöglich. Daher ist der Text hier in der NWÜ besser übersetzt. Auch der Vers 45 ist hier sehr deutlich und richtig übersetzt. Warum?
Weil diese Formulierung geradezu eine Ergänzung herausfordert:
45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave
(Ergänzung:, wenn es nicht der ist, der es zu sein behauptet.)
Die Tatsache das im Vers 47 steht: „Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.“ zeigt ja eindeutig, dass damit Jesus Christus gemeint sein muss. Er ist derjenige, der über die ganze Habe Gottes gesetzt wird. Seine Brüder werden zwar einen Anteil haben, aber verantwortlich für alles ist der einziggezeugte Sohn Gottes. Denn am Ende der 1.000 Jahre muss ja er alles wieder an seinen Vater zurückgeben, damit Gott in allem Alles ist. Aber wo steht auch nur ansatzweise geschrieben, dass die Brüder Christi die Habe an Jesus geben, damit er sie seinem Vater zurückgeben kann. Nirgends. Das müsste es aber geben, denn wenn der Sklave in diesem Gleichnis Jesus nicht alles zurückgibt, dann hat er nichts, was er seinem Vater geben kann. Auch hätte er, während der 1.000 Jahre nichts zu tun, da ja die ganze Habe Gottes in Menschenhände gelegt worden wäre.
Bis zum Beginn der 1.000 Jahre sitzt Christus zur Rechten seines Vaters und wenn es dann so weit ist, gibt sein Vater die ganze Habe in die Hände von Menschen, nicht in die von seinem Sohn. Eigentlich kommt das einer Enterbung gleich. Warum sollte der Vater das tun?
Tut er natürlich auch nicht. Jesus Christus ist der Treue und verständige Sklave aus Mat. 24:45. Dennoch ist die Formulierung absolut richtig, denn der in der Endzeit angekündigte Antichrist versucht ja sich selbst als Christus darzustellen. Wenn er also die Position von Christus einnimmt, egal in welchem Gleichnis, dann setzt er sich damit an die Stelle von Christus selbst. Somit gibt es in der Endzeit jemanden, der sich als treuer und verständiger Sklave ausgibt, aber in Wirklichkeit ist es ein anderer, nämlich Jesus Christus.
Der zweite Teil dieses Gleichnisses trifft nun auf den Sklaven zu, der sich ungerechtfertigterweise an die Stelle von Christus gesetzt hat. Dieser wird hart bestraft und er wird weinen und mit dem Zähneknirschen. Sich selbst als treuer und verständiger Sklave zu bezeichnen würde ja bedeuten, dass diese Personen ebenfalls in dem Hochzeitssaal anwesend sind. Da sie jedoch weder eingeladen noch eingekleidet worden sind, fällt direkt auf, dass sie dort nichts zu suchen haben.
Sie sind direkt durch das fehlende Hochzeitsgewand aufgefallen und das bringt uns zum zweiten Punkt. Wie wird denn das Hochzeitsgewand der geladenen Gäste aussehen? Schauen wir mal, was die Bibel über diejenigen sagt, die ins Buch des Lebens eingeschrieben sind:
Off. 3:5; Elb:
5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
Wer also treu zu Christus steht ungeachtet was er dadurch für Probleme bekommt, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden und ewig leben. Die die ewig leben werden, sind die die an der ersten Auferstehung teilhaben werden. Und jetzt kommt etwas ganz verrücktes. Wenn man die Wahrheit erkannt hat, dann ist man frei von falschen Lehren und dann erkennt man, dass es kein Limit für die Braut Christi gibt. Die Zahl 144.000 ist eine symbolische Zahl, in Wirklichkeit ist es jedoch eine große Volksmenge. In Off. 7:4 wird die Zahl der Versiegelten gehört, nämlich 144.000. Aber im Vers 9 wurde dann die große Volksmenge gesehen und achtet mal darauf, wie diese angezogen sind:
Off. 7:9; Elb:
9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.
Es wird sogar gesagt, dass diese große Volksmenge vor dem Thron und vor dem Lamm steht. Wenn also der Thron Gottes im Allerheiligsten ist und die große Volksmenge steht davor, mit weißen Gewändern, dann bedeutet es, dass sie ewig leben, weil sie die Welt überwunden haben. Der weitere Verlauf von Offenbarung, Kapitel 7 sagt es sogar ganz genau:
Off. 7:13-15; Elb:
13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.
15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
Diese Verse sagen doch eindeutig, dass diese Personen Ihre Gewänder gewaschen und weiß gemacht haben. Wären es wirklich buchstäbliche 144.000 Personen, was ist dann mit demjenigen, der die 144.001 Person wäre. Obwohl er alles richtig gemacht hat, wird er außen vor Bleiben? Wirklich??? Was hatten wir weiter oben gelesen:
Off. 3:5; Elb:
5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
Wer überwindet, der bekommt weiße Kleider und ewiges Leben. Wo steht hier eine Einschränkung, dass dies nur für die ersten 144.000 Menschen gilt? Das steht da nicht und daher ist es absolut richtig, dass jeder der überwindet dieses weiße Gewand bekommt und ja am Ende ist es dann eine große Volksmenge. Übrigens dient diese große Volksmenge gemäß Vers 15 im Tempel Gottes, direkt vor seinem Thron.
Wo steht da, dass dies nur der irdische Vorhof des Tempels ist? Das ist eine menschliche Lehre, die nichts mit dem Wort Gottes gemein hat. Interessanterweise gibt es nicht einen einzigen Bibeltext, der besagt dass die 144.000 im Tempel dienen. Das wird nur von der großen Volksmenge gesagt und obwohl das nur über sie gesagt wird, wird diese von menschlichen religiösen Lehrern auf den irdischen Vorhof verbannt.
Naja, das ist auch wieder so eine Halbwahrheit. Denn tatsächlich wird die große Volksmenge auf der Erde Gott dienen, nur nicht im Vorhof, sondern im Tempel. Ist doch absolut logisch, wenn man diese Texte hier hinzunimmt:
Off:3:12; Elb:
12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.
Wer im Tempel ist und nie mehr hinausgehen wird, ist logischerweise auf der Erde, wenn der Tempel vom Himmel auf die Erde herabkommt. So heißt es auch im nächsten Text:
Mat. 25:31; Elb:
31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;
Jesus wird sichtbar auf die Erde herabkommen und alle Engel werden bei ihm sein. Warum sollte dann die Braut Christi vom Himmel aus regieren, wenn der Bräutigam samt allen Engeln auf der Erde ist. Es gibt doch den Spruch, der Letzte macht das Licht aus. Da Jesus das Licht der Welt ist und er auf die Erde herabkommt, dann wird es buchstäblich im Himmel dunkel. Das ist aber auch nicht schlimm, denn auch dazu steht was in Gottes Wort geschrieben:
Off. 21:1-7; Elb:
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.
7 Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.
Die Bibel schreibt somit selbst, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Es wird definitiv anders als alles, was wir bisher kennen. Warum sollte also die Braut im Himmel bleiben, wenn Jesus auf die Erde kommt? In Vers 3 heißt es doch, dass das Zelt Gottes bei den Menschen sein wird und er wird bei Ihnen wohnen!!! Nicht die Menschen wohnen bei Gott im Himmel, sondern Gott in dem Fall der Sohn Gottes, der damit ja auch ein Gott ist, wohnt bei den Menschen, also hier auf der Erde. Offensichtlich wusste Gott schon seit langem, dass die Menschen damit ein Problem hätten dies zu glauben, daher bekräftigt er in Vers 5:
„...Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.“
Halten wir kurz inne und fassen es kurz zusammen:
Jeder der überwindet, bekommt ein weißes Gewand und damit gehört er automatisch zu den symbolischen 144.000 Königen, die eine buchstäbliche große Volksmenge sind. Diese Menschen sind dann alle zusammen die Braut Christi, die mit ihm auf dem irdischen Berg Zion steht. Denn wie wir gelesen haben, dient die große Volksmenge vor dem Thron Gottes IM Tempel.
Wenn wir das im Sinn behalten, dann wird jetzt auch klar, wer in dem Gleichnis vom Hochzeitsfest derjenige ist, der KEIN Hochzeitsgewand anhat. Offensichtlich ist es nicht weiß auch wenn es derjenige gerne so hätte. In diesem Artikel:
https://www.bruderinfo.com/gott-der-wahrheit-wt-nachforschungen
...hatte ich das Bild untersucht, was in der Zeitschrift abgedruckt und online gestellt war. Da war der erste Apokalyptische Reiter abgebildet aus Off. 6:2 und dann die Engel die Jesus gefolgt sind aus Off. 19:14. Jesus selbst fehlte auf diesem Bild, denn es gab niemanden auf den die Beschreibung von Jesu zugetroffen hat. Jesus wurde in Off. 19:11-13 beschrieben.
Dieser erste Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der die wahren Nachfolger Jesu verführen würde. In Offenbarung 6:2 wird nicht gesagt, was er für ein Gewand anhat, aber auf dem Bild ist es weiß und er nimmt die vorderste Stelle ein, da wo man eigentlich Jesus vermuten würde, der wie gesagt gar nicht abgebildet ist.
Somit bestätigt dieses Bild sogar eindrücklich, dass der erste Apokalyptische Reiter der Antichrist ist, denn er wurde in diesem Bild an die Stelle von Jesus gemalt, der einfach weggelassen wurde.
Der Antichrist möchte gerne ein weißes Gewand tragen und damit bei der Hochzeitsfeier zugegen sein, aber er hat ja gemäß Off. 6:2 gar kein weißes Gewand an. Diese Beschreibung fehlt. Da er auch noch der Antichrist ist, kann er gar nicht die Voraussetzung für die Teilnahme an der Hochzeitsfeier erfüllen. Denn dazu hätte er siegreich aus der Welt hervorgehen müssen. Doch er steht eindeutig auf der gegnerischen Seite, damit ist es im nicht möglich, sein Gewand reinzuwaschen. Er ist selbst Teil des Problems, wie kann er da die Lösung sein?
Er sagt ja, er wäre der „Treue u. Verständige Sklave“ (welcher Jesus ist), aber die Einzelpersonen dieses Kollektiven Sklaven bezeichnen sich als „Gesalbte Gottes“ und gehören daher vermeintlich zu den 144.000 Königen. Die wiederum sind ja die Braut Christi und demzufolge bei der Hochzeitsfeier zugegen. Da diese Behauptungen aber alle nicht stimmen und ihm das weiße Gewand fehlt, wird er sehr schnell entdeckt und von der Hochzeitsfeier entfernt. Er wird in die Finsternis hinausgeworfen, wo sein Weinen und Zähneknirschen sein wird, was genau auch auf den bösen Sklaven zutrifft.
Daher kann man zu Recht sagen, dass der böse Sklave, welcher der Antichrist ist, auch der gleiche ist, der aus dem Hochzeitssaal entfernt wird.
Verlassen wir nun das Gleichnis und schauen wir was weiter in der Bibel über den Bräutigam und die Braut gesagt wird. In Offenbarung 19 ist in der Elberfelder Übersetzung ab Vers 6 so überschrieben:
„Das Hochzeitsmahl des Lammes“
6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.
7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht.
8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleidete in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.
9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.
10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, ⟨tu es⟩ nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.
Hier finden wir wieder weitere Details zum Gleichnis vom Hochzeitsmahl.
1.Es handelt sich hier um die Braut Christi
2.Sie haben alle eine feine reine Leinwand an, was ihre gerechten Taten bedeutet
3.Vers 9 sagt, dass alle zum Hochzeitsmahl eingeladenen eigentlich zur Braut gehören.
Das ist ein Punkt, der aus dem Gleichnis nicht so gut hervorgetreten ist. Durch diese Ergänzung in der Offenbarung wird nun klar, dass alle die zur Hochzeit eingeladen sind auch gleichzeitig die zweite Hauptperson darstellen, nämlich die Braut Christi. In der Offenbarung, Kap. 14 finden wir nun das nächste Ereignis. Die Offenbarung ist nicht chronologisch niedergeschrieben. Daher finden wir Texte, wie die Braut vom Himmel herabkommt in Off. Kap. 21, während hier in Off. 14 schon beschrieben wird, wie sie herabgekommen ist. Lesen wir das mal:
Off. 14:1-7; Elb:
1 Und ich sah: Und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen.
2 Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfensängern, die auf ihren Harfen spielen.
3 Und sie singen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen als nur die 144 000, die von der Erde erkauft waren.
4 Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen als Erstlingsfrucht für Gott und das Lamm erkauft worden.
5 Und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.
Wie lange die Feierlichkeiten der Hochzeit dauern, das wird nicht erwähnt, aber nachdem Jesus mit seiner Braut auf dem Berg Zion steht, geht es folgendermaßen weiter:
Off. 14:6,7; Elb:
6 Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk;
7 und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat!
Man könnte sagen, kurz nach dem der Bräutigam und die Braut am Berg Zion vereint ist, wird sofort gehandelt. In den letzten 6.000 Jahren ist auch ziemlich viel falsch gelaufen, da möchte Jesus natürlich keine Zeit verschwenden. Über dieses Gericht hat Jesus selbst ein Gleichnis geredet. Schauen wir uns das als nächstes an:
Mat.:25:31-46; Elb:
Überschrieben ist das mit: „Endzeitrede: Das Gericht“
31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;
32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.
34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!
35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf;
36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.
37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken?
38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?
39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.
41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!
42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken;
43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht.
44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?
45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan.
46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.
Hier sieht man mal wieder, wie genau das Bibelbuch Offenbarung mit dem Gleichnis aus Matthäus übereinstimmt. Nachdem Jesus mit den 144.000 auf dem irdischen Berg Zion steht, erst danach soll ja das Gericht beginnen. Und in diesem Gleichnis verweist nun Jesus auf seine Brüder und spricht nun die Schafe ebenfalls gerecht, aufgrund dessen wie sie mit seinen Brüdern umgegangen sind:
40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.
Das ist genau mit dem im Einklang, was Jesus bereits in Mat. 10 gesagt hatte:
Mat.10:40,41; Elb:
40 Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
41 Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.
42 Und wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren.
Das heißt, dass die Schafe, die zu Jesu Rechten gestellt, mit ewigem Leben belohnt werden, nur weil sie einem der Brüder von Jesus auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gegeben haben. Sie wissen vielleicht noch nicht einmal, wer ein Bruder von Jesus ist und alleine die Tatsache, dass sie sich so barmherzig verhalten haben, sorgt dafür, dass sie ihren Lohn erhalten werden. Wie wir gesehen haben, ist das ewiges Leben. Das ist jedoch noch nicht alles. Denn Jesus sagte ja, wer einen Propheten aufnimmt, empfängt eines Propheten Lohn und wer einen Gerechten aufnimmt, empfängt eines Gerechten Lohn. Auch dazu hat Jesus etwas gesagt, und zwar auf Nachfrage von Petrus:
Mat. 19:27-30; NGÜ:
27 Daraufhin sagte Petrus zu Jesus: »Du weißt, wir haben alles zurückgelassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?«
28 Jesus erwiderte, zu allen Jüngern gewandt: »Ich sage euch: Wenn der Menschensohn in der zukünftigen Welt in königlichem Glanz auf seinem Thron sitzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker zurückläßt, wird alles hundertfach wiederbekommen und wird das ewige Leben erhalten.
30 Aber viele, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und viele, die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.«
Wir wissen natürlich nicht ganz genau, was jeder einzelne für einen Lohn empfangen wird, aber er wird es hundertfach wiederbekommen. Unser himmlischer Vater und Jesus haben die Macht und den Willen dazu, genau das zu tun. Wir lesen:
Mat. 19:26; NGÜ:
26 Jesus sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.«
Ja für Gott ist alles möglich, sogar das, was für uns unmöglich erscheinen mag. Somit können wir uns gar nicht vorstellen wie großartig es letztlich tatsächlich sein wird. Haben wir daher Vertrauen in unseren himmlischen Vater und seinen Sohn, den er als König über die Menschheit für 1.000 Jahre eingesetzt hat. In dieser Zeit wird Jesus alles NEU machen und am Ende, wenn es auch den Teufel nicht mehr geben wird, wird folgendes passieren. Es ist niedergeschrieben in 1.Kor., Kapitel 15 und wir zitieren daraus den Teil, der zeigt, was die Erfüllung von den 1.000 Jahren ist:
1.Kor. 15:24-28; NGÜ:
24 Und dann wird Christus die Herrschaft Gott, dem Vater, übergeben – dann, wenn er allen gottfeindlichen Mächten, Kräften und Gewalten ein Ende bereitet hat; dann ist das Ziel erreicht.
25 Denn Christus muss so lange herrschen, bis »Gott ihm alle seine Feinde unter die Füße gelegt hat«
26 Der letzte Feind ist der Tod, aber auch ihm wird schließlich ein Ende bereitet,
27 denn es heißt in der Schrift: »Alles hat Gott ihm unter die Füße gelegt.« Ausgenommen von diesem »alles« ist natürlich der, der Christus zum Herrscher über alles gemacht hat.
28 Wenn dann alles unter die Herrschaft von Christus gestellt ist, wird er selbst, der Sohn, sich dem unterstellen, der ihn zum Herrn über alles gemacht hat. Und dann ist Gott alles in allen.
Der Vers 28 belegt, dass alles, was Gott gehört, unter die Herrschaft von Christus gestellt ist. Damit bestätigt die Bibel in 1.Kor. 15:28, wer in Wirklichkeit der Treue und verständige Sklave ist. Wir hatten die Verse eingangs zitiert:
Mat. 24:45-51; NWÜ:
45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?
46 Glücklich ist jener Sklave wenn sein Herr kommt und sieht dass er genau das tut!
47 Ich versichere euch: Sein Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.
Der ganze Besitz Gottes wurde Jesus Christus unterstellt und somit würde jeder Mensch, der sich an die Position des Treuen und verständigen Sklaven setzt, sich an die Stelle von Christus setzen. Das wäre nicht nur sehr untreu gegenüber Christus, sondern es wäre auch sehr unvernünftig, was ihn dann automatisch zum bösen Sklaven machen würde, mit allen entsprechenden und von Gott bereits angekündigten Konsequenzen.
Die Hochzeit des Lammes mit seiner Braut, wird zu einem Segen werden für die Menschheit. Ja, einige werden auch bestraft werden, aber eben nicht gleich mit dem Tod. Nur wer am Ende der 1.000 Jahre immer noch auf den Teufel herein fällt, der wird die endgültige Konsequenz seines Handels tragen müssen. Es hängt somit an jeder einzelnen Person selbst, ob sie ewig leben wird oder nicht. Wir haben es alle selbst in der Hand. Die einen früher, die anderen später. Es ist unsere eigene Entscheidung, nur eines dürfen wir nicht vergessen:
Joh. 14:6, Elb:
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Autor W.F.


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